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<title>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017 - Schäden durch Mauerwerksfeuchte horizontal wie vertikal ... Der Salztransport im Mauerwerk und die Sanierungsmöglichkeiten</title>
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<description>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Schäden durch Mauerwerksfeuchte horizontal wie vertikal ... Der Salztransport im Mauerwerk und die Sanierungsmöglichkeiten (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt etwas ausführlicher hier in diesem neuen Thread:</p>
<p><strong><a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=437976">Schäden durch Mauerwerksfeuchte horizontal wie vertikal ... Der Salztransport im Mauerwerk und die Sanierungsmöglichkeiten</a></strong></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 03 Jul 2017 08:01:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Literaturhinweis</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Frage an Literaturhinweis zu den Salzen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Literaturhinweis,</p>
<p>vielen Dank für deinen Hinweis zu den Salzen.</p>
<p>Ich habe überlegt, ob man das auch lösen könnte, indem man die Temperierung gemäß Schwan etwas erweitert.</p>
<p>Auf mich kommt ein Projekt zu, bei dem ich gern die Wand durch Warmluft temperieren möchte, und zwar, indem ich innen an der Außenwand eine Vorsatzschale (vielleicht Rigips, auf jeden Fall luftdicht) anbringen würde, sodass ich durch den Raum zwischen Außenwand und Vorsatzschale (nur 2 - 3 cm) Warmluft leiten könnte.</p>
<p>Deiner Erklärung nach wird sich dann in einem bestimmten Bereich der Außenwand Salz in den Kapillaren ansammeln und Schäden anrichten.</p>
<p>Meine Idee: Innen an der Außenwand zunächst noch eine Schicht anbringen, dann die Warmluftschicht, dann die Vorsatzschale. Die zusätzliche innere Schicht (Backsteine oder so) ist ja dann nicht tragend und erfüllt überhaupt keine Funktion. Außer, dass in dieser Schicht möglichst sich das kapillare Gleichgewicht einstellt und die Schäden in dieser ansonsten funktionslosen Schicht auftreten, nicht aber in der Außenwand.</p>
<p>Leider finde ich im von dir verlinkten Dokument keine verständliche Erläuterung dazu, wo in einer Wand sich das kapillare Gleichgewicht einstellen wird. Gibt es eine Möglichkeit, das zu ermitteln, oder geht das nur mit Versuch und Irrtum.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=437942</link>
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<pubDate>Sun, 02 Jul 2017 14:35:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Forever-Round</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ist alles barrierefrei geplant. Auch mit großen Fensterflächen im Süden. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, habe ich in etwa auch so geplant. Für das bißchen &quot;Wand&quot;, das noch da ist, kann ich zur Not mit Vakuumpanelen arbeiten, die tragen nicht auf. Der Westen wird auch große Fensterfronten haben.</p>
<p><br />
Das meiste Geld und den meisten Seelenfrieden in meinem Leben habe ich verloren, wenn ich mich &quot;blind&quot; auf &quot;Experten&quot; verlassen habe! Jetzt &quot;beschäftige&quot; ich sie dort, wo ich muß (Wirtschaftsprüfer, Architekt, Ärzte etc.). Aber das, was gemacht wird, das plane ich alles selbst. Dann gibt es im Nachhinein weniger Probleme. Außerdem zahlt man erheblich lieber für Fehler, die man selber macht, als für die Fehler, die die bezahlten &quot;Experten&quot; machen. Seitdem ich so vorgehe, kann ich wieder besser schlafen.</p>
<p>Bei meinem liebenswürdigen Architekten, der mir 2012 eine Baugenehmigung &quot;durchbrachte&quot;, habe ich erst 2016 entdeckt, welche &quot;dicken Hunde&quot; er mir da hineingebracht hatte (ich hatte trotzdem schon vorher pausenlos korrigiert). Glücklicherweise ist das Projekt nicht zum Tragen gekommen, sonst hätte ich jetzt alle möglichen Rechtsstreitigkeiten zu bewältigen. Und nein, der ist kein Einzelfall..... und der ist auch nicht besonders blöde..... die haben nur alle alles immer &quot;schnell, schnell&quot; zu machen und dann passiert so etwas. Der Druck, der auf den Leuten liegt, ist zu groß. Sie müssen zu viel &quot;durchfüttern und finanzieren&quot;. Wenn die alle wüßten, warum sie so unter Stress sind, dann würden die ausflippen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=437882</link>
