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<title>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017 - Der faule Klaus / Präzisierung der Richtung</title>
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<description>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Der faule Klaus / Präzisierung der Richtung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>2. Einführung 30 bis 35-Stunden-Woche. Je nach Arbeitslosigkeit im<br />
entsprechenden Bundesland.<br />
Damit hätten alle Arbeit. Kranken, -Rentenversicherung werden billiger,<br />
Arbeitslosenversicherung fällt ganz weg. Eingesparte Arbeitnehmer -und<br />
Arbeitgeberanteile mit in die Lohntüte. Dann geht es zwar erst mal allen<br />
für 2-3 Monate etwas schlechter, aber dann pendeln sich wieder<br />
vernünftige Löhne ein.<br />
Arbeitsämter werden zu Kulturzentren, Treffpunkt für Rentner u. Kinder<br />
usw.<br />
Wir hatten in den letzten 300 Jahren 16,14,12,10 und<br />
8-Stunden-Arbeitstage, die Zeit ist reif für 6 Stunden.</strong></p>
</blockquote><p><br />
Erst einmal Dank an Balu, helmut-1, Beo2, Orlando, Meph, Bergamr, Orodora und FOX-NEWS (hoffentlich habe ich keinen vergessen).</p>
<p>Die Fragestellung hatte ich sehr allgemein gehalten, um möglichst mehrere Ansichten zu erfahren.</p>
<p><br />
Nun möchte ich historisch betrachtet präzisieren, am Besten an einem Beispiel.</p>
<p>Nebenbei, nichts gegen Maschinen.</p>
<p>Ein Beispiel:</p>
<p>Familie, 4 Personen. Tochter Erna, Sohn Klaus, Vater Werner und Mutter Silvia. Keine Waschmaschine.<br />
Es fallen pro Woche 32 Stunden Arbeit im Haushalt an (Waschen, sauber machen, Gartenarbeitâ€¦) . </p>
<p>Jeder hilft, sind 8 Stunden pro Familienmitglied wöchentlich.</p>
<p>Waschmaschine gekauft. Es fallen nur noch 24 Stunden pro Woche an.</p>
<p><strong>Was macht der kluge Familienvater?</strong> </p>
<p>Er entscheidet: <strong>pro Familienmitglied  6 Stunden pro Woche</strong>.<br />
Wir profitieren alle von der Waschmaschine.<br />
Abbezahlt ist sie schnell, mehr Zeit für Bildung, Theater, bald auch einen Geschirrspüler und einen automatischen Rasenmäher, und wir können noch mehr unser Leben genießen.</p>
<p><strong><br />
Wie entscheidet Staat?</strong></p>
<p>Also, an den 8 Stunden wöchentlich wird nicht gerüttelt, da sind wir uns mit den (gekauften) Gewerkschaftsbossen einig.<br />
3 Familienmitglieder machen weiter 8 Stunden pro Woche, gesamt 24 Stunden Hausarbeit.</p>
<p>Sohn Klaus war schon immer der auffällige Pechvogel.<br />
Vater, Mutter, Tochter machen wie gewohnt weiter. Ein wenig müssen sie lernen, die Waschmaschine zu bedienen.</p>
<p>Klaus geht auf Umschulung. Er kann ja net faul zu Hause herum sitzen.<br />
Klaus wird zu Gesprächen eingeladen. Schließlich muss er ja auch was dafür tun, dass er von der Familie weiter versorgt wird.</p>
<p>Nach ein paar Monaten wird es pervers. Der faule Klaus hat mal eine gute, mal eine schlechte Sozialprognose.</p>
<p>Und schließlich liegt es doch an Jedem selbstâ€¦</p>
<p>Der faule Klaus hat sich inzwischen sein häusliches Heim noch häuslicher gemacht.<br />
Immer öfter verpennt er die Umschulung, gammelt mit seinen Kumpels aus anderen Familien herum, neulich hat ihm sogar jemand gezeigt, wie man eine Bombe baut.</p>
<p>Und Klaus ist sich mit seinen Kumpels einig: <br />
Hausarbeit ist uncool.</p>
<p><br />
LG<br />
Isländer</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=383761</link>
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<pubDate>Sun, 22 Nov 2015 08:28:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Isländer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Hier kommen Zahlen &amp; Fakten ..! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ja, die die Steuern &amp; Abgaben &amp; Inflas immer so weit erhöht haben, dass von einer Lohnerhöhung nichts mehr übrigblieb.</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Du hast die Entwicklung der letzten 40 Jahren vollständig verpennt. <span class="underline">Es ist nämlich so, dass die Infla.rate sowie die Einkommen-/Unternehmersteuern/Abgabensätze stetig gesenkt wurden</span>. Schaue Dir die Steuer- &amp; Abgabensätze von 1970 an.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><span class="underline">Von 34,8% im Jahre 1970 auf 39,2% im Jahre 2014</span>.<br />
<a href="https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Monatsberichte/2015/09/Inhalte/Kapitel-5-Statistiken/5-1-11-entwicklung-der-steuer-und-abgabequoten.html">https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Monatsberichte/2015/09/Inhalte/Kapite...</a></p>
</blockquote><p>Okay, ich habe das Jahr 1970 blind gewählt, ohne nachzusehen .. das wäre aber immerhin 45 Jahre zurück. Die <strong>Steigerung der Steuerquote</strong> von 34,8% auf 39,2% (des BIP) halte ich allerdings für recht gering. <span class="underline">Ich sprach aber im wesentlichen hiervon</span>:</p>
