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<title>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017 - &quot;Mentalfaschismus&quot;</title>
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<description>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017</description>
<language>de</language>
<item>
<title>&quot;Mentalfaschismus&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Falkenauge,</p>
<p>Überlegungen sind wichtig. <br />
Aber Vorsicht vor den Zirkelschlüssen in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6hlengleichnis">Platons Höhle</a>.</p>
<p>&quot;Die aufgrund der Vorfinanzierungslücke stets expansive Zentralmacht (andernfalls fusion, fision) hat man erst dann bildlich vor Augen, wenn man sie als <strong>ein Negativ des Ohnmächtigen</strong>, d.h. der durch zentrale Institutionen gewaltsam unterworfenen Individuen / Segmente begreift. Es ist kein Schwarz/Weiß-Denken notwendig. Das ist sogar hinderlich. <strong>Die Machtstruktur unserer Welt, sie wird auf keinem Schachbrett gefestigt, sondern einzig und allein durch den einmal in Gang gesetzten Impuls, einer verunsicherten Anzahl von Individuen auf Lebenszeit ihre kognitiven Fähigkeiten durch den gewaltsamen Stoß in eine nahezu perfekte, Hoffnung suggerierende Simulationen, zu rauben. Die Zentralmacht wird nicht durch Speer und Schild über die Zeit hinweg gefestigt, sondern durch einen Mentalfaschismus (angefangen beim Prediger, Jesusvorstellung etc.), der jede Entscheidung unseres alltäglichen Lebens begrenzt und uns an den Machtkreislauf fesselt.</strong> Und hierzu hat Jean Baudrillard ganz fabelhafte Texte verfasst, Texte, die einem den <strong>Raub unserer Entfaltungspotentiale alleine durch die Textwerdung der Welt offenbaren.</strong><br />
<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=432828&amp;page=0&amp;category=0&amp;order=last_answer">http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=432828&amp;page=0&amp;category=0&amp;or...</a></p>
<p>Liebe Grüße<br />
Silke</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=433023</link>
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<pubDate>Wed, 19 Apr 2017 10:13:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Leiblichkeit ist das Ende der Schöpfungen Gottes (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Falkenauge! </p>
<p>Der eingangs zitierte Ausspruch stammt von dem alten schwäbischen (pietistischen!) Kabbalisten Oetinger. Der lag richtig, und ich verweise auf meine erste Antwort zu Deinem Ausgangsbeitrag, in dem ich die drei SEINS-Ebenen versucht habe zu umschreiben. </p>
<p>Im Alltag spüren wir aber weniger die Leiblichkeit als vielmehr energetische Phänomene. Beide sind natürlich aufs Engste verflochten. Ich gebrauche immer das Bild vom Eis (= Materie) das im Wasserstrom (= Energie) mitgetragen wird. Beide bestehen aus Wasser, aber das Eis ist eine verfestigte Form (in sich geschlossene elektromagnetische Wirbelfelder). Der 'Vorteil' der Materiewelt: alles geht sehr langsam vor sich, ist schwer und hart, es gibt Licht und Schatten, Kälte und Wärme etc. - Anziehung und Abstoßung werden 'erfahrbar'.</p>
<p>Letztlich weiß ich aber nicht wirklich, was der Vorteil dieser Erscheinungswelt des WERDENS sein soll. Das Bewußtsein ist ein energetisches Phänomen. Fast alle Religionen sind sich darin eins: die Natur des Geistes ist (wie) LICHT. Und hat man das Bewußtsein einmal 'erkannt und unter Kontrolle gebracht' (Stichwort: Meditationstechniken), dann kann man es auch an nichtmaterielle bzw. nicht massebehaftete Strukturen heften - es ist an Leiblichkeit nicht gebunden. Das ist die Grundlage der diversen Hellsichtigkeiten und verwandter Phänomene. </p>
<p>Doch Bewußtsein ist nicht alles. Es wäre ein schlaffes und nutzloses Segel an einem schaukelnden Boot ( = Leib) - wir brauchen auch Wind! Ihm entspricht in diesem Vergleich der Wille, die Absicht, die Intention. Schopenhauer hat beide in einem Buchtitel miteinander verbunden: Die Welt als Wille und Vorstellung. (Das ist schön und gut gesagt, aber ich habe das Gefühl, dass Arthur nicht wirklich Konsequenzen aus seiner Erkenntnis gezogen hat ...).</p>
<p>Wenn jemand außer Aufmerksamkeitskontrolle auch genug Willen hat und diesen mit Hilfe des vorstellenden Bewußtseins strukturieren und fokussieren kann, dann werden eigenartige Dinge möglich, die - für die heutige Einteilung der 'Wissenschaften' - in den Bereich PSI fallen würden. Sie sind aber nicht wichtig, der Weltprozess an sich ist schon eigenartig genug. Sehr eigenartig sogar.</p>
<p>Was ich sagen will: Leiblichkeit ist nur eine Ebene. Sie ist im ständigen Umbau befindlich, und es ist richtig, was Du sagst: sie dient primär dazu, um immer wieder neue individuelle Konstellationen zu erschaffen. Raum und Zeit sind sozusagen das Gefäß für Vielheit und Individualität. Und ein jeder von uns fängt in einer solchen spezifischen Konstellation an. </p>
<p>Ist das einmal erkannt, haben wir fortan zwei Möglichkeiten des Handelns: <em>entweder</em> wir stürzen uns ins Leben, befördern (= zeugen &amp; gebären), genießen oder zerstören es (nur scheinbar ...), kämpfen für Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Gerechtigkeit und Fortschritt - und sammeln Reichtümer, Wissen und anderes nutzloses Zeug an (das wir am Ende doch nicht mitnehmen können ...) und tun dies und tun das, jahrhundertelang, jahrtausenlang, Geburt um Geburt. </p>
<p><em>Oder</em> aber wir versuchen, aus der Mitte dieses Stromes zum Ufer hin zu schwimmen - und an Land zu steigen. Diese letztere Wahl ist dann der Schritt vom WERDEN ins SEIN. In Richtung Auferstehung. Er folgt ganz bestimmten Regeln, die ebenso 'naturgesetzlich' sind wie alles Übrige in diesem Kosmos. </p>
<p>In allen 'höheren' Religionen der Menschheit ist dieser WEG entdeckt und weitergegeben worden. Meine Vermutung: die primären Erkundungen fanden während der letzten Eiszeit statt. Die seinerzeit erstmals belegbare KUNST zeigt uns zumindest, dass es jenen Menschen gelungen war, ihr Bewußtsein für längere Zeit zu fokussieren und zu strukturieren. Gleichzeitig hatten sie, so nehmen ich mal an, im Winter viel Zeit, um in ihren Höhlen am Feuer zu liegen, zu dösen und (bewußt) zu träumen. Vielleicht haben sie gelegentlich auch die falschen Blätter und Fruchtkörper gekaut ...</p>
