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<title>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017 - &quot;Hüte Dich vor Deinen Wünschen â€“ denn sie könnten in Erfüllung gehen&quot;</title>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/</link>
<description>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017</description>
<language>de</language>
<item>
<title>&quot;Hüte Dich vor Deinen Wünschen â€“ denn sie könnten in Erfüllung gehen&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Rybezahl,</p>
<blockquote><p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=4nBjvElCzAw&amp;index=14&amp;list=PL50aNizcZU3QlXnmXg59rWF3s08WuNInT">https://www.youtube.com/watch?v=4nBjvElCzAw&amp;index=14&amp;list=PL50aNizcZU3QlXnmXg59...</a></p>
</blockquote><p>Danke für den Jim Henson-Link<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /> </p>
<p>Die tiefe Wahrheit kommt am Filmende.</p>
<p>Eine ZI droht, straft, raubt, betrügt, schüchtert ein und verspricht aber trotzdem gilt für sie wenn ich es einmal verstanden habe:<br />
Sobald ich nicht auf sie <strong>hoffe</strong>,vertraue und zähle...<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=_MolWhOGhRc">https://www.youtube.com/watch?v=_MolWhOGhRc</a></p>
<p>Da ist das &quot;<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=439931">KEEP CLEAR</a>&quot;<br />
kein schlechter Ansatz...</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Silke<br />
PS.<br />
    Sarah: Give me the child.<br />
    Jareth: Sarah, beware. I have been generous, up until now. But I can be cruel.<br />
    Sarah: (disbelieving) Generous? What have you done that's generous?<br />
    Jareth: Everything! Everything that you wanted, I have done! You asked that the child be taken - I took him. You cowered before me - I was frightening. I have reordered time, I have turned the world upside down, and I have done it all for you! I am exhausted from living up to your expectations of me. Isn't that generous?<br />
    Sarah: (dreamily) Through dangers untold and hardships unnumbered... I have fought my way here to the castle beyond the goblin city... For my will is as strong as yours... and my kin-<br />
    Jareth: Stop! Wait. Look, Sarah, look what I'm offering. (he holds out the crystal) Your dreams!<br />
    Sarah: (undeterred) And my kingdom as great...<br />
    Jareth: I ask for so little. Just let me rule you, and you can have everything that you want.<br />
    Sarah: Kingdom as great... ... damn... I can never remember that line.<br />
    Jareth: <strong>Just fear me - love me - do as I say, and I will be your slave!</strong><br />
    Sarah: My kingdom as great... my kingdom as great... (she looks at him, inspired) <strong>You have no power over me!</strong><br />
    Jareth: (thinks <strong>GRRRRRR</strong>.)</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439987</link>
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<pubDate>Sat, 05 Aug 2017 19:05:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>KEEP CLEAR (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Deswegen wird der Verlust der Illusion auch als Angst vor dem Tod erfahren. Stirb und werde, heißt es in den alten Lehren. Die Neugeburt im Geiste ist für jeden Menschen möglich. Die Frage ist nur, ob er diese Chance sieht und ergreift. Dahinter steht die Erkenntnis, dass die Psyche die einzige Wirklichkeit ist. Wenn diese Erkenntnis erlangt wird, dann ist es nicht mehr möglich, sorglos und unbedacht mit den Gedanken umzugehen. Das neue Motto heißt: Bleibe klar. Immer. Das ist die Möglichkeit, die für alle Menschen vorhanden ist, aber nicht erkannt und genutzt wird. Diese Möglichkeit wird in vielen spirituellen Lehren als höchstes Ziel angesehen. </p>
<p>Diese Message ist sogar in Matrix zu sehen. Es ist nur eine kurze Einblendung, als Neo das erste Mal nach seiner Befreiung in die Matrix zurückkehrt. Vor dem Hotel Delivery (Erlösung) aus dem sie kommen, ist ein Schild zu sehen, mit der Aufschrift: Keep Clear.</p>
<p>Es ist schwierig einzusehen, dass wir diese Klarheit normaler Weise nicht haben und dass es auch noch viel Arbeit erfordert, sie zu erlangen. Es ist ein Sprung ins Ungewissere, bei dem man nicht weiß, ob man wieder die Wasseroberfläche erreicht und deshalb wird es vermieden. Wir leben daher lieber in der Vorstellung, dass wir Bescheid wissen. In einer Vorstellung zu leben, bedeutet in der Simulation gefangen zu sen.</p>
<p>Gruß<br />
nemo</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439931</link>
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<pubDate>Fri, 04 Aug 2017 20:52:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>nemo</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Der seltsame Tod des D. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht geht es wirklich nicht anders. Nichts ist unwahrscheinlicher, als dass der König sein Reich verlässt. Tod dem D!, ruft der König, und die Menge johlt. Sogar Labyrinthgänger sind dabei. Wahrheit ist Lüge, Gegengift ist Gift, Freiheit ist Unfreiheit. Tod dem D!, ruft der König, und die Menge johlt. Vielleicht geht es wirklich nicht anders. Bis an die Quelle gehen und dort ist es sehr gefährlich, denn der König wacht über sein Reich und schickt seine Wächter dahin, sein Reich zu bewachen. Tod dem D!, ruft der König, und die Menge johlt.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=4nBjvElCzAw&amp;index=14&amp;list=PL50aNizcZU3QlXnmXg59rWF3s08WuNInT">https://www.youtube.com/watch?v=4nBjvElCzAw&amp;index=14&amp;list=PL50aNizcZU3QlXnmXg59...</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439923</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439923</guid>
<pubDate>Fri, 04 Aug 2017 18:31:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rybezahl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Manchmal ist es ja auch nicht leicht, dir zu folgen für uns Normalos... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Ashitaka,</p>
<p>jetzt habe ich es erst verstanden...<br />
<strong>Selbstbetrug.</strong><br />
Das ist harter Tobak.</p>
<p>Das raubt einem aber heftig die Illusionen.<br />
Dann bin ich ja doch schon tot, und meine Kinder und Enkel auch - jedenfalls sobald ich die Simulation nicht wieder flink zuschmiere, dort wo die Fratze durch die Schminke durchgekommen ist.<br />
Jedes Übertünchen verschafft mir Zeit.<br />
Höchste Zeit, dass ich von so tiefsinnigem Denken, wie du es hier verbreitest, Abstand nehme und mich den banalsten Banalitäten, die mir gefallen könnten, zuwende.<br />
Für Nachdenken ist die Zeit einfach zu knapp. <br />
Angst? Nicht mehr.</p>
<p>&quot;Du blendest die äußeren Machteinflüsse, insbesondere die ungewollte Veränderung der Lebensräume als Initialzündung nicht enden sollender nach außen geschlossener aber zur Expansion gezwungener Instanzen (Zentralinstanzen) vollständig aus.<br />
Dabei sind es nur äußere Machteinflüsse, ungewollte Veränderungen der Lebensräume.<br />
Zentralmacht ist kein Hirngespinst. Das Wohlwollen in dieser Ordnung, dies ist das Hirngespinst. Die Menschen sind in einer Simulation gefangen, werden aufgrund der dahinter aufwartenden Bestialität zutiefst verängstigt.<br />
Nein, es stellt sich nicht die Frage, wer als erstes an wen zediert. Es ist die nach der Zerschlagung vorhandene Zentralinstanz, die zum Zwecke ihres Machterhalts Teile der Macht an ihre Untertanen zediert. Du musst die zeitliche Reihenfolge verstehen. Anfangs gab es auch keine Privaten, keinerlei Rechte der unterjochten Menschen (siehe vor allem Dottores Erklärungen zur Entstehung des Privaten/Öffentlichen).<br />
Die Menschen waren früher nur nicht fähig, sich gegen die äußeren Machteinflüsse zu verteidigen. Deshalb wurden sie Teil der Zentralmachtordnung, d.h. sie mussten sich den auf sie einprügelnden Machthaltern geschlagen zeigen. <strong>Heute werden Forderungen gegen den Staat begründet, weil sich die Masse etwas davon verspricht, weil die Zentralmachtordnung sich derart weiter entwickelt hat, dass sie die Menschen in einer Simulation gefangen hält, in der die nicht vorhandene Werthaltigkeit der Forderungen (die Schuldentilgung des Staates) kein Bestandteil ist. Die Bewegungen sind kein Produkt des Willens aller, sondern Folge einer die Bewegenden umhüllenden Zentralmachtordnung. Das Endukt ist Macht, nicht nur der Wille zur Macht. Der spätere Wille einer durch Zentralinstanz begründeten Masse (Zerschlagung und Unterjochung) ist eine Simulation, ist nur deshalb real.</strong><br />
Die Masse funktioniert seit ihrer Entstehung institutionell, d.h. sie ist mit ihrer Schaffung durch Zerschlagung und Unterwerfung Regelwerken der Zentralinstanz unterworfen. Die Masse wird nicht gegründet. Sie organisiert sich damit auch nicht willentlich, sondern richtet sich fortan nach keinem Ziel einer Masse aus. Das gilt es zu begreifen. Sie wird durch den wegsimulierten Zwang der Zentralmachtordnung zur Entscheidung getrieben. <strong>Der Wille in Zentralmachtordnungen ist eine täuschend echte Simulation.</strong>&quot;</p>
<p>&quot;Weshalb ich mir auch gegenwärtig keine Sorgen mache, dass jemand den Massen die wahre Größe des Betrugs nahe bringen wird. Die Massen simulieren sich immer noch Hoffnungen.&quot; </p>
<p>no more words needed...</p>
<p>Simulierende<br />
liebe Grüße<br />
Silke</p>
<p>PS.<br />
&quot;Macht ist ohne Finanzierung nicht möglich. Kein die Macht bietendes Mittel, kein daraus aktivierbares Vermögen entsteht ohne Zeitablauf. Sich zu verschulden bedeutet nicht, ohnmächtig zu werden, sondern bei ausreichender Besicherung das exakte Gegenteil, Machtausweitung. Es ist das Festhalten an der Abhängigkeit, die dich das nicht erkennen lässt. Doch die kehrt sich über die Dauer der Vorfinanzierbarkeit ins genaue Gegenteil. Und das ist auch gegenwärtig noch der Fall. Wie bereits erklärt sind wir nicht bereits deshalb tot, weil wir sterben werden.&quot;<br />
