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<title>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017 - Die alte Story: Nicht ich, sondern mein Nächster steht in meinem Mittelpunkt - theoretisch...</title>
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<description>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Die alte Story: Nicht ich, sondern mein Nächster steht in meinem Mittelpunkt - theoretisch... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>fortgeschrittener Spezialist = (End-)Produkt einer hochgradig arbeitsteiligen Gesellschaft</p>
</blockquote><p>Nee, der fortgeschrittene Liebes-Spezialist wäre eher Nietzsches Übermensch.</p>
<p>Als Liebes-Amateur sollte für mich theoretisch mein Nächster in meinem Mittelpunkt stehen. Der Nächste in seiner reinen Form, so wie er ist, ganz nackt, unabhängig von Bitcoins und arbeitsteiliger Gesellschaft.</p>
<p>Ich überlege ernsthaft, ob ich mal einen <a href="https://www.palliative-geriatrie.de/spenden-helfen/hospizdienst-kurse.html">Kurs für ehrenamtliche Sterbebegleitung </a>mitmache. Meine Familie würde mich für komplett verrückt erklären und mir nahelegen, mich auf meinem Weg zum liebestollen Übermenschen erstmal darin zu üben, zum Wohle meiner Nächsten nach dem Schießen die Klobürste zu benutzen und etwas gegen mein Schnarchen zu unternehme.</p>
<p>Nun bitte keine weitere Widerrede, sonst bin ich bald unter Zinsniveau.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Schneider</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 29 May 2017 14:28:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>trosinette</dc:creator>
</item>
<item>
<title>...ist unmittelbare Staatsfolge? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Der Freund der wahren Liebe kennt weder Feind noch Hass. Er kennt nur<br />
Mitleid mit denen die hassen. Diese Gnade der radikalen Liebe wird aber nur<br />
wenigen fortgeschrittenen Spezialisten zuteil.</p>
</blockquote><p>fortgeschrittener Spezialist = (End-)Produkt einer hochgradig arbeitsteiligen Gesellschaft</p>
<p>Im Grunde also wie Bitcoin, wo der Antagonist von Mitleid, nämlich das Selbstmitleid, seinen Kurs weiter und weiter ins Nirwana treibt. <img src="images/smilies/top.gif" alt="[[top]]" /> <br />
Sorry für den Zynismus, Deine &quot;bad vibrations&quot;-Argumentation teile ich ja, bin aber selber noch Novize.</p>
<p><br />
Gruß,<br />
vegan</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=435389</link>
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<pubDate>Mon, 29 May 2017 13:15:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>vegan</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Der Freund der wahren Liebe (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,<br />
 </p>
<blockquote><p>ein Freund der Liebe ist doch aber nicht per se ein Feind des Hasses, oder? </p>
</blockquote><p>Der Freund der wahren Liebe kennt weder Feind noch Hass. Er kennt nur Mitleid mit denen, die hassen. Diese Gnade der radikalen Liebe wird aber nur wenigen fortgeschrittenen Spezialisten zuteil.</p>
<p>Für mich als Amateur bleibt vorerst nur die Annahme, dass eine übermäßige Auseinandersetzung mit vermeintlichen Hassobjekten wie Macht, Gewalt, Zwang, Krieg, Wirtschaft, Staat, korrupten Politikern usw. usf. zu â€žbad vibrationsâ€œ führt, die sich suboptimal auf mich und mein Umfeld auswirken.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Schneider</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=435382</link>
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<pubDate>Mon, 29 May 2017 12:22:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>trosinette</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ist das nicht zu einfach? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wenn ich die Kausalkette mit Liebhaber statt<br />
Machthaber beginnen lasse, kommt am Ende bestimmt was Vernünftiges bei<br />
raus.  </p>
<p>Ich starte mit<br />
<a href="https://www.amazon.de/%C3%9Cber-die-Liebe-Josef-Pieper/dp/3466370647/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1496044555&amp;sr=8-1&amp;keywords=Liebe+Pieper">Josef Pieper â€žÜber die Liebeâ€œ</a>.</p>
</blockquote><p><br />
Hallo Schneider,</p>
<p>ein Freund der Liebe ist doch aber nicht per se ein Feind des Hasses, oder? </p>
<p>Als Individuum habe ich für mich jedenfalls aktuell entschieden, die umweltbedingt scheinbar ohnehin stark eingeschränkte, persönliche Flexibilität so lange wie möglich auf meine zurechtgebastelte Individualstaatsfahne zu pappen. Bei allen Angelegenheiten versucht mir stets ein jeweiliger Einzelfall seine Entscheidung herbeizuführen. Sollte mein gesetzloser Staatszorn dann einen Unverantwortlichen in unverantwortlicher Weise zur Verantwortung ziehen, ist es nur ein nicht justizia(b)ler Lapsus - nulla poena sine lege.</p>
<p>Ich habe Dein empfohlenes Buch noch nicht gelesen, was zusätzlichen Raum für Erlaubnisexistenzirrtümer in meinem schludrigen Staatsapparat schafft. Dass ich nicht fanatischer Determinismus-Gläubiger bin, macht die Kausalkette auch nicht viel lockerer. So bleibt es halt ein Kreuz in dieser Welt, wie ich drehe und wende, am Ende kommt nur Blödsinn raus.</p>
<p>Gruß,<br />
vegan</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=435377</link>
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<pubDate>Mon, 29 May 2017 11:17:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>vegan</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Meine persönliche Überzeugung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,</p>
<blockquote><p>Machthaber -&gt; besoldetes/mit Versprechungen auf Privilegien gehaltenes <br />
Gefolge-&gt; Dekretierung und Eintreibung der Abgabe/Tribut/Steuer -&gt; <br />
Redistribution -&gt; Aufschuldung.</p>
</blockquote><p>Ich bin zu der tiefen Überzeugung gelangt, dass es für mich, mein Seelenheil, meine Neuroplastizität und mein ganzes Sein und Tun um ein Vielfaches besser ist, wenn ich mich mit der Frage der Liebe beschäftige und nicht mit der Machtfrage. Wenn ich die Kausalkette mit Liebhaber statt Machthaber beginnen lasse, kommt am Ende bestimmt was Vernünftiges bei raus.  </p>
<p>Ich starte mit <a href="https://www.amazon.de/%C3%9Cber-die-Liebe-Josef-Pieper/dp/3466370647/?tag=dasgelbeforum-21/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1496044555&amp;sr=8-1&amp;keywords=Liebe+Pieper">Josef Pieper â€žÜber die Liebeâ€œ</a>. Aber Achtung, Josef Pieper war katholisch, so wie meine Ex-Kollegin, die, als sie sich in den Ruhestand verabschiedete, vor versammelter Mannschaft kundtat, dass sie sich nun darauf freue, sich voll und ganz der Pflege ihrer Mutter widmen zu können.  Normalerweise nimmt man sich für den Ruhestand ja nur Selbstverwirklichung vor und so hat mich die kurze Stellungnahme meiner Ex-Kollegin mehr beeindruck, als alles, was ich in den schlauesten Foren und Büchern bisher lesen durfte.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Schneider</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=435362</link>
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<pubDate>Mon, 29 May 2017 08:43:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>trosinette</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gunnar Heinsohn â€“ back to the roots (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Silke,</p>
<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Eigentumsprämie (Heinson),</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Heinson bitte mit h schreiben. Der war mit Otto Steiger einfach zu wichtig<br />
