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<title>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017 - träum weiter</title>
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<description>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017</description>
<language>de</language>
<item>
<title>träum weiter (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>... beides existiert nur als Gedankenkonstrukt.</p>
<p>Ahoi<br />
NBK</p>
</blockquote>]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=285204</link>
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<pubDate>Sun, 19 May 2013 14:28:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>satsangi</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Abermals weitgehende Zustimmung, RogRog (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wogegen Azur die Schriften des Buddhismus ins Gegenteil verkehrt: eine Anleitung zum Verlassen des Lebenskreislaufs, welcher leidvoll ist, zur lebensbejahenden Lehre umdefiniert. So viel Unsinn über den Buddhismus habe ich noch nirgends gelesen wie bei Azur, und ich habe schon viel gelesen und auch viel gesehen. </p>
<p>Nur ein paar ergänzende Anmerkungen:</p>
<blockquote><p>Deine Grundhaltung, die Todessehnsucht, steht der Orgonomie direkt<br />
entgegen. Aber Du bist, im Gegensatz zu praktizierenden Buddhisten, die<br />
voll von emotionalen Pestreaktionen sind, noch das geringste Übel. Vor<br />
allem, weil Du erkannt hast, dass Deine Grundhaltung nur eine<br />
intellektuelle ist und mit dem Leben ziemlich wenig zu tun hat.</p>
</blockquote><p>Ja, meine Grundhaltung gegenüber dem Wert des Daseins ist eine intellektuelle, und deshalb habe ich für mich keine Todessehnsucht. Sehnsüchte werden ja nicht aus dem Intellekt geboren, welcher lediglich analysiert, sondern aus dem Willen (die Welt als Wille). Nur aus intellektueller Sicht urteile ich im schopenhauerschen Sinne, dass ein Planet und eine Welt, bestehend aus Beglückten und Gepeinigten nichts ist, was einem Planeten und einer Welt ohne solche überlegen wäre. Im Gegenteil. Sie ist ohne Sinn, aber sie ist, wie sie ist.</p>
<p>Da Sehnsucht also nichts intellektuelles ist, sondern etwas emotionales, verspüre ich Hass auf die leidmaximierende Zivilisation des Earthlings und gleichzeitig, spiegelbildlich eine Sehnsucht nach dem Tod der Zivilisation im Sinne einer Wiederkehr des natürlichen Lebens, was ich mittlerweile oft genug dargelegt habe. Die Kehrseite meines Hasses auf Zivilisation und Patriarchat ist meine Liebe (=mitleiden) zu den Opfern der Zivilisation, in erster Linie den Tieren. Für mich selber und meine Gefährten habe ich keinerlei Todessehnsucht, denn Leben ist nicht Intellekt, Information, Geist und was dergleichen mehr heutzutage so alles aufgetischt wird, sondern Wille. </p>
<blockquote><p><em>Die<br />
Natur ist, wie sie ist.</em> Genau! Man freut sich, man leidet. Anders<br />
ausgedrückt: Man ist ein pulsierender Tropfen Lebendiges, wenn man nicht<br />
gerade zu stark gepanzert ist und somit die Fähigkeit zur Befriedigung<br />
verloren hat. Erst in diesem Moment wird das Dasein zur Hölle. Das kann<br />
natürlich ab der Geburt schon losgehen, wie ich hier mehrmals ausgeführt<br />
habe.</p>
</blockquote><p>Ja, und auch für Milliarden dem Earthling unterworfene Nutztiere wird das Dasein ab Geburt zur Hölle gemacht. Mit Leben im eigentlichen Sinne hat das Dasein in der Zivilisation eben nichts mehr zu tun, sondern in der Tat viel mehr mit einer Art Hölle. Wenn Gautama in diesem zivilisatorischen Treiben damals also keinerlei Sinn gesehen und einen Ausweg daraus gesucht hat, dann muss man sich darüber nicht wundern. Es gab damals wohl kein Wissen über ausser- und vorzivilisatorisches, vorpatriarchales Dasein und demzufolge auch kein Wissen über den natürlichen Weg aus der Falle der patriarchalen Versklavung. <br />
Ich meinerseits rege mich deshalb nur über jene auf, die darüber Bescheid wissen müssten und die Zivilisierung und damit ihr eigenes Dasein in dieser Funktion wider besseres Wissen verteidigen, im azurschen Sinne von: <em>es ist ja nicht alles schlecht</em> in diesen unseren Konzentrationslagern (aka Zivilisation). </p>
<p>Danke für die Zusammenfassung Deines Links. Es enthält für mich nichts Ueberraschendes und ich kann dem weitgehend zustimmen. </p>
<blockquote><p>Ich bin glücklich, dass ich mich über das, was die Buddhisten absondern,<br />
extrem aufrege. Glücklich, ein im Vergleich zum Buddhisten sehr<br />
verblendetes, gieriges, ängstliches, trauriges und hassendes Menschentier<br />
zu sein. Glücklich, dass ich niemals so enden werde, wie<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Gun8lI2rTvw#t=17m40s">Courtney</a><br />
und die anderen nach Befriedigung suchenden, die ihr Heil in exotischen<br />
Wüstenreligionen zu finden glauben. Wenn man allerdings Glück mit<br />
Regungslosigkeit, Leere, Stille, Aufhebung, Nirwana definiert, dann sind<br />
Buddhisten tatsächlich eine der glücklichsten Menschenmassen auf dieser<br />
Welt.</p>
</blockquote><p>Die sind eben alles andere als im Nirwana. Im Nirwana sind sie erst, wenn sie nicht mehr sind, und dort 'herrschen' dann weder Glück noch Unglück (â€žWeder diese noch jene Welt, noch was zwischen beiden liegtâ€œ). Intellektuell stimme ich dem zu. Dem buddhistischen Weg dorthin jedoch ganz und gar nicht. </p>
<p>Inwiefern es Wiedergeburt gibt, weiss ich natürlich nicht. Aber selbst wenn es ein Dasein innerhalb eines Wiedergeburtenkreislaufs geben sollte, und dieser irgendwann sein wohlverdientes Ende findet wie jedes individuelle Leben auch, dann wohl nicht durch den buddhistischen Weg, sondern durch ungehindertes Ausleben. Ein Individuum hat am Ende seines Lebens erst genug, wenn es seine Bedürfnisse ungehindert ausgelebt und sich den Tod damit verdient hat. In intellektuellen Tempeln ist dies zu allerletzt der Fall. Das ist pervers.</p>
<blockquote><p>Kein Tier ist buddhistisch.</p>
</blockquote><p>Jawoll. <br />
Wobei es für Flora und Fauna tatsächlich ein Segen wäre, wenn alle Zivilisten den Buddhismus praktizieren, sich als Zivilisten nicht mehr reproduzieren und alles Anhaften tatsächlich bleiben lassen würden. Damit wäre zwar nicht der Kreislauf des Lebens an sich aufgehoben (im Gegenteil: er erhielte wieder mehr Raum), aber sehr wohl die schlechteste aller möglichen Welten: die Zivilisation, das Patriarchat, die organisierte Gewalt/Duckmäuserei/Idiotie.</p>
<blockquote><p>Gruß,<br />
RogRog</p>
</blockquote><p>Grüsse, Zara</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=285181</link>
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<pubDate>Sun, 19 May 2013 07:18:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zarathustra</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Konstruktivität&quot; durch Destruktion der Illusion (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber azur,</p>
<blockquote><p>Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.</p>
</blockquote><p>zu meiner Betreffzeile hat mich diese Deine Signatur inspiriert. Wobei ich den Begriff &quot;Konstruktivität&quot; &quot;mit spitzen Fingern&quot; anfassen mußte, weil das, worum es uns geht, nichts Konstruiertes ist, im Gegenteil: Das Konstruierte hindert uns an der Befreiung. Damit dürfte klar sein, daß ich die Sinnhaftigkeit Deiner Signatur in Frage stelle, aber in aller Freundschaft und nur, weil wir als Suchende hier gewissermaßen &quot;unter uns&quot; sind.</p>
<blockquote><blockquote><p>Ein &quot;Buddhist&quot; aber, der das Leben nicht ablehnt, und zwar [ ... ] in dem Sinne, daß dieses etwas ist, welches man durch Erkenntnis des Leidens hinter sich zu lassen habe, <strong>und zwar endgültig, damit es keine Wiedergeburt gibt</strong>, hat den Buddhismus nicht verstanden. <img src="images/smilies/smile.png" alt=":-)" /></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Mir scheint Neptun, da solltest Du besser noch einmal nachdenken.</p>
</blockquote><p>Diesen Satz habe ich mir nicht aus dem Ärmel geschüttelt, sondern ich habe bereits gründlich nachgedacht. Ein Argument von Dir wäre an dieser Stelle besser als eine Anweisung, was ich tun sollte. Es drängt sich mir der Verdacht auf, daß ich hier einen wunden Punkt getroffen habe, und daß Du deshalb ausweichst.</p>
<p>Mach es doch einfach mal ohne Zitat: Bringe selbst nach gründlichem Nachdenken einen gezielten Einwand, der auf eigenem Denken basiert. Dadurch würde die Diskussion fruchtbarer.</p>
<blockquote><blockquote><blockquote><p>Das Fehlerhafte ist eine Wertung, die Du unbedingt begründen willst.</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Illusion = Täuschung soll kein Fehler sein? Wie willst Du das erklären? Sri Nisargadatta Maharaj sagt: &quot;Nichts ist ein Fehler, bevor man ihn wiederholt.&quot; Aufrechterhaltung der Illusion ist aber permanente Wiederholung des Fehlers.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Dem Fehlerhaften ist doch hier an gar keiner Stelle widersprochen worden.</p>
</blockquote><p>Wie bitte? Welchen Sinn soll denn dann Deine Feststellung mit der Wertung gehabt haben, die Du @Zara vorhältst:</p>
<blockquote><blockquote><blockquote><p>Das Fehlerhafte ist eine Wertung, die Du unbedingt begründen willst.</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><p><br />
Sodann hast Du hier (inhaltlich) die falsche Reihenfolge:</p>
<blockquote><p>Es geht eher darum darum zu Erkennen, dass auch dem Erkennen der Illusion nicht die starke Ablehung folgen sollte.</p>
</blockquote><p>Das Erkennen der Illusion steht nämlich am Schluß und ist gleichbedeutend mit der Erleuchtung. Vorher geht es darum, die leidvolle Widersprüchlichkeit des Wechsels zwischen Leid und Glück wahrzunehmen und daran so stark zu leiden, daß sich die Kraft entwickelt, &quot;durchzubrechen&quot;. Die Ablehnnung bezieht sich nicht auf die Illusion. Das braucht sie auch nicht, denn sobald diese als solche erkannt wird, steht man &quot;draußen&quot;, wo es nichts mehr abzulehnen gibt.</p>
<p>Die Ablehnung bezieht sich auf die unerträgliche Dualität. Ich würde auch nicht von &quot;starker&quot; Ablehnung sprechen, sondern sagen: Die Ablehnung muß radikal sein, also &quot;an die Wurzel gehend&quot;.</p>
<p><br />
Das mit den vier edlen Wahrheiten: Geschenkt. Kenne ich alles. Ich arbeite und argumentiere nach Möglichkeit mehr an der Basis. Z. B.:</p>
<p>Das Leid liegt nicht nur im Leid an sich, sondern vor allem auch in der wiederholten Erfahrung, daß jegliche Freude und angenehme Erfahrungen nicht von Dauer sind. Die Erkenntnis des unvermeidlichen Endens war der Auslöser für Buddha, sein &quot;schönes&quot; Leben zu verlassen und sich auf die Suche zu begeben.</p>
<p>Die Dualität ist etwas, was den wirklichen Sucher niemals befriedigen und somit festhalten kann. Der einzige Vorteil der Dualität liegt darin, daß es auch dem Teufel niemals gelingen kann, dauerhaft die Oberhand zu behalten. <img src="images/smilies/smile.png" alt=":-)" /></p>
<p>Ansonsten ist sie radikal abzulehnen. Das Kunststück besteht eben darin, sich nicht durch eine der Gefahren aus den &quot;edlen Wahrheiten&quot; an die Dualität binden zu lassen, <strong>und dennoch diese radikal abzulehnen</strong>. Ohne diese Radikalität bleibt man in ihr gefangen, ob man sich nun einbildet, sich losgelöst zu haben und &quot;in Frieden zu leben&quot; oder nicht. Du bist für mich ein Musterbeispiel des Versagens in diesem Sinne.</p>
<p>Das sage ich allerdings unter dem Vorbehalt, daß auch diese meine Sicht Teil meines eigenen Gefangenseins in der Illusion sein kann, denn ich bin mir nicht dessen bewußt, &quot;draußen&quot; zu stehen. <img src="images/smilies/wink.png" alt="<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt=";-)" />" /></p>
<blockquote><blockquote><p>Zum Karma: Das ist ein Naturgesetz, aber als solches immer noch Teil des samsara, welches es zu überwinden gilt. Deshalb lohnt es sich nicht, sich darüber lang und breit philosophisch oder sonstwie zu &quot;ergehen&quot;. Unser (aller) Ziel ist die Überwindung.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Ach geh, nepotun. Was ist das für ein Versuch?</p>
</blockquote><p>Auch hier: Argumente bringen mehr als Ausweichen. Wenn man denn welche hat. <img src="images/smilies/wink.png" alt="<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt=";-)" />" /></p>
<p>Aber bitte keine Zitate, sondern eigene Argumente!</p>
<blockquote><p>Man kann und soll nach den Buddhismus ausgiebig durchdenken und prüfen.</p>
</blockquote><p>Na, dann mach doch mal. Nicht so viel lesen, sondern durchdenken und prüfen, nur keine Angst. <img src="images/smilies/wink.png" alt="<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt=";-)" />" /></p>
