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<title>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017 - Macron ein neuer Napoleon?</title>
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<description>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Macron ein neuer Napoleon? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.egaliteetreconciliation.fr/local/cache-vignettes/L250xH130/arton45573-bd9fe.png" alt="[image]"  /></p>
<blockquote><p>Bei Drumont wäre zu  lesen, daß Napoleons Italienfeldzug von den<br />
Bankiers Michel, Bedarrida und Cerfberr finanziert wurde, so daß man die<br />
Machtergreifung der Geldsäcke möglicherweise noch vor 1830 ansetzen muß.<br />
Mein Favorit wäre 1789. </p>
</blockquote><p>Aus einem Buch Anne Fuldas über Emmanuel Macron:</p>
<p>*Auf den letzten Seiten Ihres Buches hat Ihnen HaÃ¯m Korsia, Großrabbiner Frankreichs gesagt: &quot;In der Tat, Macron das ist Bonaparte.&quot; Der Großrabbiner ist regelmäßiger Gesprächspartner von Emmanuel Macron. Er hat ihn anderen religiös Verantwortlichen vorgestellt, sie tauschen sich über die Zivilgesellschaft aus. Er hat ihn sogar in die Synagoge eingeladen, während des Gottesdienstes zu Jom Kippur. Der Präsidentschaftskandidat hat dort seine Gedanken über der Propheten Jonas vorgetragen...*</p>
<p>Monterone</p>
<p>Quelle: <br />
<a href="http://www.egaliteetreconciliation.fr/Emmanuel-Macron-realise-ce-que-Jacques-Attali-n-a-pas-mene-au-bout-45573.html">http://www.egaliteetreconciliation.fr/Emmanuel-Macron-realise-ce-que-Jacques-Attali-n-a...</a></p>
<p>Dans les derniÃ¨res pages du livre, le grand rabbin de France, HaÃ¯m Korsia, vous lance : Â« En fait, Macron, câ€™est Bonaparte Â». Le grand rabbin est un interlocuteur rÃ©gulier dâ€™Emmanuel Macron. Il lui a prÃ©sentÃ© dâ€™autres responsables religieux, ils Ã©changent sur la sociÃ©tÃ© civile. Il lâ€™a mÃªme invitÃ© Ã  la synagogue, lors de lâ€™office du Kippour. Le candidat Ã  la prÃ©sidentielle y a tenu une rÃ©flexion sur le prophÃ¨te Jonasâ€¦</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434150</link>
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<pubDate>Sun, 07 May 2017 11:51:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Monterone</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Amerikanischer Sezessionskrieg (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte den Sätzen:</p>
<blockquote><p><em>â€žSie [die Rothschild] hatten den Ausgang der Napoleonischen Kriege<br />
entschieden, indem sie ihr finanzielles Gewicht auf Seiten Großbritanniens<br />
in die Waagschale geworfen hatten. Jetzt würden sie mit über den Ausgang<br />
des amerikanischen Sezessionskrieges entscheiden â€“ indem sie sich<br />
heraushielten.â€œ<br />
</em></p>
</blockquote><p>von <a href="https://www.amazon.de/Niall-Ferguson/e/B000APQ8G0/ref=sr_ntt_srch_lnk_1?qid=1493623650&amp;sr=1-1/?tag=dasgelbeforum-21">Niall Ferguson</a> im Hinblick auf die Situation im Amerikanischen Sezessionskrieg einige Ergänzungen hinzufügen.</p>
<p>Die Eroberung von Vicksburg durch die Nordstaaten gilt vielen Historikern als Wendepunkt im Amerikanischen Bürgerkrieg â€“ so steht es wenigstens in den Geschichtsbüchern. Der Fall von New Orleans ein Jahr vorher war aus finanzieller Hinsicht aber verheerend für die Südstaaten â€“ und damit kriegsentscheidend.</p>
<p>Wegen der ungenügenden industriellen Basis, den vielen sich selbst versorgenden Farmen, den vielen Kleinstädten und dem Fehlen eines zentralen Steuersystems war liquides Geldvermögen, das ja den Finanzierungen an der Basis der Ökonomie entstammt, nur in begrenztem Umfang vorhanden. Es konnte sich kein ausreichend großer eigenständiger Kapital- und Rentenmarkt als Grundlage zur Finanzierung der Sezession im Süden bilden â€“ die Konföderation war auf ausländische Geldgeber angewiesen. </p>
<p>Jenseits einer tiefen Ablehnung der Sklaverei kamen die Rothschilds allein aus geldökonomischer Sicht zu der Erkenntnis, dass der Süden nicht kreditwürdig war. Der Versuch der Konföderation, konventionelle Anleihen auf dem europäischen Markt zu platzieren, scheiterte. </p>
<p>Wegen der fehlenden Steuerbasis wurde jetzt die Baumwolle als neue Art der Besicherung der Anleihen herangezogen. Unter klar definierten Bedingungen konnten die Pfund-Sterling-Anleihen in Baumwolle getauscht werden bei sieben Prozent Verzinsung und zwanzigjähriger Laufzeit. Trotz der militärischen Misserfolge der Konföderation bei Gettysburg und Vicksburg  und auch der Fähigkeit die Baumwollernte wegen der Monopolstellung zu reduzieren, erhöhten sich die Kurse der Südstaaten-Anleihen.</p>
<p>Sicherheiten taugen nur etwas, wenn die Gläubiger im Falle der Einstellung der Zinszahlung auf sie zurückgreifen können. Das änderte sich mit dem Fall von New Orleans als zentralem Exporthafen für Baumwolle â€“ er war der Wendepunkt des Sezessionskrieges. Die Ausfuhr der Baumwolle brach zusammen auch aufgrund des Embargos, das die Südstaaten gegen Großbritannien verhängt hatten â€“ das Königreich sollte nämlich gezwungen werden, zugunsten der Konföderation in den Krieg einzusteigen. Sie bezog ihre Baumwolle fortan vorwiegend aus China, Ägypten und Indien.</p>
<p>Die Südstaaten waren mit ihrem Versuch, die Rentenmärkte und Kapitalmärkte zu manipulieren, gescheitert.</p>