beim Anstoßen der Debitismusbeschreibung vom @dottore als dass man ihn so<br />
verstümmeln muss. Die Eigentums/ Verzichtsprämie ist aber Unfug da nur<br />
der Machthalter Eigentümer ist und per Machtzession Untereigentum<br />
schafft.</p>
</blockquote><p>im November des letzten Jahres haben wir während einer fünftägigen Busfahrt durch Schlesien auch das wunderbar wiederhergestellte Breslau besucht. In der Festschrift <a href="https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_rsis_1_26?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;url=search-alias%3Dstripbooks&amp;field-keywords=b%C3%BCcher+von+gunnar+heinsohn&amp;rh=n%3A186606%2Ck%3Ab%C3%BCcher+von+gunnar+heinsohn">Eigentum, Zins und Geld â€“ nach 20 Jahren </a>zu Ehren von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gunnar_Heinsohn#cite_ref-1">Gunnar Heinsohn</a>, dessen Vater <a href="http://www.ubootarchiv.de/ubootwiki/index.php/Heinrich_Heinsohn">Heinrich Heinsohn </a>als Kommandant des <a href="http://www.ubootarchiv.de/ubootwiki/index.php/U_438">U-Bootes 438</a> im Nordatlantik nordöstlich von Neufundland noch vor der Geburt seines Sohnes fiel und dessen Heimat jetzt Danzig ist, nicht weit von seiner Geburtsstadt Gdynia (Gotenhafen), sprechen Jean Beaufort und Frank Decker auf Seite 7 über &quot;die festliche Stimmung und Heinsohns Führungen durch das schöne Danzig&quot; anlässlich seines 70. Geburtstages, der &quot;Wissenschaftler aus den verschiedensten Fachrichtungen zusammen[brachte], die über mehrere Tage Gelegenheit zu einem freien und dennoch intensiven Gedankenaustausch hatten&quot;. Ich fragte mich schon vor Jahrzehnten, wie das klassen- und (privat)eigentumslose kommunistische Polen die Rekonstruktion der Städte finanzierte und bewerkstelligte. </p>
<blockquote><p>Machttheorie geht vor Eigentumsökonomik.</p>
</blockquote><p>
Gleichwohl gab es  auch kleinere Privatbetriebe â€“ vor allem in der Landwirtschaft. Zu guter Letzt war es die auf Waffengewalt beruhende Kommandowirtschaft â€“ eine zentral gelenkte Güter- und Warenverwaltungsproduktion, in der die Zuordnung knapper Ressourcen wie Arbeit, Kapital und Boden zur Produktion von Gütern von staatlichen Instanzen getroffen wurde. Im Sinne der <a href="http://www.miprox.de/Wirtschaft_allgemein/Martin-Symp.pdf">Sätze </a>(Seite 19 â€“ 20):</p>
<p>&quot;Um es klar zu sagen: Der <strong>Sozialismus</strong> (no property) ging gegen den <strong>Kapitalismus </strong>(maximum property) nicht etwa unter, weil er &quot;unfrei&quot; war, sondern weil er nicht genügend Besteuerungsbasen finden konnte, die ihrerseits die Grundlage für arbeitsteiliges und demnach auf Schuldkontrakten beruhendes Wirtschaften war. <em>Private property</em> ist die wichtigste, um die Untertanen zu jener Mehrleistung und Kreativität anzustacheln, die den Kapitalismus, obendrein als ein vom Schuldendruck der Privaten untereinander vorangetriebenes System auszeichnen (Martin 1986).&quot;</p>
<p>von Paul C. Martin war der Untergang des Sozialismus dennoch unvermeidlich.</p>
<p>Carpe diem und liebe Grüße â€“ Ostfriese</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=435319</link>
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<pubDate>Sun, 28 May 2017 07:00:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ostfriese</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Klein- und Gross-Ashi (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p><br />
Umgekehrt. <br />
Zentrale wie peripheriale Mächte sind abhängig vom Charakter des<br />
Schwarms. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
So zu tun (Halleluja!), als könnten Individuen unabhängig der<br />
Gefolgschaft eines zentralen Lautes (Wortes, Wegweisers) von selbst eine<br />
Position einnehmen, die den Regeln des Schwarmverhaltens entspricht, ist<br />
nicht mein Ding.</p>
<p>Eine Anzahl von Individuen (Masse) entsteht weder von selbst, noch<br />
berechnet das Individuum (als simulierter Agent) seine Position von selbst.</p>
</blockquote><p>Zum hundertsten mal: Nichts entsteht von selbst. Alles entsteht sowohl durch Fremdeinwirkung als auch durch eigene Beschaffenheit. Das gilt für jeden Organismus/Organismenverbund.</p>
<blockquote><p><br />
Um eine Anzahl zu bilden, vertrauen wir Individuen im Gegensatz zu Fischen<br />
und Vögeln einem gemeinsamen Wort (Zentralmacht) und werden hinsichtlich<br />
unserer Position durch Akteure der Zentralmacht (Von der Gewaltandrohung,<br />
der Gewaltanwendung, sowie gegenwärtig durch zahlreiche Rechtsinstitute<br />
(Eigentum etc.) ausgerichtet.</p>
</blockquote><p>Es ist völlig wurscht, ob sich Fische oder Vögel oder Menchenaffen nach ein bisschen unterschiedlichen Determinanten zusammenfinden. Es ist und bleibt Schwarmverhalten.</p>
<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Umgekehrt. Zentrale und peripheriale Mächte sind die Folge der<br />
'Intelligenz' und des Willens der Masse der Individuen, vulgo: des<br />
Schwarms/der Herde/der Gesellschaft/der Gemeinschaft. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Jeder hat Grenzen im Vorstellungsvermögen oder setzt sich selbst welche:</p>
<p><br />
Die An<strong>zahl</strong> denkt nicht, hat kein Vorstellungsvermögen, ist nicht<br />
intelligent. </p>
</blockquote><p>Völliger Unsinn. Eine Anzahl Hirnzellen verschafft sich ein Vorstellungsvermögen.</p>
<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Das ist alles rückkoppelnd. Zellen in der Peripherie sind von den<br />
zentralen Zellen abhängig und diese vice versa von jenen in der<br />
Peripherie. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Ein Zentralmachtgebiet entsteht nicht durch seinen Rand, sondern durch<br />
expansive Randsetzung/-ausweitung. Die Individuen kamen nicht wie auf<br />
Pandora zusammen und schufen das Kollektiv durch Schwärmen (&quot;kommt, wir<br />
tragen alle was dazu bei!&quot;, &quot;Ach schaut mal wie viel Macht wir haben!&quot;),</p>
</blockquote><p>Natürlich taten sie das. Schleichend über Jahrhunderte ins Patriarchat. Man lese Gerhard Bott statt  Baudrillard.</p>
<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Wir Individuen können eine den Regeln der Schwarmentstehung</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>entsprechende</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Position<strong> nicht  von selbst</strong> einnehmen. </p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
Nichts geschieht von selbst. Alles geschieht sowohl durch</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Ausseneinwirkung</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>als auch aus der Beschaffenheit des eigenen Selbst heraus. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Und unter diese Außeneinwirkung muss eben auch die Potentialverleihung<br />
durch Zentralmacht (Machtzession) gerechnet werden. </p>
</blockquote><p>Schwarmmacht. </p>
<blockquote><p><br />
Genauso, wie wir uns die Überlebensmöglichkeit (Machtposition) eines in<br />
der Ecke liegen gelassenen Neugeborenen simulieren. </p>
</blockquote><p>So einen Unsinn bringst nur Du immer wieder als 'Argument'. Neugeborene werden nicht in Ecken liegen gelassen, genauso wenig wie der Schwarm Dich in einer Ecke liegen lässt, wenn Dich einer über den Haufen fährt oder ein Golfball an der Schläfe trifft und Golfer Ashi sang und klanglos zusammenbricht. Dann schwärmt sofort der golfende Schwarm zusammen und hilft Ashi wieder auf die Beine. </p>