<blockquote><p>Die grundlegenden Werke des Buddhismus sind geprägt von genauestem &quot;Kleinklein&quot;. Feinheiten die in viele weitere Feinheiten unterteilt werden (siehe meine entsprechenden Texte: z. B. Suche über &quot;Sinne Buddha&quot; &quot;azur&quot;.</p>
</blockquote><p>Jaja, Kleinklein. Ich sehe doch an Dir, wohin man damit kommt: Dahin, daß man glaubt, weitergekommen zu sein, ohne zu merken, daß man sein Hamsterrad nur vergrößert und verkompliziert hat. <strong>Ich aber will 'raus!</strong></p>
<p><br />
Und übrigens: Eine Verdrehung ist keine Frage der Form, sondern des Inhalts. Laß uns doch gemeinsam versuchen, diese Verdrehungen zu vermeiden, damit wir uns sie nicht weiterhin gegenseitig vorwerfen können. <img src="images/smilies/smile.png" alt=":-)" /></p>
<blockquote><p>Zara kennt erkennbar kaum Texte und Inhalte des Buddhismus, aber er hat ja angeblich &quot;den Kern&quot; und welche, die ihm das abnehmen.</p>
</blockquote><p>Vielleicht kann man streiten über die Menge des notwendig zu Lesenden. Bei Dir aber habe ich den Eindruck, daß vor lauter &quot;Drumherumgepacktem&quot; möglicherweise kein &quot;Kern&quot; mehr existiert. Wenn er denn überhaupt jemals existiert hat. Aber das läßt sich ja nicht mehr erkennen.</p>
<p>Abschließend: Ich wünsche mir wirklich sehr, daß Du es fertigbringst, knapper und präziser zu argumentieren!</p>
<p>LG neptun</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=285180</link>
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<pubDate>Sun, 19 May 2013 07:16:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>neptun</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Kein Tier ist buddhistisch&quot; - ja wie auch? Bin selbst auch kein -ist. Zaras Dilemma: Taugt der Buddhismus für irgendetwas? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo RogRog,</p>
<p>das Schönste ist Dein plötzlicher Satz am Ende: &quot;Kein Tier ist buddhistisch&quot; </p>
<p>Tiere sind auch nicht sozialistisch oder hinduistisch.</p>
<p>Bekanntlich haben Tiere aber als 'fühlende Wesen' im Buddhismus einen ganz besonderen Stellenwert. </p>
<p>Bekannt sind die Szenen in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sieben_Jahre_in_Tibet">http://de.wikipedia.org/wiki/Sieben_Jahre_in_Tibet</a> , in der bei Bauarbeiten sogar Insekten vorsichtig zur Seite gebracht werden.</p>
<p>Bekanntlich ist für nicht wenige Buddhisten der Vegatarismus folgerichtig und sogar vielfach obligat. Stellenweise dürfen nicht einmal Eier aufgeschlagen werden. </p>
<p>Die ausgiebigen Diskussionen alter Quellen sind im Netz einfach zu finden. </p>
<p>Der Buddhismus besteht aber ebenfalls nicht nur aus alten Quellen, sondern hat Träger und Praktizierende, wie bei dem Wissen von W. Reich.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Drei_Juwelen">http://de.wikipedia.org/wiki/Drei_Juwelen</a></p>
<p>Im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Theravada">http://de.wikipedia.org/wiki/Theravada</a> ist bei Sangha die gesamte Gemeinschaft gemeint. </p>
<p>Diesen stehe ich sehr nahe, aber ich bin keinerlei -ist mehr. </p>
<p>Immerhin habe ich die Texte über zehn Jahr intensiv studiert und vielfach praktiziert (hauptsächlich bei Theravada, aber auch ZEN und tibetisch). Daher kann ich auch erkennen, ob jemand in etwa bescheid weiß. Denn das Wissensystem der Buddhisten ist genau - nicht umsonst sehen sie sich bekanntlich nicht als Religion.</p>
<p>Man sollte neben den alten Texten auch ruhig in neue Aufsätze schauen. Z. B. in <a href="http://www.buddhismus-aktuell.de/">http://www.buddhismus-aktuell.de/</a> Dort kann man nach z. B. Leben suchen. Dort findet man Lebensfreude, achtbar Leben usw., aber keine Ablehnung von Lebendigen oder dem Leben an sich. </p>
<p>Lebensfreude ist für Buddhisten zentral. </p>
<p>&quot;Als der Buddha gefragt wurde, worin die Freude des Lebens bestünde, antwortete er: &quot;In der Dankbarkeit. Seid dankbar, wenn Ihr Euch setzt, denn Ihr könnt Euch setzen. Seid dankbar, wenn Ihr Euch schlafen legt, denn Ihr könnt Euch schlafen legen. Seid dankbar, wenn Ihr aufwacht, denn Ihr könnt aufwachen. Seid dankbar, wenn Ihr atmet, denn Ihr könnt atmen.&quot; - &quot;Aber wie soll man seinen Dank ausdrücken?&quot; - &quot;Indem Ihr Euch an allem was Ihr tut, erfreut.&quot;<br />
(Aus: &quot;Vom Glück der Lebensfreude&quot; ars-edition ISBN 3-7607-1915-5 Autorin: Chao-Hsiu Chen)</p>
<p>Es ist durchaus gut zu erkennen, dass sich alle Menschen mit sehr ähnluchen Mitteln sehr ähnliche Problem durchdenken und beschreiben.</p>
<p>Wie eben Orgon, Prana, Äther, Qui oder Chi Gleiches beschreibt.</p>
<p>Man muss nicht Buddhist sein. Das ist ein Weg zur Erkenntnis. Ein Weg - in mehrfachem Sinne.</p>
<p>Das Folgende stimmt so nicht:</p>
<blockquote><p><br />
Für den buddhistischen Ethiker ist Leben = Leid.</p>
<p>Für den orgonomischen Studenten ist Leben = Pulsation.</p>
<p>Pulsation beinhaltet Freud und Leid, charakterisiert durch eine hin- und<br />
herpendelnde Bewegung: Expansion und Kontraktion. Lunge, Herz,<br />
Darmperistaltik, Genitalien usw., der Organismus als Ganzes, Einzeller,<br />
Vielzeller, Pflanzen usf. pulsieren.</p>
</blockquote><p>Auch für den Buddhisten bedeutet Leben nicht nur Leid, sondern immer auch leidvolles. </p>
<p>Im Buddhismus werden die Lebensprozesse aber nicht anders beschrieben, als du es hier tust.</p>
<blockquote><p><br />
<strong>Der Buddhist argumentiert also von einem ethischen, der orgonomische<br />
Student von einem biologischen Standpunkt aus.</strong></p>
</blockquote><p>Das ist einfach falsch.</p>
<p>Siehe bitte hier: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Skandha">http://de.wikipedia.org/wiki/Skandha</a></p>
<p>Im Buddhismus werden natürliche Prozesse gründlichst beschrieben.</p>
<p>Und zwar in uralten Quellen.</p>
<blockquote><p><br />
Verblendung, Gier und Hass, die drei Grundübel, die das Leben aus<br />
buddhistisch-ethischer Perspektive so leidvoll machen, sind biologische<br />
Kernfunktionen aus orgonomischer Perspektive. Verblendung, moha, bedeutet<br />
&quot;verwirrt sein&quot;, im Sinne von &quot;verblendeter Liebe&quot;, aber auch Bindung an<br />
etwas bzw. verhaftet sein = Liebe. Gier, lobha, bedeutet &quot;Verlangen nach<br />
etwas&quot; = Sehnsucht zum Objekt der Befriedigung. Hass, dvesha = die aktive,<br />
biologische Reaktion auf das, was der Befriedigung im Wege steht.</p>
<p>Alles, was das Leben im Kern ausmacht, lehnt der Buddhist demnach ab.</p>
</blockquote><p>Ach was. Dies ist lediglich eine verkürzte Ansicht.</p>
<p>Wie die tollen Storys, wonach die ZEN ihrer Schüler mit Stöcken verprügeln:<br />
<a href="http://www.zensite.de/zd/kyosaku">http://www.zensite.de/zd/kyosaku</a></p>
<p>Auch dort wird missinterpretiert. Der Schlag in die Beuge ist angenehm und wird nicht brutal verübt, sondern ist wie ein heilender Klaps bei Shiatzu oder in den Kampfkünsten. </p>
<blockquote><p>Er<br />
lehnt es ab ein pulsierendes Stück Natur zu sein, </p>
</blockquote><p>Nein, er lehnt diesen Zustand eben nicht ab.</p>
<p>Es mag ja schwer zu verstehen sein, aber es ist gewiss nicht so.</p>
<p>Wie ein Schmetterling nicht sein Raupendasein ablehnt.</p>
<blockquote><p>er will diesen für ihn<br />
unerträglichen Zustand überwinden. </p>
</blockquote><p>Er ist für Buddhisten oft weit besser zu ertragen, als für andere. Durch Einsicht, Einordnen können, Verstehen und einer Lebenspraxis, die ihn vor Komplkationen, wie Verstrickungen, schützen kann.</p>
<p>Das kann keine Lehre vollständig, denn das Leben ist für alle schicksalhaft und voll Problemen.</p>
<p>Ein Buddhistischer Abt (Devananda aus Ceylon) sagte mir dazu: Probleme wären wie Steine im Fluss und Bäume an dessen Ufern, seine Windungen und abwechselungen - ohne diese wäre es kein schöner Fluss.</p>
<blockquote><p><strong>Der Buddhist erträgt keine<br />
Bewegung, er verneint das Leben.</strong></p>
</blockquote><p>Wie kann man nur so etwas glauben?</p>
<p>Buddhisten verneinen nicht das Leben und auch nicht Bewegung als Ausdruck des Lebens (Gehmeditation und Kampfkunstübungen sind doch keine Kasteiung). </p>
<p>Achtsamkeit ist ein so hohes Gut. Wahrnehmen. Lebensfreude. Dazu gehört alles in der Natur, auch in Bewegung (was führt nur zu diesen reichlich abwegigen Verkürzungen?).</p>
<p>Und: Alles Lebendige ist bekanntlich im Buddhismus heilig. Wie soll da das Leben verneint werden?</p>
<p>Es klingt immer wie eine Suizid-Religion. *Kopfschüttel*.</p>
<blockquote><p>Windstille.</p>
</blockquote><p>Siehe das Gleichnis zum Fluss.</p>
<blockquote><p><br />
Er ersetzt genitale Liebe mit perverser Sexualität und Mitgefühl.</p>
</blockquote><p>Nein, das ist eben auch nicht richtig. </p>
<p>Sexualität soll, wie alles über die Sinne gehende, mit Bedacht betrieben werden. </p>
<p>Aber Buddhismus ist keinesfalls sexualitätsfeindlich.</p>
<blockquote><p>Mitgefühl hat er für alles und jeden, auch den SS-Totenkopfverband, der<br />
in Ausschwitz sein Unwesen trieb. </p>
</blockquote><p>Mitgefühl dennoch immer richtig. Es vereinfach Verstehen.</p>
<p>Mitgefühl und Verstehen wollen, sind nicht nur dem Buddhismus eigen.</p>
<p>Viele Kenner von W. Reich sind auch noch in andern Wissen unterwegs. Sie finden überall die gleichen Konditionen auf der Welt beschrieben.</p>
<blockquote><p>Alles ist auf einer Ebene, denn der<br />
Buddhist regt sich nicht über weltliche Dinge auf. Er empfindet keine Wut.</p>
</blockquote><p>Das ist so auch nicht richtig. Er besteht gerad für Anfänger das Problem, dass alles als so beruhigend empfunden wird. Aber Gelassenheit soll ja nicht emotionslos machen. Sondern man kann mit Abstand und Gelassenheit Emotioen und deren Gründe kennen lernen. </p>
<blockquote><p>Zur perversen Sexualität ist alles in meinem Link, den keiner meiner<br />
Kommentatoren gelesen hat, gesagt. </p>
</blockquote><p>Buddhisten, diese Perversen! <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /> <img src="images/smilies/ironie.gif" alt="[[ironie]]" /> <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /> </p>
<blockquote><p>Die Haltungen und Praktiken sind<br />
ausnahmslos gegen Genitalität gerichtet: ab mit der Energie in den Kopf<br />
(Bodhichitta) und bloß weg vom Genital. Windstille.</p>
</blockquote><p>Und als nächstes auf zum Taoismus, wo es auch entsprechende Praktiken gibt...</p>
<p>Es geht aber um Bewusstsein von Lebensernergien. In den buddhistischen Praktizieren wird jedes Chakra angesprochen und einbezogen. Menschen sind demnach immer eine Gesamtheit. </p>
<p>Buddhismus ist unmittelbar mit Tantra verbunden, in dem es bekanntlich genau darum geht (eine Inkarnation des Dalai Lama soll sich sehr viel damit beschäfftigt haben):</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tantra">http://de.wikipedia.org/wiki/Tantra</a></p>
<blockquote><p><br />
Der Buddhist ersetzt im Bauch zentrierte Emotion mit verkopfter Sensation<br />
und ätzender Sentimentalität. </p>
</blockquote><p>Da verstehst Du einfach viel zu wenig.</p>
<p>Ist so schlicht unrichtig erfasst.</p>
<blockquote><p>Warum hältst Du mich für authentisch und<br />
die Buddhisten für lebensfern? Eben weil es so ist: Ich spreche wenig von<br />
Liebe, aber wenn, dann meine ich es ernst. Der Buddhist schwurbelt die<br />
ganze Zeit von &quot;bedingungsloser Liebe&quot;, von &quot;vielen lieben und freundlichen<br />
Grüßen&quot;, von &quot;Mitgefühl&quot; und &quot;Mitleid&quot; ohne einen Hauch von<br />
persönlicher Anteilnahme. Er trägt seine &quot;Liebe&quot; zur Schau, er liebt<br />
alles und jeden, hält alles und jeden für vollkommen, hasst nichts und<br />
niemanden. In Wahrheit sind das alles leere Worthülsen, wie seine ganze<br />
Welt leer und hülsenhaft ist, da sich beim Buddhisten überhaupt nichts<br />
regt. Windstille.</p>
</blockquote><p>Oh Mann - das glaubst Du.</p>
<p>Ja, er meidet Hass und sucht Harmonie. Aber Menschliches ist in nichts fremd.</p>
<blockquote><p><br />
Er ersetzt Erregung mit Wahrnehmung. </p>
</blockquote><p>Im Buddhismus sind Erregungen genau beschrieben.</p>
<blockquote><p>Durch die meditativen Praktiken, in<br />
denen alle körperlichen Impulse in &quot;Achtsamkeit&quot; umgewandelt werden, </p>
</blockquote><p>Achtsamkeit ist doch vor allem nur Aufmerksamkeit. Und das ist keine verkopfte Sache.</p>
<p>Wenn Kämpfer immer nachdenken würden, würden sie unterliegen. </p>
<p>Da es eine der wichtigesten Übungen ist, frei von Gedanken zu sein, ohne Denken wahrzunehmen, und nicht nur im Kopf zu konstatieren, stimmt auch dieser Deiner Gedanken leider wieder nicht. </p>
<blockquote><p>sein Leben ein einzigartiger Headtrip. </p>
</blockquote><p>Siehe eben. Das ist so absolut falsch.</p>
<p>Es wird dort immer von Herzverstand gesprochen. Dem &quot;Head&quot; wird ja nicht nur von Buddhisten als Hort von Illusionen einen eingeschränkter Stellenwert zugewiesen. </p>
<blockquote><p>Es geht ihm permanent um Erkennen,<br />
Wissen, Weisheit, Kopf, Kopf, Kopf. </p>