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<pubDate>Sat, 01 Jul 2017 19:05:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Olivia</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Widerspruch (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>die du da anführst im Nachgang.</p>
<p>Für alle Hüllflächen hast du Vorgaben (Transmissionswärmeverluste)<br />
nach der ENEV, sobald du etwas daran vornimmst. Und in DE nicht nach einem<br />
genehmigten Plan zu bauen, kann böse ins Auge gehen.</p>
</blockquote><p>kann, ist aber eher unwahrscheinlich, zumindest nach meiner bish. Erfahrung, vor allem was diese spez. Thematik betrifft.</p>
<blockquote><p><br />
Es ist schlichtweg Quatsch, die nach Süden exponierte Wand dünner zu<br />
machen als alle anderen und die WD zu sparen.</p>
</blockquote><p>Eine gute Architektur mit gutem Grundriß zeichnet sich aus, indem in der sonnenabgewandten Seite ca. 10% Fensterfläche sind und in der sonnenzugewandten Seite eher 90% Fensterfläche. Gleichzeitig die Sommersonne nicht an die Fenster dringt, die Wintersonne aber voll.<br />
Was willst Du die 10% Außenwand dann noch mit viel Aufwand und Kosten (wg. der zergliederten Kleinflächen) dämmen. Das bringt nichts. Dann das Geld lieber in eine effektive Rolladendämmung der Fenster investieren oder in andere Ferster-Dämm-Systeme, die dann natürlich noch aufwendiger sind.</p>
<blockquote><p><br />
Wann benötigt man im Haus Wärme - im Winter. Wieviel Sonnenscheindauer<br />
hast du im Winter - max. 8 h. Der Wärmeverlust einer ungedämmten Wand im<br />
Winter (max. 16 h/d) um ein vielfaches höher als der Wärmegewinn max. 16<br />
h/d) derselben wand im Sommer. Ganz abgesehen davon, dass man im Sommer i.<br />
d. R. keinen Wärmegewinn benötigt, sondern eher passiver Sonnenschutz das<br />
Ziel sein muß. Auf die sonstigen Parameter will ich erst gar nicht<br />
eingehen.</p>
</blockquote><p>Siehe oben.</p>
<blockquote><p><br />
Ich rate Olivia dringend einen erfahrenen unabhängigen Energieberater<br />
hinzuzuziehen, statt weiter Hirngespinsten hinterher zu jagen.</p>
</blockquote><p>Das wichtigste ist immer noch ein guter Grundriß und gute Gesamtkonzeption, was aber oft schon durch den Kauf des falschen Grundstücks unmöglich gemacht wird. <br />
Auch nicht zu vernachlässigen: Ein Grundriß der barrierefrei ist.</p>
<p>Gruß Dieter</p>
<blockquote><p><br />
Sinn macht es auch, sich mal Â´ne Software zu besorgen um  zu rechnen.<br />
Bspw. gibtÂ´s das sog. PHPP Version 9 vom Passivhaus-Institut um mal ein<br />
Gefühl dafür zu bekommen wie was mit wem zusammen hängt.</p>
<p>Gruß<br />
Balu</p>
</blockquote>]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=437839</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=437839</guid>
<pubDate>Sat, 01 Jul 2017 12:29:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dieter</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ganz wesentliche Ergänzung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>die du da anführst im Nachgang.</p>
<p>Für alle Hüllflächen hast du Vorgaben (Transmissionswärmeverluste) nach der ENEV, sobald du etwas daran vornimmst. Und in DE nicht nach einem genehmigten Plan zu bauen, kann böse ins Auge gehen.</p>
<p>Es ist schlichtweg Quatsch, die nach Süden exponierte Wand dünner zu machen als alle anderen und die WD zu sparen.</p>
<p>Wann benötigt man im Haus Wärme - im Winter. Wieviel Sonnenscheindauer hast du im Winter - max. 8 h. Der Wärmeverlust einer ungedämmten Wand im Winter (max. 16 h/d) um ein vielfaches höher als der Wärmegewinn max. 16 h/d) derselben wand im Sommer. Ganz abgesehen davon, dass man im Sommer i. d. R. keinen Wärmegewinn benötigt, sondern eher passiver Sonnenschutz das Ziel sein muß. Auf die sonstigen Parameter will ich erst gar nicht eingehen.</p>
<p>Ich rate Olivia dringend einen erfahrenen unabhängigen Energieberater hinzuzuziehen, statt weiter Hirngespinsten hinterher zu jagen.</p>
<p>Sinn macht es auch, sich mal Â´ne Software zu besorgen um  zu rechnen. Bspw. gibtÂ´s das sog. PHPP Version 9 vom Passivhaus-Institut um mal ein Gefühl dafür zu bekommen wie was mit wem zusammen hängt.</p>
<p>Gruß<br />
Balu</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=437748</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=437748</guid>
<pubDate>Fri, 30 Jun 2017 12:06:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Balu</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ja, danke, werde mich erkundigen. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Du wirst zwecks Baugenehmigung den Nachweis der Verordnungen erfüllen<br />
