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<title>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017 - Fragen zum Nicht-Debitismus</title>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/</link>
<description>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Fragen zum Nicht-Debitismus (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo @nereus,</p>
<p>ich habe in den genannten Quellen und zu den genannten Forengrößen nicht die für Dich wichtigen Gegenemeinungen zum Debitismus gefunden. Dagegen die aus der Pro-Ära. Z.B. Deine Untersuchungen zur Alten Testament als Quelle der Gewaltmetalle.</p>
<p>Nun ja, es ist so, dass mich weitere Gelddefinitionen vs. Debitismus mangels bisheriger fehlenderLogik nicht überzeugt hatten, z.B. die Diskussionen mit moneymind und dem Studenten.., vs. dem debitistischen überzeugten Rest.   </p>
<blockquote><p><br />
Genau hier fängt das Problem schon an. Im debitistischen Sinne.<br />
Alles was sich dieser Definition nicht unterordnet, existiert nicht oder<br />
ist eine falsche Annahme.</p>
</blockquote><p>
Nun mit debitistischen Bezug ja. Sollte eine bessere Gelddefinition vorliegen, die die QE-Programme der ZB's besser real charakterisiert, immer her damit. </p>
<blockquote><p><em> Gold als künstlich bewertete Sicherheit statt Leistungen durch<br />
Unternehmen.., im Informationszeitalter? </em></p>
<p>Das meinst Du jetzt nicht ernst, oder?</p>
</blockquote><p>Doch an sich schon, nun wissen wir ja das es keine Sicherheiten gibt, ausser eventuellen Steuern. Dies hat aber CM seinerzeit zerlegt. Staatsschulden = keine Sicherheiten. </p>
<blockquote><p>Im debitistischen Sinn war es zulässig â€“ wenn auch krisenfördernd â€“<br />
daß Schuldner Papiere emittieren ließen, bei denen klar war, daß sie<br />
künftig nicht zu bedienen sind.</p>
</blockquote><p>Ja, absolut..<img src="images/smilies/wink.png" alt="<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt=";-)" />" /></p>
<blockquote><p>Nun tritt anstelle der hohlen Zahlungsversprechen ein hochfungibler<br />
Aktivposten und jetzt sind die Debitisten not amused.</p>
</blockquote><p>Also @nereus, ich bin nicht auf das Ende aus und suche noch den Ausgang..!</p>
<blockquote><p>Die Diskussion hatten wir schon vor 15 Jahren als Reinhard Deutsch von<br />
Geld aus dem Nichts sprach und heftige Gegenwehr erfuhr, weil das mit<br />
â€ždem Nichtsâ€œ angeblich so nicht stimmte.</p>
</blockquote><p>Bitte mal den Link oder Suchwort dazu. Danke.</p>
<blockquote><p><br />
<em> Genau, und weil nur debitistisches Geld Geld ist, welches durch<br />
Verschuldung in die Welt kommen muß, kann das mit dem Gold nicht<br />
funktionieren. </em></p>
<p>Genau das habe ich befürchtet.</p>
</blockquote><p>Es entspricht eben den hier erarbeiteten Ergebnissen.</p>
<blockquote><p>Es ist ein Definitionsproblem, so wie Märkte, auf denen keinen Schuldgeld<br />
zum Einsatz kommt, eben keine Märkte sind und eine Goldmünze kein<br />
Zahlungsmittel ist, weil die nämlich ohne Schuld umlaufen kann bzw. deren<br />
Schuld längst erloschen ist.<br />
Doch da so etwas nicht in die Definition paßt, kürzen wir es einfach<br />
raus.</p>
<p><em> Gibt es diesen Käufer nicht, ist es schlicht &quot;Falschgeld&quot;. </em></p>
<p>Dann erkläre mir doch bitte einmal, warum die BuBa und alle anderen<br />
Zentralbanken überhaupt Gold in ihren Aktivbeständen halten?</p>
</blockquote><p>Weil es einzig dem Vertrauen der Machtzirkel untereinander gilt.., nach Bretton-Woods. </p>
<blockquote><p><br />
<em> Bringt der Staat es in seine ZB-Bilanz nach Stelter ein, ist es die<br />
Vernichtung von Vermögen, weil es bereits ausschließlich akkumuliertes<br />
Geld aus vorheriger Zeit betrifft, das wiederum auf der Kreditseite<br />
(zeitlich nachlaufend) fehlt. </em></p>
<p>Das ist richtig und das ist doch auch Sinn der Übung.</p>
</blockquote><p>Das ist für den wirtschaften (Muss)Teil der Weltwirtschaft der Riun, so oder so. Es werden sämtliche Kreditsicherheiten gekappt.   </p>
<blockquote><p>Der inszenierte Inflationsschub ist selbstverständliche eine Vermögens-<br />
und Schuldenvernichtung, aber eine die immer noch besser funktioniert, als<br />
wenn alles unkontrolliert den Bach hinunter geht. Ich habe auch nie gesagt,<br />
daß wir dadurch alle reicher werden. <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /></p>
</blockquote><p>Läßt sich nicht kompensieren. Schuld ist der fallende EROI aller primären Energiequellen. Es gibt keine Möglichkeiten Öl für den 70-fachen Ptreis Deiner Goldbwertungen zu fördern und in den Energiekreislauf einzuspeisen. ETP verhindert eine künstliche zusätzliche Inflation. </p>
<p>Wenn Du sehen willst was passiert mit Inflation siehe Venezuela.</p>
<p>Die bereist erfolgte Kreditausschöpfung verbunden mit dem absolutem Energieoutput für die weltweite Güterlogistik und Verbrauch, macht eine Implosion der Kreditsicherheiten (für die Tage N + 1) unmöglich. Die Vermögensbasis ist an sich jetzt schon Banane, es weis nur noch keiner.., weil sich damit kein mehr an Energie erzeugen lässt. Deshalb versucht man es ja mit Energiesparen..<img src="images/smilies/wink.png" alt="<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt=";-)" />" />  <br />
 <br />
  </p>
<blockquote><p>Es ging um eine halbwegs erträgliche Krisenlösung. Besser Fuß ab, als<br />
Kopf ab.</p>
</blockquote><p>Ich war das halbe Wochenende im Wald, es war kalt und gesehen habe ich vier Rehe und einen Hasen.. </p>
<blockquote><p><br />
<em> Seine Steuereinnahmen brechen sofort ein, weil diese ausschließlich<br />
auf unternehmerischen Verbindlichkeiten ggü. Staat und Dritten<br />
Finanzintermdiären ruhen. Deren Kreditwürdigkeit ist durch die<br />
Unterbrechung der Verbindlichkeitskette der Finanzintermediäre<br />
(Kreditgeber) ebenfalls ruiniert, (siehe Bankendomino). Die müssen<br />
nämlich mit echtem Geld arbeiten. </em></p>
<p>Mit echtem Geld â€“ also den bisherigen Luftbuchungen, die jedoch<br />
debitistisch statthaft waren. Ich fasse es nicht.<br />
Staats- und Ramschanleihen sind Sicherheiten, aber Gold ist dagegen keine.<br />
<img src="images/smilies/hae.gif" alt="[[hae]]" /></p>
</blockquote><p>Ok, Gold ist dann Sicherheit solange es debitistisches Geld und Bewertung gibt. Nach der Hasso'schen Lebenserfahrung alles gut..</p>
<blockquote><p><br />
<em> Bezahlt der Staat seine verbrieften Schulden aus nicht dem<br />
Kreditkreislauf! entnommenen Einnahmen selbst, kann das Wirtschaften =<br />
Atmen der Industriegesellschaft eingestellt werden. Alles Hamsterradler<br />
können nun nach Hause gehen.., weil die Forderungshalter (Mediäre)<br />
rechtlos gestellt wurden.<br />
- Kreditwürdigkeit des Staates wäre perdü. </em></p>
<p>Das ist sie doch schon längst!</p>
</blockquote><p>Ja, aber hier vertrauen wir alle noch..<img src="images/smilies/wink.png" alt="<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt=";-)" />" /></p>
<blockquote><p>Der Staat ist ein Zombie, wie auch die privaten Großbanken, die eine<br />
riesige Show aufführen, daß alles in bester Ordnung sei.<br />
Es wird doch nur noch der Schein auf betrügerische Art aufrechterhalten.<br />
Und warum funktioniert das überhaupt?<br />
Weil die meisten Teilnehmer dem System noch VERTRAUEN und diesem somit<br />
Kredit geben. Endlich blinkt mal kurz das wirkliche Geheimnis des Kredits<br />
auf.</p>
<p><em> Ja, ohne fehlende Definitionen und eingehende Erläuterungen gegen die<br />
debitistische Sichtweise zum Geld- und Staatsschuldenbegriff ist der<br />
Artikel Mickey-Mouse. </em></p>
<p>Mein lieber CenTao, Dir ist aber schon bekannt, daß Herr Stelter 1990/91<br />
mit einer Dissertation zum DEBITISMUS bei Fredmund Malik promovierte?<br />
Er war einer der Ersten, die das Thema überhaupt in die Öffentlichkeit<br />
brachten.<br />
Bei Bedarf bitte hier entlang zum alten Forum:<br />
<a href="http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=352803">http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=352803</a></p>
</blockquote><p>
Hier verweis eich mal auf @<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=428926">Silke..</a>, der Beitrag gehört imho in die Sammlung. </p>
<blockquote><p><em> Es fehlt an allen wichtigen Details und Deine Frage was<br />
Steuerbezahlung mit dem Blutmetall (dottore - Gold gab ich für Eisen) Gold<br />
zu tun haben soll, zeigt auf dass Du die (revolutionäre) Machtbindung<br />
(Rechte) an den Geldbegriff von PCM noch nicht verinnerlicht hast.., oder?<br />
</em></p>
<p>Ja, und das werde ich auch nie verinnerlichen, weil es in dieser Dogmatik<br />
auch nie gestimmt hat.</p>
</blockquote><p>Gut, wie gesagt bringe mir die Verweise dazu. Ich freue mich ja auch über Gegenmodelle..</p>
<blockquote><p>Aus der einst analytisch brillianten Theorie ist eine Religion geworden,<br />
die nichts mehr neben sich bestehen lassen will.<br />
Das wurde mir bei den Diskussionen mit Reinhard Deutsch, mit @Diogenes,<br />