<blockquote><blockquote><p>Du hast die <strong>Entwicklung der letzten 40 Jahren</strong> vollständig verpennt.</p>
</blockquote></blockquote><p><strong>Ich führe nun MEINE Belege an</strong>:</p>
<p><span class="underline">Die von Dir oben angeführte Quelle zeigt, dass bereits im Jahr 1975, das heißt vor genau 40 Jahren!, die Steuerquote (relativ zum BIP) 38,1% betrug, und 1980 sogar 39,6%</span>.! <strong>Wir haben hier also praktisch keinerlei Anstieg der Steuerquote in den letzten 40 Jahren</strong>.</p>
<p><span class="underline">Eine andere Quelle sagt dies noch deutlicher</span>:<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Steuereinnahmen">https://de.wikipedia.org/wiki/Steuereinnahmen</a></p>
<p>Hiernach lag die alles umfassende <strong>Steuerquote</strong> in 1970 bei ca. 23%, während sie in 2013 bei ca. 22,5% lag. <span class="underline">Auch gemäß dieser Quelle kein Anstieg</span>! Schauen wir weiter:</p>
<p>Bei der <strong>Einkommensteuer</strong> haben folgende Situation:<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Historie_Steuersätze_ESt_USt_D.jpg">https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Historie_Steuersätze_ESt_USt_D.jpg</a><br />
<a href="http://www.steuerzahler.de/Entwicklung-der-Steuersaetze/19401c22752i3p426/index.html">http://www.steuerzahler.de/Entwicklung-der-Steuersaetze/19401c22752i3p426/index.html</a></p>
<p><span class="underline">Hier sehen wir also eine Senkung der wichtigsten Steuersätze</span>:<br />
_Eingangssteuersatz: <span class="underline">19-22%</span> am Anfang der 70er ===&gt; <span class="underline">14%</span> seit 2009<br />
__Spitzensteuersatz: <span class="underline">56%</span> am Anfang der 1970er ====&gt; <span class="underline">45%</span> seit 2004</p>
<p>Und hier haben wir auch eine <span class="underline">deutliche Anhebung des (steuerfreien) Grundfreibetrags</span>:<br />
ca. 5600 DM = <span class="underline">2800 Euro</span> in 1990<br />
ca. <span class="underline">8500 Euro</span> in 2015<br />
Quelle: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Grundfreibetrag_(Deutschland)">https://de.wikipedia.org/wiki/Grundfreibetrag_(Deutschland)</a></p>
<p>Wie sieht's denn bei der <strong>Vermögensteuer</strong> aus:<br />
Quelle und Zitat: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vermögensteuer">https://de.wikipedia.org/wiki/Vermögensteuer</a></p>
<p>&quot;In Deutschland war die Vermögensteuer eine Substanzsteuer, die vom Wert des Nettovermögens (Bruttovermögen abzüglich Schulden) des Steuerpflichtigen (natürliche oder juristische Person) berechnet wurde, das zu einem bestimmten Stichtag vorhanden war. Die Vermögensteuer <strong>wurde zuletzt 1996 erhoben</strong>, in jenem Jahr hatte sie ein Steueraufkommen von etwa 9 Milliarden DM generiert ...&quot;</p>
<p><span class="underline">Also eine mehr als deutliche Senkung</span>!</p>
<p>Bei der <strong>Unternehmensbesteuerung</strong> sieht es ähnlich aus, insgesamt eine Steuersenkung:<br />
Quelle und Zitat: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmenssteuerreform_2008_in_Deutschland">https://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmenssteuerreform_2008_in_Deutschland</a></p>
<p>&quot;Die nominale Steuerbelastung der <strong>Kapitalgesellschaften</strong> sank ab 2008 <span class="underline">von 38,6 % auf 29,8 %</span> ...&quot;<br />
&quot;<strong>Personenunternehmen</strong> (Personengesellschaften und Einzelunternehmer) wurden durch die Möglichkeit einen niedrigeren Steuersatz auf einbehaltene Gewinne entlastet (Thesaurierungsbegünstigung): Der Steuersatz beträgt dann, im Falle eines entsprechenden Antrages, <span class="underline">28,25 % statt des sonst für den Einkommensteil über 250.000 Euro gültigen Spitzensteuersatzes von 45 %</span> bei der Einkommensteuer. Diese 28,25 % entsprechen nach Steuerbereinigung den o.g. 29,8 %. Somit hat der Gesetzgeber eine Diskriminierung gegenüber den Kapitalgesellschaften vermieden ...&quot;</p>
<p>Weitere Quelle und Zitat besagt:<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gewerbesteuer_(Deutschland)">https://de.wikipedia.org/wiki/Gewerbesteuer_(Deutschland)</a></p>
<p>&quot;Es ist festzuhalten, dass es in Deutschland vor allem die Belastung mit Gewerbesteuer ist, die im internationalen Vergleich (Steuerwettbewerb) bis in die 1990er-Jahre hinein zu einer hohen nominalen steuerlichen Belastung führte. Betrachtet man nur die bis 2007 geltende Belastung mit <strong>25 % Körperschaftsteuer</strong> (inklusive Solidaritätszuschlag 26,375 %) ... lag Deutschland jedoch bei Kapitalgesellschaften an der Spitze der steuerlichen Belastung von Unternehmensgewinnen. <span class="underline">Am 1. Januar 2008</span> trat eine Unternehmenssteuerreform in Kraft, bei der die Körperschaftsteuer <strong>auf 15 % gesenkt</strong> wurde, womit Deutschland auch nominal wieder im europäischen Mittelfeld liegt.</p>