müssen. <br />
Die Ausführung ist dann noch mal was anderes.<br />
...........</p>
</blockquote><p>Danke nochmals. Im Norden ist der Eingangsbereich. Wir haben nur kleine Fenster konzipiert (Flurbeleuchtung, Gäste-WC-Beleuchtung, teilweise Zimmerbeleuchtung). Kleine Dachflächenfenster sind eingeplant, allerdings auch ein Zwerggiebel, damit wir das Treppenhaus in den &quot;Speicher&quot; hochführen können. EG+OG+DG+Speicher. </p>
<p>Haben Dir die Behörden das anstandslos genehmigt, dass du die Südseite nicht gedämmt hast? Könnte so etwas auch für die West-Fassade möglich sein? Oder für Teile der Westfassade? Welche Begründung hat &quot;überzeugt&quot;?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=437737</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=437737</guid>
<pubDate>Fri, 30 Jun 2017 10:05:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Olivia</dc:creator>
</item>
<item>
<title>kleine Ergänzung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Du wirst zwecks Baugenehmigung den Nachweis der Verordnungen erfüllen müssen. <br />
Die Ausführung ist dann noch mal was anderes.</p>
<p>In dem Fall wäre ein Grundriß zu bevorzugen, der auf der sonnen abgewandten Seite sehr wenig oder keine Fensterfläche benötigt, ggf. auch mal über Dachfenster/hauben nachdenken statt Fenster gen Norden raus, bringen ohnehin mehr Licht und können somit kleiner dimensioniert werden.</p>
<p>Gruß Dieter</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=437717</link>
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<pubDate>Thu, 29 Jun 2017 23:12:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dieter</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Danke wieder eine Anregung mit der nicht gedämmten Sonnenseite (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die Anregung.</p>
<p>27+46=73/2=36,5</p>
<p>D.h. wenn man die Wanddicke deiner Nord-Süd-Mauern zusammenzählt, dann landet man wieder bei 36,5 cm, entspricht also durchaus dem, was derzeit gebaut wird.</p>
<p>Jedenfalls kann ich damit wieder ein paar Erkundigungen einziehen.<br />
Bei uns ist eine Südseite, eine Westseite und eine Nordseite vorhanden. Die Ost-Seite ist mit dem Vorderhaus verbunden und muss nicht gedämmt werden.<br />
Vielleicht kann man auch hier zumindest die Südseite ungedämmt lassen. Das wäre ja schon einmal etwas. Die Westseite ist eigentlich die Wetterseite, obwohl sie sehr viel Sonne bekommt. Da weiß ich nicht, wie man damit umgehen könnte. Aber ein interessanter Ansatz. Danke.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=437699</link>
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<pubDate>Thu, 29 Jun 2017 19:56:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Olivia</dc:creator>
</item>
<item>
<title>mein Aufbau (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Olivia,</p>
<p>bin in Ostwestfalen.<br />
mein Aufbau ist total simpel, aber für Dich vermutlich zu dick. Zur Sonnenseite zwar nur 27cm (24cm KS+2-3cm Natursteinverblender, die die Sonnenenergie tanken und weiterleiten) wo keine Fenster sind, <br />
zur sonnenabgewannten Seite allerdings 46cm. </p>
<p>Sonnenabgewandt: 24 KS-STein, 16cm Steinwolle, 4cm Luftschicht, 2cm Vorhang.<br />
Großzügige Belüftungsöffnungen (natürlich von unten nach oben oder umgekehrt - incl. Dach) mit Insekten- und Nagetierschutz.<br />
Funktioniert alles recht gut, Zimmerhöhe 3,0 m und mehr.</p>
<p>Bei meinem alten denkmalgesch. Haus (hat mal vor über 100 Jahren ein ital. Architekt gebaut) bestehen die Wände aus gebrannten Ton-Vollziegeln, Mauerstärke ca. 50cm, Kellergeschoß eher 90cm aus ortsüblichem Kalkstein.<br />
Hat ebenfalls ein sehr angenehmes Raumklima, Deckenhöhe allerdings auch 3,80.</p>
<p>Gruß Dieter</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=437695</link>
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<pubDate>Thu, 29 Jun 2017 19:11:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dieter</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Baust du mit 17,5/18,5 Kalksandstein oder dicker? Wie stark ist die Dämmung und die hinterlüftete Fassade insgesamt? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Du kommst aus Norddeutschland, wenn ich mich richtig erinnere? Meine Schwäger haben dort auch gebaut. Auch mit Kalksandstein.</p>