mit @Dimi und vielen anderen bewußt, denn da wurden von den<br />
Hardcore-Debitisten abenteuerliche Thesen aufgestellt.</p>
<p>So wurden Erfindungen genialer Denker auf ihr Urschuldproblem reduziert.<br />
Nur weil sie knapp bei Kasse waren und besser leben wollten, entsprang<br />
ihrem Hirn die große Idee.<br />
Da wurde z.B. auch behauptet, daß im Sozialismus keine Märkte<br />
existierten, weil es dort kein echtes Geld sondern nur Bezugsscheine gab. <br />
Darüber kann man sicher diskutieren.<br />
Doch gleichzeitig behauptet die Hardcore-Fraktion, daß echtes Geld nur<br />
aus machtinduzierten Steuermitteln herleitbar ist â€“ zwangsweiser<br />
Verschuldung der Untertanen (Urschuld), die aus Angst vor dem<br />
machtbewehrten Staatsmonster fleißig ihre Runden drehen. </p>
<p>Na, da haben wir doch schon einmal eine grundlegende Voraussetzung für<br />
echtes Geld, nicht wahr?<br />
Kontraktschulden ergaben sich aus den Arbeitsverträgen und denen zwischen<br />
Staatsbürokratie und Kombinaten/Betrieben.<br />
Die religiöse Schuld ergab sich aus dem unverbrüchlichen Klassenbündnis<br />
zwischen SED und KPdSU und mußte nur durch Daueranwesenheit des Abgaben<br />
schuldners im Staatsgebiet â€žbeglichenâ€œ werden. <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /></p>
</blockquote><p>Naja schon so lange her.., da müssten wir mal darüber nachdenken..</p>
<blockquote><p><br />
Damit hatte der Sozialismus doch die Grundlage der debitistischen Theorie<br />
zu 100 % erfüllt! <img src="images/smilies/lach.gif" alt="[[lach]]" /></p>
</blockquote><p>Nun er ging ja schlicht pleite..</p>
<blockquote><p>Die Arbeiterklasse drehte sich im Hamsterrad, generierte Steuereinnahmen,<br />
die dann die Parteibürokratie nach entsprechenden Abzügen wieder als<br />
â€žWohltatâ€œ über dem Volke ausgoss.<br />
Der einzige Unterschied war, daß es sich bei der Alu-Mark um eine<br />
Binnenwährung handelte, doch das ist auch keine explizierte Forderung des<br />
Debitismus.<br />
Von Privateigentum ist im Debitismus nämlich überhaupt keine Rede nur<br />
von Eigentum an sich und staatlich garantiertem Besitzrecht!<br />
Das gab es in der DDR auch. Wir waren alle Besitzer unserer Wohnung.<br />
Ein staatliches Gewaltmonopol gab es ebenso und was für eines.<br />
<img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /></p>
<p>Ist Dir das etwa noch nie aufgefallen?<br />
Hast Du Dir das Zentralgestirn des Debitismus eigentlich schon mal richtig<br />
angeschaut?<br />
Das Tributgebiet und die Tributpflichtigen waren im Ostblock glasklar<br />
definiert.<br />
Die Abgabenschuld wurde ohne Wenn und Aber und ganz ohne Steuerberater<br />
erfüllt!<br />
Die Vorverschuldung des Staates war eine mit Ewigkeitswert und wurde nie<br />
hinterfragt.<br />
Wozu auch. Das Vertrauen stand festgemauert in der Erde. <img src="images/smilies/lach.gif" alt="[[lach]]" /></p>
<p><em> Einige Machthaber nahmen halt Gold oder Silber (China) als<br />
Steuermittel = Geld, weil kreditfähig gegen Zins und Verbriefung von<br />
&quot;Rechten&quot;. Forderungen sind also auch Rechte! </em></p>
<p>Nahmen halt auch Gold .. ah ja.<br />
Damit wir uns recht verstehen, daß Machthaber Steuern eintreiben wollen,<br />
ist völlig unstrittig zwischen uns.</p>
<p><em> Öl, als der chemische Energiespeicher, als neue ZB-Einlage unserer<br />
Gesellschaft wäre diskussionswürdig (ETP). So müssten Schulden neu<br />
bewertet werden, da uneinbringlich.., aber bitte nicht mit kredit-und<br />
nutzlosem (Edel-)Metall. </em></p>
<p>Kredit- und nutzloses Edelmetall!</p>
</blockquote><p>Sieh Dir einfach mal die Bewertung von Apple und wieviel Unzen dies gerade sind.., die Menschen arbeiten primär für die Grundbedürfnisse  und nicht für Gold. Gold als Handelsgut setzt eine Wertspeichermöglichkeit in Form eines solventen Abnehmers zu späteren Zeitpunkt voraus.  </p>
<blockquote><p>Dieser Halbsatz ist geradezu ernüchternd und entlarvend!</p>
<p>Gold ist die beste Sicherheit, die man sich für einen Kredit überhaupt<br />
vorstellen kann, weil es eben NICHT auf zweifelhaftem Vertrauen (abgeleitet<br />
vom lateinischen credere â€žglaubenâ€œ und creditum â€ždas auf Treu und<br />
Glauben Anvertrauteâ€œ; engl. credit oder loan = Leihe) von Menschen<br />
beruht, sondern seine Wertbeständigkeit nicht nur aus seinen famosen<br />
Eigenschaften generiert, sondern vor allem aus seiner Zeitlosigkeit!</p>
<p>mfG<br />
nereus</p>
</blockquote><p>Gold, was tut es, es glänzt goldig.., warum haben es die alten Hochzivilisationen Amerikas nicht als Währung eingesetzt?</p>
<p>Gruß,<br />
CenTao</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=429075</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=429075</guid>
<pubDate>Mon, 20 Feb 2017 11:59:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Centao</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Interessantes Thema (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo nereus!</p>
<p>Ich habe mich nun noch extra mal informieren lassen beim Jagatee mit Schuss zwischen zwei Abfahrten. Der Unterschied ist, dass es Zinsfreie Kredite für den Hausbau gab. Jemand schüttete Beton auf den Baugrund und jemand anderes fand den Betonhaufen im versteinerten Zustand am nächsten Tag. So leicht lässt sich das persönliche Glück zerstören. Nur ein Einzelfall.</p>
<p>Aber mal echt, der Kap. wird durch Eigentum definiert. Ich schätze, die Übergänge sind hier fließend. Je größer das Machtgebiet, desto mehr Anstrengungen müssen unternommen werden, die Macht zu erhalten. Der Sozialstaat ist so gesehen ein Machtinstrument.</p>
<p>Gruß<br />
Rybezahl.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428934</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428934</guid>
<pubDate>Fri, 17 Feb 2017 21:12:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rybezahl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Sind die Unterschiede bei der Geldentstehung wirklich so groß? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Rybezahl!</p>
<p>Wenn Du gestattest, beantworte ich zunächst nicht Deine Fragen, sondern ich weiche mal auf ein anderes Bank-und Kreditschöpfungsmodell aus, am Beispiel der Staatsbank der DDR.</p>
<p><em> Im einstufigen Bankensystem der DDR hatte die Staatsbank das alleinige Recht zur Vergabe von Krediten bzw. zur Zuteilung von Kreditplafonds und zur Bargeldemission. </em></p>
<p>Quelle: <a href="https://books.google.de/books?id=N7YBUAMA6OAC&amp;pg=PA634&amp;lpg=PA634&amp;dq=staatsbank+ddr+bilanz&amp;source=bl&amp;ots=SgUA8z0RQc&amp;sig=N__GagDXznQ2fAF1r_udxb-lKUE&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwjizeDlhJLSAhUE2SwKHSo5BMM4ChDoAQgaMAE#v=onepage&amp;q=staatsbank%20ddr%20bilanz&amp;f=false">https://books.google.de/books?id=N7YBUAMA6OAC&amp;pg=PA634&amp;lpg=PA634&amp;dq=staatsb...</a></p>
<p>Das erleichtert den Blick auf das Geld ungemein, auch wenn Kritiker gleich um die Ecke laufen und schreien werden: Das Alu-Geld war nie Geld!</p>
<p>Das ist mir allerdings Wurst, es geht zunächst um die Geldentstehung und was als Geld akzeptiert wird, ist zweifellos Geld, abseits zahlreicher und tiefschürfender Analysen und theoretischen Ableitungen.<br />
Wenn Kredite erzeugt, vergeben und rückerstattet werden, wenn Bargeldhalter mit diesem Geld bezahlen können, dann handelt es sich um Geld â€“ Basta! <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /></p>
<p><em> Beides stellte Zentralbankgeld dar, eine eigenständige Giralgeldschöpfung der Geschäftsbanken gab es nicht. </em></p>
<p>Aha, also nur die Staatsbank durfte Kredite bzw. Geld ausgeben und wieder vernichten.</p>
<p><em> .. geldpolitische Instrumente, wie Refinanzierungspolitik und Offenmarktpolitik oder Mindestreservepolitik (waren) überflüssig. </em><br />
<strong> Geld wurde durch die Kreditvergabe der Staatsbank produziert und durch Kredittilgung bei der Staatsbank wieder vernichtet. </strong><br />
<em>Die Kreditbilanz der Staatsbank erfaßt â€“ mit Ausnahme der Währungsreserven â€“ die gesamtwirtschaftliche Geldmenge in Umfang und Struktur. </em></p>
<p>Demnach wurde auch das Geld in der DDR über Kredite geschöpft.<br />
Nur erfolgte das eben nicht über Geschäftsbanken sondern NUR über die Staatsbank.<br />
Unterm Strich kommt aber dasselbe heraus, denn es spielt vorerst keine Rolle, ob eine Bank, 45 Banken oder 12.567 Banken Geld schöpfen â€“ es geht nur um den Vorgang an sich.<br />
Nun zur Bilanz, die leider nur als Text verfügbar ist.</p>
<p><em> Auf der Aktivseite der Kreditbilanz stehen die Entstehungskomponenten des Geldangebots. <br />
Kredite an die sozialistische und private Wirtschaft, an das Wohnungswesen sowie gesellschaftliche Organisationen und Einrichtungen, an Private und ab 1974 an Investitionsvorhaben, die vom Staatshaushalt zu tilgen waren und Staatsaufgaben darstellten. </em></p>
<p>Also, das Geld der DDR fiel nicht vom Himmel oder wurde aus der Luft heraus erzeugt, sondern hatte eine wirtschaftliche Basis. Wie stark oder schwach diese war, spielt ebenso keine Geige, denn wenn man sich die Aktivposten der BuBa oder der EZB anschaut, sollte man besser dazu schweigen.</p>