</blockquote><p>Erkennen, Wissen und Weisheit auch - ja,</p>
<p>Kopf, Kopf, Kopf - ganz bestimmt nein.</p>
<p>Viel wichtiger ist gut zu leben. Denn unsere Handlungen haben Folgen.</p>
<p>Ein guter Buddhist lebt auf eine gute Weise. Er muss beileibe kein Mastermind sein.</p>
<p>Wenn z. B. Zens den Blick auf den Boden richten, um sich nicht abzulenken, dann doch nicht, um so zu sein, wie es in Deinem Zitat beschrieben wird. Leerheitsübungen kennt ja nicht zufälligerweise nicht nur der Buddhismus.</p>
<p>Fazit: Leider nur Vorurteile.</p>
<p>Überwiegend falsche Annahmen und Schlüsse.</p>
<p>Während ich zwar schon vor 20 Jahren (und immer wieder) in Reichs Aufsätzen und vielen über ihn, schmökerte und mehrmals z. B. im Ströme Institut (http://www.stroeme.de/) war, weil es auch dort zu lernen gibt; viele kenne, die sich mit Orgon/Reich beschäfftigen, ohne auch nur ansatzweise zu Deinen Schlüssen zu kommen, urteilen Du und Zara aber aus ziemlicher Unkenntnis.</p>
<p>Buddhisten, die voll Lebensfreude sind: Das könne ja gar nicht sein.</p>
<p>Es gibt weit weniger &quot;vs.&quot;, als Du hier glauben machen willst.</p>
<p>Viele freundliche Grüße</p>
<p>azur</p>
<p><br />
PS: im Dilema steckt nun Zara. Taugt der Buddhismus zu irgendetwas, außer abgelehnt zu werden? Also z. B. noch als Beleg, dass das Leben abzulehnen sei?</p>
<p>Es ist wie mit den buddhistischen Quellen. Einerseits werden sie benutzt, andererseits seien diese alle Fälschungen.</p>
<p>Man hat es aber auch nicht leicht <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" />.</p>
<p>(Äußere mich zum Buddhismus nur, weil ich hierzu lange viel studiert habe. Wie auch andere Lehren, zu dessen Themen. Wenn etwas imho unzutreffend ist, kann man ja versuchen, es zu erklären. Das würde ich so bei Dingen nicht versuchen: Da gibt es zu vielen Themen Erfahrenere.)</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=285174</link>
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<pubDate>Sun, 19 May 2013 02:17:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>azur</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Orgonomie vs. Buddhismus II (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Deine Grundhaltung, die Todessehnsucht, steht der Orgonomie direkt entgegen. Aber Du bist, im Gegensatz zu praktizierenden Buddhisten, die voll von emotionalen Pestreaktionen sind, noch das geringste Übel. Vor allem, weil Du erkannt hast, dass Deine Grundhaltung nur eine intellektuelle ist und mit dem Leben ziemlich wenig zu tun hat. <em>Die Natur ist, wie sie ist.</em> Genau! Man freut sich, man leidet. Anders ausgedrückt: Man ist ein pulsierender Tropfen Lebendiges, wenn man nicht gerade zu stark gepanzert ist und somit die Fähigkeit zur Befriedigung verloren hat. Erst in diesem Moment wird das Dasein zur Hölle. Das kann natürlich ab der Geburt schon losgehen, wie ich hier mehrmals ausgeführt habe.</p>
<p>Für den buddhistischen Ethiker ist Leben = Leid.</p>
<p>Für den orgonomischen Studenten ist Leben = Pulsation.</p>
<p>Pulsation beinhaltet Freud und Leid, charakterisiert durch eine hin- und herpendelnde Bewegung: Expansion und Kontraktion. Lunge, Herz, Darmperistaltik, Genitalien usw., der Organismus als Ganzes, Einzeller, Vielzeller, Pflanzen usf. pulsieren.</p>
<p><strong>Der Buddhist argumentiert also von einem ethischen, der orgonomische Student von einem biologischen Standpunkt aus.</strong></p>
<p>Verblendung, Gier und Hass, die drei Grundübel, die das Leben aus buddhistisch-ethischer Perspektive so leidvoll machen, sind biologische Kernfunktionen aus orgonomischer Perspektive. Verblendung, moha, bedeutet &quot;verwirrt sein&quot;, im Sinne von &quot;verblendeter Liebe&quot;, aber auch Bindung an etwas bzw. verhaftet sein = Liebe. Gier, lobha, bedeutet &quot;Verlangen nach etwas&quot; = Sehnsucht zum Objekt der Befriedigung. Hass, dvesha = die aktive, biologische Reaktion auf das, was der Befriedigung im Wege steht.</p>
<p>Alles, was das Leben im Kern ausmacht, lehnt der Buddhist demnach ab. Er lehnt es ab ein pulsierendes Stück Natur zu sein, er will diesen für ihn unerträglichen Zustand überwinden. <strong>Der Buddhist erträgt keine Bewegung, er verneint das Leben.</strong> Windstille.</p>
<p>Er ersetzt genitale Liebe mit perverser Sexualität und Mitgefühl. Mitgefühl hat er für alles und jeden, auch den SS-Totenkopfverband, der in Ausschwitz sein Unwesen trieb. Alles ist auf einer Ebene, denn der Buddhist regt sich nicht über weltliche Dinge auf. Er empfindet keine Wut. Zur perversen Sexualität ist alles in meinem Link, den keiner meiner Kommentatoren gelesen hat, gesagt. Die Haltungen und Praktiken sind ausnahmslos gegen Genitalität gerichtet: ab mit der Energie in den Kopf (Bodhichitta) und bloß weg vom Genital. Windstille.</p>
<p>Der Buddhist ersetzt im Bauch zentrierte Emotion mit verkopfter Sensation und ätzender Sentimentalität. Warum hältst Du mich für authentisch und die Buddhisten für lebensfern? Eben weil es so ist: Ich spreche wenig von Liebe, aber wenn, dann meine ich es ernst. Der Buddhist schwurbelt die ganze Zeit von &quot;bedingungsloser Liebe&quot;, von &quot;vielen lieben und freundlichen Grüßen&quot;, von &quot;Mitgefühl&quot; und &quot;Mitleid&quot; ohne einen Hauch von persönlicher Anteilnahme. Er trägt seine &quot;Liebe&quot; zur Schau, er liebt alles und jeden, hält alles und jeden für vollkommen, hasst nichts und niemanden. In Wahrheit sind das alles leere Worthülsen, wie seine ganze Welt leer und hülsenhaft ist, da sich beim Buddhisten überhaupt nichts regt. Windstille.</p>
<p>Er ersetzt Erregung mit Wahrnehmung. Durch die meditativen Praktiken, in denen alle körperlichen Impulse in &quot;Achtsamkeit&quot; umgewandelt werden, ist sein Leben ein einzigartiger Headtrip. Es geht ihm permanent um Erkennen, Wissen, Weisheit, Kopf, Kopf, Kopf. Aus dem Link, den keiner von Euch gelesen hat:</p>
<p><em>Durch die Umwandlung von Erregung in Wahrnehmung erlangen die banalsten Beobachtungen und Erfahrungen â€žkosmischeâ€œ Bedeutung. Selbst das stunden-, tage-, jahrelange Anstarren einer weiß getünchten Wand verhilft zu welterschütternden Einsichten. Gleichzeitig werden die emotional wichtigen Dinge bedeutungslos. Es betrifft einen nicht mehr. Selbst das eigene Schicksal â€žbetrifft einen nicht mehrâ€œ und wird wie von außen betrachtet. Nichts ist mehr von Bedeutung. Jede Form von spontaner Mitmenschlichkeit, Liebe und genitalem (im Gegensatz zu einem mechanisch â€žsexuellenâ€œ) Kontakt ist unmöglich geworden. Zum Beispiel ist es in diesem â€žachtsamenâ€œ Zustand gleichgültig, ob ein Kuchen zerteilt oder einem Kind der Kopf abgeschnitten wird â€“ es ereignet sich auf ein und derselben Ebene (Kontaktlosigkeit).</em></p>
<p><em>Das gewählte Beispiel ist weder eine Übertreibung noch eine billige Gemeinheit, sondern gehört untrennbar zum Charakter des Buddhismus. Der Praktizierende soll gegenüber dem Lebendigen vollkommen emotionslos werden. Nichts Menschliches soll der Emanzipation der Wahrnehmung entgegenstehen. Das geht im Lamaismus bis zur meditativen Imaginierung von Opferungsszenen wie der folgenden:</em></p>
<p><em>Man stellt sich vor, daß man seine Gestalt mit dem Kopf nach unten aufhängt, man sieht wie er Blut spuckt, man sieht ihn zittern, mit aufgelösten Haaren. Man sieht eine feuerförmige Nadel in seinen Anus eindringen. Dann sieht man in seinem Herzen die Keimsilbe des Feuers (ram) â€“ in diesem Augenblick stirbt er (Gäng 1996, S. 194, Trimondi, Trimondi 1999, S. 77).</em></p>
<p>Windstille.</p>
<p>Ich bin glücklich, dass ich mich über das, was die Buddhisten absondern, extrem aufrege. Glücklich, ein im Vergleich zum Buddhisten sehr verblendetes, gieriges, ängstliches, trauriges und hassendes Menschentier zu sein. Glücklich, dass ich niemals so enden werde, wie <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Gun8lI2rTvw#t=17m40s">Courtney</a> und die anderen nach Befriedigung suchenden, die ihr Heil in exotischen Wüstenreligionen zu finden glauben. Wenn man allerdings Glück mit Regungslosigkeit, Leere, Stille, Aufhebung, Nirwana definiert, dann sind Buddhisten tatsächlich eine der glücklichsten Menschenmassen auf dieser Welt.</p>
<p>Kein Tier ist buddhistisch.</p>
<p>Gruß,<br />
RogRog</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 18 May 2013 19:25:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Leserzuschrift</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Du hast mich nicht ertappt - es war nur ein Versuch, mittels einer anderen Ebene verständlich zu sein (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo neptun,</p>
<p>Danke.</p>
<blockquote><blockquote><p>Buddhisten hassen bekanntlich nicht. Sie lehnen auch das Leben nicht</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>ab.</p>
<p>Weshalb bringst Du hier den Haß ins Spiel? </p>
</blockquote><p>Mal abgesehen davon, dass auch Zara auf die Leidensursachen abhob, hat das erkennbar 2 Gründe: Zum einen ging es in der Argumentation von Zara und auch meiner, um die &quot;vier edlen Wahrheiten&quot;. Die Ursachen des Leidens.</p>
<p>Dort wird als einer der Gründe, wie oben mehrmals zitiert und als zentral bekannt, der Hass genannt. Hass wird wiederum als starke Ablehung definiert (die übrigens auch anhaftenden Charakter hat - fixiert auf das Objekt des Gehassten)</p>
<blockquote><p>Bisher konnte ich an @Zara<br />
keinen Haß wahrnehmen. </p>
</blockquote><p>Zara lehnt aber eine Menge sehr stark ab.</p>
<p>So auch große Teile dessen, was Leben an sich ausmacht; vieles, das unser Leben ausmacht; große Teile dessen, das Buddhisten leben und Buddhismus ausmacht; fast alles Religiöse, Mönche usw. (siehe in den vorigen Posts Zaras in dieser Diskussion und anderswo von ihm).</p>
<blockquote><p>Für mich fühlt sich das eher nach einer Art &quot;sehr<br />
nüchterner Liebe&quot; an, gepaart mit viel Geduld.</p>
</blockquote><p>Aha.<br />
 </p>
<blockquote><blockquote><p>Kenne keinen, außer Dir, der das behauptet.</p>
</blockquote></blockquote><p>Naja, dann weiß ich nicht, wie lange Du schon mitliest. </p>
<p>Es gab immer wieder Situationen, wo er harte Diskussionen führte und ihm auch dieses gesagt wurde. Auch sein Beharren um jeden Preis. Und das auch von ihm sehr gewogenen Foristen (und das ist der menschgemachte Klimawandeln nur ein Beispiel).</p>
<p><a href="http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=181956">http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=181956</a></p>
<p>Da kann er auch gern wütend, herablassend und grob werden.</p>
<blockquote><p><br />
Ein &quot;Buddhist&quot; aber, der das Leben nicht ablehnt, und zwar (damit Du hier<br />
nicht wieder in Versuchung gerätst, [meine] Worte zu verdrehen) in dem<br />
Sinne, daß dieses etwas ist, welches man durch Erkenntnis des Leidens<br />
hinter sich zu lassen habe, <strong>und zwar endgültig, damit es keine<br />
Wiedergeburt gibt</strong>, hat den Buddhismus nicht verstanden. <img src="images/smilies/smile.png" alt=":-)" /> *)</p>
</blockquote><p>Mir scheint Neptun, da solltest Du besser noch einmal nachdenken.</p>
<p>Ich habe es oben mehrfach darlegen können. Die Krux ist, dass der Buddhismus natürlich zentral meint, dass das immer auch leidvolle Leben (auch im Tantenclan oder in einer Idealsippe, sind Menschen, nach Gautama Buddhas Analyse, immer auch von Dingen getrennt, nach denen sie verlangen und mit Dingen geeint, von denen sie getrennt sein wollen: z. B. Verletzungen, Verluste usw.) überwunden werden soll. </p>
<p>Aber: Hass und starke Ablehnungen stehen dieser Überwindung eben entgegen. Weil sie nach den vier edlen Wahrheiten (woanders weit ausführlicher diskutiert) eben dann weitere Ursachen des Leidens sind.</p>
<p>Daher erlangt Aufhebung, wie auch in der zentralen und alten Metta erklärt, eben nicht, der ablehnend agiert. Sich von Ansichten gefangen lässt, die immer nur gedankliche Konstrukte sind:</p>
<p>&quot;&quot;Wer sich nicht an Ansichten verliert,<br />
Tugend und Einsicht gewinnt,<br />
dem Sinnengenuß nicht verhaftet ist<br />
für den gibt es keine Geburt mehr.<br />
SUTTA NIPATA 143-152 &quot;</p>
<p> </p>
<blockquote><blockquote><p>Du, Zara, bist oft widersprüchlich: Einerseits kümmerst Du Dich um</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Lebende und bedauerst sie, andererseits lehnst Du das Leben ab.</p>
<p>Das, was Du hier mit @Zara erlebst, azur, erleben zu ihrem erheblichen<br />
Vorteil die besten Schüler der großen Gurus: Dein Fall scheint also nicht<br />
hoffnungslos. <img src="images/smilies/wink.png" alt="<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt=";-)" />" /></p>
</blockquote><p>Haha - &quot;werch ein Illtum&quot; hierbei, um Jandel zu bemühen.</p>
<p>(aber kein netter Versuch - sagt aber einiges aus)</p>
