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<title>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017 - 4 AKWs auf der Südhalbkugel, bald eventuell viele weitere</title>
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<description>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017</description>
<language>de</language>
<item>
<title>4 AKWs auf der Südhalbkugel, bald eventuell viele weitere (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Außer den drei von dir genannten AKWs gibt es noch mindestens ein weiteres. </p>
<p>In Sydney steht ein AKW zu Forschungs- und Medizinzwecken - nicht bei, sondern IN Sydney. Vertrauenerweckend, da von der bekannten Hi-Tech-Nation Argentinien erbaut. Dass es gleich beim ersten Hochfahren kaputt ging und dann einige Monate stillgelegt wurde, war sicher nur ein blöder Zufall. <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /> </p>
<p>Aber sicher ist eine Warnung angebracht an alle diejenigen, die meinen, durch Umsiedelung auf die Südhalbkugel vor schmelzenden AKWs sicher zu sein: </p>
<p>In Australien werden AKWs seit einiger Zeit mit derartigem Nachdruck propagiert, dass ich es kaum glauben kann. Foren ähnlich wie das Gelbe sind voll in der Hand der Atom-Befürworter, die lang und breit darlegen, dass in nicht allzuferner Zeit die Lichter ausgehen, wenn nicht endlich AKWs in Australien gebaut werden. </p>
<p>Etwa hier in einem der Top-Foren, wo glattgestriegelte Atomfritzen dem Volk wortgewaltig erklären, dass man nur mit Atom dem Hitzetod entgehen kann, und dass es ganz ungefährlich ist, weil ja die ganze Welt auf Atom setzt. (Außer den komischen Ländern D, CH und I.) </p>
<p><a href="http://www.onlineopinion.com.au/view.asp?article=12404">Nur eines von vielen australischen Foren, wo Atom nicht nur ungefährlich ist, sondern auch unerlässlich für eine strahlende Zukunft. </a></p>
<p>Das Volk ist hier vollkommen uninteressiert an sowas. Somit könnte den Atomflüchtlingen von der Nordhalbkugel in nicht allzu ferner Zukunft ein böses Erwachen drohen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=227204</link>
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<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 08:35:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Günter</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Warum nicht Neuseeland statt Chile/Paraguay (Panama)? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi simsalabim, hi day-trader,</p>
<p>meine rational-nüchternen <strong>Kriterien</strong> für ein <strong>Migrationsland</strong> sind</p>
<p>- Lokalisation auf der Südhalbkugel<br />
- no nukes, keine Atomanlagen<br />
- ethnische Stabilität (historisch, gegenwärtig und prognostisch); kein offener oder versteckter Hass auf Weiße durch Bevölkerungsmajorität<br />
- nationale und regionale Selbstversorgungsfähigkeit<br />
- territorial nachhaltig abgegrenzt und abgesetzt<br />
- territorial nicht zu groß und nicht zu klein<br />
- keine/geringe geostrategische und bodenschätzeausbeutbare Bedeutung<br />
- tektonische Stabilität (in NZL allerdings begrenzt; &quot;Feuerring&quot; insbesondere Nordinsel)<br />
- tendenziell leichte Integration (sprachlich, ethnisch, religiös, kulturell)</p>
<p>Was gibt es da außer NZL eigentlich noch?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=227170</link>
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<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 22:12:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wayne Schlegel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ok! mkT (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Kann wohl mit soviel Ehre nicht umgehen!</p>
<p><img src="images/smilies/top.gif" alt="[[top]]" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=227166</link>
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<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 21:52:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>day-trader</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Missverständnis, @day-trader (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hi Zara,</p>
<p>schreib konkret, was Dich stört, oder laß' es.</p>
<p>Deine Ironie kannst Du Dir jedenfalls sparen, wenn Du meine nicht<br />
erkennst!</p>
</blockquote><p>Da hast Du mich wohl gründlich missverstanden, day-trader!<br />