<p>Die Notenbank finanzierte auch den Staatshaushalt der DDR, denn die volkseigenen Betriebe waren Teile des Staates. Die Nebenposten, wie Währungsreserven, transferabler Rubel oder die Devisenbestände Privater lassen wir mal weg.</p>
<p><em> Die Passivseite der Kreditbilanz enthält die Verwendung der Geldbestände für verschiedene Zwecke: <br />
die Bargeldbestände der Privaten, die Einlagen der Privaten, der sozialistischen und privaten Wirtschaft, der öffentlichen Haushalte und der Wohnungsbaugesellschaften sowie gesellschaftliche Organisationen und Einrichtungen. </em></p>
<p>Wenn wir mal die unterschiedlichen Eigentumsverhältnisse von damals und heute bzw. der beiden deutschen Teilstaaten vernachlässigen - die aber ENTSCHEIDEND für die wirtschaftliche Dynamik sind (siehe China) - wurde die Geldschöpfung nicht viel anders als im Westen vollzogen.<br />
Das geschöpfte Geld basierte auf aktiven Krediten und das Bargeld bzw. die Einlagen wurden passiv verbucht.<br />
Meines Wissens hatte die Staatsbank sogar ein paar Tonnen Gold, aber die vergessen wir auch ganz schnell, da bedeutungslos.</p>
<p>Durch die Planwirtschaft und das â€žReinquatschen der SEDâ€œ war die Staatsbank aber immer unter Kontrolle des Staates und konnte so ihre Aufgaben nur unvollständig erfüllen. Das ist aber wieder ein anderes Thema.<br />
Die staatlich und willkürlich fixierten Preise trugen das Ihrige dazu bei, die reale Wirklichkeit zu verschleiern. Egal, es ging hier nur um den Prozeß der Geldschöpfung.</p>
<p><strong> Aufgabe der Staatsbank war daher allein die Steuerung der Geldmenge, um eine monetäre Über- oder Unterversorgung der Wirtschaft mit Bar- und Buchgeld zu verhindern. </strong> </p>
<p>Klingt das nicht verdächtig nach den immer wieder vorgetragenen geldpolitischen Zielen von BuBa und EZB?</p>
<p>Abgesehen vom Scheitern der sozialistischen Wirtschaft gegenüber dem westlichen, privaten und damit effizienteren System, waren die Unterschiede zwischen D-Mark und DDR-Mark so groß nicht, wenn wir auf die Geldentstehung abstellen.<br />
Und wenn die BuBa noch fremde Devisenreserven hält, dann ist das nur ein weiterer Aktivposten â€“ nicht mehr und nicht weniger.</p>
<p>Der einzige richtige Unterschied war die Konvertibilität in andere Währungen.<br />
Die â€žschwachmatigeâ€œ DDR-Mark konnte sich das schlichtweg nicht erlauben.<br />
Und wie war das einst mit der D-Mark?</p>
<p><em> Vom 1. April 1954 an war es Devisenausländern gestattet, â€žbeschränkt konvertierbareâ€œ Konten in DM (der sogenannten Beko-Mark) zu eröffnen, auf die Deviseninländer Einzahlungen vornehmen durften. Die Konten wurden unverzinslich geführt und konnten zu Zahlungen in Drittländern verwendet werden. Bis zu 1500 Mark pro Jahr durfte jeder Bundesbürger in ausländische Währungen umtauschen; somit wurden Urlaubsreisen im Ausland bezahlbar.<br />
..<br />
Seit dem 30. Juni 1958 waren die Deutsche Mark und die Guthaben der Beko-Konten frei konvertierbar. </em></p>
<p>Quelle: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Mark">https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Mark</a></p>
<p>D.h. über 10 Jahre war die D-Mark ebenfalls nicht konvertibel.<br />
War sie dann von 1948 bis 1958 etwa kein echtes Geld?</p>
<p>Ich denke nicht, denn dieser Umstand ficht den Debitismus nicht an, soweit ich mich dunkel erinnere.</p>
<p>Doch wenn das so ist, warum war dann die Ost-Mark kein echtes Geld?<br />
Ihre Erzeugung lief doch prinzipiell vergleichbar ab.</p>
<p>Ein paar Schuhe von Deichmann für 19,95 € sind auch nur ein paar Schuhe wie die &quot;Budapester&quot;, die etwas mehr <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" />  kosten und vermutlich auch etwas länger halten. <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /></p>
<p>mfG<br />
nereus</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428762</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428762</guid>
<pubDate>Wed, 15 Feb 2017 13:06:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>nereus</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gold der ZB - Antwort erst zum WE (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo @nereus!</p>
<p>Danke für Deinen ausführlichen Beitrag. Da ich auch noch einige der gen. Quellen von Dir dazu durchforsten möchte, wird es erst am Wochenende mit der Antwort. </p>
<p>Viele Grüße aus dem Hamsterrad,<br />
CenTao</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428742</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428742</guid>
<pubDate>Wed, 15 Feb 2017 08:40:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Centao</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kap. Ist Kap. und Soz. ist Soz.. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Du schreibst: <em> Bewertet der Staat eine Goldreserven mit 70.000 USD per<br />
Unze muss eschreibst: <em> Bewertet der Staat eine Goldreserven mit 70.000 USD per<br />
Unze muss es also: Einen Käufer geben, der sich entsprechend verschuldet,<br />
sonst entsteht daraus kein Geld in debitistischen Sinne. </em>s also: Einen Käufer geben, der sich entsprechend verschuldet,<br />
sonst entsteht daraus kein Geld in debitistischen Sinne. </em></p>
<p>Genau hier fängt das Problem schon an. Im debitistischen Sinne.<br />
Alles was sich dieser Definition nicht unterordnet, existiert nicht oder<br />
ist eine falsche Annahme.</p>
</blockquote><p>Hallo nereus!</p>
<p>Das sehe ich ganz anders. Der Debitismus beschreibt den Kapitalismus. Der Debitismus wurde durch die Machttheorie erweitert. Die Machttheorie lässt sich auch auf feudalistische Systeme (Sozialismus) anwenden.<br />
Im Debitismus ist Helikopter-Geld kein Kapitalismus mehr.</p>
<p>Nicht?</p>
<p>Gruß<br />
Rybezahl.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428734</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428734</guid>
<pubDate>Tue, 14 Feb 2017 23:33:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rybezahl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>es ist alles eine Frage des Vertrauens (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo CenTao!</p>
<p>Du schreibst: <em> Bewertet der Staat eine Goldreserven mit 70.000 USD per Unze muss es also: Einen Käufer geben, der sich entsprechend verschuldet, sonst entsteht daraus kein Geld in debitistischen Sinne. </em></p>
<p>Genau hier fängt das Problem schon an. Im debitistischen Sinne.<br />
Alles was sich dieser Definition nicht unterordnet, existiert nicht oder ist eine falsche Annahme.</p>
<p><em> Gold als künstlich bewertete Sicherheit statt Leistungen durch Unternehmen.., im Informationszeitalter? </em></p>
<p>Das meinst Du jetzt nicht ernst, oder?<br />
Im debitistischen Sinn war es zulässig â€“ wenn auch krisenfördernd â€“ daß Schuldner Papiere emittieren ließen, bei denen klar war, daß sie künftig nicht zu bedienen sind.<br />
Nun tritt anstelle der hohlen Zahlungsversprechen ein hochfungibler Aktivposten und jetzt sind die Debitisten not amused.<br />
Die Diskussion hatten wir schon vor 15 Jahren als Reinhard Deutsch von Geld aus dem Nichts sprach und heftige Gegenwehr erfuhr, weil das mit â€ždem Nichtsâ€œ angeblich so nicht stimmte.</p>
<p><em> Genau, und weil nur debitistisches Geld Geld ist, welches durch Verschuldung in die Welt kommen muß, kann das mit dem Gold nicht funktionieren. </em></p>
<p>Genau das habe ich befürchtet.<br />
Es ist ein Definitionsproblem, so wie Märkte, auf denen keinen Schuldgeld zum Einsatz kommt, eben keine Märkte sind und eine Goldmünze kein Zahlungsmittel ist, weil die nämlich ohne Schuld umlaufen kann bzw. deren Schuld längst erloschen ist.<br />
Doch da so etwas nicht in die Definition paßt, kürzen wir es einfach raus.</p>
<p><em> Gibt es diesen Käufer nicht, ist es schlicht &quot;Falschgeld&quot;. </em></p>
<p>Dann erkläre mir doch bitte einmal, warum die BuBa und alle anderen Zentralbanken überhaupt Gold in ihren Aktivbeständen halten?</p>
<p><em> Bringt der Staat es in seine ZB-Bilanz nach Stelter ein, ist es die Vernichtung von Vermögen, weil es bereits ausschließlich akkumuliertes Geld aus vorheriger Zeit betrifft, das wiederum auf der Kreditseite (zeitlich nachlaufend) fehlt. </em></p>
<p>Das ist richtig und das ist doch auch Sinn der Übung.<br />
Der inszenierte Inflationsschub ist selbstverständliche eine Vermögens- und Schuldenvernichtung, aber eine die immer noch besser funktioniert, als wenn alles unkontrolliert den Bach hinunter geht. Ich habe auch nie gesagt, daß wir dadurch alle reicher werden. <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /><br />
Es ging um eine halbwegs erträgliche Krisenlösung. Besser Fuß ab, als Kopf ab.</p>
<p><em> Seine Steuereinnahmen brechen sofort ein, weil diese ausschließlich auf unternehmerischen Verbindlichkeiten ggü. Staat und Dritten Finanzintermdiären ruhen. Deren Kreditwürdigkeit ist durch die Unterbrechung der Verbindlichkeitskette der Finanzintermediäre (Kreditgeber) ebenfalls ruiniert, (siehe Bankendomino). Die müssen nämlich mit echtem Geld arbeiten. </em></p>
