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<title>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017 - OT: Taxpayer`s Knete; das hat mich doch an was erinnert- mL</title>
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<description>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017</description>
<language>de</language>
<item>
<title>OT: Taxpayer`s Knete; das hat mich doch an was erinnert- mL (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=494usm-pCsE&amp;eurl=http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26868/1.html">Video</a></p>
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<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 14:16:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mephistopheles</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Du verkennst die Situation (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><br />
Stimmt, aber dazu wird es ziemlich sicher zu einer &quot;orchestrierten Lösung&quot;<br />
kommen ... sprich Herr Paulson et alii werfen mit Tax payer's Knete<br />
fröhlich um sich, und alles wird gut.</p>
</blockquote><p>Hallo weissgarnix</p>
<p>Deine Staatsgläubigkeit möchte ich haben. Mit den SIV gings ja bereits den Bach runter, weshalb so sie jetzt das stemmen, umso mehr als viele dieser Ramschanleihen im Ausland vor sich hin schmoren?</p>
<blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Der Punkt ist: haben die Monoliners noch einen &quot;Joker&quot; im Ärmel, dank<br />
dessen sie sich Chancen ausrechnen dürfen, als Businesses irgendwie auch<br />
in den Genuß der obigen &quot;Rettungsaktion&quot; zu kommen, ja oder nein ? - Mit<br />
den Munis im Säckel haben sie, ohne jedoch, sind sie leere Hüllen mit<br />
einem Haufen Schrott darin ...  Hätte ich also so einen Monoliner zu<br />
führen, ich würde meine Haut teuer verkaufen ... das schliesst aber einen<br />
Warren Buffet als Käufer der Munis aus. Zunächst jedenfalls.</p>
</blockquote><p>Die Monoliners hatten NIE einen Joker im Aermel. Ihr Eigenkapital ist und war immer schon lächerlich klein. Allein weil die Ratingagenturen mitgespielt hatten, funktioniert ihr Modell. Ob Warren Buffett nun die Munis unter seine Fittiche nimmt oder nicht, ist völlig belanglos. Es geht um die anderen 1600 Milliarden und deren Besitzer werden die Arschkarte ziehen, zumindest ist nichts anderes am Horizont zu erkennen. </p>
<p>Dein Argument &quot;die Monoliners ziehen die Arschkarte&quot; interessiert - mit Verlaub - doch niemanden. Die Monoliners haben doch nicht diesen Einfluss auf die Finanzmärkte, wenn es NUR um IHR Ueberleben ging. Nein es geht um viel mehr und eine Lösung haben wir bis dato noch nicht - Paulson hin oder her.</p>
<p>Gruss chiron</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=10171</link>
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<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 05:08:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>chiron</dc:creator>
</item>
<item>
<title>glaube ich nicht , weil ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Arschkarte haben, falls Warren Buffett seinen Deal durchziehen kann,<br />
die Gläubiger des Rest-Portfolios. </p>
</blockquote><p>Stimmt, aber dazu wird es ziemlich sicher zu einer &quot;orchestrierten Lösung&quot; kommen ... sprich Herr Paulson et alii werfen mit Tax payer's Knete fröhlich um sich, und alles wird gut.</p>
<blockquote><p>Das sind nicht die Monoliner - deren Schicksal ist eh schon besiegelt - sondern die Gläubiger; ergo Banken, Fonds und Versicherungen.</p>
</blockquote><p>Der Punkt ist: haben die Monoliners noch einen &quot;Joker&quot; im Ärmel, dank dessen sie sich Chancen ausrechnen dürfen, als Businesses irgendwie auch in den Genuß der obigen &quot;Rettungsaktion&quot; zu kommen, ja oder nein ? - Mit den Munis im Säckel haben sie, ohne jedoch, sind sie leere Hüllen mit einem Haufen Schrott darin ...  Hätte ich also so einen Monoliner zu führen, ich würde meine Haut teuer verkaufen ... das schliesst aber einen Warren Buffet als Käufer der Munis aus. Zunächst jedenfalls.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=10154</link>
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<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 03:08:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>weissgarnix</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Die Arschkarte ist in vielen Händen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Monoliners aber hätten damit endgültig die Arschkarte gezogen â€¦ sie<br />
wären daher allesamt verrückt, Buffets Angebot anzunehmen.</p>
</blockquote><p>Hallo weissgarnix</p>
