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<title>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017 - &quot;US-Mediziner geben Entwarnung bei Cholesterin&quot; - &quot;streichen den Passus aus ihren Ernährungsempfehlungen&quot; ...</title>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/</link>
<description>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017</description>
<language>de</language>
<item>
<title>&quot;US-Mediziner geben Entwarnung bei Cholesterin&quot; - &quot;streichen den Passus aus ihren Ernährungsempfehlungen&quot; ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ei, Ei, Ei ...</p>
<p>&quot;<a href="http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/cholesterin-usa-streichen-warnung-aus-ernaehrungsempfehlung-a-1019634.html">US-Experten ... schätzen Cholesterin aus Lebensmitteln nicht mehr als Gefahr für die menschliche Gesundheit ein.</a>&quot;</p>
<p>Oder anders ausgedrueckt: haben meine Position nach 40 Jahren uebernommen. Glueckwunsch, USA, jetzt koennen Deine Dicken bald abnehmen, wenn man ihnen auch noch beibringt, dass das eingelagerte Koerperfett praktisch ausschliesslich aus ... Kohlehydraten stammt.</p>
<p>Rechtzeitig, bevor Obamacare sonst pleitegegangen waere ...</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=344253</link>
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<pubDate>Sat, 21 Feb 2015 15:16:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>CrisisMaven</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Sieben auf einen Streich...ganz schön cool  :-) (oT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[- kein Text -]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=342416</link>
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<pubDate>Wed, 11 Feb 2015 17:02:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vielen Dank für die offene Rückmeldung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,<br />
 </p>
<blockquote><p>und scheint wir haben auch sonst ein paar Gemeinsamkeiten, aber auch ein paar frappante Unterschiede.</p>
</blockquote><p>Damit keine Langeweile aufkommt, hat es die Natur glücklicherweise so eingerichtet, dass keine Geschichte der anderen gleicht. Dies gilt auch für Seitenstränge wie Suchtgeschichten.<br />
 <br />
Was meine Suchtdisposition angeht, so befinde ich mich noch eher in der Aufbauphase. In Sachen Alkohol sehe ich einige unangenehme Erkenntnisse auf mich zukommen. Mit echten Exzessen hatte ich aber nie was am Hut. Als tendenzieller Tagmensch haben mich die wenigen durchgemachten Nächte immer eher genervt und über Alkohol, Dop und Zigaretten bin ich sowieso nie hinausgekommen.</p>
<p>Mein Suchtpotential wird von meiner schier endlosen Latte an Interessen leicht ausgebremst. Ich habe allerdings den Ruf viel zu beginnen und nichts zu Ende zu bringen. Wenn ich meiner Familie kundtue, dass sich bei mir mal wieder ein neues Hobby anbahnt, verdreht mein Tuntenclan schon die Augen. Ich würde z.B. mal gerne einen englischen Langbogen bauen und jüngst habe ich nach Jahren meine ollen Klaviernoten wieder herausgekramt. Obwohl meine musikalischen Fähigkeiten schon immer sehr eingeschränkt waren, plane ich nun, mir ein Stage-E-Piano zu besorgen, um niemanden mit meinem Geklimper auf die Nerven zu gehen.</p>
<p>Darüber hinaus ist mir aufgefallen, dass ich nie in meinem Leben alleine gewohnt habe, sondern immer irgendwelche Leute an der Backe hatte, die mit Drogen nicht übermäßig oder dauerhaft was am Hut hatten. Auch das hält mich im wahren Leben fest und dafür bin ich sehr dankbar, zumal ich nichts dafür kann. Vielleicht habe ich irgendwie Speck in der Tasche?</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Schneider</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=342403</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=342403</guid>
<pubDate>Wed, 11 Feb 2015 15:49:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>trosinette</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Anti-Aging-Programm schon eingebaut (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>&gt; Guten Tag,</em></p>
<p>Hallo,</p>
<p>ich bin praktisch gleich alt wie du und scheint wir haben auch sonst ein paar Gemeinsamkeiten, aber auch ein paar frappante Unterschiede. Insbesondere war ich nie ein Bewegungstiger wie du, schon gar nicht während meiner 25jährigen exzessiven Kifferphase. Da war freiwillige körperliche Betätigung für mich tabu, bis auf das samstagabendliche bis sonntagnachmittägliche Abtanzen auf <a href="https://www.youtube.com/watch?v=VfiY6SZAMYY">chemieinduzierten Natur-Partys</a>. </p>
<p><em>&gt; ich weiß zwar nicht, welcher Jahrgang du bist, ich plaudere als Jahrgang<br />
[quote]67 in meinem jugendlichen Wahnsinn aber einfach mal drauflos:</em></p>
<p>[/quote]</p>
<blockquote><blockquote><p>So, nun frag ich dich, wenn du für 4 Euro's am Tag deine Gesundheit<br />
aufrechterhalten kannst, in dem du eine Handvoll Pillen schluckst,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>würdest</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>du es tun oder nicht? Und daneben mit 3x20-30 Minuten Training</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>wöchentlich</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>deine Muckis wachsen lassen kannst und dich erst noch gut dabei</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>fühlst,</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>tun oder lassen?</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Diese Fragen haben sich mir bisher nie gestellt. Für 4 Euro's habe ich<br />
mir immer Zigaretten geholt.</p>
</blockquote><p>
<em>&gt; Aber: Fußball, Joggen, Schwimmen, Fahrradfahren - aus irgendwelchen<br />
[quote]Gründen war ich bisher lebenslang immer in Bewegung. Es ist mir irgendwie<br />
ein inneres Bedürfnis und es scheint mit den Jahren schlimmer zu werden.</em>[/quote]</p>
<p>Fussball, ist mir die Verletzungsgefahr in meinem fortgeschrittenen Alter zu gross, Joggen machen meine Füsse nicht mit (scheint eine Schwachstelle zu sein), schwimmen und biken tu ich gerne, allerdings muss ich auch zugeben, dass ich wenns um Ausdauersport geht am allerliebsten Indoor auf dem Velo oder Crosstrainer bin und ein gutes Sportprogramm im TV sehe. Die unverpixelte Welt kann mich schnell langweilen, leider. <em></em></p>
<p><em>[quote]Dabei geht es auch um ganz alltägliche Anstrengungen wie Treppenlaufen<br />
statt Fahrstuhlfahren, ins Büro joggen und nicht mit den Öffentlichen<br />
oder Taxi zur 25 km entfernten Pokerrunde fahren, sondern bei Wind und<br />
Wetter das Fahrrad nehmen - Spikesreifen machenâ€™s möglich. Es gibt<br />
sowieso kaum was coolers, als auf dem vereisten Radweg mit Vollgas eine<br />
rote Ampel anzusteuern, um dann eine Vollbremsung hinzulegen. Da ich mich<br />
mit meinen 47 Jahren noch an derart kindischen Spielereien erfreue, fehlt<br />
es mir vermutlich an der nötigen Reife -<br />
<a href="http://asset-c.soup.io/asset/4431/1784_cc2a.jpeg">wie klein<br />
Artur</a>. </em></p>
<p><em>Einkäufe werden seit Jahr und Tag<br />
<a href="http://www.radhof.de/fahrradanhaenger_carrie_m.shtml">mit dem<br />
Fahrradanhänger </a> abgearbeitet. Für einen Städter gibt es da<br />
keinerlei blöde Ausreden. Letztes Jahr habe ich es sogar fast geschafft,<br />
ganz unbemerkt und ohne Not, kein einziges Mal in einem PKW zu sitzen.<br />
Mitte Dezember 2015 wurde meiner Frau leider von irgendwelche Leuten auf<br />
einer â€žVeranstaltungâ€œ angeboten, uns auf dem Nachhauseweg mit dem Auto<br />
mitzunehmen. Meine Frau fandâ€™s dufte und ich bin zugestiegen, weil ich<br />
mich nicht mit meinen merkwürdigen Ambitionen outen wollte.</em></p>
<p><em>Wenn es sich organisatorisch einrichten lässt und die äußeren<br />
Bedingungen halbwegs mitspielen, wird jeder Ausflug ins Flachland bis 300km<br />