<blockquote><p>Und wenn die Simulation<br />
anfängt zu vibrieren, dann simuliert man sich halt den Hungerschrei als<br />
einen Ausdruck (aktive Potenz) seiner Machtposition. </p>
</blockquote><p>So läuft das nunmal. Wenn Ashi in Südafrika im Meer baden geht und er wegen der Strömung nicht mehr ans Ufer kommt, so hilft man ihm aufgrund seines Hilfeschreis. </p>
<blockquote><p>So wie der<br />
Überlebenswille der vergasten Juden nach deiner Denkweise auch Potential<br />
dargestellt hat (weil sie es wollten). Wie oft man tagtäglich vor die Wand<br />
laufen muss, damit sich solche  Simulationen festigen, mag ich nicht zu<br />
beurteilen. </p>
</blockquote><p>Der ewig gleiche Schmarren. Eine Minderheit unterlag einer Uebermacht. </p>
<blockquote><p>Komisch nur, dass das Vermögen des Neugeborenen schwindet, wenn niemand<br />
anders sich gezwungen fühlt, dem Neugeborenen Potential zum Überleben des<br />
näher kommenden Todeszeitpunktes zu verleihen (Brust oder Pulle reicht).</p>
</blockquote><p>Was soll daran komisch sein? Wenn der Ausnahmefall eintritt, dass dem nach Hilfe schreienden Ashi keiner zu Hilfe eilen will, dann ist das halt so. Im Normalfall ist dies nicht so und sein Hilfeschrei hat das Potential, Hilfe zu determinieren.</p>
<p>Der Determinismus â€“ ein System, das funktioniert!</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=435274</link>
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<pubDate>Sat, 27 May 2017 11:45:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zarathustra</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wie man sich die eingehaltenen Regeln für ein Schwarmverhalten simuliert (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Zara,</p>
<p>ich bitte, vom Zerreißen des Kontextes bzw. der Trennung inmitten meiner Sätze Abstand zu nehmen. Das ist, ebenso wie das Platzieren von bloßen &quot;ach geh mir nicht!&quot;-Antworten ohne eigene, auf meine Erklärungen eingehende Argumentation Deinerseits, keiner aufrichtigen Forendiskussion förderlich. </p>
<blockquote><blockquote><p>Auch die Schwarmintelligenz ist nicht mehr als ein von der Zentralmacht abhängiges<br />
Ergebnis, </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Umgekehrt. <br />
Zentrale wie peripheriale Mächte sind abhängig vom Charakter des<br />
Schwarms. </p>
</blockquote><p>So zu tun (Halleluja!), als könnten Individuen unabhängig der Gefolgschaft eines zentralen Lautes (Wortes, Wegweisers) von selbst eine Position einnehmen, die den Regeln des Schwarmverhaltens entspricht, ist nicht mein Ding.</p>
<p>Eine Anzahl von Individuen (Masse) entsteht weder von selbst, noch berechnet das Individuum (als simulierter Agent) seine Position von selbst. Wir suchen nicht von selbst einen Mittelpunkt und richten uns auch nicht regelkonform am Nachbarn aus bzw. wahren den Abstand. Wir sind Mentalwesen, die die Berechnungen ihrer Positionen auf Grundlage eines Selbstmodells (körperlich, weltlich; siehe Metzinger) vollziehen. Es ist das gegenwärtige Selbstmodell, die Vorsstellung von uns und der Welt, in der wir unseren Platz finden und welches so erst durch Zentralmacht möglich wurde. Ähnlich den rechtlichen Räumen, in denen wir heute eine Position einnehmen dürfen, die zugleich die Richtung bzw. das Ruhen in Bezug auf unsere Positionen vorgeben. Das Ruhen, die Fesseln in Bezug auf unser Potential, spiele eine ganz wichtige Rolle, damit das System überhaupt weiter funktioniert. </p>
<p>Um eine Anzahl zu bilden, vertrauen wir Individuen im Gegensatz zu Fischen und Vögeln einem gemeinsamen Wort (Zentralmacht) und werden hinsichtlich unserer Position durch Akteure der Zentralmacht (Von der Gewaltandrohung, der Gewaltanwendung, sowie gegenwärtig durch zahlreiche Rechtsinstitute (Eigentum etc.) ausgerichtet.</p>
<p>Es fehlt bei dir einfach an der intellektuellen Aufrichtigkeit, sich eingestehen zu können, dass wir Individuen keine dem Schwarmverhalten entsprechende Position von selbst berechnen und einnehmen können. Das von der Zentralmacht abhängige Selbstmodell des Individuums, die Vorstellungswelt von uns und der Welt, macht den Strich durch deine Rechnung (Simulation). </p>
<p>Die Berechnungen unserer Positionen sind vom Bewusstseinsinhalt, unserem Vorstellungsvermögen (mentalen Phänomenen) abhängig, nicht ausschließlich von der Reaktion auf physische Phänomene. Die Vorstellung von Dir selbst (und deinen Fähigkeiten, Eigenschaften), der Welt oder gar des Universums, sie ist nichts was sich die Individuen im Zentralmachtsystem selbst, unabhängig von der Machtzession (Potentialverleihung) der Zentralmacht, erschaffen haben. Es weht kein Wind (Potential), von dem wir nicht wissen woher er kommt, sondern es wirkt Zentralmacht (durch Machtzession, Potentialverleihung). </p>
<p>Eine Welt, Mentalfaschismus!  </p>
<blockquote><p>Umgekehrt. Zentrale und peripheriale Mächte sind die Folge der<br />
'Intelligenz' und des Willens der Masse der Individuen, vulgo: des<br />
Schwarms/der Herde/der Gesellschaft/der Gemeinschaft. </p>
</blockquote><p>Jeder hat Grenzen im Vorstellungsvermögen oder setzt sich selbst welche: </p>
<p>Die An<strong>zahl</strong> denkt nicht, hat kein Vorstellungsvermögen, ist nicht intelligent. Eine Anzahl, egal welcher Zahl, ist immer nur die Wahrnehmung des Einzelnen, desjenigen, der denkt, der von sich behaupten darf, intelligent zu sein. Das sich das Denken der Individuen gegenseitig beeinflusst, definiert keine Intelligenz, sondern lediglich bewertbare Abhängigkeiten und Folgen der Denkprozesse.</p>
<blockquote><blockquote><p>Eine Anzahl von<br />
Indiviuuen hat aufgrund fehlenden Denkvermögens keine Intelligenz. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Das scheint Dir so, weil Du Dir das einfach nicht vorstellen kannst. Eine<br />
Anzahl von individuellen Hirnzellen hat nunmal einen Willen, genauso wie<br />
einzelne Zellen einen Willen haben. <br />
Man lese â€žDie Welt als Wille und Vorstellungâ€œ.</p>
</blockquote><p>Aber nein. Die Volition (das Wollen) ist ein mentales Phänomen, kein physisches Phänomen. Du vermischt, wie so oft, einfach zu vieles. Es hilft nicht irgendwelche Zitate zu setzen, wenn man selbst gar keine Vorstellung über deren Bedeutung entwickelt hat (Stichwort: &quot;leaders&quot;). Die Bierkisten wollen auch nicht, dass wir sie samstags im Getränkemarkt abholen. Ebenso wenig wollen die Zellen in deinem Fuß, dass du dich aufgrund eines Mückenstichs kratzt. </p>
<blockquote><p>Die Intelligenz des Gehirns als Zellenverbund ist wissenschaftlich genauso<br />
haltbar wie die Intelligenz eines Ameisen- oder Menschenverbunds. </p>
</blockquote><p>Das Gehirn als Zellenverbund (physisches Phänomen) ist immer nur eine Wahrnehmung, definiert keine Intelligenz. Intelligenz stellt ausschließlich ein mentales Phänomen dar. Und der Bewusstseinsinhalt (Siehe da, ein Hirn!) ist eben nicht das Bewusstsein. </p>
<p>Zudem: Einen Weg zum künstlichen Bewusstsein haben wir entgegen all der gehuldigten KI-Veranstaltungen der Gegenwart (&quot;Amazon, bestell mir ne Pizza!&quot;) nicht. Wir wissen, wie ich vor nicht allzu langer Zeit bereits ausführlich entgegen der Empörung der Dogmatiker erklärte, nicht einmal, was Bewusstsein eigentlich ist. Die angeboten Paper-Links zur Einigkeit der internationalen Bewusstseinsforschung bzgl. der gegenwärtigen Unwissenheit sollte man sich bei Gelegenheit mal geben.  </p>