<p>Auch den bekannten Weg der Arbeit mit einem Guru wurde hier schon lange vor Deiner schreibenden Zeit hier erwähnt. Es führen bekanntlich viele Wege nach Rom. So haben ZEN-Meister gesagt, dass die selbstlose Arbeit mit Gurus und sogar als Klageweiber, weitere Wege der Erlösung sein können.</p>
<p>Dogmatik steht immer im Wege. Ein guter Guru ist kein Dogmatiker. Ein guter Lehrer bindet nicht, ist ein sehr wichtiger Lerhsatz.</p>
<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Das Fehlerhafte ist eine Wertung, die Du unbedingt begründen willst.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Illusion = Täuschung soll kein Fehler sein? Wie willst Du das erklären?<br />
Sri Nisargadatta Maharaj sagt: &quot;Nichts ist ein Fehler, bevor man ihn<br />
wiederholt.&quot; Aufrechterhaltung der Illusion ist aber <strong>permanente<br />
Wiederholung des Fehlers.</strong></p>
</blockquote><p>Dem Fehlerhaften ist doch hier an gar keiner Stelle widersprochen worden.</p>
<p>Schon die vier edlen Wahrheiten, aber auch aller anderen darauf basierenden Texte, reden doch zentral über &quot;Fehler&quot;.</p>
<p>(Buddhisten und andere reden aber nicht gern von Fehler, richtig und falsch, weil anhanftende Wertungen, sondern von förderlich und weniger förderlich, günstig udn weniger günstig).</p>
<p>Es geht eher darum darum zu Erkennen, dass auch dem Erkennen der Illusion nicht die starke Ablehung folgen sollte.</p>
<p>Liebevolles Lösen.</p>
<p>Zara redete gern und viel davon, dass Buddhisten das Leben ablehnen. Er konnte sich, ohne viel buddhistisches Leben zu kennen, einfach nicht vorstellen, als das alle Buddhisten mit von Leiden verzehrten und verzerrten Gesichtern herumlaufen. Aber genau das ist eben nicht der Fall.</p>
<p>In Buddhistischen Gemeinden geht es liebevoll und fröhlich zu. Und nicht, weil ihnen all die anleitenden Mönchslakaien, oder wie Zara sie oben wieder nannte, die Quellen vorenthielten oder verdreht interpretierten. </p>
<p>Buddhisten lieben. Auch das Leben. Sie hassen nichts. Üben sich darin, um unser beider Faden aufzunehmen.</p>
<blockquote><p><br />
Zum Karma: Das ist ein Naturgesetz, aber als solches immer noch Teil des<br />
<strong>samsara, welches es zu überwinden gilt.</strong> Deshalb lohnt es sich<br />
nicht, sich darüber lang und breit philosophisch oder sonstwie zu<br />
&quot;ergehen&quot;. Unser (aller) Ziel ist die Überwindung.</p>
</blockquote><p>Ach geh, nepotun. Was ist das für ein Versuch?</p>
<p>Man kann und soll nach den Buddhismus ausgiebig durchdenken und prüfen. Das ist der Sinn des berühmten &quot;Komm und sieh&quot;. </p>
<p>Die grundlegenden Werke des Buddhismus sind geprägt von genauestem &quot;Kleinklein&quot;. Feinheiten die in viele weitere Feinheiten unterteilt werden (siehe meine entsprechenden Texte: z. B. Suche über &quot;Sinne Buddha&quot; &quot;azur&quot;.</p>
<p>Genauigkeiten wurden vom historischen Buddha und seiner Schaar sehr gründlich exerziert: <a href="http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=199858">http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=199858</a></p>
<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Was soll ich machen: Ich schließe immer mit genau so gemeinten</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Grüßen, wie ich sie schreibe. Das ist Form und Inhalt. Soll freundlich<br />
sein, und eine verbindliche Abschieds- und Grußformel gehört sich eben.</p>
<p>&quot;Gehört sich eben&quot;: Das ist schade, weil es einen von mir seit längerem<br />
gehegten Verdacht untermauert, nämlich den, daß Dein &quot;positives Gehabe&quot;<br />
nicht wirklich echt ist. <img src="images/smilies/frown.png" alt=":-(" /></p>
</blockquote><p>Neptun, ich danke Dir, dass Du mir mitteilst, dass Du mich ertappt zu haben meinst. Schon beim Schreiben war ich mir nicht ganz sicher, über die Verständlichkeit. Wog dann ab und entschied mich, es auch auf der Ebene zu versuchen.</p>
<p>Eine verbindliche und freundliche Beendigung einer Kommunikation ist vorteilhaft. Dieses Argument ist für die, die auf jener Ebene verstehen. Und doch nicht fälschlich.</p>
<p>Es gibt nicht nur hier, sondern auch anderswo (z. B. unlängst im WWF) welche, die wie BB (herzliche Grüße) auf Schreibweise beim Schreiben in Foren hinweisen, die sich gehören. Anstand ist nicht nur ein schlechter Ratgeber, sondern bewahrt oft Wissen, auch über Erfahrungen guten Funktionierens, auf. Es sind, wie manche Sprichwörter, Leitsätze, Grundsätze (in juristischen heißt grundsätzlich - bis auf Ausnahmen).</p>
<p>Nun scheint es irgend etwas in Dir bestätigt gesehen zu haben: Siehe, es ist doch nicht ernst gemeint.</p>
<p>Ich kann Dich beruhigen: Es ist ganz genau so gemeint, wie ich es immer sagte. Und auch so, wie ich es Dir diesbezüglich schon einmal ausführlich versicherte: Viele Freundliche Grüße.<br />
<strong><br />
Und meinst Du nicht, Du hättest auch hier Zaras vorigen Satz zitieren sollen, auf den ich mich bezog?<br />
</strong><br />
Gerade weil er vieles gern fix abtut, habe ich es auch auf einer anderen Ebene versucht. Offenbar ist das nicht so recht geglückt.</p>
<p>Das bedauere ich.</p>
<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Es ist übrigens immer wieder schön, wenn Du mir mit anderen, angeblich</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>vorbildlichen Foristen kommst, die es besser machten, als ich es täte.</p>
<p>Wieder so eine Verdrehung: @Zara hat von mir niemals als vorbildlich<br />
gesprochen, und dieses Attribut träfe auch sicherlich nicht auf mich zu.</p>
</blockquote><p>Aber, aber neptun, warum so bescheiden <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" />?</p>
<p>Auch hier hättest Du nur aus dem Zara-Post zitieren müssen, worauf ich mich bezog. Da wirst Du doch explizit als gutes Beispiel genannt.</p>
<p>Zara nannte mir auch schon oft andere, die, wie Du, besser seien als ich. Besser, weil sie es so machen, wie er es sich wünscht. <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /> </p>
<p>Und nun nimmst Du Dir auch noch eines Argumentationsmusters von Zara an &quot;Verdrehung&quot;. Das geht ja immer (ist auch einer der Leitsätze in der Schopenhauerschen Rabulistik: Wenn man inhaltlich nicht weiter kommt, kann man immer noch die Form angreifen. Bei irgend wem bleibt es schon hängen. Gratulation neptun!)</p>
<blockquote><p>Dennoch muß ich, es tut mir leid, azur, an dieser Stelle dann doch einmal<br />
darauf insistieren, daß die früher schon einmal Deinerseits von mir<br />
eingeforderte Gründlichkeit bei mir viel weiter und tiefer reicht</p>
</blockquote><p><img src="images/smilies/top.gif" alt="[[top]]" /> <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /> </p>
<blockquote><p><br />
Nach meiner Ansicht hat @Zara den Buddhismus verstanden, ganz souverän,<br />
im Gegensatz zu Dir.</p>
</blockquote><p>Das ist ja köstlich!</p>
<p>Zara kennt erkennbar kaum Texte und Inhalte des Buddhismus, aber er hat ja angeblich &quot;den Kern&quot; und welche, die ihm das abnehmen.</p>
<p>Gratulation Zara!</p>
<p>Bleibe aber bei meinen Warnungen: Zara hat vom Buddhismus kaum Kenntnis und kein Verständnis davon.</p>
<blockquote><p><br />
Dennoch immer Liebe Grüße<br />
(die auch wirklich so gemeint sind, da brauchst Du mich nicht zu belehren<br />
<img src="images/smilies/wink.png" alt="<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt=";-)" />" />)</p>
</blockquote><p>Neptun, ich wollte Dich nicht belehren, wie Du es mir hier unterstellst. </p>
<p>Sondern ich griff hierbei eine alte Diskussion unter uns beiden auf und verglich lediglich Dein Grüßen und deren Gründe, mit den meinen.</p>
<p>Das war es dann auch schon.</p>
<p>Viele freundliche Grüße</p>
<p>azur</p>
<p><br />
*) wenn das nun keine &quot;Verdrehung&quot; ist, dann weiß ich es auch nicht mehr. Habe nie gegen diesen Leitgedanken des Buddhismus argumentiert (obwohl man auch diesen - wie alles - gründlich durchprüfen soll und muss).</p>
<p>Aber auch hier Gratulation: Nun steht Verdrehungsvorwürfe gegeneinander im Raum. So wird dem Thema an sich hochwahrscheinlich nicht gedient.</p>
<p><em>(Ist ja ganz generell immer eine Gefahr: Murphy's golden rule: Never argue with a fool, people might not know the difference.)</em></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 18 May 2013 08:45:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>azur</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Haß, Ablehnung und das Beenden (bzw. &quot;Enden lassen&quot;) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi azur,</p>
<blockquote><p>Buddhisten hassen bekanntlich nicht. Sie lehnen auch das Leben nicht ab.</p>
</blockquote><p>Weshalb bringst Du hier den Haß ins Spiel? Bisher konnte ich an @Zara keinen Haß wahrnehmen. Für mich fühlt sich das eher nach einer Art &quot;sehr nüchterner Liebe&quot; an, gepaart mit viel Geduld.</p>
<blockquote><p>Kenne keinen, außer Dir, der das behauptet.</p>
</blockquote><p>Ein &quot;Buddhist&quot; aber, der das Leben nicht ablehnt, und zwar (damit Du hier nicht wieder in Versuchung gerätst, [meine] Worte zu verdrehen) in dem Sinne, daß dieses etwas ist, welches man durch Erkenntnis des Leidens hinter sich zu lassen habe, <strong>und zwar endgültig, damit es keine Wiedergeburt gibt</strong>, hat den Buddhismus nicht verstanden. <img src="images/smilies/smile.png" alt=":-)" /></p>
<blockquote><p>Du, Zara, bist oft widersprüchlich: Einerseits kümmerst Du Dich um Lebende und bedauerst sie, andererseits lehnst Du das Leben ab.</p>
</blockquote><p>Das, was Du hier mit @Zara erlebst, azur, erleben zu ihrem erheblichen Vorteil die besten Schüler der großen Gurus: Dein Fall scheint also nicht hoffnungslos. <img src="images/smilies/wink.png" alt="<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt=";-)" />" /></p>
<blockquote><p>Das Fehlerhafte ist eine Wertung, die Du unbedingt begründen willst.</p>
</blockquote><p>Illusion = Täuschung soll kein Fehler sein? Wie willst Du das erklären? Sri Nisargadatta Maharaj sagt: &quot;Nichts ist ein Fehler, bevor man ihn wiederholt.&quot; Aufrechterhaltung der Illusion ist aber <strong>permanente Wiederholung des Fehlers.</strong></p>
<p>Zum Karma: Das ist ein Naturgesetz, aber als solches immer noch Teil des <strong>samsara, welches es zu überwinden gilt.</strong> Deshalb lohnt es sich nicht, sich darüber lang und breit philosophisch oder sonstwie zu &quot;ergehen&quot;. Unser (aller) Ziel ist die Überwindung.</p>
<blockquote><p>Was soll ich machen: Ich schließe immer mit genau so gemeinten Grüßen, wie ich sie schreibe. Das ist Form und Inhalt. Soll freundlich sein, und eine verbindliche Abschieds- und Grußformel gehört sich eben.</p>
</blockquote><p>&quot;Gehört sich eben&quot;: Das ist schade, weil es einen von mir seit längerem gehegten Verdacht untermauert, nämlich den, daß Dein &quot;positives Gehabe&quot; nicht wirklich echt ist. <img src="images/smilies/frown.png" alt=":-(" /></p>
<blockquote><p>Es ist übrigens immer wieder schön, wenn Du mir mit anderen, angeblich vorbildlichen Foristen kommst, die es besser machten, als ich es täte.</p>
</blockquote><p>Wieder so eine Verdrehung: @Zara hat von mir niemals als vorbildlich gesprochen, und dieses Attribut träfe auch sicherlich nicht auf mich zu. Dennoch muß ich, es tut mir leid, azur, an dieser Stelle dann doch einmal darauf insistieren, daß die früher schon einmal Deinerseits von mir eingeforderte Gründlichkeit bei mir viel weiter und tiefer reicht <a href="http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=285083">als bei Dir (Ein Paradebeispiel, deshalb antworte ich darauf auch nicht.)</a>.</p>
<blockquote><p>Zara, sei doch bitte etwas souveräner.</p>
</blockquote><p>Nach meiner Ansicht hat @Zara den Buddhismus verstanden, ganz souverän, im Gegensatz zu Dir.</p>
<p>Dennoch immer Liebe Grüße<br />
(die auch wirklich so gemeint sind, da brauchst Du mich nicht zu belehren <img src="images/smilies/wink.png" alt="<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt=";-)" />" />)<br />
neptun</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=285127</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=285127</guid>
<pubDate>Sat, 18 May 2013 05:24:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>neptun</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Den Kern - soso. Und den legst Du fest, wie die Richtigkeit von Quellen - Mal zitierst Du Buddha, dann wieder ginge es nicht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Zara,</p>
<p>das stimmt eben nicht:</p>
<blockquote><p>Ich suche mir nicht irgend eine übersetzte Randnotiz heraus, so wie Du,<br />
sondern erwähne immer nur den tausendmal wiederholten Kern: Den leidvollen<br />
Daseinskreislauf und die Abkehr davon (die vier edlen Wahrheiten). </p>
</blockquote><p>Erstens behauptest Du, den &quot;Kern&quot; erkannt zu haben. Das schriebest Du soeben.</p>