<p>Ich bin im Süden. Hier baut jeder mit Ziegeln. Die kennen Kalksandstein nicht und wenn du das Ganze irgendwann wieder verkaufen willst, wirst du am besten fahren, mit den hier üblichen Baumaterialien zu bauen. &quot;Hier&quot; gibt es NUR Ziegelhäuser. Wenn du etwas anderes machst, dann denken die, du bist verrückt.</p>
<p>Komisch, solche regionalen Gepflogenheiten. Keine Ahnung, ob das auch etwas mit den klimatischen Besonderheiten der Gegenden zu tun hat(te) oder lediglich mit den Baumaterialien, die leicht verfügbar waren.</p>
<p>Die hinterlüftete Fassade macht schon Sinn, aber wir haben hier wirkliche Probleme mit dem Platz. Wir müssen uns also &quot;Zusammenreißen&quot; und schauen, dass die Außenwände (samt Dämmung) nicht zu dick werden.</p>
<p>Welche Gesamtdicke haben denn deine Wände?</p>
<p>Mir selbst gefällt Kalsandstein sehr gut. Aber bauen damit kann hier wohl kaum jemand. Ich wäre also ein &quot;Versuchskaninchen&quot;.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=437689</link>
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<pubDate>Thu, 29 Jun 2017 17:32:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Olivia</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ist ein Muss vom Volumen her. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hier wird &quot;hoch&quot; gebaut. Das hat sich seit den 30-iger Jahren so eingebürgert, weil die Abstandsflächen sehr groß sein mussten und den Leuten nichts anderes übrig blieb, als in die Höhe zu bauen. D.h. EG+OG+DG+Speicher+Souterain, oder 5 Geschosseinheiten, wenn man den Keller mitzählt. Die Dächer sind ebenfalls sehr steil (60 Grad). Insofern wird Massiv gebaut, mit &quot;abgetrenntem&quot; Treppenhaus und Stahlbetontreppen + Aufzug. Jede Doppelhaushälfte soll als &quot;Generationenhaus&quot; nutzbar sein, d.h. je nach Anforderungen soll das Ganze variabel und ggf. separat nutzbar sein. Insofern werden wir auch mit Standard-Heizungskonzepten arbeiten, d.h. Fußbodenheizung zumindest im EG, da dort auch eine Feuerstelle (Kamin, Ofen etc.) sein wird, mit der man &quot;schnell&quot; Wärme erzeugen kann. Ein Problem sind die oberen Etagen. Da möglicherweise auch das DG zeitweise vermietet wird, sollen auch dort keine &quot;Sonderinstallationen&quot; zum Einsatz kommen. Das schafft nur Ärger. Es muss alles so hergerichtet sein, dass die Leute möglichst wenig kaputt machen können und es trotzdem bezahlbar bleibt.</p>
<p>Für die Dachdämmung habe ich mich aber bereits mit Holz beschäftigt. Weiß aber noch nicht, wie das auf der Kosten- und Technikseite wirklich ausschaut. &quot;Hier&quot; sind alle &quot;hysterisch&quot; bzgl. Styropor. Wir haben auch in unserem Viertel nur ein einziges Haus (von einem Bauträger gebaut), das diese &quot;Verpackung&quot; hat. Habe gerade mit meinem Nachbarn über den &quot;Taupunkt&quot; gesprochen.... das ist hier ein Thema, die wissen alle, wie es unter vielen Styropor-Verpackungen ausschaut. Die kennen auch die Pflanzenschutzmittel, die man den Fassadenfarben beimischt, damit es nicht &quot;grün&quot; wird..... Die Gärten werden nicht &quot;gedüngt&quot;, sondern bleiben &quot;natürlich&quot;, Pflanzenkiller auf den Bürgersteigen sind verboten etc. etc. etc. </p>
<p>Klar, dass ich mich daneben stelle, wenn irgend eine &quot;außerplanmäßige&quot; Dämmung etc. installiert werden müßte. Schon aus Selbstschutz und weil ich weiß, was alles nicht klappt, wenn man nicht aufpaßt.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=437687</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=437687</guid>
<pubDate>Thu, 29 Jun 2017 17:22:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Olivia</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Muss es denn ein Massivhaus aus Stein sein? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Brettsperrholz ist eine interessante Alternative. In Kombination mit Lehmbauplatten und Lehmputz auf der Innenseite, außen mit Dämmung und vorgesetzter Fassade, wird heutzutage mehrere Geschosse hoch gebaut.</p>
<p>Übrigens die Feuerwiderstandszeit von Massivholz ist höher als die von Stahl. Stahl verliert oberhalb 400 Grad seine Standfestigkeit. Holz verkohlt außen zunächst und bildet dadurch erst mal eine Schutzschicht, die erst nach und nach durchdrungen wird.</p>
<p>Für Brettsperrholz siehe:<br />
<a href="http://www.eugen-decker.de/de/produkte/brettsperrholz-ed-bsp.html">http://www.eugen-decker.de/de/produkte/brettsperrholz-ed-bsp.html</a></p>