<blockquote><p>Das ist alles rückkoppelnd. Zellen in der Peripherie sind von den<br />
zentralen Zellen abhängig und diese vice versa von jenen in der<br />
Peripherie. </p>
</blockquote><p>Ein Zentralmachtgebiet entsteht nicht durch seinen Rand, sondern durch expansive Randsetzung/-ausweitung. Die Individuen kamen nicht wie auf Pandora zusammen und schufen das Kollektiv durch Schwärmen (&quot;kommt, wir tragen alle was dazu bei!&quot;, &quot;Ach schaut mal wie viel Macht wir haben!&quot;), sondern weil sie als Ohnmächtige durch expansive Zentralinstanzen psychisch (mental -&gt; &quot;Am dritten Tage auferstanden&quot;) und physisch (Knüppel, Tod im Falle der Zuwiderhandlung) unterworfen wurden. Literatur von einem guten und mit seinen Zuwortmeldungen im Kreise der Empörten für Entsetzen sorgenden Freund aus Münster hatte ich dazu ja bereits verlinkt.</p>
<blockquote><blockquote><p>Wir Individuen können eine den Regeln der Schwarmentstehung entsprechende<br />
Position<strong> nicht  von selbst</strong> einnehmen. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Nichts geschieht von selbst. Alles geschieht sowohl durch Ausseneinwirkung<br />
als auch aus der Beschaffenheit des eigenen Selbst heraus. </p>
</blockquote><p>Und unter diese Außeneinwirkung muss eben auch die Potentialverleihung durch Zentralmacht (Machtzession) gerechnet werden. Die Regeln für das Entstehen einer Schwarmstruktur werden aufgrund der Abhängigkeit von Zentralmacht nicht eingehalten, weshalb du dir den Schwarm halt simulieren musst.</p>
<p>Genauso, wie wir uns die Überlebensmöglichkeit (Machtposition) eines in der Ecke liegen gelassenen Neugeborenen simulieren. Und wenn die Simulation anfängt zu vibrieren, dann simuliert man sich halt den Hungerschrei als einen Ausdruck (aktive Potenz) seiner Machtposition. So wie der Überlebenswille der vergasten Juden nach deiner Denkweise auch Potential dargestellt hat (weil sie es wollten). Wie oft man tagtäglich vor die Wand laufen muss, damit sich solche  Simulationen festigen, mag ich nicht zu beurteilen. </p>
<p>Komisch nur, dass das Vermögen des Neugeborenen schwindet, wenn niemand anders sich gezwungen fühlt, dem Neugeborenen Potential zum Überleben des näher kommenden Todeszeitpunktes zu verleihen (Brust oder Pulle reicht). Und das fängt nicht erst mit der Geburt an, wie man bereits an der Potentialverleihung der Mutter in ihrem Leibe und des dadurch erst möglich werdenden Vermögens des Kindes feststellen kann.</p>
<p>Herzlichst,</p>
<p>Ashitaka</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=435216</link>
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<pubDate>Fri, 26 May 2017 15:41:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ashitaka</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Neue Formel (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ja.Nein.Nein.Nein.Nein.</p>
<p>Machen diese Fragen für mich Sinn? Nein</p>
<p>Ich bin bekennende Determinismusgläubige, allerdings sehr viel weiter<br />
gefasst, wie andere determinierte Gläubige so glauben.</p>
</blockquote><p><br />
Hallo Sigrid, Rybezahl und Zarathustra,</p>
<p>wenn Ihr überleben wollt, Eure Willen aber nicht frei sind, dann sollte die Formel nun mal lauten:</p>
<p><br />
Schwarmwille = Überlebenswille = Zentralmacht = Determinismus â‰  Freiheit  </p>
<p><br />
Bum! Alles andere wäre nach meiner Auffassung inkonsequent (schreibt der Nicht-Mathematiker <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /> ). Freiheit im Determinismus kann, unabhängig von den <em>&quot;privaten&quot;</em> Organisationsformen seiner Lebewesen, doch immer nur höchstens eine subjektiv empfundene sein. Warum sich das Leben also seitenweise kompliziert machen, wenn's auch einfach geht? </p>
<p>Gruß,<br />
vegan</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=435196</link>
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<pubDate>Fri, 26 May 2017 06:01:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>vegan</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Grundlegender Entscheidungsträger (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ob Schwarm, Herde, Horde, Gemeinschaft, Gesellschaft, Staat, Masse,<br />
Zentralmacht, darauf kommt es zunächst nicht an, wenn man das Individuum<br />
als grundlegenden Entscheidungsträger sieht. Und natürlich zeichnet sein<br />
individuelles Verhalten das ihm zugehörende Lebewesen aus, da ohne<br />
Verhalten (Tun, Unterlassen, Sein) kein Lebewesen, beziehungsweise ohne<br />
Lebewesen auch kein Verhalten existiert. Versuche Dich doch einmal nicht zu<br />
verhalten.</p>
</blockquote><p>Hallo,</p>
<p>ich finde schon, dass es darauf zunächst ankommt. Die Gesellschaft wird grundsätzlich durch monetäre Abhängigkeiten erhalten, in einem Fischschwarm fand ich bisher nichts vergleichbares.</p>
<p>Die Gesellschaft &quot;schafft&quot; nicht Freiheiten. Sie schafft innerhalb eines eng umgrenzten Regelkreises Sicherheit vor dem Tode. Das ist schön, darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich Freiheit nicht dadurch definiert, sich innerhalb eines angeblich artgerechten Geheges angstfrei bewegen zu dürfen.</p>
<p>Der Zoodirektor kann sich natürlich anpassen (die Tiere vermehren sich nicht -&gt; artgerechtere Gehege; die Affen drehen durch -&gt; Rückzugsräume mit viel Grün), und das geschieht <em>wegen</em> der Tiere. Aber wie gesagt, dadurch verschwindet nicht das Gehege.</p>
<p>Gruß<br />
Rybezahl.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=435191</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=435191</guid>
<pubDate>Thu, 25 May 2017 22:00:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rybezahl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Der Wille, sich überzeugen zu lassen, muss aber auch vorhanden sein. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Silke,</p>
<p>damit bist natürlich nicht du gemeint.</p>
<blockquote><p>...die Herausforderung </p>
</blockquote><p>Ich glaube nicht, dass er das auch so sieht.</p>
<blockquote><p>vor der unser lieber Zara steht ist aber:</p>
<p>eine <strong>Masse</strong> zum Schwarm zu erklären, dass es auch überzeugt...<br />
â€¦und da muss nachgeliefert werden, wie gebeten - wenn es denn geht.</p>
</blockquote><p>Eben, wenn es denn geht, siehe Überschrift.</p>
<p>Aber muss denn die bedingungslose Kapitulation immer am Ende stehen?</p>
<blockquote><blockquote><p>Anankastische Stalker allerdings werden sich von derlei Betrachtungen<br />
in<br />
ihrem Provokationswahn auch weiterhin nicht stören lassen ... <img src="images/smilies/top.gif" alt="[[top]]" /></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Das ist eine unnötige Beleidigung, </p>
</blockquote><p>Mit Sicherheit keine Beleidigung, sondern eine Bestätigung des alten Sprichwortes, dass derjenige, der im Gasthaus sitzt, nicht mit Steinen werfen sollte.</p>
<blockquote><p>die keinen Konsens schafft, ein<br />
Palaver verunmöglicht, destruktiv das Forum stört.</p>
</blockquote><p>Schade, dass du diese Worte nicht an der ursächlichen Stelle gefunden hast.</p>
<blockquote><p>Ich würde es eher begrüßen, wenn die beiden Urgesteine @Zara und @Maus<br />
mit all ihren Stärken und Schwächen mal lieber eine Friedenpfeife rauchen<br />
und ihre Ressourcen zusammentun, anstatt sich zu bekriegen..</p>
</blockquote><p>Es kann der Beste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. </p>