<p>Zweitens hast Du kaum jemals etwas anderes erwogen, als das, was Dir passt.</p>
<p>Drittens: Texte seien angeblich nur unverfälscht, wo sie Dir passen.</p>
<p>Sonst sind seien sie verdreht, missinterpretiert von jenen, die die Gedanken niederlegten. </p>
<p>Außer Gautama, bei dessen Reden Du ja nicht anwesend warst, lässt Du zudem nichts gelten. </p>
<p>Viertens: Die vier edlen Wahrheiten habe ich doch vorhin zweimal zitiert.</p>
<p>Und Du siehst Dich im Stande, mir liederlichen Umgang mit Geschriebenen vorwerfen zu können. Toll!</p>
<p>Eine</p>
<blockquote><p>Anleitung für das Entkommen aus dem Dasein als eine daseinsbejahende Lehre<br />
darzustellen, ist einfach ignorant. Aber das hatten wir schon ein Dutzend<br />
mal hier und deshalb wäre ich wirklich froh, wenn Du Dich in meine<br />
Kommentare zum Buddhismus nicht mehr einmischen würdest, weil das zu<br />
nichts führt und die Moderation diesem Disput dann sowieso wieder ein Ende<br />
setzt.</p>
</blockquote><p>Ist das jetzt ein Ruf nach einem Dritten, der Dir helfen soll? Hast Du das nötig?</p>
<p>Zara, Du weißt, dass wir hier in einem Forum sind und es Diskussionen gibt. </p>
<p>Wenn jemand etwas behauptet, was einer anders sieht, dann kann ein anderer etwas dazu sagen.</p>
<p>Es ist eben nicht so, dass Du bisher zeigtest, dass Du, wie Du aber behauptest, vom Buddhismus allzuviel Wissen hast. Aber Du meinst, Dich auf diesen falsch beziehen zu können.</p>
<p>Buddhisten hassen bekanntlich nicht. Sie lehnen auch das Leben nicht ab.</p>
<p>Kenne keinen, außer Dir, der das behauptet.</p>
<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
Nur weil das Leben zutreffend als ein Zustand analysiert wird, der auch<br />
immer Leiden beinhalter, und in Form einer Aufhebung (das ist eine<br />
philosophische Kategorie: u. a. etwas zu enden und zu Höherem führend)</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>zu</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>überwinden ist, ist es doch nicht lebensfeindlich. <br />
Die buddhistischen<br />
Quellen geben Deine ansicht noch nicht mal bei platter Auslegung recht,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>den</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>ihn ihnen steht überall anders. Genau.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Da haben wir es wieder. Du willst uns hier also tatsächlich erneut<br />
weismachen, der Buddhismus bezeichne das Dasein als etwas, das <em><strong>auch<br />
</strong></em>Leiden beinhalte. Davon ist nicht die Rede in den Schriften,<br />
sondern davon, dass das Dasein grundsätzlich ein leidvoller Kreislauf ist,<br />
und dass deshalb dessen Aufhebung anzustreben ist: Das Leben im<br />
Lebenskreislauf aufheben. Das Leiden kann nur aufgehoben werden, wenn der<br />
Lebenskreislauf aufgehoben wird; und zwar ersatzlos. (&quot;Dort ist weder diese<br />
noch jene Welt, noch was dazwischen liegt. Dies ist das Ende des Leidens&quot;)</p>
</blockquote><p>Ja, grundsätzlich ist Leiden immer dabei. Aber die Aufhebung geht eben nicht über starke Ablehnung, wie Hass definiert wird.</p>
<p>&quot;Das Leben im Daseinskreislauf ist letztlich leidvoll.<br />
<strong>Ursachen des Leidens </strong>sind Gier, <strong>Hass</strong> und Verblendung.&quot;</p>
<p>Du kannst es demnach nicht durchbrechen, wenn Du hasst.</p>
<p>Keiner im Buddhismus sieht einen Grund das Leben so abzulehnen, auch wenn es als eine Vorstufe zu einem besseren Nachher - Nichtsein gesehen wird. </p>
<p>Du, Zara, bist oft widersprüchlich: Einerseits kümmerst Du Dich um Lebende und bedauerst sie, andererseits lehnst Du das Leben ab. </p>
<p>Das Problem ist eben auch grundlegender, tiefsinniger.</p>
<blockquote><blockquote><p>Auch das Folgende ist ja bereits eines Deiner berühmten</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Zurückruderns.</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Hast Du bisher behauptet, das sei ja alles christlich</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>überinterpretiert</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>und verfälscht und woanders: Es wäre wie bei der Bibel erst viel</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>später</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>aufgeschrieben, so kommst Du nun so:</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Nun wurden die buddhistischen Schriften jedoch genauso wenig von</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Gautama</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>verfasst, wie die biblischen von Jesus. Die 'Lehrreden' wurden (in<br />
'überlieferter' Form) von Pfaffen und Lakaien der organisierten</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>Gewalt</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>(Kirche und Staat) zu Papier gebracht, folglich ganz bestimmt</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>verfälscht,</p>
</blockquote></blockquote><p>Nun, dann müssten also alle Lehren, die nicht von dem Lehrenden selbst niedergelegt sind, abgelehnt werden.</p>
<p>Dann kannst Du Dich doch aber konsequneterweise gar nicht auf diese Texte beziehen.<br />
<strong><br />
Entweder Du lehnst diese Texte dann generell ab, oder Du lässt sie generell gelten.</strong></p>
<p><strong>Alles andere geht nicht.</strong></p>
<p>Mal abgesehen davon, dass diese Lehre, die mit vielen anderen Lehren, welche Du nicht zu kennen scheinst, ihre ganz eigene, sehr lange und massenhafte Praxis gefunden hat.</p>
<blockquote><blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Wüsste nicht, worin hier ein Zurückrudern zu erkennen wäre. </p>
</blockquote><p>
Ja, das hätte mich auch gewundert. Wann hast Du schon einmal offen korrigiert.</p>
<blockquote><blockquote><p>Schauen wir nach dem o. g. Text:</p>
<p>&quot;Das Metta-Sutta ist eine Lehrrede (Sanskrit: Sutra) des Buddha über</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>die</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Güte (Pali: mettÄ, Sanskrit: MaitrÄ«). In der buddhistischen</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Literatur</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>wird das Sutta im Palikanon der Khuddaka-Nikaya (Sammlung der kurzen<br />
Lehrreden) zugeordnet. Es ist dort im Buch Sutta-Nipata enthalten. Das<br />
Metta-Sutta wird vor allem in Sri Lanka und Südostasien häufig<br />
rezitiert.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Ja und? Pfaffen in Sri Lanka, Pfaffen im Tibet, Pfaffen in Indien, in<br />
Japan. Ueberall hat irgendwo irgendwer irgend etwas zu Papier gebracht.<br />
Bloss Buddha und Jesus selber niemals. Wenn man sieht, wie Du meine<br />
Aussagen 'überlieferst', dann kann man sich ausmalen, was im Laufe der<br />
Zeit mit den Aussagen des Gautama und Jesus geworden ist durch die<br />
Ueberlieferungen seiner 'Lieblingsjünger'.</p>
</blockquote><p>Wie eben: Alles demnach verfälscht und nichts wert, außer dem, das Du zitierst.</p>
<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
Es ist doch objektiv so, dass es falsch ist, wenn der gut als</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Misantroph</p>
<p>â€žMisantrophâ€œ; Du bist wirklich lustig, Azur. </p>
</blockquote><p>Wie man es nimmt! Stammt übrigens von hier:</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Misanthropie">http://de.wikipedia.org/wiki/Misanthropie</a></p>
<p>Entlos weitere Funde:</p>
<p><a href="http://www.google.de">www.google.de</a> suche nach misanthrop+schopenhauer</p>
<p>Und wer ihn liest und seinen Lebenswandel verfolgte, der wundert nicht, dass er so gesehen wurde. </p>
<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>bekannte Schopenhauer, als Kenner des Buddhismus herhalten muss:</p>
<p>&quot;Der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer vertrat ein</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>misanthropisches</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Menschenbild. Er glaubte, die menschliche Existenz müsse â€žeine Art<br />
Fehlerâ€œ sein:</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Das glaubt der buddhistische Palikanon auch, und deshalb geht es dort um<br />
nichts anderes so sehr, wie um die Befreiung aus eben diesem fehlerhaften<br />
Kreislauf der Existenz. Wäre diese Existenz etwas, das es aus<br />
buddhistischer Sicht zu bejahen gilt, dann würde sich das tausendfach<br />
wiederholte Mantra der Aufhebung aus dem Kreislauf der Existenz doch wohl<br />
erübrigen. Wie man das alles nicht verstehen kann, ist mir wirklich<br />
schleierhaft.</p>
</blockquote><p>Nein, das ist eben nicht so. Das ist eben verkürzt und nicht zu Ende gedacht. Das Leben an sich ist nicht ein Fehler, sondern jegliches hat nach Gautama seinen Grund, auch wenn es nicht verstanden wird. </p>
<p>Was ist, hat seinen Grund: </p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buddhismus#Das_bedingte_Entstehen">http://de.wikipedia.org/wiki/Buddhismus#Das_bedingte_Entstehen</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buddhismus#Ursache_und_Wirkung:_Karma">http://de.wikipedia.org/wiki/Buddhismus#Ursache_und_Wirkung:_Karma</a></p>
<p>&quot;Kamma (Pali) bzw. Karma (Sanskrit) bedeutet â€žTat, Wirkenâ€œ und bezeichnet das sinnliche Begehren und das Anhaften an die Erscheinungen der Welt (Gier, Hass, Ich-Sucht), die Taten, die dadurch entstehen, und die Wirkungen von Handlungen und Gedanken in moralischer Hinsicht, insbesondere die Rückwirkungen auf den Akteur selbst. <strong>Es entspricht in etwa dem Prinzip von Ursache und Wirkung.</strong> Karma bezieht sich auf alles Tun und Handeln sowie allen Ebenen des Denkens und Fühlens. All das erzeugt entweder gutes oder schlechtes Karma oder kann karmisch gesehen neutral sein.&quot;</p>
<p>Das Fehlerhafte ist eine Wertung, die Du unbedingt begründen willst. <br />
 </p>
<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
In der Sippe wars angeblich immer nur gemütlich (wer hat das</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>eigentlich</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>überliefert? Du legst doch so eine Wert auf die Quellenlage<br />
<img src="images/smilies/top.gif" alt="[[top]]" /><img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" />). </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Was soll der Quatsch? Du kannst wirklich nicht lesen. Du bist, was die<br />
Ueberlieferung der Ansichten Dritter betrifft, ein wahrlich abschreckendes<br />
Beispiel. Du hast ganz offensichtlich noch nicht ansatzweise begriffen, was<br />
ich in diesen Foren geschrieben habe. Da lobe ich mir Leser Ã  la @neptun.<br />
Der liest wirklich gründlich durch, was man schreibt und unterstellt mir<br />
dann auch nicht dauernd irgendwelchen frei erfundenen Blödsinn.</p>
</blockquote><p>Wieder so eine Wertung.</p>
<p>Es ist doch Fakt, dass Du mit Utopien hausieren gehst, die sich aber nicht belegen lassen. Jedenfalls weniger, als die Quellen des Buddhismus.</p>
<p>Es sind Annahmen. </p>
<p>Wenn man nun anmerkt, dass es schon interessant ist, dass Du einerseits auf Quellen pochst, andererseits gern woanders darauf verzichten kannst, dann wirst Du grob.</p>
<p><strong>Dabei ging es hier um etwas ganz anderes, wie Du lesen und verstehen konntest.</strong></p>
<p><strong>Die von Dir zitierten Ursachen des Leidens sind auch in dem Leben in den von Dir oft bemühten Lebensformen gegeben.</strong></p>
<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
Viele freundliche Grüße</p>
<p>azur</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Angenehmer als Deine vielen freundlichen Grüsse wäre mir, wenn Du Dich<br />
nicht derart liederlich über meine Texte hermachen würdest. Danke.</p>
</blockquote><p>Was soll ich machen: Ich schließe immer mit genau so gemeinten Grüßen, wie ich sie schreibe. Das ist Form und Inhalt. Soll freundlich sein, und eine verbindliche Abschieds- und Grußformel gehört sich eben.</p>
<p>Es ist übrigens immer wieder schön, wenn Du mir mit anderen, angeblich vorbildlichen Foristen kommst, die es besser machten, als ich es täte.</p>
<p>Zara, sei doch bitte etwas souveräner. </p>
<p>Viele freundliche Grüße</p>
<p>azur</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 17 May 2013 15:28:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>azur</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Die Seele hat vor allem eines mit Gott gemeinsam ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>... beides existiert nur als Gedankenkonstrukt.</p>
<p>Ahoi<br />
NBK</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 17 May 2013 14:56:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>NaturalBornKieler</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vor allem nehme ich den Kern heraus (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hallo Zara,</p>