<p>Die <strong>Körperschaftssteuer</strong> fiel sogar von 56% in den 70er Jahren auf nur 15% ab 2008(!):<br />
<a href="http://www.steuerzahler.de/Entwicklung-der-Steuersaetze/19401c22752i2p426/index.html">http://www.steuerzahler.de/Entwicklung-der-Steuersaetze/19401c22752i2p426/index.html</a></p>
<p>Bei der <strong>Gewerbesteuer</strong> gab es allerdings eine wechselhafte Entwicklung, tendenziell jedoch ein Anstieg:<br />
<a href="http://www.steuerzahler.de/Entwicklung-der-Steuersaetze/19401c22752i4p426/index.html">http://www.steuerzahler.de/Entwicklung-der-Steuersaetze/19401c22752i4p426/index.html</a></p>
<p>Und endlich, bei der <strong>Mehrwertsteuer</strong> gab es doch eindeutig einen Anstieg von 11% bzw. 5% in den 70ern auf 19% bzw. 7% heute:<br />
<a href="http://www.steuerzahler.de/Entwicklung-der-Steuersaetze/19401c22752i1p426/">http://www.steuerzahler.de/Entwicklung-der-Steuersaetze/19401c22752i1p426/</a><br />
_____________________</p>
<p>Und kommen wir doch noch zu der <strong>Inflationsrate</strong>:<br />
<a href="http://www.finanzen.net/inflation/">http://www.finanzen.net/inflation/</a><br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:PreisindizesKonsum.png">https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:PreisindizesKonsum.png</a><br />
<a href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1046/umfrage/inflationsrate-veraenderung-des-verbraucherpreisindexes-zum-vorjahr/">http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1046/umfrage/inflationsrate-veraenderung-...</a></p>
<p><span class="underline">Hier sehen wir ein stetiges und letztlich drastisches Absinken seit ca. 1975 (von ca. 6% auf 1% heute</span>), d.h. seit dem Zenit der wirtschaftlichen Entwicklung in DE.<br />
_____________________</p>
<p><span class="underline">Mein FAZIT zu deiner Behauptung</span>:</p>
<blockquote><p>Ja, [<span class="underline">Politiker; Anm.d.Verf.</span>] die die Steuern &amp; Abgaben &amp; Inflas immer so weit erhöht haben, dass von einer Lohnerhöhung nichts mehr übrigblieb.</p>
</blockquote><p><strong>Diese Behauptung von Dir hat sich als ganz großer Unsinn entpuppt</strong>. Und das bin ich eigentlich schon von Dir gewöhnt.</p>
<blockquote><p>Dabei gibt es heute viele Abgaben, die gar nicht in der Statiistik erfasst sind und die es im ahre 1970 noch gar nicht gegeben hat, wie bspw. die gesamten Energie- und Kohnlendioxidabgaben.</p>
</blockquote><p>Die allgemeine <strong>Steuerquote (relativ zum BIP)</strong>, wie ganz oben angezeigt, umfasst alle Steuerarten. Es gab da in den letzten 40 Jahren keinen nennenswerten Anstieg. Und erst recht nicht bei der Inflationsrate.</p>
<p>Mit Gruß, Beo2</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=383585</link>
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<pubDate>Sat, 21 Nov 2015 00:02:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Beo2</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Arbeitszeiten Handwerk (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Isländer,</p>
<p>ich wäre der letzte, der nicht gerne weniger arbeiten würde.  <img src="images/smilies/wink.png" alt="<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt=";-)" />" /></p>
<p>Bei all diesen Überlegungen, die Arbeitszeit zu verkürzen, und das seit den 70er-Jahren, war leider immer das Handwerk das notleidende Opfer.</p>
<p>Es mag durchaus funktionieren, in Industriebetrieben eine Arbeitszeitverkürzung durchzuführen, bei gleichbleibender Produktivität, und (dank McKinsey) auch gleichbleibender Rentabilität, mit allen negativen Auswirkungen auf einzelne, betroffene 'Kollateralschadensopfer'. Wir haben ja hier im Gelben genug 'Industrieller' an Bord, die das aus eigener Anschauung berichten können.</p>
<p>Leider ist dies so im Handwerk nicht möglich. Seit das Thema Arbeitszeitverkürzung in den Spät-70ern zum gesellschaftlichen Bonmot wurde, und seit aufgrund dessen und auch aufgrund der gewerkschaftlichen und berufsgenossenschaftlichen Verschmelzungen dieses Thema das Handwerk zentral berührt und herausgefordert hat, ist zwar eine arbeitszeitliche Regelung in den meisten Handwerkstarifverträgen realisiert, aber der Druck auf sowohl kundenspezifischen Forderungen nach zeitlicher Flexibilität als auch der Kostendruck auf die einzelnen Handwerksbetriebe ist nicht zur Stärkung dieses Bereichs ausgefallen.</p>
<p>Handwerksbetriebe müssen  dadurch sowohl im Arbeitszeitmodell als auch im Lohnsektor und zunehmend auch in der Verfügbarkeit (24/7) mit einem für kleinere Betriebe nicht leistbaren Industrievorbild konkurrieren. Dazu kommt eine überbordende Anzahl von zu erfüllenden Vorschriften und Regulationen, die zeitlich eine Halbtageskraft pro 4-Mann-Betrieb locker beschäftigt. Die aber leider nicht beschäftigt werden kann.</p>
