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Was den Österreichern fehlt

dottore @, Mittwoch, 12.03.2008, 09:03 (vor 6663 Tagen) @ Fabio

Hi Fabio,

die beiden wichtigsten Unterschiede:

1. Die Österreicher kennen keine Schuld ex nihilo (= Schuld, die OHNE vorangegangenen Kredit entstanden ist), d.h. sie setzen diese nicht an den Beginn der ökonomischen Entwicklung mit Zins, Geld, Eigentum usw. Die Schuld ex nihilo ist die Abgabenschuld, die via Macht in die Welt gesetzt wird und aus der sich über die Naturalien/Silber-Parität überhaupt Metallgeld entwickelt hat.

2. Sie machen sich keine Gedanken darüber, was passiert, wenn verzinsliche Kontrakte unterwegs sind - nämlich, dass es zeitlich spätere Schuldner ("Nachschuldner") geben muss, damit die zeitlich vorangegangenen Schuldner nicht untergehen. Sie bleiben letztlich im Tauschparadigma stecken.

Ansonsten ist gegen die Österreicher nichts einzuwenden.

Willkommen + Gruß!

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  • Austrians vs. Debitisten - Fabio, 12.03.2008, 08:48 [*]
    • @Fabio - weissgarnix, 12.03.2008, 09:03
    • Was den Österreichern fehlt - dottore, 12.03.2008, 09:03
      • @dottore und weissgarnix - Fabio, 12.03.2008, 09:56
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      • @Fabio - Literaturhinweis - weissgarnix, 12.03.2008, 10:37
        • Guter Link, @wgn, bin gleich mal fündig geworden ... - Vanitas, 12.03.2008, 12:00
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