</blockquote><p>Hallo Azur</p>
<blockquote><p>da hast Du Dir ja mal fast richtig Mühe gegeben. Und doch: Du suchst Dir<br />
auch hier nur das, was Dir passt und ignorierst den Rest - im Übrigen sind<br />
es Gautamas Reden.</p>
</blockquote><p>Ich suche mir nicht irgend eine übersetzte Randnotiz heraus, so wie Du, sondern erwähne immer nur den tausendmal wiederholten Kern: Den leidvollen Daseinskreislauf und die Abkehr davon (die vier edlen Wahrheiten). Eine Anleitung für das Entkommen aus dem Dasein als eine daseinsbejahende Lehre darzustellen, ist einfach ignorant. Aber das hatten wir schon ein Dutzend mal hier und deshalb wäre ich wirklich froh, wenn Du Dich in meine Kommentare zum Buddhismus nicht mehr einmischen würdest, weil das zu nichts führt und die Moderation diesem Disput dann sowieso wieder ein Ende setzt.</p>
<blockquote><p><br />
Nur weil das Leben zutreffend als ein Zustand analysiert wird, der auch<br />
immer Leiden beinhalter, und in Form einer Aufhebung (das ist eine<br />
philosophische Kategorie: u. a. etwas zu enden und zu Höherem führend) zu<br />
überwinden ist, ist es doch nicht lebensfeindlich. </p>
</blockquote><p>Wenn ich lebensverneinend schreibe, dann überlieferst Du: &quot;lebensfeindlich&quot;.<br />
Wäre wirklich schön, wenn Du mich mit dieser liederlichen Schreiberei nicht mehr behelligen würdest, Azur.</p>
<blockquote><p>Die buddhistischen<br />
Quellen geben Deine ansicht noch nicht mal bei platter Auslegung recht, den<br />
ihn ihnen steht überall anders. Genau.</p>
</blockquote><p>Da haben wir es wieder. Du willst uns hier also tatsächlich erneut weismachen, der Buddhismus bezeichne das Dasein als etwas, das <em><strong>auch </strong></em>Leiden beinhalte. Davon ist nicht die Rede in den Schriften, sondern davon, dass das Dasein grundsätzlich ein leidvoller Kreislauf ist, und dass deshalb dessen Aufhebung anzustreben ist: Das Leben im Lebenskreislauf aufheben. Das Leiden kann nur aufgehoben werden, wenn der Lebenskreislauf aufgehoben wird; und zwar ersatzlos. (&quot;Dort ist weder diese noch jene Welt, noch was dazwischen liegt. Dies ist das Ende des Leidens&quot;)</p>
<blockquote><p>Auch das Folgende ist ja bereits eines Deiner berühmten Zurückruderns.<br />
Hast Du bisher behauptet, das sei ja alles christlich überinterpretiert<br />
und verfälscht und woanders: Es wäre wie bei der Bibel erst viel später<br />
aufgeschrieben, so kommst Du nun so:</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Nun wurden die buddhistischen Schriften jedoch genauso wenig von</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Gautama</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>verfasst, wie die biblischen von Jesus. Die 'Lehrreden' wurden (in<br />
'überlieferter' Form) von Pfaffen und Lakaien der organisierten Gewalt<br />
(Kirche und Staat) zu Papier gebracht, folglich ganz bestimmt</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>verfälscht,</p>
</blockquote><p>Wüsste nicht, worin hier ein Zurückrudern zu erkennen wäre. </p>
<blockquote><p>Schauen wir nach dem o. g. Text:</p>
<p>&quot;Das Metta-Sutta ist eine Lehrrede (Sanskrit: Sutra) des Buddha über die<br />
Güte (Pali: mettÄ, Sanskrit: MaitrÄ«). In der buddhistischen Literatur<br />
wird das Sutta im Palikanon der Khuddaka-Nikaya (Sammlung der kurzen<br />
Lehrreden) zugeordnet. Es ist dort im Buch Sutta-Nipata enthalten. Das<br />
Metta-Sutta wird vor allem in Sri Lanka und Südostasien häufig<br />
rezitiert.</p>
</blockquote><p>Ja und? Pfaffen in Sri Lanka, Pfaffen im Tibet, Pfaffen in Indien, in Japan. Ueberall hat irgendwo irgendwer irgend etwas zu Papier gebracht. Bloss Buddha und Jesus selber niemals. Wenn man sieht, wie Du meine Aussagen 'überlieferst', dann kann man sich ausmalen, was im Laufe der Zeit mit den Aussagen des Gautama und Jesus geworden ist durch die Ueberlieferungen seiner 'Lieblingsjünger'.</p>
<blockquote><p><br />
Es ist doch objektiv so, dass es falsch ist, wenn der gut als Misantroph</p>
</blockquote><p>â€žMisantrophâ€œ; Du bist wirklich lustig, Azur. </p>
<blockquote><p>bekannte Schopenhauer, als Kenner des Buddhismus herhalten muss:</p>
<p>&quot;Der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer vertrat ein misanthropisches<br />
Menschenbild. Er glaubte, die menschliche Existenz müsse â€žeine Art<br />
Fehlerâ€œ sein:</p>
</blockquote><p>Das glaubt der buddhistische Palikanon auch, und deshalb geht es dort um nichts anderes so sehr, wie um die Befreiung aus eben diesem fehlerhaften Kreislauf der Existenz. Wäre diese Existenz etwas, das es aus buddhistischer Sicht zu bejahen gilt, dann würde sich das tausendfach wiederholte Mantra der Aufhebung aus dem Kreislauf der Existenz doch wohl erübrigen. Wie man das alles nicht verstehen kann, ist mir wirklich schleierhaft.</p>
<blockquote><p><br />
In der Sippe wars angeblich immer nur gemütlich (wer hat das eigentlich<br />
überliefert? Du legst doch so eine Wert auf die Quellenlage<br />
<img src="images/smilies/top.gif" alt="[[top]]" /><img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" />). </p>
</blockquote><p><br />
Was soll der Quatsch? Du kannst wirklich nicht lesen. Du bist, was die Ueberlieferung der Ansichten Dritter betrifft, ein wahrlich abschreckendes Beispiel. Du hast ganz offensichtlich noch nicht ansatzweise begriffen, was ich in diesen Foren geschrieben habe. Da lobe ich mir Leser Ã  la @neptun. Der liest wirklich gründlich durch, was man schreibt und unterstellt mir dann auch nicht dauernd irgendwelchen frei erfundenen Blödsinn.</p>
<blockquote><p><br />
Viele freundliche Grüße</p>
<p>azur</p>
</blockquote><p>Angenehmer als Deine vielen freundlichen Grüsse wäre mir, wenn Du Dich nicht derart liederlich über meine Texte hermachen würdest. Danke.</p>
<p>Zara</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=285094</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=285094</guid>
<pubDate>Fri, 17 May 2013 14:47:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zarathustra</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Man kann alles mögliche üben - Der Anfang ist das Verstehen von Bedingungslosigkeit - Übung macht bekanntlich oft den Meister (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo neptun,</p>
<p>dem kann ich aus guter Erfahrung widersprechen. Natürlich nicht dem Zitat <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" />:</p>
<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>... Buddhisten [ ... ] Üben bedingungslose Liebe.</p>
</blockquote></blockquote><p>Nicht nur diese übrigens.</p>
<p>Bedingungslosigkeit kann man verstehen: Es heißt, dass keine Bedingung dafür gegeben sein muss. Ein Kind kann man wegen Wohlverhaltens lieben, was natürlich problematisch ist (und auch nicht zu empfehlen).</p>
<p>Besser ist es - und auch möglich - sein Kind einfach nur zu lieben, weil es da ist. Ob es fern oder nah ist - unabhängig von irgendwelchem Gefallen.</p>
<p>Einfach ist.<br />
 </p>
<blockquote><p><br />
so wie Du die Technik des Klavierspiels üben kannst, ohne dadurch<br />
zwingend die Fähigkeit des Musizierens zu erwerben, so kannst Du der Liebe<br />
nur den Boden bereiten, sie aber <strong>mit nichts, aber auch gar nichts</strong><br />
zwingen, Dich zu durchströmen. Sie ist und bleibt ein Geschenk.</p>
</blockquote><p>Wer sagt denn etwas von Zwang?</p>
<p>Du sprichts von einströmen, dem man den Weg bereiten kann. Ja, so ist das.</p>
<p>Man kann sogar Gedanken und Ausbrüche vermeiden lernen. </p>
<p>Die einen Gedanken und Handlungen fördern, die anderen lassen lernen.</p>
<p>Du sprichst auch von einem Klavier - und es wird auch hin und wieder von einer Gefühlsklaviatur gesprochen. Die kann man kennen lernen. Und benutzen lernen. </p>
<p>Nicht alles sind unbedingte Reflexe. Und selbst solche lassen sich trainieren.</p>
<p>Wir hatten es doch schon einmal mit den freundlichen Grüßen.</p>
<p>Du grüßt zumeist mit:<br />
 </p>
<blockquote><p>LG neptun</p>
</blockquote><p>Das sind doch bei Dir keine leeren Worte, sondern begründet durch Deine Einstellung dazu. </p>
<p>Sicher merkst Du manches Mal, dass es mal leichter und mal weniger leicht fällt, das so zu sagen.</p>
<p>Das ist übrigens auch einer der Gründe des Übens: Z. B. bei Praktizieren von z. B. Kampfkunst, lernt man Handlungen und Einstellungen unter verschiedenen Bedingungen kennen. Feinheiten kennen. Unterschiede, zwischen denen man wählen kann. Begünstigende und nachteiligere Faktoren, die man suchen oder meiden kann. </p>
<p>Wenn man z. B. in Kontemplation den Zustand der Harmonie übt, in der es einem leichter fällt mich sich und anderem im Frieden oder gar all eins zu fühlen, dann kann man den Zustand der bedingungslosen Bejahung und der Liebe kennen und ausbauen lernen.</p>
<p>Im Buddhismus wird opft zwischen anhaftender und nicht anhaftender Liebe gesprochen. Anhaftend ist an Bedingungen geknüpft (und Liebe ist so immer noch besser als Hass bzw. starke Ablehnung, wobei anderes verflucht wird).</p>
<p>Nicht anhaftend an anderes zu denken und hin zu fühlen, das kann man üben.</p>
<p>Das sage übrigens nicht nur ich.</p>
<p>Wie es möglich ist, den Moment kennen zu lernen, in dem kein Gedanke in einem ist (es wird die Lücke zwischen zwei Gedanken suchen, genannt), und diesen Zustand auszubauen, so ist es auch möglich seine Gefühle und Einstellungen zu formen.</p>
<p>Erkennen setzt bekanntlich meist Kenntnis voraus. Daher kann man über bedingungslose Liebe nachdenken, reden, sie zu defienieren suchen, sie suchen - und finden.</p>
<p>Liebe Grüße</p>
<p>azur<br />
<strong><br />
Wer die bedingungslose Liebe meint, der meint auch die zum Leben an sich.</strong></p>
<p><strong>Man kann auch Dinge lieben, welche Probleme bereiten. </strong></p>
<p><strong>Zum Beispiel seinen Körper, auch wenn er krank ist; seine Kinder, auch wenn sie anstrengend sind: usw. usf.</strong></p>
<p><strong>Eben unabhängig von Gegebenheiten, mithin bedingungslos.</strong></p>
<p>Dem widersprechen auch Neigungen und Begehren nicht, die jeder in sich hat: Hunger, Durst, Lust auf etwas. Das kann man kennen, lieben und beeinflussen lernen.</p>
<p>Der Buddhismus lehrt, wie zu diensen Themen auch viele andere, lediglich, dass Problematische am Begehren oder Anhaften. </p>
<p>Sind die Grundlagen des Leids erkannt, ist es einfacher damit umzugehen.</p>
<p>Eine Grundhaltung, nach der immer auch Bejaht werden kann, macht es natürlich leichter - und angenehmer.</p>
<p>Keiner muss (und sollte) deswegen aufhören zu kämpfen, Nachteiliges zu meiden oder sich Widrigkeiten zu erwehren. Aber das geht auch ohne Hass, der bekanntlich auch blind macht.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=285083</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=285083</guid>
<pubDate>Fri, 17 May 2013 12:56:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>azur</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Du suchst Dir auch hier nur das, was Dir passt und ignorierst den Rest - im Übrigen sind es Gautamas Reden (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Zara,</p>
<p>da hast Du Dir ja mal fast richtig Mühe gegeben. Und doch: Du suchst Dir auch hier nur das, was Dir passt und ignorierst den Rest - im Übrigen sind es Gautamas Reden.</p>
<blockquote><p>Was also die buddhistischen Schriften betrifft, so ist völlig klar, dass<br />
sie lebensverneinend sind.</p>
</blockquote><p>Was bitte ist daran lebensverneinend?</p>
<p>&quot;Mögen alle Wesen glücklich sein<br />
und Frieden finden!</p>
<p>Was es auch an lebenden Wesen gibt:<br />
ob stark, oder schwach,<br />
ob groß oder klein,<br />
ob sichtbar oder unsichtbar,<br />
fern oder nahe,<br />
geboren oder einer Geburt zustrebend:</p>
<p>mögen sie alle glücklich sein!</p>
<p>Niemand betrüge oder verachte einen anderen.<br />
Aus Ärger oder übelwollen<br />
wünsche man keinem irgendwelches Unglück.</p>
<p>Wie eine Mutter mit ihrem Leben<br />
ihr einziges Kind beschützt und behütet,</p>
<p>so möge man für alle Wesen und die ganze Welt</p>
<p>ein unbegrenzt gütiges Gemüt erwecken,</p>
<p>ohne Haß, ohne Feindschaft, ohne Beschränkung</p>
<p>nach oben, nach unten und nach allen Seiten.<br />
Im Gehen oder Stehen, im Sitzen oder Liegen</p>
<p>entfalte man eifrig diese Gesinnung:</p>
<p>dies nennt man Weilen im Heiligen.&quot;</p>
<p>( <a href="http://www.bodhibaum.net/rituale&amp;gedichte/metta.htm">http://www.bodhibaum.net/rituale&amp;gedichte/metta.htm</a> )</p>
<p>Nur weil das Leben zutreffend als ein Zustand analysiert wird, der auch immer Leiden beinhalter, und in Form einer Aufhebung (das ist eine philosophische Kategorie: u. a. etwas zu enden und zu Höherem führend) zu überwinden ist, ist es doch nicht lebensfeindlich. Die buddhistischen Quellen geben Deine ansicht noch nicht mal bei platter Auslegung recht, den ihn ihnen steht überall anders. Genau.</p>