<p>Die Regierung des Südens war jetzt gezwungen, ungedeckte Papierdollar schlechter Qualität herzustellen. In der Folge gab es zunehmende Geldfälschung und viele Gemeinden druckten einfach auch eigene Scheine. Das Ergebnis war eine Hyperinflation von 4000 Prozent â€“ die Wirtschaft des Südens brach noch vor der Kapitulation zusammen. Bei Kriegsende betrug der Wert des Dollars der Konföderation nur noch  einen Cent. </p>
<p>Die Hyperinflation ist ein unbewusstes und außer Kontrolle geratenes ins Verderben führendes immer wiederkehrendes Ereignis â€“ ausgelöst von der Zentralmacht. In den Worten von Niall Ferguson:</p>
<p>â€žEs sollte nicht das letzte Mal in der Geschichte gewesen sein, dass der Versuch, den Rentenmarkt anzuzapfen, in ruinöser Inflation und militärischer Demütigung endete.â€œ</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=433703</link>
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<pubDate>Mon, 01 May 2017 07:09:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ostfriese</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Niall Ferguson: Der Aufstieg des Geldes â€“ Die Währung der Geschichte (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Silke,</p>
<p>aus der ganzen Reihe der <a href="https://www.amazon.de/Niall-Ferguson/e/B000APQ8G0/ref=dp_byline_cont_book_1/?tag=dasgelbeforum-21">Bücher</a> von Niall Ferguson empfehle ich im Hinblick auf die bisher vorherrschenden Themen des Gelben-Forums sein Buch 'Der Aufstieg des Geldes â€“ Die Währung der Geschichte'. Dort befindet sich auch ein Chart zum Verlauf der Kurse der <em>consols</em> (britische ewige Staatsanleihen) von 1797 bis 1823. Er zeigt zwischen Juli 1815 bis November 1817 genau die von Nathan Rothschild vorhergesagte Entwicklung. Darüber hinaus gibt es auch eine deutschsprachige Verfilmung der BBC-Dokumentation (GB 2008). Einige weiterführende Informationen zur Sendung aus dem Jahre 2009 gibt es in</p>
<p><a href="https://www.fernsehserien.de/der-aufstieg-des-geldes/episodenguide">https://www.fernsehserien.de/der-aufstieg-des-geldes/episodenguide</a></p>
<p>zu lesen. Die vier Folgen des Films wurden damals um Mitternacht auf VOX gezeigt!</p>
<p>Viel Spaß beim Studium und liebe Grüße â€“ Ostfriese</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=433615</link>
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<pubDate>Sat, 29 Apr 2017 14:27:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ostfriese</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Jacques Necker war der Finanzminister unter Ludwig XVI. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>In dem Satz</p>
<blockquote><p>... Die niederschmetternde<br />
Aussage: &quot;La dette de l'Etat, dejÃ  immense Ã  mon avÃ©nement au trÃ´ne,<br />
s'est encore accrue sous mon rÃ¨gne... .&quot; von Jacques Necker führte dann<br />
geradewegs zur Französischen Revolution â€“ alles im alten<br />
Elliot-Wellen-Forum ausführlich dargelegt.</p>
</blockquote><p>
ist mir leider ein Fehler unterlaufen. Der Autor des Zitates war Ludwig XVI. â€“ also: </p>
<p>Die niederschmetternde Aussage: &quot;La dette de l'Etat, dejÃ  immense Ã  mon avÃ©nement au trÃ´ne, s'est encore accrue sous mon rÃ¨gne... .&quot; von Ludwig XVI. entstammt der Rede, die der französische König zur Eröffnung der Generalstände in Versailles am 5. Mai 1789 gehalten hat. Jacques Necker war sein Finanzminister.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=433612</link>
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<pubDate>Sat, 29 Apr 2017 13:17:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ostfriese</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Niall Ferguson - Welche Bücher sind wie dringend zu empfehlen? thx :-) (oT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[- kein Text -]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=433609</link>
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<pubDate>Sat, 29 Apr 2017 12:49:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Fundsache, eine gewisse Bank betreffend (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Edouard Drumont: *Finanziers wie die Rothschilds sind durch die Allmacht des Kapitals nicht nur seit 1830 die Herren der Märkte. Sie haben die Regierung, welche immer das sein mag, als Komplizin, die ihnen hilft, die naiven Franzosen zu zerquetschen, die im guten Glauben spielen, ohne zu wissen, daß ihre Gegner die Karten kennen*, (bzw. mit gezinkten Karten spielen, M.)</p>
<p>Der Name Rothschilds steht selbstverständlich pars pro toto, als Teil für's Ganze.</p>
<p>Man könnte auch Quandt, Klatten, Springer, Bertelsmann, PiÃ«ch, Porsche nennen, und wie sie alle heißen mögen.</p>
<p>Bei Drumont wäre zu  lesen, daß Napoleons Italienfeldzug von den Bankiers Michel, Bedarrida und Cerfberr finanziert wurde, so daß man die Machtergreifung der Geldsäcke möglicherweise noch vor 1830 ansetzen muß. Mein Favorit wäre 1789. <br />
   <br />
Die von mir gerade übersetzte Fundsache bestätigt wieder einmal, daß es fast unmöglich ist, aus dem Lügensumpf herauszukommen, wenn man keine anderen Quellen  zur Verfügung hat als angloamerikanische oder deutsche.</p>
<p>Die nicht nur politische, sondern viel schlimmer noch wissenschaftliche, erst recht geistig-seelische  Fixierung auf die USA halte ich mittlerweile für ein Unglück, von dessen Folgen man sich am besten einen Eindruck verschafft, indem man Bilder des zerstörten Dresden aufruft.  </p>