<p>Mit echtem Geld â€“ also den bisherigen Luftbuchungen, die jedoch debitistisch statthaft waren. Ich fasse es nicht.<br />
Staats- und Ramschanleihen sind Sicherheiten, aber Gold ist dagegen keine. <img src="images/smilies/hae.gif" alt="[[hae]]" /></p>
<p><em> Bezahlt der Staat seine verbrieften Schulden aus nicht dem Kreditkreislauf! entnommenen Einnahmen selbst, kann das Wirtschaften = Atmen der Industriegesellschaft eingestellt werden. Alles Hamsterradler können nun nach Hause gehen.., weil die Forderungshalter (Mediäre) rechtlos gestellt wurden.<br />
 - Kreditwürdigkeit des Staates wäre perdü. </em></p>
<p>Das ist sie doch schon längst!<br />
Der Staat ist ein Zombie, wie auch die privaten Großbanken, die eine riesige Show aufführen, daß alles in bester Ordnung sei.<br />
Es wird doch nur noch der Schein auf betrügerische Art aufrechterhalten.<br />
Und warum funktioniert das überhaupt?<br />
Weil die meisten Teilnehmer dem System noch VERTRAUEN und diesem somit Kredit geben. Endlich blinkt mal kurz das wirkliche Geheimnis des Kredits auf.</p>
<p><em> Ja, ohne fehlende Definitionen und eingehende Erläuterungen gegen die debitistische Sichtweise zum Geld- und Staatsschuldenbegriff ist der Artikel Mickey-Mouse. </em></p>
<p>Mein lieber CenTao, Dir ist aber schon bekannt, daß Herr Stelter 1990/91 mit einer Dissertation zum DEBITISMUS bei Fredmund Malik promovierte?<br />
Er war einer der Ersten, die das Thema überhaupt in die Öffentlichkeit brachten.<br />
Bei Bedarf bitte hier entlang zum alten Forum: <a href="http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=352803">http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=352803</a></p>
<p><em> Es fehlt an allen wichtigen Details und Deine Frage was Steuerbezahlung mit dem Blutmetall (dottore - Gold gab ich für Eisen) Gold zu tun haben soll, zeigt auf dass Du die (revolutionäre) Machtbindung (Rechte) an den Geldbegriff von PCM noch nicht verinnerlicht hast.., oder? </em></p>
<p>Ja, und das werde ich auch nie verinnerlichen, weil es in dieser Dogmatik auch nie gestimmt hat.<br />
Aus der einst analytisch brillianten Theorie ist eine Religion geworden, die nichts mehr neben sich bestehen lassen will.<br />
Das wurde mir bei den Diskussionen mit Reinhard Deutsch, mit @Diogenes, mit @Dimi und vielen anderen bewußt, denn da wurden von den Hardcore-Debitisten abenteuerliche Thesen aufgestellt.</p>
<p>So wurden Erfindungen genialer Denker auf ihr Urschuldproblem reduziert.<br />
Nur weil sie knapp bei Kasse waren und besser leben wollten, entsprang ihrem Hirn die große Idee.<br />
Da wurde z.B. auch behauptet, daß im Sozialismus keine Märkte existierten, weil es dort kein echtes Geld sondern nur Bezugsscheine gab. <br />
Darüber kann man sicher diskutieren.<br />
Doch gleichzeitig behauptet die Hardcore-Fraktion, daß echtes Geld nur aus machtinduzierten Steuermitteln herleitbar ist â€“ zwangsweiser Verschuldung der Untertanen (Urschuld), die aus Angst vor dem machtbewehrten Staatsmonster fleißig ihre Runden drehen. </p>
<p>Na, da haben wir doch schon einmal eine grundlegende Voraussetzung für echtes Geld, nicht wahr?<br />
Kontraktschulden ergaben sich aus den Arbeitsverträgen und denen zwischen Staatsbürokratie und Kombinaten/Betrieben.<br />
Die religiöse Schuld ergab sich aus dem unverbrüchlichen Klassenbündnis zwischen SED und KPdSU und mußte nur durch Daueranwesenheit des Abgaben schuldners im Staatsgebiet â€žbeglichenâ€œ werden. <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /></p>
<p>Damit hatte der Sozialismus doch die Grundlage der debitistischen Theorie zu 100 % erfüllt! <img src="images/smilies/lach.gif" alt="[[lach]]" /><br />
Die Arbeiterklasse drehte sich im Hamsterrad, generierte Steuereinnahmen, die dann die Parteibürokratie nach entsprechenden Abzügen wieder als â€žWohltatâ€œ über dem Volke ausgoss.<br />
Der einzige Unterschied war, daß es sich bei der Alu-Mark um eine Binnenwährung handelte, doch das ist auch keine explizierte Forderung des Debitismus.<br />
Von Privateigentum ist im Debitismus nämlich überhaupt keine Rede nur von Eigentum an sich und staatlich garantiertem Besitzrecht!<br />
Das gab es in der DDR auch. Wir waren alle Besitzer unserer Wohnung.<br />
Ein staatliches Gewaltmonopol gab es ebenso und was für eines. <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /></p>
<p>Ist Dir das etwa noch nie aufgefallen?<br />
Hast Du Dir das Zentralgestirn des Debitismus eigentlich schon mal richtig angeschaut?<br />
Das Tributgebiet und die Tributpflichtigen waren im Ostblock glasklar definiert.<br />
Die Abgabenschuld wurde ohne Wenn und Aber und ganz ohne Steuerberater erfüllt!<br />
Die Vorverschuldung des Staates war eine mit Ewigkeitswert und wurde nie hinterfragt.<br />
Wozu auch. Das Vertrauen stand festgemauert in der Erde. <img src="images/smilies/lach.gif" alt="[[lach]]" /></p>
<p><em> Einige Machthaber nahmen halt Gold oder Silber (China) als Steuermittel = Geld, weil kreditfähig gegen Zins und Verbriefung von &quot;Rechten&quot;. Forderungen sind also auch Rechte! </em></p>
<p>Nahmen halt auch Gold .. ah ja.<br />
Damit wir uns recht verstehen, daß Machthaber Steuern eintreiben wollen, ist völlig unstrittig zwischen uns.</p>
<p><em> Öl, als der chemische Energiespeicher, als neue ZB-Einlage unserer Gesellschaft wäre diskussionswürdig (ETP). So müssten Schulden neu bewertet werden, da uneinbringlich.., aber bitte nicht mit kredit-und nutzlosem (Edel-)Metall. </em></p>
<p>Kredit- und nutzloses Edelmetall!<br />
Dieser Halbsatz ist geradezu ernüchternd und entlarvend!</p>
<p>Gold ist die beste Sicherheit, die man sich für einen Kredit überhaupt vorstellen kann, weil es eben NICHT auf zweifelhaftem Vertrauen (abgeleitet vom lateinischen credere â€žglaubenâ€œ und creditum â€ždas auf Treu und Glauben Anvertrauteâ€œ; engl. credit oder loan = Leihe) von Menschen beruht, sondern seine Wertbeständigkeit nicht nur aus seinen famosen Eigenschaften generiert, sondern vor allem aus seiner Zeitlosigkeit!</p>
<p>mfG<br />
nereus</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428666</link>
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<pubDate>Tue, 14 Feb 2017 07:52:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>nereus</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Staatsschulden das Hauptproblem? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Daher frage ich Dich nochmals, warum der Goldaufwertungs-Trick nicht<br />
funktionieren soll?<br />
Nur weil @dottore seiner früheren These inzwischen abgeschworen hat?</p>
</blockquote><p>Hallo nereus!</p>
<p>Neben den anderen Bedenklichleiten deshalb, weil das Staatsschulden-Problem nicht das Hauptproblem ist. Sondern deshalb, weil, selbst wenn dieses Problem gelöst werden sollte, der Staat mangels zusätzlicher freiwilliger Verschuldung &quot;im Ländle&quot; bisher eben nur die Option der Konjunkturprogramme hat. Also alles wie vorher, nur sozialistischer. Oder warum sollte der frisch entschuldete Häuslebauer noch ein Haus bauen? <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /></p>
<p>Freilich ist eine Apokalypse nicht wünschenswert und ich bin auch der Meinung, wir alle werden alles tun, um das zu vermeiden (&quot;Alle versichern allen, dass niemandem etwas passiert&quot;). Also letztlich Sozialismus bekommen. Die Frage ist nur, ob das Volk mitspielt oder vorher alles kurz und klein schlägt.</p>
<p>Mit träumte es vor einiger Zeit mal davon... war auch nicht schlimmer als jetzt.</p>
<p>Gruß<br />
Rybezahl.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428648</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428648</guid>
<pubDate>Mon, 13 Feb 2017 18:09:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rybezahl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gold gab ich für Eisen. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Nereus,</p>
<p>es wird mir schon schwarz vor den Augen, weil Herr Stelter schon mal den Begriff Staatsschulden (die er und/oder Du mein(s)t) nicht definiert. </p>
<p>Auch seinen Geldbegriff definiert er nicht. Einzig und allein massgebend soll die Bilanzposition der ZB's Aktiva (Gold) zu Passiva (Verbindlichkeiten im Sinne Kreditaufnahme sein..)?  </p>
<p>Ich tue dies <a href="http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/8058/staatsschulden-v12.html">hiermit</a> und insbesondere auch <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=340679">hier</a>.</p>
<p>Wenn Du Dir die Mühe machst festzustellen, woher, warum und wie Staatsschulden entstehen, welche nämlich <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=340193">unbesicherte Forderungen</a> der Finanzierer des Staates sind und damit schon eingezogenes Geld sind!! und gleichzeitig denn debitistischen Geldbegriff, das Geld <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=428534">(dass diese Geldeinheiten systematisch einzig und allein aus Schuldsummen (d.h. Kreditnachfragen) entstehen</a>), dann ergibt sich daraus niemals eine einfache Lösung a'la Goldhochbuchung.</p>