<p>Auch das Folgende ist ja bereits eines Deiner berühmten Zurückruderns. Hast Du bisher behauptet, das sei ja alles christlich überinterpretiert und verfälscht und woanders: Es wäre wie bei der Bibel erst viel später aufgeschrieben, so kommst Du nun so:</p>
<blockquote><p>Nun wurden die buddhistischen Schriften jedoch genauso wenig von Gautama<br />
verfasst, wie die biblischen von Jesus. Die 'Lehrreden' wurden (in<br />
'überlieferter' Form) von Pfaffen und Lakaien der organisierten Gewalt<br />
(Kirche und Staat) zu Papier gebracht, folglich ganz bestimmt verfälscht,</p>
</blockquote><p>Schauen wir nach dem o. g. Text:</p>
<p>&quot;Das Metta-Sutta ist eine Lehrrede (Sanskrit: Sutra) des Buddha über die Güte (Pali: mettÄ, Sanskrit: MaitrÄ«). In der buddhistischen Literatur wird das Sutta im Palikanon der Khuddaka-Nikaya (Sammlung der kurzen Lehrreden) zugeordnet. Es ist dort im Buch Sutta-Nipata enthalten. Das Metta-Sutta wird vor allem in Sri Lanka und Südostasien häufig rezitiert.</p>
<p>Ein bekannter Vers lautet:</p>
<p>    â€žWie eine Mutter ihren eigenen Sohn, Ihr einzig Kind mit ihrem Leben schützt,<br />
    So möge man zu allen Lebewesen Entfalten ohne Schranken seinen Geist!â€œ</p>
<p>    â€“ Übersetzt von Karl Seidenstücker: Metta-Sutta&quot;</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Metta-Sutta">http://de.wikipedia.org/wiki/Metta-Sutta</a></p>
<p>Weiter also:</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Khuddaka-Nikaya">http://de.wikipedia.org/wiki/Khuddaka-Nikaya</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Suttapitaka">http://de.wikipedia.org/wiki/Suttapitaka</a></p>
<p>Kann man alles nachlesen. Es wird verschiedentlich behauptet, es wären erst spätere Aufzeichnungen erfolgt.</p>
<p>Aber das ist dann auch in Unkenntnis von:<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ananda">http://de.wikipedia.org/wiki/Ananda</a><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shariputra#Wirken">http://de.wikipedia.org/wiki/Shariputra#Wirken</a></p>
<p>Toll ist es, was Du hier bemühst.</p>
<p>Es ist doch objektiv so, dass es falsch ist, wenn der gut als Misantroph bekannte Schopenhauer, als Kenner des Buddhismus herhalten muss:</p>
<p>&quot;Der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer vertrat ein misanthropisches Menschenbild. Er glaubte, die menschliche Existenz müsse â€žeine Art Fehlerâ€œ sein:</p>
<p>    â€žSo treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab.â€œ<br />
    â€“ In: Stachelschwein-Gleichnis.&quot;</p>
<p>Schopenhauer war kannte mehr vom Buddhismus, als andere. Aber zu seiner Zeit gab es bekanntlich kaum Übersetzungen im Westen. Er konnte nicht viel kennen.</p>
<p>Und, er suchte sich heraus, was seinem Bild zu entsprechen schien (da bist Du ein würdiger Jünger).</p>
<p>Klar ist: Du weißt angeblich, was Buddhismus hergibt. Dort wo es zu Deinem Bild passt, nein zu passen scheint, da ist das Zitat dann natürlich offenbar lupenrein. </p>
<p>Der Rest sei von offenbar bösen, lebenshassenden Mönchen verfälscht.</p>
<p>Entschuldige bitte, aber das ist nur absonderlich.</p>
<p>Ebenso wie die Idee, nur Du könnest alles richtig wissen. Auch eine Form von Verblendung, die nach Gautama eine der Ursachen des Leidens ist (Vier edle Wahrheiten: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vier_Edle_Wahrheiten">http://de.wikipedia.org/wiki/Vier_Edle_Wahrheiten</a> - &quot;2. Ursachen des Leidens sind Gier, Hass und Verblendung.&quot;).</p>
<p>In einem Tantenclan und bei Orgonauten, ist das natürlich ganz anders. </p>
<p><img src="images/smilies/euklid.gif" alt="[[euklid]]" /> (passend zum Tage einen Euklid)</p>
<p>In der Sippe wars angeblich immer nur gemütlich (wer hat das eigentlich überliefert? Du legst doch so eine Wert auf die Quellenlage <img src="images/smilies/top.gif" alt="[[top]]" /><img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" />). Erst hernach angeblich so, wie im Folgenden?</p>
<p>&quot;   Das Leben im Daseinskreislauf ist letztlich leidvoll.<br />
    Ursachen des Leidens sind Gier, Hass und Verblendung.<br />
    Erlöschen die Ursachen, erlischt das Leiden.<br />
    Zum Erlöschen des Leidens führt der Edle Achtfache Pfad.&quot;</p>
<p>Zu meinen die anderen seien die Verwirrten, erinnert an jene, die alle anderen für verrückt halten, weil...</p>
<p>Viele freundliche Grüße</p>
<p>azur</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=285080</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=285080</guid>
<pubDate>Fri, 17 May 2013 12:31:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>azur</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Die Seele ist unsterblich und vom selben Wesen wie Gott (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dein Körper dagegen ist nur eine Hülle, welche zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgelöscht wird.</p>
<p>Der Tempel ist im Körper.</p>
<p>Gruss satsangi</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=285075</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=285075</guid>
<pubDate>Fri, 17 May 2013 12:06:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>satsangi</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Jenseits der Bronzezeit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Also erst mal, ich finde die Steinzeit gut und schätze das Leben zur Zeit der Nichtseßhaftigkeit als sehr positiv ein und als in jeder Hinsicht besser als heutzutage.</p>
<p>Auch mit der nötigen Befreiung aus dem Gefängnis gehe ich völlig d'accord.</p>
<p>Es gibt aber ganz offenbar sowas wie die Kraft des Faktischen, also daß das Sein sich selbst beweist und es nicht hilft, Seiendes einfach abzulehnen. Bloß deswegen verschwindet es ja auch nicht. </p>
<p>Das ist jetzt alles mal ins Unreine gesprochen.</p>
<p>Entwicklungsgeschichtlich befinden wir uns immer noch in der Bronzezeit, gekennzeichnet durch machtbasierte Großkollektive. Ein Ausweg kann nur in einer Überwindung der Machtperspektive gefunden werden - ein reines zurück in den Wald oder in Zustände vor der Seßhaftwerdung (denkbar etwa ausgelöst durch Katastrophen, Kometen o.Ä.) würde genau wieder zur Entwicklung dieser machtbasierten Systeme führen. Um darüberhinaus zu gelangen, müssen wir deren Grundlagen überwinden.</p>
<p>So paradox es klingen mag, aber vielleicht ist der Aufstieg der Geldwirtschaft ein Schritt auf diesem Weg, indem damit Schuld handelbar und handhabbar gemacht wurde, sie aus der mystischen in die reale Sphäre überführt wird und wir anfangen können, sie zu überwinden.</p>
<p>Mir ist schon klar, daß das alles etwas schwammig daherkommt, aber klarer habe ich es momentan nicht.</p>
<p>Was ich aber klar habe, ist das Beispiel Jesu: einfach nein sagen und die Folgen ertragen - etwas, was Dir keiner nehmen kann - und damit beweisen, daß sich niemand versklaven lassen muß. Das ist der Sinn der Kreuzigung, auch wenn Kirchen und Staaten versuchten und versuchen, diese Botschaft mit aller Macht zu vernebeln und ins Gegenteil zu verdrehen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=285063</link>
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<pubDate>Fri, 17 May 2013 09:35:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Orlando</dc:creator>
</item>
<item>
<title>..das Leben als Illusion zu erkennen. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo neptun</p>
<p>das Leben als Illusion zu erkennen, soll heissen:</p>
<p>Wir haben uns hier mit unserem Körper zu sehr identifiziert, deshalb lassen wir keinen anderen Gedanken aufkommen.</p>
<p>Unser momentane Hülle mit der Bezeichnung, Kleid/Körper/Gefährt, etc. ist nur gültig für das Hier und Jetzt. Wenn man diese Hülle ablegt, erhält man ein anderes Gewand auf einer anderen Ebene.</p>
<p>Auf einer anderen Ebene kannst du das mit einem Schlag erkennen, deswegen wird das mit Illusion umschrieben.<br />
Das Leben hier ist Maya/Illusion.<br />
Dabei ist es irrelevant, ob ich, oder Du, das erkennen (sehen), wir stehen ja in keinerlei Konkurrenzkampf zueinander.<br />
Auf dem Weg zurück zu Gott, entwickelt sich jede Seele auf ihre Weise.</p>
<blockquote><p>... sagt einer, der sich zwar evtl. manches Mal so anhört, als wenn er<br />
etwas &quot;wüßte&quot;, der aber dennoch auch nur auf der &quot;Suche&quot; ist. <img src="images/smilies/smile.png" alt=":-)" /></p>
</blockquote><p>Wie heisst es so schön: &quot;Suchet, so werdet ihr finden&quot;,<br />
wer nichts sucht, kann schlecht etwas finden.</p>
<p>Herzliche Grüsse<br />
satsangi</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 17 May 2013 08:50:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>satsangi</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Sehe ich genauso, RogRog (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich möchte das mal eindeutig klarstellen.<br />
<a href="http://www.orgonomie.net/hdobuddha.htm">Eine Wissenschaft der<br />
Lebensbejahung passt nicht mit einer mystischen Lehre der Lebensverneinung<br />
zusammen.</a> </p>
</blockquote><p><br />
Sehe ich genauso, weshalb ich ja Deinen Weg dem buddhistischen bei weitem vorziehe.   Schopenhauer interpretiert den Buddhismus richtigerweise ebenfalls als lebensverneinend, und gerade deshalb bejaht er selber den Buddhismus. Wer den Palikanon und dessen unendlich oft wiederholten Kernsatz verinnerlicht, bei dem das Dasein als ein zu überwindender Kreislauf des Lebens (der Wiedergeburten) dargestellt wird, der weiss einfach, dass es darüber überhaupt keinen Zweifel geben kann und das (buddhistische) Hauptziel darin besteht, der Hölle des Daseins zu entkommen. </p>
<p>Â«Vier Dinge sind es, heilig wahr:Â  <br />
Und sieht man die nicht wirklich ein,Â  <br />
Die lange Laufbahn kreist man um,Â  <br />
Geburten um Geburten hin.Â  </p>
<p>Â«Jetzt also sind sie recht erkannt:Â  <br />
Die Daseinsader ist versiegt,Â  <br />
Des Leidens Wurzel abgesägt,Â  <br />
Und nicht mehr gibt es Wiedersein.Â»Â  </p>
<p>Will heissen: Erst wer erkennt, entkommt dem Dasein, indem er durch Erkennen des Leidens Wurzel (also des Daseins Wurzel, welches leidvoll ist) absägt. Durch Erkennen sägt er also seinen eigenen Lebenskreislauf ab. Von buddhistischen Pfaffen (Meister!) und Exegeten ist meist genau so viel zu lernen wie von den christlichen, nämlich nichts oder noch weniger. Azur will uns hier ständig einen lebensbejahenden Buddhismus andrehen. Ein Witz.</p>
<p>Was also die buddhistischen Schriften betrifft, so ist völlig klar, dass sie lebensverneinend sind.<br />
Nun wurden die buddhistischen Schriften jedoch genauso wenig von Gautama verfasst, wie die biblischen von Jesus. Die 'Lehrreden' wurden (in 'überlieferter' Form) von Pfaffen und Lakaien der organisierten Gewalt (Kirche und Staat) zu Papier gebracht, folglich ganz bestimmt verfälscht, und dies ist der Grund, weshalb sich einige Forscher der Thematik auf andere Weise anzunähern versuchen; zum Beispiel Gerhard Bott. Auf der Grundlage verschiedener Indizien vermutet er in Gautama im Kontext der damaligen Zeit, als man ebenfalls längst der Herrschaft (der Organisierten Gewalt) ausgeliefert war (zivilisiert war), einen Revolutionär gegen das Establishment, der die organisierte Gewalt gegen, und die Unterwerfung/Unterjochung (Yoga) von Mensch und Vieh(!) anprangerte. Er geht davon aus, dass erst die Pfaffenschaft Gautamas Buddhismus zu dem gemacht hat, was er in den Schriften ist: eine widernatürliche Daseins-Anleitung für lebensmüde, maskuline Mönche, die nichts gescheiteres zu tun haben, wobei die Herrschaften sie feigerweise bereits als Kinder dorthin schicken. Ein Verbrechen der übelsten Art.</p>
<p>Ich persönlich bin zwar genauso wie Schopenhauer der Meinung, dass ein Nicht-Sein dem Sein vorzuziehen ist, weil tausend Wonnen eine einzige Qual nicht aufheben können (Petrarca). <strong>Eine Welt, bestehend aus Gefolterten und Beglückten, ist sinnlos.<br />
Aber:</strong> ich halte den Versuch, dieses Dasein als Almosenempfänger intellektuell und spirituell wegphilosophieren zu wollen, für mehr als ein fragwürdiges Unterfangen. Die Natur ist wie sie ist, und unsere <strong>natürlichen Bedürfnisse</strong> können wir (letztlich) nur dadurch zum Verschwinden bringen, indem wir sie auf natürliche Weise <strong>ausleben</strong>. Deshalb ist Dein Weg der edle Weg.</p>
<blockquote><p>Was Zara daraus macht, ist seine Sache, aber, wie man<br />
sieht, verwirrt das verwirrte Menschen.</p>
</blockquote><p>Ja, offensichtlich, vor allem jene, die tatsächlich glauben, die buddhistische Schrift sei eine lebensbejahende.</p>
<blockquote><p>Gruß,<br />
RogRog</p>
</blockquote><p><br />
Grüsse, Zara</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=285059</link>