Ich kann deshalb nur wiederholen: Dein damaliger Beitrag war erste Sahne.</p>
<p>Grüsse, Zara</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=227060</link>
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<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 09:04:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zarathustra</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Aufenthaltsgenehmigung mT (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Simsalabim,</p>
<p>es scheint etwas schwieriger zu sein, in Chile an die permanente zu kommen:</p>
<p>Permanencia Definitiva: Dauervisum für Ausländer, die zwei Jahre mit einem zeitlich begrenzten Visum in Chile gelebt haben und ihren Lebensunterhalt nachweisen können.</p>
<p>In Paraguay war das ein Kinderspiel, hat ein paar Monate (ohne dauernden Aufenthalt vor Ort) sowie knapp 1000 Euro gekostet, für die Dauer der &quot;Überprüfung&quot; mußten 5000 US$ auf einem Konto deponiert werden.<br />
Statt der 5000 kannst Du auch ein gekauftes Grundstück als &quot;Sicherheit&quot; bringen, die genauen Modalitäten kenne ich allerdings nicht.</p>
<p>Von daher war Paraguay erste Wahl, als ich 2005 Hummeln im Hintern hatte, denn in kein anderes Land auf diesem Planeten gibt es ein derart leichtes Hineinkommen.<br />
Wie mehrfach geschildert, ist mir die rosarote Brille bei einem weiteren Aufenthalt vor Ort 2007 von der Nase genommen worden, ich weiß nicht, ob ich die südamerikanische Karte jemals spielen werde, und wenn, dann nur in einer progressiveren mennonitischen Kolonie. &quot;Kolonien&quot; wie die Independencia in PY verdienen die Bezeichnung erst gar nicht, Vorhaben wie die Cascabel's werden m.E. leider keinen G.O. lange überdauern.</p>
<p>Bin vor kurzem darauf gebracht worden, darüber nachzudenken, ob man im Falle eines G.O. nicht vielleicht in Ländern mit hinduistischem oder buddhistischem Glauben am besten aufgehoben wäre?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=227045</link>
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<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 02:35:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>day-trader</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Na na.... mT (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Zara,</p>
<p>schreib konkret, was Dich stört, oder laß' es.</p>
<p>Deine Ironie kannst Du Dir jedenfalls sparen, wenn Du meine nicht erkennst!</p>
<p>Und ich bleibe dabei, wenn es knallt, wird das Bleichgesicht über kurz oder lang von den indigenen Bevölkerungsanteilen gemeuchelt, außer er verkriecht sich nebst Molossern (nicht Kolosser, wie ein anderer Zeitgenosse hier gestern schrieb!) im obersten Kämmerlein seiner Finca und verteidigt sich ...</p>
<p><a href="http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=176274">http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=176274</a></p>
<p>Auszug: &quot;Es hier zu schaffen, das ist der Skill.&quot;</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=227044</link>
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<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 02:18:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>day-trader</dc:creator>
</item>
<item>
<title>ein Bilderbuch zum Norden Portugals (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=qmFoJNh8_xU&amp;feature=related">http://www.youtube.com/watch?v=qmFoJNh8_xU&amp;feature=related</a></p>
<p>Für diejenigen, die nicht wissen, wie es dort so ausschaut abseits der endlosen Sandstrände.<br />
Der Norden ist komplett anders als die Mitte oder der Süden Portugals und küstennah auch fast ohne Frost, in den Bergen natürlich nicht.</p>
<p>Persönlich bin ich lieber südlicher. Dort im Norden regnet es mir zu viel.</p>
<p>Gruß Dieter</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=227040</link>
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<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 22:59:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dieter</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Hier ist ein Bericht aus dem Jahre 2009 über zwei Dörfer an der hess.-thüring. Grenze. Dort sieht man (mT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>wie die älteren Leute im Dorf praktisch immer noch mehr oder weniger Selbstversorgung betreiben, wie sie sich gegenseitig helfen, uvm.</p>
