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<title>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017 - Ich kann diese &quot;ganz ungeheuerliche&quot; Angelegenheit sehen, â€¦</title>
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<description>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Ich kann diese &quot;ganz ungeheuerliche&quot; Angelegenheit sehen, â€¦ (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ashitaka,</p>
<p>â€¦ sie aber nicht besonders gut verbal oder schriftlich kommunizieren. So </p>
<blockquote><p>... Kein sich ernst nehmender Denker (wer gibt<br />
schon noch zu, dass er das Bezeichnende gerne in Frage stellt) nagelt<br />
zuerst das Bezeichnende (Signifikant) an die Wand, um anschließend zu<br />
hoffen, dass er dadurch einen Ausdruck (eine Vorstellung, das Bezeichnete)<br />
gewinnt. So funktioniert das nicht. So verliert alles Weiterdenken seinen<br />
Sinn. Mentalfaschismus, Tod.   </p>
</blockquote><p>
ist es. Mein Denken verläuft außerordentlich in Bildern und in visuellen Vorstellungen.</p>
<p>Wegen meines Orientierungssinns erreichte ich vor einigen Jahrzehnten durch visuelle Einprägung der Stadtpläne von Rom oder Paris ohne Schwierigkeit die gebuchten Hotels. Unter gewissen Farbkombinationen sehe ich Bilder â€“ vor allem impressionistische â€“ räumlich dreidimensional über das zweidimensional Hinausgehende in unterschiedlichen Ebenen. Das nahm ich auch im neuen 'Pommersche Landesmuseum' in Greifswald wahr, das die '<a href="http://www.zobodat.at/pdf/BerichteGeolBundesanstalt_89_0019-0022.pdf">ganz ungeheuerliche</a>' Entwicklung Nordeuropas visuell grandios darstellt â€“ die umfangreichen Texte machen dann vieles wieder zunichte. Der Vortrag von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Martin_Torell">Martin Torell</a> am 3.November 1875 â€“ von den Zuhörern als 'punctum' und 'choc' erlebt â€“ schuf ungewöhnliche Signifikanten zum Verstehen des Signifikats (<a href="https://www.google.de/search?q=glaziale+serie&amp;client=firefox-b&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwjI-Mb_wfvTAhUBKFAKHZw7DUgQsAQIPg&amp;biw=1248&amp;bih=598">Glaziale Serie</a>) und ordnete sie schockartig völlig neu. Sie strukturieren eine neue Realität als Abbildung der bestehenden Wirklichkeit 'zu einer immer weiter fortschreitenden visuellen Verdichtung einer Unmenge an Informationen' im Gehirn. Die Deutung der Welt gelingt erst in einem System der Zeichen â€“ Ton, Text, Bild, Film usw. Für mich ist bei der Suche und beim Denken die visuelle Vorstellung von Strukturen zur Ordnung in der Gegenwart sehr wichtig. </p>
<p>Ich stelle mir strukturell die 'Ungeheuerlichkeit' des Debitismus und der Machttheorie als Gravitationsraum der Be- und Entmächtigungen im Kreislauf des Geldes mit einer alles mit allem verbindenden nicht lokalisierbaren Machtordnung â€“ einem Gravitationszentrum â€“ visuell jenseits der umfangreichen Verschriftungen vor, die von den kenntnisentwickelnden Usern in einem 'voll entbrannten Sturmlauf' der Nullerjahre im Gelben im Sinne 'der Beweissammlung zur Lösung' ökonomischer Problemlösung niedergelegt wurden. Vielleicht werden die Mickey-Mouse-Ökonomen eines Tages 'in einen regelrechten Schockzustand' versetzt, 'in ihrem Selbstverständnis schwer erschüttert' und zur Aufgabe ihrer Positionen veranlasst. </p>
<p>Martin Torell hat wie Paul C. Martin überlieferte Anschauungen, Deutungen und Theorien obsolet gemacht und konnte wegen der visuellen Erfahrbarkeit die Drifttheorie unmittelbar widerlegen.</p>
<p>Ich hoffe sehr, dass es dir gelingt, den Debitismus mit der Machttheorie und den Erweiterungen erfolgreich visuell vorstellbar und verständlich darzulegen.</p>
<p>Selbst kann ich verbal oder schriftlich schwer wiedergeben, was mich nach dem Lesen vieler Beiträge des Forums, die meinem strukturell-visuellen Denken entsprechen, bewegte.</p>
<p>&quot;Was geschehen ist, wird wieder geschehen, was man getan hat, wird man wieder tun: Es gibt nichts Neues unter der Sonne.&quot; (Koh 1,9)</p>
<p>Carpe diem und Gruß â€“ Ostfriese</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=435130</link>
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<pubDate>Wed, 24 May 2017 16:03:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ostfriese</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Determinismus, Fatalismus, Zentralmacht vs. Schwarmmacht usw. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>So verliert alles Weiterdenken seinen<br />
Sinn. Mentalfaschismus, Tod.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Anders als konsequente Deterministen bin ich davon überzeugt, dass Denken<br />
und insbesondere Weiterdenken allen Sinn macht.</p>
</blockquote><p>Hallo BillHicks</p>
<p>Du verwechselst Determinismus mit Fatalismus. Konsequente Deterministen (Einstein, Spinoza, Schopenhauer, Diodor et al.) waren immer Menschen, die besonders intensiv nachgedacht haben. In den Tiefen des DGF gibt es unzählige Beiträge zu diesem Thema. </p>
<p><a href="http://www.dasgelbeforum.net/search.php?search=Beliebter+Irrtum&amp;ao=phrase&amp;u_name=">http://www.dasgelbeforum.net/search.php?search=Beliebter+Irrtum&amp;ao=phrase&amp;u_name=</a></p>
<p><br />
Mit der sogenannten 'Zentralmacht' kann ich ähnlich wenig anfangen wie Du.<br />
Das Verhalten eines Organismus und eines Schwarms mit diesem Totschlag-Begriff definieren zu wollen, führt nirgends hin. </p>
<p>Grüsse, Zara</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434566</link>
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<pubDate>Mon, 15 May 2017 06:04:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zarathustra</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vorwurf angekommen. Weiterdenken. Vorschlag für einen Verständnis-Selbsttest. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hallo Bill,</p>
</blockquote><p>Hallo Ashitaka,</p>
<blockquote><blockquote><p>Machtzession ist ein Neologismus, den ich noch nirgendwo definiert<br />
gesehen<br />
habe. Fragte ich hier drei Nutzer dieses Kunstwortes nach einer<br />
Definition,<br />
wie viele Antworten erhielte ich?</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Statt von einer Machtzession könnten wir auch von einer<br />
Potentialverleihung sprechen.</p>
</blockquote><p>Verzeihung bitte, aber was ist eine Potentialverleihung?<br />
Was nutzt es ein unbekanntes, neu geschaffenes Substantiv durch ein anderes unbekanntes, neu geschaffenes Substantiv zu &quot;erklären&quot;.</p>
<blockquote><p>Nicht umsonst musste ich das Neugeborene<br />
gedanklich in die Ecke legen.</p>
</blockquote><p>Völlig ok.</p>
<blockquote><p>Kein sich ernst nehmender Denker (wer gibt<br />
schon noch zu, dass er das Bezeichnende gerne in Frage stellt) nagelt<br />
zuerst das Bezeichnende (Signifikant) an die Wand, um anschließend zu<br />
hoffen, dass er dadurch einen Ausdruck (eine Vorstellung, das Bezeichnete)<br />
gewinnt. So funktioniert das nicht.</p>
</blockquote><p>Wie funktioniert es also? Was ist Deine Methode?</p>
<blockquote><p>So verliert alles Weiterdenken seinen<br />
Sinn. Mentalfaschismus, Tod.</p>
</blockquote><p>Anders als konsequente Deterministen bin ich davon überzeugt, dass Denken und insbesondere Weiterdenken allen Sinn macht.<br />
Diesen Vorwurf nehme ich ernst. Nehme ich als anlass meine Vorgehensweise zu überdenken und zu hinterfragen.<br />
Danke.<br />
 </p>
<blockquote><blockquote><p>Silke das Phänomen, das u.a. Ashitaka mit &quot;Machtzession&quot; beschreibt,<br />
ist<br />
- so wie ich es verstehe - nichts anderes als das Wesen des<br />
Privatrechts,<br />
das auf einer öffentlich-rechtlichen Basis ruht.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Privates und öffentliches Recht treten im gleichen Atemzug auf.</p>
</blockquote><p>Wenn man sie nur gemeinsam konzeptualisiert, wie Du das anscheinend tust. <br />
Historisch geht das &quot;öffentliche Recht&quot; als Prinzip dem &quot;Privatrecht&quot; eindeutig voraus (deshalb ja die gewaltsame Zerstörung der &quot;alten Ordnung&quot; (Custom)). Nicht nur tatsächlich historisch, sondern auch logisch notwendig, obwohl erst die Römer genügend konzeptuelle Präzision hatten um ius publicum und ius privatum ganz klar zu trennen.<br />
 <br />
Privatrecht und öffentliches Recht sind nicht nur unterschiedliche Rechtsgebiete, sondern auch völlig verschiedliche <em>Denkformen</em>. Dazu: <br />
Johann Braun - <em>Einführung in die Rechtswissenschaften, Â§12 Privatrecht als Rechtsgebiet und Denkform</em>.</p>
<blockquote><p>Ich kann<br />
diesbzüglich immer nur wieder Uwe Wesel empfehlen, der die Setzung des<br />
Rechtsinstituts</p>
</blockquote><p>Was meinst Du mit &quot;Setzung des Rechtsinstituts&quot;?<br />
Ich erinnere mich nicht daran, dass Wesel dieses Satzfragment nutzte. <br />
Meinst Du das erstmalige Auftreten von (öffentlichem!) Recht gegenüber Custom, das nicht etwa evolutorisch aus der alten Ordnung hervorging, sondern diese ersetzte (und zerstörte!)?</p>
<blockquote><p>durch Zentralmacht (aktive Potenz, Ausdruck:<br />
Zentralinstanz) klar nachvollziehbar gemacht hat.</p>
<p>Beides, öffentliches wie privates Recht basieren auf einem zeitlich<br />
begrenzten Machtderivat (Potentialverleihung = Möglichwerdung), können<br />
aufgrund dessen, dass sie lediglich Derivate der zentralmacht sind, nicht<br />
zur Zentralmacht (Basis) aufgeleitet werden.</p>
</blockquote><p>Was meinst Du mit &quot;aufgeleitet werden zur Zentralmacht&quot;?<br />
 </p>
<blockquote><p>Das Privatrecht ruht nicht auf öffentlichem Boden.</p>
</blockquote><p>Jellinek schreibt: &quot;daher ruht das ganze Privatrecht auf dem Boden des öffentlichen Rechtes.&quot;<br />
Von &quot;öffentlichem Boden&quot; ist keine Rede.</p>
<blockquote><p>Beides, das private,<br />
wie auch das öffentliche Recht ruhen auf formloser Gewaltherrschaft</p>
</blockquote><p>Das Privatrecht - Basis für die Idee der <strong>persönlichen Freiheit VOM Staat IM Staat</strong> - ruht auf dem öffentlichen Recht, welches seinerseits in der Tat auf &quot;formloser Gewaltherrschaft&quot; ruht, wenn man es so ausdrücken möchte.<br />