als Tagestour mit dem Fahrrad abgewickelt. Laufen oder Fahrradfahren ist<br />
die adäquate Art des Reisens. Solche Touren kommen bei mir aber nur drei-<br />
bis viermal im Jahr vor. Und ab 250 km ist dann auch spätestens Schluss<br />
mit lustig. Im Delirium erwische ich mich dann manchmal dabei, wie ich mit<br />
Chewbacca Zwiesprache halte â€“<br />
<a href="http://gamona-images.de/518905/296651cd19f5791553150511bdd21517.jpg">das<br />
ist der mit dem Pelz</a>. Der macht mir dann immer klar, dass ich mir<br />
wegen solcher Lappalien nicht gleich ins Hemd machen soll.</em></p>
<p><em>Darüber hinaus, ich erwähnte es bereits, arbeite ich auf dem Tempelhofer<br />
Flughafengelände immer noch verzweifelt an der Einstellung des ersten<br />
offiziellen Stundenweltrekords auf dem Fahrrad. Der datiert von 1893 und<br />
beläuft sich auf knapp 36 km. Dabei kommt ein extrem weitsichtiges James<br />
Bond Zitat zum Tragen: <em>â€žDu bist entweder trainiert oder du bist nicht<br />
trainiertâ€œ</em>. Die Erfahrung trainiert zu sein ist fast unbeschreiblich.<br />
Bei meinen Stundenweltrekord-Versuchen fangen die Oberschenkel spätestens<br />
nach 5 Minuten an zu brennen. Bist du trainiert, befreit dich dieser<br />
Umstand keine Sekunde von diesem Schmerz. Er sorgt nur dafür, dem Schmerz<br />
länger standhalten zu können. Und es ist unglaublich geil zu erleben, wie<br />
der Körper über einen längeren Zeitraum hohe Leistung abliefert.</em></p>
<p><em>In vier Wochen fahre ich mit zwei Buddelkastenfreunden nach Gran Canaria.<br />
Die sind zwar eher auf saufen, fressen und abhängen spezialisiert, ich<br />
werde daneben aber auch noch ein paar Höhenmeter klar machen. Im<br />
Bergfahren habe ich, als Berliner Flachländer nämlich bisher nicht viel<br />
Erfahrung. <a href="http://www.quaeldich.de/paesse/pico-de-las-nieves/">Von der<br />
Bettenburg am Meer über 50 km von 0 auf 2000 Höhenmeter </a>â€“ ich<br />
freue mich schon auf ein Wiedertreffen mit Chewbacca.</em>[/quote]</p>
<p>Ich seh schon, bei dir ist das Anti-Aging-Programm quasi schon eingebaut. Kein Wunder kannst du dich entspannt über die amüsieren, die Pillen einschmeissen und Ernährungsbücher lesen müssen, um ihre Form einigermassen zu behalten. <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /> <br />
 <br />
<em>&gt; Was jetzt das ganze wissenschaftliche Anti-Aging angeht, so muss ich<br />
[quote]gestehen, dass ich mit körperlichen Verfall bisher keine großen<br />
Erfahrungen habe. Die Leistungsfähigkeit lässt natürlich nach und<br />
Zipperlein stellen sich ein. Dann strebt man statt nach Rekorden eben nach<br />
andern, neuen Zielen. Ein bisschen Rücken habe ich auch und mit dem linken<br />
Knie habe ich gewisse Probleme. Nachdem ich mich aber beim Joggen auf<br />
Vorfuß umgestellt habe, entsteht der Eindruck, dass mit dem Knie noch<br />
etliche Kilometer drin sind. Als â€žälterer Herrâ€œ habe ich mir nun auch<br />
angewöhnt, ein bisschen Gymnastik einzustreuen. Einer meiner älteren<br />
Extrem- Sportsfreunde (Ultraläufe über 100 km und soâ€˜n Quatsch) wird<br />
als Privatpatient häufig für irgendwelche Luxusbehandlungen bei seinem<br />
Physiotherapeuten vorstellig. Der ergreift dann irgendwelche<br />
therapeutischen Maßnahmen, versäumt es aber nie zu erwähnen, dass<br />
Bewegung die beste Therapie ist und bleibt.</em>[/quote]</p>
<p>Bewegung ist sicher gut, aber optimal wäre mE schon auch Krafttraining. Der körperliche Verfall, der ja stark mit Muskelabbau im Zusammenhang steht, lässt sich so wahrscheinlich am effektivsten aufhalten.<br />
<em><br />
[quote]Mittlerweile habe ich gewisse Probleme mir meiner Gesichtshaut. Die<br />
regiert ganz gerne aufâ€™s â€ždraußen im kalten seinâ€œ, vielleicht auch<br />
auf Überdosen Vitamin C die ich mir eine Zeitlang eingepfiffen habe(?)</em> [/quote]</p>
<p>Hättste halt ein natürliches Produkt wie z.B. Camu-Camu genommen. </p>
<p><br />
<em>&gt; die ganze Chemie in den Hygieneartikeln macht meiner Gesichtshaut auch zu<br />
[quote]schaffen. Mittlerweile benutze ich nur noch Rasul Shampoo.</em> [/quote]</p>
<p>Das Seife und Shampoo keinen grossen Effekt auf die Hygiene haben, hat schon ein <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Keine-Seife-kein-Gestank/story/29647350">amerikanischer Student</a> bewiesen. Ich brauch Seife auch nur zum Hände waschen, geduscht wird nur mit Wasser. Nur bei meinen Haaren hab ich das Gefühl, es geht nicht ohne. Ich bekomme Juckreiz ohne Shampoo.</p>
<p><em>Das ist soâ€™ne<br />
[quote]Art afrikanischer Seifenschlamm. Dann hatte ich schon immer eine gewisse<br />
Anfälligkeit für Entzündungen in den Nebenhöhlen und irgendwann mal<br />
einen Bänderriss im Fußgelenk. Der wurde damals noch operiert und im<br />
Viererzimmer des Krankenhaues durfte ich im Bett rauchen. Das warâ€™s dann<br />
aber auch vorerst mit meinem Aging-Kleinkram. Ich bin mir aber darüber im<br />
klaren, dass es mich jeden Tag zerreißen kann. Bandscheibenvorfall,<br />
Herzattacke, Krebs, vom LKW überrollt. Mit ärztlichen Untersuchungen habe<br />
ich nichts am Hut. Von meinen Blutwerten und irgendwelchen Hormonspiegeln<br />
habe ich keine Ahnung.  </em>  [/quote]</p>
<p>Vielleicht kümmere ich mich auch nur darum, weil ich mich nach meinem fast 30jährigen, üblen Lebensstil, was Alkohol, Drogen, Zigaretten, Essen und durchgemachte Nächte anbelangt wirklich froh und dankbar bin, dass bis auf meinen Reflux, der sich nun auch schon länger stillhält, immer noch gesund bin. Da ich weiss, dass ich kein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=T6jdvPkRAzM">Lemmy Kilmister</a> bin, der bis ins hohe Alter eine halbe Flasche Whiskey täglich trinken kann und sich grammweise Speed durch die Nase zieht, versuche ich meine Vergangenheit nun so gut es geht zu kompensieren.</p>
<blockquote></blockquote><p>
<em>&gt; Soâ€¦, nun zur Ernährung: <br />
[quote]<br />
Von gewissen Aspekten habe ich mich durchaus auch anstecken lassen. Pillen<br />
und Mittelchen sind mir aber zu blöde. Und meine Frau, die sich als<br />
studierte Biologin mit Laktoseintoleranz auf diesem Gebiet ebenfalls zur<br />
Spezialistin ernannt hat, macht mich immer zur Schnecke, wenn ich das Wort<br />
â€žNahrungsergänzungsstoffeâ€œ in den Mund nehme. Stattdessen sagt sie<br />
ihrem Küchenboy â€“ also mir - quasi 365 Tage im Jahr per Wochenplan, was<br />
er zu Kochen hat, wenn er vom faullenzen aus dem Büro nachhause kommt.<br />
Über diesen Tatbestand ist â€žKüchenboyâ€œ zu einer meiner weiteren<br />
Leidenschaften geworden, wobei ich in der Küche schon immer über ein<br />
gewisses Naturtalent verfügte. Die Leidenschaft ist so schlimm, dass ich<br />
beim Kochen bereits Probleme habe, nicht selbstgemachten Gemüse-,<br />
Geflügel- oder Fischfond zu verwenden. Und Gewürze werden, wenn irgendwie<br />
möglich, im Ganzen erworben und bei Bedarf im Mörser gemahlen. Wenn<br />
Gewürze gemahlen rumstehen, verliert das Zeug zu schnell an Aroma und<br />
vorgefertigte Gewürzmischungen (von Curry mal abgesehen) kommen mir<br />
sowieso nicht ins Haus.</em></p>
<p><em>Wie die Gerichte, die mir meine Frau in Auftrag gibt, aussehen, kannst du<br />
dir sicherlich ungefähr vorstellen. Da wird abwechslungsreich alles<br />
durchdekliniert, was irgendwie als essbar gilt, Fleisch gibt es nur einmal<br />
die Woche, Vegan ist nicht ungewöhnlich, Sahne kommt nicht in die Soße,<br />
sondern ein Sojaersatzzeug und als Fett wird meist Olivenöl verwendet und<br />
natürlich gilt auch beim Kochen die Regel <em>â€žso viel wie nötig, so<br />
wenig wie möglichâ€œ</em>. Also nicht alles durch rumgepansche versauen.<br />
Der Rosenkohl darf ruhig noch nach Rosenkohl schmecken. Unsere Kinder<br />
kotzen natürlich meistens ab und wenn ich den Vorschlag mache: <em>â€žwir<br />
können doch mal wieder Nudeln essenâ€œ</em> heißt es vom Familienoberhaut<br />