<p>Die Frankfurter Westendler haben davon natürlich keinen Schimmer. Und das ist nicht das Dtld. der 60er und 70er Jahre, von dem ich gesprochen habe, sondern im Jahr 2009.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=6qv_wS9kRII&amp;feature=related">http://www.youtube.com/watch?v=6qv_wS9kRII&amp;feature=related</a></p>
<p>Spult ein bisschen vor, zB zur Minute 7:43 oder 13:30.</p>
<p>DT</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=227037</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=227037</guid>
<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 22:22:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>DT</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vielen  Dank, in die Richtung geht's wieder, wenn auch diesmal anders. (oT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[- kein Text -]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=227035</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=227035</guid>
<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 21:54:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>inno</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Hallo offthspc, was für ein fantastischer Bericht (mkT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Kleine Korrektur: die Bilder stammen aus dem späten 19. Jh, wenn die aus dem 18. Jh wären, hättest Du die ältesten Fotos der Welt, Fotografie gibt es seit ca 1840.</p>
<p>Das mit den Wehrhöfen stimmt genau - oft war auch noch der Garten innerhalb der hohen Mauern untergebracht. Gerade auch bei den fränkischen Gehöften war rundrum selbst mitten im Ort alles dicht. Übrigens: im Winter gibt es natürlich nicht nur die Tiere, sondern auch das Getreidelager. Mit ein paar Säcken Weizen und einer Mühle kommt man ganz schön weit, wenn man das Brot selber backt. Vor ein paar Jahren kostete der Doppelzentner (100 kg) Weizen nur noch 8 EUR, da fingen die Bauern an, ihn zu verbrennen. Heute sind wir wieder bei vernünftigen 20-25 EUR. Aber trotzdem, dh. für 100 EUR bekommt man fast eine halbe Tonne Weizen, und die reichen allemal, die Sippschaft über den Winter zu bringen. Es braucht dazu nur einen luftigen Speicher (nicht 100% wärmegedämmt...) und Jutesäcke.</p>
<p><img src="http://www.meinpaket.de/medias/sys_master/public/o/g/ch/9539831857182.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Die Lebensdauer eines alten IHC Traktors aus den 60ern und 70ern ist fast unbegrenzt, selbst die alten Hanomags und Fendts aus den 40ern und 50ern laufen noch klaglos.</p>
<p>Es ist den meisten heute überhaupt nicht mehr bewußt, wie nahe man an der Autarkie war mit einem kleinen Garten und einem kleinen Schuppen. In den meisten Dörfern ist hinter dem Haus ein kleiner Schuppen für die Ziege, die Kuh, die Hühner, ein Hasenstall, vielleicht noch ein paar Bienen. Bei uns zuhause war das noch bis weit in die 60er oder sogar noch frühen 70er Jahre so - da wurde praktisch alles, was gegessen wurde, im Dorf produziert.</p>
<p>Hab grade vorhin einen frischen leckeren Salat aus unserem Garten zubereitet und gegessen - obwohl es bei unserem Markt 2x die Woche alles frisch von den Bauern aus der Umgebung gibt. Aber direkt aus dem Garten frisch auf den Tisch, mit Kräutern verfeinert - wer in New York City oder der City of London weiß denn überhaupt noch, wie sowas schmeckt. Die Tomaten haben wir selber im Februar aus Samen über der Heizung in Eierschachteln herangezogen, jetzt tragen sie reichlich und werden in Gläser eingemacht.</p>
<p>DT</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=227033</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=227033</guid>
<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 21:45:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>DT</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Widerspruch (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Selbst unsere Bauern werden alle nach kurzer Zeit verhungern, weil sie<br />
ihre Produktion ebenfalls in Arbeitsteilung betreiben.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Klar. Und wer verbietet ihnen, bei der Arbeitsteilung zu bleiben?</p>