<p>Monterone</p>
<p><a href="http://www.jeune-nation.com/societe/economie-social/macron-favori-la-haute-finance-salive-a-lidee-des-plans-sociaux-et-de-ses-futurs-profits.html">http://www.jeune-nation.com/societe/economie-social/macron-favori-la-haute-finance-sali...</a></p>
<p>Quelle: Â« Des financiers comme les Rothschild, en effet, ne sont pas seulement les maÃ®tres du marchÃ© par la toute puissance des capitaux, depuis 1830. Ils ont pour complice le gouvernement, quel quâ€™il soit, qui les aide Ã  Ã©craser les FranÃ§ais candides qui jouent de bonne foi sans savoir que leurs adversaires connaissent les carte Â»</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=433588</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=433588</guid>
<pubDate>Sat, 29 Apr 2017 09:33:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Monterone</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vereinigtes Königreich â€“ Frankreich (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Michael,</p>
<p>ergänzend möchte ich den Satz:</p>
<p><em>â€žAber sie [die Schlacht bei Waterloo] war nicht nur eine Auseinandersetzung zwischen zwei Heeren, sondern auch ein Wettstreit zwischen konkurrierenden Finanzsystemen: dem französischen, zu dessen Grundlage unter Napoleon die Plünderung (der eroberten Länder) geworden war, und dem englischen, das auf Schulden beruhte.â€œ</em></p>
<p>von Niall Ferguson zitieren und etwas zu den <em>unterschiedlichen Kulturen</em> â€“ der damaligen <em>britischen und französischen Staatsfinanzierung</em> â€“ sagen.  </p>
<p>Die Vereinigten Provinzen der Niederlande finanzierten ihren Unabhängigkeitskrieg gegen Spanien durch die Entwicklung neuer Anlageprodukte und Wertpapiere, die am Markt in Amsterdam gehandelt und die vor allem von Rentiers gekauft wurden. Nach 1688 gelangten diese Neuerungen nach London. Das britische Steuersystem unterschied sich schon wesentlich von dem der kontinental-europäischen Monarchien. Die Ausgaben der Krone standen unter der Kontrolle des Parlaments, weil die königlichen Ländereien weitgehend verkauft waren. Es bildete sich ein professioneller Staatsdienst mit bezahlten Beamten. Die Gründung der <em>'Consolidated Fund'</em> â€“ daher <em>'consols'</em> für die neuen standartisierten britischen Staatsanleihen â€“ half Staatsbankrotte â€“ wie den <em>'Stop the Exchequer'</em> von 1672 â€“ zu vermeiden. Das Parlament versuchte durch die Einführung des Goldstandards im Jahre 1717 eine zukünftige Wertminderung  des Münzgeldes zu verhindern. In London existierte ein Rentenmarkt, auf dem vor allem die liquiden und damit leicht verkäuflichen <em>consols</em> gehandelt wurden â€“ auch für Ausländer. </p>
<p>Dagegen gab es in Frankreich regelmäßig wiederkehrende Zahlungseinstellungen â€“ Repudiationen der Staatsschulden. Zur Erlangung von Staatseinnahmen wurden Ämter verkauft. Die Staatshaushalte waren vorwiegend undurchschaubar. Die Generalstände â€“ eine 1302 eingerichtete Versammlung der drei Stände Klerus, Adel und Dritter Stand â€“  tagten sehr unregelmäßig. Da in Paris kein professioneller Rentenmarkt etabliert war, wurde Geld für den Staat mittels großzügiger Bedingungen durch <em>rentes</em> und <em>tontines</em> mühselig besorgt. Die niederschmetternde Aussage: &quot;La dette de l'Etat, dejÃ  immense Ã  mon avÃ©nement au trÃ´ne, s'est encore accrue sous mon rÃ¨gne... .&quot; von Jacques Necker führte dann geradewegs zur Französischen Revolution â€“ alles im alten Elliot-Wellen-Forum ausführlich dargelegt.</p>
<p>Napoleons 'ArmÃ©e dâ€™Italie' finanzierte sich durch Raub und Ausbeutung der eroberten Gebiete und â€žsorgte [â€¦] dafür, dass Geld in die leeren Kassen der Regierung kam.â€œ M.W. sind geraubte Kunstwerke heute noch in französischen Museen zu bewundern â€“ geraubte Edelmetalle gingen wohl sofort in die Kriegsfinanzierung. Dagegen wurde der Krieg auf der Seite der Krone durch Anleihen finanziert â€“ er war ein Anlageprodukt wie heute der â€žWar on Terrorâ€œ. </p>
<p>Die Krone siegte, weil Rothschild sich einmischte â€“ die Südstaaten verloren im amerikanischen Bürgerkrieg, weil Rothschild sich nicht einmischte. Niall Ferguson formuliert in den Sätzen:</p>
<p><em>â€žSie [die Rothschild] hatten den Ausgang der Napoleonischen Kriege entschieden, indem sie ihr finanzielles Gewicht auf Seiten Großbritanniens in die Waagschale geworfen hatten. Jetzt würden sie mit über den Ausgang des amerikanischen Sezessionskrieges entscheiden â€“ indem sie sich heraushielten.â€œ<br />
</em><br />
Die Situation des amerikanischen Sezessionskrieges ist aber ein anders â€“ sehr interessantes â€“ Thema.</p>
<p>Ist der 'Krieg' nicht zwangsläufig eine Erweiterung der Haftungsräume im Falle der Überschuldung? Kriege werden an den Börsen und an den Rentenmärkten gehandelt und auch dort entschieden â€“ und nicht nur Kriege. Bertolt Brecht hat die Gegebenheit in literarische Texte gefasst und die Debitisten haben mit der Machttheorie die theoretische Grundlage gelegt. Die kenntnisreichen Debitisten können das aber viel besser erläutern und formulieren als ich â€“ sie sind aber leider fast alle dem intellektuellen Schlachtfeld des Gelben entflohen und haben sich 'aus dem Staube gemacht' â€“ wie früher die Soldaten, die um ihr Leben fürchteten und sich deshalb unbemerkt vom Schlachtfeld, auf dem das Schlachtgetümmel viel Staub aufwirbelte, verdrückten. </p>