<em>â€žaber Nudeln  hatten wir doch vor zwei Wochen schon!?â€œ</em></em></p>
<p><em><em></em>Davon unbenommen lasse ich es mir nicht nehmen, mir darüber hinaus<br />
hin und wieder mal zwischendurch eine Scheibe Speck anzubraten, die ich mir<br />
dann mit einem festen italienischen Weißbrot und einer Überdosis Oliven<br />
(natürlich nicht irgendwelche) einpfeife. Darüber hinaus bin ich seit ca.<br />
2 Jahren auf dem Chili-Trip. Manchmal frage ich mich, wieso meine Hände<br />
kribbeln, so als ob ich Durchblutungsstörungen hätte. Dabei sind es nur<br />
die Nachwirkungen der Habanero, die ich am Tag zuvor geschnippelt habe.</em></p>
<p><em>Werktags spiele ich hier im Büro neuerdings oft â€žKohlenhydratdiätâ€œ.<br />
Morgens, vor den 21 km-Lauf ins Büro, ziehe ich mir nur ein Glas Wasser<br />
mit Kurkuma, Ingwer und einem Löffelchen Lein-Hanf-Nachtkerzenöl rein. Im<br />
Büro verbringe ich dann den Tag damit Obst und Gemüse zu knabbere -<br />
Mohrrüben, Stangensellerie, Kohlrabi, Äpfel, Orange usw. Als<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=0zG9FMLcX2Q">gelerntes<br />
Hausschwein</a> esse ich aber auch oft die Sachen, die zuhause übrig<br />
bleiben oder das Verfallsdatum überschritten habe.</em>[/quote]</p>
<p>Alles sehr vorbildlich, da kann ich nicht mithalten. Bei dir würden wahrscheinlich NEMs für 2 Euro pro Tag schon reichen. <img src="images/smilies/top.gif" alt="[[top]]" /> <br />
 <br />
<em>&gt; Damit kein falscher Eindruck aufkommt: Ich habe auch meine dunklen Seiten.<br />
[quote]Mein Vater hat mir nämlich eine gewisse genetische Disposition zum<br />
Suchtverhalten mitgegeben, die ja auch durchaus auf sportliche Aktivitäten<br />
übergreifen kann. 20 Jahre exzessive Kifferei habe ich allerdings mit Ende<br />
30 an den Nagel gehängt. Eine Pokerrunde ohne Bier und Zigaretten ist<br />
allerdings weiterhin vollkommen undenkbar und so werde ich vermutlich dem<br />
anheimfallen, was mir eine ältere Kollegin mal zur Kenntnis gegeben hat:<br />
<em>â€žMänner sind solange kerngesund, bis sie tot umfallen.â€œ</em></em>[/quote]</p>
<p>So schlimm scheint deine Suchtdisposition nicht zu sein, wenn du es schaffst, nur gelegentlich Suchtmittel zu &quot;geniessen&quot;. Für einen wirklich Süchtigen gibts nur Alles oder Nichts. Oft im Wechsel miteinander, bis sich im besten Falle die 0:0 Regel durchsetzt. Insofern scheinst du zumindest sehr gut weggekommen zu sein mit deiner Suchtdisposition.</p>
<p>Ich bin nach einer anständig langen Abstinenz von den letzten Laster, die mich noch verfolgen (Alkohol und Zigaretten) anlässlich einer lang im Voraus geplanten Ferienreise, die mich dann Tage zuvor ins Elend gestürzt haben (will nicht fliegen und schon gar nicht zu den Moslems) wieder rückfällig geworden. Das Trinken hab ich inzwischen wieder aufgehört aber an die 2-3 Zigarillos täglich hab ich mich schon wieder gewöhnt. Aber bald wird auch das wieder eingestellt, und solange ich meine tägliche Vitamindosis habe, kann mir das bisschen Gequalme sowieso nichts anhaben. <img src="images/smilies/lach.gif" alt="[[lach]]" /> </p>
<p>Beste Grüsse Nonpopulo</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=341553</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=341553</guid>
<pubDate>Sat, 07 Feb 2015 21:09:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nonpopulo</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ketose als Ersatzenergiequelle (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Chekov,<br />
ich verstehe die Nachfrage nicht.<br />
Genau das hab ich doch geschrieben, dass Ketone bedingt teilweise als Ersatzenenrgiequelle für das Gehirn dienen können. Ca. 80% können durch Ketone ersetzt werden die restlichen 20% müssen dann durch die Glucogenese erzeugt werden. Das Ganze findet aber auf einem deutlich geringerün Level statt.</p>
<p>Den erwähnten n+1 Low-Carb Guru kenne ich leider nicht und nach kurzer Recherche scheinen seine Thesen, sagen wir mal, umstritten zu sein.<br />
Ist ja schön, dass du behauptest, dass dies sogar &quot;viel besser&quot; sei. Das widerspricht jedoch der Studienlage und ist deshalb, freundlich ausgedrückt, eher nicht der Fall. </p>
<p>Und wie immer bei Low-Carb sollten wir mal die Hypothesen mit der Praxis abgleichen. Ich denke Schach-Großmeister sind bekannt dafür, ihr Gehirn recht stark zu beanspruchen. Die pfeifen sich aber genau so wie alle anderen Spitzensportler KH ohne Ende rein, da, sobald der Blutzuckerspiegel fällt, die Gehirnleistung ebenso abnimmt. Deshalb ernährt sich auf kein Schach-Großmeister ketogen.</p>
<p>Aber natürlich wissen die Low-Carber das besser als alle Spitzensportler, die natürlich nicht jedes Optimierungspotential ausnutzen. Ähm nein.<br />
Übrigens, der Körper speichert ca. 400 bis 450g Glykogen, was somit 1600-1800kcal sind und nicht 800.</p>
<p>Die unspezifisch angedeuteten wissenschaftliche Belege würden mich übrigens dann doch noch interessieren, aber bitte aus Journals.<br />
Um noch auf deine Schlussaussage einzugehen. Was genau sollen evtl. Erfolge zur Behandlung von Vorerkrankungen mit der Langzeitschädlichkeit der Ketose zu tun haben?<br />
Ich hab doch bereits erwähnt, dass bei bestimmten Vorerkrankungen eine Ketose/Fasten über kürzere Zeitspannen hilfreich sein kann. Das ist doch aber gar nicht mein Punkt, dies zu verneinen?!<br />
 <br />
Grüße</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=341493</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=341493</guid>
<pubDate>Sat, 07 Feb 2015 15:03:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Leserzuschrift</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wenn der Körper Leistung abliefert (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,</p>
<p>ich weiß zwar nicht, welcher Jahrgang du bist, ich plaudere als Jahrgang 67 in meinem jugendlichen Wahnsinn aber einfach mal drauflos:</p>
<blockquote><p>So, nun frag ich dich, wenn du für 4 Euro's am Tag deine Gesundheit<br />
aufrechterhalten kannst, in dem du eine Handvoll Pillen schluckst, würdest<br />
du es tun oder nicht? Und daneben mit 3x20-30 Minuten Training wöchentlich<br />
deine Muckis wachsen lassen kannst und dich erst noch gut dabei fühlst,<br />
tun oder lassen?</p>
</blockquote><p>Diese Fragen haben sich mir bisher nie gestellt. Für 4 Euro's habe ich mir immer Zigaretten geholt.</p>
<p>Aber: Fußball, Joggen, Schwimmen, Fahrradfahren - aus irgendwelchen Gründen war ich bisher lebenslang immer in Bewegung. Es ist mir irgendwie ein inneres Bedürfnis und es scheint mit den Jahren schlimmer zu werden.</p>
<p>Dabei geht es auch um ganz alltägliche Anstrengungen wie Treppenlaufen statt Fahrstuhlfahren, ins Büro joggen und nicht mit den Öffentlichen oder Taxi zur 25 km entfernten Pokerrunde fahren, sondern bei Wind und Wetter das Fahrrad nehmen - Spikesreifen machenâ€™s möglich. Es gibt sowieso kaum was coolers, als auf dem vereisten Radweg mit Vollgas eine rote Ampel anzusteuern, um dann eine Vollbremsung hinzulegen. Da ich mich mit meinen 47 Jahren noch an derart kindischen Spielereien erfreue, fehlt es mir vermutlich an der nötigen Reife - <a href="http://asset-c.soup.io/asset/4431/1784_cc2a.jpeg">wie klein Artur</a>. </p>
<p>Einkäufe werden seit Jahr und Tag <a href="http://www.radhof.de/fahrradanhaenger_carrie_m.shtml">mit dem Fahrradanhänger </a> abgearbeitet. Für einen Städter gibt es da keinerlei blöde Ausreden. Letztes Jahr habe ich es sogar fast geschafft, ganz unbemerkt und ohne Not, kein einziges Mal in einem PKW zu sitzen. Mitte Dezember 2015 wurde meiner Frau leider von irgendwelche Leuten auf einer â€žVeranstaltungâ€œ angeboten, uns auf dem Nachhauseweg mit dem Auto mitzunehmen. Meine Frau fandâ€™s dufte und ich bin zugestiegen, weil ich mich nicht mit meinen merkwürdigen Ambitionen outen wollte.</p>