</blockquote><p>Heute legt ein 50Cent China-Bauteil (Zapfwellen-Schutzschalter) einen 85.000 Euro Trecker lahm und es braucht eine Computerdiagnose um den Fehler überhaupt lokalisieren zu können da alles per Bussystem vernetzt ist, vorbei die Zeiten der 12V Fehlersuchlampe.</p>
<p>Gerne auch mal eine korrodierte Löschdiode am Ende vom CAN.</p>
<p>Woher bekommt der Landmaschinentechniker des Bauern das Diagnosegerät im GO ?<br />
Der Hersteller sitzt in den USA, kauft die Einzelteile der Hardware wohl in China wogegen die Software vermutlich in Indien entwickelt wird.</p>
<p>Woher bekommt der Landmaschinentechniker die 1N4007 Diode ?<br />
Die wickelt man sich nicht selber am Werkstatttisch.</p>
<p>Die Software mit der ein Bauer seine Kühe managt läuft heute über ein Gateway in Holland. Fütterung, Melkanlage, Aktivitätserkennung schicken ihre Daten per Internet an einen Zentralserver und Farmverwalter Otto kann von seinem Urlaubsdomizil in Haiti per Smartphone abfragen ob seine polnischen Melker auch ordentlich arbeiten.</p>
<p>Er sieht dies nicht nur an der gemolkenen Menge sondern auch an den Keimzahlen der Milch und gegen eine kleine Lizenzgebühr kann man noch beliebig viele IP-Kameras zur Überwachung der Arbeitssklaven und gerade gebärender Kühe in das System integrieren.</p>
<p>Kein umständliches VPN, kein Dyn-DNS, keine Konfiguration, keine Updates auf CD mehr erforderlich da serverbasiert.</p>
<p>Was wenn die Melkanlage ausfällt da der Vakuumerzeuger defekt ist (made in Norddeutschland), die Zitzengummis rissig (made in China), der Geber einer Milchmengenmessung Dauerkontakt gibt (made in NL) oder schlichtweg das Internet nicht mehr will oder &quot;darf&quot; ?</p>
<p>Schon mal eine Kuh händisch gemolken ?<br />
Gar nicht so trivial wie es aussieht, zeitaufwändig und bei so manchen Betriebsgrößen (besonders im Osten) ist es wohl im GO das Beste der Herdenmanager schnappt sich eine Pistole und erschießt gleich mal 90% aller Kühe beginnend bei denen mit der schlechteren Genetik.<br />
Manuell nicht zu bewältigen, auch nicht mit 100 Leuten die man zuerst einmal anlernen muss, derweil platzen den Kühen die Euter.</p>
<p>Das Futter für die Kühe kommt natürlich nicht per Sense und Schiebetruhe zum Futtertisch sondern per Traktor (s.o.) zur zentralen Mischanlage und von dort etwa per Mischwagen oder computergesteuerter Bandfütterung (heutzutage technisch durchaus komplexe Geräte) zur Kuh.</p>
<p>Kleines Video dazu:<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=m3qGcWiesEs">http://www.youtube.com/watch?v=m3qGcWiesEs</a></p>
<p>Arbeitsteilung ist heute eben komplexer als &quot;ich die Kühe, du die Schweine&quot; und ohne reichlich Material und Know-how aus aller Welt steht auch die Landwirtschaft.</p>
<p>Das Thema Saatgut, Herbizide etc. habe ich hierbei noch nicht einmal angedacht.... !</p>
<p>Die einfachen Techniken eines 18 Jahrhunderts oder einer Landwirtschaft nach dem GO brauchen übrigens prinzipiell keine Arbeitsteilung.<br />
Tiere füttern, Besen binden, Holz hacken und Heu rechen sind Tätigkeiten welche keine externen Dienstleister benötigen.<br />
Die dazu benötigten einfachen Werkzeuge werden traditionell im Winter gefertigt.<br />
Einfache Tätigkeiten, es reicht kräftig und nicht all zu doof zu sein, zusätzliche Arbeitskräfte braucht man nur wenn die Betriebsgröße über den Eigenbedarf hinaus steigern will.</p>
<p>Stellt sich die Frage wozu man dies nach dem G.O. tun soll ?<br />
Schrott wird genügend rumliegen, die Dinge die man bräuchte werden nicht mehr erhältlich sein und die potentiellen Kunden werden außer ihrer Arbeitskraft wenig einzutauschen haben.</p>
<p>Was soll ich mit der Poolpumpe oder dem 42&quot; Plasma, einem Benz oder Ceran-Kochfeld ?<br />
Der durchschnittliche Eigenheimbesitzer hat keine im GO brauchbaren Tauschwerte außer eventuell PM.</p>
<p>Da brauche ich auch keine &quot;externen Dienstleister&quot; oder ehemalige Bürokräfte, Banker und Rechtsanwälte aus der nächsten Stadt als Knechte, dazu habe ich notfalls meine Verwandten, die kenne ich wenigstens, haben alle etwas solides gelernt oder studiert (keine &quot;Südamerikanistik&quot; etc.) und Blut ist dicker als Wasser.<br />
 </p>
<blockquote><p>Viele Besucher bedeutet viele Leute.<br />
Viele Leute können auch zusammenarbeiten.<br />
Ein mittlerer Bauernhof nach heutigen Größenverhältnissen kann ohne<br />
weiteres 50-100 Leute ernähren; genau so viele benötigt es aber auch, um<br />