<p>Die Arschkarte haben, falls Warren Buffett seinen Deal durchziehen kann, die Gläubiger des Rest-Portfolios. Das sind nicht die Monoliner - deren Schicksal ist eh schon besiegelt - sondern die Gläubiger; ergo Banken, Fonds und Versicherungen.</p>
<p>Hier geht es um viiiiiiel mehr als um Monoliners. Die Arschkarte ist in vielen Händen.</p>
<p>Gruss chiron</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=10152</link>
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<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 03:00:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>chiron</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Nice Try Warren ...</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das Orakel von Omaha, Investmentlegende Warren Buffet, lässt verlauten, dass er an der Übernahme der â€žgutenâ€œ Portfolioteile der Monoline-Insurers, nämlich des Geschäfts mit Kommunalobligationen (Municipal Bonds, kurz â€žMunisâ€œ) interessiert ist, immerhin im Umfang von rund 800 Mrd US Dollar.</p>
<p>Soweit, so gut. Für Buffet, wohlgemerkt. Denn was die Monoliners betrifft, müsste man ihnen schon grandiose Dummheit unterstellen, wenn sie das Angebot von Buffet überhaupt nur erwägen. Da mögen die Aktienbörsen noch so himmelhoch jauchzen über die vermeintliche â€žRettungâ€œ, auf dem Spielplan steht leider, mit oder ohne Buffets Angebot, nach wie vor ein ganz anderes Stück, nämlich das der â€žTragödieâ€œ. Und darin, wie man aus Erfahrung weiß, mögen zwar vereinzelte Nebendarsteller immer wieder mal glücklich mit dem Leben davonkommen, ihre große Liebe finden, moralisch geläutert werden oder dergleichen. Aber der Hauptdarsteller erleidet immer und ausnahmslos ein Fiasko, an dessen Ende zumeist die physische Vernichtung steht. Und das wiederum meist nicht â€žkurz und schmerzlosâ€œ, sondern ganz im Gegenteil, unter allergrößten Qualen.</p>
<p>Tja, und leider sieht die Besetzungsliste unseres Stücks vor, dass die â€žMonolinersâ€œ die Hauptrolle übernehmen. Schade für sie, aber keiner hat sie dazu gezwungen. Die Gier, wie üblich, hat sie aus ihrem angestammten, drögen Geschäft mit den Munis in die verheissungsvolle Glitzer-Welt der â€žSubprime-Mortgagesâ€œ geführt, und jetzt gucken sie halt alle ein wenig blöd aus der Wäsche. Soll vorkommen.</p>
<p>Muß aber andererseits nicht heißen, dass man am Ende des Stücks nun jeglichen Rest unternehmerische Intelligenz über Board wirft und sich von Herrn Buffet über den Tisch ziehen lässt. Der gute Warren hat nämlich nachweislich kein Geld zu verschenken, daher wird sein Gebot für die Muni-Portfolios keine direkten Gewinnmöglichkeiten für die Monoliners eröffnen, vermutlich eher das Gegenteil. Mit anderen Worten, ein Verkauf an Buffet könnte höchstens irgendwo in der Nähe des Buchwerts stattfinden, mit denen diese Portfolios bei den Monoliners in den Büchern stehen. Wo aber kein Gewinn, da auch keine â€žEigenkapitalstärkungâ€œ, doch genau darum geht es bei den Monoliners: eine Stärkung ihrer Eigenkapitalbasis. Aus diesem Grunde sollten sie das Angebot von Buffet höflich, aber bestimmt zurückweisen, was angeblich einige auch schon getan haben. Der alte Mann hatte sicher Gutes im Sinn, aber hauptsächlich für sich selbst bzw. seine Shareholders, das ist offensichtlich auch den Managern der Monoliners nicht verborgen geblieben.</p>
<p>Es würde aber nicht wundern, wenn jetzt â€žoffizielle Stimmenâ€œ laut würden, die den Monoliners nahe legen, Buffets Spiel doch mitzuspielen. Und zwar aus â€žübergeordnetem Interesseâ€œ, soll heißen, den Verbleib der Kommunalobligationen in â€žstarken Händenâ€œ. Klar ist, dass die finanzielle Solidität des Berkshire Hathaway Imperiums natürlich eine ganz andere ist, als die der schwer mit Schlagseite durch raues Wasser treibenden Monoliners. Aber klar ist auch, dass wenn die Monoliners sich von diesem Teil ihres Geschäfts trennen, ihr eigenes Schicksal besiegelt ist. Und die Frage nach dem Verbleib des â€žtoxic wasteâ€œ der Suprime-Versicherungspolizzen zudem keineswegs gelöst. Es müsste sich nach wie vor jemand finden, der sich dieses Problems annimmt. Und dass das leichter geht, sobald die Munis abgespaltet sind, ist überhaupt nicht gesagt. </p>
<p>Somit hätte Buffets Plan 3 Gewinner: Buffet, seine Shareholders und die Player auf dem Markt für Kommunalobligationen (Emittenten, Investoren). Die Monoliners aber hätten damit endgültig die Arschkarte gezogen â€¦ sie wären daher allesamt verrückt, Buffets Angebot anzunehmen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=10146</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=10146</guid>
<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 02:29:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>weissgarnix</dc:creator>
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