<p>Wäre auch mein Lieferant geworden.</p>
<p>Gruß<br />
Balu</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=437498</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=437498</guid>
<pubDate>Tue, 27 Jun 2017 15:23:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Balu</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Hier noch einige weitere dezidierte Hinweise für dein Vorhaben (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Lüften ist zwingend um die feuchte Luft wegzubringen, man kann aber so oder so lüften, siehe Maico.de.</p>
<p>Ein freistehendes EFH mit rund 100 qm über EG + DG benötigt als Neubau ca. 3,5 kW Heizleistung, das sind rund 35 W/qm*a. Der Anteil WW beträgt für einen 2 Personenhaushalt ca. 1.300 kWh/a = 13 W/qm*a, so die ENEV. Gäbs die gute alte Glühbirne noch, wäre sie heute die von mir bevorzugte Heizung.</p>
<p>3,5 kW Heizleistung ist pillepalle, der l HEL hat 10 kW, aufs Jahr hoch gerechnet macht das bei rund 200 Heizgradtagen max. 650 l aus.</p>
<p>Eine Fussbodenheizung ist definitiv viel zu lahmarschig (träge) für so ein Objekt und jenseits von gut und böse bei dem erforderlichen Investitionsauf-wand.</p>
<p>Da der Wärmeverlust über die sog. Transmissionsflächen = Hüllflächen nur mehr sehr gering ist, kommt es zu keinen Zugerscheinungen mehr (Zug = Kälteempfinden einseitig, wie früher wenn man am Fenster saß) kann man auf Heizkörper unter den Fenstern verzichten.</p>
<p>Ich empfehle einzig sinnvoll und kostenbewußt eine Erdgas-Brennwerttherme unterm Dach mit WW-Boiler je nach Haushaltsgröße, für 2 Leute duschen reichen 100 l a 60 Grad; wenn häufiger gebadet wird, mehr Wasser vorrätig halten und mit der Temperatur hoch. In der Mitte des Hauses ein zentraler Schacht für alle Ver- und Entsorgungsleitungen und die Montage von Heizungsradiatoren zentral, also möglichst nahe am Schacht (spart Ltg. und damit Geld)</p>
<p>Bei einem Neubau mußt du auch Sonnenenergie nutzen mittels Solarthermie oder PV. Beides halte ich für Geldverschwendung aber der Gesetzgeber will es halt so.</p>
<p>PV ist m. E. der Vorzug zu geben, da PV immer dann funktioniert, wennÂ´s hell ist. Solarthermie funktioniert nur, wenn direkte Sonneneinstrahlung für ein ausreichend großes delta T sorgt. Mit dem selbst erzeugten Strom läßt sich auch WW vorwärmen oder die Heizung betreiben. Für die Eigenverbrauchsopti-mierung gibtÂ´s inzwischen günstige Speicher. Klimaanlage gut möglich. Man kann darüber erklecklich philosophieren, aber man kommt nicht um eine Variante drumherum. Strom ist seit über 100 Jahren Stand der Technik, hat wenig bewegte Teile, keine Mechanik, benötigt kaum Wartung, etc.</p>
<p>Von einer Luft-WP rate ich ab, s. Entwicklung Stromtarif für Nachtspeicher-öfen aus den 70ern.</p>
<p>Eine Sole-WP ist zu teuer und arbeitet nur rentabel wenn du einen guten Grundwasserleiter anbohren kannst. Der Rest ist Mumpitz.</p>
<p>Für Deckenheizung gilt wie Fussbodenheizung. Im EFH unsinnig und viel zu teuer.</p>
<p>Nun zur Wanddicke.<br />
Ich habe einige Jahre im Ballungsgebiet MUC gewohnt und kenne RMH mit 5 m Breite und 13 m Tiefe auf handtuchgroßen Grundstücken. Bei geschickter Planung und Exposition funktioniert das.</p>
<p>Ich lebe heute in einem Haus, das 8 m breit und 12,5 m tief ist. Die Räume und deren Nutzung folgt dem Verlauf der Sonne. Ich habe zwar Glasfronten nach Ost und West, nötig wären die aber nicht. Insofern wäre es auch als RMH gegangen.</p>
<p>Zu den Vakuumpanels kann ich nichts beisteuern, da ich noch keine verarbeitet habe. Mir scheinen die Dinger aber sehr anspruchsvoll in der Verarbeitung. Alle Anschlüsse, Mauerdurchbrüche, Steckdosen, Schalter, Lampen, etc. müssen zuvor bis ins kleinste Detail geplant sein, oder das Panel ist im Eimer. Eine Lage wird m. E. auch nicht reichen, da sich Kreuzfugen bilden, die als Wärme-/Kältebrücken wirken, etc. Ich würde die Finger davon lassen!</p>
<p>Mein Haus.<br />
Mein MW ist 24 dick + 12 cm WD aus MW + Putz. Allerdings haben ich keine Fenster, nur raumhohe Fenstertüren, tw. zweiflüglig. Bei der Ausführung gibtÂ´s kein Gefühl von Schießscharten bei der Wanddicke von 36,5 cm.</p>
<p>KS mit eps als WDVS ist eine gängige Bauweise mit den bereits genannten Vor- und Nachteilen.</p>