<p>Sinn und Zweck dieser Provokationen ist nur einer, das brauche ich gerade dir sicher nicht zu erläutern.</p>
<blockquote><blockquote><p><img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Wieso Freude...?</p>
</blockquote><p>Weil das exakt das Verhalten ist, das von Zara immer wieder beschrieben wird.<br />
Mit jedem Widerspruch und jeder Provokation (da sie eben nicht anders können) untermauern sie seine These.</p>
<blockquote><p>Die beiden haben sich früher gelobt. </p>
</blockquote><p>Ignorieren wäre doch schon mal ein Anfang. Aber da hapert es vor allen Dingen in eine Richtung, wie nicht nur in diesem Thread zu sehen ist.</p>
<p>LG</p>
<p>siggi</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=435190</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=435190</guid>
<pubDate>Thu, 25 May 2017 22:00:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>siggi</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schwärme schräger Vögel (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hallo Zara,</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Da die Welt bekanntlich fraktal aufgebgaut ist, bilden nicht nur</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Gruppen</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>von Menschen Schwärme, sondern auch einzelne Individuen, und darunter</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>auch</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>deren Organe.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Wir Menschen als Individuen bilden keine Schwarmstrukturen. </p>
</blockquote><p>Und ob. Wir repetieren, Biologie statt Glaube: </p>
<p>As Dr. Couzinâ€™s model predicted, the human swarm made a quick, unconscious decision about which way to go. People tended to follow the largest group of leaders, even if it contained only one additional person.</p>
<p>Dr. Couzin and his colleagues describe the results of these experiments in a paper to be published in the journal Animal Behavior.</p>
<p>The rules of the swarm may also apply to the cells inside our bodies. Dr. Couzin is working with cancer biologists to discover the rules by which cancer cells work together to build tumors or migrate through tissues. Even brain cells may follow the same rules for collective behavior seen in locusts or fish.</p>
<p>â€œOne of the really fun things that weâ€™re doing now is understanding how the type of feedbacks in these groups is like the ones in the brain that allows humans to make decisions,â€ Dr. Couzin said. Those decisions are not just about what to order for lunch, but about basic perception â€” making sense, for example, of the flood of signals coming from the eyes. â€œHow does your brain take this information and come to a collective decision about what youâ€™re seeing?â€ Dr. Couzin said. The answer, he suspects, may lie in our inner swarm.</p>
<p><a href="http://www.nytimes.com/2007/11/13/science/13traff.html">http://www.nytimes.com/2007/11/13/science/13traff.html</a></p>
<blockquote><p>Auch die<br />
Schwarmintelligenz ist nicht mehr als ein von der Zentralmacht abhängiges<br />
Ergebnis, </p>
</blockquote><p>Umgekehrt. <br />
Zentrale wie peripheriale Mächte sind abhängig vom Charakter des Schwarms. </p>
<blockquote><p>welches nur der Intelligenz des einzelnen Individuums zugänglich<br />
wird, wenn die Zentralmacht die Folge ermöglicht. </p>
</blockquote><p>Umgekehrt. Zentrale und peripheriale Mächte sind die Folge der 'Intelligenz' und des Willens der Masse der Individuen, vulgo: des Schwarms/der Herde/der Gesellschaft/der Gemeinschaft. </p>
<blockquote><p>Eine Anzahl von<br />
Indiviuuen hat aufgrund fehlenden Denkvermögens keine Intelligenz. </p>
</blockquote><p>Das scheint Dir so, weil Du Dir das einfach nicht vorstellen kannst. Eine Anzahl von individuellen Hirnzellen hat nunmal einen Willen, genauso wie einzelne Zellen einen Willen haben. <br />
Man lese â€žDie Welt als Wille und Vorstellungâ€œ.</p>
<blockquote><p>Eine<br />
Anzahl denkt im Gegensatz zur Einzahl nicht. Es entsteht nur der Anschein.</p>
</blockquote><p>Siehe oben. </p>
<blockquote><p><br />
In Bezug auf die Schwarmintelligenz deshalb, weil man eine künstlich<br />
geschaffene Intelligenz ohne wissenschaftlich haltbare Arbeiten simuliert,</p>
</blockquote><p>Die Intelligenz des Gehirns als Zellenverbund ist wissenschaftlich genauso haltbar wie die Intelligenz eines Ameisen- oder Menschenverbunds. </p>
<blockquote><p>und in Bezug auf Schwarmverhaltensstrukturen der Individuen deshalb, weil<br />
die tatsächliche, von der Zentralmacht abhängige Potentialstruktur,<br />
welche den Bewegungsraum jedes einzelnen Individuums begrenzt, völlig<br />
ausgeklammert wird.</p>
</blockquote><p>Das ist alles rückkoppelnd. Zellen in der Peripherie sind von den zentralen Zellen abhängig und diese vice versa von jenen in der Peripherie. </p>
<blockquote><p>Wir Individuen können eine den Regeln der Schwarmentstehung entsprechende<br />
Position<strong> nicht  von selbst</strong> einnehmen. </p>
</blockquote><p>Nichts geschieht von selbst. Alles geschieht sowohl durch Ausseneinwirkung als auch aus der Beschaffenheit des eigenen Selbst heraus. </p>
<blockquote><p>Sie bewegen sich (als Agenten)<br />
nicht von selbst in Richtung eines Mittelpunkts derer, die sie in ihrem<br />
Umfeld sehen (Kohäsion) und sie bewegen sich auch nicht von selbst in die<br />
selbe Richtung wie ihr Nachbarn (Alignment). </p>
</blockquote><p>Das betrifft Menschen- und Ameisenschwärme gleichermassen. Alles geschieht sowohl durch Ausseneinwirkung als auch aus der Beschaffenheit des eigenen Selbst heraus.</p>
<blockquote><p>All das dafür notwendige<br />
Potential wird vorher zentral verliehen (&quot;Hört mir zu meine Jünger!&quot;). </p>
</blockquote><p>Kann man getrost vergessen. </p>
<blockquote><p><br />
Zur Wahl zu gehen, Protest ausüben, an einer Revolution teilzunehmen, all<br />
diese Handlungen/Bewegungen (aktiven Potenzen) sind von einem zentralem<br />
Laut abhängig (Zentralmacht/-derivat), welcher der Gefolgschaft erst eine<br />
mögliche Richtung als Bewusstseinsinhalt verschafft. </p>
</blockquote><p>Eher umgekehrt, und vor allem rückkoppelnd. </p>
<blockquote><p>Wir sind keine Fische, auch keine Vögel. </p>
</blockquote><p>Du schon, und zwar ein ziemlich schräger. <img src="images/smilies/wink.png" alt="<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt=";-)" />" /></p>
<blockquote><p>Grüße aus dem Golfurluab,</p>
<p>Ashitaka</p>
</blockquote><p>Petri heil!</p>
<p>Zara</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=435186</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=435186</guid>
<pubDate>Thu, 25 May 2017 21:21:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zarathustra</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Determinierter freier oder unfreier Wille im Schwarm? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>oder die Frage ist Wille gleich Reaktion, Affekt, Möglichkeit, Auswahl und gar gleich Bewusstsein. Das ist Mathematik: Eine Anzahl, die für ein Individuum zählbar ist, sind so und so viele, alles darüber hinaus einfach Viele bis unbegrenzt und schon sind wir in der Problemlösungsfindungphase.</p>
<p>Frage: Wie löst man die Gleichung mit X unbekannt in Unendlichkeit der verifizierten Masse? <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /> </p>
<p>Hallo Vegan,</p>
<blockquote><p>Nun also die Fragen:</p>
<p>Willst Du überleben? Ist Dein Wille frei? Gibt es einen freien oder<br />