<p>Wenn es sich organisatorisch einrichten lässt und die äußeren Bedingungen halbwegs mitspielen, wird jeder Ausflug ins Flachland bis 300km als Tagestour mit dem Fahrrad abgewickelt. Laufen oder Fahrradfahren ist die adäquate Art des Reisens. Solche Touren kommen bei mir aber nur drei- bis viermal im Jahr vor. Und ab 250 km ist dann auch spätestens Schluss mit lustig. Im Delirium erwische ich mich dann manchmal dabei, wie ich mit Chewbacca Zwiesprache halte â€“ <a href="http://gamona-images.de/518905/296651cd19f5791553150511bdd21517.jpg">das ist der mit dem Pelz</a>. Der macht mir dann immer klar, dass ich mir wegen solcher Lappalien nicht gleich ins Hemd machen soll.</p>
<p>Darüber hinaus, ich erwähnte es bereits, arbeite ich auf dem Tempelhofer Flughafengelände immer noch verzweifelt an der Einstellung des ersten offiziellen Stundenweltrekords auf dem Fahrrad. Der datiert von 1893 und beläuft sich auf knapp 36 km. Dabei kommt ein extrem weitsichtiges James Bond Zitat zum Tragen: <em>â€žDu bist entweder trainiert oder du bist nicht trainiertâ€œ</em>. Die Erfahrung trainiert zu sein ist fast unbeschreiblich. Bei meinen Stundenweltrekord-Versuchen fangen die Oberschenkel spätestens nach 5 Minuten an zu brennen. Bist du trainiert, befreit dich dieser Umstand keine Sekunde von diesem Schmerz. Er sorgt nur dafür, dem Schmerz länger standhalten zu können. Und es ist unglaublich geil zu erleben, wie der Körper über einen längeren Zeitraum hohe Leistung abliefert.</p>
<p>In vier Wochen fahre ich mit zwei Buddelkastenfreunden nach Gran Canaria. Die sind zwar eher auf saufen, fressen und abhängen spezialisiert, ich werde daneben aber auch noch ein paar Höhenmeter klar machen. Im Bergfahren habe ich, als Berliner Flachländer nämlich bisher nicht viel Erfahrung. <a href="http://www.quaeldich.de/paesse/pico-de-las-nieves/">Von der Bettenburg am Meer über 50 km von 0 auf 2000 Höhenmeter </a>â€“ ich freue mich schon auf ein Wiedertreffen mit Chewbacca.</p>
<p>Was jetzt das ganze wissenschaftliche Anti-Aging angeht, so muss ich gestehen, dass ich mit körperlichen Verfall bisher keine großen Erfahrungen habe. Die Leistungsfähigkeit lässt natürlich nach und Zipperlein stellen sich ein. Dann strebt man statt nach Rekorden eben nach andern, neuen Zielen. Ein bisschen Rücken habe ich auch und mit dem linken Knie habe ich gewisse Probleme. Nachdem ich mich aber beim Joggen auf Vorfuß umgestellt habe, entsteht der Eindruck, dass mit dem Knie noch etliche Kilometer drin sind. Als â€žälterer Herrâ€œ habe ich mir nun auch angewöhnt, ein bisschen Gymnastik einzustreuen. Einer meiner älteren Extrem- Sportsfreunde (Ultraläufe über 100 km und soâ€˜n Quatsch) wird als Privatpatient häufig für irgendwelche Luxusbehandlungen bei seinem Physiotherapeuten vorstellig. Der ergreift dann irgendwelche therapeutischen Maßnahmen, versäumt es aber nie zu erwähnen, dass Bewegung die beste Therapie ist und bleibt.<br />
 <br />
Mittlerweile habe ich gewisse Probleme mir meiner Gesichtshaut. Die regiert ganz gerne aufâ€™s â€ždraußen im kalten seinâ€œ, vielleicht auch auf Überdosen Vitamin C die ich mir eine Zeitlang eingepfiffen habe(?) und die ganze Chemie in den Hygieneartikeln macht meiner Gesichtshaut auch zu schaffen. Mittlerweile benutze ich nur noch Rasul Shampoo. Das ist soâ€™ne Art afrikanischer Seifenschlamm. Dann hatte ich schon immer eine gewisse Anfälligkeit für Entzündungen in den Nebenhöhlen und irgendwann mal einen Bänderriss im Fußgelenk. Der wurde damals noch operiert und im Viererzimmer des Krankenhaues durfte ich im Bett rauchen. Das warâ€™s dann aber auch vorerst mit meinem Aging-Kleinkram. Ich bin mir aber darüber im klaren, dass es mich jeden Tag zerreißen kann. Bandscheibenvorfall, Herzattacke, Krebs, vom LKW überrollt. Mit ärztlichen Untersuchungen habe ich nichts am Hut. Von meinen Blutwerten und irgendwelchen Hormonspiegeln habe ich keine Ahnung.     </p>
<p>Soâ€¦, nun zur Ernährung: </p>
<p>Von gewissen Aspekten habe ich mich durchaus auch anstecken lassen. Pillen und Mittelchen sind mir aber zu blöde. Und meine Frau, die sich als studierte Biologin mit Laktoseintoleranz auf diesem Gebiet ebenfalls zur Spezialistin ernannt hat, macht mich immer zur Schnecke, wenn ich das Wort â€žNahrungsergänzungsstoffeâ€œ in den Mund nehme. Stattdessen sagt sie ihrem Küchenboy â€“ also mir - quasi 365 Tage im Jahr per Wochenplan, was er zu Kochen hat, wenn er vom faullenzen aus dem Büro nachhause kommt. Über diesen Tatbestand ist â€žKüchenboyâ€œ zu einer meiner weiteren Leidenschaften geworden, wobei ich in der Küche schon immer über ein gewisses Naturtalent verfügte. Die Leidenschaft ist so schlimm, dass ich beim Kochen bereits Probleme habe, nicht selbstgemachten Gemüse-, Geflügel- oder Fischfond zu verwenden. Und Gewürze werden, wenn irgendwie möglich, im Ganzen erworben und bei Bedarf im Mörser gemahlen. Wenn Gewürze gemahlen rumstehen, verliert das Zeug zu schnell an Aroma und vorgefertigte Gewürzmischungen (von Curry mal abgesehen) kommen mir sowieso nicht ins Haus.<br />
 <br />
Wie die Gerichte, die mir meine Frau in Auftrag gibt, aussehen, kannst du dir sicherlich ungefähr vorstellen. Da wird abwechslungsreich alles durchdekliniert, was irgendwie als essbar gilt, Fleisch gibt es nur einmal die Woche, Vegan ist nicht ungewöhnlich, Sahne kommt nicht in die Soße, sondern ein Sojaersatzzeug und als Fett wird meist Olivenöl verwendet und natürlich gilt auch beim Kochen die Regel <em>â€žso viel wie nötig, so wenig wie möglichâ€œ</em>. Also nicht alles durch rumgepansche versauen. Der Rosenkohl darf ruhig noch nach Rosenkohl schmecken. Unsere Kinder kotzen natürlich meistens ab und wenn ich den Vorschlag mache: <em>â€žwir können doch mal wieder Nudeln essenâ€œ</em> heißt es vom Familienoberhaut <em>â€žaber Nudeln  hatten wir doch vor zwei Wochen schon!?â€œ</em></p>
<p><em></em>Davon unbenommen lasse ich es mir nicht nehmen, mir darüber hinaus hin und wieder mal zwischendurch eine Scheibe Speck anzubraten, die ich mir dann mit einem festen italienischen Weißbrot und einer Überdosis Oliven (natürlich nicht irgendwelche) einpfeife. Darüber hinaus bin ich seit ca. 2 Jahren auf dem Chili-Trip. Manchmal frage ich mich, wieso meine Hände kribbeln, so als ob ich Durchblutungsstörungen hätte. Dabei sind es nur die Nachwirkungen der Habanero, die ich am Tag zuvor geschnippelt habe.</p>
<p>Werktags spiele ich hier im Büro neuerdings oft â€žKohlenhydratdiätâ€œ. Morgens, vor den 21 km-Lauf ins Büro, ziehe ich mir nur ein Glas Wasser mit Kurkuma, Ingwer und einem Löffelchen Lein-Hanf-Nachtkerzenöl rein. Im Büro verbringe ich dann den Tag damit Obst und Gemüse zu knabbere - Mohrrüben, Stangensellerie, Kohlrabi, Äpfel, Orange usw. Als <a href="https://www.youtube.com/watch?v=0zG9FMLcX2Q">gelerntes Hausschwein</a> esse ich aber auch oft die Sachen, die zuhause übrig bleiben oder das Verfallsdatum überschritten habe.<br />
 <br />
Damit kein falscher Eindruck aufkommt: Ich habe auch meine dunklen Seiten. Mein Vater hat mir nämlich eine gewisse genetische Disposition zum Suchtverhalten mitgegeben, die ja auch durchaus auf sportliche Aktivitäten übergreifen kann. 20 Jahre exzessive Kifferei habe ich allerdings mit Ende 30 an den Nagel gehängt. Eine Pokerrunde ohne Bier und Zigaretten ist allerdings weiterhin vollkommen undenkbar und so werde ich vermutlich dem anheimfallen, was mir eine ältere Kollegin mal zur Kenntnis gegeben hat: <em>â€žMänner sind solange kerngesund, bis sie tot umfallen.â€œ</em></p>
<p>Ganz nett soll übrigens das Buch von Giulia Enders sein <em>â€žDarm mit Charme: Alles über ein unterschätztes Organâ€œ</em> - lag mal eine Weile bei uns rum, Da ich kein Mann bin, der sich großartig akademisch mit Ernährungsfragen auseinandersetzt, habe das Buch natürlich nicht gelesen. Über 500 verschiedenen Darmbakterien, die in der Summe ca. 2 kg des Körpergewichtes ausmachen, spielen wohl eine wichtige Rolle in unserem Stoffwechsel.</p>