<p>Ein aktuelles Bsp. von mir. Ich plante bis vor kurzem ein EFH, 100 qm, hoch Wärme gedämmt, EG weil tw. im Erdreich massiv (Beton), OG in Brettsperrholz. Dämmung im Erdreich Styrodur, alternativ Foamglas (sehr teuer). Dämmung auf allen AW aus bio-Material (Hanf, Wolle, etc.) mit vorgesetzter Fassade aus Holzwerkstoffplatten + Putz oder Massivholz oder verschiefert verblecht, etc. PV-Anlage auf dem Dach und auf den AW nach SÜD, Batteriespeicher, zentrale Be- und Entlüftungsanlage. Zisterne für WC + WM, Innen Lehmputz, klassischer Fussbodenaufbau, Schluß.</p>
<p>Es hätte funktioniert, sprengt allerdings jeden finanziellen Rahmen + erforderte meine ständige Präsenz als EB auf der Baustelle. Ich durfte nämlich feststellen, dass viele Handwerksbetriebe ohne konkrete Anleitung nicht klarkommen.</p>
<p>Deshalb, soviel Technik wie nötig und so wenig wie möglich, weil Technik geht kaputt, muß gewartet werden, etc. Strom hat da so seine Vorteile gegenüber allen anderen Energieträgern. Und Strom aus PV taugt auch für Heizzwecke.</p>
<p>Gruß Balu</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=437497</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=437497</guid>
<pubDate>Tue, 27 Jun 2017 15:15:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Balu</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kalk-Sandstein und hinterlüftete Vorhangfassade mit Dämmung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Olivia,</p>
<p>ich baue für mich mit Kalksandstein und gedämmter (Steinwolle) hinterlüfteter Vorhangfassade (sonnenabgewannte Seite). In Eigenbauweise kann man das extrem billig herstellen zumal diese Bauweise kleine Fehler eher verschmerzt als bei der z.Zt. üblichen Styropor-Dämmung.<br />
Gute Wärmedämmung, gute Standfestigeit und guter Schallschutz</p>
<p>Zur Sonnenseite natürlich ohne Dämmung.</p>
<p>Gruß Dieter</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=437494</link>
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<pubDate>Tue, 27 Jun 2017 14:43:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dieter</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Danke. Ich schaue mir auch immer alles &quot;von allen Seiten&quot; an. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Noch was, Olivia, wenn ich eine klare Diagnose bei einem Wehwehchen haben<br />
will, dann geh ich zu mindestens drei Ärzten und hör mir das an.<br />
Beim Bau ist es nicht anders. <br />
Wenn Du Dir selbst eine Meinung bilden willst, dann hol wenigstens drei<br />
unterschiedliche Meinungen ein. Auch ich werde niemals von mir behaupten,<br />
dass ich die Weisheit mit dem Löffel gefressen habe. <br />
Über 50 Jahr Berufserfahrung sind vielleicht ein Indiz, aber kein Beweis<br />
dafür, dass ich richtig liege.</p>
</blockquote><p>
............</p>
<p>Das mache ich natürlich auch. Ich habe auch bereits mit einigen Firmen gesprochen und mir deren Produkte genau angeschaut. Natürlich ist jeder davon überzeugt, dass seine Art zu bauen die Beste ist. In der Regel komme ich am besten mit den Technikern klar, weil die am Wenigsten lügen oder sagen wir es so &quot;schön färben&quot;. <br />
Ich möchte ein Fertigbauunternehmen dazu nehmen, damit die Gewährleistung für einen geschlossenen Rohbau aus einer Hand kommt. Die Sanierung eines Hauses habe ich vor Jahren selbst betreut. War ziemlich mühsam, die &quot;Flöhe&quot; zu hüten, Bauschäden zu vermeiden und fristgemäß fertig zu werden. Hat aber geklappt. NUR: die Zeiten sind heute völlig anders. Pfusch am Bau und Subfirmen, wo die Mitarbeiter kein Deutsch verstehen und keine Ahnung von der Arbeit haben, sind eher die Regel als die Ausnahme. Leider auch bei regional arbeitenden Firmen und selbst bei größeren Firmen.<br />
Insofern sollen die mit langjährigen Arbeitern arbeiten und die Produkte weitgehend in der Halle erstellen, auf der Baustelle dann nur &quot;zusammenbauen&quot;. Das geht mit Ziegeln und auch mit Klimapor. Die haben eigene Architekten, weil die deren spezielle Anforderungen genau umsetzen können. Also die gesamte Fertigungsplanung und auch die &quot;angepaßte&quot; Entwurfsplanung wird von denen gemacht..... Dann hat man wenigstens jemanden, der zuständig ist. Ich mag nicht mehr zig Handwerkern &quot;nachlaufen&quot; und &quot;zaubern&quot;, wenn die wieder mal Termine nicht einhalten können. Und der Architekt hat in der Regel eh keine Zeit, sich all zu oft auf der Baustelle sehen zu lassen.... und schon haben wir die Baufehler. Ich habe mir einige Wochenenden Videos zu dem Thema angeschaut. Nur aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es war zum jammern.</p>