<p>Die oben genannten ZB-Papiere gelten als Sicherheiten wiederum für ausgereichte Kredite, weil keine dieser Institutionen Geld hortet.</p>
<p>Bewertet der Staat eine Goldreserven mit 70.000 USD per Unze muss es also:<br />
- Einen Käufer geben, der sich entsprechend verschuldet, sonst entsteht daraus kein Geld in debitistischen Sinne. Gold als künstlich bewertete Sicherheit statt Leistungen durch Unternehmen.., im Informationszeitalter?<br />
- Gibt es diesen Käufer nicht, ist es schlicht &quot;Falschgeld&quot;. <br />
- Bringt derStaat es in seine ZB-Bilanz nach Stelter ein, ist es die Vernichtung von Vermögen, weil es bereits ausschließlich akkumuliertes Geld aus vorheriger Zeit betrifft, das wiederum auf der Kreditseite (zeitlich nachlaufend) fehlt.<br />
- Seine Steuereinnahmen brechen sofort ein, weil diese ausschließlich auf unternehmerischen Verbindlichkeiten ggü. Staat und Dritten Finanzintermdiären ruhen. Deren Kreditwürdigkeit ist durch die Unterbrechung der Verbindlichkeitskette der Finanzintermediäre (Kreditgeber) ebenfalls ruiniert, (siehe Bankendomino). Die müssen nämlich mit echtem Geld arbeiten..<br />
- Bezahlt der Staat seine verbrieften Schulden aus nicht dem Kreditkreislauf! entnommenen Einnahmen selbst, kann das Wirtschaften = Atmen der Industriegesellschaft eingestellt werden. Alles Hamsterradler können nun nach Hause gehen.., weil die Forderungshalter (Mediäre) rechtlos gestellt wurden.<br />
- Kreditwürdigkeit des Staates wäre perdü.</p>
<p>Ja, ohne fehlende Definitionen und eingehende Erläuterungen gegen die debitistische  Sichtweise zum Geld- und Staatsschuldenbegriff ist der Artikel Mickey-Mouse. Es fehlt an allen wichtigen Details und Deine Frage was Steuerbezahlung mit dem Blutmetall (dottore - <a href="http://www.elliott-waves.de/free/tagung2/pcm/GewaltmetallGold.pdf">Gold gab ich für Eisen</a>) Gold zu tun haben soll, zeigt auf dass Du die (revolutionäre) Machtbindung (Rechte) an den Geldbegriff von PCM noch nicht verinnerlicht hast.., oder?</p>
<p>Macht -&gt; Steuern, sonst Tod -&gt; Geld (Kredit) (Muscheln, Walnuss, Gold, Papier mit Sicherheiten (allerdings keine Waren) -&gt; Wirtschaften -&gt; Nachschulden</p>
<p>Einige Machthaber nahmen halt Gold oder Silber (China) als Steuermittel = Geld, weil kreditfähig gegen Zins und Verbriefung von &quot;Rechten&quot;. Forderungen sind also auch Rechte!</p>
<p>Öl, als der chemische Energiespeicher, als neue ZB-Einlage unserer Gesellschaft wäre diskussionswürdig (ETP). So müssten Schulden neu bewertet werden, da uneinbringlich.., aber bitte nicht mit kredit-und nutzlosem (Edel-)Metall.</p>
<p>Gruß,<br />
CenTao</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428629</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428629</guid>
<pubDate>Mon, 13 Feb 2017 13:59:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Centao</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wohl nicht nur täglicher Überlebenskampf. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Silke,</p>
<blockquote><blockquote><p>Als vor vielleicht ca. 100.000 Jahren ein Mensch, zum ersten Mal einen<br />
Goldnugget in einem ausgewaschene Flussbett gesehen hat, was wird ihn<br />
wohl bewogen haben, sich zu bücken und diesen Nugget aufzuheben?</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Er wird sich vor ca.<br />
<a href="http://www.wissenschaft.de/archiv/-/journal_content/56/12054/1226412/Heutiger-Mensch-erst-vor-100.000-Jahren-aus-Afrika-ausgewandert/">100.000<br />
Jahren</a> nicht gebückt haben, weil er um die Zeit<br />
<a href="http://www.rp-online.de/panorama/wissen/megaduerre-rottete-die-menschheit-nahezu-aus-aid-1.2308880">andere<br />
Sorgen</a> hatte und es wiederholt so<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Genetischer_Flaschenhals#Genetischer_Flaschenhals_beim_Menschen">knüppeldick</a><br />
kam, dass das Interesse an<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%A4berfeld_von_Warna">Gold</a><br />
erst viel <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kurgankultur">später</a><br />
begonnen haben dürfte.</p>
</blockquote><p>Nun ja, es scheint wohl durchaus noch Zeit für &quot;Müßiggang&quot; gegeben zu haben<img src="images/smilies/wink.png" alt="<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt=";-)" />" /></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jungpal%C3%A4olithische_Kleinkunst">https://de.wikipedia.org/wiki/Jungpal%C3%A4olithische_Kleinkunst</a></p>
<p>Die Frage bleibt, wann immer es auch erstmals gewesen ist, warum wurde der Nugget aufgehoben und mitgenommen, wenn Gold doch Müll ist, wie @Phoenix5 hier mal geschrieben hat?</p>
<p>LG</p>
<p>siggi</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428627</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428627</guid>
<pubDate>Mon, 13 Feb 2017 13:20:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>siggi</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wie weit darf es denn sein :-) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber siggi,</p>
<blockquote><blockquote><p>...gelbe Ahnung?</p>
</blockquote></blockquote><p>Das galt nicht dir persönlich, sondern deiner Unterstellung gegenüber einem anderen Forenmitglied.</p>
<blockquote><p>Nur in Ansätzen, aber der Weg ist das Ziel<img src="images/smilies/wink.png" alt="<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt=";-)" />" /></p>
</blockquote><p>Wie bei mir auch...<br />
Dafür ist das Forum ja da.<br />
 </p>
<blockquote><p>Ich kenne diese Aussagen natürlich und sie sind in der heutigen Zeit<br />
sicherlich auch alle berechtigt. </p>
</blockquote><p>Ja.In jedem Fall diskussionswürdig.<br />
Im DGF und EWF wurde gerade darüber viel und hochkarätig gestritten.<br />
Zur Zeit ist es eher ruhig geworden bei den spannenden Themen.<br />
Ich möchte immer wieder mal anstupsen, in der Hoffnung, dass sich die kompetenteren Foristas einklinken.<br />
   </p>
<blockquote><p>Allerdings finde ich, dass sie gerade beim Thema Gold etwas zu kurz<br />
springen.</p>
<p>Der Ursache für die Faszination von Gold lässt sich mMn. damit nicht<br />
erklären.</p>
</blockquote><p>Möglicherweise eine Memplexbildung in den letzten paar tausend Jahren, die wieder verschwinden wird. Ich weiß es nicht.<br />
In einem zweistufigen Zentralbanksystem kann ich keinen sinnvollen Platz für Gold erkennen.<br />
Debitistisch betrachtet retten uns alte Schuldner nur neue Schuldner über eine  bestimmte Zeit, egal welche Waren wir im System hin und her schieben.<br />
 </p>
<blockquote><p>Als vor vielleicht ca. 100.000 Jahren ein Mensch, zum ersten Mal einen<br />
Goldnugget in einem ausgewaschene Flussbett gesehen hat, was wird ihn wohl<br />
bewogen haben, sich zu bücken und diesen Nugget aufzuheben?</p>
</blockquote><p>Er wird sich vor ca. <a href="http://www.wissenschaft.de/archiv/-/journal_content/56/12054/1226412/Heutiger-Mensch-erst-vor-100.000-Jahren-aus-Afrika-ausgewandert/">100.000 Jahren</a> nicht gebückt haben, weil er um die Zeit <a href="http://www.rp-online.de/panorama/wissen/megaduerre-rottete-die-menschheit-nahezu-aus-aid-1.2308880">andere Sorgen</a> hatte und es wiederholt so <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Genetischer_Flaschenhals#Genetischer_Flaschenhals_beim_Menschen">knüppeldick</a> kam, dass das Interesse an <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%A4berfeld_von_Warna">Gold</a> erst viel <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kurgankultur">später</a> begonnen haben dürfte.<br />
 </p>
<blockquote><p>Ich kenne diese interessante Abhandlung von PCM natürlich und es lohnt<br />
sich, immer wieder mal rein zu schauen. Z.B.:</p>
</blockquote><p>Ja.<img src="images/smilies/top.gif" alt="[[top]]" /> <br />
 </p>
<blockquote><p>&quot;Nichts entzweit Amateure und Profis, Dichter und Denker,  <br />
Herrscher  und  Beherrschte  mehr  als  dieses  Ding.  <br />
<strong>GOLD  ist  Ambivalenz  pur</strong>.  Und  niemals  wird  es  möglich <br />
sein,  eine  einheitliche  Einstellung  der  Menschen  dazu  zu  gewinnen, <br />
jedenfalls  nicht so,  wie  sich  alle  Menschen  unschwer  auf  den  Wert <br />
anderer  Elemente  wie Wasser und Sauerstoff, auf Lebensnotwendiges <br />
wie Brot  und  Behausung  oder  auf  Eigenschaften  oder  Lebensabläufe<br />
einigen wie Mut oder Fleiß, wie Liebe und Tod.&quot;  </p>
<p>Sehr weise gesprochen, würde ich sagen<img src="images/smilies/wink.png" alt="<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt=";-)" />" /></p>
</blockquote><p>Ja. Wie so oft...<br />
Haben wir erst einmal unser Trinkwasser und unsere Atemluft, unsere Möglichkeiten zu Ernährung und Behausung verwirtschaftet, haben wir alle zusammen unser Existenzrecht verwirkt.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Silke</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428618</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428618</guid>