unfreien Willen zum Schwarm? Gibt es einen freien oder unfreien,<br />
kollektiven Willen im Schwarm? Wirst Du es als Individuum überhaupt im<br />
Namen aller anderen Schwarmteilnehmer jemals gesichert beantworten<br />
können?</p>
</blockquote><p>
Ja.Nein.Nein.Nein.Nein.</p>
<p>Machen diese Fragen für mich Sinn? Nein</p>
<p>Ich bin bekennende Determinismusgläubige, allerdings sehr viel weiter gefasst, wie andere determinierte Gläubige so glauben.</p>
<p>Und so meine ich, wechsle ich gelegentlich die Seiten der Betrachtung zwischen Innen und Außen.</p>
<p>Beantwortet das Deine Fragen? Nein</p>
<p>Meine auch nicht!</p>
<p>Liebe Grüße, Sigrid</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=435185</link>
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<pubDate>Thu, 25 May 2017 21:10:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sigrid</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Bienen und Ameisen sind keine Schwärme sondern Staaten&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Entstehung und das Verhalten eines Schwarmes wird durch seine Umgebung<br />
bestimmt, egal ob bei  Staren, Sardinen oder Heuschrecken. Bienen und<br />
Ameisen sind keine Schwärme sondern Staaten, die mit schwarmartigem<br />
Verhalten aufwarten können, wenn die äußeren Umstände es erfordern.</p>
</blockquote><p>Hier kann ich Dich wirklich beruhigen, Silke. Wo man glaubt, Ameisen und Bienen seien mehr Staat als Schwarm, ist man komplett auf dem Holzweg. Klar heisst es offiziell Ameisenstaat oder Ameisenhaufen. Aber das heisst noch lange nicht, dass sie tatsächlich ein Staat oder einfach nur ein Haufen sind. Schwarm hingegen sind sie mindestens hundertmal eher. </p>
<p>Schlaf gut</p>
<p>Zara</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=435182</link>
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<pubDate>Thu, 25 May 2017 20:51:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zarathustra</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Der Determinismus - ein System .... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Biologie vs. Aberglaube:</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=yTl_rHgruAk">https://www.youtube.com/watch?v=yTl_rHgruAk</a></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Anankastische Stalker allerdings werden sich von derlei Betrachtungen in<br />
ihrem Provokationswahn auch weiterhin nicht stören lassen ... <img src="images/smilies/top.gif" alt="[[top]]" /></p>
<p><img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /></p>
</blockquote><p><br />
Ja, Siggi, auch nicht, wenn ihm wiederholt nahegelegt wird, er solle sich doch bitte nicht via Forum an mich wenden, sondern, wenn's denn sein muss, peer-to-peer. Der Determinismus - ein System, das funktioniert!</p>
<p>Beste Grüsse, Zara</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=435180</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=435180</guid>
<pubDate>Thu, 25 May 2017 20:31:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zarathustra</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mechanismen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das Ergebnis ist Schwarmverhalten, zur Orientierung unabdingbar. Und ist<br />
keineswegs angelegt, sondern aus Masse und Gegebenheiten ein â€žFraktaler<br />
Ausfallschrittâ€œ zu auf der Welt angelegten Überlebensmechanismen.</p>
<p>In Schwärmen gibt es keine Zentralinstanzen und diese werden auch nicht<br />
aus schwärmerischer Tätigkeit gebildet. <br />
Schwärme entstehen und lösen sich auf durch Anpassungsleistung an<br />
Gegebenheiten. Der Schwarm hat keinerlei Möglichkeit, Fähigkeit<br />
Gegebenheiten zu verändern. Er ist reaktiv!</p>
</blockquote><p><br />
Hallo Sigird,</p>
<p>warum sollte ein Schwarm sich zunächst bilden und später reagieren, wenn er dadurch, wie Du es ja mit Verwendung des Wortes &quot;Überlebensmechanismen&quot; selbst  andeutest, nicht überleben wollte? Überlebensmechanismus, ein &quot;Wille zum Überleben&quot;, könnte die zentrale Instanz eines Schwarms auf geistiger Ebene sein, den alle Schwarmteilnehmer entweder beherrschen wollen oder von dem alle beherrscht werden. Und das beherrschen wollen oder beherrscht werden wiederum wäre eine Frage des freien oder unfreien Willens jedes einzelnen Schwarmteilnehmers oder auch des Schwarms ansich. Nun also die Fragen:</p>
<p>Willst Du überleben? Ist Dein Wille frei? Gibt es einen freien oder unfreien Willen zum Schwarm? Gibt es einen freien oder unfreien, kollektiven Willen im Schwarm? Wirst Du es als Individuum überhaupt im Namen aller anderen Schwarmteilnehmer jemals gesichert beantworten können?</p>
<p><br />
Gruß,<br />
vegan</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=435178</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=435178</guid>
<pubDate>Thu, 25 May 2017 20:08:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>vegan</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Von Menschen und Mäusen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Silke,<br />
Ich fand die Begrifflichkeit Schwarm eigentlich immer gar nicht so schlecht.<br />
Angestoßen durch die Diskussion darüber, habe ich nun nochmal darüber nachgedacht<br />
und finde sie immer besser, wenn auch etwas differenzierter.</p>
<p>Mein heutiges Fazit, denn sicher geht das noch weiter:</p>
<p>Verhaltenstypologisch: Schwarmverhalten entsteht aus/ bei Masse!</p>
<p>Solange beispielsweise Mäuse oder Menschen in gewöhnlicher Anzahl und damit verknüpft gewöhnlichen Lebensgewohnheiten leben, passiert da gar nichts in die Richtung. Sie bilden gewöhnlich weder Schwärme NOCH Herden, â€“ dies geltend für die Überschreitung der individuellen Bekanntschaft ( Dunbarzahl).</p>
<p>Ich meine, die Differenzierung zwischen Herden, die manche Tierarten als gewöhnliche Lebensgewohnheit ( auch in Anzahl über der individuellen Bekanntschaft), samt Alphatieren (zumindest außerhalb von Paarungszeiten) inne haben und Schwärmen, die bei MANCHEN Arten nur aufgrund besonderer Bedingungen auftreten, ist eine überaus wichtige Unterscheidung.</p>
<p>Bei Auftreten von Massenansammlungen bei Mäusen und Menschen kommt es zu eindeutigem Schwarmverhalten. Die Orientierung erfolgt durch die Nächsten in Umgebung.</p>
<p>Ich habe Massenpaniken bei Demos erlebt. Das fühlt sich an wie imaginäre Wellen, bereits Bruchteile BEVOR die nächste Umgebung los rennt. Entgegen Wikipedia rennt die Masse, der Schwarm keineswegs individualistisch bestimmt, er rennt und zwar besinnungslos. Da mit wesentlich schlechteren Reaktionszeiten wie typische Schwarmtiere ausgestattet, wird so etwas bei Hindernissen übel. Weil mir das Prinzip der Massenbewegung, auch in Hinblick zu Aggresions- ähm Ansteckung sehr früh klar wurde, übte ich Bewusstsein und Abkoppelung. Was durchaus funktioniert, aber einfach ist das nicht. Und fühlen tut man dennoch dasselbe, handeln kann man bei genügend Besinnung dennoch anders ( Gruß an die Bewusstseinsvertreter).</p>
<p>Von diesem Extrem runtergebrochen sieht man das z. B. bei Warteschlangen.<br />
Die Einen tun, was die Anderen tun. Ich hab schon mehrfach erlebt, Menschen stellen sich an die Schlange, die eben deutlich erkennbar ist. Bei einem zweiten Schalter, wo niemand steht, wird nicht mal hingeguckt. Schwarmverhalten! Kein Herdentier käme auf die Idee sich an zu stellen, wenn nebendran das Gras auch grün wäre. Das bedeutet biologisch! Die Orientierung erfolgt nicht mehr aus Geruchssinn, Wahrnehmung der tatsächlichen Gegebenheiten, sondern vorrangig am Nächsten.</p>