<p>Meine Schwestern und meine Schwäger &quot;schreien&quot; zwar, das kannst du nicht in der Stadt (mit Fertigbaufirmen arbeiten), das geht nur auf dem Land..... aber wir wollen sehen. Diese Firmen  sind natürlich nicht so fürchterlich flexibel.... aber lernfähig...und mit den Technikern kommt man gut klar.... meiner Ansicht nach sind es die Bausysteme der Zukunft - zumindest in gut organisierten Industrieländern.</p>
<p>Der Russe, der mir gestern seinen Rohbau in der Endphase zeigte, war die ganze Zeit am stöhnen: Noch soooo viel Arbeit...... &quot;alles Sonderkonstruktionen&quot;.... na ja....</p>
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<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=437492</link>
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<pubDate>Tue, 27 Jun 2017 14:07:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Olivia</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Danke, das Heizen der Wände ist evtl. ein Thema (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>entschuldige bitte, dass ich nicht auch auf die Innenraumproblematik<br />
eingegangen bin.</p>
<p>Schimmelbildung ist ein Zeichen für Wärme-/Kältebrücken. Hier wurde<br />
also bautechnisch gepfuscht oder inzwischen kaputtsaniert.</p>
</blockquote><p>
.......................</p>
<p>Wir hatten Baugutachter und alles Mögliche da. Die landeten dann immer beim &quot;Lüften&quot;. Es wollte sich niemand in die Nesseln setzen..... Ich habe dann eine Fußbodenheizung einbauen lassen.... die hat allerdings nie funktioniert...<br />
Na ja....</p>
<p>Diese Rohrleitungen durch die Räume oder Wandheizungen generell finde ich interessant. Darüber informiere ich mich bereits seit einiger Zeit. Momentan wollen alle Fußbodenheizungen einbauen oder Deckenheizungen-/Kühlungen. Aber die Fußbodenheizungen sind viel zu träge, es sei denn, dass man sie direkt unter dem Belag einbaut. Vmtl. steigen dann aber die Kosten ziemlich.</p>
<p>Nein, wir haben keine Wandstärke von 36,5 vorgeschrieben. Die Grundstücke hier sind ziemlich schmal und nicht gerade ein &quot;Schnäppchen&quot;. Damit das Ganze &quot;bewohnbar&quot; bleibt sollte zumindest ein bißchen &quot;Luft zum Atmen&quot; übrig bleiben. Da machen dann auch 10 oder 20 cm Raumtiefe einen Unterschied.</p>
<p>Insofern spielt die Wanddicke eine Rolle. Außerdem sind &quot;Schießscharten&quot; wegen zu dicker Dämmung nicht erwünscht. Aber das, was du über das tragende Mauerwerk sagst, geht mir genauso durch den Kopf. Ich mißtraue den ganzen &quot;all-in-one Produkten&quot; ebenfalls. <br />
Wenn ich mehr Raumhöhe haben möchte, wird es innen enger oder die Wände müssen dünner werden ... <img src="images/smilies/smile.png" alt=":-)" />)) Insofern sind Vakuumdämmplatten für zwei Hausseiten im Gespräch. Die produzieren keine &quot;Schießscharten&quot;, müssen aber &quot;stoßsicher&quot; verpackt werden. Die reduzieren natürlich auch die Höhe des Bodenaufbaus, sind allerdings wirklich teuer. Da muss man dann ordentlich rechnen.</p>
<p>Frage nicht, mit wievielen Architekten etc. ich das Thema bereits durch habe. Jeder hat sich auf seine &quot;eigenen&quot; Dinge spezialisiert ..... und findet die in der Regel auch gut. - Wie gesagt, meine beiden Schwäger bauen mit Kalksandstein und Styrophor. Hier bei uns z.B. ein No-Go. Ein mühseliges Unterfangen, aber es geht immer ein Stückchen weiter. Zeitaufwendig, weil ich alles sehen und anfassen muss. <img src="images/smilies/smile.png" alt=":-)" />)</p>
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<pubDate>Tue, 27 Jun 2017 13:53:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Olivia</dc:creator>
</item>
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<title>Wienerberger Plan T12 Porotonstein geht auch ohne Dämmung und ohne Füllung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wienerberger.de/produktkatalog/plan-t12-365">steht da. baun wa so. </a></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 27 Jun 2017 12:00:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mitmacher</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Nochmal eindringlichst... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>die beste Bauweise ist das Bauen mit Trennung der verschiedenen Funktionen. Ein Stein kann physikalisch als monolitisches Produkt keine gute Wärmedämmung haben. Und eine gute Wärmedämmung kann physikalisch keine statischen Anforderungen erfüllen.</p>