<p>Wenn man dann noch die Ausbildungsleistung des Handwerks, die auch ein großer Zeit- und Kostenfaktor darstellt, berücksichtigt, und man dann noch die Zunahme der Anfragen der Schulen nach Praktika in der 8., 9., 10. Klasse dazuzählt, dann noch die Zahl der Studenten, die 3-monatige Praktika für ihr Studium absolvieren sollen - ja,- welcher kleine Betrieb soll denn sowas leisten?</p>
<p>Wenn eine Forderung nach Arbeitszeitverkürzung für das Handwerk umsetzbar wäre, dann nur über Erleichterung in der Besteuerung und in der Wegnahme der blindwütigen Regelwut für alles und jedes. Aber es läuft seit vielen Jahren absolut gegen das Handwerk.</p>
<p>Die Zeiten (50er bis Mitte 70er Jahre), golden für's Handwerk, genug Rendite, um Investitionsrückstellungen zu bilden, sind schon lang vorbei. Eine Investition aus Gewinnen ist fast unmöglich. Verschulden bei der Bank wird auch, mangels 'sicherer Branche', immer schwieriger. Und welcher Handwerksmeister will sowas auch. Wenn der Betrieb nichts hergibt, warum dann 80 Std./Woche?</p>
<p>Das mußte jetzt mal raus.  <img src="images/smilies/sauer.gif" alt="[[sauer]]" /> </p>
<p><em><strong>''Ehre, Deutsches Volk, und hüte<br />
treulich Deinen Handwerksstand.<br />
Denn als Deutsches Handwerk blühte,<br />
blühte auch das Deutsche Land.''</strong></em></p>
<p>Nur mal so als Merksatz.</p>
<p>Gruß<br />
Bergamr</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=383566</link>
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<pubDate>Fri, 20 Nov 2015 21:22:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bergamr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Tja, wer keine Steuern zahlt, weiß natürlich nicht, wie hoch die tatsächlich sind (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Ja, die die Steuern &amp; Abgaben &amp; Inflas immer so weit erhöht haben, dass</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>von einer Lohnerhöhung nichts mehr übrigblieb.</p>
<p>Du hast die Entwicklung der letzten 40 Jahren vollständig verpennt. <strong>Es<br />
ist nämlich so, dass die Infla.rate sowie die<br />
Einkommen-/Unternehmersteuern/Abgabensätze stetig gesenkt wurden.</strong><br />
Schaue Dir die Steuer- &amp; Abgabensätze von 1970 an.</p>
</blockquote><p>Von 34,8% im Jahre 1970 auf 39,2% im Jahre 2014.<br />
Dabei gibt es heute viele Abgaben, die gar nicht in der Statiistik erfasst sind und die es im ahre 1970 noch gar nicht gegeben hat, wie bspw. die gesamten Energie- und Kohnlendioxidabgaben.</p>
<p><a href="https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Monatsberichte/2015/09/Inhalte/Kapitel-5-Statistiken/5-1-11-entwicklung-der-steuer-und-abgabequoten.html">https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Monatsberichte/2015/09/Inhalte/Kapite...</a></p>
<blockquote><p><br />
Gruß, Beo2</p>
</blockquote><p>Gruß Mephistopheles</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=383554</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=383554</guid>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2015 20:28:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mephistopheles</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Doppelbesteuerungsabkommen vermeiden doppelte Besteuerung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Dann dürfen sie in USA doppelt Steuern bezahlen, in ihrem Passland und in<br />
USA noch zusätzlich.</p>
</blockquote><p>In dem meisten Faellen nicht, denn es gibt Doppelbesteuerungsabkommen zwischen den meisten Industriestaaten, die eine doppelte Besteuerung des selben Einkommens vermeiden. Ist z.B. ein in Deutschland wohnhafter deutscher Staatsbuerger gleichzeitig US-Staatsbuerger oder anderweitig in den USA steuerpflichtig, muss er zwar sein Einkommen zusaetzlich in den USA versteuern, allerdings werden in Deutschland gezahlte Steuern angerechnet. Ist der Steuersatz in den USA niedriger, erhaelt er sogar in Deutschland zu viel gezahlte Steuern vom US-Finanzamt (IRS) zurueck. Von daher ist eine US-Steuerpflicht fuer Staatsbuerger in Laendern mit hoeheren Steuersaetzen u.U. sogar vorteilhaft - es haengt natuerlich von den Steuerarten ab, die anfallen und wie diese sowohl von den Steuergesetzen als auch dem DBA behandelt werden. </p>
<p>Weiterfuehrende Informationen:<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Doppelbesteuerungsabkommen">https://de.wikipedia.org/wiki/Doppelbesteuerungsabkommen</a><br />
<a href="http://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Themen/Steuern/Internationales_Steuerrecht/Staatenbezogene_Informationen/staatenbezogene_info.html">http://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Themen/Steuern/Internationales_Steuerrecht...</a></p>
<p>Allerdings haben &quot;Eliten&quot; sowieso nicht das Problem, zu hoch besteuert zu werden, denn ihnen stehen Steuerminimierungsvehikel offen, die dem Normalverdiener meist verwehrt sind.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=383550</link>