<p>Meine Darmflora scheint offenbar so konfiguriert zu sein, dass ich fressen kann so viel und was ich will, die Waage zeigt immer denselben mickrigen Wert an. Schlechte Blutwerte kann ich natürlich trotzdem haben. Ich liebe z.B. Fett. Auf einer Jugendfahrt gab es mal Eisbein und ich habe mein zartes Fleisch gegen Schwarten-Fettschwabbel eingetauscht, es durften ruhig noch ein paar Borsten dran sein. So..., jetzt wird es schmutzig und bevor ich nun noch davon berichte, wie ich es mit dem Wechseln meiner Unterwäsche halte, mache ich lieber Schluss. Ich muss auch los, es gibt Schwarzwurzeln mit Reis.<br />
 <br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Schneider</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=341277</link>
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<pubDate>Fri, 06 Feb 2015 15:19:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>trosinette</dc:creator>
</item>
<item>
<title>@Ankawor: Ketose - Epilepsie (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Als Einstieg unbedingt Peter Mersch lesen.</p>
<p>Lange bevor Leute wie Dr. Lutz Low Carb in Ihrer Praxis angewendet haben, und bevor das wissenschaftlich untersucht wurde, war ketogene Ernährung wohl die Standardtherapie bei Anfallsleiden wie Epilepsie. Bis halt Medikamente dafür entwickelt wurden.</p>
<p>Auch sehr empfehlenswert ist das Buch einer amerikanischen Ärztin, die 8 Jahre die Entwicklung von Alzheimer bei Ihrem Mann begleitet hat, und durch eigene Recherchen auf die Ketone aufmerksam wurde. Und Ihren Mann seit dem mit Kokosöl &quot;behandelt&quot;, da aus diesen mittelkettigen Fetten immer ein paar Ketone gebildet werden, auch ohne in Ketose zu sein. Was ihrem Mann mindestens ein Stop des Verfalls verschafft.</p>
<p>Dort steht auch drin, dass Pharmafirmen an Ketonen in trinkbarer Form arbeiten. Logisch, daran kann man wenigstens auch was verdienen...</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/dp/B00FYV697I/?tag=dasgelbeforum-21">Alzheimer - vorbeugen und behandeln: Die Keton-Kur: Wie ein natürliches Fett die Erkrankung aufhält</a></p>
<p>VG, Chekov</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=341260</link>
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<pubDate>Fri, 06 Feb 2015 14:42:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Chekov</dc:creator>
</item>
<item>
<title>@Chekov: Danke für den Hinweis auf Ketose und Epilepsie (oT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[- kein Text -]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=341250</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=341250</guid>
<pubDate>Fri, 06 Feb 2015 13:56:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ankawor</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Dazu: Studie: Ketonkörper schützen das Gehirn (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>google-Treffer:</p>
<p><a href="http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/ketonkoerper-schuetzen-das-gehirn-90185344378.php">http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/ketonkoerper-schuetzen-das-gehirn-901853443...</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=341239</link>
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<pubDate>Fri, 06 Feb 2015 13:15:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Chekov</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ketose - Glukose die einzige Energiequelle für das Gehirn? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Warum? Weil KH unverzichtbar im Körper sind. KH sind z.B. die einzige<br />
Energiequelle des Gehirns oder der roten Blutkörperchen. Ketone können<br />
diese dann teilweise ersetzen und der Körper kann durch die Glukoneogenese<br />
auch selber noch Glukose herstellen, um nicht zu sterben. ;)</p>
</blockquote><p><br />
Stimmt das wirklich?</p>
<p>Ärzte, auch solche, die sich primär mit diesem Stoff befassen (wie z.B. Nicolai Worm (&quot;Syndrom X&quot;), behaupten das.</p>
<p>Der Grund, warum ich auf Ketose umgestellt habe, war die Erkenntnis, dass das Gehirn eben auch von Ketonen leben kann, und das sogar viel besser, da keinerlei Schwankungen des Bluzuckerspiegels, und unerschöpflicher Vorrat an Fett im Körper (statt ca. 800 Kcal Glukose). Da gibt es keine Energiemangelsituationen, was sich positiv bei Epilepsie, Migräne, Alzheimer, Depressionen etc. auswirkt.</p>
<p>Ich kann nun aus eigener Erfahrung sagen, der Unterschied ist gewaltig und spürbar. Wie das s.g. Fastenhigh nach 3 Tagen Fasten, was genau durch die Umstellung auf Ketose kommt. Ist wie Fasten, nur mit Essen...</p>
<p>Ich habe durch meine Recherchen und meine eigene (bescheidene 6 Monate) Erfahrung die Erkenntnis, dass Ketone eine alternative und die bessere Energiequelle für das Gehirn ist.</p>
<p>Aber auch, dass diese Erkenntnis wissenschaftlich belegbar relativ neu, und null populär ist, so dass selbst Mediziner das nicht wissen.</p>
<p>Kann natürlich auch sein, ich täusche mich, aber dagegen sprechen die Erfolge bei Epilepsie, Migräne etc., sowie meine eigene Erfahrung.</p>
<p>VG, Chekov</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=341237</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=341237</guid>
<pubDate>Fri, 06 Feb 2015 13:11:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Chekov</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Zur Ketose (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Nonpopulo,</p>
<p>die Longterm-Schädlichkeit ist kein Totschlagargumentaber sondern dem Fakt geschuldet, dass der Körper recht Anpassungsfähig ist und die Folgen sich erst akkumulieren müssen, bevor sie wirklich sichtbar sind.<br />
Die seriöse Ernährungswissenschaft ist sich halt einig, dass die Low-Carb-Ideologie jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehrt und langfristig extrem ungesund ist. Was soll ich den deshalb anderes schreiben?</p>
<p>Aber gehen wir mal naiv an das Thema ran.<br />
Es ist stark zu bezweifeln, dass die Ketose die &quot;natürliche&quot; Ernährung sein soll (was auch immer man unter natürlich verstehen mag).<br />
Was ist den die &quot;natürliche&quot; Ernährung?<br />
Betrachten wir mal z.B. die Muttermilch, diese könnte man ja als &quot;natürlich&quot; bezeichnen, diese hat ~41% Kalorienprozent aus Milchzucker. (Kleinkinder und Kinder brauchen deutlich mehr Fett als Erwachsene, aber wieder anderes Thema).<br />
Sprich ein Kleinkind ist damit definitiv nicht in der Ketose. Danach wurde dann auf Nahrungsmitteln aus der Umgebung zurückgegriffen, sprich die Umgebung bestimmt maßgeblich, was auf den Tisch kam. Wie ich bereits dargelegt habe, sind es definitiv nicht die Nahrungsmittel aus den Caveman Gutenachtgeschichten, da einfach frei erfunden. Es deutet viel auf eine recht KH reiche Ernährung hin, aber letztendlich hat man zu diesen Zeiten, die gern herangezogen werden, um etwas als &quot;natürlich&quot; zu bezeichnen, alles gegessen was man halt so bekommen konnte, da es simpel ums Überleben ging, und da es dabei immer wieder zu Hungerperioden kam, hat der Körper das Notprogramm Ketose entwickelt, um Fastenperioden zu überstehen.</p>
<p>Warum? Weil KH unverzichtbar im Körper sind. KH sind z.B. die einzige Energiequelle des Gehirns oder der roten Blutkörperchen. Ketone können diese dann teilweise ersetzen und der Körper kann durch die Glukoneogenese auch selber noch Glukose herstellen, um nicht zu sterben. ;)</p>
<p>Alles sehr ineffizient und es ist unwahrscheinlich, dass die Natur, die sonst auf maximale Effizienz getrimmt ist, hier eine Ausnahme macht. Über die Leistungsfähigkeit haben wir noch gar nicht gesprochen, dort liefern KH 2,5x soviel ATP pro Zeiteinheit wie die Fettverbrennung. <a href="http://user.phil-fak.uni-duesseldorf.de/~wastl/Wastl/MTT/PPEnergie-Internet.PDF">http://user.phil-fak.uni-duesseldorf.de/~wastl/Wastl/MTT/PPEnergie-Internet.PDF</a></p>