Das ist ein RIESENPROBLEM für die konkrete Institutionenbildung, wenn man intendiert, dass auch nur ein halbwegs Ernst zu nehmender Schutz des Einzelnen VOM Staat IM Staat verwirklicht wird. Andererseits bräche auch das Privatrecht und die &quot;Freiheit&quot; des Einzelnen in sich zusammen, wenn das öffentliche Recht nicht vorhanden, der Staat nicht mächtig genug wäre.</p>
<p>Eine saubere Unterscheidung von Privatrecht und öffentlichem Recht, die als Rechtsgebiete und als Denkformen kaum unterschiedlicher sein könnten, macht ein riesiges Feld der Gestaltungsmöglichkeiten, aber auch der Gestaltungsnotwendigkeit auf, wenn dieses vermaledeite Recht erst einmal da ist. Da bin ich übrigens voll bei Dir und bei Wesel.</p>
<blockquote><p>und<br />
werden wieder in ihr verschwinden, sobald die formelle Herrschaft<br />
(gegenwärtig das demokratische Legitimationstheater) aufgrund fehlender<br />
Expansionsmöglichkeiten</p>
</blockquote><p>Auch an Dich gerne die selbe Frage: <strong><em>Was genau</em></strong> expandiert?</p>
<blockquote><p>, aus dem Inneren heraus nicht mehr (vor)finanziert<br />
und ausreichend besichert werden kann. </p>
</blockquote><p>Oder halt auch schon. Nichts genaues weiß man nicht.</p>
<p>Tu' mir bitte den Gefallen und überprüf' Dein Verständnis juristischer Grundlagenkonzepte und mach' eine Tabelle von Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Privatrecht und öffentlichem Recht als Rechtsgebiete und Denkformen. Einfach für Dich. &quot;Wieviel weiß ich, Ashitaka, eigentlich tatsächlich von den juristischen Grundlagen? Mal testen.&quot;<br />
Und komm' dann aus Deiner Komfortzone der &quot;Zentralmacht&quot; heraus, die es ach soooo einfach macht diese beiden Denkformen einfach zu vermischen und die scharfe Trennung, die in den Denkformen besteht, und zur Gestaltung der tatsächlichen Verhältnisse aufruft, verwischt.<br />
Erschwerend kommt dann in der &quot;Wirklichkeit&quot; dazu, dass die scharfe Trennung gerade nicht mehr zu finden ist, was es wiederum so schwer macht die Relevanz der Unterscheidung zu erkennen, wenn man nie die Unterschiede ganz explizit und bewusst angesehen hat. So ging es mir jedenfalls: &quot;wozu dieses Juristen-Zeug lesen, wenn ich mich doch für &quot;ökonomische&quot; Fragen interessiere..?&quot;</p>
<p>Danke für Deine Mühen.<br />
 </p>
<blockquote><p>Herzlichst,</p>
<p>Ashitaka</p>
</blockquote><p>Alles Liebe</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434510</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434510</guid>
<pubDate>Sat, 13 May 2017 23:57:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>BillHicks</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ich antworte noch zeitnah, auch auf deinen anderen Beitrag (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Bill,</p>
<blockquote><p>Machtzession ist ein Neologismus, den ich noch nirgendwo definiert gesehen<br />
habe. Fragte ich hier drei Nutzer dieses Kunstwortes nach einer Definition,<br />
wie viele Antworten erhielte ich?</p>
</blockquote><p>Statt von einer Machtzession könnten wir auch von einer Potentialverleihung sprechen. Nicht umsonst musste ich das Neugeborene gedanklich in die Ecke legen. Kein sich ernst nehmender Denker (wer gibt schon noch zu, dass er das Bezeichnende gerne in Frage stellt) nagelt zuerst das Bezeichnende (Signifikant) an die Wand, um anschließend zu hoffen, dass er dadurch einen Ausdruck (eine Vorstellung, das Bezeichnete) gewinnt. So funktioniert das nicht. So verliert alles Weiterdenken seinen Sinn. Mentalfaschismus, Tod.   </p>
<blockquote><p>Silke das Phänomen, das u.a. Ashitaka mit &quot;Machtzession&quot; beschreibt, ist<br />
- so wie ich es verstehe - nichts anderes als das Wesen des Privatrechts,<br />
das auf einer öffentlich-rechtlichen Basis ruht.</p>
</blockquote><p>Privates und öffentliches Recht treten im gleichen Atemzug auf. Ich kann diesbzüglich immer nur wieder Uwe Wesel empfehlen, der die Setzung des Rechtsinstituts durch Zentralmacht (aktive Potenz, Ausdruck: Zentralinstanz) klar nachvollziehbar gemacht hat.</p>
<p>Beides, öffentliches wie privates Recht basieren auf einem zeitlich begrenzten Machtderivat (Potentialverleihung = Möglichwerdung), können aufgrund dessen, dass sie lediglich Derivate der zentralmacht sind, nicht zur Zentralmacht (Basis) aufgeleitet werden. </p>
<p>Das Privatrecht ruht nicht auf öffentlichem Boden. Beides, das private, wie auch das öffentliche Recht ruhen auf formloser Gewaltherrschaft und werden wieder in ihr verschwinden, sobald die formelle Herrschaft (gegenwärtig das demokratische Legitimationstheater) aufgrund fehlender Expansionsmöglichkeiten, aus dem Inneren heraus nicht mehr (vor)finanziert und ausreichend besichert werden kann. </p>
<p>Herzlichst,</p>
<p>Ashitaka</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434509</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434509</guid>
<pubDate>Sat, 13 May 2017 23:05:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ashitaka</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Zentralmacht&quot;, &quot;Geld&quot;, &quot;Machtzession&quot;; vs. Privatrecht, öffentliches Recht, Vermögen, Zahlungsmittel (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Lieber BillHicks,</p>
</blockquote><p>Liebe Silke,</p>
<blockquote><blockquote><p>Erst einmal braucht es ausreichend trennscharfe Begriffe. Begriffe sind<br />
Bedeutungen von Worten und implizieren konzeptuelle Unterscheidungen,<br />
sie<br />
sind nicht &quot;die Wahrheit&quot;. Ohne Begriffe, d.h. ohne Unterscheidungen,<br />
kann<br />
man sinnstiftende Wahrnehmungen erst gar nicht machen, weil <em>alles<br />
irgendwie zusammenhängt</em>. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Sehr gut, aber...<br />
â€¦das ist ja bisher nicht so gut gelaufen.<br />
Jeder hat seine eigenen Vorstellungen von Begriffen (mittelhochdeutsch<br />
&quot;Bedeutung&quot;) und erklärt die realitas (das &quot;Ding&quot;,das &quot;Wesen&quot;) somit auf<br />
seine  subjektive Art.</p>
</blockquote><p>Wenn die Begriffe klar sind, dann kann man sich knapp und klar ausdrücken.<br />
Sind sie vage und mehrdeutig, kann man diskutieren ad nauseam.</p>
<p>Dass Begriffsarbeit alleine nicht zum Ziel führt dürfte seit den Begriffsjuristen klar sein. Aber deshalb darf man gerade nicht automatisch lax im Umgang mit Sprache sein.</p>
<blockquote><blockquote><p>Erst wenn man klare Unterscheidungen hat, die klare Wahrnehmungen<br />
erlauben, kann man auch zu klaren Handlungsanweisungen gelangen. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Sehr schön.</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Diese könnten sich dann in Form einer &quot;politischen Willensbildung&quot;</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>äußern. </p>
<p>Können sie, wobei ja mit der Willensbildung noch nichts gewonnen ist.<br />
Eine Willensbildung bewegt ja bekanntlich nur etwas, wenn das dafür<br />
notwendige Potential vorhanden ist und genutzt werden kann, um den Willen<br />
in Können zu überführen.</p>
</blockquote><p>Ja, das stimmt.<br />
 </p>
<blockquote><blockquote><p>Man kann nicht bei der politischen Willensbildung beginnen.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Machen aber die meisten...sie wählen aus, zwischen angebotenen Optionen.</p>
</blockquote><p>Ja, es ändert sich da aber gerade etwas in vielen europäischen Nationen, das 60-70 Jahre für selbstverständlich genommen wurde. Es wird wieder politischer.</p>
<blockquote><blockquote><p>Was sollte man denn fordern, wenn man nicht klar wahrnehmen kann, weil<br />
es<br />
schon an den Begriffen mangelt?</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freiheit,_Gleichheit,_Br%C3%BCderlichkeit">LibertÃ©,<br />
Ã©galitÃ©, fraternitÃ©</a> und andere Utopien.</p>
</blockquote><p>Genau <img src="images/smilies/top.gif" alt="[[top]]" /> </p>
<blockquote><p>&quot;vernünftige Steuergesetzgebung&quot;? <br />
Durch die Macht einer europäischen Republik?<br />
Gesetzesvorschläge werden grundsätzlich durch<br />
<a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/streit-ueber-externe-berater-ueber-gesetze-entscheiden-politiker-selbst-1838204.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2">Beraternetzwerke</a><br />
ausgearbeitet</p>
</blockquote><p><em>Grundsätzlich</em>? Was genau meinst Du mit &quot;grundsätzlich&quot;?</p>
<blockquote><p>und bearbeitet, z.B. bei einer<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bundesfinanzministerium-zahlte-anwaltskanzlei-1-8-millionen-honorar-a-874889.html">Bankenrettung</a>.</p>
</blockquote><p>Das ist deshalb so auffällig, weil es <em><span class="underline">grundsätzlich</span></em> gerade <em><strong>nicht</strong></em> so laufen sollte.<br />
  </p>
<blockquote><p>Ein unglücklich gewähltes Beispiel.<br />
Was hat der Bundeskanzler Österreich's mit der<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzgebungsverfahren_(%C3%96sterreich)">Gesetzgebung</a><br />
zu tun?<br />
&quot;Der österreichische Bundeskanzler hat gegenüber den Bundesministern<br />
keine Richtlinienkompetenz.&quot;<br />
Du meinst den Finanzminister<br />
<a href="http://diepresse.com/home/innenpolitik/3862519/Der-Millionaer-als-Finanzminister">Schelling</a>?<br />
Der hat ganz eigene Interessen und auch jede Menge<br />
<a href="http://derstandard.at/1389859929285/Lutz-XXX-Steuersparmodell">Sachkompetenz</a>.</p>
</blockquote><p>Katastrophal, ja.</p>
<blockquote><blockquote><p>Wie genau verhindert er mit<br />
österreichischen Gesetzen das</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Double_Irish_With_a_Dutch_Sandwich">Double-Irish</a></p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>with a Dutch sandwich[/link]? <br />
Bei international festgezurrter sog. &quot;Kapitalverkehrsfreiheit&quot; kann man<br />
mit nationalem Geplänkel nichts wirksam ausrichten. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Wer ist denn &quot;man&quot;?</p>
</blockquote><p>Diejenigen politischen Kräfte in den Nationalstaaten, die versuchen eine Politik im Sinne der res publica, im Sinne der öffentlichen Angelegenheiten zu machen. Es gibt diese Leute. Auch in Regierungen und Parlamenten.</p>