<p>Carpe diem und Gruß â€“ Ostfriese</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=433494</link>
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<pubDate>Fri, 28 Apr 2017 12:04:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ostfriese</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Worum es geht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Marie France Garaud, Beraterin von Georges Pompidou und ehemalige EU-Abgeordnete, sagt, worum es geht:</p>
<p><strong>*Die Souveränität Frankreichs, das heißt, unsere Freiheit.*</strong></p>
<p>Freiheit verbindet sie mit dem Nationalstaat, der notwendigerweise eine gewisse ethnische, vor allem aber kulturelle Homogenität aufweisen muß.</p>
<p>Nur Marie Le Pen, so Garaud, sei imstande, Frankreich seine Souveränität wiederzugeben.</p>
<p><strong>*Heutzutage wollen Wirtschaft und Finanzen die Souveränität ersetzen.*</strong></p>
<p>Paßt wie bestellt zu meinen Beiträgen über eine gewisse Bank und die 200 reichen Leute.</p>
<p>Monterone</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.lefigaro.fr/elections/presidentielles/2017/04/27/35003-20170427ARTFIG00361-marie-france-garaud-marine-le-pen-a-le-sens-de-l-etat.php">http://www.lefigaro.fr/elections/presidentielles/2017/04/27/35003-20170427ARTFIG00361-m...</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=433473</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=433473</guid>
<pubDate>Fri, 28 Apr 2017 09:15:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Monterone</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Besten Dank und eine Bitte (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo trosinette,</p>
<blockquote><p>Ich glaube Dir die komplette Rothschild-Geschichte ungeprüft zu 100% aufs Wort</p>
</blockquote><p>Vielen Dank. So freundlich diese Bemerkung auch ist, noch lieber wäre mir, Du würdest meine Informationen in eigener Regie nachprüfen und weniger mir als vielmehr den Zeugen glauben, also Rothschild himself, Fürst Metternich, Francis Delaisi oder Edouard Daladier, der uns am 3. September 1939 den Krieg erklärte.</p>
<p>In dem von mir gestern verlinkten Artikel über die 200 reichen Familien war ein Zitat Daladiers aus dem Jahr 1934:</p>
<p><em>*Deux cents familles sont maÃ®tresses de lâ€™Ã©conomie franÃ§aise et, en fait, de la politique franÃ§aise. Ce sont des forces quâ€™un Ã‰tat dÃ©mocratique ne devrait pas tolÃ©rer, que Richelieu nâ€™eÃ»t pas tolÃ©rÃ©es dans le royaume de France. Lâ€™influence des deux cents familles pÃ¨se sur le systÃ¨me fiscal, sur les transports, sur le crÃ©dit. Les deux cents familles placent au pouvoir leurs dÃ©lÃ©guÃ©s. Elles interviennent sur lâ€™opinion publique, car elles contrÃ´lent la presse.* </em></p>
<p><strong>*Zweihundert Familien sind die Herren der französischen Wirtschaft und, in der Tat, der französischen Politik. Das sind Kräfte, die ein demokratischer Staat nicht tolerieren darf, die Richelieu im Königreich Frankreich nicht toleriert hätte. Der Einfluß dieser zweihundert Familien lastet auf dem Steuersystem, den Transporten, auf dem Kreditwesen. Die zweihundert Familien plazieren ihre Delegierten in den Bereichen der Macht. Sie greifen in die öffentliche Meinung ein, weil sie die Presse kontrollieren.*</strong></p>
<p>Monterone</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.egaliteetreconciliation.fr/Fortune-le-retour-des-200-Familles-2773.html">http://www.egaliteetreconciliation.fr/Fortune-le-retour-des-200-Familles-2773.html</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=433469</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=433469</guid>
<pubDate>Fri, 28 Apr 2017 08:55:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Monterone</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das Angebot (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Um den Bann zu brechen braucht es eine treibende Kraft, die stärker ist<br />
als das Geld. Diesbezüglich hat niemand auch nur das geringste Angebot.<br />
Das letzte Angebot des Nazareners von vor 2000 Jahren ist im Sande<br />
verlaufen und unsere  Bemühungen zielen nur darauf ab, die treibende Kraft<br />
des Geldes endlich zum Wohle aller gefügig zu machen und dieses Gefügig<br />
machen gelingt nur mit einer treibenden Kraft die stärker ist als das<br />
Geld.</p>
</blockquote><p><br />
Guten Tag,</p>
<p>das Angebot des Nazareners war auch nicht für die breite Masse bestimmt.<br />
Wieviele Menschen interessieren sich für den Sinn ihrer Existenz?</p>
<p>Geld ist nur ein Mittel zum Zweck â€“ was leider vergessen wird â€“ und nicht der<br />
Zweck an sich â€“ was von Übel ist.</p>
<p>Sowohl Geld als auch Religion sind zu Machtderivaten gemacht worden.<br />
Diese Spiele werden so lange weiter gespielt, bis sie durchschaut werden.<br />
Es ist eine Frage der Erkenntnis.</p>
<p>Gruß<br />
nemo</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=433463</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=433463</guid>
<pubDate>Fri, 28 Apr 2017 08:24:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>nemo</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Die Wahrheit braucht ein schnelles Pferd (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><br />
Da ist viel Wahres dran. Aber leider wird die Ursache, die solche<br />
Zersetzungen ermöglicht, nicht ganz erkannt.</p>