<p>Der Rest ergibt sich von alleine: denn das Bewußtsein und Intentionalität sind autonome Seinsstrukturen, die sich - da hast Du wiederum Recht - entwickeln und entfalten wollen. </p>
<p>Wie die Blüte einer Pflanze ... </p>
<p>Beste Grüsse, Weiner</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=432990</link>
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<pubDate>Tue, 18 Apr 2017 15:42:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Weiner</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Noch mal zur Auferstehung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ein letztes Mal zurück zum Thema 'Auferstehung': man kann seine<br />
Aufmerksamkeit und Aktivitäten auf das WERDEN richten, auf den<br />
immerwährenden geschichtlichen Wandel innerhalb der Erscheinungswelt, oder<br />
aber auf das SEIN, d.h. auf die transzendenten Prinzipien, die dem WERDEN<br />
zugrundeliegen. Der Weg zur Auferstehung zielt auf das SEIN, unterliegt<br />
aber dem WERDEN und muss sich ihm deshalb klug anpassen.</p>
</blockquote><p>Hallo Weiner,</p>
<p>das ist in seiner philosophischen Abstraktheit ja wohl nicht ganz falsch. Aber was soll man damit anfangen?</p>
<p>Versuchen wir es konkreter. <br />
Was ist die Bedeutung des physischen Leibes für die Entwicklung des Menschen und der Menschheit, um die es ja geht. Diese steht und fällt letztlich mit der Wiederverkörperung des Menschen, in der sich erst eine individuelle Entwicklung durchgehend vollziehen kann. Jedes einzelne Leben ist Fragment.</p>
<p>Der physische Leib hat m. E. seine Bedeutung dadurch, dass der Mensch nur in ihm, in seinem Spiegel sozusagen, zum Bewusstsein seiner selbst und der Welt erkennend erwachen kann. Das erleben wir ja auch jeden Morgen beim Aufwachen. Dies wird aber in dem Maße immer weniger möglich, in dem die reine ursprüngliche menschliche Form der Verzerrung und Zerstörung anheimfällt, wie es durch den Sündenfall, die â€žSonderungâ€œ von der göttlichen Welt, allmählich geschehen ist.</p>
<p>Von der Perspektive derjenigen Seite aus, welche die Entwicklung (das Werden) bewirkt, musste also eine Wiederherstellung der reinen Formgestalt des physischen Leibes erfolgen, damit die Menschen in den folgenden Inkarnationen überhaupt wieder physische Leiber vorfinden, die ihnen eine Weiterentwicklung zu immer höheren Bewusstseins- und Entwicklungsstufen ermöglichen.</p>
<p>Man muss das Ganze in diesem großen Zusammenhang sehen, dann begreift man erst die Bedeutung der Auferstehung Christi im Leibe.</p>
<p>Gruß<br />
Falkenauge</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=432989</link>
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<pubDate>Tue, 18 Apr 2017 14:21:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Falkenauge</dc:creator>
</item>
<item>
<title>@Mephistopheles und @Nereus (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo!</p>
<p>Der Ausgangspunkt dieses gemeinsamen Gedankenganges war das Phänomen AUFERSTEHUNG, ein sehr anspruchsvolles Thema, das (wie in vielen Gesprächsfäden) nun in sachfremde Bereiche abgleitet. In Bezug auf den Ausgangspunkt darf ich nochmals festhalten, dass Auferstehung gleichermaßen Mann und Frau offen steht. Es spielt das Geschlecht keine Rolle und auch nicht der soziale Rang. Eher haben die Unterdrückten eine größere Chance, weil sie sich leichter von der Welt lösen können als diejenigen, die ihre Wünsche immer umsetzen dürfen. Denn wer Macht und Mittel hat, klebt eher an der Welt. Auf dem Weg zur Auferstehung gilt wie überall: durch Leiden und Fehler lernt man am schnellsten.</p>
<p>Was das Thema &quot;rechtlich-wirtschaftlich-soziale Stellung der Frau im Wandel der Geschichte&quot; betrifft, so will ich meine private Meinung vorausschicken. Ich würde mir wünschen, wenn sich mehr Frauen öffentlich äußern und einbringen würden. Es sollten aber nicht Frauen vom Typus einer Hillary Clinton sein, die noch schlimmer sind als mancher Mann. Sie - und viele andere prominenten Frauen der politischen Zeitgeschichte - sind nur Zerrspiegel (oder nützliche Idioten, quasi das Schmieröl?) einer durchgängigen Machomännerwelt.</p>
<p>Neben dieser privaten Meinung muss ich schlicht die Fakten der Geschichte zur Kenntnis nehmen. Die liegen so, dass seit etwa 6000 Jahren praktisch ausschließlich junge und alte Männerbanden (d.h. Krieger und Kleriker/Senatoren) den Gang der menschlichen Geschichte bestimmt haben. Die Ursache dafür ist im Rahmen eines Beitrags hier auf dem Forum nur oberflächlich zu erklären: sie liegt in physischer Machtausübung, und diese wiederum in materieller Technologie (Herdenhaltung, Reiten, Wagen, Eisen, Waffen, Maschinen, Spionage, Propaganda etc. etc.). Und sie liegt in mangelhafter Reflexion (-sbereitschaft) über den Aufbau menschlicher Gemeinschaften und Gesellschaften. Letztere können nämlich nicht ausschließlich durch physische Gewalt und (korrelierend im Bereich der Kommunikation) durch Manipulation begründet und aufrechterhalten werden, ohne dass das Wesen des Menschen sowie die Integrität der Natur (in die der Mensch immer eingebettet sein wird) dabei zerstört werden. Eine rein auf Gewalt, auf Hierarchien und auf einseitig funktionale Zusammenhänge gebaute Menschen- und Lebenswelt wird es nicht geben.</p>
<p>Es ist allerdings zu spät. Durch eine Erhöhung des Frauen'anteils' im öffentlichen Leben oder durch Einführung 'gerechterer' Bedingungen für Frauen (was immer das sein soll ...) lässt sich die träge Masse der Geschichte, die sich auf einem Schleuderkurs befindet, nicht mehr abbremsen oder umlenken. Es wird unausweichlich katastrophale Entgleisungen geben. Die jetzige und die nächsten zwei Generation werden den Preis für die Fehlentwicklungen der letzten 6000 Jahre bezahlen. Und die Überlebenden werden das Gute der letzten 6000 Jahre - und das ist auch Einiges! - bewahren und fortentwickeln.</p>