<pubDate>Mon, 13 Feb 2017 12:02:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mal etwas weiter zurück schauen. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Silke,</p>
<blockquote><p>...gelbe Ahnung?</p>
</blockquote><p>Nur in Ansätzen, aber der Weg ist das Ziel<img src="images/smilies/wink.png" alt="<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt=";-)" />" /></p>
<blockquote><p>...dass diese Geldeinheiten systematisch einzig und allein aus<br />
Schuldsummen (d.h. Kreditnachfragen) entstehen können. Schulden runter und<br />
Sachwerte rauf funktioniert nur für einzelne Marktsegmente, nicht auf das<br />
Gesamtsystem bezogen. Wo kommt die EInheit her, in der Sachwerte bewertet<br />
werden? Richtig, einzig und allein aus Schuldsummen (d.h. aus ihrer<br />
Finanzierung, aus Verschuldungen).<br />
Eine Umlaufgeschwindigkeit gibt es eben nicht, wenn man die Finanzierung<br />
und damit verknüpfte Geldentstehung systematisch verstanden hat. Das<br />
Guthaben läuft nicht umher. Es ist nur ein ... man könnte sagen ...<br />
&quot;Zustand des gut habens&quot; der seinen Halter wechselt. Jeder der an rollende<br />
Taler denkt hat noch etwas vor sich.&quot;<br />
<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=387133">http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=387133</a></p>
</blockquote><blockquote><p>&quot;Kein Gut (bzw. keine Sicherheit) wird konkret bewertet, weil es ein<br />
Gefühl der Brauchbarkeit gibt! Alles wird konkret bewertet, weil es einen<br />
Preis gibt, der dies ausdrücken muss! </p>
</blockquote><p>Ich kenne diese Aussagen natürlich und sie sind in der heutigen Zeit sicherlich auch alle berechtigt. </p>
<p>Allerdings finde ich, dass sie gerade beim Thema Gold etwas zu kurz springen.</p>
<p>Der Ursache für die Faszination von Gold lässt sich mMn. damit nicht erklären.</p>
<p>Als vor vielleicht ca. 100.000 Jahren ein Mensch, zum ersten Mal einen Goldnugget in einem ausgewaschene Flussbett gesehen hat, was wird ihn wohl bewogen haben, sich zu bücken und diesen Nugget aufzuheben?</p>
<blockquote><p>Wir leben im Debitismus und nicht in<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Eldorado">Eldorado</a>.<br />
Gold macht nur in<br />
<a href="http://www.waffenostheimer.de/media/catalog/product/cache/1/image/9df78eab33525d08d6e5fb8d27136e95/c/o/colt_1911a1_gre_9mm_01_3.jpg">einer<br />
Form</a> Sinn (siehe<br />
&quot;<a href="http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/download/pcm-17.pdf">Gewaltmetall<br />
Gold</a>&quot;).</p>
</blockquote><p>Ich kenne diese interessante Abhandlung von PCM natürlich und es lohnt sich, immer wieder mal rein zu schauen. Z.B.:</p>
<p>&quot;Nichts entzweit Amateure und Profis, Dichter und Denker,  <br />
Herrscher  und  Beherrschte  mehr  als  dieses  Ding.  <br />
<strong>GOLD  ist  Ambivalenz  pur</strong>.  Und  niemals  wird  es  möglich  sein,  eine  einheitliche  Einstellung  der  Menschen  dazu  zu  gewinnen,  jedenfalls  nicht so,  wie  sich  alle  Menschen  unschwer  auf  den  Wert  anderer  Elemente  wie Wasser und Sauerstoff, auf Lebensnotwendiges <br />
wie Brot  und  Behausung  oder  auf  Eigenschaften  oder  Lebensabläufe einigen wie Mut oder Fleiß, wie Liebe und Tod.&quot;  </p>
<p>Sehr weise gesprochen, würde ich sagen<img src="images/smilies/wink.png" alt="<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt=";-)" />" /></p>
<p>LG</p>
<p>siggi</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428589</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428589</guid>
<pubDate>Mon, 13 Feb 2017 01:53:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>siggi</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Technische und systematische Sichtweisen&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Meph,</p>
<p>Viele richtige Gedanken von dir zum Golde. Dann hakt es aber wieder.<br />
Die Reflationierungsversuche per Anleihekauf schenken dem System Zeit auf Kosten von Vertrauen=Stabilität. </p>
<p>Die Idee ist nicht gerade neu:<br />
&quot;Theoretisch geht - wie oft genug gesagt - eben alles. Und jedermann kann als Notenbank jede wie auch immer gewünschte Inflation fabrizieren. Und zwar dadurch, dass Staatstitel (fremde und eigene) in die Aktivseite genommen werden, am besten direkt von den Staaten selbst reingenommen, das erspart den mühsamen (und heute noch beschrittenen) Weg über den&quot;Kapitalmarkt&quot;.&quot;<br />
@dottore<br />
<a href="http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=44075">http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=44075</a></p>
<blockquote><blockquote><p>Wir leben im Debitismus </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Eben nicht. Wir leben im Postdebitismus, seitdem Zentralbanken Anlagen zum<br />
Nennwert aufkaufen und ihre Bilanzen damit verlängern.</p>
</blockquote><p><br />
Schau dir noch einmal den Disput der Kollegen @A. und @P. an<br />
z.B. ab hier:<br />
&quot;Dort (http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=334150) hatte ich dir detailliert erklärt, <strong>weshalb ein Überwinden der Fristigkeit (Zentralbank kauft einfach mal an) zum System Error führt</strong>. <br />
Mein dortiges Fazit: &quot;Die Zentralbanken können die Laufzeit des Systems durch kontrollierte und nur langsam merkliche Bilanzausweitungen verlängern, <strong>aber nicht durch Bilanzausweitungen eine Lösung anbieten, die Fristigkeiten und befristete geldpolitische Instrumente überflüssig machen.</strong>&quot;<br />
@Ashitaka <br />
<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=353887">http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=353887</a></p>
<p>Warum denn nicht?<br />
Guckst du weiter:</p>
<blockquote><p>unbefristete Zentralbankliquidität<br />
Ein Aspekt, den Du unterschlägst, ist die Tatsache, dass Zentralbanken<br />
Geld ja nicht nur befristet zur Verfügung stellen. </p>
</blockquote><p>
&quot;Ja, technisch geht dies einwandfrei. <strong>Systemisch kann es sich keine Zentralbank erlauben, eine Geldpolitik durch unbefristete Bilanzausweitungen zu betreiben.</strong> Warum? Weil durch den Ankauf das Wesen des Schuldgeldsystems und damit jegliche Voraussetzung für das Entstehen von Werten (den Paritäten) gefährdet wird. Das für die Bewertung benötigte Geld ist nichts einseitiges. <strong>Kauft die ZB immer zu per Bilanzausweitung, schafft sie keine Werte, sondern sie vernichtet diese.</strong> Den zusätzlichen Geldsummen, die ihren Weg durch Bilanzausweitung ins System finden, stehen keine Schulden gegenüber, d.h. die Zentralbank nimmt nicht Kredit auf, um den Ankauf zu tätigen, sondern sie schüttelt einfach das Geld aus dem Ärmel.<br />
(&lt;-meintest du vielleicht diesen Passus, Meph?)<br />
Jetzt verfallen die meisten Menschen dem Glauben, dass dies ungehindert funktionieren könnte, ohne sich die Frage beantworten zu können, weshalb z.B. 1 Tonne Gold überhaupt 37,8 Milliarden US-Dollar wert ist. Das hat technisch etwas mit Handel zu tun, nur ist systemisch gesehen kein Handel möglich, wenn es nicht vorher und andauernd zu Ver- und Entschuldungsprozessen (Krediten) der Handelnden kommt (Vor- und Nachfinanzierung). Eine Refinanzierung steht IMMER nach den Finanzierungen. Ungeachtet dessen, dass insgesamt nur eine Aufschuldung funktioniert, muss dieses ständige auftauchen und Verschwinden von Schuldverhältnissen berücksichtigt werden. Ohne diese Termine hätte das heutige Geld (im Gegensatz zu anfänglichen Abgaben heute nicht mehr körperlich) KEINEN WERT! <strong>Werte kann die ZB nicht per Bilanzausweitung verteidigen.</strong> Nichts führt an den wertursächlichen Verschuldungsketten und Kreditnachfragen der Nichtbanken vorbei.&quot;<br />
@Ashitaka<br />
<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=334150">http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=334150</a></p>
<blockquote><p>Das heutige System ist eben nicht mehr das System von ehemals, als Gestern<br />
noch Heute war.</p>
</blockquote><p>Doch. Es ist genau das gleiche seit mindestens Mesopotamien:<br />
Wir finden uns in, mit Vorfinanzierungsproblemen unlösbar belasteten und zu ihrer Besicherung Abgaben erzwingenden, Zentralmachtsystemen, in denen Machtkreisläufe installiert wurden mit Redistribution sowie Be- und Entmächtigungen (eigentumsökonomische Spielräume), die durch exponentielles Nachschuldnerzwingen systemisch aufschulden, weil systembedingt nicht ausreichend entschuldet werden kann.<br />
-&gt; deshalb Aufschuldung in allen Bereichen (öffentlich, privat, religiös und sogar urschuldnerisch bei heute bereits 7,5 Mrd. Menschen, die die Biosphäre erdrücken und die Ressourcen vernichten).</p>
<p>Wir sind heute nur fortgeschrittener in der Zeit und damit in der globalen Aufschuldung.<br />