Doch. <br />
&quot;Das ist nicht unser Leben.&quot;</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439908</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439908</guid>
<pubDate>Fri, 04 Aug 2017 13:39:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Selbstbetrug (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Silke,</p>
<blockquote><p>Die Betrugsthese bleibt für mich nicht nachvollziehbar â€“ der Debitismus<br />
im engeren Sinne (fälschlich Kapitalismus genannt) ist ein<br />
funktionierendes System, wie andere evolutionäre Fehlgriffe auch, bis sie<br />
wieder untergehen, wie z.B. fast alles Leben an der<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Perm-Trias-Grenze">PT-Grenze</a>.<br />
Das ist zwar für die einzelnen Systemeinheiten eine traurige Geschichte<br />
und für die Nachschuldner und lebenden Ressourcen noch viel mehr, aber so<br />
läuft Evolution doch immer.</p>
</blockquote><p>Ein Forum wie dieses ist nicht dafür geeignet, eine umfassendere Vorstellung von der Tragweite der Simulationen und den darauf basierenden Vorstellungen von sich selbst und der Welt zu entwickeln. Das kann nicht funktionieren, wäre so anders, dass wir uns früher oder später erstechen müssten. Dass der Betrug bereits an uns selbst anfängt, wird den wenigsten Menschen in ihrer kurzen und stark elektrisierenden Lebzeit bewusst. Den Rest erledigt die immer zu beiseite gekehrte Angst, die Angst vor der Zukunft, vor dem Einkommensverlust, vor der Verantwortung, vor der Veränderung, vor dem Ansehen, vor sich selbst, vor unserem nach außen tretenden Spiegelbild.</p>
<p>Der Betrug, ein Leben im Unbewusstsein darüber, was man sein kann, was die Welt werden kann. Der Augenblick, ab dem sich unsere Weltvorstellung und die Vorstellung von uns selbst zwecks Orientierung am zentralen Laut ausrichten, er reduziert unsere mentale Leistungsfähigkeit auf ein Minimum. Wir sind irgendwie doch alle behindert, nicht mehr fähig unseren eigenen Instinkten, unserer Intuition und dem Gefühl zu vertrauen, dass so gar nichts von dem stimmt, was uns täglich über das Wesen unseres Lebensraumes berichtet wird.</p>
<p>Es geht sogar soweit, dass wir uns über unsere mentalen Fähigkeiten lächerlich machen, wir uns selbst damit unbewusst zum Gegner machen.  </p>
<p>Wir Menschen entwicklen uns nicht mehr in der Welt fort, sondern die Welt entwickelt sich mit uns (als Simulation). Ein perfektes Verbrechen, aufgrund dessen das System über weitere Zeitspannen funktioniert. Da bin ganz bei Elon Musk, der ein sehr bedeutender Teil des Theaters ist, welches den Raubzug des Potentials aufgrund der noch unvorstellbaren Simulationskraft in eine neue Zeit entführen wird. </p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=2KK_kzrJPS8">https://www.youtube.com/watch?v=2KK_kzrJPS8</a></p>
<p>Herzlichst,</p>
<p>Ashitaka</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439611</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439611</guid>
<pubDate>Sun, 30 Jul 2017 06:59:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ashitaka</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ich kann nicht viel darauf antworten - du beschreibst völlig korrekt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Ashitaka,</p>
<blockquote><p>Koch hat mit seinen Gedanken zum neuronalen Korrelat viel beigetragen,<br />
aber am Ende leitet er daraus eben auch nur blinde Annahmen ab. Er tut so,<br />
als sei aus den physischen Phänomenen (dem Gucken auf Materie) auf die<br />
mentalen Phänomene (Bewusstsein) zurückzuschließen, ohne dafür Beweise<br />
zu liefern, ohne sich der Tatsache bewusst zu werden, dass es nur ein<br />
mentales Phänomen ist, aus dem heraus er überhaupt eine urteilende<br />
Perspektive gewinnt. Bewusstsein ist keine Frage der Materie, kein<br />
physisches Phänomen. Damit bewegt er sich klar hinter der internationalen<br />
Bewusstseinsforschung, die genau diese blinde Analogie (Gleichsetzung)<br />
immer deutlicher kritisiert. Es wurden Annahmen in den Raum gestellt, für<br />
die es keine Beweise gibt, die man aufgrund der schier endlosen, sich nicht<br />
selbstbewussten Materie im Raum, ablehen muss. Ich hatte ja schon mal zum<br />
Board verlinkt.</p>
</blockquote><p>Ich habe ja die Frau Falkenburg verstanden. Sie formuliert richtig.<br />
&quot;Information in diesem Sinne â‰  Information in jenem Sinne&quot;.<br />
Strenge Kausalität und Determinismus simulieren wir uns (und kommen damit so leidlich durch das Leben).<br />
Neulich meinte Prof. Singer auch schon:<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=tpAMBnaat9k">&quot;Nur selten sind zwei mögliche Folgezustände gleichwahrscheinlichâ€œ<br />
â€žDann entscheiden zufällige Fluktuationen&quot;</a><br />
blau auf weiß bei 1:02:38 oder in der Präsentationen Seite 52<br />
<a href="http://www.hnf.de/fileadmin/content/pictures/HNF/Termine/Vortragsreihen/Science_Tunnel/Vortrag_Singer.pdf">http://www.hnf.de/fileadmin/content/pictures/HNF/Termine/Vortragsreihen/Science_Tunnel/...</a><br />
...zwei gleichwahrscheinliche?<br />
...zufällig?<br />
Wie selten ist denn &quot;selten&quot;?<br />
Ist das &quot;selten&quot; nicht schon wieder vergleichsweise oft genug, dass man von &quot;häufig&quot; sprechen könnte?<br />
Wo bleibt dann die schöne Kausalitätskette:<br />
früher_nur_so-&gt;heute_nur_so-&gt;morgen_nur_so?<br />
Dann könnte ich ja ein wenig fluktuieren und hätte gegenwärtig jede Menge Möglichkeiten?<br />
Singer weiter dazu in Mainz:<br />
<a href="http://www.magazin.uni-mainz.de/4827_DEU_HTML.php">http://www.magazin.uni-mainz.de/4827_DEU_HTML.php</a><br />
&quot;Aber es stimmt natürlich nicht, dass wir es beim Gehirn mit einem linearen System zu tun haben. Das Gehirn ist ein dynamisches neuronales Netzwerk und hochgradig nichtlinear. Trotz der Determiniertheit von Folgezuständen sind längerfristige Entwicklungen grundsätzlich nicht voraussagbar.&quot;<br />
Das mag schon sein, hat aber nichts mit Bewusstsein zu tun, außer wir postulieren es:<br />
Die-und-die Hirntätigkeit = Bewusstsein.</p>
<p>Th.Metzinger simuliert ja dann auch letztlich, wenn er Systemen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=6FGHBBK6Qrs">Bewusstsein einhaucht</a> (lebenden und sogar schon kybernetischen).<br />
Zumindest sagt er aber, wenn ich tiefschlafe oder bewusstlos bin, dann habe ich kein Bewusstsein, ich muss mein System erst booten indem ich träume oder aufwache - auch eine ganz nette Konstruktion. </p>
<p><strong>&gt; Leben ist Krieg, Trennung, die Liebe ein Kind dieser ewigen Spaltungen.<br />
[quote]Nicht umgekehrt. Auf allen Ebenen des Daseins ist die Zerstörung des<br />
Einklangs (Jenseitigen) der Beginn des Lebendigen (Diesseitigen), der<br />
Ausdehnung. Wenn ich neben einem Garten stehend in den Wald blicke, dann<br />
sehe ich, dann wird mir der Konflikt im Namen Jupiters bewusst. Dann blicke<br />
ich zurück auf den logisch angelegten Garten und es graut mir.</strong> [/quote]</p>
<p>Sehr schön beschrieben. <br />
Das ist schizophren. <br />
Darüber grübele ich halt nach, wenn ich mit meinen Enkeln kuschel, im Zusammenhang mit den Gedanken über @Elli (die Versuchung, das Widerstehen, die Gefahr des Erliegens â€“ jeden Tag von neuem) - was soll das, wozu tue ich dieses und jenes. Die Enkel werden sowieso nicht das Glück eines gewaltarmen Intervalls der Geschichte haben so wie ich. Schon meine Kinder wohl nicht, auch wenn sie nichts (mehr) vom gelben Gedankengut hören oder denken wollen und sagen: Staat ist doch gar nicht so schlimm! (Und in BRD ist man ja mit und ohne Arbeit vergleichsweise prächtig versorgt wenn man Urschulden runterfährt und sich mit dem Weltdurchschnitt vergleicht.)</p>
<p>Eins aber noch:<br />
Du hattest einmal sehr gut so ähnlich formuliert:<br />
<strong>&quot;Es startete mit formloser Gewalt unter einem ordnenden Laut und es wird in formloser Gewalt enden, wenn dieser Laut verstummt&quot;</strong>.</p>
<p>Ich bleibe aber dabei â€“ es war und ist kein Betrug sondern Evolution.<br />
Ein ZMS entsteht nicht zufällig, sondern <strong>weil es muss</strong>. <br />
Wenn es nicht entsteht gehen alle seine Elemente unter dem inneren und/oder äußeren Druck in der vorbestehenden aber nicht mehr existenzfähigen Form noch vor der Ausformung des ZMS unter.<br />
Dann können sich nicht einmal mehr ZI und ohnmächtige Masse bilden sondern eben nur Staub und Asche.<br />
Segmentäre Gesellschaften sind auf dem selbst ausgedehnten Level der Nuer, Tallensi, Igbo, Irokesen und sehr vieler anderer  in einer so schwankenden Um- und Innenwelt nicht überlebensfähig so wie sie es schon zu Zeiten der jüdischen Stämme, der ersten Griechen und Römer nicht waren (Sigrist), sobald etwas passierte...und es zur Entsegmentarisierung kommt.<br />
Potentialverschiebungen und Deformationen des Machtgefüges bzw. innere und äußere Ursachen führen früher oder später in jeder Gemeinschaft zu Zentralisation, Instanzenbildung und gewalttätigen ZMS - gut nachzulesen von verschiedenen Seiten betrachtet bei Martin, Wesel und Sigrist wie du richtig schriebst .<br />
Die Betrugsthese bleibt für mich nicht nachvollziehbar â€“ der Debitismus im engeren Sinne (fälschlich Kapitalismus genannt) ist ein funktionierendes System, wie andere evolutionäre Fehlgriffe auch, bis sie wieder untergehen, wie z.B. fast alles Leben an der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Perm-Trias-Grenze">PT-Grenze</a>.<br />
Das ist zwar für die einzelnen Systemeinheiten eine traurige Geschichte und für die Nachschuldner und lebenden Ressourcen noch viel mehr, aber so läuft Evolution doch immer.<br />
Was geht kommt eine Runde weiter, was nicht geht, geht unter.<br />