<p>@Nereus: Zur richtigen Einschätzung des Christentums im Vergleich zu anderen Religionen muss man unbedingt wissen und anerkennen, dass es in seinen ersten 250 Jahren eine verfolgte Religion war. Auch spätere Zeiten der Unterdrückung (die sich ganz aktuell in einem neuen Zyklus wieder anbahnen), waren immer die besten Entwicklungsperioden. Der Buddhismus hat sich im Wesentlichen 'rausgehalten', obwohl es viele (auch negative) Beispiele eines politischen Buddhismus gibt. Er ist der stille Bruder in der Familie der Religionen der Menschheit. Der Islam dagegen war und bleibt in seiner äußeren Form die Geschichte einer Räuberbande. Seine einzig akzeptable Form ist die private Ausübung in der familiären und lokalen Gemeinschaft oder im überschaubaren und transparenten (!) Orden. Nur hier kann der Islam die geistige Höhe anderer Religionen erreichen. Als politische Form dagegen ist der Islam eine absolute Katastrophe (wie das 'mittelalterliche' Christentum) und wird, wenn das von den gegenwärtigen islamischen Führern nicht erkannt und geändert wird, ganz zweifellos untergehen (maximal drei Generationen). Über die dritte monotheistisch-patriarchale Religion, der wir 'das alles zu verdanken haben', brauche ich nicht zu sprechen, denn sie ist bereits tot. Leider mumifiziert dieser Leichnam nicht, sondern das Gift läuft aus ihm heraus.</p>
<p>@Mephistopheles: </p>
<blockquote><p><strong>In der griechischen Antike war es damals durchaus üblich, dass Frauen Regierungsverantwortung übernahmen. </strong></p>
</blockquote><p>Hier bitte ich Dich, ein paar Beispiele zu nennen. Habe ich da etwas übersehen? In den ersten Hochkulturen und Staaten haben wir sehr viele Spuren der vorangegangenen Zeit, in der Frauen eine andere Rolle in den Gemeinschaften hatten. Diese Reste wurden aber zunehmend plattgewalzt. Im Gang einer Kultur gibt es dann eine spezifische Entwicklungsphase, in der Frauen wieder einen Freiraum sich erobern können (ist zu umständlich, das in der Kürze hier zu erklären, hilfsweise bei Spengler nachzulesen). In Ägypten kam in dieser Phase die Hatschepsut an die Macht, in China entwickelte die Kaiserin Lü zur Zeit der Han diesen Spielraum für nachfolgende Kaisermütter, in Rom kennen wir sehr gut die Aktivitäten von Frauen in der Kaiserzeit. Diese neuen intrakulturellen Entwicklungsprozesse dürfen nicht mit den Resten der uralten Tradition verwechselt werden, die sich in Spuren erhalten haben. So haben beispielsweise bei den Hakka-Han-Chinesen die Frauen noch heute eine bessere Stellung als über die ganze Geschichte des Kaisertums hinweg der Durchschnitt der Frauen oder sogar die Frauen an der Spitze des Staates hatten, doch hat sich diese Tradition der Hakka nur gehalten, weil sie im Kaiserreich über weite Strecken sozial isoliert waren. Noch deutlicher isoliert (vor allem auch geographisch) waren die Mosuo-Chinesen, bei denen sich bis heute Formen der Ehe und Familie erhalten haben, die wohl vor 7000 Jahren noch allgemein verbreitet waren.</p>
<p>Ein letztes Mal zurück zum Thema 'Auferstehung': man kann seine Aufmerksamkeit und Aktivitäten auf das WERDEN richten, auf den immerwährenden geschichtlichen Wandel innerhalb der Erscheinungswelt, oder aber auf das SEIN, d.h. auf die transzendenten Prinzipien, die dem WERDEN zugrundeliegen. Der Weg zur Auferstehung zielt auf das SEIN, unterliegt aber dem WERDEN und muss sich ihm deshalb klug anpassen.</p>
<p>Wünsche allseits eine gute neue Woche!</p>
<p>Weiner</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=432983</link>
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<pubDate>Tue, 18 Apr 2017 12:34:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Weiner</dc:creator>
</item>
<item>
<title>das Wetter ist hier schlechter ;-) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Oblomow!</p>
<p>Sie schreiben: <em> Der Idiot ist von Nietzsche geklaut; er hat das wohl im griechischen Sinne gemeint. </em></p>
<p>Das wußte ich nicht. Danke für die Aufklärung.</p>
<p><em> Die Kanonbildung findet lange nach Paulus statt. </em></p>
<p>Ja, das würde ich nie bestreiten.</p>
<p><em> Auch wenn Sie mich für einen Idioten halten, Taubes ist es nicht. </em></p>
<p>Den Idioten hatten Sie eingeführt â€“ ich habe ihn nicht einmal gedacht <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /></p>
<p><em> Ihnen das Beste. </em></p>
<p>Ihnen ebenso.</p>
<p>Grüße nach Norditalien!<br />
nereus</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=432974</link>
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<pubDate>Tue, 18 Apr 2017 06:46:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>nereus</dc:creator>
</item>
<item>
<title>die Kiste hat sich bislang nicht bewegt ;-) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Hinterbänkler!</p>
<p>Ich beginne mal mit meinem Zitat: <em> So einfach ist die Kiste vom Christentum und dem Erlöser nicht vom Eis zu schieben. </em></p>
<p>Das unterschreibe ich nach wie vor, auch wenn Ostern vorbei ist. <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /></p>
<p>Du schreibst: <em> das Turiner Grabtuch beweist nichts in Bezug auf Christentum und erst recht nichts in Bezug auf 'Erlösung'. Es beweist nichts in Bezug auf eine Auferstehung. <br />
Maximal in Bezug auf die Folter- und Tötungsmethode an einem Mann, möglicherweise an Jesus von Nazareth. </em></p>
<p>Beweisen ist ein schweres Wort, einigen wir uns auf indizieren/anzeigen.<br />
Das Grabtuch ist definitiv nicht bemalt und es bis heute ungeklärt, wie der Abdruck des Leichnams auf das Tuch kam. Einige vermuten eine Art Lichtblitz. Doch wo und wie soll der von einem Toten hergekommen sein?<br />
Die sogenannte Erlösung hatte ich erwähnt, weil sie bereits in den Psalmen des AT erwähnt wird und Christus später als Erlöser bezeichnet wurde.<br />
Das â€žlösenâ€œ hat auch etwas mit â€žsühnenâ€œ (siehe später) zu tun.</p>
<p>Die Auferstehung ist das zentrale Element der christlichen Botschaft, denn es deutet auf ein existentes Jenseits hin, daß seit den Wirren der Aufklärung fanatisch bekämpft wird.<br />
Erst dieses Element soll die Jünger befähigt haben ihre Mission zu starten und teilweise bis zu ihrem grausamen Ende durchzuhalten.<br />
Natürlich kann man kritisch fragen, ob sich nicht die Jünger, der ungläubige Thomas oder Maria Magdalena alle getäuscht haben.<br />
Das kann man, aber das erklärt wenig, weil die grausame Christenverfolgung es nicht verhindern konnte, daß die Idee sich langfristig durchsetzen konnte.</p>
<p><em> Selbst wenn ich das Turiner Grabtuch für authentisch (in Deinem Sinne) halte, sagt das also genau so wenig über die leibhafte Auferstehung aus .. </em></p>