<blockquote><p>Das Gesetzgebungsverfahren wird systemisch vorgeschrieben.</p>
</blockquote><p>Was genau verstehst Du unter &quot;systemisch vorgeschrieben&quot;?</p>
<blockquote><p>Die Potentiale werden vom System erzwungen (Möglichkeiten), die<br />
Machtanteile zediert.</p>
</blockquote><p>Machtzession ist ein Neologismus, den ich noch nirgendwo definiert gesehen habe. Fragte ich hier drei Nutzer dieses Kunstwortes nach einer Definition, wie viele Antworten erhielte ich?</p>
<p>Silke das Phänomen, das u.a. Ashitaka mit &quot;Machtzession&quot; beschreibt, ist - so wie ich es verstehe - nichts anderes als das Wesen des Privatrechts, das auf einer öffentlich-rechtlichen Basis ruht.</p>
<p>Dazu Jellinek:<br />
&quot;<em>Um das System des öffentlichen Rechts zu begreifen, ist zuvörderst das Wesen des Privatrechts und sein Gegensatz zum öffentlichen zu erörtern.<br />
Der Gegensatz von Privat- und öffentlichem Recht kann auf den Grundgedanken zurückgeführt werden, daß im Privatrecht die einzelnen als grundsätzlich Nebengeordnete zurückgeführt werden, es daher die Beziehungen der einzelnen als solcher ordnet, während das öffentliche Recht Verhältnisse zwischen verschiedenen Herrschaftssubjekten oder die Organisation und Funktion der Herrschaftssubjekte und deren Beziehungen zu den der Herrschaft Unterworfenen regelt.</em>&quot;</p>
<p>Und weiter: <br />
&quot;<em>Alle Privatrechte sind mit einem öffentlichrechtlichen Anspruch auf Anerkennung und Schutz verbunden. <strong>Daher ruht das ganze Privatrecht auf dem Boden des öffentlichen Rechtes</strong>.</em>&quot; (<a href="https://archive.org/stream/allgemeinestaats00jelliala#page/384/mode/2up">Jellinek 1914, 384f.</a>, m. Hervorh.)</p>
<p>Wenn man dann noch Zahlungsmittel von Vermögen unterscheiden kann und realisiert, dass Forderungen unterschiedliche Eigenwerte haben können, und das bei gleichem Nennwert, Zinssatz und Laufzeit (unterschiedlicher Grad an Monetarisierung der Forderung, d.h. &quot;Liquiditätsgrad&quot; (Metapher!)), dann kann man sich Konstrukte wie &quot;Machtzession&quot; und diesen unsäglich ungenauen Geld-Begriff &quot;als Passivum&quot; mEn einfach sparen.<br />
Man braucht diese Konstrukte nicht, sondern kann ganz empirisch die Konzepte der juristischen (und hier mit Abstrichen: buchhalterischen) Praktiker nutzen.</p>
<p>Wenn man will. Man kann statt dessen auch über vage Begriffe länger in Foren diskutieren. Wenn man <em>das</em> eher will.</p>
<blockquote><p>Die Akteure müssen optimal passen, sonst kommen sie nicht in die potente<br />
Position.</p>
</blockquote><p>Ist das immer so?</p>
<blockquote><p>Sie sind entsprechend ihrer Passfähigkeit involviert und können<br />
profitieren (Realisierung).</p>
</blockquote><p>D.h. intrinsisch motivierte politische Akteure sind prinzipiell ausgeschlossen?<br />
Schon mal von Dag Hammarskjold gehört?</p>
<blockquote><p>Die Ohnmächtigen können...wollen<br />
- mehr nicht.</p>
</blockquote><p>Dieser Satz ist eine Tautologie.<br />
Gestern noch Ohnmächtige können sich morgen schon ermächtigen. Die Geschichte ist voll davon.<br />
 </p>
<blockquote><blockquote><p>Die Dickschiffe USA, China und Russland, jeweils unter völlig anderen<br />
Bedingungen, sind nur die diese Regel bestätigenden Ausnahmen. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Das sind Nationalstaaten und keine Machthalter.<br />
Formende Prozesse in einem globalen Zentralmachtsystem mit all seinen<br />
konkurrierenden und kooperierenden Untereinheiten zwingen alle Beteiligten<br />
in die Machtkreisläufe oder in die innere und äußere Flucht.</p>
</blockquote><p>Globales Zentralmachtsystem. Nichts genaues weiß man nicht?<br />
 </p>
<blockquote><p>Ehernes Gesetz des Debitismus:<br />
Vorfinanzierung/Verschuldung -&gt; Nachschuldnerstellen/Wirtschaften/Krieg<br />
(Entschuldung).</p>
<p>Gewaltsame Potentialentfaltung von, per Zwang ordnenden und<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Egalit%C3%A4re_Gesellschaft">Egalitärität</a>/<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Segment%C3%A4re_Gesellschaft">Segmentarität</a><br />
zerschlagenden,  Zentralinstanzen mittels Installation von<br />
<a href="http://www.kj.nomos.de/fileadmin/kj/doc/1979/19793Wesel_S_233.pdf">Recht<br />
an Stelle von Costum</a> unter Potentialraub von den atomisierten<br />
Systemeinheiten und Ressourcenvernichtung im gesamten Umfeld im<br />
Machtkreislauf durch zwanghafte exponentielle Einbindung weiterer<br />
Potentialität bei sinkendem Grenznutzen - systeminhärenter<br />
Wachstumszwang.</p>
</blockquote><p>Frage: <strong><em>was genau</em></strong> wächst auf Basis dieses &quot;ehernen Gesetzes&quot;?</p>
<blockquote><p>...ohne Ende, bis zum Ende.</p>
</blockquote><p>Ja, klar. Wie Dein und mein Leben. Ohne Ende bis zum Ende. Und es kommt für Dich und mich als menschliche Wesen sicher.<br />
 </p>
<blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>als die zerstrittenen <br />
europäischen Einzelnationen, wenn sie ihre Stimmchen erheben und</p>
</blockquote></blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>rufen: </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>\&quot;Finanztransaktionssteuer\&quot;... </p>
</blockquote></blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
Wozu auch solch eine Steuer? </p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
Das war nur ein Beispiel. Mir geht es nicht um diese Steuer. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Steuern sind überlebenswichtig für ein Zentralmachtsystem, da sie die<br />
Verschuldungsfähigkeit und damit die ganze Existenz des Systems per<br />
Schaffung von Handlungsräumen und Zeitgewinn durch Terminverschiebung<br />
<strong>besichern</strong>.<br />
Ohne Druck durch Steuererhebung wirtschaftet keiner,</p>
</blockquote><p>Umgekehrt ist es allerdings nicht richtig!<br />
Steuerdruck ALLEINE reicht NICHT aus um das hervorzubringen was wir heute &quot;Wirtschaft&quot; nennen.</p>
<blockquote><p>sondern alle<br />
produzieren und konsumieren nur noch das Nötigste, da sie sich zum Termin<br />
kein StZM verschaffen müssen.<br />
Ein Albtraum für jeden Staatsfreund.</p>
</blockquote><p>Niemand bei Verstand kann ein &quot;Staatsfreund&quot; sein. Ein Staat ist eine Krücke. Kein Zweck in sich selbst.<br />
  </p>
<blockquote><blockquote><blockquote><p>Würde einmal das Allgemeinwohl eine angemessene Vertretung </p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
angemessen für wen? Was genau verstehst Du unter &quot;Allgemeinwohl&quot;?</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
In einem Zentralmachtsystem gibt es kein Allgemeinwohl sondern nur das<br />
Überleben des Systems durch Wucherung. Davon kann man profitieren, oder<br />
eben nicht - je nach persönlicher Überzeugung und Potentialität.</p>
</blockquote><p>Hat man nur die digitale Wahl: mehr profitieren, weniger profitieren?<br />
Sonst hat man keine persönliche Verantwortung für sein Handeln?<br />
Sind wir alle bloß arme Getriebene, die gar nicht anders können als Profite zu maximieren?</p>
<p>Silke, Deine Argumentation folgt mEn <em>rein einzelwirtschaftlichem</em> Denken.</p>
<blockquote><blockquote><blockquote><p>finden, dann würde sich der Staat hauptsächlich <br />
über eine Bodenpacht, dem Abbau von Bodenschätzen und über eine <br />
permanente Neuemission von Zahlungsmitteln finanzieren. </p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
Geld ist keine rein öffentlich-rechtliche Veranstaltung und sollte es<br />
auch nicht sein. Scheiterte bereits mehrmals und würde wieder</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>scheitern. </p>
<p>Geld ist eine genuin öffentlich-rechtliche Veranstaltung des<br />
Dreifachmonopolisten (Gewalt, Abgabe, Geld) da es eine Systemeigenschaft<br />
ist (bitte Geld nicht immer mit Geldeinheiten, Geldträgern und<br />
Bezifferungen sowie Forderungen auf Geld verwechseln).</p>
</blockquote><p>Wenn man den Geld-Begriff derart definiert, dann frage ich mich was damit genau gewonnen ist. Was sagt dieser Geld-Begriff aus, was der Vermögensbegriff der Juristen nicht bereits fasst?</p>
<p>Siehe Jellinek oben:<br />
Zwar sind wirtschaftlich relevante Vermögen in erster Linie <em>privatrecht</em>liche Beziehungen, aber diese können ohne öffentliches Recht nicht existieren, weil das gesamte Privatrecht auf einer öffentlich-rechtlichen Basis ruht. <br />
[Das hören die Vermögenden übrigens gar nicht so gerne und sind deshalb regelmäßig weder beim Eigentums- noch beim Vermögensbegriff all zu präzise. Da könnte man auch all zu leicht auf eigene Denkungenauigkeiten stoßen. Die Vermögenden glauben lieber an den Eigentumsbegriff von Locke und so daran das Vermögen sich &quot;selbst erarbeitet&quot; zu haben. Viel &quot;bequemer&quot;. Dabei heißt es im Art. 14 Abs. 2 GG wohl gerade durch juristische Präzision beim Eigentums- und damit implizit auch beim Vermögensbegriff: &quot;Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.&quot;]</p>
<blockquote><p>&quot;Der Debitismus ist ein Machtbastard<br />
Die Realität ist nicht Wirtschaften -- Geld, Preis und Zins -- Macht --<br />
Abgaben -- weiter Wirtschaften.<br />
Sondern: <strong>Macht -- Abgaben -- Geld -- Wirtschaften mit Geld und Preis<br />
und Zins</strong>.&quot;<br />
@dottore</p>
</blockquote><p>Ja, prinzipiell bin ich hier voll bei @dottore.<br />
Wirkt allerdings holzschnittartig und müsste mEn konkret historisch-vergleichend angesehen werden. <br />
 </p>
<blockquote><p>Du könntest ja hier noch einmal einen Antwortversuch starten:<br />
&quot;<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=432828">Gefangen in<br />
der Passivität</a>&quot;</p>
</blockquote><p>Danke für den Hinweis!</p>
<blockquote><blockquote><p>Und die Privaten entscheiden sich weiterhin freiwillig ihr Eigentum<br />
(z.B.<br />
an den zu verkaufenden Waren) in demjenigen Rechengeld auszuzeichnen,<br />
das<br />
der Staatswährung entspricht? Warum sollte sie das tun, wenn sie ihr<br />