Können unsere Urschulden nicht mehr bedienbar gehalten werden, geht die Menschheit global unter. Noch ein paar Fukushima's oder andere Komplexitätsabbrüche=Simplifizierungen und auch im tiefsten Urwald und in der letzten Ecke der Taiga wird kein Mensch mehr über Generationen gesund überleben können.<br />
 </p>
<blockquote><p><a href="https://www.google.com/?gfe_rd=cr&amp;ei=u4V7VsfLOcvj8weFtpWgCg&amp;gws_rd=cr&amp;fg=1#q=Anleihenankauf+der+EZB">Dieser<br />
kleine fulminante Unterschied </a>scheint dir entgangen zu sein.</p>
</blockquote><p>&quot;Systemisch kann sie (EZB) nichts gegen die Deflation, gegen die sinkenden Kreditnachfragen und den dadurch fehlenden Besicherungen machen. Sie kann <strong>nur so tun als ob</strong>, indem sie ihre Bilanz verlängert, die Instrumente neu ausgestaltet oder die Standards weiter senkt.&quot;<br />
@Ashitaka <br />
<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=334150">http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=334150</a></p>
<p>Liebe Grüße<br />
Silke</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 12 Feb 2017 19:51:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>etwas konkreter darf es schon sein (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo CenTao!</p>
<p>Du schreibst: <em> ..die Verzweiflung muß groß sein.., ja die ZB's dürfen alles, tun sie ja auch schon..<br />
Konzertierte Aktion weltweit, das ist doch voll NWO..,oder? Willkommen im Reich des vernetzten Sozialismus.. </em></p>
<p>Ja, ich stimme Dir vollkommen zu.</p>
<p><em> Nur die Gläubiger mit den Staatspapieren auf der Aktiva finden dies nicht witzig und sind schlagartig dank Falschmünze sofort pleite sind, denn auch deren Kreditgeber sind unerbittlich... Na klar hat Dottore dies voraus gesehen.., das Medium nun soll Golde sein. Ja das goldenen Kalb, es hat uns wieder. </em></p>
<p>Das kann man bedauern oder gut finden, je nach Sichtweise.</p>
<p><em> Unter uns, der Artikel von Herrn Stelter ist aus Sicht gelber Coleur, ja schon etwas leicht Mickeymouse.. und die Idee alt, aber obacht, ich denke Stelter ist gut vernetzt. Wir nähern uns langsam dem finanziellen Endgame..?! </em></p>
<p>Nun, wenn Du den Artikel als Disney-Produkt bezeichnest, ist das Deine Sache.<br />
Zählen sollten allerdings Argumente gegen seine These.</p>
<p><em> Es ist halt so, Öl wird in Dollar oder Euro bezahlt, wird dies verwässert ist der Ofen sprichwörtlich aus. Lieferungen gegen Gold-Schuldscheine?<br />
Südafrika die neue Macht auf Erden?  <br />
Kann ich dann Steuern zahlen mit Gold? </em></p>
<p>Südafrika?<br />
Die größten Goldförderer sind gerade China, Australien und Rußland.<br />
Südafrika rangiert auf Platz 5.<br />
Wir dürfen aber sicher davon ausgehen, daß bei Preisen jenseits der 3, 4 oder 5.000 US-$ Marke alle Minen nochmals gründlich durchforstet werden.<br />
An der Bergakademie Freiberg kam man schon mal auf die Idee bei einem höheren  Silberpreis wieder den Silberbergbau im Erzgebirge zu reaktivieren.<br />
Bei Bedarf bitte hier entlang: <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/millionen-fuer-den-bergbau-sachsen-im-silberrausch-1572126.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2">http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/millionen-fuer-den-bergbau-sachsen-im-silberrausc...</a></p>
<p>Und was hat jetzt die Steuerzahlung mit Gold zu tun?<br />
Bei diesen Eseleien können wir auch uns darüber unterhalten, daß richtiges Geld nur Bargeld ist und die Finanzämter kein solches mehr annehmen, wenn man mit Selbigen dorthin trabt.<br />
Daher gilt hier das Kölsche Grundgesetz: Wat sull der Quatsch?</p>
<p>Ehrlich gesagt, ich bin ein wenig enttäuscht von Deiner â€žGegenwehrâ€œ.<br />
Du hast kein Argument gegen die goldene Lösung vorgebracht.<br />
Du hast nur mitgeteilt, daß Dir die Speise nicht schmeckt aber nicht gesagt, warum.</p>
<p><em> Beachte auch die inzwischen riesigen Staatsquoten in den westlichen Ländern </em></p>
<p>Auch das ist keine Widerlegung.<br />
Du zählst lediglich die kritischen Punkte des großen Casinos auf, bei denen ich völlig mit Dir konform gehe.<br />
Es ging aber ursprünglich darum, WIE man das Schulden-Problem halbwegs in den Griff bekommt. Ich sprach auch nicht vom kommenden Paradies.</p>
<p>Daher frage ich Dich nochmals, warum der Goldaufwertungs-Trick nicht funktionieren soll?<br />
Nur weil @dottore seiner früheren These inzwischen abgeschworen hat?</p>
<p>mfG<br />
nereus</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 12 Feb 2017 19:04:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>nereus</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Unkontaktiertes Volk durch Goldgräber bedroht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Um das superdreckige GEWALT-Metall &gt; G.O.L.D. &gt; auf alt alchemistische Art<br />
&amp; Weise in Tonnen weltweit dem ERD-Reich zu ent-reißen, setzen die<br />
MenschenAffen fröhlichst Tonnen von Quecksilber ein. Die wenigen &amp; vor<br />
allem superlustigen Spaßvögel, die sich Gedanken über den/einen<br />
minimalen Quecksilberanteil zum Beispiel in den neuesten<br />
&quot;ENERGIE-Spar-LAMPEN&quot; machen, oder sich über Quecksilber in Zahnfüllungen<br />
(Amalgam), oder in pharmazeutischen &quot;TODES-Spritz-IMPFUNGEN &amp; Arz(t)neien&quot;<br />
seit mehr als 300 Jahren machen, sind selbstverständlich zu<br />
vernachlässigen. Wo kämen wir denn da hin, wenn das tolle Quecksilber auf<br />
einmal weltweit verboten werden würde!</p>
</blockquote><p><img src="http://www.spektrum.de/fm/912/thumbnails/guilherme-gnipper-1334-2-original-original_original.jpg.2236416.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><a href="http://www.spektrum.de/news/sensationelle-bilder-zeigen-unkontaktiertes-volk/1430517">http://www.spektrum.de/news/sensationelle-bilder-zeigen-unkontaktiertes-volk/1430517</a></p>
<p>Mehrere tausend Goldgräber sind in ein Gebiet eingedrungen, das von Jägern und Sammlern bewohnt wird, die bisher offenbar noch keinen Kontakt mit der Zivilisation hatten.<br />
Grund:<br />
Mehrere tausend illegale Goldgräber seien in den letzten Wochen in das Reservat eingedrungen, um dort nach dem Edelmetall zu schürfen. Ihre Aktivität habe in den vergangenen Monaten wegen der wirtschaftlichen Krise stark zugenommen. Gleichzeitig hat der Staat der Schutzbehörde FUNAI das Budget stark gekürzt, so dass sie ihren Aufgaben nur noch unzureichend nachkommen kann. </p>
<p>Das ist es, was ich auch schon länger vermute: Die nächste globale Wirtschaftskrise bedeutet das endgültige Aus für die letzten noch wild lebenden Menschen und für viele Wildtierarten.</p>
<p>Gruß Mephistopheles</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428554</link>
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<pubDate>Sun, 12 Feb 2017 17:26:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mephistopheles</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Bin weiter skeptisch (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo nereus!</p>
<p>Danke!</p>
<blockquote><p>Und ob sich da was ändert!<br />
Wenn Du Dein Häuschen (380.000 €) abstottern mußt und die Raten (Deine<br />
Verbindlichkeiten) Dich Jahrzehnte quälen, wirst Du einen Lottogewinn von<br />
über 500.000 € begeistert entgegennehmen und das Problem mit einem<br />
Schlag aus der Welt schaffen.</p>
</blockquote><p>Das ist irgendwie schwer vorstellbar:</p>
<p>- Das Haus wird nicht neu bewertet? Die Bank fährt also einen gewaltigen Verlust ein? Und das hat keine Auswirkungen auf die Kreditpyramide?<br />
- Und wenn alle ihre Kredite so locker losgeworden sind, was dann?<br />
- Und die Halter von Staatsanleihen werden ausbezahlt?</p>
<p>Ich muss mir das noch genau überlegen, bin aber sehr skeptisch. Mit einer Hoch- oder Runterskalierung der Schulden bzw. Guthaben ist das Problem nicht gelöst, vielmehr scheint es mir an den mannigfaltigen Schuldverhältnissen im Sinne von gesellschaftlichen Relationen selbst zu liegen, die aber dadurch nicht verändert werden können.</p>
<p>Gruß<br />
Rybezahl.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428548</link>
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<pubDate>Sun, 12 Feb 2017 15:59:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rybezahl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Narrative und Fakten (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Eben nicht. Wir leben im Postdebitismus, seitdem <strong>Zentralbanken Anlagen</strong></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>zum</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Nennwert[/b] aufkaufen und ihre Bilanzen damit verlängern.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Fett von mir.</p>
<p>Das PSPP des Eurosystems (&quot;Public Sector Purchasing Programme&quot;) kauft auf<br />
dem Sekundärmarkt, also zu Börsenpreisen, nicht zu Nominalen.</p>
<p>Vgl.:<br />
<a href="https://www.ecb.europa.eu/ecb/legal/pdf/oj_jol_2015_121_r_0007_en_txt.pdf">https://www.ecb.europa.eu/ecb/legal/pdf/oj_jol_2015_121_r_0007_en_txt.pdf</a></p>