<p>Wenn es authentisch ist, dann muß der Abdruck eine Erklärung finden, auch wenn sie Dir möglicherweise nicht gefällt.</p>
<p><em> Paulus hat die das Christentum begründende und notwendige Theologie erfunden. <br />
Davor gab es kein Christentum. Der Glaube der Nazarener (authentischen Jünger) war viel naiver und direkter. In den Evangelien wird nix von Erlösung sondern viel eher ethische Ausrichtungen propagiert. </em></p>
<p>Ich weiß nicht, worauf Du mit Deiner Debatte hinaus willst.<br />
Es ging um das Mysterium der Auferstehung, welches bis heute nicht einwandfrei widerlegt werden konnte.<br />
Ganz im Gegensatz dazu deuten die zunehmenden Nahtoderfahrungen, die sich aufgrund der modernen Medizin erklären, da sie die Grenze zwischen Leben und Tod immer weiter verengt, auf eine Fortexistenz der Seele hin.<br />
Immerhin indiziert der danach oft zu beobachtende Lebenswandel auf einen ähnlichen Erfahrungshorizont hin wie bei den Jüngern vor 2.000 Jahren.<br />
Das alles kann man zur Kenntnis nehmen oder man läßt es halt bleiben.<br />
Das ändert auch nichts daran wenn mutmaßliche Betrüger wie Dr. Eben Alexander Bestseller schreiben und die â€žgläubigen Massenâ€œ an einem Ring durch die Manege führen.</p>
<p><em> Der Begriff der Sünde kommt in den 'alten', eher erzählenden Evangelien (Matthäus, Markus, Lukas) praktisch nicht vor.<br />
Paulus hat den und andere mehr oder weniger eingeführt und den Gläubigen im wahrsten Sinn des Wortes eingebleut. </em></p>
<p>Gütiger Himmel, @Hinterbänkler!<br />
Die sogenannte Sünde ist schon ein Kernelement des Alten Testament und bedeutet im Klartext Trennung von Gott oder Übertretung göttlicher Gesetze.<br />
Sünde hat etwas mit menschlicher Existenz zu tun, aber das würde jetzt viel zu umfassend und weitschweifig.<br />
Im AT wurde die Sünde mit Opfern gesühnt, die anfangs sogar Menschenopfer, später nur noch Tieropfer umfaßte.<br />
Paulus führte also nichts Neues ein (wenn er von Sünde sprach), sondern modifizierte allerhöchstens etwas Altbekanntes.</p>
<p><em> Das Evangelium des Nazareners, wenn es uns denn richtig überliefert sein sollte, war, dass wir alle geliebte Kinder Gottes sind und ausnahmslos alle auf der gleichen Stufe wie Jesus. Dass er nichts Besonderes ist, nicht der einzige Sohn Gottes, sondern seine Hörer noch Größeres tun würden als er selbst. </em></p>
<p>Für Hinweise auf diese Textstellen wäre ich Dir sehr verbunden.<br />
Vor allem auf die mehrere Söhne und die Zuhörer, die noch viel mehr können könnten.</p>
<p><em> In dieser Hinsicht bringen aber unsere katholischen und evangelikalen Christen leider nullkommanix rüber.<br />
Kleingläubige halt oder, wenn Lehrer, dann Verdreher der einfachen Lehre dieses in mancher Hinsicht großartigen Menschen Jesus! </em></p>
<p>Ah ja, Du kennst also die wahre Lehre!</p>
<p><em> Zum Glück kann ein sensibler, offener und wahrheitsliebender Geist aus der Apostelgeschichte die manipulierenden Machenschaften dieses Saulus nachvollziehen.<br />
Dieser widerwärtige Mensch hat in sein Handeln und Denken überhaupt nichts von der Lehre des Nazareners integriert, sondern missbraucht ihn auf Schritt und Tritt. </em></p>
<p>Dann benenne doch einmal ganz konkret einen Sachverhalt wo Paulus-Saulus die Lehre Jesu manipuliert und missbraucht.</p>
<p>mfG<br />
nereus</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=432972</link>
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<pubDate>Tue, 18 Apr 2017 06:41:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>nereus</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Dr. Ravi's Erfahrungen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo nemo,</p>
<p>danke für Deinen Bericht. Hier ein Bericht/Interview (engl.) mit Dr. Rajiv Parti.</p>
<p><a href="http://www.news.com.au/lifestyle/real-life/wtf/dr-rajiv-parti-explains-his-glimpses-of-the-afterlife-during-astonishing-near-death-experience/news-story/257d70816c45e1637e34118ec7ffb916">http://www.news.com.au/lifestyle/real-life/wtf/dr-rajiv-parti-explains-his-glimpses-of-...</a></p>
<p>Seine Erfahrungen decken sich mit Deinen Erfahrungen. </p>
<p>Hier noch ein weiteres Interview mit Anita Moorjani, die auch ähnliche Erfahrungen während einer Operation gemacht hatte. Hoch aufschlußreich.</p>
<p><a href="http://www.nderf.org/Experiences/1anita_m_nde.html">http://www.nderf.org/Experiences/1anita_m_nde.html</a></p>
<p>Gruß,<br />
Sligo.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=432971</link>
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<pubDate>Tue, 18 Apr 2017 03:38:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sligo</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Danke (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist eine sehr schöne Schilderung und sie hat mich sehr bewegt.</p>
<p>Ich glaube, dass man erst dann frei sein kann, wenn man sich selbst als dieses Seelenwesen erkennt. Denn dann erkennt man, dass alles, was man tut, auf einer freien Willensentscheidung beruht. Ob man hasst oder liebt, ob man die Wahrheit sagt oder die Lüge - man tut dies, weil man es WILL. Der Wille ist also die Richtung, in der die Seele sich bewegen kann: Entweder in weiteres Dahindämmern oder dorthin, wo das Licht ist.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=432969</link>
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<pubDate>Tue, 18 Apr 2017 00:04:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>software-engineer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>...dann halt nochmals! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Als nun ein â€žJüngerâ€œ des Atheismus â€“ allerdings ein friedfertiger<br />
<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /> â€“ uns über die Legenden des Christentums aufklären wollte,<br />
habe ich mir gestattet dazwischen zu grätschen, da es zwar durchaus<br />
Legenden geben mag, dies aber nichts über die â€žWirkmächtigkeitâ€œ der<br />
Evangelien (der Wirk- und Leidensgeschichte Jesus) aussagt.<br />
Als reales Beispiel zitierte ich Infos zum Turiner Grabtuch, einem ganz<br />
offensichtlich bis heute nicht gelöstem Rätsel.</p>
</blockquote><blockquote><p>Was hat jetzt das eine mit dem anderen zu tun?<br />