Eigentum auch gegen Dollars aufgeben könnten?</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Guter Einwand. Ohne Macht keine Steuern, kein Eigentum und keine<br />
Währung.<br />
Weit und breit keine Freiwilligkeit sondern nur ordnender Zwang. </p>
</blockquote><p>Silke, mit diesem, Deinem Begriffswerkzeug kannst Du die europäisch-westliche Zivilisation mEn unmöglich von einem totalitären, rein (möchte-gern) öffentlich-rechtlichen System unterscheiden.<br />
Terminologie, die die europäisch-westliche Zivilisation mit Privatrecht und öffentlichem Recht (und Verfassungskreislauf und und und) nicht von einem totalitären System unterscheiden kann halte ich für eine Terminologie, die dringend auf den Prüfstand gehört.<br />
Wie siehst Du das?<br />
Fühlst Du Dich mit &quot;alles irgendwie Zentralmacht&quot;, die &quot;nur ordnenden Zwang&quot; ausübt wirklich wohl? Hast Du das Gefühl klar und scharf zu sehen?<br />
  </p>
<blockquote><blockquote><p>Es wäre nicht das erste Mal, dass Private die (rein<br />
öffentlich-rechtliche) &quot;Währung&quot; ihres Staates nur mehr in dem<br />
Umfange<br />
verwenden, wie sie es nicht verhindern können (z.B. für<br />
Steuerzahlungen).<br />
Der Rest wird dann rege &quot;schwarz&quot;, d.h. privat, mit harten Währungen<br />
abgewickelt, die noch über einen Kontakt zum Privatrecht verfügen. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Um mit StZM zum Termin Steuern zahlen zu können, muss sich jeder<br />
Steuerpflichtige das StZM verschaffen.</p>
</blockquote><p>Ja, das Steuerzahlungsmittel muss man sich verschaffen. In Höhe der Steuerverbindlichkeiten zum Termin.<br />
Das MUSS, der Zwang, geht keinen Cent darüber hinaus.</p>
<blockquote><p>Das kann er in summa legal nur im<br />
Wirtschaftsprozess per Verschuldung und anschließender Rödelei<br />
(Entschuldung per Leistungserbringung/Nachschuldnerstellen) oder illegal<br />
per Raub (Diebstahl und Nötigung) und Betrug.</p>
</blockquote><p>Es gibt nicht nur öffentlich-rechtliche Verbindlichkeiten (Steuern) zu begleichen.<br />
Welche Rechnungseinheiten für ihre Verträge nutzen die Privaten untereinander?<br />
Ist den Privaten das Nutzen von bestimmten Rechnungseinheiten in ihren Verträgen vorgeschrieben?<br />
(Nein, eine solche Vorschrift existiert nicht. Lies' gerne nach, ich bitte darum.)</p>
<blockquote><p>Durch die massive Auslagerung der Steuereintreibung durch den Monopolisten<br />
zahle ich bei jeder Wirtschaftsbeteiligung irgendwelche Steuern.</p>
</blockquote><p>Wo ist eigentlich der Monopolist weltweit, der Steuern eintreibt?<br />
Wo ist der Monopolist europaweit?<br />
Die will man nicht alle nicht haben. Weil &quot;Zentralmacht&quot; und so.</p>
<p>Aber eine Weltwirtschaft und ein privates Weltgeld (Eurodollars), die sind längst da. ISDA-Rahmenverträge, die die Grenzen zwischen Schuld- und Sachenrecht so verschieben, dass ganz konkret die nationalen Souveränitäten ausgehölt werden (Sachenrechte genießen Privilegien ggü Schuldrechten), die sind auch längst da. </p>
<p>Und darauf sollte nicht öffentlich-rechtlich reagiert werden, weil...? Tja, das weiß man nicht so genau. &quot;Zentralmacht&quot; und so... Irgendwie. Irgendwie ist halt alles Zentralmacht. Nichts genaues weiß man nicht?</p>
<blockquote><p>Liebe Grüße<br />
Silke</p>
</blockquote><p>Danke fürs Lesen und schöne Grüße</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434507</link>
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<pubDate>Sat, 13 May 2017 21:38:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>BillHicks</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Worum es nicht nur in Frankreich geht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.egaliteetreconciliation.fr/local/cache-vignettes/L650xH866/couverture_time-bfd3d.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Wer gewinnt, Globalismus-Demokratismus oder Nationalismus, ist nichts weniger als eine Frage auf Leben und Tod.</p>
<p>Bleibt es bei den jetzigen Zuständen, Sieg des Globalismus an allen Fronten, ist unser Grab geschaufelt und nur noch eine Frage der Zeit, bis uns das Anglo-Imperium den letzten Tritt gibt.</p>
<p>Monterone</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434495</link>
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<pubDate>Sat, 13 May 2017 17:10:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Monterone</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wer die Frankreich-Wahlen gewonnen hat (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Neuwahlen in Frankreich</p>
</blockquote><p><img src="http://www.egaliteetreconciliation.fr/local/cache-vignettes/L630xH542/Bluj_dessin_presidentielle_2017_gagnant_Jacques-Attali-068a9-8e58c.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><strong>*Der große Gewinner ist Jacques Attali, wie immer und ohne je gewählt worden zu sein.*</strong></p>
<p>Bei den demokratischen Wahlen gewinnt nur einer, die Bank! Das ist auch Sinn und Zweck der Demokratie. Dafür wurde 1789 Revolution gemacht! </p>
<p><a href="http://www.egaliteetreconciliation.fr/Les-dessins-de-la-semaine-45570.html">http://www.egaliteetreconciliation.fr/Les-dessins-de-la-semaine-45570.html</a></p>
<p>Monterone</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434488</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434488</guid>
<pubDate>Sat, 13 May 2017 14:30:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Monterone</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ich denke nur lautâ€¦: (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,</p>
<blockquote><p>Wie können wir eine demokratische Kontrolle der Geldschöpfung erreichen?</p>
</blockquote><p>Klingt für mich komplett ausgeschlossen. </p>
<p>Oder positiv gewendet: Einer Gesellschaft, der es gelingt, mit einer demokratisch kontrollierten Geldschöpfung vor sich hin zu blubbern, braucht kein Geld, weil sich dann all jenes, was das Geld mit Gewalt und Zwang bewerkstelligt auch ohne Geld hinreichend befriedigend bewerkstelligen ließe. Die Befriedigung ist dabei natürlich der casus knacksus. Deshalb ist die ganze Problematik eher reine Kopfsache als eine Frage der (gewaltsamen?) (Um)Organisation.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Schneider</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434371</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434371</guid>
<pubDate>Thu, 11 May 2017 10:08:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>trosinette</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Amerika â€“ Europa (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo BillHicks,</p>
<p>ich bedanke mich für Deine &quot;Ermahnung&quot; und versuche, als ökonomischer und juristischer Laie mit einer Antwort auf</p>
<blockquote><p>Noch einmal die Frage (auch @Ostfriese hat sie ignoriert): Gibt es für<br />
Dich wesentliche Unterschiede zwischen der EU und den USA oder ist in<br />
beiden Fällen alles irgendwie &quot;Zentralmacht&quot; und die Unterschiede deshalb<br />
unwesentlich?</p>
</blockquote><p>an meinen <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=379024 ">Beitrag</a> â€“ mit der weitgehend inhaltlichen <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=379074  ">Bestätigung</a> und den Erweiterungen â€“ anzuknüpfen. </p>
<p>Die Seereiche der Venezianer, der Holländer, der Portugiesen und der Briten bestanden nur aus kleinen, unscheinbaren Territorien. In Konkurrenz mit den großen Landmächten hätten sie ohne die hinzukommenden (Handels-)Flotten nur geringe Entwicklungsmöglichkeiten gehabt. Der Reichtum dieser Seemächte beruhte auf ihren (Handels-)Flotten, die die Handelsrouten mit ihren Waren, ihrem Kapital, ihren Informationen usw. kontrollierten, die also ein Instrument der finanziellen Prosperitätssicherung und des ökonomischen Mehrwertes waren â€“ also der Beherrschung von Strömen. Tribut und Zölle besicherten die Finanzierungen der Seefahrtsreiche.</p>
<p>Für die heutige US-imperiale Seemacht kommt zur obigen Beherrschung hinzu: Finanzindustrie, Wissenschaft, Raumfahrt, Informationstechnologie, Geheimdienste usw. Die Digitalisierung führt zur  Entterritorialisierung. Der Satz: &quot;Die Unabhängigkeit der Machtinstanzen vom Territorium ist weltweit zu bestaunen. Instanzen sind durch weltumspannende Netzwerke zu ersetzen, welche mit ihren Fähigkeiten auf die Zentralinstanzen (Staaten) einwirken.&quot; gilt in geschichtlichen Phasen der &quot;formalisierten Macht&quot;. Das Zentrum ist &quot;überall und gleichzeitig nirgends&quot;.</p>
<p>Die ausführenden personalisierten Machtinhaber haben unter der Vorherrschaft der Beraternetzwerke nur die Aufgabe, die Besicherung der Finanzierung der Zentralmachtordnung materiell sicherzustellen. Die Annexion der Krim und der Bürgerkrieg in der Ostukraine soll die Finanzierung des russischen Zentralmachtsystems durch räumliche Erweiterung des Haftungsraumes sichern. </p>
<p>Darüber ist schon ausführlich diskutiert worden: Die über die nationalstaatlichen Grenzen hinausgehenden europäischen Entscheidungs- und Koordinationsebenen, die neue europäische militärische Schaltzentrale, die europaweite Ausweitung der nationalen Militär- und Sicherheitshaushalte, die europaweiten Stützpunkte bzw. EU-Leitstellen, um die Millionen Zugewanderten und vor der Armut stehenden Einheimischen zu &quot;beherrschen&quot;. Das dient der Besicherung der Finanzierung des zukünftigen &quot;Brüsseler Strukturats&quot;. </p>
<p>Der wesentliche Unterschied besteht nur darin, dass Amerika in der Phase der Konsolidierung seines global-imperialen Anspruchs ist â€“ kann es das noch? Europa ist am Beginn eines lokal-kontinentaleuropäischen Anspruchs â€“ kann es das überhaupt? </p>
<p>Europa MUSS wegen seines Prosperitätsversprechens die Einheit erzwingen, sonst haben wir Kriege wie im islamischen Halbbogen und der Ostukraine sofort in Zentraleuropa! </p>
<p>Carpe diem und Gruß â€“ Ostfriese</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434369</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434369</guid>