<p>Und genau das ist die Krux. <br />
Ob wir nun wollen! oder nicht, wir sind sozial ausgelegte Geschöpfe. Zur Orientierung ist uns die Ausrichtung an Nächsten notwendig. Ohne Bindung können wir nicht leben. ( Wer mag sollte sich da mal Bindungstheorien beim Menschen angucken, ohne gehtâ€™s nicht und so nimmt man, was man kriegt. Selbst Menschen in fortgeschrittenen Alter und â€žtherapiertâ€œ, die brutalst als Kinder mißhandelt worden sind, finden am z.B. Täter Papa, Onkel, Lehrer immer noch was Gutes.)</p>
<p>So; und nun vereinzel mal sozial in Kleingruppen Veranlagte in Individualisierung und Anonymität in Großgruppen. Nun nicht mehr nur im Fürstentum ( da konnte vielleicht das Herdenprinzip noch herhalten) über Nationen ( samt Rotten) hin zum Globalisierten ohne ausreichende Kleingruppen;- sprich Familienbindung ( die zwei Stunden am Abend oder so sind lediglich Alibi).</p>
<p>Das Ergebnis ist Schwarmverhalten, zur Orientierung unabdingbar. Und ist keineswegs angelegt, sondern aus Masse und Gegebenheiten ein â€žFraktaler Ausfallschrittâ€œ zu auf der Welt angelegten Überlebensmechanismen.</p>
<p>In Schwärmen gibt es keine Zentralinstanzen und diese werden auch nicht aus schwärmerischer Tätigkeit gebildet. <br />
Schwärme entstehen und lösen sich auf durch Anpassungsleistung an Gegebenheiten. Der Schwarm hat keinerlei Möglichkeit, Fähigkeit Gegebenheiten zu verändern. Er ist reaktiv!</p>
<p>Im Bereich der menschlichen zivilisatorischen Entwicklung, zwischen gelandet im Debitismus, bedeutet das, der Mensch selbst hat durch sein Wirken Welten erschaffen, denen er nun unterworfen ist. Debitismus als System ist eine Matrix, die weder bewusst von bösen Machtzentralinhabern weiterhin erzwungen werden muss, noch vom unbewusst reagierenden Schwarm weiterhin erzeugt werden muss, um in der Welt zu sein.<br />
Ein Selbstläufer aus schöpferischen Kräften, welche der Mensch eben nun mal halt.<br />
Aber auch der Selbstläufer hat ein Ende, erfreulicherweise ist die Welt nämlich so gestrickt.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen von Sigrid</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=435175</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=435175</guid>
<pubDate>Thu, 25 May 2017 18:45:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sigrid</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Willig schwärmend zentralmachten? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Freiwillig?</strong></p>
<p><br />
Hallo Silke, </p>
<p>Zentralmacht = Überlebenswille<br />
Schwarmverhalten = (Überlebens-)Mittel zum Zweck</p>
<p><br />
Ob Schwarm, Herde, Horde, Gemeinschaft, Gesellschaft, Staat, Masse, Zentralmacht, darauf kommt es zunächst nicht an, wenn man das Individuum als grundlegenden Entscheidungsträger sieht. Und natürlich zeichnet sein individuelles Verhalten das ihm zugehörende Lebewesen aus, da ohne Verhalten (Tun, Unterlassen, Sein) kein Lebewesen, beziehungsweise ohne Lebewesen auch kein Verhalten existiert. Versuche Dich doch einmal nicht zu verhalten.</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verhalten_(Biologie)">https://de.wikipedia.org/wiki/Verhalten_(Biologie)</a></p>
<p>Im Endeffekt dreht sich jedoch alles nur wieder um die Frage der Freiheit des (Überlebens-)Willens. Je nach Mensch kann nämlich zweifelsohne überlebensförderndes (z.B. Nahrungsaufnahme), andererseits lebensabschließendes Verhalten (Suizid) beobachtet werden. Es besteht, freiwillig oder nicht, für das Individuum demnach grundsätzlich ein Leben-Tod-Verhaltensspielraum.<br />
 <br />
Ähnlichen Verhaltensspielraum, freiwillig oder nicht, hat auch eine Menschengruppe. Das reicht von kollektiver Nahrungssuche bis zum kollektiven Suizid.</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Massenselbstt%C3%B6tung">https://de.wikipedia.org/wiki/Massenselbstt%C3%B6tung</a></p>
<p>Ist der Leben-Tod-Verhaltensspielraum einer Gruppe, freiwillig oder nicht, für alle Mitglieder der Gruppe leichter ausschöpfbar, als das Individuum es mit seinem Verhaltensspielraum zu tun vermag? Trotz bzw. wegen Gruppenzwang eigentlich nicht, denn bevor eine Gruppe Menschen, die sich doch in erster Linie zum leichteren Überleben findet,  dem kollektiven Suizid anheimfällt, wird sich das Individuum unproblematischer erledigen.<br />
 <br />
Das Individuum könnte sich also per se durch überlegene Verhaltensflexibilität gegenüber der Gruppe auszeichnen... wäre es säugetierbedingt nicht bereits vorher - nämlich ab Geburt - mit anderen Menschen zu einer Gruppe zusammengeschlossen. Seinen erzielbaren Verhaltensspielraum erreicht es erst durch seine individuelle Lebensentwicklung. Und damit verweise ich auf meinen <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=435156">Cut</a>, an dem ich nichts Falsches erkennen kann. </p>
<p>Zur vernachlässigten Frage des freien Willens, um die es hier jedoch eigentlich geht, kann ich nichts beitragen. Aber wie sollte man auch fremde Willensfreiheit ermessen können?</p>
<p><br />
Gruß,<br />
vegan</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=435172</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=435172</guid>
<pubDate>Thu, 25 May 2017 17:13:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>vegan</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Macht verspricht sich keinen Erfolg (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Weissgarnix,</p>
<blockquote><blockquote><p>Macht ist doch nicht etwas Vermittelndes (keine aktive<br />
Potenz)</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Also, wenn ich das jetzt unbedingt in die aristotelessche Begriffswelt<br />
einkleiden wollte (was ich eigentlich nicht will, gell, weil mir seit<br />
meinem Ferialpraktikum bei der FAZ dieses ganze feuilletonistische<br />
Geschwurbel ein Greuel ist), dann ist &quot;Macht&quot; klarerweise die Potenz.<br />
Glasklarerweise. Macht ist die Möglichkeit der Sanktion, keinesfalls der<br />
Akt der Sanktion. Der Akt ist das Scheitern der Macht, das Zwingen der<br />
Möglichkeit, zum Akt zu werden. Und somit im Prinzip ihre Umkehrung.</p>
</blockquote><p>Ich bitte dich, eine Möglichkeit (Potential, Passivität) ist nicht bezwingbar, scheitert auch nicht. Sich die Potenz als einen bezwingbaren Gegner, ein aktives Etwas, dass sich dann sogar noch Erfolg verspricht, zu simulieren, was bringen solche Simulationen denn?</p>
<p>Der Akt, er ist die Realisation des Potentials (=aktive Potenz). Die realisierte Potenz (Möglichkeit, Passiva) wird nicht bezwungen (kein Gegeneinander), sondern sie verschwindet &quot;in der Gegenwart ihrer Realisation&quot;. Und sofern dem Aktiven nicht neues Potential bis zu dieser durch die aktive Potenz beeinflussten Gegenwart verschafft wird, so mindert sich das Vermögen des Akteurs (was er zukünftig vermag), mindert sich sein Potential (was ihm bis in die Gegenwart verliehen wurde). In dem Zusammenhang stellen auch Verbindlichkeiten aufgrund ihrer den Rückzahlungstermin in die Zukunft schiebenden Wirkung (Finanzierung, finis = Grenzsetzung) nichts anderes als zeitlich befristete Potentialverleihungen dar. </p>
<blockquote><p>Denn<br />
wenn die Macht unter dem Eindruck des nicht normkonformen Verhaltens nicht<br />
die Sanktion folgen lässt, stellt sie sich selbst in Frage (wie etwa rote<br />
Verkehrsampeln in Süditalien).</p>
</blockquote><p>Macht (Potential) stellt sich keine Frage. Macht ist eine passive Position eines Machtverhältnisses.</p>