</blockquote><p>Wie wahr.</p>
<blockquote><p>Solche totalitären Mechanismen sind nur möglich mit Hilfe eines<br />
staatlichen Machtapparates, der von alter Zeit überkommen, von einer<br />
demokratischen Fassade verdeckt ist und von einer kleinen Politikerkaste<br />
beherrscht wird, um alle Lebensbereiche zum eigenen Vorteil zu<br />
reglementieren....</p>
</blockquote><p>Kleine Politikerkaste???</p>
<blockquote><p>Eine grundsätzliche Untersuchung dieses zentralen Problems:<br />
<a href="http://fassadenkratzer.wordpress.com/2014/09/19/der-staat-als-instrument-der-machtsucht-einzelner/">Der<br />
Staat als Instrument der Machtsucht einzelner<br />
</a></p>
</blockquote><p>Das Falkenauge darf auch in der Geschichte kramen, 1897.</p>
<p>Nachdem der Adel besiegt wurde, ist nun das Bürgertum dran.<br />
Lt. Orwell haben immer 3 Klassen gekämpft, und die 3. Klasse hat immer verloren.<br />
1. Klasse Sieger und 2. Klasse immer wieder neu formiert und geschlagen.</p>
<p>Aus rechtlichen Gründen keine Quelle, sondern nur ein Zitat:</p>
<p>&quot;Unter unserer Leitung wurde der Adel zerstört&quot;<br />
(3. &quot;Sinfonie&quot;; Quelle bitte selbst ergoogeln)</p>
<p>Und genau das läuft jetzt mit dem Bürgertum.</p>
<p>Wie sagte Andreas Clauss?<br />
&quot;Um Geld geht es denen nicht, das können sie drucken.<br />
Aber mit Geld machen sie es.&quot;</p>
<p><br />
Gruß<br />
D-Marker</p>
<p>P.S. In der &quot;3. Sinfonie&quot; steht auch was zu Europa.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=433461</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=433461</guid>
<pubDate>Fri, 28 Apr 2017 08:18:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>D-Marker</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ich glaube Dir die komplette Rothschild-Geschichte ungeprüft zu 100% aufs Wort. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,</p>
<blockquote><p>die große treibende Kraft ist das Geld.</p>
</blockquote><p>und die da oben machen sich nur die Taschen voll. Das hat die letzte Klofrau in dieser Republik längst begriffen. Das Geld war auch die treibende Kraft, die das Bürgertum hervorgebracht und groß und stark gemacht hat und das Geld ist die treibende Kraft, die mich hier im Büro sitzen und meine Schuhe beim Deichmann-Konzern kaufen lässt und Geld ist die treibende Kraft, die die kleinen Krauter zu ihren Geschäften motiviert.</p>
<p>Um den Bann zu brechen braucht es eine treibende Kraft, die stärker ist als das Geld. Diesbezüglich hat niemand auch nur das geringste Angebot. Das letzte Angebot des Nazareners von vor 2000 Jahren ist im Sande verlaufen und unsere  Bemühungen zielen nur darauf ab, die treibende Kraft des Geldes endlich zum Wohle aller gefügig zu machen und dieses Gefügig machen gelingt nur mit einer treibenden Kraft die stärker ist als das Geld.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Schneider</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 28 Apr 2017 07:47:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>trosinette</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Fürst Metternich macht in VT (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Fürst Metternich schreibt am 11. Dezember 1845 an den österreichischen Botschafter in Paris, Graf Apponyi:</p>
<p>*Das Haus Rothschild spielt in Frankreich aus natürlichen Gründen, die ich jedenfalls nicht als gut betrachten kann, vor allem moralisch, eine Rolle, bei weitem wichtiger als selbst die Regierungen (sic!!), ausgenommen vielleicht das englische Kabinett, die große treibende Kraft ist das Geld.*</p>
<p>Monterone   </p>
<p>Quelle:<br />
<a href="http://www.egaliteetreconciliation.fr/Rothschild-ou-la-puissance-du-couple-argent-information-32944.html">http://www.egaliteetreconciliation.fr/Rothschild-ou-la-puissance-du-couple-argent-infor...</a></p>
<p>Â« Metternich lui-mÃªme ... Ã©crivait Ã  lâ€™ambassadeur autrichien Ã  Paris Apponyi: â€œLa maison Rothschild joue en France, pour des raisons naturelles que, toutefois, je ne saurais considÃ©rer de ce fait comme Ã©tant bonnes, surtout morales, un rÃ´le bien plus considÃ©rable que les gouvernements eux-mÃªmes, Ã  lâ€™exception peut-Ãªtre du cabinet anglais, le grand ressort Ã©tant lâ€™argent.â€ (Lettre du 11 dÃ©cembre 1845) Â»</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=433430</link>
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<pubDate>Thu, 27 Apr 2017 17:33:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Monterone</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ein paar kleine  Ergänzungen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ostfriese,</p>
<p>die Banque de France wurde 1800 von Napoleon als Einrichtung auf privater Basis gegründet. Die Anteile hielten  200 reiche Familien. Der Sozialist und Gewerkschafter Francis Delaisi nennt u.a. folgende Namen:</p>
<p>Famille Caruel de Saint-Martin (Manufacture de Tabacs) - Famille Darblay (Industrie) - Famille Davillier (Banque) - Famille Fould (Banque) - Famille Gradis (Commerce) - Famille Hottinguer (Banque) - Famille Lazard (Banque) - Famille Louis-Dreyfus (NÃ©goce de grains) - Famille Mallet (Banque) - Famille Mirabaud (Banque) - Famille Petiet (Industrie, UCPMI) - Famille RaphaÃ«l (Banque) - Famille Robillard (Manufacture de Tabacs) - <strong>Famille Rothschild </strong>(Banque) - Famille Schlumberger (Industrie) - Famille Schneider (Industrie) - Famille Stern (Banque) - Famille Vernes (Banque) - Famille Wendel (Industrie) - Famille Worms (Banque, Armement naval).</p>