Die Auferstehungslegende hängt unmittelbar mit dem Rätsel des Grabtuches<br />
zusammen, völlig unabhängig wie man zu diesem Thema steht.</p>
</blockquote><blockquote><p>Abseits der Motive von Paulus erklärt Dein Einwand nicht, wie man die<br />
Auferstehung und die Rätsel um das Grabtuch in Widerspruch bringen will.<br />
Ganz im Gegenteil, die ungelösten Rätsel um das Tuch führen nahezu<br />
zwangsläufig zur Auferstehung, so phantastisch die Geschichte auch immer<br />
klingen mag.</p>
</blockquote><blockquote><p>Das kommt davon wenn man alles in einen großen Topf schmeißt, herum<br />
rührt und meint, den Stein der Weisen gefunden zu haben.</p>
</blockquote><blockquote><p>Das der irdische Tod des Leibes nicht zwingend das Ende der geistigen<br />
Existenz sein muß, ist nun eine Theorie, die seit Anbeginn der Menschheit<br />
â€žihre Runden drehtâ€œ.<br />
Wenn dann noch die Auferstehung der Höhepunkt von Jesus Wirken im<br />
Diesseits darstellt, dann ist natürlich die Existenz eines Grabtuches und<br />
seiner in ihm enthaltenen und bis heute ungelösten Rätsel ein großes<br />
Ärgernis. <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /></p>
</blockquote><p>Ich wiederhole nochmals einen Satz aus Deinem vorigen Posting:</p>
<blockquote><p>Also, verehrte Damen und Herren!<br />
So einfach ist die Kiste vom Christentum und dem Erlöser nicht vom Eis zu<br />
schieben. <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /></p>
</blockquote><p>Hallo nereus,</p>
<p>das Turiner Grabtuch beweist nichts in Bezug auf Christentum und erst recht nichts in Bezug auf 'Erlösung'.<br />
Es beweist nichts in Bezug auf eine Auferstehung. <br />
Maximal in Bezug auf die Folter- und Tötungsmethode an einem Mann, möglicherweise an Jesus von Nazareth.</p>
<p>Selbst wenn ich das Turiner Grabtuch für authentisch (in Deinem Sinne) halte, sagt das also genau so wenig über die leibhafte Auferstehung aus, wie eine hypothetische, vertrocknete authentische Vorhaut über die 72 Jungfrauen.</p>
<p>Paulus hat die das Christentum begründende und notwendige Theologie erfunden. <br />
Davor gab es kein Christentum.<br />
Der Glaube der Nazarener (authentischen Jünger) war viel naiver und direkter.<br />
In den Evangelien wird nix von Erlösung sondern viel eher ethische Ausrichtungen propagiert.<br />
Der Begriff der Sünde kommt in den 'alten', eher erzählenden Evangelien (Matthäus, Markus, Lukas) praktisch nicht vor.<br />
Paulus hat den und andere mehr oder weniger eingeführt und den Gläubigen im wahrsten Sinn des Wortes eingebleut.</p>
<p>Das Evangelium des Nazareners, wenn es uns denn richtig überliefert sein sollte, war, dass wir alle geliebte Kinder Gottes sind und ausnahmslos alle auf der gleichen Stufe wie Jesus. Dass er nichts Besonderes ist, nicht der einzige Sohn Gottes, sondern seine Hörer noch Größeres tun würden als er selbst.<br />
Das, nämlich Größeres zu tun, wäre - wenn überhaupt - die wahre Messgröße für einen erfolgreichen Glauben nach Jesus von Nazareth.<br />
In dieser Hinsicht bringen aber unsere katholischen und evangelikalen Christen leider nullkommanix rüber.<br />
Kleingläubige halt oder, wenn Lehrer, dann Verdreher der einfachen Lehre dieses in mancher Hinsicht großartigen Menschen Jesus!</p>
<p>Zum Glück kann ein sensibler, offener und wahrheitsliebender Geist aus der Apostelgeschichte die manipulierenden Machenschaften dieses Saulus nachvollziehen.<br />
Dieser widerwärtige Mensch hat in sein Handeln und Denken überhaupt nichts von der Lehre des Nazareners integriert, sondern missbraucht ihn auf Schritt und Tritt.  </p>
<p>Danke und Gruß<br />
Hinterbänkler</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=432965</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=432965</guid>
<pubDate>Mon, 17 Apr 2017 21:20:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Hinterbänkler</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ins Leben erwachen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Auch Menschen mit einem<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nahtoderfahrung">Nahtoderlebnis</a><br />
berichten von einem solchen Glücksgefühl.</p>
</blockquote><p><br />
Ich würde es das erste Erwachen nennen. Es ist bei einer OP geschehen. Ich war<br />
damals 12 Jahre alt. Während der Narkose bin ich nicht weggetreten, sondern<br />
habe das Geschehen von der Decke des OP-Raumes beobachtet und alles gehört<br />
was geredet wurde. Später wurde mir erzählt, dass mein Bett nach der OP in den<br />
Flur geschoben wurde und ich dann aufgestanden bin. Nach ein paar Schritten bin <br />
ich zu Boden gegangen und dann später im Bett noch mal aufgewacht.</p>
<p>Das Besondere an dem Erlebnis war, dass ich danach wusste, dass wir nicht <br />
irgendeinen Seelenteil in uns haben, sondern dass wir selbst diese Seele mit <br />
unserem ganzen Sein sind. Das hat mich sehr glücklich gemacht. Andererseits <br />
hat diese Erkenntnis auch Trauer und Verwirrung bedeutet, denn niemand den <br />
ich kannte, wusste, dass er diese Seele ist. Wenn man erkennt, dass man <br />
tatsächlich selbst diese Seele ist, dann wird sich diese Seele entwickeln und <br />
ausdrücken wollen. Wenn man dagegen nur vermutet, dass irgendwo in einem <br />
selbst so etwas wie eine Seele existiert, dann wird sich diese Seele nicht weiter <br />
entwickeln und ausdrücken.</p>
<p>Dabei meint das Wort Seele eigentlich nichts anderes als absolutes Gewahrsein. <br />
Dies ist unter vielen Schichten verborgen. Und das Problem ist, wir wissen es<br />
nicht, bevor diese Schleier weggezogen wurden oder wir sie durch eigenes <br />
Bemühen beseitigen. Ironischer Weise kann uns das Christentum heute nicht<br />
mehr dabei behilflich sein, denn die ursprüngliche Lehre zur Entwicklung der Seele <br />
wurde im Laufe der Zeit vergessen. Die Seele kann sich nur im Gewahrsein ihrer <br />
selbst entwickeln und niemals unbewusst. Diejenigen, die ihrer Seele Ausdruck<br />
verleihen sind auch nicht besonders geschätzt. Niemand will die Schleier wegziehen,<br />
denn was man dort findet, will man nicht sehen. Es ist so wie Carl G. Jung<br />
gesagt hat: â€žDer Mensch hat eine tiefe Abneigung dagegen, mehr über sich <br />