ihn zu bewirtschaften, ohne Maschinen und Erdöl.<br />
Keine guten Aussichten für Transferleistungsempfänger und<br />
Teamunfähige.</p>
</blockquote><p>Hier exemplarisch die Stammbelegschaft eines auch für heutige Verhältnisse mittleren Hofes im späten 18 Jahrhundert.</p>
<p><img src="https://img.skitch.com/20110801-fik9w79hjj4a4pr8k45tfhigmq.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Interessant die Geschlechterverteilung unter den Bediensteten links und rechts vom Hausherren (in Reitstiefeln)</p>
<p>Rechts (vermutlich): Rossknecht und Stallknecht<br />
Links (vermutlich): Ehefrau (*), Köchin, Stalldirnen sowie entweder Vorgeneration oder Dirn im Ruhestand (nicht zu verwechseln mit der heutigen Definition !)</p>
<p>Alle saisonal anfallenden Mehrarbeiten (Dreschen) wurden mit Hilfskräften (den sogenannten &quot;Häuslleitn&quot;) durchgeführt, meistens die  Männer wogegen die bediensteten Frauen in der Überzahl waren, das Anlegen der Lebensmittelvorräte für den Winter war eine der wichtigsten und zeitintensivsten Tätigkeiten neben der Hege der Tiere und des Gartens.</p>
<p>Da wurden also keine hundert Arbeiter das ganze Jahr durchgefüttert, wozu auch ?</p>
<p><br />
Das Bild mag uns heute armselig erscheinen doch für damalige Zeiten war dies ein vermögendes Gehöft, hatte schon Dachrinnen und ein Ziegeldach sowie 2 Pferde welche exklusiv nur dem persönlichen Transport des Hausherrn (vor allem zur Sonntagskirche) dienten.</p>
<p>Der &quot;Durchschnittsbürger&quot; ackerte dazumals noch mit einer Kuh ... wenn er sich Kuh und Acker leisten konnte, wohlhabendere Bauern hatten einen oder mehrere schwere Ackergäule und nur vermögende Betriebe konnten sich reine Zug- und Reittiere leisten.</p>
<p>Flache soziale Hierarchie, Pfarrer und Bürgermeister, darunter erfolgte die Regelung wer den Hut abzunehmen hat um sein Haupt zu entblößen entsprechend der Größe der Grundstücke.</p>
<p>(*) Anmerkung zur Ehefrau:<br />
Dazumal Verschleißteil, hatte Kinder zu gebären und die Küchenkräfte zu managen, der Hausherr im Bild verbrauchte lt. Chronik 4 Stk. Ein Bild der letzten Ehefrau ist überliefert, früher wurde übrigens &quot;in Schwarz&quot; geheiratet.</p>
<p><img src="https://img.skitch.com/20110801-jrgdk3d6rps427w4xfpwjjusnj.jpg" alt="[image]"  /></p>
<blockquote><p><br />
Schwarz sehe ich aber vor allem für diejenigen, die sich mit ihrer Flinte<br />
und ihren Kolossern zurückziehen ins oberste Kämmerchen ihres Gehöfts<br />
und vom Dachboden aus auf alles anlegen, was sich rundum bewegt in<br />
Sichtweite.</p>
</blockquote><p>Hinweis da auf dem Bild schön ersichtlich.</p>
<p>Alle Fenster sind vergittert wie damals bei allen Höfen in meiner Region üblich und dies nicht weil Eisen ein billiges Massenprodukt war.</p>
<p>Im Gegenteil, die Eisenbeschläge für einen (Pferde)Wagen konnten den Reingewinn eines ganzen Jahres auffressen.</p>
<p>Also eine hohe Investition trotz der lokal friedlichen Zeiten in der Monarchie und die Leute die es sich leisten konnten wußten wieso. </p>
<p>Die ältesten Höfe der Region waren in ihren Ursprüngen übrigens alle sogenannte Wehrhöfe, im dunkelstem Mittelalter aus Holz ähnlich US-Western Forts, später aus Stein und gestampften Ziegeln, gelegentlich noch zu sehen die Andeutungen von Wachtürmen und Pechnasen.</p>
<p>Alles Tiere (der wertvollste Besitz dazumal) waren im Gebäude untergebracht, genauso wie Brunnen, die Ernte aber auch der Misthaufen (im Innenhof)</p>
<p>Vor allem wegen der &quot;Besucher&quot; von denen viele nach hofübergreifender Zusammenarbeit unter provisorischen Holzkreuzen im letzten Winkel des Grundstückes verscharrt verschwanden da es unehrenhaft gewesen wäre sie auf dem Gottesacker zu bestatten.</p>
<p>Hier ist meines, der Legende nach ein Dutzend versprengte franz. Soldaten der Franzosenkriege welche der Versuch &quot;proletarisch einzukaufen&quot; bedauerlicherweise auf den Hof meiner Vorfahren führte.</p>
<p><img src="https://img.skitch.com/20110801-b9qf4k6qe3a28d8u5ng75iyw9m.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Ich gehe davon aus, es wurde nicht lange nach etwaigen Hintergründen wie schwieriger Kindheit etc. gefragt <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /> </p>
<p>mfG<br />
offthspc</p>