<p>Daß die Banque de France als private Einrichtung gegründet wurde, ist unbestritten. Bei der Zentralbank von Holland und England soll das auch so gewesen sein, (Douglas Reed). Aber bei der FED war natürlich alles anders.    </p>
<p>Das Privatvermögen von König Louis-Philippe wurde von welchem Bankier verwaltet?</p>
<p>Einem in Frankfurt geborenen Herrn, der zugab, jeden Minister zu kennen, sie täglich zu treffen und immer, wenn sie etwas tun, was den Interessen der Regierung (lies: der Bank, M.) zuwiderlaufe, beim König vorstellig zu werden, *den er sieht, wann er, der Bankier, das will*.</p>
<p>Monterone</p>
<p>Quellen:</p>
<p><a href="http://www.egaliteetreconciliation.fr/Fortune-le-retour-des-200-Familles-2773.html">http://www.egaliteetreconciliation.fr/Fortune-le-retour-des-200-Familles-2773.html</a></p>
<p><a href="http://www.egaliteetreconciliation.fr/Rothschild-ou-la-puissance-du-couple-argent-information-32944.html">http://www.egaliteetreconciliation.fr/Rothschild-ou-la-puissance-du-couple-argent-infor...</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=433429</link>
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<pubDate>Thu, 27 Apr 2017 17:04:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Monterone</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Rothschild-Geschichte: dottore und â€¦ (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Michael,</p>
<p>â€¦ <a href="https://www.amazon.de/Niall-Ferguson/e/B000APQ8G0/ref=dp_byline_cont_book_1/?tag=dasgelbeforum-21">Niall Ferguson</a> lesen. So</p>
<blockquote><p>Nach meinem Wissensstand ist die Geschichte um diese Bank auch nicht<br />
ansatzweise mit der Lehre des Debitismus sowie der Macht- und Geldtheorie<br />
vereinbar.</p>
</blockquote><p>
ist es wohl nicht. </p>
<p>Nathan Rothschild hatte von der britischen Krone wegen der Finanzierung ihrer jahrelangen Kriege gegen Napoleon den Auftrag, bei Provisionen von 2 bis 6 Prozent bekommen, europaweit â€“ trotz Kontinentalsperre â€“ Gold und Silber aufzukaufen. Die kontinentalen  Koalitionspartner wollten nämlich wegen ihrer politischen, militärischen und wirtschaftlichen Dienste in Edelmetall bezahlt werden und nicht in Pfund. Wegen der zunehmenden britischen Verschuldung fielen die Kurse der typischen dreiprozentigen 100-Pfund-<em>consols</em> von Februar 1792 bis zum Beginn der Schlacht bei Waterloo am 15. Juni 1815 von 96 auf 60 Pfund. Der Aufkauf von Edelmetall wurde noch verstärkt nach der Rückkehr Napoleons (Nathan Rothschild: eine â€žunerfreuliche Nachrichtâ€œ) von Elba am 1. März 1815 â€“ während des Wiener Kongresses vom 18. September 1814 bis zum 9. Juni 1815 â€“ in der Annahme, dass der kommende Krieg ein langer Konflikt werden würde â€“ was sich beinahe als verhängnisvolle Fehleinschätzung erwies.</p>
<p>Die Schlacht von Waterloo (Wellington: â€žâ€¦ die knappste Sache, die man sich vorstellen kann.â€œ) endete für die Krone nach einem Tag mit dem Sieg. Was sollte jetzt mit den großen Bargeldbeständen in Edelmetallen geschehen? Die jetzt anstehende Demobilisierung führte zur Reduzierung der britischen Verschuldung und damit zur Erwartung von Nathan Rothschild des Anstieges der Renditen der â€šconsolsâ€˜. Die Rothschilds setzten Gold und Silber zum Kauf von britischen Staatsanleihen ein. Ende 1817 verkauften sie sie mit einer Rendite von 40%. Damit war das finanzielle Fundament der Rothschild-Bank gelegt. Einfach genial und ausführlich nachzulesen bei Niall Ferguson in:</p>
<p><a href="http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/der-aufstieg-des-geldes-9783548609881.html">http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/der-aufstieg-des-geldes-9783548609881...</a></p>
<p>Dazu hatte ich in dem <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=374162&amp;page=0&amp;category=0&amp;order=last_answer">Beitrag</a> schon früher formuliert:</p>
<p>â€žNiall Ferguson zieht in seinem Buch allen nachfolgenden Dämonisierungen und Verschwörungstheorien über den fantastischen Aufstieg der Rothschild Bank, der nur das Ergebnis geldökonomischer Gesetze war, den Boden unter den Füßen weg. Sie beschäftigte sich vorwiegend mit der Staatsfinanzierung und brachte damit auch neue Finanzinnovationen hervor. Heinrich Heine hatte das im März 1841 in Lutetia</p>
<p><a href="http://www.heinrich-heine-denkmal.de/heine-texte/lutetia32.shtml">http://www.heinrich-heine-denkmal.de/heine-texte/lutetia32.shtml</a></p>
<p>zu der anerkennenden Bemerkung veranlasst: â€ž â€¦wie klein der Mensch und wie groß Gott ist! Denn das Geld ist der Gott unserer Zeit, und Rothschild ist sein Prophet.â€œ (letzter Satz im 6. Absatz).â€œ</p>
<p>Niall Ferguson erörtert dort auch die unterschiedlichen Kulturen, die bis in die heutige Zeit nachwirken, der britischen und französischen Staatsfinanzierung mit ihren jeweiligen Ökonomien und die andersartigen Entscheidungen der Rothschild-Bank in Bezug auf den amerikanischen Bürgerkrieg. </p>
<p>Wenn Sie jenseits aller Vorurteile an Erklärungen historischer Abläufe und geldökonomischer Systemzusammenhänge interessiert sind, müssen Sie sich selber weiter mühen und finden.</p>
<p>Carpe diem und Gruß â€“ Ostfriese</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=433418</link>
