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<title>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017 - Vom Anfang 2003, aber aktueller denn je: der Goldreport der BW Bank (mL)</title>
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<description>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017</description>
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<title>Vom Anfang 2003, aber aktueller denn je: der Goldreport der BW Bank (mL)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Absolut lesenswert, vor allem das erste Kapitel:</p>
<p><a href="http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/artikel.php?storyid=175">http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/artikel.php?storyid=175</a></p>
<p>&quot;Wenn man sich über Gold seine Gedanken macht, dann muss man auch über das Geld nachdenken. In<br />
alten Zeiten, als Geld und Gold noch identisch waren, bestand dieser Zusammenhang automatisch.<br />
Heutzutage werden dagegen Gold und Geld eher als Antagonisten gegenüber gestellt: Gold als Antipol<br />
des Geldes. Während Geld (mit Ausnahme des Bargeldes, welches durch einen hoheitlich autorisierten<br />
Druckprozess entsteht) durch einen einfachen Kreditakt geschaffen wird und deshalb â€“ als<br />
Wechsel auf die Zukunft â€“ auch immer einen schuldrechtlichen Anspruch eines Gläubigers gegen<br />
einen Schuldner repräsentiert, wird Gold in einem aufwendigen Produktionsprozess aus der Erde<br />
gewonnen. Es kann aufgrund der physischen Knappheit nicht in dem Maße vervielfältigt werden wie<br />
die Zahl der Kreditversprechen bzw. die der Zukunftswechsel. Weil Gold als physische Sache eben<br />
nicht über die Kreditschöpfung entsteht, gilt sein Wert auch völlig unabhängig von schuldrechtlichen<br />
Zahlungsversprechen Dritter. Hieraus folgt, dass Gold als Antagonist des auf der Kreditschöpfung<br />
beruhenden Geldes die Funktion eines Gradmessers für die Qualität des kreditgeschöpften Geldes<br />
bzw. der Zukunftswechsel übernehmen kann, sofern dem stets knappen Rohstoff Gold von der Gesellschaft<br />
eine monetäre Funktion bzw. die Funktion des â€žMoney of last Resortâ€œ zugebilligt wird. Diese<br />
Eigenschaft wird Gold und dem mit ihm verwandten Silber seit über 4000 Jahren in fast allen Gesellschafts-<br />
und Wirtschaftssystemen zugesprochen. Aus der oben ausgeführten Überlegung folgt, dass<br />
der Preis des in Geldeinheiten notierten Goldes langfristig zwangsläufig durch die Qualität des (Kredit-)<br />
Geldes determiniert wird. Somit sind Analysen über Goldpreisentwicklungen letztlich ohne eine<br />
Beurteilung der Verfassung des Geldwesens, also der Politik der Zentralbanken, der Architektur und<br />
Stabilität des Finanz- und Bankensystems sowie der Bonität relevanter öffentlicher und privater<br />
Schuldner nicht möglich. In den letzten Monaten haben nunmehr auch namhafte Vertreter des Zentralbanksystems<br />
und privater Geschäftsbanken die Fragilität des gegenwärtigen Finanzsystems konstatiert.<br />
Dies gibt uns Anlass, die kritische Zustandsbeschreibung des Finanzsystems in einem Gedankenexperiment<br />
einmal radikal zu Ende zu denken. Um die Zusammenhänge dabei zu pointieren, gehen<br />
wir dabei anhand des bekannten Gesellschaftsspiels â€žMonopolyâ€œ vor.&quot;</p>
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<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=12554</link>
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<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 17:17:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>DT</dc:creator>
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