<p>P.S.: ,,,,,,, für den Chef, Rechtschreibfehler darf er um diese Uhrzeit ebenfalls vollumfänglich behalten.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=227029</link>
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<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 21:11:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>offthspc</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Landwirtschaft in Deutschland 2011 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>also wer dazu aus eigener Erfahrung etwas beitragen kann, ist aufgerufen das hier zu tun.</p>
<p>Ich habe mich die letzten zwei Jahre intensiv darum gekümmert in D einen Hof zu erwerben. Sicher haben wir überwiegend solche Höfe besucht, die zum Verkauf standen. Das sind sicher nicht die, die gerade hervorragend funktionieren.</p>
<p>Was ich aber in jedem Fall erleben durfte, dass die meisten Betriebe nur mit Selbstausbeutung der Eigentümer über die Runden kamen. Geregelte Arbeitszeit von 40 Wochenstunden gibt es nirgends. Unternehmerisches Risiko reichlich. Gewinn/Ertrag so dass man ohne Zuschüsse vom Staat nicht/kaum leben kann. Mit dem Zuschüssen vom Staat/EU kann man leben, aber die Rendite des Kapitals und der investierten Zeit ist jedoch im Vergleich zu anderen Branchen keinesfalls akzeptabel.</p>
<p>Vielleicht hast Du ja bessere Erkenntnisse. In Ostdeutschland soll es einige Großbetriebe geben, die ganz gut funktionieren. Wahrscheinlich nur deshalb, weil das allgemeine Lohnniveau im Osten so niedrig ist. Im Westen können als Hilfskräfte schon lange nur noch Ausländer aus Rumänien beschäftigt werden. Kein Deutscher arbeitet dort mittelfristig zu wirtschaftlich vertretbaren Löhnen. Und das obwohl von 40 Höfen pro Dorf nur noch 2-3 die gesamten Flächen bewirtschaften, die zwischenzeitlich nicht bebaut wurden.</p>
<p>Wenn Du konkrete Erfahrungen im Bereich der Landwirtschaft hast, würde ich das Thema gerne weiter diskutieren.</p>
<blockquote><p>Schwarz sehe ich aber vor allem für diejenigen, die sich mit ihrer Flinte<br />
und ihren Kolossern zurückziehen ins oberste Kämmerchen ihres Gehöfts<br />
und vom Dachboden aus auf alles anlegen, was sich rundum bewegt in<br />
Sichtweite.</p>
</blockquote><p>
Es gibt keine einfachen Antworten, wir haben es oft genug durchgespielt, um zu überlegen was man wann wie macht. Vorbereitung ist bei jeder Form von Krise mit das Wichtigste. <br />
Solange kein allgemeiner Überschuss herrscht, wird die Situation sehr knifflig. Denn zur Erntezeit kann manch ein Bauernhof etwas zur Ernährung bieten, im Winter vielleicht nur ganz wenig oder aber auch gar nichts. Man kann auch alle Tiere schlachten, dann wird man einige Wochen / Tage / Monate richtig satt. Nur sieht es dann, wenn erst mal alle Tiere tot, sind mit dem Nachwuchs schwierig aus. Dem Bauern muss man so etwas nicht erklären. Hungrige Städtern werden es teilweise nicht verstehen und einige nicht verstehen wollen. Diese Disziplin Saatgut und Muttertiere vorzuhalten um nachhaltig zu arbeiten, wird zu einer echten Herausforderung. Wobei sich das Thema &quot;Saatgut aufheben&quot; bei Hybridsaatgut bereits erledigt hat. </p>
<p>Es ist nach meinen Überlegungen bereits theoretisch kaum zu schaffen, die Krise hier ohne langjährige Verankerung vor Ort zu überleben. Praktische Probleme, die immer noch dazukommen: Wetter/Schädlinge/Bearbeitungsfehler sind da noch nicht mal berücksichtigt.</p>
<p>Grüße Morphes</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=227027</link>
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<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 21:08:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Morpheus</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wie wäre es denn mit Chile? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi day-trader,</p>
<p>wegen der Radioaktivität hatte ich auch auf der Südhalbkugel nach einem geeigneten Ziel Ausschau gehalten und bin auf <em>Chile</em> gestoßen:</p>
<p>- Es gibt dort Regionen, die klimatisch mit Deutschland vergleichbar sind (Regionen Bio-Bio bis Los Lagos). Dort gibt es dann auch einige Deutsche Einwanderergemeinden (Temuco, Valdivia, Contulmo, ...).</p>
<p>- Was zunächst abschreckt, sind die häufigen Erdbeben und Vulkanausbrüche. Andererseits: In Chile gibt es keine Atomkraftwerke, vermutlich noch nicht mal Hochhäuser. Wenn alle zwei Generationen eine Altstadt abbrennt, aber die Bewohner sich in Sicherheit bringen können, ist das vielleicht doch um ein vielfaches besser, als was z.B. gerade in Japan passiert.</p>