Und wenn die Karten wieder einmal durch eine Zyklik, Periodik oder ein Großereignis neu gemischt werden, dann bleibt von den Neandertalern eben nur noch ein bisschen Erbmasse im Erbgut des H.Sapiens übrig (nach S. Paäbo), weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort auf die falsche Art gelebt haben. </p>
<blockquote><p>Es sind schon genügend einsatzfähige Soldaten/Beamte in der EU. Wenn<br />
erst einmal klar ist, dass Gewalt die Antwort ist, sie nicht mehr<br />
verhindert werden will, dann hört es auf mit politisch notwendigen<br />
Kindergeburtstagen wie in Hamburg oder sonst wo. Dann brauch man sowas<br />
nicht mehr. Es ist noch nicht soweit, aber das werden millionen EU-Insassen<br />
nach ausreichend Schocktheraphien und &quot;Darf doch wohl alles nicht wahr sein<br />
Momenten&quot; befürworten. Es droht dann alles so sehr außer Kontrolle zu<br />
geraten. Man will dann nur noch, dass alles wieder geordnet abläuft, dass<br />
man sein Wohngeld wieder bekommt, dass der öffentliche Verkehr<br />
funktioniert, der Zahlungsverkehr wieder ohne Hindernisse möglich ist, das<br />
Internet wieder ungebrochen läuft etc. </p>
</blockquote><p>Oder man will es halt irgendwann einmal nicht mehr, weil man müde ist von diesen <br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=wa-ONNxcxFc">Batallions of strangers</a><br />
wenn<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=v7ZiwhDAo04">London is calling</a></p>
<p>So nu muss ich aber los, dem @tar seine Liste und noch ein bischen mehr abtanzen gehen...<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /> </p>
<p>Liebe Grüße,<br />
und danke für die Mühe und Beharrlichkeit.<br />
Silke</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439596</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439596</guid>
<pubDate>Sat, 29 Jul 2017 16:08:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Antwort (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Silke,</p>
<blockquote><p>hast du dich neben dem<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Panpsychismus">Panpsychismus</a> mal<br />
mit Leuten wie <a href="https://www.youtube.com/watch?v=LzShAmRXPao">Christof<br />
Koch</a> beschäftigt oder passt das eher nicht in dein Konzept.</p>
<p>Ich halte die Darlegungen für angenehm griffig im Vergleich zu den mir<br />
sonst bekannten &quot;Hirnforschern&quot;.</p>
<p>Kerngedanke:<br />
Jedes Stück Materie (ja, geschenkt, Materie gibt es nicht in der<br />
Quantenmechanik) hat auch sein Stück Geist (ja geschenkt, das Spuken<br />
lassen wir sein). Tut sich Materie zusammen kommt sein geistiger Anteil<br />
zusammen. Schon braucht man weder Gott noch Teufel sondern banale Physik um<br />
ein Gehirn, eine Gemeinschaft, eine Gesellschaft, ein ZMS mit ZI mit all<br />
ihren Interaktionen entstehen zu sehen.</p>
</blockquote><p>Koch hat mit seinen Gedanken zum neuronalen Korrelat viel beigetragen, aber am Ende leitet er daraus eben auch nur blinde Annahmen ab. Er tut so, als sei aus den physischen Phänomenen (dem Gucken auf Materie) auf die mentalen Phänomene (Bewusstsein) zurückzuschließen, ohne dafür Beweise zu liefern, ohne sich der Tatsache bewusst zu werden, dass es nur ein mentales Phänomen ist, aus dem heraus er überhaupt eine urteilende Perspektive gewinnt. Bewusstsein ist keine Frage der Materie, kein physisches Phänomen. Damit bewegt er sich klar hinter der internationalen Bewusstseinsforschung, die genau diese blinde Analogie (Gleichsetzung) immer deutlicher kritisiert. Es wurden Annahmen in den Raum gestellt, für die es keine Beweise gibt, die man aufgrund der schier endlosen, sich nicht selbstbewussten Materie im Raum, ablehen muss. Ich hatte ja schon mal zum Board verlinkt.</p>
<blockquote><p>Wenn sich nun aber dein gutes altes ZMS aus bekanntem Grund entwickelt und<br />
global wird verschlingt es ja neben den vorhandenen Ressourcen, also alles<br />
Haben, Können und Wissen was schon in seinem Dunstkreis jetzt und hier<br />
verraucht und muss vor allem exponentiell mehr davon im morgen/übermorgen<br />
und da/dort sich verschaffen wegen dem ganzen Vorfinanzierungsdrama, dem<br />
Neuverschuldungszwang/Nachschuldnerstellen, der Besicherung und<br />
Finanzierung der Verschuldung um Handlungs- und Rechtsräume samt<br />
Machtkreisläufen aufzutun und diese nicht zusammenbrechen zu lassen.</p>
</blockquote><p>Dann was? Der Satz führt irgendwie ins ... Nichts. <br />
 </p>
<blockquote><p>Da das Ganze in der Phase der Globalisierung ziemlich zentralistisch<br />
werden wird nachdem wir nun einmal out of Africa getrottelt sind und auf<br />
dem Weg auch schon mehr als einmal einige dicken Völkermorde vom Zaun<br />
gebrochen haben verstehe ich nicht so recht, wie man ernsthaft hoffen kann,<br />
dass bei den ganzen hier im Forum beschriebenen Tendenzen irgendetwas<br />
friedlich gelöst werden könnte.</p>
</blockquote><p>Das nehme ich nicht an. Dahingehend möchte ich nicht falsch verstanden werden, da bin ich bei dir. </p>
<blockquote><p>Eine &quot;sich im Krieg formende Materie&quot; die seit vielen tausend Jahren mit<br />
einen â€žkriegerischen Geist&quot; verbunden war und sich fortentwickelt hat<br />
wird sich selbstverständlich zu einer durch und durch kriegerischen<br />
Kombination entfalten, weil nur in dieser Form der Machtverlust durch immer<br />
weitere Machtzession bis zur Ohnmächtigkeit der Zentralmacht oder eine<br />
ungenügenden Neuverschaffung von verwertbarem Machtpotential mittels neuem<br />
Haben,Wissen,Können vermieden werden kann - und nur darauf kommt es dem<br />
Zentralmachsystem an. Wer dabei so verreckt ist doch Kollateralschaden in<br />
â€žweit, weit wegâ€œ oder in â€žspäter malâ€œ, wie heute doch auch schon.</p>
</blockquote><p>Leben ist Krieg, Trennung, die Liebe ein Kind dieser ewigen Spaltungen. Nicht umgekehrt. Auf allen Ebenen des Daseins ist die Zerstörung des Einklangs (Jenseitigen) der Beginn des Lebendigen (Diesseitigen), der Ausdehnung. Wenn ich neben einem Garten stehend in den Wald blicke, dann sehe ich, dann wird mir der Konflikt im Namen Jupiters bewusst. Dann blicke ich zurück auf den logisch angelegten Garten und es graut mir. <br />
 </p>
<blockquote><p>Das unser Bewusstsein dabei die undankbare Rolle des Komplexitätsmanagers<br />
zu übernehmen hat, um die zunehmende immer verrücktere Komplexität zu<br />
händeln ist ein unangenehmer aber nicht neuer Gedanke aber bewusste KI<br />
wird es â€“ kann es nicht geben, die das leisten kann - höchstens lausige<br />
Simulationen. </p>
</blockquote><p>Ja natürlich. Wir wissen ja auch nicht was Bewusstsein ist. Das habe ich ja schon deutlich gemacht. All die Forschungen laufen auf Simulationen dieses Wissens hinaus, auf blinde Analogien und dem &quot;so tun als ob&quot; man Schöpfer einer Kopie sein könnte. Ein Algorithmus hat mit Bewusstsein nix zu tun.</p>
<blockquote><blockquote><p>Ein solches Bedürfnis ist relativ, d.h. vom Systemzustand abhängig. Ob<br />
die Marktwirtschaft für immer endet, das wissen wir nicht. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Doch. Das wird sie sehr wohl. Sie muss (kleine<br />
Gedächtnisstütze:&quot;...Militärdiktatur im Wartestand&quot;)</p>
</blockquote><p>Das weiß ich nicht. Der Krieg wird womöglich ein völlig anderer sein, muss zu keinem Totalzerfall aller Ordnungen führen, egal wieviele dabei sterben werden. Die nächsten Jahre könnte der Ausnahmezustand schon als normal empfunden werden, könnte man kriegsähnliche Zustände im eigenen Land bestaunen und wird Samstags dennoch seine Freunde zum Grillen einladen. Ich behaupte, wir werden schrittweise in diesen Wahnsinn mittels Schocktheraphien entführt.  </p>
<blockquote><blockquote><p>Was wir aber<br />
wissen, ist, dass ihre gegenwärtige Kapitalbasis (Verschuldung,<br />
Rechtsraumfinanzierung) abbrechen wird und was dies für Folgen (gemessen<br />
am derzeitigen Machtgefüge) nach sich ziehen wird. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Aber nicht Knall auf Fall. Dazu beschäftigt sich viel zu viel Brainpower<br />
mit der Sache und verfügt über nahezu unbegrenzte Mittel.</p>
</blockquote><p>Natürlich nicht schlagartig. Die Abbrüche werden sich durchfressen, uns auf immer kleineren Ebenen der Gesellschaft die Handlungsräume enger machen. Und genau deshalb ...</p>
<blockquote><blockquote><p>Und deshalb kommt nun<br />
die Militärunion, werden bei den nächsten Konflikten innerhalb der EU<br />
auch französische Kommandos in DE für Ordnung sorgen. Es ist nicht nur<br />
wahrscheinlich, dass die Staaten in den kommenden Schwankungsjahren in den<br />
Aufrüstungsmodus umschalten (Schocktheraphien, Innere Sicherheit,<br />
Verteidigung der Außengrenzen, Ausweitung der Einsätze), es ist</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>bereits</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>einvernehmlich beschlossen. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Natürlich ist es das. <br />
Das Baby wird eben langsam groß und häßlich...richtig häßlich. </p>
</blockquote><p>Ja, und auf einmal sind selbst unsere Kinder potthässlich, nicht aufzuhalten in ihrem Dienstwillen, dem Teil werden von etwas Großem. Es war schon viele male undenkbar. </p>
<blockquote><blockquote><p>Das neue Bedürfnis wird heißen: Sicherheit, Einreihen, Hartes<br />
Durchgreifen des Staates gegen die kommenden Staatsfeinde, Kampf gegen<br />
EU-Fremde. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Aber Hallo...du wohl nicht? Verräter! Hat das nicht schön Göring<br />
gebrabbelt.</p>
</blockquote><p>Wie meinen?</p>
<blockquote><blockquote><p>Es mag sich diesen Abbruch jeder vorstellen wie er will. Ich will nur<br />
erklären, dass es aufgrund des Wandels, den das System vollziehen wird<br />
egal sein wird, ob 70% Arbeit haben oder nicht. Denn die Implosion ist Teil<br />
des Systems, das Elend im Äußeren und Inneren damit kein Problem in Bezug<br />