<p>Deshalb ist es legitim, die Ketose als &quot;Notprogramm, um bei Fastenperioden die KH Versorgung sicherzustellen, um nicht zu sterben&quot; zu bezeichnen.<br />
Zum Ungesund: Das sprengt hier definitiv den Umfang. Gibt genug Low Carb Studien. Das ganze gilt für die Ketose und die dadurch nötige Ernährung nochmal ^2.<br />
Z.B. <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3383863/">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3383863/</a><br />
Von dort aus kommt man über die Quellen zu mehr als genug InformationenHallo aber das muss man schon selber tun.</p>
<p>Ich kenne Personen, die essen teilweise ein Pfund Butter zum Mittag, um ja ihrer &quot;KH sind böse&quot; Ideologie aufrecht zu erhalten...</p>
<p>Naja, letztendlich sollte man all die &quot;Theorien&quot; dann in der Praxis prüfen und nach langfristigen Ergebnisse beurteilen und die sind recht eindeutig...<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=95fpzu38r44">https://www.youtube.com/watch?v=95fpzu38r44</a></p>
<p>Da du auf den Punkt mit dem Koffein nicht eingegangen bist, nochmals die Frage: Welche Stimulantien und wie viel nimmst du zu dir in der Ketose?</p>
<p>@SchlauerFuchs<br />
Es ist ebenfalls stark zu bezweifeln, dass jeder Mensch einen &quot;einzigartigen Stoffwechsel&quot; hat, aus welchem Grund auch? Ist im Tierreich auch nicht so, warum soll das auf einmal beim Menschen der Fall sein?<br />
Bei Tieren gibt es eine &quot;optimale artgerechte Ernährung&quot;. Da die Natur aber recht flexibel ist, kann man einer Kuh auch Tiermehl füttern, aber das hat allerlei Folgen, genau so wie beim Menschen.<br />
Da die Kuh aber keine Diätbücher lesen kann wählt sie, vor die Wahl gestellt, immer die Gräser, Kräuter, ...</p>
<p>Warum da der Mensch anders sein soll, erschließt sich mir nicht. Aber natürlich können mit so einer Argumentation N neue Diätgurus besser ihre Bücher und Mittelchen verkaufen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=341210</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=341210</guid>
<pubDate>Fri, 06 Feb 2015 11:37:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Leserzuschrift</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Hinweis an die Diskussionsrunde um Diaeten (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, Leute,</p>
<p>bitte beruecksichtigt bei der Diskussion dass jeder Mensch einen einzigartigen Stoffwechsel hat, und was fuer den einen die perfekte Diaet ist ist fuer den anderen wirkungslos, ungesund, oder sogar schaedlich. Auch Lebensumstaende, Alter, Aktivitaeten spielen eine grosse Rolle. Statitik ist kein Ersatz fuer selber ausprobieren.</p>
<p>Cheers,<br />
Kai</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=341144</link>
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<pubDate>Thu, 05 Feb 2015 23:45:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>SchlauFuchs</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Sich tatenlos in die Vergreisung treiben lassen - nein danke! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Schneider,<br />
 <br />
<em>&gt; Beim ernährungsphysiologischen Eiertanz mache ich auch ein bisschen mit,<br />
[quote]allerdings total inkonsequent. Konsequenz war noch nie meine Stärke. Neben<br />
sportlicher Hyperaktivität wird am Wochenende auch mal ne Kiste Hefeweizen<br />
und eine Schachtel Zigaretten konsumiert.[/quote]</em></p>
<p><em>[quote]Im Prinzip geht es ja um ein möglichst unbeschwertes langes Leben. Das<br />
ist zwar verständlich, irgendwo aber auch eine recht ärmliche und in<br />
meinen Augen problematische Zielsetzung.</em></p>
<p><em>Die hohe Lebenserwartung haben wir ja in erster Linie dem Staatswesen zu<br />
verdanken und nun will der Zivilist seinen Zivilisationskrankheiten zu<br />
Leibe rücken, um statt 70 oder 80 möglichst 120 zu werden. Wozu kann mir<br />
aber sicherlich niemand so genau sagen. Ist es die Angst was zu verpassen,<br />
will man schauen, was die Urenkel so treiben oder ist das Hadern mit dem<br />
Weltenlauf so dermaßen erbaulich, dass man nicht von lassen kann oder sind<br />
wir es dem Debitismus schuldig?</em>[/quote]</p>
<p>In meinem Fall ist es so, dass ich nicht möglichst alt werden will, sondern einfach möglichst gesund bleiben will, solange ich lebe.</p>
<p>Laut meiner <a href="http://www.amazon.de/Handbuch-Anti-Aging-Pr%C3%A4vention-Forschungsergebnisse-Gesundheitsstrategien/dp/3867311390/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1423168824&amp;sr=8-1&amp;keywords=anti-aging">Anti-Aging Bibel</a> sind es vor allem vier Pfeiler, die das möglich machen:</p>
<p>1. Vitamine, Nährstoffe und Co. in Pillenform schlucken. Mach ich nun seit einem Dreivierteljahr ausgiebig und äusserst konsequent, und war seither nie mehr krank, brauche nur 6 Std. Schlaf (ok, kann auch langsam das Alter sein) und fühl mich fit (ok, kann natürlich auch Placebo sein)</p>
<p>2. Hormone checken und bei Bedarf ebenfalls in Pillenform schlucken (oder anders applizieren). Mach ich ebenfalls seit einem halben Jahr. Testosteron, DHEA, Melatonin und Niacin bringen seither meine Hormone in Schwung. <img src="images/smilies/top.gif" alt="[[top]]" /> </p>
<p>3. Krafttraining machen. Super Sache, anstrengend zwar, aber danach fühl ich mich saugut, und auch allgemein steigt das Wohlbefinden bei mir merklich durch das Training.</p>
<p>4. Kalorische Restriktion (eventuell spielt die Ernährungsweise gar keine grosse Rolle solange man einfach WENIG isst). Hier haperts noch oft bei mir, aber man muss ja nicht perfekt sein. <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /></p>
<p>So, nun frag ich dich, wenn du für 4 Euro's am Tag deine Gesundheit aufrechterhalten kannst, in dem du eine Handvoll Pillen schluckst, würdest du es tun oder nicht? Und daneben mit 3x20-30 Minuten Training wöchentlich deine Muckis wachsen lassen kannst und dich erst noch gut dabei fühlst, tun oder lassen?</p>
<p>Also für mich ist der Fall klar. Ist natürlich letztendlich wieder eine Glaubensfrage ob die Pillen was bringen oder ob es nur Einbildung ist. Aber wenn schon, für mich ist der Nutzen schon daran messbar, dass ich mich gut dabei fühle und bisher nicht krank wurde, obwohl ich täglich Armadas von Viren im ÖV und im Grossraumbüro ausgesetzt bin. </p>
<p>Insgesamt sehe ich nicht ein, warum man sich tatenlos in die Vergreisung treiben lässt, wenn es doch relativ einfach und günstig Wege gibt, ihr Paroli zu bieten und man erst noch Spass und Lebensfreude dabei empfindet.</p>
<p><em>&gt; Für ein möglichst langes Leben kann man sich nun die Paleo-Diät des<br />
[quote]Steinzeitmenschen als Rosine rauspicken, der aber mangels staatlicher<br />
Gesundheitsvorsorge und ohne die Macht der vorfinanzierten Gerätemedizin<br />
und Pharmaindustrie vermutlich spätestens mit 50 ins Gras gebissen hat.</em>[/quote]</p>
<p>Genau darum geht es ja, der Gerätemedizin und der Pharmaindustrie zu entkommen.</p>
<p>Natürlich kann es mich trotzdem treffen, natürlich kann das alles für nichts sein, aber dann habe ich es wenigstens versucht und man kann seine Zeit und sein Geld für weitaus Dümmeres verschwenden - ich jedenfalls.</p>
<p><em>&gt; Da kam doch kürzlich eine neue WHO-Studie raus:<br />
[quote]<br />
<em>â€žRund 16 Millionen Menschen sterben laut der<br />
Weltgesundheitsorganisation (WHO) jedes Jahr vorzeitig an den Folgen von<br />
Alkoholgenuss, Tabakkonsum oder falscher Ernährung. Die WHO warnte am<br />
Montag in einem Bericht vor einer &quot;langsam fortschreitenden <strong>Katastrophe<br />
für die öffentliche Gesundheit</strong>&quot;.</em></em></p>
<p><em><em>Nicht-ansteckende Krankheiten (Non Communicable Diseases - NCD) wie<br />
Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Lungenkrankheiten und eine Reihe von<br />
Krebserkrankungen führten 2012 laut WHO zum Tod von 38 Millionen Menschen<br />
weltweit - 16 Millionen von ihnen waren demnach jünger als 70 Jahre.<br />