<p>Leider gibt es jedoch auch auf der Südhalbkugel drei AKWs, zwei in Brasilien, eins in Argentinien. Wenn die ihre Kernschmelze erleben, wird man das wohl auch in Chile merken. Obwohl ja noch die Anden dazwischen sind, und das im Vergleich zur Nordhalbkugel mit seinen hunderten potenziell gefährlichen AKW noch moderat erscheint...</p>
<p>Ob man allerdings in Chile als Einwanderer auf traditionelle Art einen Hof bewirtschaften könnte, weiß ich nicht. War nie dort, und es wird wohl auch ein Traum bleiben...</p>
<p>Grüße, Simsalabim</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=227026</link>
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<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 21:06:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Simsalabim</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Hätt ich auch so gemacht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Cascabel,</p>
<blockquote><p>Immerhin sind die<br />
Dorfbewohner gleichzeitig unsere zukünftigen Nachbarn. Zweifellos könnten wir &gt; ihnen mit großen Maschinen imponieren, aber ein Miteinander ist doch besser<br />
als ein Gegeneinander.</p>
</blockquote><p>Hätte ich auch so gemacht, ein soziales Umfeld in der Fremde schaffen ist wichtiger als Kosteneffizienz. (Kettenbagger + Ketten-Dumper wenn Bodenverdichtung wichtig ist, z.B. Wegebau)</p>
<blockquote><p>Ich habe den Link gerade nicht zur Hand, aber irgendwo steht, dass in<br />
Europa mit organischem Anbau keine Wurst vom Teller zu ziehen ist. Hinzu <br />
kommen die Wasserprobleme vor allem in Süd-Europa.</p>
</blockquote><p>Ich habe ja einen gärtnerischen Background und meine Eltern waren beide Kleinbauern im Osten Europas. Insofern traue ich mir zu, Dir zu widersprechen in Bezug auf erfolgreichen organ. Anbau in Europa.<br />
Selbverständlich analysiert man zuerst das Klima, dann das Mikroklima, die Bodenverhältnisse und Bodengüte und schon weiß man, was man erfolgreich anbauen kann und was man besser bleiben läßt. Und etwas Vieh ist auch gut.</p>
<p>- und ich vermute mal, die meisten, die von einem autarken Leben träumen, haben nicht die geringste Vorstellung von der Mühe, die es kostet, ohne umfangreichen Maschinenpark in Handarbeit etwas anzubauen. </p>
<p>Den meisten Körpern wird ganz einfach die Kraft und Ausdauer fehlen, nicht gewohnt körperlich zu arbeiten. Da hilft auch keine Muckibude oder tägliches Joggen.</p>
<p>Gruß Dieter</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 19:30:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dieter</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ein vorzüglicher und weitsichtiger Beitrag war das damals von Dir, day-trader - Chapeau! (oT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[- kein Text -]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 18:37:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zarathustra</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Hallo Puschkin, das Brueghel Bild zeigt, daß schon 1550 (mT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>die Leute im Grunde so gelebt haben wie auch Anfang des 20. Jhs. Da ist nicht viel Unterschied dabei auf den Dörfern. Nur weil manche meinen, wir gingen ins Neolithikum zurück, was ich nicht glaube, habe ich auch dieses Bild dazu getan.</p>
<p>Da sieht man: das wesentliche ist gute Erde, Wasser, und entsprechendes Klima.</p>
<p>DT</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 16:49:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>DT</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Überall auf dem Planeten das Gleiche! mT (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=176106">http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=176106</a></p>
<p>Auszug: Mal ehrlich: Wenn es knallen wird, dann wird es überall auf diesem Planeten heftigste Verwerfungen geben. Dann ist es nix mehr mit &quot;faul am Pool 'rumliegen&quot; und den doofen Indio die Drecksarbeit für eine Handvoll Dollar im Monat machen lassen!<br />