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<pubDate>Thu, 27 Apr 2017 14:46:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ostfriese</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Es geht auch um vollkommen profane Angebote und es erscheint mir hoffnungslos (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,</p>
<blockquote><p>Denn der Trend zur Monopolbildung ist ja nicht ausschließlich durch <br />
staatliche Eingriffe entstanden, sondern findet seinen <br />
Kristallisationspunkt vielmehr in der zunehmenden Komplexität der aktuellen<br />
Angebote.</p>
</blockquote><p>Der Trend zur Monopolbildung soll nach dem für mich bisher nicht widerlegten debitistischen Glaubensbekenntnis aus der Geldwirtschaft an sich entstehen. Wer also Monopolbildung verhindern möchte, müsste sich unter Umständen erstmal mit dem Gedanken anfreunden, auf die Segnungen der Geldwirtschaft zu verzichten.     </p>
<p>Ich habe vor kurzem ein Paar Schuhe von höherer Qualität zum Schuster gebracht. Neu besohlen + kleine Ausbesserung einer Naht macht 70 Euro. Bei Europas größtem Schuhhändler Deichmann bekomme ich, dank der Segnungen der Geldwirtschaft für 70 Euro drei Paar neue Schuhe, die in der Summe mindestens doppelt so lange durchhalten wie meine Treter von <a href="http://www.shoepassion.de">Shoepassion</a>.  </p>
<p>Was tun?</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Schneider</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=433409</link>
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<pubDate>Thu, 27 Apr 2017 11:31:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>trosinette</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Verwechslung oder unzulässige Verallgemeinerung? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Skyjumper,</p>
<p><em>&gt; Als Gegenargument kommt dann, dass die Beschränkung der Nationalstaaten<br />
[quote]und seiner Institutionen genau das sei was das Big Business sich in seinen<br />
feuchten Träumen wünscht, das Big Business noch stärker die<br />
Gestaltungsfunktion des Staates übernehmen würde, und dass das<br />
eigentliche Ziel damit nicht nur nicht erreicht, sondern konterkariert<br />
würde. [/quote]<br />
</em><br />
Danke, daß Du meine Ansicht völlig korrekt wiedergegeben hast.</p>
<p><em>&gt; Übersehen wird dabei von der &quot;Fraktion Monterone&quot; m.E.n., dass das Big<br />
[quote]Business nur deshalb existiert (und auch nur in dem Umfeld existieren<br />
kann), weil es vom allmächtigen Staat protegiert und geschützt wird. </em>[/quote]</p>
<p>Auch diesen Sätzen stimme ich zu. Sie gelten aber nur für die demokratisch-globalistischen Staaten des Transatlantikimperiums.</p>
<p>Aber das ist doch wahrlich nicht die einzige Möglichkeit, wie man ein Staatswesen organisieren kann!</p>
<blockquote><p>Langer Rede kurzer Sinn: Nach meinem Empfinden verwechseln/vertauschen ... viele (hier) Ursache und Wirkung.</p>
</blockquote><p>Ich habe den Eindruck, Du begehst eine sachlich nicht haltbare Verallgemeinerung, indem Du die jetzige Staatsform als einzig mögliche betrachtest.</p>
<p>Du und Falkenauge, ihr beide schlachtet meiner Meinung nach das falsche Schwein, indem ihr die staatliche Macht als solche begrenzen wollt.</p>
<p>Es käme vielmehr darauf an zu fragen, in welchem Interesse sie zum Einsatz kommt, ob für oder gegen uns?</p>
<p>Ein Beispiel: Wüßte ich, ein Bekannter hat eine Waffe, würde mich das nicht stören, solange ich sicher sein kann, daß er sie nicht gegen mich verwendet.</p>
<p>So verhält es sich auch mit den Machtinstrumenten des Staates, ausgenommen Dinge, die damit zu tun haben, uns auszuspionieren und zu überwachen.</p>
<p><em>&gt; Es kann also nicht um eine Verlagerung von Kompetenzen und Macht, unter  Beibehaltung zentraler Strukturen, <br />
[quote]gehen, sondern Kompetenz und Macht muss tatsächlich zersplittert werden, muss wieder dezentral werden. </em>[/quote]</p>
<p>Wie es unter diesen Voraussetzungen möglich sein soll, die Grenzen zu sichern oder Menschen, die sich illegal in Europa aufhalten, wieder zurückzuführen, erschließt sich mir leider nicht.</p>
<p>Monterone</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=433408</link>
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<pubDate>Thu, 27 Apr 2017 11:28:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Monterone</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Zerstörung des Bürgertums ist wünschenswert (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das deutsche Bürgertum hat schon immer einen selbstmörderischen Tiefeninstinkt kultiviert. Wenn Deutschland leben soll, dann muß das deutsche Bürgertum sterben, d.h. KEINERLEI politische Einflußmöglichkeiten mehr bekommen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=433405</link>
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<pubDate>Thu, 27 Apr 2017 10:43:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Richbot</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Was ist dann eigentlich die Aufgabe des Staates? Regulierung? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich zitiere hier mal eine PM an mich (mit der Genehmigung des Autors), weil sie m.M.n. das Problem Bürger&lt;&gt;Staat anders beleuchtet und auf den Punkt bringt:</p>
<p><em>Worum geht es denn eigentlich?<br />