auf das System. Es ist ein von Debitisten und Machttheoretikern längst<br />
erklärtes Scheinproblem, welches rote Tüftler im Wahn der<br />
Gleichberechtigungslüge glauben lösen zu müssen. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Da ist nichts mehr zu lösen.</p>
</blockquote><p>Weil kein Problem. Das System funktioniert. </p>
<blockquote><blockquote><p>Es kommen Zeiten in denen wir wichtigeres zu tun haben werden, als uns<br />
über unsere Freizeit und ein BGE Gedanken zu machen.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Zum Beispiel überlegen, von welchem Biohof ich morgen meine Gurken und<br />
Salatköpfe bekomme.</p>
</blockquote><p>Zum Beispiel. Aber vielleicht wird es auch so sehr anders sein, dass wir zwar mit vielem noch versorgt sind, trotzdessen aber im Ausnahmezustand französische oder polnische Soldaten vor der deutschen Haustür herfahren lassen. Wir werden auf jeden Fall Zeiten erleben, in denen es nicht mehr in der nationalen Hand liegt, welche Nation kooperativ Beihilfe leistet. Das ist nun alles beschlossen, wird Schritt für Schritt in die Köpfchen von Millionen EU-Insassen gepflanzt werden. Und es wird wachsen, denn hinter der Aufrüstung warten Billionen Abgabeneinheiten (Geldeinheiten). </p>
<blockquote><blockquote><p>Das militärische Selbstbewusstsein wird nun in den kommenden Jahren<br />
zum Top Thema Nr. 1 in allen Medien.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Das hat Heinsohn ganz gut thematisiert. Gegen einen Straßenzug voll mit<br />
Molotovwerfern helfen Killerdrohen nicht viel, da müssen wieder erste<br />
Söhne (oder besser Söldner, oder noch besser integrierte Gegner) in den<br />
Häuserkampf. Macne finden das richtig cool, Sonnenbrille,Knarre und<br />
Uniform - sogar der unwichtigste Schwarzafrikaner fühlte sich auf einmal<br />
wichtig und schussbereit weil ein Stempel in unseren Dokumenten fehlte.</p>
</blockquote><p>Es sind schon genügend einsatzfähige Soldaten/Beamte in der EU. Wenn erst einmal klar ist, dass Gewalt die Antwort ist, sie nicht mehr verhindert werden will, dann hört es auf mit politisch notwendigen Kindergeburtstagen wie in Hamburg oder sonst wo. Dann brauch man sowas nicht mehr. Es ist noch nicht soweit, aber das werden millionen EU-Insassen nach ausreichend Schocktheraphien und &quot;Darf doch wohl alles nicht wahr sein Momenten&quot; befürworten. Es droht dann alles so sehr außer Kontrolle zu geraten. Man will dann nur noch, dass alles wieder geordnet abläuft, dass man sein Wohngeld wieder bekommt, dass der öffentliche Verkehr funktioniert, der Zahlungsverkehr wieder ohne Hindernisse möglich ist, das Internet wieder ungebrochen läuft etc.  <br />
 <br />
Herzlichst,</p>
<p>Ashitaka</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439480</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439480</guid>
<pubDate>Thu, 27 Jul 2017 17:23:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ashitaka</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Bewusste Systeme lernen, ihre Grundlage zu optimieren. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Ashitaka,</p>
<p>hast du dich neben dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Panpsychismus">Panpsychismus</a> mal mit Leuten wie <a href="https://www.youtube.com/watch?v=LzShAmRXPao">Christof Koch</a> beschäftigt oder passt das eher nicht in dein Konzept.</p>
<p>Ich halte die Darlegungen für angenehm griffig im Vergleich zu den mir sonst bekannten &quot;Hirnforschern&quot;.</p>
<p>Kerngedanke:<br />
Jedes Stück Materie (ja, geschenkt, Materie gibt es nicht in der Quantenmechanik) hat auch sein Stück Geist (ja geschenkt, das Spuken lassen wir sein). Tut sich Materie zusammen kommt sein geistiger Anteil zusammen. Schon braucht man weder Gott noch Teufel sondern banale Physik um ein Gehirn, eine Gemeinschaft, eine Gesellschaft, ein ZMS mit ZI mit all ihren Interaktionen entstehen zu sehen.</p>
<p>Wenn sich nun aber dein gutes altes ZMS aus bekanntem Grund entwickelt und global wird verschlingt es ja neben den vorhandenen Ressourcen, also alles Haben, Können und Wissen was schon in seinem Dunstkreis jetzt und hier verraucht und muss vor allem exponentiell mehr davon im morgen/übermorgen und da/dort sich verschaffen wegen dem ganzen Vorfinanzierungsdrama, dem Neuverschuldungszwang/Nachschuldnerstellen, der Besicherung und Finanzierung der Verschuldung um Handlungs- und Rechtsräume samt Machtkreisläufen aufzutun und diese nicht zusammenbrechen zu lassen.</p>
<p>Da das Ganze in der Phase der Globalisierung ziemlich zentralistisch werden wird nachdem wir nun einmal out of Africa getrottelt sind und auf dem Weg auch schon mehr als einmal einige dicken Völkermorde vom Zaun gebrochen haben verstehe ich nicht so recht, wie man ernsthaft hoffen kann, dass bei den ganzen hier im Forum beschriebenen Tendenzen irgendetwas friedlich gelöst werden könnte.<br />
Eine &quot;sich im Krieg formende Materie&quot; die seit vielen tausend Jahren mit einen â€žkriegerischen Geist&quot; verbunden war und sich fortentwickelt hat wird sich selbstverständlich zu einer durch und durch kriegerischen Kombination entfalten, weil nur in dieser Form der Machtverlust durch immer weitere Machtzession bis zur Ohnmächtigkeit der Zentralmacht oder eine ungenügenden Neuverschaffung von verwertbarem Machtpotential mittels neuem Haben,Wissen,Können vermieden werden kann - und nur darauf kommt es dem Zentralmachsystem an. Wer dabei so verreckt ist doch Kollateralschaden in â€žweit, weit wegâ€œ oder in â€žspäter malâ€œ, wie heute doch auch schon.</p>
<p>Das unser Bewusstsein dabei die undankbare Rolle des Komplexitätsmanagers zu übernehmen hat, um die zunehmende immer verrücktere Komplexität zu händeln ist ein unangenehmer aber nicht neuer Gedanke aber bewusste KI wird es â€“ kann es nicht geben, die das leisten kann - höchstens lausige Simulationen. <br />
 </p>
<blockquote><p>Ein solches Bedürfnis ist relativ, d.h. vom Systemzustand abhängig. Ob<br />
die Marktwirtschaft für immer endet, das wissen wir nicht. </p>
</blockquote><p>Doch. Das wird sie sehr wohl. Sie muss (kleine Gedächtnisstütze:&quot;...Militärdiktatur im Wartestand&quot;)</p>
<blockquote><p>Was wir aber<br />
wissen, ist, dass ihre gegenwärtige Kapitalbasis (Verschuldung,<br />
Rechtsraumfinanzierung) abbrechen wird und was dies für Folgen (gemessen<br />
am derzeitigen Machtgefüge) nach sich ziehen wird. </p>
</blockquote><p>Aber nicht Knall auf Fall. Dazu beschäftigt sich viel zu viel Brainpower mit der Sache und verfügt über nahezu unbegrenzte Mittel.</p>
<blockquote><p>Und deshalb kommt nun<br />
die Militärunion, werden bei den nächsten Konflikten innerhalb der EU<br />
auch französische Kommandos in DE für Ordnung sorgen. Es ist nicht nur<br />
wahrscheinlich, dass die Staaten in den kommenden Schwankungsjahren in den<br />
Aufrüstungsmodus umschalten (Schocktheraphien, Innere Sicherheit,<br />
Verteidigung der Außengrenzen, Ausweitung der Einsätze), es ist bereits<br />
einvernehmlich beschlossen. </p>
</blockquote><p>Natürlich ist es das. <br />
Das Baby wird eben langsam groß und häßlich...richtig häßlich. <br />
 </p>
<blockquote><p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=w_X9Sq26mzM">Opening statement on EU<br />
Defence plan in European Parliament <br />
</a><br />
Und die dazu passende Story (der Hilferuf der Bürger) wird kommen.</p>
<p>Die EU wird spätestens durch die kommende militärischen Krise (Zerfall<br />
der Nato-Fesseln) zum militärischen Global Player aufsteigen. Das ist die<br />
Roadmap. Immer wieder höre ich private Unterhaltungen, die das wichtigste<br />
Rad am Wagen (Militär) außer acht lassen, die sich lieber vom Eindruck<br />
fesseln lassen, dass die EU sich selbst abschafft, statt sich der Tatsache<br />
bewusst zu werden, dass es bereits die Entscheidung gibt. </p>
</blockquote><p>Ein Imperium setzt Statthalter ein, die für die Auflagen haften.<br />
 </p>
<blockquote><p>Aber schon die kommende Deflation wird alle Bedürfnisse und<br />
Handlungsmöglichkeiten von millionen EU-Bürgern auf den Kopf stellen,<br />
auch die Annahme, dass die Haushalte (EU, Nation, Land, Kommune) oder auch<br />
ein BGE über Jahrzehnte finanzierbar sind. </p>
</blockquote><p>Theoretisch sind sie das, Aber es rechnet sich nicht mehr, weil die Reflation misslingt.<br />
Ausnahmezustand wird bald billiger sein.</p>
<blockquote><p>Ich erinnere mal an den netten<br />
Film &quot;Die kommenden Tage&quot;, der dann heißen wird &quot;Dieses Tage.</p>
<p>Das neue Bedürfnis wird heißen: Sicherheit, Einreihen, Hartes<br />
Durchgreifen des Staates gegen die kommenden Staatsfeinde, Kampf gegen<br />
EU-Fremde. </p>
</blockquote><p>Aber Hallo...du wohl nicht? Verräter! Hat das nicht schön Göring gebrabbelt.<br />
 </p>
<blockquote><p>Es mag sich diesen Abbruch jeder vorstellen wie er will. Ich will nur<br />
erklären, dass es aufgrund des Wandels, den das System vollziehen wird<br />
egal sein wird, ob 70% Arbeit haben oder nicht. Denn die Implosion ist Teil<br />
des Systems, das Elend im Äußeren und Inneren damit kein Problem in Bezug<br />
auf das System. Es ist ein von Debitisten und Machttheoretikern längst<br />
erklärtes Scheinproblem, welches rote Tüftler im Wahn der<br />
Gleichberechtigungslüge glauben lösen zu müssen. </p>
</blockquote><p>Da ist nichts mehr zu lösen.<br />
 </p>
<blockquote><p>Oder anders ausgedrückt: Es ist im Sinne des Systems, dass sich in ein<br />
paar Jahren Deutsche und Türken (Muslime) im Inneren die Köpfe<br />
einschlagen und das Land sich mit immer weiter anwachsenden<br />
Konflikten/Opfern (Terror, alles was Kopftuch trägt wird eine Bedrohung)<br />
für die Zukunft fit macht. Genau dafür wird die EU hochgerüstet und die<br />
Kommando-/Entscheidungsstruktur verändert. </p>
</blockquote><p>Recht, Ordnung, Sicherheit, Friede, Wissen, Gleichheit...<br />