<pubDate>Thu, 11 May 2017 09:12:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ostfriese</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Die Ordnung der Gewalt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Können sie, wobei ja mit der Willensbildung noch nichts gewonnen ist.<br />
Eine Willensbildung bewegt ja bekanntlich nur etwas, wenn das dafür<br />
notwendige Potential vorhanden ist und genutzt werden kann, um den Willen<br />
in Können zu überführen.  </p>
</blockquote><p><br />
Hallo Silke,</p>
<p>Geld ist ein Akt der Gewalt. Nicht das Geld an sich, das keinen eigenen Wert mehr besitzt, <br />
sondern das Geld als wirtschaftlicher und politischer Machtfaktor um Forderungen mit<br />
Gewalt durchzusetzen und Schuldner bis hin zur Existenzvernichtung zu sanktionieren.</p>
<p>Daher ist jede wirtschaftliche Unternehmung, die auf dieser Geldordnung beruht, ebenfalls <br />
ein Akt der Gewalt. Genau wie jede politische Entscheidung, die diese Ziele unterstützt.</p>
<p>Unser vorherrschendes Geldsystem ist kein System um zu wirtschaften, sondern ein <br />
Machtmittel mit dem Wirtschaftsräume kontrolliert werden. Bis hin zum Monopol.</p>
<p>Die Frage ist nun:<strong> Wie können wir eine demokratische Kontrolle der Geldschöpfung<br />
erreichen?</strong></p>
<p>Gruß<br />
nemo</p>
<p><br />
P.S. Es kann nirgendwo eine Demokratie herrschen, wo das hautsächliche Machtmittel,<br />
also das Geld, keiner demokratischen Kontrolle unterliegt.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434368</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434368</guid>
<pubDate>Thu, 11 May 2017 09:04:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>nemo</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Relator und Relatum? - Wie kann man sich auf dem Spielfeld der Macht orientieren? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hallo Bill,</p>
</blockquote><p>Hallo Ashitaka,</p>
<blockquote><blockquote><p>wo ist <em>die Zentralmacht</em> in der EU? Wer ist diese &quot;Zentralmacht&quot;?</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
ein <strong>Ver</strong>hältnis, ob nun ein Zentralmacht<strong>ver</strong>hältnis, ein<br />
Schuld<strong>ver</strong>hältnis oder aber auch die Liebe, kann als passive<br />
Beziehung im kartographischen Sinne nirgendwo verzeichnet werden. Es ist<br />
immer nur der sich wandelnde Ausdruck (die aktive Potenz), welche wir in<br />
einen Bezug zu jeweils handelnden Personen setzen können (beliebig, wenn<br />
auch gestalterisch).</p>
</blockquote><p>ich habe große Schwierigkeiten zu verstehen, was genau Du meinst. Versuchst Du mir hier zu sagen, dass eine Relation aus einem Relator und Relata besteht?<br />
 </p>
<blockquote><p>Solange dir das Zentralmachtsystem (die Potentialstruktur) nicht als ein<br />
Verhältnis und sein Ausdruck (Macht, Ohnmacht) als Verhältnismäßigkeit<br />
bewusst wird, solange starrst du nur auf eine vor dir liegende Landkarte,<br />
verwechselst beliebige und ständig wechselnde Positionen in Bezug auf<br />
Macht und Ohnmacht (Verhältnismäßigkeit), mit dem Verhältnis als<br />
solches.</p>
</blockquote><p>Das sehe ich nicht so. Mir ist durchaus bewusst, dass auf dem Spielfeld der Macht ständig Veränderungen statt finden.<br />
Ich unterscheide auf diesem Spielfeld öffentlich-rechtliche von privatrechtlichen Akteuren. Du tust das nicht. Warum nicht?<br />
 </p>
<blockquote><p>Heute ist es Freshfields, die das Potential im EU-Gebiet realisieren,<br />
morgen schon ist es eine andere Kanzlei, welche im Auftrag der<br />
Bundesregierung die uns vorgeschobene Bühne der Ahnungslosigkeit berät,<br />
vor Gerichten vertritt und mittlerweile sämtliche Entwürfe schreibt.</p>
</blockquote><p>Hältst Du den privatrechtlichen Akteur &quot;Freshfields&quot; für mächtiger als den öffentlich-rechtlichen Akteur &quot;deutsche Bundesregierung&quot;?<br />
Wenn es &quot;hart auf hart&quot; kommt, wer ist mächtiger? Wer hat die größeren Handlungsspielräume? Wer kann die Handlungsspielräume des anderen eher verändern?<br />
Die deutsche Bundesregierung oder Freshfields?</p>
<p>Mein Punkt - und auf den gehst Du bislang mit keinem Wort ein:<br />
Auf der deutschen Bundesebene gibt es einen mächtigen, sichtbaren, öffentlich-rechtlichen Akteur, der sich wegen seiner Sichtbarkeit beim heutigen Stand der politischen Entwicklung im sog. &quot;Westen&quot; demokratisch legitimieren muss.<br />
Auf der europäischen Ebene gibt es <em>keinen</em> mächtigen, sichtbaren, öffentlich-rechtlichen Akteur, der demokratisch legitimiert wird.<br />
Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Bundesstaat. <br />
Die EU ist kein Bundesstaat (sondern ein &quot;Staatenverbund&quot; bzw. ein &quot;völkerrechtlicher Herrschaftsverband&quot;).</p>
<p>Macht es für Dich einen Unterschied, ob Du das Gebilde &quot;USA&quot; mit einer Bundesregierung in der Analyse vor Dir hast, mit einem sehr mächtigen öffentlich-rechtlichen Akteur an der Spitze der Machthierarchie, oder ob Du das Gebilde &quot;EU&quot; vor Dir hast, dem dieser Akteur fehlt?<br />
Was haben die USA und die EU gemeinsam? Was unterscheidet die beiden politischen Gebilde?</p>
<p>So wie ich Dich verstehe, gibt es für Dich gar keinen Unterschied, u.a. auch, weil Du die Akteure im Kampf auf dem Spielfeld der Macht nicht nach privatrechtlich/öffentlich-rechtlich unterscheidest.</p>
<p>Wir sind uns denke ich einig: In beiden Systemen (USA u. EU) gibt es jeweils irgendeine &quot;Zentralmacht&quot; in dem Sinne, dass es jeweils irgendeinen &quot;mächtigsten&quot; Akteur gibt. In den USA halte ich die US-Bundesregierung für den mächtigsten Akteur. In der EU halte ich derzeit die <em>deutsche</em> Bundesregierung für denjenigen Akteur mit dem größten Handlungsspielraum und mit den größten Möglichkeiten auf die Handlungsspielräume anderer Akteure einzuwirken. Eine mächtige europäischen Regierung aber, die Entscheidungen auch gegen die Einzelinteressen der übrigen Mächtigsten treffen und durchsetzen könnte, die fehlt. </p>
<p>Für mich liegt hier ein gravierender Unterschied vor: <br />
- Der mächtigste Einzelakteur in den USA ist so designed, dass US-Gesamtinteressen wahrgenommen werden <em>könnten</em> (das gelingt freilich nicht immer und hat u.a. auch mit politischem Verfall zu tun).<br />
- Der mächtigste Einzelakteur in der EU ist für mich die deutsche Bundesregierung und diese kann gesamt<em>europäische</em> Interessen gar nicht vertreten, wenn sie ihr Mandat, nämlich gesamt<em>deutsche</em> Interessen zu vertreten, nicht ignorieren will.<br />
Da es aber unbestritten gesamteuropäische Interessen gibt (z.B. in währungs- und wirtschaftspolitischen Fragen, in Fragen der gemeinsamen Grenzsicherung etc.), stellt sich für mich die Frage, wer diese gesamteuropäischen Interessen wahrnimmt.</p>
<p>Noch einmal die Frage (auch @Ostfriese hat sie ignoriert): Gibt es für Dich wesentliche Unterschiede zwischen der EU und den USA oder ist in beiden Fällen alles irgendwie &quot;Zentralmacht&quot; und die Unterschiede deshalb unwesentlich?</p>
<blockquote><p>Herzlichst,</p>
<p>Ashitaka</p>
</blockquote><p>Schöne Grüße</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434360</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434360</guid>
<pubDate>Thu, 11 May 2017 01:09:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>BillHicks</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Geld ist keine rein öffentlich-rechtliche Veranstaltung&quot; - Einspruch! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber BillHicks,</p>
<blockquote><p>Erst einmal braucht es ausreichend trennscharfe Begriffe. Begriffe sind<br />
Bedeutungen von Worten und implizieren konzeptuelle Unterscheidungen, sie<br />
sind nicht &quot;die Wahrheit&quot;. Ohne Begriffe, d.h. ohne Unterscheidungen, kann<br />
man sinnstiftende Wahrnehmungen erst gar nicht machen, weil <em>alles<br />
irgendwie zusammenhängt</em>. </p>
</blockquote><p>Sehr gut, aber...<br />
â€¦das ist ja bisher nicht so gut gelaufen.<br />
Jeder hat seine eigenen Vorstellungen von Begriffen (mittelhochdeutsch &quot;Bedeutung&quot;) und erklärt die realitas (das &quot;Ding&quot;,das &quot;Wesen&quot;) somit auf seine  subjektive Art.<br />
Wiki:<br />
&quot;Als <strong>real</strong> wird zum einen etwas bezeichnet, das <strong>keine Illusion</strong> ist sowie <strong>nicht von den Wünschen oder Überzeugungen eines Einzelnen abhängig</strong> ist. Zum anderen ist real vor allem etwas, das <strong>in Wahrheit so ist, wie es erscheint</strong>, bzw. <strong>dem bestimmte Eigenschaften</strong> â€žrobustâ€œ â€“ also nicht nur in einer Hinsicht und nicht nur vorübergehend â€“ <strong>zukommen</strong> (â†’ Authentizität). Realität ist in diesem Sinne somit dasjenige, dem â€ž<strong>Bestimmtheit</strong>â€œ zugeschrieben werden kann. Ein intentionales Objekt (z. B. eine Überzeugung, eine Einschätzung, eine Beschreibung, ein Bild, ein Film oder Computerspiel) gilt dann als <strong>realistisch</strong>, wenn es die <strong>Eigenschaften der darzustellenden Wirklichkeit in vielerlei Hinsicht und ohne Verzerrungen wiedergibt</strong> (â†’ Realismus).</p>
<blockquote><p>Erst wenn man klare Unterscheidungen hat, die klare Wahrnehmungen<br />
erlauben, kann man auch zu klaren Handlungsanweisungen gelangen. </p>
</blockquote><p>Sehr schön.</p>
<blockquote><p>Diese könnten sich dann in Form einer &quot;politischen Willensbildung&quot; äußern. </p>
</blockquote><p>Können sie, wobei ja mit der Willensbildung noch nichts gewonnen ist.<br />
Eine Willensbildung bewegt ja bekanntlich nur etwas, wenn das dafür notwendige Potential vorhanden ist und genutzt werden kann, um den Willen in Können zu überführen.  </p>
<blockquote><p>Man kann nicht bei der politischen Willensbildung beginnen.</p>
</blockquote><p>Machen aber die meisten...sie wählen aus, zwischen angebotenen Optionen.</p>
<blockquote><p>Was sollte man denn fordern, wenn man nicht klar wahrnehmen kann, weil es<br />
schon an den Begriffen mangelt?</p>
</blockquote><p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freiheit,_Gleichheit,_Br%C3%BCderlichkeit">LibertÃ©, Ã©galitÃ©, fraternitÃ©</a> und andere Utopien.<br />