Da wird in den Raum geworfen, dass die Allmacht des Staates beschnitten werden muss um die vorhandenen eng hierachischen Machtstrukturen zu korrigieren und wieder mehr horizontalen Gestaltungsspielraum zu den eigentlichen Akteuren umzuschichten.</em></p>
<p><em>Als Gegenargument kommt dann, dass die Beschränkung der Nationalstaaten und seiner Institutionen genau das sei was das Big Business sich in seinen feuchten Träumen wünscht, das Big Business noch stärker die Gestaltungsfunktion des Staates übernehmen würde, und dass das eigentliche Ziel damit nicht nur nicht erreicht, sondern konterkariert würde.</em></p>
<p><em>Übersehen wird dabei von der &quot;Fraktion Monterone&quot; m.E.n., dass das Big Business nur deshalb existiert (und auch nur in dem Umfeld existieren kann), weil es vom allmächtigen Staat protegiert und geschützt wird. Es ist ein großer Trugschluß wenn von den Gegnern der Globalisierung den Neoliberalen eine permanente Deregulierung vorgeworfen wird. Das Gegenteil ist nach meiner Empfindung richtig. An allen möglichen Stellen des Wirtschaftslebens kann man erkennen, dass der Staat eigene Kontrollaufgaben nicht etwa abschafft (was einer echten Deregulierung gleichkommen würde) sondern die Regulierungsaufgaben vielmehr auf die Angebotsseite des Wirtschaftslebens verlagert und lediglich die Nichtberücksichtigung dieser Kontrollen mit Strafandrohung sanktioniert. Das aber ist keine Deregulierung, sondern die Übertragung von Staatsgewalt an ausgewählte private Akteure.</em></p>
<p><em>Der kleine Krauter kann/will das organisatorisch nicht leisten und verliert damit seine Erlaubnis weiter als Anbieter aufzutreten. Es kommt zu einer Konzentration auf der Angebotsseite (Kleinunternehmer --&gt; Mittelstand --&gt; Konzern und schlußendlich zu Oligopolen oder Monopolen. <br />
Die Nachfrageseite, neben Staat und Angebotsseite die 3. Fraktion der Akteure, wird damit ihrer ureigensten Reglementierungsfähigkeit zunehmend beraubt, der Auswahl des Anbieters.<br />
Der Staat wiederum verliert zunächst den Überblick und das Knowhow für eine sachgerechte Reglementierung, und schlußendlich auch die Sanktionsfähigkeit, da die Konzerne to-big-to-fail geworden sind. Am Ende wedelt der Schwanz mit dem Hund.</em></p>
<p><em>Es kann also nicht um eine Verlagerung von Kompetenzen und Macht, unter Beibehaltung zentraler Strukturen, gehen, sondern Kompetenz und Macht muss tatsächlich zersplittert werden, muss wieder dezentral werden. Praktisch wäre das ein sehr ambitioniertes Unterfangen. Denn der Trend zur Monopolbildung ist ja nicht ausschließlich durch staatliche Eingriffe entstanden, sondern findet seinen Kristallisationspunkt vielmehr in der zunehmenden Komplexität der aktuellen Angebote.<br />
Dummes Beispiel: Millionen von Hobbygärtnern können durch klassische Züchtung neue Sorten kreieren, aber nur wenige Konzerne können mittels komplexer technischer Genmanipulation neue Sorten kreieren. Ein Ruf nach genereller Abschaffung der Reglementierung ist folglich wohl nicht der richtige Weg, es bedarf eines weitaus differenzierten Vorgehens. Ein ganz klassischer Fall also wo der Staat originär gefragt ist.</em></p>
<p><em>Der Staat ist die adäquate Institution zur Lösung/Kontrolle komplexer übergeordneter Probleme vor denen der einzelne Bürger kapitulieren muss. Jedoch muss der Staat das auch als Aufgabenstellung annehmen, ja als kausalen Grund für sein Bestehen begreifen. Wenn der Staat nun lediglich versucht das komplexe Problem zu simplifizieren, beispielsweise indem er einfach Zugangsbeschränkungen zum Markt verhängt, in dem Moment eliminiert er dem Grunde nach seine Existenzberechtigung.</em></p>
<p><em>Langer Rede kurzer Sinn: Nach meinem Empfinden verwechseln/vertauschen ... viele (hier) Ursache und Wirkung.</em></p>
<p><em>Mit freundlichen Grüßen<br />
Skyjumper</em></p>
<p><em></em></p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=433404</link>
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<pubDate>Thu, 27 Apr 2017 10:42:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Griba</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,</p>
<blockquote><p>Ich weiß nicht, wie es den anderen Lesern in diesem Forum geht, aber<br />
immer wieder diesen Unsinn über die Rothschild-Geschichte lesen zu<br />
müssen, ist schmerzlich.</p>
</blockquote><p>Man gewöhnt sich an alles und Wirrköpfe wie ich müssen auch ertragen werden.</p>
<p>Bei historischen Fragestellungen gibt es generell zwei Typen. Der eine Typ schlüpft in die Opferrolle und sieht die Geschichte von dunklen Hintermännern determiniert, die gottgleich die Geschicke der Menschheit zielgenau über Jahrhunderte ausschließlich zu ihren Gunsten steuern. Dabei lässt man seine Gedanken dauernd um diesen Gegenstand kreisen, list die entsprechenden Bücher und findet passendes im Internet. Und der andere Typ machen es sich kompliziert.</p>
<p>Weil uns die Technokratie gelehrt hat, dass geniale Ideen immer einfach sind, obsiegt in der Regel die Einfachheit. Nur leider sind einfach Ideen nicht immer genial.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Schneider</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=433394</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=433394</guid>
<pubDate>Thu, 27 Apr 2017 07:57:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>trosinette</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