&quot;Nicht Tausende sterben, sondern Millionen sterben (...) jährlich im Alter<br />
von 30, 40, 50 und 60 Jahren, nicht als 80- und 90-Jährige&quot;, sagte<br />
Mendis.â€œ</em></em>[/quote]</p>
<p>Natürlich ist das ein grosses Problem. Das Gesundheitswesen kann die vielen Kranken immer wie weniger stemmen.</p>
<p><em>&gt; Wie alt muss ich werden und woran darf ich sterben, damit es der WHO recht<br />
[quote]ist?</em>[/quote]</p>
<p>Machs etwa so wie Udo Jürgens, dann bist du auf der sicheren Seite. <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /> </p>
<p>Beste Grüsse Nonpopulo</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=341118</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=341118</guid>
<pubDate>Thu, 05 Feb 2015 21:16:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nonpopulo</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Was genau ist an Ketose ungesund? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das wird mir bei deinem Posting nicht so ganz klar.</p>
<p><em>&gt; Viele Paelo essen auch durchaus KH und sind deshalb weit weg von der<br />
[quote]Ketose, aber ich muss mich wiederholen, eine Ketogene Ernährung ist<br />
einfach long term extrem ungesund!</em>[/quote]</p>
<p>Wenn die Ketose mal steht, kann durchaus an mehreren Tagen pro Woche relativ normal gegessen werden, ohne dass man rausfliegt.</p>
<p>Das jedenfalls behauptet <a href="http://www.amazon.de/dp/1480254894/?tag=dasgelbeforum-21">Peter Mersch</a>, der sich schon sehr lange in Dauer-Ketose befindet.</p>
<p>Die Longterm-Schädlichkeit von Ernährungsweisen sind immer ein Totschlag-Argument. Ich wüsste nicht, welche Art von Ernährung nicht im Verdacht steht, longterm ungesund zu sein.</p>
<p>Letztlich begnüge ich mich deshalb damit, auf die Zeichen meines Körpers zu achten. Auf Völlegefühl, Blähungen, Stuhlkonsistenz, Wohl- und Unwohlgefühle. Und da ist für mich eindeutig eine fleischreiche, kh-arme Kost die Beste, und am Allerbesten war die Ketose.</p>
<p>Kh-arm ernährt macht mir selbst Hartkäse nichts aus - zusammen mit KHs... oje.</p>
<p>Deshalb würde mich echt interessieren, was genau an der Ketose longterm ungesund sein soll, wenn man mit den Proteinen nicht über die Stränge schlägt.</p>
<p><em>&gt; Die KH sind so wichtig, dass der Körper sogar ein Notprogramm! entwickelt<br />
[quote]hat, das bei Mangel an KH einspringt und Ketone bildet die begrenzt als KH<br />
Ersatz dienen könne.</em>[/quote]</p>
<p>Wer sagt, dass das ein Notprogramm ist und nicht das natürliche?</p>
<p><em>&gt; Ja man nimmt dabei ab, weil das Notprogramm viel Energie verbraucht aber<br />
[quote]das Gewicht ist genau so schnell wieder drauf nach Abkehr von dieses<br />
Notprogramm. Und meist mehr,<br />
da der Körper denkt er lebt in einer Mangelsituation und legt<br />
entsprechende Reserven an.</em>[/quote]</p>
<p>Kann ich nicht bestätigen, ich bin aus der Ketose gegangen, hab wieder normal und eher zuviel gegessen und gestaunt, wie wenig ich zugenommen habe dabei. In Ketose und mit Sport und Alkoholverzicht 10 kg runter, danach mit Sport, normaler Ernährung und ohne Alkoholverzicht nur 2 kg rauf in 2 Monaten.</p>
<p><em> Außer man geht auf Dauer in die Ketose was aber<br />
[quote]wie gesagt extrem ungesund ist. Wird sich bei vielen nach paar<br />
Jahren zeigen. Zusammengefasst, ohne KH ist man nicht wirklich<br />
leistungsfähig. Ich bin ambitionierter Rennradfahrer und sobald KH weg<br />
sind gibt es einen Hungerast und die Leistungsfähigkeit fällt ins<br />
Bodenlose.</em>[/quote]</p>
<p>Das mag sein, bei normaler, leichter sportlicher Betätigung und 3-mal wöchentlichen Krafttraining wie ich es mache, habe ich während der Ketose nichts von einem Leistungsabfall gemerkt.</p>
<p>Gruss Nonpopulo</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=341114</link>
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<pubDate>Thu, 05 Feb 2015 20:31:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nonpopulo</dc:creator>
</item>
<item>
<title>High-Carb Low-Fat (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Andi-Dos,<br />
sehr gerne.<br />
Ich ernähre mich, wie du richtig vermutest, High-Carb Low-Fat Vegan (bis auf 2-3 Eier im Monat von meiner Oma). Dazu gibt es viele wissenschaftliche Erkenntnisse, dass dies im Gesundheitsaspekt recht optimal ist und auch mit dem Blick auf die Leistungsfähigkeit gibt es nichts besseres, da halt KH hier das Optimum sind (Alle Spitzensportler ernähren sich mit hohem KH Anteil). Fette nehme ich gar keine zusätzlichen zu mir. Insbesondere Verzicht ich auf raffinierte Öle.<br />
Da in jedem Lebensmittel ein gewisser Fettanteil drin steckt, bekommt man mehr als genug wenn man sein Kalorienbedarf überwiegend aus pflanzlichen Lebensmitteln deckt.<br />
Nach meinem Erkenntnisstand ist Protein nicht so wichtig wie allgemein vermittelt wird. Die DGE (http://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/protein/) empfiehlt so 0,8g/kg und auf die ~60g kommt man recht leicht, auch mit Pflanzen :)</p>
<p>Vegan ernähre ich mich zwar Hauptsächlich aus ethischen Erwägungen aber ebenso ist der Gesundheitsaspekt erwähnenswert.<br />
Wenn es dich interessiert und du ne Stunde Zeit hast, würde ich dieses Video empfehlen. Dr. Greger fasst die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse sehr gut zusammen und auch die Verstrickungen mit der Industrie werden ein wenig beleuchtet.<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=30gEiweaAVQ">https://www.youtube.com/watch?v=30gEiweaAVQ</a></p>
<p>Grüße</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=340976</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=340976</guid>
<pubDate>Thu, 05 Feb 2015 11:30:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Leserzuschrift</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wie genau ernährst du dich? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Leserzuschrift,</p>
<p>erst einmal vielen Dank für den Link zum PDF. <br />
Wie ernährst du dich? Gehst du den Weg high-carb low-fat, und wie machst du es mit den Proteinen, komplett vegan, vegetarisch oder nur ab und zu Fleisch? Welche Fette bevorzugst du?</p>
<p>Vielen Dank schon einmal für die Antworten, ich bin immer noch auf der Suche nach der Ernährung, besser Lebensstil, um den Zivilisationskrankheiten möglichst aus dem Weg zu gehen. Denn nichts ist schlimmer wie eine selbst eingebrockte Beeinträchtigung im Leben, wenn man es vorher in der Hand gehabt hätte :(</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=340794</link>
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<pubDate>Wed, 04 Feb 2015 11:49:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ikonoklast</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ketogene Ernährung langfristig ungesund (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Andi-Dos,<br />
in dieser Zusammenfassung ist unter Kapitel 4 genauer aufgeschlüsselt was empfohlen wird.<br />
<a href="http://www.rohelust.com/ZusammenfassungNealBarnardsProgramforReversingDiabetes">http://www.rohelust.com/ZusammenfassungNealBarnardsProgramforReversingDiabetes</a><br />
in Kürze:<br />
-keine Tierprodukte<br />
-sehr wenig Fett<br />
-Lebensmittel mit niedrigem GI bevorzugt</p>
<p>Der häufige Verzicht auf Getreide unter Veganern ist eher im Glutenhype begründet. Es ist sowieso zu empfehlen, eher Vollkorn zu essen, aber anderes Thema.<br />
Da du den Blutzuckerspiegel und dessen starkes in die Höhe schießen erwähnt hast.<br />
Diese starken Spikes treten eigentlich nur auf, weil der Zucker durch zu viel Fett nicht effektiv in die Zellen befördert wird.<br />
Deshalb muss die Bauchspeicheldrüse unentwegt Insulin produzieren, was letztendlich dann zu Diabetes Typ 2 führt.<br />
Bei Abwesenheit dieses Zu viel an Fett kann der Zucker sehr effektiv direkt in die Zelle befördert werden, wo er als Energiequelle auch hin soll. Bei mir z.B. treten nur geringe Spikes auf selbst<br />