Dann lebt man als Deutscher in einem überfordernden Klima (braucht doch keiner zu glauben, daß man in tropischen oder subtropischen Gefilden mit 40 Grad und annähernd 100% Luftfeuchte auf einmal zum landwirtschftlichen Selbstversorger wird, nur weil man hier vielleicht mal ein paar Erdbeeren im Garten hatte), ethnisch ein Alien, der in guten Zeiten nur aufgrund seiner Dollares geliebt wurde.</p>
<p>Ich habe Bekannte in Paraguay, die dort einigermaßen fett in eine Straußenfarm investiert haben, Arbeitsplätze für Einheimische geschaffen haben etc. Genehmigungen gab es ab einem Zeitpunkt nur noch, wenn der idiotische Neffe/Onkel/Bekannte o.ä. des Bürgermeisters eingestellt wurde.<br />
Irgendwann kam der brasilianische Vorarbeiter und warnte, er habe mitbekommen, daß die Indios aus dem Nachbardorf einen Überfall auf die Straußenfarm geplant haben. Da wurde dann ein weiterer Schäferhund angeschafft, rein prophylaktisch wird seitdem auch alle paar Tage zwecks Abschreckung in die Luft geballert.</p>
<p>Trotz allem: Meine Hochachtung vor denjenigen, die wie Cascabel oder meine Bekannten aktiv werden!</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=226986</link>
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<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 16:30:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>day-trader</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Antwort (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, Dieter</p>
<p>Der Bagger ist wenn es stark regnet nicht einsetzbar, weil er dann mehr rutscht<br />
als alles andere. Zudem wird die Erde extrem komprimiert. Die Schubkarren kommen<br />
jedoch immer zum Einsatz. Hinzu kommt das Argument, dass unsere Angestellten die<br />
Möglichkeit haben, etwas zu verdienen, denn außer der Finca Bayano gibt es hier<br />
nur wenige andere Finca-Besitzer, die meistens in der Stadt wohnen und im besten<br />
Fall 100 Dollar pro Monat für einen Aufpasser bezahlen. Immerhin sind die Dorfbewohner<br />
gleichzeitig unsere zukünftigen Nachbarn. Zweifellos könnten wir ihnen mit großen<br />
Maschinen imponieren, aber ein Miteinander ist doch besser als ein Gegeneinander.<br />
Davon abgesehen haben wir auch einen LKW.</p>
<p>An alle anderen die pauschale Kurzantwort: Es gibt keine Garantien; auch nicht<br />
in Panama. Es dürfte aber ziehmlich klar sein, dass Deutschland der falsche Platz<br />
ist. Ich habe den Link gerade nicht zur Hand, aber irgendwo steht, dass in Europa<br />
mit organischem Anbau keine Wurst vom Teller zu ziehen ist. Hinzu kommen die<br />
Wasserprobleme vor allem in Süd-Europa.</p>
<p>silver long</p>
<p>Cascabel</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=226984</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=226984</guid>
<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 16:29:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cascabel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Hallo, @DT (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für deine Ausführungen, aber erlaube mir in diesem Zusammenhang eine Frage ...</p>
<p>Was haben die Gemälde von Pieter Bruegel dem Drolligen mit Franken zu tun?</p>
<p>Pieter Bruegel lebte und arbeitete meines Wissens in Antwerpen und Brüssel ...</p>
<p>Gruß, Puschkin.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=226980</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=226980</guid>
<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 15:59:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Puschkin</dc:creator>
</item>
<item>
<title>@Cascabel, viel Handarbeit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Cascabel,</p>
<p>mit Interesse hab ich mir die Bilder angeschaut. Viel Engagement und viel Arbeit!</p>
<p>Was mich irritierte war die Tatsache nur auf einem Foto einen kleinen Baggerlader zu sehen, sonst keine Maschinen, keinen LKW etc. </p>
<p>Sind die Löhne dort so niedrig, daß sich Maschineneinsatz nur bedingt lohnt, oder sind es eher soziale Gründe, also Steigerung der Akzeptanz indem möglichst vielen Menschen vor Ort Arbeit gegeben wird und sie somit einen Nutzen aus &quot;den Fremden&quot; ziehen?</p>
<p>Gruß Dieter</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=226979</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=226979</guid>
<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 15:54:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dieter</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