Die Leuten werden es <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/1984_(Roman)">lieben</a>.<br />
 </p>
<blockquote><p>Es kommen Zeiten in denen wir wichtigeres zu tun haben werden, als uns<br />
über unsere Freizeit und ein BGE Gedanken zu machen.</p>
</blockquote><p>Zum Beispiel überlegen, von welchem Biohof ich morgen meine Gurken und Salatköpfe bekomme.<br />
 </p>
<blockquote><p>EU-Militärunion macht große Erfolge:<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=y94R4tt1pfU">https://www.youtube.com/watch?v=y94R4tt1pfU</a></p>
<p>Wer weiß schon von dieser Rede? Wo wird schon informativ darüber<br />
berichtet, dass wir solche übereinstimmenden Ergebnisse noch nie nach dem<br />
zweiten Weltkrieg gehabt haben, dass die EU sich nun militärisch vereinen<br />
wird?! Das militärische Selbstbewusstsein wird nun in den kommenden Jahren<br />
zum Top Thema Nr. 1 in allen Medien.</p>
</blockquote><p>Das hat Heinsohn ganz gut thematisiert. Gegen einen Straßenzug voll mit Molotovwerfern helfen Killerdrohen nicht viel, da müssen wieder erste Söhne (oder besser Söldner, oder noch besser integrierte Gegner) in den Häuserkampf. Macne finden das richtig cool, Sonnenbrille,Knarre und Uniform - sogar der unwichtigste Schwarzafrikaner fühlte sich auf einmal wichtig und schussbereit weil ein Stempel in unseren Dokumenten fehlte.<br />
 </p>
<blockquote><p>Oder hierlang: <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=422766">http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=422766</a></p>
</blockquote><p>
 </p>
<blockquote><p>PS: Wer keine Arbeit hat, </p>
</blockquote><p>Es werden dann alle Arbeit haben, die leben.</p>
<blockquote><p>kommt an die Front oder in den militörischen<br />
Dienst. </p>
</blockquote><p>Das wird nathtlos zusammenfließen.</p>
<blockquote><p>Wer BGE will, den stellen sie dann an die Wand.</p>
</blockquote><p>Wer den &quot;sie&quot;? Das wird dann unter uns geregelt. <br />
War doch alles schon einmal da.<br />
Meine Großeltern wussten noch viel zu berichten<br />
Wenn das ZMS nicht vorher schlapp macht frießt es die Systemeinheiten.</p>
<p>Liebe nachdenkliche Grüße<br />
Silke</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439463</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439463</guid>
<pubDate>Wed, 26 Jul 2017 22:55:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Unterhalb der Wasseroberfläche (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Sojemand,</p>
<blockquote><p>Willst du damit sagen,<br />
dass eine Aktie nicht mal eben so aus einer Laune heraus von 2€ auf<br />
100€, dann zurück auf 30€ und so weiter springen kann? </p>
</blockquote><p>Ja, genau. Kein Preis entwickelt sich allein durch das Handeln oder die Information der Gegenwart. Der Preis einer Aktie basiert immer auf der Vergangenheit und Gegenwart des Preises. D.h. man muss sich auch über die dem Preis zugrunde liegenden Wellenbewegungen auf möglichst vielen größeren Intervallen bewusst werden. Oder um noch genauer zu sein: Man muss nicht die exponentiell gleitenden Durchschnitte als Wellen analysieren, sondern deren ersten Ableitungen (Steigerungen). Wenn auf längeren Intervallen eine zunehmende Steigerung im positiven Wertebereich zu beobachten ist, und die Steigerungen der kurzen Intervalle nur wenig Unterstützung in eine andere Richtung bieten, dann kann die News noch so schlecht sein, der Preis setzt seine Reise dann auf den längeren Intervallen fort, solange, bis sich die Steigerungen der längeren Intervalle &quot;langsam&quot; umkehrt. Und dann muss man Acht auf die Steigerungen der kurzen Intervalle geben, denn auf einmal zieht es den Preis in eine Richtung, die gar nicht ins oberflächliche Bild des Charts passt. </p>
<p>Die Steigerungen der Intervalle haben also niemals eine einvernehmliche Wertentwicklung, sondern sind mit &quot;unterschiedlichen Steigerungen&quot; (Fibonacci-Folgen) immer gegeneinander richten, immer. <br />
 </p>
<blockquote><p>Oder meinst du mit Potential einfach, weil es eine Aktie ist und sie einen<br />
Preis hat, wohnt ihr das Potential inne, das zu tun, was Aktien nun mal<br />
tun? Wäre es keine Aktie, könnte sie sich auch nicht wie eine verhalten?</p>
</blockquote><p>Nein, ich meine, dass die Preisentfaltungsmöglichkeit im Preis selbst enthalten ist. Man muss sich nur darüber bewusst werden, dass der Preis niemals ein Gegenwartskonstrukt ist, sondern immer ein Verhältnis, welches sich aus der Zeit ableitet. So kann es sein, dass die kleinste Information heute keine Wirkung auf den Preis zeigt, aber genau in 427 Tagen dafür sorgt, dass das Zusammenspiel der Steigerungen zu einem plötzlichen Preissturz führt. Die einzige Möglichkeit, die Wellenbewegungen so zu beeinflussen, dass sich der Preis entgegen seines Entfaltungspotentials entwickelt, ist es, das Handelsvolumen so sehr zu verändern, dass den Wellenbewegungen ihre Substanz (Geldeinheiten) entzogen wird. Es müssen also sehr bedeutsame Informationen sein, das Verhältnis muss schwer wiegen.    <br />
  </p>
<blockquote><p>Die debitistische Machttheorie hat was, keine Frage, und ich bin auch<br />
überzeigt, dass sie weit besser die Umstände beschreibt als irgendwas<br />
sonst. Darüber hinaus denke ich aber auch, dass sie nicht vollständig<br />
ist. Ich meine, gerade hier im Gelben sollte man doch wissen, wie gut Elli<br />
mit den Wellen konnte. Dieser Mechanismus ist im Debitismus nicht als<br />
Faktor vertreten.</p>
</blockquote><p>Weil die Wellenbewegungen hinter den Preisen auf dem Debitismus beruhen. Der Debitismus erklärt die Ursache der Bewegungen (Verschuldung), aber nicht deren Richtungen.  </p>
<blockquote><p>Mann muss doch anerkennen, dass es Einflüsse gibt, die<br />
sich außerhalb des Einflussgebietes einer Zentralmacht befinden oder<br />
nicht? Wie könnte man sonst die Wellen erklären?</p>
</blockquote><p>Diese Wellenbewegungen sind ohne Zentralmacht nicht möglich, sind voll und ganz von ihr abhängig. Die Wellenbewegung als solches ist zwar natürlich, aber nicht die Substanz (der Preis), welche durch diese Bewegungen getragen wird.</p>
<blockquote><p>Ergo, auch wenn es Entwicklungen gibt, die systemisch erscheinen und eine<br />
potentielle Zukunft als faktisch unausweichlich brandmarken, so sind sie es<br />
doch nicht, da nicht alle Faktoren bekannt sind, die Einfluss haben werden.</p>
</blockquote><p>Richtig, nur kommt es immer auf die Verhältnismässigkeit der Faktoren an. Man muss halt wissen, dass der Preis eine Entwicklung hat, dass ihm zahlreiche Steigerungen von Wellen zugrunde liegen (Kräfte), gegen die sich äußere Faktoren (Informationen, Ereignisse der Gegenwart) erst einmal behaupten müssen.</p>
<blockquote><p>Da hätte man auch genauso gut während der Kubakrise den Atomaren<br />
Holocaust akzeptieren können. Zum Glück hat man das nicht und auch wenn<br />
der Vergleich etwas hinkt, so bin ich doch optimistisch, dass alles anders<br />
kommen wird als wir uns das Heute ausmalen. Immerhin funktioniert noch<br />
alles, obwohl das GO schon seit fast 10 Jahren beschworen wird und es Heute<br />
ferner denn je erscheint.</p>
</blockquote><p>Das System funktioniert auch, wenn wir hier in DE um tausende Todesopfer aufgrund von gesellschaftlichen Auseinandersetzungen trauern. Oder wenn wir in einen gegenwärtig unvorstellbaren militärischen Konflikt mit der Türkei und weiteren Nationen stehen. Das Machtsystem kann auch funktionieren, wenn Millionen sterben. Die Frage lautet dann nur: Wie definieren wir die Funktionalität? </p>
<p>Herzlichst,</p>
<p>Ashitaka</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439292</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439292</guid>
<pubDate>Mon, 24 Jul 2017 11:51:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ashitaka</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Da verstehe ich etwas nicht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nein. Genauso wie sich auch kein Preis einer Aktie aus einer Stimmung<br />
heraus frei entfaltet, sondern die zukünftige Entfaltungsmöglichkeit zu<br />
jedem gegenwärtigen Augenblick begrenzt ist. Das Potential zur Entfaltung<br />
wohnt bereits im Preis. </p>
</blockquote><p>Also ich hab mir ehrlich gesagt diesen Textabschnitt lange angeschaut und mehrfach gelesen, in der Hoffnung, ihn zu verstehen. Willst du damit sagen, dass eine Aktie nicht mal eben so aus einer Laune heraus von 2€ auf 100€, dann zurück auf 30€ und so weiter springen kann? </p>
<p>Oder meinst du mit Potential einfach, weil es eine Aktie ist und sie einen Preis hat, wohnt ihr das Potential inne, das zu tun, was Aktien nun mal tun? Wäre es keine Aktie, könnte sie sich auch nicht wie eine verhalten?<br />
 </p>
<blockquote><p>Unsere Handlungen basieren allesamt auf zentral verliehenem Potential,<br />
damit zugleich auf Begrenzungen unserer Potentiale. Wir können nicht<br />
einfach, sondern wir &quot;dürfen&quot;, sofern wir befugt sind. Und das auf<br />
unvorstellbar vielen Ebenen unseres Bewusstseins. </p>
</blockquote><p>Die debitistische Machttheorie hat was, keine Frage, und ich bin auch überzeigt, dass sie weit besser die Umstände beschreibt als irgendwas sonst. Darüber hinaus denke ich aber auch, dass sie nicht vollständig ist. Ich meine, gerade hier im Gelben sollte man doch wissen, wie gut Elli mit den Wellen konnte. Dieser Mechanismus ist im Debitismus nicht als Faktor vertreten. Mann muss doch anerkennen, dass es Einflüsse gibt, die sich außerhalb des Einflussgebietes einer Zentralmacht befinden oder nicht? Wie könnte man sonst die Wellen erklären?</p>
<p>Ergo, auch wenn es Entwicklungen gibt, die systemisch erscheinen und eine potentielle Zukunft als faktisch unausweichlich brandmarken, so sind sie es doch nicht, da nicht alle Faktoren bekannt sind, die Einfluss haben werden. <br />
 </p>