wenn ich 1 l Saft trinke.</p>
<p>Um auf deinen kleinen Seitenhieb einzugehen aus dem anderen Post ;)<br />
Nicht falsch verstehen. Eine Paelo Ernährung ist meist besser als die Standardernährung, insbesondere, wenn auf hohen Grünanteil wert gelegt wird und die keine-Milchprodukte-Regel eingehalten wird.<br />
Viele Paelo essen auch durchaus KH und sind deshalb weit weg von der Ketose, aber ich muss mich wiederholen, eine Ketogene Ernährung ist einfach long term extrem ungesund!<br />
Die primäre Energiequelle des Körpers sind KH, besonders vom Gehirn. (Deshalb gibt es auch zahlreiche Low-Carb Studien die auf verminderte Gedächtnisleistungen hinweisen).<br />
Die KH sind so wichtig, dass der Körper sogar ein Notprogramm! entwickelt hat, das bei Mangel an KH einspringt und Ketone bildet die begrenzt als KH Ersatz dienen könne.<br />
Ja man nimmt dabei ab, weil das Notprogramm viel Energie verbraucht aber das Gewicht ist genau so schnell wieder drauf nach Abkehr von dieses Notprogramm. Und meist mehr,<br />
da der Körper denkt er lebt in einer Mangelsituation und legt entsprechende Reserven an. Außer man geht auf Dauer in die Ketose was aber wie gesagt extrem ungesund ist. Wird sich bei vielen nach paar<br />
Jahren zeigen. Zusammengefasst, ohne KH ist man nicht wirklich leistungsfähig. Ich bin ambitionierter Rennradfahrer und sobald KH weg sind gibt es einen Hungerast und die Leistungsfähigkeit fällt ins<br />
Bodenlose. Im Alltag fällt das nicht ganz so auf aber alle Low-Carber die ich kenne pfeifen sich in Massen Koffein rein um überhaupt durch den Tag zu kommen...</p>
<p>Grüße</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 04 Feb 2015 11:30:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Leserzuschrift</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Der Staat hat's gegeben, der Staat hat's genommen - Hiob 1:21 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,</p>
<blockquote><p>Wie seht ihr das</p>
</blockquote><p>Beim ernährungsphysiologischen Eiertanz mache ich auch ein bisschen mit, allerdings total inkonsequent. Konsequenz war noch nie meine Stärke. Neben sportlicher Hyperaktivität wird am Wochenende auch mal ne Kiste Hefeweizen und eine Schachtel Zigaretten konsumiert.</p>
<p>Im Prinzip geht es ja um ein möglichst unbeschwertes langes Leben. Das ist zwar verständlich, irgendwo aber auch eine recht ärmliche und in meinen Augen problematische Zielsetzung.</p>
<p>Die hohe Lebenserwartung haben wir ja in erster Linie dem Staatswesen zu verdanken und nun will der Zivilist seinen Zivilisationskrankheiten zu Leibe rücken, um statt 70 oder 80 möglichst 120 zu werden. Wozu kann mir aber sicherlich niemand so genau sagen. Ist es die Angst was zu verpassen, will man schauen, was die Urenkel so treiben oder ist das Hadern mit dem Weltenlauf so dermaßen erbaulich, dass man nicht von lassen kann oder sind wir es dem Debitismus schuldig?</p>
<p>Für ein möglichst langes Leben kann man sich nun die Paleo-Diät des Steinzeitmenschen als Rosine rauspicken, der aber mangels staatlicher Gesundheitsvorsorge und ohne die Macht der vorfinanzierten Gerätemedizin und Pharmaindustrie vermutlich spätestens mit 50 ins Gras gebissen hat.</p>
<p><br />
Da kam doch kürzlich eine neue WHO-Studie raus:</p>
<p><em>â€žRund 16 Millionen Menschen sterben laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jedes Jahr vorzeitig an den Folgen von Alkoholgenuss, Tabakkonsum oder falscher Ernährung. Die WHO warnte am Montag in einem Bericht vor einer &quot;langsam fortschreitenden <strong>Katastrophe für die öffentliche Gesundheit</strong>&quot;.</em></p>
<p><em>Nicht-ansteckende Krankheiten (Non Communicable Diseases - NCD) wie Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Lungenkrankheiten und eine Reihe von Krebserkrankungen führten 2012 laut WHO zum Tod von 38 Millionen Menschen weltweit - 16 Millionen von ihnen waren demnach jünger als 70 Jahre. &quot;Nicht Tausende sterben, sondern Millionen sterben (...) jährlich im Alter von 30, 40, 50 und 60 Jahren, nicht als 80- und 90-Jährige&quot;, sagte Mendis.â€œ</em></p>
<p>Wie alt muss ich werden und woran darf ich sterben, damit es der WHO recht ist?<br />
 <br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Schneider</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 04 Feb 2015 11:29:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>trosinette</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Sieht bei mir ähnlich aus (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Dieter,</p>
<p>das sieht bei mir ähnlich aus, ich bin seit ca. einem Jahr auf low- bzw. no-carb und fühle mich so leistungsfähig wie in meiner Jugend! Ich habe auch mal eine Zeit lang (ca. auch ein Jahr) vegan gelebt, war nicht schlecht, aber low-carb high-protein/fat fühlt sich einfach besser vom Körpergefühl an. Mein Arzt ist von meinen neune Blutwerten total überzeugt, Blutfett top, keine Mängel :D</p>
<p>Deshalb meine Frage an die anonyme Leserzuschrift zur vegan diet, aber anscheinend kommt da nix mehr... <img src="images/smilies/wink.png" alt="<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt=";-)" />" /> Stichwort Modefurz :P</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=340728</link>
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<pubDate>Wed, 04 Feb 2015 06:21:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ikonoklast</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Â»Low-Carb-DiätÂ« seit 5 Monaten praktiziert (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Andi-Dos,</p>
<p>als einer, der eine Â»Low-Carb-Diät(Lutz Diät)Â« seit 5 Monaten praktiziert, kann ich sagen, es funktioniert. Ich bin 62, 1,85m, 76 Kilo. Vor 5 Monaten waren es noch 86. Mein Gewicht ist jetzt konstant.<br />
Darauf gebracht hat mich ein Beitrag hier im Gelben von ottoasta im Juli 2014 wofür ich ihm hiermit noch meinen größten Dank aussprechen möchte.  Ich habe mich noch nie so fit und gesund gefühlt wie jetzt. Im Besonderen ist meine Alterssichtigkeit von +2,5 auf +1 zurückgegangen.</p>
<p>Das Buch von Lutz ist 2004 in der 14. Auflage erschienen und hat bei Amazon 76 durchweg interessante Rezensionen (Leben ohne Brot, die wissenschaftlichen Grundlagen der kohlenhydratarmen Ernährung). Der  Autor, ein Internist aus Salzburg, kam im Alter von 45 (1958) zu dieser Art der Ernährung. Er litt an schwerer Arthrose beider Hüften und ständiger Müdigkeit. Nach seiner Genesung erschien dann die erste Auflage von â€žLeben ohne Brotâ€œ im Jahr 1967.<br />
Wolfgang Lutz wurde dann mit dieser â€žungesundenâ€œ Ernährung 97 Jahre alt und hat um die 10.000 Patienten mit großem Erfolg behandelt (Bruker, der im Alter nicht mehr sehr gesund aussah, wurde mit seiner Vollwertkost nur 91).</p>
<p>Natürlich wird es keine großen Untersuchungen zu dieser Diät geben. Wer soll da was dran verdienen? Vom Weglassen ist noch keiner reich geworden.  Im Gegenteil, alle würden verlieren. Der gesamte Medizinsektor würde deutlich schrumpfen, die Renten müssten länger gezahlt werden. Eigentlich kann der Lutz froh sein, dass ihm nichts zugestoßen ist.</p>
<p>Mittlerweile gibt es aber auch noch â€žKrebszellen lieben Zucker, Patienten brauchen Fettâ€œ von Ulrike Kämmerer, Uni Würzburg(2012), mit dem aktuellen Stand der â€žLow-Carbâ€œ Forschung.</p>
<p>Wenn man das alles gelesen hat, ekelt es einen vor unserem â€žMedizinisch-industriellen Komplexâ€œ, der ein irres Geld kostet, lebenswichtige Informationen aber tunlichst unter der Decke hält.</p>
<p> Dieter</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=340675</link>
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<pubDate>Tue, 03 Feb 2015 20:08:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Leserzuschrift</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