selbst zu erfahren.â€œ Das ist der Ursprung des Unbewussten.</p>
<p>Gruß<br />
nemo</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 17 Apr 2017 21:17:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>nemo</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Alles mit dem Willen zur Macht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Idiot ist von Nietzsche geklaut; er hat das wohl im griechischen Sinne gemeint. Und gebildet ist der Juute eher wenig.</p>
<p>Die Kanonbildung findet lange nach Paulus statt. Es ist manchmal so wie bei Sokrates und Platon. </p>
<p>Auch wenn Sie mich für einen Idioten halten, Taubes ist es nicht. Das Buch empfehle ich unbedingt. Ist auch mit Bezügen zu Carl Schmitt, Benjamin usw.</p>
<p>Ihnen das Beste. Hier in Ligurien ist 20 Â°C. und gleich jibts Pesto.<br />
Saluti!</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 17 Apr 2017 16:40:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Oblomow</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Volksverräter im Vatikan (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
weil du hier einen Artikel über den aktuellen Popen bringst, hier ein weiterer Artikel über den Volksverräter im Vatikan.<br />
Dieser Pope fordert weiterhin offene Grenzen, damit Deutschland und Europa mit Kriminellen aus Afrika geflutet wird - alles natürlich auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung. Das ist mit ein Grund, warum man Ratzinger zum Rücktritt gedrängt hat, denn dieser hätte diesen Verrat nicht mitgemacht. Für Bergoligo steht anscheinend die Zerstörung unserer Kultur auf seiner Jesuiten-Agenda - und die Schäfchen laufen weiter in diesen Idiotenverein, zu diesen Rattenfängern, und merken nicht, dass sie alle ins Verderben rennen.</p>
<p>Es ist nur konsequent, dass für diese Volksverräter-Vereine, egal ob katholisch oder evangelisch, das blutige Ende kommt. Die Evangelen, mit den Grüninnen an der Spitze, sind genauso dekadent und überschlagen sich beim Verrat am identitären Volk. Ich kann nur jedem raten, aus diesen Vereinen auszutreten.</p>
<p>Ich habe kein Mitleid, wenn sich die Volkswut eines Tages wie prophezeit an diesen gottlosen Heuchlern entlädt.<br />
Wer ist so dämlich und zahlt diesem Verbrecherverein noch Kirchensteuer?<br />
Das war mein Wort zum Osterfest.<br />
Wünsche trotzdem frohe Ostern.<br />
Peter</p>
<p><a href="http://1nselpresse.blogspot.de/2017/04/marine-le-pen-geht-den-papst-scharf.html">http://1nselpresse.blogspot.de/2017/04/marine-le-pen-geht-den-papst-scharf.html</a></p>
<p>Die französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen kritisierte den Papst, weil er Druck auf westliche Länder ausübt, die ihre Grenzen für Migranten öffnen sollen, und warf ihm vor, dass er von den Ländern verlangt, ihre eigenen Bürger zu ignorieren. Von Jack Montgomery für <a href="http://www.Breitbart.com">www.Breitbart.com</a>, 15. April 2017</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 17 Apr 2017 16:26:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>peterpan</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ist das so? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Oblomow!</p>
<p>Du schreibst: <em> Es geht bei Jesus immer um Paulus. </em></p>
<p>Aha, das wußte ich bislang noch gar nicht.<br />
Meines Wissens kommen erst die vier Evangelien, wo der Apostel Paulus nicht ein einziges Mal erwähnt wird und dann kommt die Apostelgeschichte.</p>
<p>Erstmalig wird Saulus (der auch Paulus genannt wurde) bei der Steinigung des Stephanus erwähnt und das ist in Apostelgeschichte, Kapitel 7, Vers 58, wo man liest.</p>
<p><em> Und als sie ihn aus der Stadt hinausgestoßen hatten, steinigten sie ihn. Und die Zeugen legten ihre Kleider ab zu den Füßen eines jungen Mannes mit Namen Saulus. </em></p>
<p>Quelle: Die Bibel - Elberfelder Übersetzung</p>
<p><em> Ob Augustinus oder Luther. Einen 'reinen' Jesus gibt es nicht. </em></p>
<p>Die einzigen schriftlichen Zeugnisse von Jesus sind die vier Evangelien und eine Reihe nichtkanonischer Schriften.<br />
Das hat zunächst weder mit Augustinus noch mit Paulus zu tun.</p>
<p><em> Paulus ist das â€œpolitischeâ€œ Genie. </em></p>
<p>Da widerspreche ich jetzt nicht. <br />
Er war sehr wichtig für den Transport der â€žneuen Ideeâ€œ.</p>
<p><em> Paulus erkannte das Potential des Idioten Jesus und machte einen Moses aus sich. </em></p>
<p>Na ja, nach dem kurzen Lichtblitz fiel der Verstand des Oblomow in eine finstere Grube.<br />
Daher braucht das Thema jetzt nicht weiter erörtert werden. <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /></p>
<p>mfG<br />
nereus</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=432954</link>
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<pubDate>Mon, 17 Apr 2017 15:55:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>nereus</dc:creator>
</item>
<item>
<title>feministische Deutungsversuche (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Meph!</p>
<p>Du mußt Deine Mission des Feminismus nicht in jeden Beitrag krampfhaft einbinden.</p>
<p>@Weiner hatte sinnvollerweise auf die Offenbarung des auferstandenen Jesus gegenüber einer Frau hingewiesen, die juristisch im Judentum der Jesus-Zeit keine Bedeutung hatte.<br />
Das habe ich aufgegriffen und auf die interessante Konstellation und mögliche Interpretation dieses Umstandes hingewiesen.</p>
<p>Was kommt von Dir dazu?</p>
<p><em> Das lässt allenfalls die Rückständigkeit der Verfasser im Vergleich zu der umgebenden weltaufgeschlossenen griechischen Kultur aufblitzen. In der griechischen Antike war es damals durchaus üblich, dass Frauen Regierungsverantwortung übernahmen. </em></p>
<p>Haben wir mal wieder den Text nicht gelesen oder verstanden?<br />
Das was Du anprangerst, hatte @Weiner ja gerade aufgegriffen und deshalb auch auf die Nichtigkeit des Beweises verwiesen, die sich glasklar aus der damaligen geringen juristischen Stellung von Frauen herleiten läßt.</p>
<p>Der Kasus Knacktus ist daher: <br />
Warum haben die Evangelisten ausgerechnet eine Frau als ersten Menschen gewählt, um den wiederauferstandenen Jesus zu bezeugen?<br />
Sie zogen demnach eine Zeugenschaft heran, die nun gerade in dieser Zeit keine echte Bedeutung hatte.<br />
Und dennoch haben sie es getan.</p>