<blockquote><p>Die kommenden Verwerfungen müssen akzeptiert werden. Denn ohne sie<br />
würdest du heute nicht an Lösungen denken. </p>
</blockquote><p>Da hätte man auch genauso gut während der Kubakrise den Atomaren Holocaust akzeptieren können. Zum Glück hat man das nicht und auch wenn der Vergleich etwas hinkt, so bin ich doch optimistisch, dass alles anders kommen wird als wir uns das Heute ausmalen. Immerhin funktioniert noch alles, obwohl das GO schon seit fast 10 Jahren beschworen wird und es Heute ferner denn je erscheint.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439246</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439246</guid>
<pubDate>Sun, 23 Jul 2017 14:21:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sojemand</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das System funktioniert, es gibt kein Probleme (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herb,</p>
<blockquote><p><strong>Wir sind am Arsch, wenn wir den Inkompetenten und Korrupten nicht das<br />
Handwerk legen!</strong></p>
<p>Wir sind am Arsch, wenn wir keine anderen Szenarien ermöglichen, wir<br />
sollten was tun und nicht tatenlos zusehen.</p>
</blockquote><p>Wir können nichts gegen ein System unternehmen, durch welches all unsere Handlungen erst ermöglicht werden. Das durch den Laut der einzelnen Menschen sich nicht entfalten könnende Potential wird zwangsläufig wiedervereint (zentralisiert) werden, egal durch wessen Laut. Die Korruption ist in Bezug auf das System eine Illusion. Das System funktioniert tadellos, bis es nicht mehr funktioniert. Mehr ist nicht möglich, denn mehr Potential wird nicht greifbar sein.     </p>
<blockquote><p>Wen wir das nicht schaffen, kriegen wir die verdiente Strafe, wir sollten<br />
ein Feuer in den Menschen entfachen, damit sie langsam kapieren wo wir<br />
stehen!</p>
</blockquote><p>Wir sitzen. Wir sitzen und warten mit den Freuden des durch die Zentralmacht verliehenen Potentials. Niemand steht. Wir sind gefangen in einem System, dass all unsere Ängste und Hoffnungen zugleich erweckt. Das muss erkannt werden. Das ist aufgrund des herrschenden blinden Glaubens schwer vermittelbar.</p>
<blockquote><p>Den wir gestalten unsere Welt in der wir leben selbst. </p>
</blockquote><p>Nein. Genauso wie sich auch kein Preis einer Aktie aus einer Stimmung heraus frei entfaltet, sondern die zukünftige Entfaltungsmöglichkeit zu jedem gegenwärtigen Augenblick begrenzt ist. Das Potential zur Entfaltung wohnt bereits im Preis. </p>
<p>Unsere Handlungen basieren allesamt auf zentral verliehenem Potential, damit zugleich auf Begrenzungen unserer Potentiale. Wir können nicht einfach, sondern wir &quot;dürfen&quot;, sofern wir befugt sind. Und das auf unvorstellbar vielen Ebenen unseres Bewusstseins. </p>
<p>Die kommenden Verwerfungen müssen akzeptiert werden. Denn ohne sie würdest du heute nicht an Lösungen denken. </p>
<p>Herzlichst,</p>
<p>Ashitaka</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439230</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439230</guid>
<pubDate>Sun, 23 Jul 2017 09:00:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ashitaka</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ein mögliches Szenario (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ashitaka,<br />
ganz genau deshalb hab ich mein Posting verfasst! </p>
<p><strong>Wir sind am Arsch, wenn wir den Inkompetenten und Korrupten nicht das Handwerk legen!</strong></p>
<p>Wir sind am Arsch, wenn wir keine anderen Szenarien ermöglichen, wir sollten was tun und nicht tatenlos zusehen.</p>
<p>Wen wir das nicht schaffen, kriegen wir die verdiente Strafe, wir sollten ein Feuer in den Menschen entfachen, damit sie langsam kapieren wo wir stehen!</p>
<p>Den wir gestalten unsere Welt in der wir leben selbst. </p>
<p>Beste Grüße, Herb</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439201</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439201</guid>
<pubDate>Sat, 22 Jul 2017 17:52:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Herb</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Seltsam (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>80% der Menschen werden mit ihrer Freiheit nichts anzufangen wissen. Wir</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>sind Lebewesen die evolutionär auf Fressen finden und nach dem Fressen auf<br />
absolutes Nichtstun vulgo Energiesparen getrimmt sind.</p>
<p>Das ist nicht zutreffend. Das Sein des Menschen unterliegt grundlegenden<br />
angeborenen biologischen Algorithmen wie der Sexualtrieb, der genetische<br />
Egoismus und dem übergeordneten Populationserhalt. Dies führt zur<br />
Erzeugung von möglichst vielen Nachkommen und ist nicht mit <strong>â€žFressen<br />
und dann absolutes Nichtstunâ€œ</strong> vereinbar. Letzteres wird lediglich<br />
durch die mittelalterliche Religionsausübung in Form des Sozialstaats<br />
erzwungen. Dieses Phänomen hat aber nie etwas mit dem natürlichen<br />
triebhaften Sein des Menschen zu tun.</p>
</blockquote><p>Wie schafft die Freizeitindustrie es nicht nur zu überleben, sondern auch so massiv zu wachsen?<br />
Deine Theorie scheint nicht ganz zu stimmen..</p>
<p>Hat es vllt. damit zu tun, dass der Mensch auch noch weitere Triebe, außer &quot;Fressen und Schlafen&quot; hat, die du vergessen hast aufzuzählen?</p>
<p>Beste Grüße, Herb</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439200</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439200</guid>
<pubDate>Sat, 22 Jul 2017 17:47:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Herb</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Implosion und Konflikte im Inneren, militärischer Zwangsdienst statt BGE (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<blockquote><p>Es ist vernünftig anzunehmen, dass sich dieses Bedürfnis nicht<br />
verändern wird. Wie es aber erfüllt wird, das kann keiner voraussagen.<br />
Vielleicht endet die Marktwirtschaft wirklich, weil sich herausstellt, dass<br />
sie untauglich ist, mit diesen Veränderungen mitzuhalten. Das ist sogar<br />
wahrscheinlich, denn wie soll Marktwirtschaft funktionieren, wenn 70% aller<br />
Menschen keine Arbeit mehr haben? Darauf hab ich keine Antwort, genau wie<br />
niemand sonst. Vielleicht ist das BGE nur ein kurzzeitiges Phänomen hin zu<br />
etwas anderem, wer weiß.</p>
</blockquote><p>Ein solches Bedürfnis ist relativ, d.h. vom Systemzustand abhängig. Ob die Marktwirtschaft für immer endet, das wissen wir nicht. Was wir aber wissen, ist, dass ihre gegenwärtige Kapitalbasis (Verschuldung, Rechtsraumfinanzierung) abbrechen wird und was dies für Folgen (gemessen am derzeitigen Machtgefüge) nach sich ziehen wird. Und deshalb kommt nun die Militärunion, werden bei den nächsten Konflikten innerhalb der EU auch französische Kommandos in DE für Ordnung sorgen. Es ist nicht nur wahrscheinlich, dass die Staaten in den kommenden Schwankungsjahren in den Aufrüstungsmodus umschalten (Schocktheraphien, Innere Sicherheit, Verteidigung der Außengrenzen, Ausweitung der Einsätze), es ist bereits einvernehmlich beschlossen. </p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=w_X9Sq26mzM">Opening statement on EU Defence plan in European Parliament <br />
</a><br />
Und die dazu passende Story (der Hilferuf der Bürger) wird kommen.</p>
<p>Die EU wird spätestens durch die kommende militärischen Krise (Zerfall der Nato-Fesseln) zum militärischen Global Player aufsteigen. Das ist die Roadmap. Immer wieder höre ich private Unterhaltungen, die das wichtigste Rad am Wagen (Militär) außer acht lassen, die sich lieber vom Eindruck fesseln lassen, dass die EU sich selbst abschafft, statt sich der Tatsache bewusst zu werden, dass es bereits die Entscheidung gibt. </p>
<p>Aber schon die kommende Deflation wird alle Bedürfnisse und Handlungsmöglichkeiten von millionen EU-Bürgern auf den Kopf stellen, auch die Annahme, dass die Haushalte (EU, Nation, Land, Kommune) oder auch ein BGE über Jahrzehnte finanzierbar sind. Ich erinnere mal an den netten Film &quot;Die kommenden Tage&quot;, der dann heißen wird &quot;Dieses Tage.</p>
<p>Das neue Bedürfnis wird heißen: Sicherheit, Einreihen, Hartes Durchgreifen des Staates gegen die kommenden Staatsfeinde, Kampf gegen EU-Fremde. </p>
<p>Es mag sich diesen Abbruch jeder vorstellen wie er will. Ich will nur erklären, dass es aufgrund des Wandels, den das System vollziehen wird egal sein wird, ob 70% Arbeit haben oder nicht. Denn die Implosion ist Teil des Systems, das Elend im Äußeren und Inneren damit kein Problem in Bezug auf das System. Es ist ein von Debitisten und Machttheoretikern längst erklärtes Scheinproblem, welches rote Tüftler im Wahn der Gleichberechtigungslüge glauben lösen zu müssen. </p>
<p>Oder anders ausgedrückt: Es ist im Sinne des Systems, dass sich in ein paar Jahren Deutsche und Türken (Muslime) im Inneren die Köpfe einschlagen und das Land sich mit immer weiter anwachsenden Konflikten/Opfern (Terror, alles was Kopftuch trägt wird eine Bedrohung) für die Zukunft fit macht. Genau dafür wird die EU hochgerüstet und die Kommando-/Entscheidungsstruktur verändert. </p>
<p>Es kommen Zeiten in denen wir wichtigeres zu tun haben werden, als uns über unsere Freizeit und ein BGE Gedanken zu machen.</p>
<p>EU-Militärunion macht große Erfolge: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=y94R4tt1pfU">https://www.youtube.com/watch?v=y94R4tt1pfU</a></p>
<p>Wer weiß schon von dieser Rede? Wo wird schon informativ darüber berichtet, dass wir solche übereinstimmenden Ergebnisse noch nie nach dem zweiten Weltkrieg gehabt haben, dass die EU sich nun militärisch vereinen wird?! Das militärische Selbstbewusstsein wird nun in den kommenden Jahren zum Top Thema Nr. 1 in allen Medien.</p>
<p>Oder hierlang: <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=422766">http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=422766</a></p>