<p>Alles Ding, was beide Funktionen gleichzeitig erfüllen soll, kann nichts von beidem optimal. Also wird ein Wärmedämmstein produziert, der aber nur dann die Werte hergibt, wenn er unversehrt verklebt wird. Also auch in Ecken, Nischen, Leibungen, Stürzen, etc. heil bleibt bzw. auf entsprechende Sonderprodukte das Anbieters zugegriffen wird.</p>
<p>Es gibt bspw. für Ziegel wärmegedämmte L-Steine als Auflager für die Fertigteilbetondecken. Wer hier aber mal die Baustellen beobachtet wird oft feststellen, dass diese Sonderprodukte zur allzu selten, fast gar nie nicht, verarbeitet werden. Das nennt man dann Pfusch am Bau.</p>
<p>Diese baustofflichen Kompromisse, wie sie von den Baustoffherstellern angeboten werden, funktionieren nämlich nur dann, wenn tutto kompletti ausschließlich und nur auf dieses eine Baustoffsystem zurückgegriffen wird.</p>
<p>Auflager aus aufgeklebten Styrodurstreifen und unversiegelter oberster Steinschicht in die beim Vergießen der Betondecke, der Beton eindringt, entsprechen dem nicht.</p>
<p>Gruß<br />
Balu</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=437475</link>
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<pubDate>Tue, 27 Jun 2017 10:39:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Balu</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Aussen Algen, innen Schimmel (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>entschuldige bitte, dass ich nicht auch auf die Innenraumproblematik eingegangen bin.</p>
<p>Schimmelbildung ist ein Zeichen für Wärme-/Kältebrücken. Hier wurde also bautechnisch gepfuscht oder inzwischen kaputtsaniert.</p>
<p>Beheben läßt sich dies nur durch gezielte Wärmezuführung. Es ist wichtig, dass die Lufttemperatur an dieser Stelle nicht und nie unter 12,4 Grad sinkt. In denkmalgeschützten Altbauten macht man dies so, dass man auf der Innenseite der Wand knapp über dem Boden den Heizungsvorlauf (Rohr, ungedämmt) anbringt. Die, entlang der Innenwand aufsteigende Luft, saugt quasi die Feuchte aus der Wand und transportiert diese ab. Natürlich muß diese mit Feuchte angereicherte Luft abgeleitet werden, sonst kondensiert sie an anderer Stelle.</p>
<p>Siehe hierzu Maico.de autonome, dezentrale Be- und Entlüftungssysteme zum Wandeinbau.</p>
<p>Nochmals zur Außenwand.<br />
Wenn bei euch 36,5er Wände zugelassen sind, dann geht das mit den 17,5er + WD + Vorwand doch. Ein pfiffiger Bauing./Architekt mit Zusatz-Ausbildung als Energieberater weiß die Vorschriften durchaus so auszulegen, dass der Bau was wird. Aus der Ferne läßt sich sowas schlecht klären.</p>
<p>Ich kenne keinen Bebauungsplan, in dem die Wanddicke vorgeschrieben ist. Übliche Vorschriften sind Geschoßhöhe, Traufhöhe, Kniestock, Höhe der KG über Strassenniveau, Dachneigung, Firsthöhe, Außenfarbe, Dacheindeckung, Außenwandverkelidung...aber Wanddicken?</p>
<p>Gruß<br />
Balu</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 27 Jun 2017 10:26:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Balu</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mit Klimpor habe ich keine praktische Erfahrung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Schließlich muss man ja auch Liapor importieren, wenn man das in Rumänien verwendet. <br />
Bei Klimpor irritiert mich die geringere Festigkeit. Aber das kann ich von der Praxis her nicht beurteilen, weil ich mit diesem Werkstoff noch nicht gearbeitet habe.</p>
<p>Ich bin nur auf Liapor gekommen, weil ich den Preis für den Hohlblock, den K-wert und die Feuersicherheit kenne.</p>
<p><a href="http://www.betonwerk-knobel.de/wp-content/uploads/2017/03/Knobel_Preisliste_2017.pdf">http://www.betonwerk-knobel.de/wp-content/uploads/2017/03/Knobel_Preisliste_2017.pdf</a></p>
<p>Seite 15 , Hohlblock HBL 6, zum Beispiel.</p>
<p>Noch was, Olivia, wenn ich eine klare Diagnose bei einem Wehwehchen haben will, dann geh ich zu mindestens drei Ärzten und hör mir das an.<br />
Beim Bau ist es nicht anders. <br />
Wenn Du Dir selbst eine Meinung bilden willst, dann hol wenigstens drei unterschiedliche Meinungen ein. Auch ich werde niemals von mir behaupten, dass ich die Weisheit mit dem Löffel gefressen habe. <br />
Über 50 Jahr Berufserfahrung sind vielleicht ein Indiz, aber kein Beweis dafür, dass ich richtig liege.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=437472</link>
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<pubDate>Tue, 27 Jun 2017 09:46:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>helmut-1</dc:creator>
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