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<pubDate>Fri, 20 Nov 2015 19:57:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>CalBaer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Die zahlen doppelt nichts (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Dann dürfen sie in USA doppelt Steuern bezahlen, in ihrem Passland und in<br />
USA noch zusätzlich.<br />
Wer das gerne macht...</p>
<p>Gruß Mephistopeles</p>
</blockquote><p>Na komm, die zahlen eh' netto* keine Steuern, weder da noch dort. Und doppelt und dreifach keine Steuern zahlen machen die doch gerne.</p>
<p>Und selbst für kleinere Lichter wie unsereins gibt es Doppelbesteuerungsabkommen.</p>
<p>Aber das weißt Du doch schon.</p>
<p>Gruß,<br />
G.</p>
<p>* netto meint: Steuern minus Subventionen (darunter auch die durch entsprechend formulierte Gesetze eingeräumten Vorteile)</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=383549</link>
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<pubDate>Fri, 20 Nov 2015 19:55:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Geminus</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ehrlich? Gibt es in USA wirklich noch Zigmillionen, welche keine Systemsklaven sind? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Man muss sehen, dass in</p>
<blockquote><p>den USA immer noch zig Millionen trotz Obamacare keine Krankenversicherung<br />
haben.</p>
</blockquote><p>
Darunter dürften viele Angehörige der &quot;Eliten&quot; sein.</p>
<p> Und den meisten Eliten ist die nationale Zugehoerigkeit sowieso</p>
<blockquote><p>egal, viele besitzen nicht nur einen Pass.</p>
</blockquote><p>
Dann dürfen sie in USA doppelt Steuern bezahlen, in ihrem Passland und in USA noch zusätzlich.<br />
Wer das gerne macht...</p>
<p>Gruß Mephistopeles</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=383547</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=383547</guid>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2015 19:38:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mephistopheles</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Man muss nur durch die Forbes-Listen gehen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Superreiche Eliten gibt es fast ueberall auf der Welt, in den USA befindet sich lediglich die groesste Konzentration. Die Vermoegensverteilung ist in den USA aehnlich wie in Deutschland oder der EU. Man muss sehen, dass in den USA immer noch zig Millionen trotz Obamacare keine Krankenversicherung haben. Und den meisten Eliten ist die nationale Zugehoerigkeit sowieso egal, viele besitzen nicht nur einen Pass.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=383540</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=383540</guid>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2015 18:05:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>CalBaer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>(in Lautschrift) Jaa sub buli maag. .-) (oT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[- kein Text -]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=383536</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=383536</guid>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2015 17:49:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tünnes</dc:creator>
</item>
<item>
<title>à¸”à¸¹à¸”à¸¹à¹Šà¸”à¸¹ à¸”à¸¹à¹€à¸˜à¸­à¸—à¸³ - Thai Reggae (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=ay-FQAafeR0&amp;index=1&amp;list=RDay-FQAafeR0">à¸”à¸¹à¸”à¸¹à¹Šà¸”à¸¹ à¸”à¸¹à¹€à¸˜à¸­à¸—à¸³</a></p>
<p><img src="images/smilies/zigarre.gif" alt="[[zigarre]]" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=383531</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=383531</guid>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2015 17:25:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>FOX-NEWS</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Reiche&quot; trifft es besser als &quot;USA&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><br />
Natürlich kann ein einzelner Beitrag nicht sämtliche Aspekte umfassen.<br />
Aber das ist der realistischste und aufschlussreichste Beitrag, den ich<br />
bis jetzt zur Flüchtlingskrise gelesen habe.<br />
Nur eine Anmerkung. Ersetze &quot;Reiche&quot; durch &quot;USA&quot; (auch das ist zwar noch<br />
zu kurz gegriffen, aber das ist das, was die Leute verstehen) </p>
<p>Gruß Mephistopheles</p>
</blockquote><p>Gruß zurück und in die Runde!</p>
<p>Ich finde ebenfalls, dass aprilzi hier eine vergleichsweise wahrscheinliche Sichtweise darlegt. Deine (Mephs) Ergänzung wäre jedoch vermutlich falsch. Die &quot;normale&quot; Bevölkerung der USA ist genauso am A.... wie wir, während die - z.B. - deutschen Superreichen zu den Gewinnern gehören werden, wenn diese Pläne so durchlaufen. <br />