 </p>
<blockquote><blockquote><blockquote><p>Eine europäische Republik hätte die Macht zumindest in Europa eine <br />
vernünftige Steuergesetzgebung zu machen. </p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
Ich wüsste nicht, warum das auf nationaler Ebene nicht genauso gut</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>oder</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>auch schlecht gehen sollte. </p>
</blockquote></blockquote><p>&quot;vernünftige Steuergesetzgebung&quot;? <br />
Durch die Macht einer europäischen Republik?<br />
Gesetzesvorschläge werden grundsätzlich durch <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/streit-ueber-externe-berater-ueber-gesetze-entscheiden-politiker-selbst-1838204.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2">Beraternetzwerke</a> ausgearbeitet und bearbeitet, z.B. bei einer <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bundesfinanzministerium-zahlte-anwaltskanzlei-1-8-millionen-honorar-a-874889.html">Bankenrettung</a>.<br />
 </p>
<blockquote><p>Ich versuche mal an einem Beispiel zu verdeutlichen was ich meine:<br />
Angenommen: der Bundeskanzler Österreichs stellte morgen für sich fest,<br />
dass das Nicht-Steuernzahlen von amazon, google, facebook &amp; Co. für sein<br />
Land, und dort insbesondere für kleinere und mittlere Betriebe, keine gute<br />
Sache ist und möchte das deshalb ändern. </p>
</blockquote><p>Ein unglücklich gewähltes Beispiel.<br />
Was hat der Bundeskanzler Österreich's mit der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzgebungsverfahren_(%C3%96sterreich)">Gesetzgebung</a> zu tun?<br />
&quot;Der österreichische Bundeskanzler hat gegenüber den Bundesministern keine Richtlinienkompetenz.&quot;<br />
Du meinst den Finanzminister <a href="http://diepresse.com/home/innenpolitik/3862519/Der-Millionaer-als-Finanzminister">Schelling</a>?<br />
Der hat ganz eigene Interessen und auch jede Menge <a href="http://derstandard.at/1389859929285/Lutz-XXX-Steuersparmodell">Sachkompetenz</a>.</p>
<p>&quot;In die Kritik geriet Schelling wegen eines Steuersparmodelles von XXXLutz über eine Firmenkonstruktion mit einer Tochterfirma mit Sitz in Malta. So wurden von dieser den einzelnen Konzerngesellschaften Lizenzzahlungen in Rechnung gestellt, Gewinne wurden dadurch von Ländern mit höheren Steuersätzen nach Malta verschoben, wo Gewinne theoretisch mit 35 Prozent Körperschaftsteuer besteuert wären, aufgrund von Rückerstattungen tatsächlich aber nur mit fünf Prozent. In Österreich betrug die Körperschaftsteuer bis zur Steuerreform 2004/2005 34 Prozent, danach 25 Prozent.[2][3] Die Grünen stellten 2014 eine parlamentarische Anfrage an Finanzminister Schelling zum Steuerentfall für Österreich durch diese Firmenkonstruktion. Der Minister gab dazu keine Auskunft und berief sich auf die abgabenrechtliche Geheimhaltungspflicht. Schelling war von 1992 bis 2005 Geschäftsführer der XXXLutz GmbH und von 2005 bis 2011 im Aufsichtsrat.&quot;</p>
<blockquote><p>Wie genau verhindert er mit<br />
österreichischen Gesetzen das<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Double_Irish_With_a_Dutch_Sandwich">Double-Irish<br />
with a Dutch sandwich</a>? <br />
Bei international festgezurrter sog. &quot;Kapitalverkehrsfreiheit&quot; kann man<br />
mit nationalem Geplänkel nichts wirksam ausrichten. </p>
</blockquote><p>Wer ist denn &quot;man&quot;?<br />
Das Gesetzgebungsverfahren wird systemisch vorgeschrieben.<br />
Die Potentiale werden vom System erzwungen (Möglichkeiten), die Machtanteile zediert.<br />
Die Akteure müssen optimal passen, sonst kommen sie nicht in die potente Position. Sie sind entsprechend ihrer Passfähigkeit involviert und können profitieren (Realisierung).<br />
Die Ohnmächtigen können...wollen<br />
- mehr nicht.</p>
<blockquote><p>Die Dickschiffe USA, China und Russland, jeweils unter völlig anderen<br />
Bedingungen, sind nur die diese Regel bestätigenden Ausnahmen. </p>
</blockquote><p>Das sind Nationalstaaten und keine Machthalter.<br />
Formende Prozesse in einem globalen Zentralmachtsystem mit all seinen konkurrierenden und kooperierenden Untereinheiten zwingen alle Beteiligten in die Machtkreisläufe oder in die innere und äußere Flucht.</p>
<p>&quot;Da ist kein Schwarm, sondern eine <strong>durch Zentralmacht geschaffene Ordnung</strong> (heute Rechtsräume) <strong>in denen Individuen geordnet handeln</strong>. Es erscheint nur so, als wären wir ungeordnet. Schon allein die Tatsache, dass <strong>jede Richtung unseres Handelns durch die wachsende Vorfinanzierungslücke und erschwerte Nachschuldnersuche bestimmt wird</strong> macht deutlich, dass das System von Anfang an ordnet, dass es kein Schwarm ist der sich selbst autopoietisch organisiert.&quot;<br />
@Ashitaka  <br />
  </p>
<blockquote><blockquote><blockquote><p>Zudem hätte eine solche <br />
Republik ungleich mehr Gewicht weltweit, </p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
Wozu bedarf es eines solchen Gewichtes? </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
S.o. National geht (fast) nichts mehr. <br />
Wir leben nicht mehr in Zeiten des Welt<em>handels</em> (mit Produktion in<br />
geschlossenen Handelsstaaten), sondern in Zeiten der<br />
Welt<em><strong>produktion</strong></em> bei totaler Kapitalverkehrsfreiheit und<br />
größtenteils flexiblen Wechselkursen. Die Bedeutung dieses Umstandes<br />
scheint sich noch nicht sehr weit herumgesprochen zu haben. <br />
Hans Tietmeyer begriff es wohl schon vor 20 Jahren als er zu Politikern<br />
sagte: &quot;<em>Meine Herren, Sie alle sind jetzt der Kontrolle der<br />
internationalen Finanzmärkte unterworfen.</em>&quot; (WWF, Davos 1996, laut<br />
Oskar Lafontaine) </p>
</blockquote><p>Ehernes Gesetz des Debitismus:<br />
Vorfinanzierung/Verschuldung -&gt; Nachschuldnerstellen/Wirtschaften/Krieg (Entschuldung).</p>
<p>Gewaltsame Potentialentfaltung von, per Zwang ordnenden und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Egalit%C3%A4re_Gesellschaft">Egalitärität</a>/<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Segment%C3%A4re_Gesellschaft">Segmentarität</a> zerschlagenden,  Zentralinstanzen mittels Installation von <a href="http://www.kj.nomos.de/fileadmin/kj/doc/1979/19793Wesel_S_233.pdf">Recht an Stelle von Costum</a> unter Potentialraub von den atomisierten Systemeinheiten und Ressourcenvernichtung im gesamten Umfeld im Machtkreislauf durch zwanghafte exponentielle Einbindung weiterer Potentialität bei sinkendem Grenznutzen - systeminhärenter Wachstumszwang.<br />
...ohne Ende, bis zum Ende.<br />
 </p>
<blockquote><blockquote><blockquote><p>als die zerstrittenen <br />
europäischen Einzelnationen, wenn sie ihre Stimmchen erheben und</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>rufen: </p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>\&quot;Finanztransaktionssteuer\&quot;... </p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
Wozu auch solch eine Steuer? </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Das war nur ein Beispiel. Mir geht es nicht um diese Steuer. </p>
</blockquote><p>Steuern sind überlebenswichtig für ein Zentralmachtsystem, da sie die Verschuldungsfähigkeit und damit die ganze Existenz des Systems per Schaffung von Handlungsräumen und Zeitgewinn durch Terminverschiebung <strong>besichern</strong>.<br />
Ohne Druck durch Steuererhebung wirtschaftet keiner, sondern alle produzieren und konsumieren nur noch das Nötigste, da sie sich zum Termin kein StZM verschaffen müssen.<br />
Ein Albtraum für jeden Staatsfreund.<br />
 </p>
<blockquote><blockquote><p>Würde einmal das Allgemeinwohl eine angemessene Vertretung </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
angemessen für wen? Was genau verstehst Du unter &quot;Allgemeinwohl&quot;?</p>
</blockquote><p>In einem Zentralmachtsystem gibt es kein Allgemeinwohl sondern nur das Überleben des Systems durch Wucherung. Davon kann man profitieren, oder eben nicht - je nach persönlicher Überzeugung und Potentialität.<br />
 </p>
<blockquote><blockquote><p>finden, dann würde sich der Staat hauptsächlich <br />
über eine Bodenpacht, dem Abbau von Bodenschätzen und über eine <br />
permanente Neuemission von Zahlungsmitteln finanzieren. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Geld ist keine rein öffentlich-rechtliche Veranstaltung und sollte es<br />
auch nicht sein. Scheiterte bereits mehrmals und würde wieder scheitern. </p>
</blockquote><p>Geld ist eine genuin öffentlich-rechtliche Veranstaltung des Dreifachmonopolisten (Gewalt, Abgabe, Geld) da es eine Systemeigenschaft ist (bitte Geld nicht immer mit Geldeinheiten, Geldträgern und Bezifferungen sowie Forderungen auf Geld verwechseln).<br />
&quot;Der Debitismus ist ein Machtbastard<br />
Die Realität ist nicht Wirtschaften -- Geld, Preis und Zins -- Macht -- Abgaben -- weiter Wirtschaften.<br />
Sondern: <strong>Macht -- Abgaben -- Geld -- Wirtschaften mit Geld und Preis und Zins</strong>.&quot;<br />
@dottore</p>
<p>Du könntest ja hier noch einmal einen Antwortversuch starten:<br />
&quot;<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=432828">Gefangen in der Passivität</a>&quot;<br />
 </p>
<blockquote><blockquote><p>Der gesamte <br />
Steuerapparat wäre nun obsolet, und jegliche Steuerflucht wäre <br />
unmöglich. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Und die Privaten entscheiden sich weiterhin freiwillig ihr Eigentum (z.B.<br />
an den zu verkaufenden Waren) in demjenigen Rechengeld auszuzeichnen, das<br />
der Staatswährung entspricht? Warum sollte sie das tun, wenn sie ihr<br />
Eigentum auch gegen Dollars aufgeben könnten?</p>
</blockquote><p>Guter Einwand. Ohne Macht keine Steuern, kein Eigentum und keine Währung.<br />
Weit und breit keine Freiwilligkeit sondern nur ordnender Zwang. <br />
 </p>
<blockquote><p>Es wäre nicht das erste Mal, dass Private die (rein<br />
öffentlich-rechtliche) &quot;Währung&quot; ihres Staates nur mehr in dem Umfange<br />
verwenden, wie sie es nicht verhindern können (z.B. für Steuerzahlungen).<br />