<p>Herzlichst Grüße an alle BGE-Träumenden,</p>
<p>Ashitaka</p>
<p>PS: Wer keine Arbeit hat, kommt an die Front oder in den militörischen Dienst. Wer BGE will, den stellen sie dann an die Wand.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439194</link>
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<pubDate>Sat, 22 Jul 2017 16:25:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ashitaka</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Es muss noch viel Diskutiert werden (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Ich denke, du befürchtest, dass das derzeitig zu beobachtende <br />
Verhalten <br />
unter den derzeitig herrschenden Umständen, sich mit dem Wegfall des <br />
Arbeitsdrucks exponentiell verschlimmern würde, ohne zu<br />
berücksichtigen, <br />
dass es genau jener Arbeitsdruck ist, der dieses Verhalten erst <br />
fördert<br />
(Realitätsflucht weil man seinen Job hasst und dann in der Freizeit<br />
dieses <br />
Defizit mit Gewalt aufholen will). </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Ja, denn was man noch mehr hassen wird, ist es, die eigene  <br />
Entbehrlichkeit<br />
in Form eines geringen Brosamen monatlich demonstriert zu bekommen. Das<br />
geht mit anlauf in die Hose.</p>
</blockquote><p>Aber merkst du nicht, wie du mit dieser Argumentation genau den Beweis für meine Aussage lieferst? Wenn du das Gefühl der Entbehrlichkeit nicht ertragen kannst, dann doch nur, weil das Selbstwertgefühl einzig auf deinen Status als Berufstätiger ausgerichtet ist. Ohne Beruf, ohne bezahlte Tätigkeit die sozial als angemessen anerkannt ist, bin ich nichts wert. Fällt das weg, dann bin ich nutzloser Abfall. Der besten zwei Sätze, die diese Schizophrenie auf den Punkt bringt sind doch: &quot;Ich hasse Montage&quot; und &quot;Ich kann nicht lange Urlaub machen, weil mir daheim die Decke auf den Kopf fällt&quot;. Und das alles von ein und dem selben Menschen gesagt. Erkennst du, wie widersprüchlich das im Grunde ist?  </p>
<blockquote><blockquote><p>Die gerade weltweit laufenden Versuche und Studien deuten aber auf das <br />
Gegenteil hin. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Wo? Kannst Du mir da welche zukommen lassen? Ich kenne keine. Wenn man<br />
aber als sample irgendwelche Studenten oder von vornherein alternativ<br />
gesinnte Menschen genommen hat, dann glaub ich das gerne. </p>
</blockquote><p>Guck mal hier:</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen">https://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen</a></p>
<p>Dort sind erst mal alle Projekte weltweit aufgeführt. Von Studenten oder Alternativen sehe ich nichts. Ein kleine Zusammenfassung der Ergebinisse:</p>
<p><a href="https://www.google.de/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=8&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0ahUKEwiFsJvE75zVAhXB1hoKHW3cAkEQFghFMAc&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.verhaltensoekonomik.org%2F_storage%2Fasset%2F294244%2Fstorage%2Fmaster%2Ffile%2F10025122%2Fdownload%2FIW-policy-paper_2016-11_Grundeinkommen.pdf&amp;usg=AFQjCNGJkbwCESUmbVZfjr1c5QEMMPXoWw">PDF</a></p>
<p>Die OECD hat sich das auch mal genau angeschaut:</p>
<p><a href="http://www.oecd.org/els/soc/Basic-Income-Policy-Option-2017-Brackground-Technical-Note.pdf">http://www.oecd.org/els/soc/Basic-Income-Policy-Option-2017-Brackground-Technical-Note.pdf</a></p>
<p>Die Finanzierungsfrage ist weiterhin offen.</p>
<p>Aber es gibt hier noch hunderte weiterer Studien zu lesen:</p>
<p><a href="https://scholar.google.de/scholar?q=%22basic+income%22+study&amp;btnG=&amp;hl=de&amp;as_sdt=0%2C5&amp;as_vis=1"><br />
Google Scholar</a></p>
<blockquote><p>Ersteres wird sich fürchte ich nicht wirklich ändern - es sei denn die<br />
Marktwirtschaft endet. Das Verständnis was Werte sind - ja das mag sich<br />
ändern, vielleicht wertet man künftig Facebookfreunde höher als Euros.<br />
Was aber eine Konstante bildet ist der Wunsch nach Besserstellung - und ist<br />
diese ökonomisch nicht zu verwirklichen, so wird ein anderer Weg gesucht<br />
werden. Daher meine Idee mit den eisernen Kreuzen. Die Leute wollen sich<br />
abheben. An der Negation dieses Bedürftnisses wie auch der Negation der<br />
Unterschiedlichen Begabungen von Menschen ist der Komunismus letztendlich<br />
gescheitert. </p>
</blockquote><p>Es ist vernünftig anzunehmen, dass sich dieses Bedürfnis nicht verändern wird. Wie es aber erfüllt wird, das kann keiner voraussagen. Vielleicht endet die Marktwirtschaft wirklich, weil sich herausstellt, dass sie untauglich ist, mit diesen Veränderungen mitzuhalten. Das ist sogar wahrscheinlich, denn wie soll Marktwirtschaft funktionieren, wenn 70% aller Menschen keine Arbeit mehr haben? Darauf hab ich keine Antwort, genau wie niemand sonst. Vielleicht ist das BGE nur ein kurzzeitiges Phänomen hin zu etwas anderem, wer weiß.</p>
<blockquote><p>Ich habe 1995 den Bestseller Globalisierungsfalle gelesen- es kam alles &gt; so<br />
wie darin beschrieben und schlimmer - hat es also was genützt die <br />
Menschen<br />
aufmerksam zu machen? Ich fürchte auch in der Frage der Gestaltung des <br />
BGE<br />
wird man erst die Machtfrage stellen müssen. Freiwillig wird da gar nichts<br />
geschehen. Und der Hintergrund des Machtkampfes wird wahrscheinlich den<br />
meisten Menschen nicht einmal verständlich zu machen sein. </p>
</blockquote><p>Ja, leider. Da bin ich überfragt.</p>
<blockquote><p>Ich würde mich sofort als Erfinder von<br />
Tätigkeiten melden und Vorschläge machen, was andere machen könnten <img src="images/smilies/smile.png" alt=":-)" />.<br />
Z.b. das künstlerische Verfliesen hässlicher Autobahnbrücken und<br />
Leitschienen. Arbeit für tausende Menschen auf Jahre! </p>
</blockquote><p>Das kannst du auch so tun, ohne dass Bedingungen an GE geknüpft sind. Es müssen sich nur Leute finden die das dann auch machen wollen.<br />
 </p>
<blockquote><p>Ich sag nur \&quot;Hornbach - es gibt immer was zu tun\&quot; - Das Geld das die<br />
Menschen beziehen wird immer noch von jemandem erwirtschaftet. Vergiss das<br />
nicht. Und es ist meiner Meinung nach absolut ungerecht und toxisch<br />
obendrein das Nichtstun zu belohnen. Im Gegensatz zu China wird niemand<br />
gezwungen den Besen zu schwingen. Man kann jederzeit was schlaueres machen.<br />
Nur das absolute Nichtstun zu fördern macht keine freie sondern<br />
verblödete Menschen. </p>
</blockquote><p>Ich verstehe den Gedankensprung &quot;BGE = Förderung des Nichtstun&quot; nicht. Wie kommt man darauf? Wenn du faktisch eine Gesellschaft hast, in der 70% keine Arbeit haben, weil es für sie keine Arbeit mehr gibt, völlig unabhängig ob es ein BGE gibt oder nicht, wo wird da was gefördert? Was sollen die denn alle machen? Die sind dann zum Nichtstun gezwungen! Die leben dann alle von Harz4 an der Armutsgrenze und huldigen den wenigen, die noch Arbeit haben und für sie das Geld erwirtschaften? DAS ist sozialer Sprengstoff allererster Güte. </p>
<p>Das ist verhaltenspsychologisch höchst Problematisch. Unser jetziges Wirtschaftssystem erschafft eine Umwelt, in der der Mensch seine Arbeitskraft überflüssig macht und sich dann darüber beschwert, dass er einer Horde Nichtstuer durchfüttern muss? Diese Gedankengänge haben schon Züge einer psychischen Störung.</p>
<blockquote><p>Tätigkeit und soziale Ausdifferenzierung muss auch im BGE stattfinden, <br />
sonst drehen die Leute durch. Wer aussteigen will - 20 Wochenstunden <br />
kann man leicht runterrödeln. </p>
</blockquote><p>Es geht doch nicht um das Aussteigen wollen, sondern um das zwangsläufige Müssen! </p>
<blockquote><blockquote><blockquote><p>Zwang, mit all seinen Folgen die man Heute schon beobachten kann.</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Im Gegenteil. Zwanglosigkeit kann auch negative Folgen haben. Es macht<br />
für mich einen gewaltigen Unterschied, ob sich Menschen komplett <br />
verbiegen<br />
müssen um irgendwie zu überleben oder ob sie einfach ein wenig Druck<br />
haben um sich aufzuraffen. Ich selbst würde zum Beispiel nichts fertig<br />
bekommen, wenn ich nicht Deadlines gesetzt bekäme. Und dabei mache ich<br />
noch etwas, das mich halbwegs erfüllt. Ich möchte nicht wissen wie das <br />
in langweiligen Jobs aussieht. </p>
</blockquote><p>Richtig. Das wird eines der größten Probleme werden denen sich dann jeder stellen muss. Was mache ich? Was will ich? Was fange ich mit meiner Lebenszeit an? Da werden sehr viele in ein tiefes Loch fallen und die Leere in sich erkennen. Zu erkennen, dass man nur ein Abbild dessen war, was man beruflich getan hat, wird eine völlig neue Geisteshaltung fördern.</p>
<blockquote><blockquote><p>OK, zum Schluss noch diese Aussage. Du implizierst damit, dass es <br />
schon einmal sowas gab und die Menschen da gemütlich geplaudert haben. &gt; &gt; Wann? Wo? </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Mit Sichherheit in vorindustriellen Zeiten. Auch noch vor 30, 40 Jahren<br />
ging es wesentlich entspannter zu. Die Verbissenheit und Brutalität kam<br />
über die letzten Jahrzehnte schleichend mit der steigenden<br />
Kompetitivität. Letzten Endes ist es immer eine Balance. Zu Entspannt<br />
schafft Intrigen aus Langeweile. Zu gespannt schafft existentielle<br />
Intrigen. Menschen sind einfach wie sie sind. Das wird ihnen kein<br />
Grundeinkommen austreiben. Man kann nur versuchen die Bedingungen zu<br />
schaffen, die den hässlichen Seiten der Menschlichen Natur möglichst<br />
wenig Raum geben zu wachsen.</p>
</blockquote><p>In vorindustrieller Zeit war das Leben kein Zuckerschlecken. Im Gegenteil. Schau mal hier:</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wochenarbeitszeit">https://de.wikipedia.org/wiki/Wochenarbeitszeit</a></p>