Uns muss klar sein: Die &quot;nationalen Eliten&quot; sind entweder tot oder globalisiert. Die Macht liegt überall in Netzwerken von Familien, die sich als Weltelite verstehen, ganz gleich, ob in Deutschland, Russland, China, USA oder sonst wo aufgewachsen - und auch egal, welchen angeblichen Glaubens (in Wahrheit wird dort nur an Gott Mammon geglaubt ... oder an schlimmeres).</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=383512</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=383512</guid>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2015 15:36:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Geminus</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ich glaube, Du hast da etwas verschlafen .. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ja, die die Steuern &amp; Abgaben &amp; Inflas immer so weit erhöht haben, dass von einer Lohnerhöhung nichts mehr übrigblieb.</p>
</blockquote><p>Du hast die Entwicklung der letzten 40 Jahren vollständig verpennt. <strong>Es ist nämlich so, dass die Infla.rate sowie die Einkommen-/Unternehmersteuern/Abgabensätze stetig gesenkt wurden.</strong> Schaue Dir die Steuer- &amp; Abgabensätze von 1970 an.</p>
<p>Gruß, Beo2</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=383493</link>
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<pubDate>Fri, 20 Nov 2015 13:06:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Beo2</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ja, die die Steuern &amp; Abgaben &amp; Inflas immer so weit erhöht haben, dass von einer Lohnerhöhung nichts mehr übrigblieb (oT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote></blockquote>]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 20 Nov 2015 12:49:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mephistopheles</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Halte ich für ein absolut realistisches Szenario + die erste rationale Erklärung der gegenwärtigen Abläufe (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hi,</p>
<p>also was ich hier so hoere(<img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" />), die Migranten taugen nicht zu<br />
Nachschuldnern. Aber sie taugen was als Krieger. Sie koennen Handys<br />
benutzen und Befehle ausfuehren. Sie hassen den Westen. Sie fuehlen sich<br />
dem Westen ueberlegen.</p>
<p>Nun sind sie angekommen. Das Szenario ist das gleiche wie in der Ukraine.</p>
<p>Es wird ein Umsturz der Regierung geben. Die Reichen stehen auf. Die<br />
Polizei taugt nicht, um aufs Volk zu schiessen. Deswegen bringen die<br />
Industriellen und Reichen des Westens ihre eigenen Beschuetzer in den<br />
Westen rein. </p>
<p>Die Migranten sind die Fremdenlegion der Herrscherklasse, um die<br />
Einheimischen zu morden und in Schach zu halten.</p>
<p>Die Attentate in Paris wurden von Legionaeren ausgefuehrt. Genauso wie in<br />
der Ukraine.<br />
Die wirtschaftliche Situation in der Ukraine ist katastrofal. Wen kuemmert<br />
es?</p>
<p>Um dem Tod zu entkommen, haben die Reichen in der Ukraine ihre eigene<br />
Privatarmeen. Der Rest verreckt. Die Migranten sind die Privatarmee der<br />
Reichen und Superreichen. Arabisch wird die Sprache sein, um zu<br />
ueberleben.</p>
<p>Nachdem nun die Reichen in der Ukraine die Zukunft des Westens<br />
voraussimmuliert haben und sehen, dass dieses Modell funktioniert, werden<br />
Sie dieses Szenario auch in den Westen durchspielen.</p>
<p>Die Reichen haben ihre Kanzlerin mit der Merkel an den Schalthebel der<br />
Macht.</p>
<p>Sie warten das Game-Over ab und bereiten sich darauf vor.</p>
<p><img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /> <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /> <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /> <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /> <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /> </p>
<p>Es wird ein Gemetzel geben in den Staedten des Westens. Jeder gegen<br />
jeden.</p>
</blockquote><p>Natürlich kann ein einzelner Beitrag nicht sämtliche Aspekte umfassen.<br />
Aber das ist der realistischste und aufschlußreichste Beitrag, den ich bis jetzt zur Flüchtlingskrise gelesen habe.<br />
Nur eine Anmerkung. Ersetze &quot;Reiche&quot; durch &quot;USA&quot; (auch das ist zwar noch zu kurz gegriffen, aber das ist das, was die Leute verstehen) </p>
<p>Gruß Mephistopheles</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=383489</link>
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<pubDate>Fri, 20 Nov 2015 12:38:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mephistopheles</dc:creator>
</item>
<item>