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<pubDate>Fri, 17 May 2013 08:33:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zarathustra</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Man kann das Glück haben zu lieben, aber man kann Liebe nicht üben. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi azur,</p>
<blockquote><p>... Buddhisten [ ... ] Üben bedingungslose Liebe.</p>
</blockquote><p>so wie Du die Technik des Klavierspiels üben kannst, ohne dadurch zwingend die Fähigkeit des Musizierens zu erwerben, so kannst Du der Liebe nur den Boden bereiten, sie aber <strong>mit nichts, aber auch gar nichts</strong> zwingen, Dich zu durchströmen. Sie ist und bleibt ein Geschenk.</p>
<blockquote><p>Lebensverneind sind sie gewiss nicht.</p>
</blockquote><p>In dem Sinne, <a href="http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=285041">wie ich hier schrieb</a>, schon.</p>
<p>Gute Nacht</p>
<p>LG neptun</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=285042</link>
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<pubDate>Fri, 17 May 2013 02:42:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>neptun</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das Leben auf dieser Erde ist Illusion, und darauf bezieht sich die von Dir mißverstandene &quot;Verneinung&quot; (Ja, @azur!) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi satsangi,</p>
<blockquote><p>Was soll an einer spirituellen Lehre in Deinen Augen lebensverneinend sein?</p>
</blockquote><p>das Hauptanliegen des Buddhismus ist meines Erachtens die Erlangung der Erkenntnis der Illusion als Illusion. Mit dieser Erkenntnis stehst Du sofort &quot;draußen&quot;. Deshalb trifft der Begriff &quot;lebensverneinend&quot; nicht exakt, sondern eben nur insofern, als etwas Nichtexistentes nicht wirklich verneint werden kann; ich kann mich nur weigern, letzterem doch eine Existenz zuzusprechen.</p>
<p>Im Gegensatz dazu scheint mir der andere Ansatz (@RogRog/W. Reich ...) nicht bereit, das Leben als Illusion zu erkennen. Vielmehr scheint er die Illusion lediglich &quot;verschönern&quot; zu wollen. Hier muß ich mich aber noch weiter einarbeiten, weil ich die von @RogRog empfohlenen Bücher (Danke, @RogRog) noch nicht lange habe ...</p>
<p>... sagt einer, der sich zwar evtl. manches Mal so anhört, als wenn er etwas &quot;wüßte&quot;, der aber dennoch auch nur auf der &quot;Suche&quot; ist. <img src="images/smilies/smile.png" alt=":-)" /></p>
<p>LG neptun</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 17 May 2013 02:29:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>neptun</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Nettogeld (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hallo Nico,</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>â€¦ eine logische Beweisführung stelle ich mir dann doch etwas anders<br />
vor.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Ja, aber Du denkst ja auch selbst genug mit.</p>
<p><strong>Privater Schuldner</strong> bekommt in der Regel von GB Kredit nur gegen<br />
Geschäftsplan, Sicherheit und Bürgschaft. (Hausbau-Zug um Zug,<br />
Konsumkredit gegen Lohnpfändungsrecht) <br />
Bank versichert sich der Rückzahlungsfähigkeit, fordert Leistung und<br />
vollstreckt im Fall fehlender Leistungsbereitschaft/-fähigkeit des<br />
Schuldners.<br />
-&gt;Schuldner muss sich strecken und leisten und zurückzahlen.</p>
</blockquote><p>Nun, ich halte Heisohn/Steiger, auf die du hier direkt oder indirekt zu beziehen scheinst, mit dem Debitismus für nicht vereinbar, und bin verwundert darüber, dass sich PCM auf H/S bezieht, und selbst keinen grundlegenden Unterschied wahr zu nehmen scheint.</p>
<p>So weit ich es erkennen kann, scheinen H/S, welche der herrschenden Ökonomik ja übrigens vorwerfen, Besitz und Eigentum nicht zu unterscheiden, selbst die Begriffe Kaufen und Bezahlen zu verwechseln, und speziell wie hier auch die Begriffe Schulden und Kredit vermengen.</p>
<p>Schulden entstehen niemals durch Kredit, sondern stets durch Kaufen. Dies findet in der Buchhaltung klaren Ausdruck. Für den Kredit hingegen gibt es keinerlei buchhalterischen Ausdruck, denn der Kredit bezeichnet nur die mit der Schuld verbundenen Modalitäten.</p>
<p>Hieraus ist wiederum klar abzuleiten, dass die originäre â€žSicherheitâ€œ für die Schulden (wohl gemerkt) nur das Gekaufte selbst sein kann = Konkursmasse. Die Sicherheiten von denen du gerade sprichst, sind nur ein nachträgliches Geschachere um Vorgriffrechte auf bereits von Haus aus im Feuer stehende Konkursmasse, was erst möglich wird NACHDEM bereits debitistisch gewirtschaftet wurde.</p>
<p>Sollte Heinsohn einmal hier im Forum auftauchen, würde ich ihn mir liebend gerne mal zur Brust nehmen. <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /> </p>
<p>Das noch mal gerne zu Heinsohn</p>
<p><a href="http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=279410">http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=279410</a></p>
<blockquote><p><strong>Staatlicher Schuldner</strong> braucht keinen Geschäftsplan. Sicherheit<br />
sind die Steuern von morgen (obwohl bekannt, dass die nie ausreichen).<br />
Bürgschaft die Bürger.<br />
-&gt;Schuldner muss nur weiter leere Versprechungen machen und borgt sich das<br />
Geld für die Zinsen noch obendrauf.</p>
<p>Das ist unseriös und katastrophal aber für Dich nichts Neues.</p>
</blockquote><p>Das ist doch mein Reden, und natürlich will ich die Staatsschulden abschaffen â€“ wie du wissen solltest. Nur heißt das nicht, dass ich damit auch gleich den Staat abschaffen will. <br />
  </p>
<blockquote><blockquote><p><em>â€žIn diesem Forum sind mir keine, für mich verständlichen Gründe<br />
aufgefallen, die heute herrschende Praxis zu rechtfertigen, dass die<br />
Schuldanteile (über den Begriff könnte man sicher streiten) der<br />
öffentlichen Haushalte über die (vorgeblich) staatlichen ZB's NICHT<br />
direkt zu finanzieren. Ich wage die Prognose, dass solche Gründe auch</em></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>im</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Weiteren nicht gefunden werden.â€œ[/i]</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Direktfinanzierung ist Nettogeldschaffung, keine Neuverschuldung </p>
</blockquote><p>Bingo!</p>
<blockquote><p>- also<br />
katastrophaler Unfug in einer VoWi -oder?</p>
</blockquote><p>Glaubst du?</p>
<blockquote><p>Ohne <strong>Pfandhinterlegung</strong> und <strong>Sanktionsgefahr</strong> bei<br />
Nichterfüllung zum <strong>Termin</strong> haben wir <strong>keinen Kredit</strong> vor uns<br />
sondern ein <strong>Geschenk</strong> (mit Verwässerungseffekt) bzw einen<br />
<strong>Betrug</strong> - Leistung aus der Zukunft in die Gegenwart holen, um sie<br />
jetzt zu verbraten ohne das definiert wird, wer morgen dafür gerade stehen<br />
wird.</p>
</blockquote><p>Diesen Heinsohn- Quatsch hast du vermutlich auswendig gelernt, aber hier ist nicht einmal die Relevanz erkennbar. Wir sprechen hier über den Souverän, per Definition wird in diesen nicht vollstreckt â€“ er selbst ist der Vollstrecker, und soll es natürlich auch bleiben.</p>
<p>Dieser kann auch Nettogeld schaffen, und soll es in einem adäquaten Maße auch tun. Im Prinzip könnte er seinen gesamten Haushalt mit Nettogeld bestreiten, was aber nicht unbedingt optimal sein müsste. In diesem Fall würden die Staatsbürger keine Steuern bezahlen. Kann nicht sein? Stimmt auch nicht â€“ nicht wirklich natürlich. Die Staatsbürger bezahlen dann ihre Steuern über die inflationär steigenden Preise. PCM's Konzepte zur Erklärung von Inflation und Deflation sind übrigens sehr effektiv â€“ und nein, sie stehen im Einklang mit dem hier gesagten.</p>
<blockquote><p><strong>Die ganze Staatsverschuldung läuft ohne Termin.</strong></p>
</blockquote><p>Doch, wir kennen ihn nur noch nicht so genau. <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /> </p>
<blockquote><p>Damit gibt es auch keinen Druck, zu leisten.<br />
Das würde im Klartext nämlich heissen:<br />
a.) <strong>Leistung</strong> = Steuern <strong>sofort</strong> am Tag x.x. (wenn wieder ein<br />
paar Mrd. fällig werden) von den Bürgern abpressen anstelle des<br />
Überrollens der Schuld.<br />
-&gt;Bürgeraufstand<br />
b.) Ansonsten <strong>Sanktion</strong> = Abgabe von Staatseigentum (Pfand), da<br />
nicht geleistet wurde.<br />
-&gt;paar Jahre und alles Staatseigentum ist weg.<br />
Wer kein Eigentum hat kann keinen neuen Kredit bekommen -&gt; finito  </p>
</blockquote><p>Du mit deinem â€žEigentumâ€œ. Vielleicht interessiert dich dieser mein Beitrag dazu.</p>
<p><a href="http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=243832">http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=243832</a></p>
<p>Ansonsten bleibt die allgemeine Methodik des Wirtschaftens auch vollständig erhalten. Du solltest einfach nur sehen, dass wir hier nicht von Hinz oder Kunz sprechen, sondern vom Souverän, welcher im Ideal der Wille des Volkes bedeutet.<br />
 </p>
<blockquote><blockquote><p>Unter dieser Prämisse kann nämlich ohne Mühe aufgezeigt werden, dass<br />
hiermit die debitistischen Theoreme von â€žVerrentungâ€œ und</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>â€žTzatziki-</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Effektâ€œ hinfällig werden, und nur unter den gegeben gegenläufigen<br />
Verhältnissen Gültigkeit haben.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Wirklich?</p>
</blockquote><p>Da solltest du auch selber drauf kommen können, beides sind Zinseffekte. Die Privatwirtschaft würde nicht weiter mit PCM's â€žArbeitslosen Einkommenâ€œ kontaminiert, es bestehen somit keine deflationären Kräfte mehr, und keine monetär bedingte Fehlallokationen. Sollte die ZB (vielleicht aus Show- Zwecken)  weiterhin Staatsanleihen in ihre Show-Bilanz buchen, dann könnten diese Papiere vielleicht noch von ihr auf den Privatsektor gelangen. Warum sie diese veräußern sollte, wüsste ich gerade nicht. Um an Geld zu kommen? <img src="images/smilies/top.gif" alt="[[top]]" />  Würden hier aus Show-Zwecken vielleicht gar noch Zinsen gebucht, dann würden sie als Notenbankgewinn auch wieder zurück fließen. Glaub mir Silke, alles ist Show. Denk nur mal an die Lohnnebenkosten aufgeteilt in Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil â€“ damit es dem einzelnen nicht so weh tut. <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /> </p>
<p>Es würde sich ein gut bestimm- und planbares Maß an permanenter Inflation einstellen (absolut im Rahmen PCM's diesbezüglichen  Konzepten). Diese Inflation ist übrigens ein sehr wichtiger Nebeneffekt, weil diese das Horten von Banknoten unwirtschaftlich macht. Die von den Freiwirten geforderte Umlaufgebühr ist ja auch so etwas wie eine Inflation, weil nämlich Geldentwertung. </p>
<p>PCM hat sich ja stets für ein Privatbanken-System ausgesprochen, was im Prinzip auch der von ihm aufgezeigten Problematik entspricht, aber im Vergleich zu dem hier skizzierten Vorschlag einer Rosskur entspricht. Angesichts des nun mal aber bestehenden zweistufigen Bankensystems fehlte im leider stets die Konsequenz, seine Diagnose â€žInfallibler Schuldnerâ€œ auch auf die Notenbank auszudehnen, denn diese ist zweifelsfrei infallibel, und ihre Schuldscheine sind wie von ihm selbst festgestellt die Banknoten</p>
<p>Schöne Grüße in die Nacht</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=285038</link>
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<pubDate>Thu, 16 May 2013 23:22:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nico</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Besteht wirklich ein Zweifel daran, dass Greenspan die Aktien und die Immo-Blase (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>erzeugt hat, lieber Moneymind.</p>
<p>Natürlich hatte er das Ende des Kontratieff-Zyklus vor Augen und wusste sehr wohl wie schwierig die Zeiten werden. Wenn ich mich richtig erinnere hatte Greenspan sich schon in jungen Jahren gewünscht, zu diesem Zeitpunkt die Krise einfach &quot;weg inflationieren zu dürfen&quot;. Dazu gibt es ein Papier von ihm (ich bin zu faul es raus zu gurgeln).</p>
<p>Die Ergebnisse sollten doch auch Dir bekannt sein.</p>
<p>Also ich kann auch aktuell nichts, aber auch nichts antizyklisches erkennen. Das ganze Gegenteil ist doch der Fall. Der Zyklus der Kreditausweitung soll doch um jeden Preis fortgesetzt werden. Und das gegen den Willen der Geschäftsbanken, die eben lieber antizyklisch handeln würden und dem entsprechend ihre Kreditauslagen zurückfahren wollen.</p>
<p>Wobei ich das Handeln der ZB natürlich klar begrüße. Ich freue mich über weitere geborgte Zeit.</p>
<p>Grüße<br />
Morpheus</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=285024</link>
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<pubDate>Thu, 16 May 2013 20:40:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Morpheus</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