<p>Sonst würde es auch nicht funktionieren, denn es sollen ja die Gläubiger<br />
mit Liquidität versorgt werden.</p>
<p>Wobei ich um Verzeihung bitte, die Narrativen mit Fakten stören zu<br />
müssen.</p>
</blockquote><p>Fakt ist der Wert, den die Anleihen jetzt hätten, wenn die Zentralbank mit den unendlich tiefen Taschen <strong>nicht</strong> zugekauft hätte.<br />
Narrativ ist der Börsenpreis <strong>nach</strong> dem Zukauf der Zentralbank.</p>
<p>Ich weiß, das ist schwierig zu verstehen. Die Wahrheit kommt immer dann auf, wenn die Zentralbank versucht, den angesammelten Müll wieder zu verkaufen. Und weil sie das weiß, deswegen versucht sie erst erst nicht einmal.</p>
<p>Gruß Mephistopheles</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428547</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428547</guid>
<pubDate>Sun, 12 Feb 2017 15:42:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mephistopheles</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wie kommst Du darauf? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Eben nicht. Wir leben im Postdebitismus, seitdem <strong>Zentralbanken Anlagen zum<br />
Nennwert</strong> aufkaufen und ihre Bilanzen damit verlängern.</p>
</blockquote><p>Fett von mir.</p>
<p>Das PSPP des Eurosystems (&quot;Public Sector Purchasing Programme&quot;) kauft auf dem Sekundärmarkt, also zu Börsenpreisen, nicht zu Nominalen.</p>
<p>Vgl.:<br />
<a href="https://www.ecb.europa.eu/ecb/legal/pdf/oj_jol_2015_121_r_0007_en_txt.pdf">https://www.ecb.europa.eu/ecb/legal/pdf/oj_jol_2015_121_r_0007_en_txt.pdf</a></p>
<p>Sonst würde es auch nicht funktionieren, denn es sollen ja die Gläubiger mit Liquidität versorgt werden.</p>
<p>Wobei ich um Verzeihung bitte, die Narrativen mit Fakten stören zu müssen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428543</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428543</guid>
<pubDate>Sun, 12 Feb 2017 14:14:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Orlando</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Die Schuldsummenfreaks verstehen nicht, dass die Geldeinheiten von der EZB und FED bei Bedarf mit ein paar Mausklicks erzeugt werden. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Lieber siggi,</p>
<p>...gelbe Ahnung?</p>
<p>...dass diese Geldeinheiten systematisch einzig und allein aus<br />
Schuldsummen (d.h. Kreditnachfragen) entstehen können. Schulden runter und<br />
Sachwerte rauf funktioniert nur für einzelne Marktsegmente, nicht auf das<br />
Gesamtsystem bezogen. Wo kommt die EInheit her, in der Sachwerte bewertet<br />
werden? Richtig, einzig und allein aus Schuldsummen (d.h. aus ihrer<br />
Finanzierung, aus Verschuldungen).<br />
Eine Umlaufgeschwindigkeit gibt es eben nicht, wenn man die Finanzierung<br />
und damit verknüpfte Geldentstehung systematisch verstanden hat. Das<br />
Guthaben läuft nicht umher. Es ist nur ein ... man könnte sagen ...<br />
&quot;Zustand des gut habens&quot; der seinen Halter wechselt. Jeder der an rollende<br />
Taler denkt hat noch etwas vor sich.&quot;<br />
<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=387133">http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=387133</a></p>
<p>&quot;Kein Gut (bzw. keine Sicherheit) wird konkret bewertet, weil es ein<br />
Gefühl der Brauchbarkeit gibt! Alles wird konkret bewertet, weil es einen<br />
Preis gibt, der dies ausdrücken muss! Eigentum wird gepreist und der Preis<br />
wird in umlauffähig gemachten Schulden (Geld als Träger dieser<br />
Eigenschaft) ausgedrückt! In jedem Kontrakt, in jeder Bilanz, in jeder<br />
Cash-Rechnung und Planung einer Mehrwertgewinnung. Dieser Preis ist von der<br />
Nachfrage aus der Verschuldung des Publikums abhängig. Solange neue<br />
Schulden im Zeitpunkt 2011 umlauffähig (zu Geld) gemacht werden, solange<br />
stellt sich einem zeitlich (dem nachgelagerten Angebot/Produktion) die<br />
Möglichkeit zur Aufwertung.&quot;<br />
<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=257281">http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=257281</a></p>
</blockquote><p>Bis hieher kann man 100pro zustimmen.</p>
<blockquote><p>Wir leben im Debitismus </p>
</blockquote><p>Eben nicht. Wir leben im Postdebitismus, seitdem Zentralbanken Anlagen zum Nennwert aufkaufen und ihre Bilanzen damit verlängern.</p>
<p>und nicht in</p>
<blockquote><p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Eldorado">Eldorado</a>.<br />
Gold macht nur in<br />
<a href="http://www.waffenostheimer.de/media/catalog/product/cache/1/image/9df78eab33525d08d6e5fb8d27136e95/c/o/colt_1911a1_gre_9mm_01_3.jpg">einer<br />
Form</a> Sinn (siehe<br />
&quot;<a href="http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/download/pcm-17.pdf">Gewaltmetall<br />
Gold</a>&quot;).</p>
<p>&quot;<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=297450">Warum es<br />
keinen prinzipiellen Unterschied zwischen einem Goldstandard und dem<br />
heutigen System gibt</a>&quot;.</p>
</blockquote><p>Das heutige System ist eben nicht mehr das System von ehemals, als Gestern noch Heute war.<br />
<a href="https://www.google.com/?gfe_rd=cr&amp;ei=u4V7VsfLOcvj8weFtpWgCg&amp;gws_rd=cr&amp;fg=1#q=Anleihenankauf+der+EZB">Dieser kleine fulminante Unterschied </a>scheint dir entgangen zu sein.</p>
<blockquote><p>Liebe Grüße<br />
Silke</p>
</blockquote><p>Liebesgrüße <img src="images/smilies/herz.gif" alt="[[herz]]" /> <img src="images/smilies/zigarre.gif" alt="[[zigarre]]" />  Mephistopheles</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428541</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428541</guid>
<pubDate>Sun, 12 Feb 2017 13:30:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mephistopheles</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Links, die ich auch zur Replik gesucht hatte, danke! (oT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[- kein Text -]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428540</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428540</guid>
<pubDate>Sun, 12 Feb 2017 13:22:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Centao</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Die Sachwertfreaks verstehen nicht, dass ihre Sachwerte mit Geldeinheiten bewertet werden,... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber siggi,</p>
<p>...gelbe Ahnung?</p>
<p>...dass diese Geldeinheiten systematisch einzig und allein aus Schuldsummen (d.h. Kreditnachfragen) entstehen können. Schulden runter und Sachwerte rauf funktioniert nur für einzelne Marktsegmente, nicht auf das Gesamtsystem bezogen. Wo kommt die EInheit her, in der Sachwerte bewertet werden? Richtig, einzig und allein aus Schuldsummen (d.h. aus ihrer Finanzierung, aus Verschuldungen).<br />
Eine Umlaufgeschwindigkeit gibt es eben nicht, wenn man die Finanzierung und damit verknüpfte Geldentstehung systematisch verstanden hat. Das Guthaben läuft nicht umher. Es ist nur ein ... man könnte sagen ... &quot;Zustand des gut habens&quot; der seinen Halter wechselt. Jeder der an rollende Taler denkt hat noch etwas vor sich.&quot;<br />
<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=387133">http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=387133</a></p>
<p>&quot;Kein Gut (bzw. keine Sicherheit) wird konkret bewertet, weil es ein Gefühl der Brauchbarkeit gibt! Alles wird konkret bewertet, weil es einen Preis gibt, der dies ausdrücken muss! Eigentum wird gepreist und der Preis wird in umlauffähig gemachten Schulden (Geld als Träger dieser Eigenschaft) ausgedrückt! In jedem Kontrakt, in jeder Bilanz, in jeder Cash-Rechnung und Planung einer Mehrwertgewinnung. Dieser Preis ist von der Nachfrage aus der Verschuldung des Publikums abhängig. Solange neue Schulden im Zeitpunkt 2011 umlauffähig (zu Geld) gemacht werden, solange stellt sich einem zeitlich (dem nachgelagerten Angebot/Produktion) die Möglichkeit zur Aufwertung.&quot;<br />
<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=257281">http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=257281</a></p>
<p>Wir leben im Debitismus und nicht in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Eldorado">Eldorado</a>.<br />
Gold macht nur in <a href="http://www.waffenostheimer.de/media/catalog/product/cache/1/image/9df78eab33525d08d6e5fb8d27136e95/c/o/colt_1911a1_gre_9mm_01_3.jpg">einer Form</a> Sinn (siehe &quot;<a href="http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/download/pcm-17.pdf">Gewaltmetall Gold</a>&quot;).</p>
<p>&quot;<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=297450">Warum es keinen prinzipiellen Unterschied zwischen einem Goldstandard und dem heutigen System gibt</a>&quot;.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Silke</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428534</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=428534</guid>
<pubDate>Sun, 12 Feb 2017 10:16:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