<title>.. sowie bei den korrupten Politikern/Parteien, natürlich. (oT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[- kein Text -]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 20 Nov 2015 12:38:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Beo2</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Im Lande ganz aber maximal ein Bestand von 20 Mio erhalten werden (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><a href="http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/Pressemitt/2015279.asp">http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/Pressemitt/2015279.asp</a></p>
</blockquote><p>Mehr haben in Deutschland vor der Industrialisierung nie gelebt, und die Industrie erzeugt auch keine Nahrungsmittel, sondern lediglich das Geld, um die Rohstoffe &amp; Energie, welche zur Nahrungserzeugung erforderlich sind, aus anderen Weltgegenden importieren und bezahlen zu können.<br />
Und Deutschland war früher viel größer als heute.</p>
<blockquote><p>Klar, würden durch veränderte Rahmenbedingungen auch mehr Kinder auf die<br />
Welt kommen.</p>
</blockquote><p>Veränderte Rahmenbedingungen wären BGE, zahlbar von den Eltern an die Kinder bis zum erwerbsfähigen Alter, und von den Kindern an die Eltern nach Beendigung der Erwerbstätigkeit. </p>
<blockquote><p>Aber alles hat Licht- und Schattenseiten.</p>
</blockquote><blockquote><p>Versuchst du prekäre Arbeitsplätze zu verbieten, dann verlieren wir an<br />
Wettbewerbsfähigkeit und nähern uns der Jugendarbeitslosigkeit in<br />
Frankreich an.</p>
<p>Alles nicht so leicht zu beantworten, wenn du die Motive einer Handlung<br />
nicht kennst.</p>
</blockquote><p>Dann genügt es, sie an ihren Früchten zu erkennen.<br />
Die Früchte des Sozialstaates sind die ungeborenen Kinder.</p>
<p>Gruß Mephistopheles</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=383486</link>
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<pubDate>Fri, 20 Nov 2015 12:28:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mephistopheles</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Im Übrigen .. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ein Anstieg bei der Arbeitslosigkeit sowie bei den Mini-/400€-Jobs u.ä. war und ist nichts anderes als eine informelle Verkürzung der durchschnittlichen Arbeitszeit, nur eben ungleich verteilt</strong>. <br />
Dies setze um das Jahr 1980 ein, just als die gesetzliche Arbeitszeitverkürzung und Entlohnung von Überstunden etc. endgültig gestoppt bzw. dereguliert wurde .. bei ungebremst steigender Arbeitsproduktivität (= BIP/Arbeitsstunde) und stagnierenden bzw. später sinkenden Reallöhnen.</p>
<p>Gruß, Beo2</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=383485</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=383485</guid>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2015 12:27:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Beo2</dc:creator>
</item>
<item>
<title>@aprilzi - Etwas CrossFit fürÂ´s Game-Over. ;-) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wulffmorgenthaler.de/img/strip/2015/11/strip56407c1a97ca96.94339307.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><br />
VG Vatapitta</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=383484</link>
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<pubDate>Fri, 20 Nov 2015 12:22:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Vatapitta</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Dafür müsst Ihr Euch bei den Gewerkschaftsbonzen bedanken (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Seit die nämnlich von der SPD via Mitbestimmung in die Chefetagen geholt wurden, verweigern sie ihre eigentliche Arbeit, verraten die Interessen ihrer Mitglieder und scheffeln persönlich Millionen.</p>
<p>Nur mal so aus der Presse gefischt:</p>
<p><a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/millionen-rente-vw-personalchef-stiftet-grossen-teil-seiner-pension-13919560.html">http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/millionen-rente-vw-personalch...</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=383480</link>
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<pubDate>Fri, 20 Nov 2015 11:32:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Orlando</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Arbeitszeit/-losigkeit, Löhne &amp; die neuen &quot;Fachkräfte&quot; .. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallöchen @Isländer!</p>
<blockquote><p>Seit ich im Gelben aktiv bin, schneide ich manchmal folgenden Sachverhalt an: Durchschnittliche Arbeitszeit als Stellschraube der Arbeitslosigkeit.</p>
</blockquote><p><strong>Das ist gutes und notwendiges Thema .. nicht erst seit gestern</strong> ...</p>
<p>In Zeiten des Wirtschaftswunders in DE (1950-75) wurde die gesetzliche Arbeitszeit regelmäßig gesenkt, u.z. mit der steigenden Arbeitsproduktivität. Das politische Bemühen und gewissermaßen &quot;der gesellschaftliche Konsens&quot; (nach dem Krieg) war, u.a., Massenarbeitslosigkeit zu vermeiden. Deshalb wurden auch Überstunden, Samstags- und Feiertagsarbeit sowie die Nachtarbeit durch gesetzliche Lohnaufschläge von 25-100% erheblich verteuert. Das war einmal!</p>