<p>Wofür spricht also diese Begebenheit?<br />
Für die Unterdrückung der Frau?</p>
<p>Was dann 5 Monate, 13 oder 1.296 Jahre später passierte, interessiert für diesen konkreten Fall nicht.</p>
<p>mfG<br />
nereus</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=432952</link>
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<pubDate>Mon, 17 Apr 2017 15:35:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>nereus</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Es geht bei Jesus immer um Paulus (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ob Augustinus oder Luther. Einen 'reinen' Jesus gibt es nicht. Paulus ist das â€œpolitischeâ€œ Genie. Ohne Parusie musste Theologie her. Paulus erkannte das Potential des Idioten Jesus und machte einen Moses aus sich. Jacob Taubes â€œPolitische Theologie des Paulusâ€œ. Grabtuch: <img src="images/smilies/rofl.gif" alt="[[rofl]]" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=432949</link>
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<pubDate>Mon, 17 Apr 2017 15:16:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Oblomow</dc:creator>
</item>
<item>
<title>ja und nein (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><blockquote><p>Das Christentum feiert etwas, auf das man sich unter der Ägide von</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Kaiser</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Konstantin dem Großen &quot;geeinigt&quot; hat.</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Die katholische Kirche ist in dieser Zeit im wesentlichen gebildet</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>worden.</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Die Dominanz des Papstes von Rom wurde ja schon länger eingefordert. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Marcellinus_%28Bischof_von_Rom%29"><br />
Marcellinus (â€  304) ist der erste Bischof von Rom, für den der Titel<br />
papa (Papst) nachweisbar ist, wenn auch nicht als Selbstbezeichnung.<br />
</a><br />
Von der Forderung nach einer Dominanz des Bischofs von Rom kann<br />
allerfrühestens ab dem Jahre 381 die Rede sein.<br />
<a href="https://www.forum.lu/wp-content/uploads/2015/11/7764_335_Ohlig.pdf">Wider<br />
die Mythen</a></p>
<p>Gruß Mephistopheles</p>
</blockquote><p>Ja, der Titel ist erst ab da sicherlich historisch nachweisbar, jedoch ist in dem Papsttum der Anbeginn mit Petrus markiert und behauptet (wobei ich das auch für ein Gerücht halte). Es gab in dem Frühchristentum mehrere sogenannte &quot;Päpste&quot; (Antiochien, Konstantinopel ....), also Bischöfe, die ihren Ursprung auf Apostel begründeten und damit sich über die anderen erhoben. Die römische Kirche ist hier eben mit dem Bezug auf Petrus und eben der Matthäusstelle (&quot;Schlüssel des Königreichs an Petrus&quot;) zur Dominanz geworden und dies nicht erst mit dem ersten &quot;Papst&quot;.  Diese Haltung ist z.B. bereits im Clemensbrief (1. Jahrhundert) nachweisbar.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=432944</link>
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<pubDate>Mon, 17 Apr 2017 13:55:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>mh-ing</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wider die Mythen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Das Christentum feiert etwas, auf das man sich unter der Ägide von</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Kaiser</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Konstantin dem Großen &quot;geeinigt&quot; hat.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Die katholische Kirche ist in dieser Zeit im wesentlichen gebildet worden.<br />
Die Dominanz des Papstes von Rom wurde ja schon länger eingefordert. </p>
</blockquote><p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Marcellinus_%28Bischof_von_Rom%29"><br />
Marcellinus (â€  304) ist der erste Bischof von Rom, für den der Titel papa (Papst) nachweisbar ist, wenn auch nicht als Selbstbezeichnung.<br />
</a><br />
Von der Forderung nach einer Dominanz des Bischofs von Rom kann allerfrühestens ab dem Jahre 381 die Rede sein.<br />
<a href="https://www.forum.lu/wp-content/uploads/2015/11/7764_335_Ohlig.pdf">Wider die Mythen</a></p>
<p>Gruß Mephistopheles</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=432933</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=432933</guid>
<pubDate>Mon, 17 Apr 2017 12:10:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mephistopheles</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Korrektur erlaubt? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das Christentum feiert etwas, auf das man sich unter der Ägide von Kaiser<br />
Konstantin dem Großen &quot;geeinigt&quot; hat.</p>
</blockquote><p>
Die katholische Kirche ist in dieser Zeit im wesentlichen gebildet worden. Die Dominanz des Papstes von Rom wurde ja schon länger eingefordert. </p>
<blockquote><p>Dazu zählen die Evangelien, die fortan das Neue Testament bildeten; die<br />
Dreifaltigkeit und eben auch die Auferstehung des Leibes Christi.<br />
Die heiligen drei Könige wurden hier auch dazugedichtet...<br />
Es sei nur am Rande erwähnt, Ì¶dÌ¶Ì¶aÌ¶Ì¶sÌ¶Ì¶dass keines dieser<br />
Evangelien von einem Zeitzeugen niedergeschrieben wurde.</p>
</blockquote><p>Diese Meinung vertreten viele Theologen heute, warum, darüber kann man lange streiten. Es gibt viele andere Indizien (z.B. viele zu genauen Beschreibungen bei Lukas in der Apostelgeschichte) als dass diese später erst verfasst wurden. Die Evangelien und Briefe waren schon lange zuvor als Kanon vorhanden mit teils unterschiedlichen Anordnungen und Unterschieden. Man einigte sich damals auf eine Einheitlichkeit (z.B. Klemensbrief, Branabasbrief fielen heraus). </p>
<blockquote><p><br />
Bis zu diesem Zeitpunkt handelte es sich bei dem Christentum schließlich<br />
nicht um eine homogene Religionsgemeinschaft.<br />
Es gab unzählige verschiedene &quot;Sekten&quot;, die mit ihren unterschiedlichen<br />
Auslegungen weiter auseinander lagen, als z.B. heute die Schiiten und<br />
Sunniten im Islam.</p>