<blockquote><p>Die Macht, die als Potenz auf ihren Akt<br />
rekurrieren muss, verliert ihre Potenz (ok, das ist jetzt ein wenig<br />
tautologisch).</p>
</blockquote><p>Nur ein wenig tautologisch? </p>
<p>Nicht die Macht verliert ihre Potenz, sondern der Akteur. Macht ist Potenz. </p>
<blockquote><p>Literaturtipp zum Thema, nur mal so nebenbei: Walter Benjamin, Zur Kritik der Gewalt, in: <a href="http://www.amazon.de/dp/3150087759/?tag=dasgelbeforum-21">Sprache und Geschichte, Philosophische Essays</a>, Reclam</p>
<p>Warum die Macht ein &quot;Medium&quot; ist, genauer: ein Kommunikationsmedium,<br />
erschließt sich aber aus etwas anderem. Dafür muss man ein wenig<br />
systemtheoretisches Soziologenvokabular pauken, insbesondere das von<br />
Talcott Parsons und Niklas Luhmann. Entscheidender Begriff ist der der<br />
&quot;doppelten Kontingenz&quot;. Die doppelte Kontingenz regiert überall dort, wo<br />
Menschen miteinander kommunizieren, insbesondere dann, wenn sie dabei nicht<br />
in direktem Kontakt stehen. Also zB wenn der eine ein Gesetz erlässt, an<br />
das sich der andere tunlichst halten soll. Wegen der doppelten Kontingenz<br />
ist es an sich extrem unwahrscheinlich, dass der eine, der das Gesetz<br />
befolgen soll, mitkriegt, dass er 1) überhaupt gemeint ist und 2)<br />
nachvollziehen kann, warum er sich denn an das Gesetz halten soll. Zumal<br />
dann, wenn das vom Gesetz sanktionierte Verhalten so naheliegend wäre,<br />
also zB bei Rot über die Kreuzung zu fahren oder den nervigen Nachbarn bei<br />
der Gurgel zu packen. Die &quot;Macht&quot; des Gesetzgebers reduziert die Kontingenz<br />
kolossal, sie macht das erwünschte Verhalten wahrscheinlich, wo es ohne<br />
das Wirken der Macht angesichts eines Universums von Handlungsoptionen<br />
gänzlich unwahrscheinlich wäre. Daher wirkt sie wie ein Medium.</p>
</blockquote><p>Und solche Ansichten resulieren meiner Ansicht nach aus der Simplifizierung und falschen Verwendung des Begriffs &quot;Macht&quot;. Nicht die Macht reduziert die Kontingenz (denn sie ist Potential, Passiv, keine Handlung), sondern derjenige/diejenige, der/die die Machtposition hält, (in deiner Welt der öffentlich rechtliche Gesetzgeber). </p>
<p>Das Medium kann ausschließlich der Akteur sein, nicht die Macht. Selbes gilt für das Geld, welches auch nichts anderes als Potenz (Systemeigenschaft) ist und Eigenschaftsfunktionen (primär Abgaben- gleich Besicherungsfunktion) bietet.</p>
<blockquote><p>Simplifizierend ist da gar nichts. Lies doch mal Luhmanns &quot;Soziale<br />
Systeme&quot; von vorn bis hinten durch und dann erzähl noch mal was von<br />
&quot;simplifizierend&quot;. Kommunikationstheorie ist abstrakt, ja, diesen Vorwurf<br />
muss sie sich wohl gefallen lassen; aber simplifizierend ist nicht gerade<br />
das Urteil, das ich darüber abgeben würde.</p>
</blockquote><p>Luhmann hab ich hinter mir. Nach reiflichen Überlegungen bleibt mir kein anderer Weg. Er wickelt einen so dermaßend in theoretische Simplifizierungen und realitätsferne Simulationen ein, von seiner faszinierenden Strahlkraft sollte man ganz weit Abstand nehmen und ihn im Detail hinterfragen.</p>
<p>Es schüttelt einen doch, sobald man z.B. nach der Potentialverleihung seiner autopoietischen Systeme fragt und das Abschieben der sich beziehen sollenden Elemente autopoietischer Systeme in die Umwelt als nicht realisierbar, lediglich als abstrakt simulierbar, erkennt. Was bleibt von der Selbsterschaffung / Selbsterhaltung des Systems eigentlich real über? </p>
<p>Das Unmögliche mag zwar faszinieren, aber was sonst? Was hilft uns das in Bezug auf unsere Realität? Ein System der Beziehungen ohne die sich beziehenden Elemente (und damit ihr Potential zur Schaffung der Beziehungen, Kommunikationen) zu analysieren, sich die Beziehungen einfach als selbst erschaffend und erhaltend simulieren? Nee, ich bin auch ohne Fiktion schon von vielem fasziniert genug. </p>
<blockquote><p>Wie gesagt: abstrahiert vielleicht. Aber sicher nicht simuliert. In der<br />
Abstraktion liegen bekanntlich viele Vorteile für die Theoriebildung. </p>
</blockquote><p>Die da wären? Systeme zu simulieren, die es unter realen Bedingungen  nie geben wird?</p>
<p>Herzlichst,</p>
<p>Ashitaka</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=435169</link>
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<pubDate>Thu, 25 May 2017 17:04:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ashitaka</dc:creator>
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<title>Es ging um die nicht einhaltbaren Regeln für das Entstehen von Schwarmstrukturen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Zara,</p>
<blockquote><p>Da die Welt bekanntlich fraktal aufgebgaut ist, bilden nicht nur Gruppen<br />
von Menschen Schwärme, sondern auch einzelne Individuen, und darunter auch<br />
deren Organe.</p>
</blockquote><p>Wir Menschen als Individuen bilden keine Schwarmstrukturen. Auch die Schwarmintelligenz ist nicht mehr als ein von der Zentralmacht abhängiges Ergebnis, welches nur der Intelligenz des einzelnen Individuums zugänglich wird, wenn die Zentralmacht die Folge ermöglicht. Eine Anzahl von Indiviuuen hat aufgrund fehlenden Denkvermögens keine Intelligenz. Eine Anzahl denkt im Gegensatz zur Einzahl nicht. Es entsteht nur der Anschein. </p>
<p>In Bezug auf die Schwarmintelligenz deshalb, weil man eine künstlich geschaffene Intelligenz ohne wissenschaftlich haltbare Arbeiten simuliert, und in Bezug auf Schwarmverhaltensstrukturen der Individuen deshalb, weil die tatsächliche, von der Zentralmacht abhängige Potentialstruktur, welche den Bewegungsraum jedes einzelnen Individuums begrenzt, völlig ausgeklammert wird.</p>
<p>Wir Individuen können eine den Regeln der Schwarmentstehung entsprechende Position<strong> nicht  von selbst</strong> einnehmen. Sie bewegen sich (als Agenten) nicht von selbst in Richtung eines Mittelpunkts derer, die sie in ihrem Umfeld sehen (Kohäsion) und sie bewegen sich auch nicht von selbst in die selbe Richtung wie ihr Nachbarn (Alignment). All das dafür notwendige Potential wird vorher zentral verliehen (&quot;Hört mir zu meine Jünger!&quot;). </p>
<p>Unabhängig vom Gedanken an eine Zentralmacht konnte man sich Regelverstoße immer wieder ansehen, so z.B. bei der Love Parade. Sobald der zentrale Laut zur Richtungsvorgabe bzw. -änderung fehlt, ist Ende mit dem Anschein. Und um die Siegessäule wurde nicht als Schwarm getanzt, sondern weil allen derselbe Laut, die selbe Vorstellung (&quot;Dort findet die Abschlusskundgebund statt!&quot;) im Kopf schwebt. Von selbst werden die Positionen nicht bewusst. Die Masse als Schwarm zu simulieren, täuscht über die realen Potentialbegrenzungen des einzelnen Individuums und deshalb erst durch Zentralmachtstruktur geschaffene Ordnung der Individuen hinweg.</p>
<p>Zur Wahl zu gehen, Protest ausüben, an einer Revolution teilzunehmen, all diese Handlungen/Bewegungen (aktiven Potenzen) sind von einem zentralem Laut abhängig (Zentralmacht/-derivat), welcher der Gefolgschaft erst eine mögliche Richtung als Bewusstseinsinhalt verschafft. </p>
<p>Wir sind keine Fische, auch keine Vögel. </p>
<p>Grüße aus dem Golfurluab,</p>
<p>Ashitaka</p>
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<pubDate>Thu, 25 May 2017 14:58:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ashitaka</dc:creator>
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