<p><strong>Seit über 35 Jahren haben wir keine gesetzliche Arbeitszeitverkürzung trotz enorm gestiegener Arbeitsproduktivität (= BIP/Arbeitsstunde) mehr gehabt. Auch die vorgeschriebenen Lohnaufschläge (für Überstunden, Samstagsarbeit etc.) wurden entweder wegreguliert oder verkleinert</strong>.</p>
<blockquote><p>2. Einführung 30 bis 35-Stunden-Woche. Je nach Arbeitslosigkeit im entsprechenden Bundesland. Damit hätten alle Arbeit. Kranken, -Rentenversicherung werden billiger, Arbeitslosenversicherung fällt ganz weg. Eingesparte Arbeitnehmer -und Arbeitgeberanteile mit in die Lohntüte.</p>
</blockquote><p>Das ist völlig richtig.</p>
<blockquote><p>Dann geht es zwar erst mal allen für 2-3 Monate etwas schlechter, aber dann pendeln sich wieder vernünftige Löhne ein.</p>
</blockquote><p><span class="underline">Nein, da &quot;pendelt sich&quot; nichts von allein &quot;vernünftig&quot; ein .. schon gar nicht die Löhne in der zweiten Hälfte eines kapitalistischen Wirtschaftszyklus (der maximal 3 Generationen lang, ca. 75 Jahre andauert</span>). In dieser Zeit der chronischen Deflation und Rezession (= stetig sinkende Inflation und BIP-Wachstumsrate) &quot;pendeln sich&quot; die durchschnittlichen Reallöhne stetig nach unten (neben der Kapitalkonzentration in immer weniger Unternehmen), da nur so die bisherige Höhe der Kapitalrendite aufrecht erhalten werden kann. Das ist völlig logisch.</p>
<p>Hiergegen hilft nur das Einziehen eines &quot;unteren Deckels&quot; in Form von gesetzlichem Mindesteinkommen sowie durch (höheren) Mindestlohn. Dies macht eine Arbeitszeitverkürzung gewiss nicht überflüssig, sondern im Gegenteil.</p>
<blockquote><p>Arbeitsämter werden zu Kulturzentren, Treffpunkt für Rentner u. Kinder usw. Wir hatten in den letzten 300 Jahren 16,14,12,10 und 8-Stunden-Arbeitstage, die Zeit ist reif für 6 Stunden.</p>
</blockquote><p><strong>Die Regelarbeitszeit sollte heutzutage auf keinen Fall mehr als 30 Stunden/Woche betragen</strong>. Alles darüber sollte mittels Arb.zeitkonten durch Freizeit ausgeglichen und/oder mittels drastischer Lohnaufschläge gedeckelt werden. <span class="underline">Das wäre übrigens nicht nur eine wirksame Arbeitsmarkt-, sondern auch eine sehr wirksame &quot;Familienpolitik&quot;</span>.</p>
<blockquote><p>Leider nimmt niemand dazu Stellung. Jedes Mal kein Kommentar dazu. Traue mir auch nicht, extra einen neuen Thread dazu auf zu machen. Vielleicht ist ja ein Kardinalfehler in meiner Denke.</p>
</blockquote><p>Nein, Du liegst vollkommen richtig. <strong>Hier ist auch die richtige Antwort auf dein Warum</strong>:</p>
<blockquote><p><span class="underline">Dass das Kapital ein Arbeitslosenheer zum Lohndumping braucht, ist mir klar</span>.</p>
</blockquote><p>Eben! <strong>Du kannst beruhigt von einer sehr hohen positiven! Korrelation zwischen Massenarbeitslosigkeit und Höhe der durchschnittlichen Kapitalrendite ausgehen</strong>. Eine solche (und ähnliche) Fragestellung wirst allerdings in der Wirtschafts&quot;wissenschaft&quot; vergeblich suchen.</p>
<blockquote><p>Aber die Lösung ist so lächerlich einfach, dass auch die Masse davon profitiert.</p>
</blockquote><p>Wie schon auch @Balu) hier sagte: &quot;<span class="underline">Die Masse soll nicht profitieren, das Kapital will profitieren.</span>&quot; Wir leben doch in einem Staat, welcher den Unternehmern und den Arbeitgebern gehört. Nix Demokratie.<br />
______________________</p>
<p>Noch ein Wörtchen zu den neuen &quot;Fachkräften&quot;, die auch von der &quot;Wirtschaft&quot; (Wer zählt eigentlich zu &quot;Wirtschaft&quot;?) offensichtlich willkommen geheißen werden, allerdings unter dem Vorbehalt, dass für diese der allgemeine gesetzliche Mindestlohn nicht zu gelten habe .. und evtl. auch nicht die normale Grundsicherung:<br />
<strong>Sie planen nämlich schon, sich Hände reibend, teuerere Arbeitskräfte, nämlich die Mindestlöhner, durch noch billigere auszutauschen</strong>. Diese neuen &quot; Fachkräfte&quot; werden somit weder zur Senkung der Massenarbeits losigkeit, noch zur Anhebung der Wachstumsrate oder des Lohnniveaus beitragen, sondern im Gegenteil .. ganz egal, ob sie gar alle Arbeit finden oder nicht. <span class="underline">Ich rechne mit einem Anstieg bei der Arbeitslosigkeit um ca. 500.000 in den nächsten 10 Jahren .. und/oder mit gleichem Anstieg bei den Minijobs/HIV-Aufstockern</span>. </p>
<p>Einzig und allein der Kapitalrendite'Ismus** wird davon profitieren.</p>
<p>Mit Gruß, Beo2</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=383476</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=383476</guid>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2015 11:16:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Beo2</dc:creator>
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