Der Rest wird dann rege &quot;schwarz&quot;, d.h. privat, mit harten Währungen<br />
abgewickelt, die noch über einen Kontakt zum Privatrecht verfügen. </p>
</blockquote><p>Um mit StZM zum Termin Steuern zahlen zu können, muss sich jeder Steuerpflichtige das StZM verschaffen. Das kann er in summa legal nur im Wirtschaftsprozess per Verschuldung und anschließender Rödelei (Entschuldung per Leistungserbringung/Nachschuldnerstellen) oder illegal per Raub (Diebstahl und Nötigung) und Betrug.<br />
Durch die massive Auslagerung der Steuereintreibung durch den Monopolisten zahle ich bei jeder Wirtschaftsbeteiligung irgendwelche Steuern.<br />
 <br />
Liebe Grüße<br />
Silke</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434336</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434336</guid>
<pubDate>Wed, 10 May 2017 09:51:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Relationen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ashitaka,</p>
<p>so</p>
<blockquote><p><br />
Solange dir das Zentralmachtsystem (die Potentialstruktur) nicht als ein<br />
Verhältnis und sein Ausdruck (Macht, Ohnmacht) als Verhältnißmäßigkeit<br />
bewusst wird, solange starrst du nur auf eine vor dir liegende Landkarte,<br />
verwechselst beliebige und ständig wechselnde Positionen in Bezug auf<br />
Macht und Ohnmacht (Verhältnismäßigkeit), mit dem Verhältnis als<br />
solches.</p>
</blockquote><p>
ist es. Das Potenzial ist ein Verhältnis zwischen Macht und Ohnmacht.</p>
<p>Die Zuordnung zwischen einer Zahl und ihrem Quadrat ist eine Relation (Verhältnismäßigkeit) â€“ selbst aber keine Zahl. Die Sinusfunktion ordnet einem Winkel ihren Sinus, der selbst wieder ein Verhältnis ist, zu. </p>
<p>Die Einführung und die Betrachtung neuer Ebenen des Denkens sind sehr schwer zu vermitteln.</p>
<p>Carpe diem und Gruß â€“ Ostfriese</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434331</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434331</guid>
<pubDate>Wed, 10 May 2017 07:11:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ostfriese</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Antwort (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hallo Ostfriese,</p>
</blockquote><p>
Hallo BillHicks,</p>
<p>die Lektüre Deines Beitrages lässt vermuten, dass Du in Deinen Betrachtungen die Ökonomie der Zentralmacht voranstellst â€“ und vielleicht noch denkst, dass der Staat und die Volkswirtschaft gemeinsam entstehen und wachsen. Damit stehst Du in der Tradition der gegenwärtigen ökonomischen Lehren.</p>
<p>In meiner Antwort </p>
<p><a href="http://think-beyondtheobvious.com/debitismus-von-der-zwangslaeufigen-krise-ii/#comment-22404">http://think-beyondtheobvious.com/debitismus-von-der-zwangslaeufigen-krise-ii/#comment-...</a></p>
<p>auf einen Beitrag von R. MenÃ©ndez habe ich dazu schon einige Ausführungen gemacht.</p>
<blockquote><p><br />
<em>Geld</em> und <em>Vermögen</em> sind <em><strong>Kultur</strong></em>leistungen (und<br />
hilflose Kinder des Rechts). Finanz- und Wirtschaftskrisen sind deshalb<br />
auch keine Natur- sondern <em>Kultur</em>ereignisse. Kulturereignissen kann<br />
man als Kultur begegnen. Es sei denn, man kann die eigene Kultur gar nicht<br />
mehr als solche wahrnehmen, sondern verklärt sie - etwa in Form des<br />
Naturrechts - für grundsätzlich gegeben. Man hält die eigene Kultur dann<br />
nicht mehr für eine historisch spezifische Kultur, sondern für<br />
universalistisch.</p>
</blockquote><p>
Das ist die gegenwärtig vorherrschende öffentliche Auffassung. Dann kommen auch solche Ansichten: </p>
<p>&quot;Nun â€“ worum es jetzt geht, ist, dass wir gemeinsam in der Eurozone zu mehr Wachstum kommen. Wir brauchen nicht mehr Schulden. Schulden haben wir genug in der Eurozone â€“ Deutschland übrigens auch genug. â€¦ Die Lösung liegt nicht in mehr Schulden. Wir haben nicht zu wenig Schulden, wir haben zu viele Schulden. â€¦ Wir sollten nicht nach neuen Wegen suchen, â€¦ neue Schulden zu machen, sondern wir sollten dafür sorgen, dass wir zu mehr Investitionen zu einem besseren Umfeld für Investitionen kommen â€¦ Eurobonds hieße dann am Ende übrigens auch, dass die Steuerzahler anderer Länder â€“ in Finnland, in Deutschland, in den Niederlanden, in Italien â€“ für die Schulden dann von Frankreich oder umgekehrt  auch  für unsere Schulden geradestehen würden. Das war ein Versprechen, das zu Beginn des Euros gegeben wurde, dass das nicht passiert und ich finde, dass wir uns alle auch an dieses Versprechen erinnern.&quot;</p>
<p>zustande, wie sie Jens Spahn, ausgebildeter Bankkaufmann und Parlamentarischer Staatssekretär im BMF, im <a href="https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/jens-spahn-frankreich-wahl-100.html">heute-journal vom 8.05.2017</a> zur Geltung bringt. C. Sievers führt ihn mit den Worten ein: &quot;Einer, der auf Geld sitzt.&quot; Spahn ist wohl Vertreter des von Paul C. Martin beschriebenen TTS-Gedankenmodell (Truhe, Tausch, Schatz) der <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=313103">Mickey-Mouse-Ökonomen</a>!</p>
<p>Jeder muss sich selber mühen und finden.</p>
<blockquote><p><br />
Danke! Schöne Grüße</p>
</blockquote><p>Carpe diem und Gruß â€“ Ostfriese</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434328</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434328</guid>
<pubDate>Wed, 10 May 2017 06:56:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ostfriese</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Steuern beruhen bereits auf einer falschen Ordnung, und können diese nicht richtig machen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich versuche mal an einem Beispiel zu verdeutlichen was ich meine:<br />
Angenommen: der Bundeskanzler Österreichs stellte morgen für sich fest,<br />
dass das Nicht-Steuernzahlen von amazon, google, facebook &amp; Co. für sein<br />
Land, und dort insbesondere für kleinere und mittlere Betriebe, keine gute<br />
Sache ist und möchte das deshalb ändern. Wie genau verhindert er mit<br />
österreichischen Gesetzen das<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Double_Irish_With_a_Dutch_Sandwich">Double-Irish<br />
with a Dutch sandwich</a>? <br />
Bei international festgezurrter sog. &quot;Kapitalverkehrsfreiheit&quot; kann man<br />
mit nationalem Geplänkel nichts wirksam ausrichten. <br />
Die Dickschiffe USA, China und Russland, jeweils unter völlig anderen<br />
Bedingungen, sind nur die diese Regel bestätigenden Ausnahmen. </p>
</blockquote><p>Solche Fragen stellen sich eben nur unter der Beibehaltung der bereits falschen Prämissen.</p>
<blockquote><blockquote><blockquote><p>Zudem hätte eine solche <br />
Republik ungleich mehr Gewicht weltweit, </p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
Wozu bedarf es eines solchen Gewichtes? </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
S.o. National geht (fast) nichts mehr. <br />
Wir leben nicht mehr in Zeiten des Welt<em>handels</em> (mit Produktion in<br />
geschlossenen Handelsstaaten), sondern in Zeiten der<br />
Welt<em><strong>produktion</strong></em> bei totaler Kapitalverkehrsfreiheit und<br />
größtenteils flexiblen Wechselkursen. Die Bedeutung dieses Umstandes<br />
scheint sich noch nicht sehr weit herumgesprochen zu haben. <br />
Hans Tietmeyer begriff es wohl schon vor 20 Jahren als er zu Politikern<br />
sagte: &quot;<em>Meine Herren, Sie alle sind jetzt der Kontrolle der<br />
internationalen Finanzmärkte unterworfen.</em>&quot; (WWF, Davos 1996, laut<br />
Oskar Lafontaine) </p>
</blockquote><p>In solch einer â€žWeltproduktionâ€œ sehe ich auch nur einen sich unter Wettbewerbsbedingungen automatisch ergeben Fortschritt, an dem ich nicht etwas pauschal falsches finden kann. Auf der politischen Ebene zeigt sich hier aber allenfalls das Scheitern einer falschen Philosophie.</p>
<blockquote><blockquote><blockquote><p>als die zerstrittenen <br />
europäischen Einzelnationen, wenn sie ihre Stimmchen erheben und</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>rufen: </p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>\&quot;Finanztransaktionssteuer\&quot;... </p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
Wozu auch solch eine Steuer? </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Das war nur ein Beispiel. Mir geht es nicht um diese Steuer. </p>
</blockquote><p>Egal welche Steuer, eine adäquate Politik rennt nicht dem Geld hinterher.</p>
<p>Sofern wir überhaupt weiterhin von &quot;Steuern&quot; sprechen wollen, sollten diese einen unmittelbaren Bezug zu ihrer Verwendung haben. Kaum sollten sie aber erhoben werden, um etwa die Wirkung einer falschen politischen Grundlage zu beheben. Wie also bereits angesprochen, sollte sich eine Nation primär über die Verpachtung ihrer Flächen finanzieren, aus deren Gesamtheit sich diese Nation überhaupt erst definiert. Dabei habe ich diesem Forum bereits des öfteren den Hinweis gegeben, dass sich das Wesen des Eigentums in der Tat aus einer entsprechend eigenen Schöpfung ableitet - was bei Grund und Boden aber nicht sein kann. Eigentum an Grund und Boden kann in einer im Sinne des Allgemeinwohls und der Wahrhaftigkeit anzustrebenden Gesellschaftsordnung unmöglich legal sein - Besitz freilich schon. </p>
<p>Im Übrigen bedeutet auch die staatliche Geldemission in ihrer Wirkung eine Steuer, welche vom Publikum durch die sich inflationär entwertenden zuvor emittierten Geldscheine getragen wird.<br />
 </p>
<blockquote><blockquote><p>Würde einmal das Allgemeinwohl eine angemessene Vertretung </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
angemessen für wen?</p>
</blockquote><p>Für die Allgemeinheit. <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /> </p>
<blockquote><p>Was genau verstehst Du unter &quot;Allgemeinwohl&quot;?</p>
</blockquote><p>Möglichst viel Krieg und Armut würde ich sagen. <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /> <br />
 </p>
<blockquote><blockquote><p>finden, dann würde sich der Staat hauptsächlich <br />
über eine Bodenpacht, dem Abbau von Bodenschätzen und über eine <br />