</blockquote><p>Noch heute ist die Christenheit stärker zersplittert. Jedoch - das liegt oft nicht an dem zugrunde gelegtenm Wort der Bibel, sondern mehr an dem, was an Dogmen und Sonderlehren darüber gelegt wurde. So ist z.B. die kath. Kirche die größte Anhäufung von nicht biblischen Lehren, die teils diametral der Bibel widersprechen (Papst, Papsttitel, Priesterzölibar, Messe, Fegefeuer, Marienverehrung, Eucharisti, Kindertaufe .....). </p>
<p>Ich persönlich halte mich daher von diesen Kirchen fern.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=432927</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=432927</guid>
<pubDate>Mon, 17 Apr 2017 10:43:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>mh-ing</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Geschichtsverfälschung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hallo Weiner!</p>
<p>Du schreibst: <em> Es ist eine Peinlichkeit ohnegleichen, dass in einer<br />
NT-Erzählung eine Frau, hier also Maria Magdalena, als Zeugin erwähnt<br />
wird, denn nach dem jüdischen Prozessrecht konnten Frauen keine Zeugen<br />
sein. Die Geschichte zeigt m.E., dass mit dem Christentum zum ersten Male<br />
seit der Einführung patriarchalischer Traditionen (vor etwa 6000 Jahren),<br />
wieder die Stellung der Frau aufgewertet werden konnte. Dieser Impuls ging<br />
im Laufe der Geschichte zwar wieder verloren, jedoch gibt es in anderen<br />
Religionen der letzten 2000 Jahre nicht annähernd so viele prominente<br />
Frauen wie im Christentum. Die 'Emanzipation' der Frau im neuzeitlichen<br />
Europa (wie immer man sie beschreiben und bewerten möchte) wäre ohne<br />
diesen geschichtlichen Unterbau nicht denkbar gewesen. Die ökonomische<br />
Instrumentalisierung der Frau war hier nur flankierend hilfreich. In<br />
anderen Kulturen werden Frauen noch viel massiver ausgebeutet.</em></p>
</blockquote><p>Überall in der Antike - mit Ausnahme des Judentums - gab es Priesterinnen - im katholischen Christentum gibt es sie bis heute nicht.<br />
Selbstverständlich konnten Römerinnen selbstständig Geschäfte führen, studieren oder selbständig ein Erbe antreten - im Christentum konnten sie das bis in die Neuzeit nicht.<br />
In den christlichen Staaten braucht eine Frau für so etwas einen männlichen Vormund.<br />
Bis in die 50er Jahre des vergangenen Jh. durfte eine Frau ohne die Zustimmung ihres Mannes nicht einmal einen Arbeitsvertrag abschließen.</p>
<p>Du drehst in typisch christlicher Manier - weltweit erkennt man die Christen vor allem an ihrer Verlogenheit(!) - die tatsächliche Geschichte einfach um.</p>
<p>Für die Frauen bedeutete sogar der Islam eine Befreiung, weil die Frau behielt das als Eigentum, was sie in ihre Ehe mitgebracht hatte und konnte die Scheidung aussprechen. Der Ehemann musste dann das Heiratsgut der Frau rausrücken.<br />
Im Christentum gab es das nicht, weil die Kirche im Normalfall keine Scheidung vorsah.</p>
<blockquote><p>Sehr gut beobachtet! <img src="images/smilies/top.gif" alt="[[top]]" /> <br />
Ich würde allerdings nicht von Peinlichkeit reden sondern eher von<br />
raffinierter Strategie!</p>
<p>Die Evangelisten dürften sehr wohl über die jüdische Rechtslage im<br />
Bilde gewesen sein und haben es dennoch â€žzugelassenâ€œ als erste Zeugin<br />
für die Auferstehung Maria Magdalena zu benennen.<br />
Das indiziert die Weitsicht der â€žHandelndenâ€œ.</p>
<p>Wen würdest Du als Zeugen vor Gericht zitieren, wenn Dir Anklage drohen<br />
würde?<br />
Alleine dieses kleine Beispiel läßt die Genialität der damaligen<br />
Verfasser und der ganzen Heils-Geschichte aufblitzen.</p>
</blockquote><p>Das lässt allenfalls die Rückständigkeit der Verfasser im Vergleich zu der umgebenden weltaufgeschlossenen griechischen Kultur aufblitzen.<br />
In der griechischen Antike war es damals durchaus üblich, dass Frauen Regierungsverantwortung übernahmen. </p>
<p>Aber wir befinden uns wohl in der Phase der Rückverblödung (Rückfall hinter die Aufklärung), dass solch hanebüchener Unsinn überhaupt geschrieben werden kann.</p>
<blockquote><p>mfG<br />
nereus</p>
</blockquote><p>Gruß Mephistopheles</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=432924</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=432924</guid>
<pubDate>Mon, 17 Apr 2017 10:18:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mephistopheles</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Klasse Beitrag! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Weiner!</p>
<p>Du schreibst: <em> Es ist eine Peinlichkeit ohnegleichen, dass in einer NT-Erzählung eine Frau, hier also Maria Magdalena, als Zeugin erwähnt wird, denn nach dem jüdischen Prozessrecht konnten Frauen keine Zeugen sein. Die Geschichte zeigt m.E., dass mit dem Christentum zum ersten Male seit der Einführung patriarchalischer Traditionen (vor etwa 6000 Jahren), wieder die Stellung der Frau aufgewertet werden konnte. Dieser Impuls ging im Laufe der Geschichte zwar wieder verloren, jedoch gibt es in anderen Religionen der letzten 2000 Jahre nicht annähernd so viele prominente Frauen wie im Christentum. Die 'Emanzipation' der Frau im neuzeitlichen Europa (wie immer man sie beschreiben und bewerten möchte) wäre ohne diesen geschichtlichen Unterbau nicht denkbar gewesen. Die ökonomische Instrumentalisierung der Frau war hier nur flankierend hilfreich. In anderen Kulturen werden Frauen noch viel massiver ausgebeutet.</em></p>
<p>Sehr gut beobachtet! <img src="images/smilies/top.gif" alt="[[top]]" /> <br />
Ich würde allerdings nicht von Peinlichkeit reden sondern eher von raffinierter Strategie!</p>
<p>Die Evangelisten dürften sehr wohl über die jüdische Rechtslage im Bilde gewesen sein und haben es dennoch â€žzugelassenâ€œ als erste Zeugin für die Auferstehung Maria Magdalena zu benennen.<br />
Das indiziert die Weitsicht der â€žHandelndenâ€œ.</p>
<p>Wen würdest Du als Zeugen vor Gericht zitieren, wenn Dir Anklage drohen würde?<br />
Alleine dieses kleine Beispiel läßt die Genialität der damaligen Verfasser und der ganzen Heils-Geschichte aufblitzen.</p>
<p>mfG<br />
nereus</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=432921</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=432921</guid>
<pubDate>Mon, 17 Apr 2017 09:35:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>nereus</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