permanente Neuemission von Zahlungsmitteln finanzieren. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Geld ist keine rein öffentlich-rechtliche Veranstaltung und sollte es<br />
auch nicht sein.</p>
</blockquote><p>Das hätte ich auch so nicht behauptet, und wie immer gehe ich von einer Symbiose von Staatsgeld und Kreditgeld (Privatgeld) aus. Übrigens bin ich auch in dieser Frage ganz auf der Seite von @dottore (PCM), welcher sich stets gegen die Vorstellung von einer â€žGeldmengeâ€œ wehrte. So gehe also auch ich natürlich von keiner Erhöhung einer solchen Geldmenge durch die staatliche Emission von Zahlungsmitteln aus. Lediglich die Zahlen werden nach und nach etwas länger, und können bei Bedarf auch leicht wieder gestutzt werden. </p>
<p>Interessant würde die Frage erst werden, wenn sich durch dieses Vorgehen das Verhältnis von Staatsgeld und Kreditgeld (dann vermutlich in Richtung erstgenanntes) verschiebt, respektive die Quote der Staatsausgaben gegenüber dem BIP sich (vermutlich ansteigender weise) verändert. Genau auf diesem Gebiet solltest du, werter Bill, nun versuchen eine etwaige Zwangsläufigkeit aufzuzeigen, wenn du die von mir vorgeschlagene Vorgehensweise gerne in Frage stellen möchtest.</p>
<blockquote><p>Scheiterte bereits mehrmals und würde wieder scheitern. </p>
</blockquote><p>Scheitern kann man auf die verschiedensten Weisen, und Garantien gibt es keine. Dass aber eine meinen Ausführungen entsprechende Staatsphilosophie historisch gescheitert wäre, glaube ich nur in sofern, als dass sie als solche gezielt bekämpft wurde. Genau auf diesen Punkt zielten auch schon vorangegangene meiner Bemerkungen. Wie also widersetzen wir uns dem zu großen Anteilen auch psychologisch geführten Krieg gegen die Freiheit an sich?</p>
<blockquote><blockquote><p>Der gesamte <br />
Steuerapparat wäre nun obsolet, und jegliche Steuerflucht wäre <br />
unmöglich. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Und die Privaten entscheiden sich weiterhin freiwillig ihr Eigentum (z.B.<br />
an den zu verkaufenden Waren) in demjenigen Rechengeld auszuzeichnen, das<br />
der Staatswährung entspricht? Warum sollte sie das tun, wenn sie ihr<br />
Eigentum auch gegen Dollars aufgeben könnten?</p>
</blockquote><p>Der Dienst am Staat wäre aber in der nationalen Währung zu entrichten, weshalb sich die nationalen Belange soweit auch erfüllen würden. Es bedeutet aber in der Tat einen zu berücksichtigenden Aspekt für eine Volkswirtschaft, dass diese u.U. in einem schädlichen Maße mit ausländischen Staatspapieren kontaminiert werden könnte. So hat auch PCM in â€žDie Krisenschaukelâ€œ den Hinweis gegeben, dass sich die von ihm diagnostizierte Verrentung an dem Ort abspielt, wo solche Ansprüche auch gehalten werden. Allerdings gehe ich davon aus, dass eine solche Hygiene ohne große Belastungen eingehalten werden kann.<br />
 </p>
<blockquote><p>Es wäre nicht das erste Mal, dass Private die (rein<br />
öffentlich-rechtliche) &quot;Währung&quot; ihres Staates nur mehr in dem Umfange<br />
verwenden, wie sie es nicht verhindern können (z.B. für Steuerzahlungen).<br />
Der Rest wird dann rege &quot;schwarz&quot;, d.h. privat, mit harten Währungen<br />
abgewickelt, die noch über einen Kontakt zum Privatrecht verfügen. </p>
</blockquote><p>Ja vielleicht, allerdings auch nur innerhalb bereits im Zuge des Aufschuldens diverser Staaten pervertierter Märkte.</p>
<p>Schöne Grüße in die Nacht!</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434324</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434324</guid>
<pubDate>Wed, 10 May 2017 02:24:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nico</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das Märchen von der Kartographie eines Verhältnisses (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Bill,</p>
<blockquote><p>wo ist <em>die Zentralmacht</em> in der EU? Wer ist diese &quot;Zentralmacht&quot;?</p>
</blockquote><p>ein <strong>Ver</strong>hältnis, ob nun ein Zentralmacht<strong>ver</strong>hältnis, ein Schuld<strong>ver</strong>hältnis oder aber auch die Liebe, kann als passive Beziehung im kartographischen Sinne nirgendwo verzeichnet werden. Es ist immer nur der sich wandelnde Ausdruck (die aktive Potenz), welche wir in einen Bezug zu jeweils handelnden Personen setzen können (beliebig, wenn auch gestalterisch). </p>
<p>Solange dir das Zentralmachtsystem (die Potentialstruktur) nicht als ein Verhältnis und sein Ausdruck (Macht, Ohnmacht) als Verhältnismäßigkeit bewusst wird, solange starrst du nur auf eine vor dir liegende Landkarte, verwechselst beliebige und ständig wechselnde Positionen in Bezug auf Macht und Ohnmacht (Verhältnismäßigkeit), mit dem Verhältnis als solches.</p>
<p>Heute ist es Freshfields, die das Potential im EU-Gebiet realisieren, morgen schon ist es eine andere Kanzlei, welche im Auftrag der Bundesregierung die uns vorgeschobene Bühne der Ahnungslosigkeit berät, vor Gerichten vertritt und mittlerweile sämtliche Entwürfe schreibt.</p>
<p>Herzlichst,</p>
<p>Ashitaka</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434314</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434314</guid>
<pubDate>Tue, 09 May 2017 17:22:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ashitaka</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Der Chip kommt noch... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo WE,</p>
<p>der Chip kommt noch und schmackhaft gemacht wird er mit solchen Vorfällen wie in Nigeria, wo Boko-Haram 82 Mädchen entführte, um Ihresgleichen frei zu pressen.</p>
<p>Mit den Völkerwanderungsströmen werden solche Entwicklungen auch in Europa zunehmen. Wir haben im Gegensatz zu Afrika auch schon die Technik, um geklaute, entführte Autos, Menschen, Tiere, etc. mittels GPS u. ä. zu orten.</p>
<p>Schon heute werden teure Autos gechipt, weil kein Versicherer sonst anbeißt. Warum sollen nicht bald auch die Kids gechipt werden mit added value Impfstoff, etc.?</p>
<p>Irgendwie wirdÂ´s man den Leuten schon schmackhaft machen und es ist ja auch bequem. Dank passendem Chip öffnen sich Türen und Tore, Einkaufspassagen, Puffs u. a. Annehmlichkeiten.</p>
<p>So weit ist das nicht mehr entfernt, vielleicht noch ein, max. zwei Generationen Eltern (Erwachsene).</p>
<p>Einkaufen und aufschulden statt bezahlen, ist doch geil!</p>
<p>Gruß<br />
Balu</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434308</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434308</guid>
<pubDate>Tue, 09 May 2017 15:21:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Balu</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Verspricht traumhafte Verhältnisse in der Zukunft (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hallo allerseits,</p>
<p>hier ist es in jedem grossen Supermarkt so, dass man sich am Eingang einen<br />
Scanner mitnehmen kann. Dann scannt man alle Waren ein und man zahlt am<br />
Schluss mit Karte und fertig.</p>
</blockquote><p>Super, dann wird man an der Kasse wenigstens nicht jedesmal gefragt, ob man eine Payback-Karte hat, und die Unternehmen wissen über die Kaufgewohnheiten jedes Menschen ganz genau Bescheid.</p>
<blockquote><p>Und hier kann man auch in 90% aller Geschaefte kontaktlos bezahlen.<br />
Man haelt die Karte kurz ueber das Geraet, und fertig. Geht aber nur bis<br />
zu einem Betrag von 30Â£.<br />
Das Ganze funktioniert auch an Parkautomaten und aehnlichem. Ist also<br />
wirklich sehr verbreitet.</p>
</blockquote><p>Fehlt nur noch der entsprechende Chip unter die Haut implantiert, damit immer und überall bequem bezahlen kann.</p>
<blockquote><p><br />
Was mir positiv auffaellt ist, dass man eine Ueberweisung mit dem Handy<br />
online machen kann und diese sofort auf dem anderen Konto ankommt.<br />
Habe hier so ein gebrauchtes Auto gekauft. Das Geld war sofort auf dem<br />
anderen Konto sichtbar und der Verkauf perfekt.</p>
</blockquote><p>Mit Bargeld hätte das ganz sicher nicht geklappt.</p>
<blockquote><p><br />
Mein Bruder lebt in Norwegen und macht praktisch alles mit Karte.</p>
</blockquote><p>Dann ist er ja praktisch auf dem neuesten Stand der Bezahl-Technik - Chapeau! <img src="images/smilies/ironie.gif" alt="[[ironie]]" /> </p>
<blockquote><p><br />
Gruss in die Runde</p>
<p>WE</p>
</blockquote>]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434305</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434305</guid>
<pubDate>Tue, 09 May 2017 14:29:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Otto Lidenbrock</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Genau auf den Punkt gebracht: Die Steuerfluchtglobalisierung der Globalisten (oT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[- kein Text -]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434301</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434301</guid>
<pubDate>Tue, 09 May 2017 13:49:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Olivia</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Bezahlen in England (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo allerseits,</p>
<p>hier ist es in jedem grossen Supermarkt so, dass man sich am Eingang einen Scanner mitnehmen kann. Dann scannt man alle Waren ein und man zahlt am Schluss mit Karte und fertig.<br />
Und hier kann man auch in 90% aller Geschaefte kontaktlos bezahlen.<br />
Man haelt die Karte kurz ueber das Geraet, und fertig. Geht aber nur bis zu einem Betrag von 30Â£.<br />
Das Ganze funktioniert auch an Parkautomaten und aehnlichem. Ist also wirklich sehr verbreitet.</p>
<p>Was mir positiv auffaellt ist, dass man eine Ueberweisung mit dem Handy online machen kann und diese sofort auf dem anderen Konto ankommt.<br />
Habe hier so ein gebrauchtes Auto gekauft. Das Geld war sofort auf dem anderen Konto sichtbar und der Verkauf perfekt.</p>
<p>Mein Bruder lebt in Norwegen und macht praktisch alles mit Karte.</p>
<p>Gruss in die Runde</p>
<p>WE</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434296</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=434296</guid>
<pubDate>Tue, 09 May 2017 12:12:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>WhiteEagle</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