<p>Da war buckeln vom Morgengrauen bis ins Abendrot angesagt, jeden Tag, nur um Essen auf dem Tisch zu haben. Krankheiten, Kriege, Armut, alles Alltäglich und mit 50 biste in Kiste gesprungen weil du dich buchstäblich zu Tode gearbeitet hast. Die gute alte Zeit.</p>
<p>Tatsächlich leben wir Heute in den besten aller Zeiten was Gesundheit, Frieden, Freizeit, Wohlstand und Freiheit angeht. Nie war es besser. Alles andere sind Verklärungen der Vergangenheit denen sämtliche Statistiken widersprechen.<br />
 </p>
<blockquote><p>Nein, weil eine klassenlose Gesellschaft automatisch Unzufriedenheit<br />
generiert. Sie setzt die natürlichen Klassen die sich aus Talent,<br />
Intelligenz etc... immer herausbilden außer Kraft und demotiviert exakt<br />
diejenigen, die eine Gesellschaft tragen. Die Talente laufen davon oder<br />
verweigern sich der Leistung oder es entsteht sofort ein<br />
Schwarzmarkt/Korruption wo sich die alten Hierarchien wieder Geltung<br />
verschaffen. Das erleben wir lustigerweise heute auch. Der Staat wird <br />
mit Unterbelichteten geflutet und die Leistungsträger hauen sang und <br />
klanglos ab. </p>
</blockquote><p>Das nennt man auch Veränderung und ist wohl die einzige Konstante in der Welt. </p>
<blockquote><blockquote><p>Naja, schaut man genau hin, war der Lebensalltag geprägt durch Mangel,<br />
Zensur und Vetternwirtschaft</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Das wird auch so in einer BGE <br />
Gesellschaft sein. </p>
<p>Kommt ja schon in großen Schritten daher. Maas baut ja schon gewaltig<br />
vor. </p>
</blockquote><p>Könnte sein, oder auch nicht.</p>
<blockquote><p>Ich komme viel rum. Es gibt alles. Aber eben nicht überall. Ich habe zum<br />
Beispiel Industriebetriebe in Familienbesitz gesehen, die ihre <br />
Mitarbeiter vorbildlich behandeln und die Leute dort auch sehr zufrieden <br />
sind. Ich habe<br />
Sweatshops gesehen, wo es genau anders herum ist. Vieles liegt am<br />
Zwischenmenschlichen. Und was das wichtigste m.M. nach ist - die Leute<br />
wollen nicht gleich sein, weil sie nicht gleich sind. Autorität und<br />
Hierarchie wird sofort akzeptiert, wenn sie gerechtfertigt ist. (Siehe<br />
Konrad Lorenz) Jeder sucht sich seinen Platz auf der Leiter - und bildet<br />
sich sein Selbstwertgefühl aus der Wertschätzung die er durch Andere<br />
Erhält - die muss aber ehrlich gemeint sein. All diese sozialen<br />
Eigenschaften müssen in einem BGE System berücksichtigt werden und so<br />
integriert werden, dass sie der Allgemeinheit nutzen und nicht so wie <br />
heute schaden.</p>
</blockquote><p>Dem stimme ich grundsätzlich zu. Man sieht, es besteht gewaltiger Diskussionsbedarf. Dabei sollte aber nicht aus den Augen verloren werden, dass die Idee des BGE nicht in einem Vakuum existiert und (zumindest meiner Meinung nach) eine (womöglich kurzfristige) Lösung der anrollenden Automation sein kann.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 22 Jul 2017 13:39:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sojemand</dc:creator>
</item>
<item>
<title>antwort (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich denke, du befürchtest, dass das derzeitig zu beobachtende Verhalten <br />
unter den derzeitig herrschenden Umständen, sich mit dem Wegfall des <br />
Arbeitsdrucks exponentiell verschlimmern würde, ohne zu berücksichtigen, <br />
dass es genau jener Arbeitsdruck ist, der dieses Verhalten erst fördert <br />
(Realitätsflucht weil man seinen Job hasst und dann in der Freizeit dieses <br />
Defizit mit Gewalt aufholen will). </p>
</blockquote><p>
Ja, denn was man noch mehr hassen wird, ist es, die eigene Entbehrlichkeit in Form eines geringen Brosamen monatlich demonstriert zu bekommen. Das geht mit anlauf in die Hose.</p>
<blockquote><blockquote><p>Die gerade weltweit laufenden Versuche und Studien deuten aber auf das </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Gegenteil hin. </p>
</blockquote><p>
Wo? Kannst Du mir da welche zukommen lassen? Ich kenne keine. Wenn man aber als sample irgendwelche Studenten oder von vornherein alternativ gesinnte Menschen genommen hat, dann glaub ich das gerne. </p>
<blockquote><p>Diese Annahme ist ein non-Problem und so nicht existent. Auch Unternehmer <br />
erhalten das BGE, eben jeder. Die Frage nach dem erwirtschaften muss man <br />
völlig anders stellen. 2019 zum Beispiel steht in Schweden die erste voll <br />
robotische Autofabrik in den Startlöchern. Wer erwirtschaftet hier was? <br />
Siemens baut sie, investiert und Subunternehmer werden sie warten. Der <br />
feuchte Traum des Kapitalismus, die \&quot;Nettogewinnmaschine\&quot; sozusagen. <br />
Niemand erreicht damit aber einen höheren sozialen Status. </p>
</blockquote><p>
Doch. Der Eigentümer der Anlage. </p>
<blockquote><p><br />
Die Frage ist eher, wie sich Unternehmer ausrichten werden, wenn diese <br />
Technik großflächig verfügbar ist. </p>
</blockquote><p>
Wie haben sich die Unternehmer bei der Erfindung des automatischen Webstuhls eingerichtet? Ich halte die gegenwärtigen Entwicklungen - besonders in Bezug auf den Arbeitsmarkt für sehr analog zur industriellen Revolution.</p>
<blockquote><p>2018 wird die Frima \&quot;Desktop Metal\&quot; <br />
eine 3D-Metalldruck Anlage auf den Markt bringen, die 100 mal schneller, <br />
sicherer und präziser arbeitet, als alles, was es Heute gibt. Da kommt der <br />
Tod der CNC Lohnfertiger auf leisen Sohlen heran und alles was man dann <br />
noch braucht, um eine Firma mit 100 Mann und zig Millionen teurer Technik <br />
zu ersetzen ist eine kleine robotische Straße, die die Fertigteile bewegt, <br />
reinigt und verpackt. Wo ist in diesem Bild der Unternehmer und was <br />
unterscheidet ihn von jedem anderen beliebigen Menschen außer der <br />
Tatsache, dass sein Name auf dem Gewerbe steht?</p>
</blockquote><p>
Er muss erstens die Anlage auf eigenes Risiko kaufen, er muss dafür sorgen dass sie rennt und vor allem er muss das Zeug, das die Anlage herstellt irgendjemandem andrehen - und oftmals muss er eine gute Idee haben, wie er Zeug herstellt, dass jemand haben will. Das wird sich nicht ändern. Dies in einer Person vereint können nicht viele. Daher gibt es auch nicht viele Unternehmer. </p>
<blockquote><p>Das, was einen Unternehmer <br />
Heute ausmacht, wird sich radikal verändern, genauso wie die Art, wie <br />
Werte erwirtschaftet werden und obendrauf das Verständnis, was \&quot;Werte\&quot; <br />
überhaupt sind. </p>
</blockquote><p>
Ersteres wird sich fürchte ich nicht wirklich ändern - es sei denn die Marktwirtschaft endet. Das Verständnis was Werte sind - ja das mag sich ändern, vielleicht wertet man künftig Facebookfreunde höher als Euros. Was aber eine Konstante bildet ist der Wunsch nach Besserstellung - und ist diese ökonomisch nicht zu verwirklichen, so wird ein anderer Weg gesucht werden. Daher meine Idee mit den eisernen Kreuzen. Die Leute wollen sich abheben. An der Negation dieses Bedürftnisses wie auch der Negation der Unterschiedlichen Begabungen von Menschen ist der Komunismus letztendlich gescheitert. </p>
<blockquote><blockquote><p>Wenn sie über einen Ticken Menschenkenntnis verfügen, werden sie es <br />
daher eher als Sklavensystem einführen zu ihrem eigenen Machterhalt und </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>um &gt; &gt; Opposition ausschließen zu können. &gt; &gt; Ich bin trotzdem Optimist und hoffe. </p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Da bin ich allerdings ganz bei dir. Deshalb ist es Heute wichtiger denn </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>je, den Leuten aufzuzeigen, wohin die Reise gehen kann und wohin sie auf <br />
keinen Fall gehen sollte. Aber um das zu schaffen, muss man sich selbst <br />
klar darüber werden, um welche Tragweite es sich handelt. Zweifellos wird <br />
es Bemühungen geben, es auf Machterhalt zu trimmen, aber ob das Erfolg hat <br />
wird davon abhängen, wie viele dabei passiv zuschauen werden. </p>
</blockquote><p>
Ich habe 1995 den Bestseller Globalisierungsfalle gelesen- es kam alles so wie darin beschrieben und schlimmer - hat es also was genützt die Menschen aufmerksam zu machen? Ich fürchte auch in der Frage der Gestaltung des BGE wird man erst die Machtfrage stellen müssen. Freiwillig wird da gar nichts geschehen. Und der Hintergrund des Machtkampfes wird wahrscheinlich den meisten Menschen nicht einmal verständlich zu machen sein. </p>
<blockquote><blockquote><p>Aber ich würde ein Grundeinkommen an Bedingungen knüpfen: Gib der <br />
Gesellschaft etwas zurück, dafür dass sie dich durchfüttert. <br />
Also genau das, was wir Heute auch schon machen? </p>
</blockquote></blockquote><p>
Ich bin verpflichtet, der </p>
<blockquote><p>Gesellschaft etwas zurück zu geben, weil sie mich durchfüttert. Ich bin <br />
verpflichtet, arbeiten zu gehen und Werte zu erwirtschaften um meine <br />
Gegenleistung (Geld) zu bekommen, mit dem ich dann ernähren kann. Wo ist <br />
der Unterschied? </p>
</blockquote><p>
Der Unterschied ist, dass ich dem Amt sagen kann, was ich machen will - und es dann auch selbst machen kann. Ohne Demütigung. Ich muss mich nicht bei irgendwem untertänigst bewerben sondern ich muss nur nachweisen können, dass meine Tätigkeit der Gesellschaft einen Nutzen bringt und das ich es auch wirklich tue. Geschätzt die Hälfte der Menschen wird eine Idee haben, die andere wird sich die Tätigkeit bei existierenden Vereinen wie aus einem Menu aussuchen. Ich würde mich sofort als Erfinder von Tätigkeiten melden und Vorschläge machen, was andere machen könnten <img src="images/smilies/smile.png" alt=":-)" />. Z.b. das künstlerische Verfliesen hässlicher Autobahnbrücken und Leitschienen. Arbeit für tausende Menschen auf Jahre! </p>
<blockquote><blockquote><blockquote><p>wird der Park gefegt. Bei Nichterscheinen gibts keine Kohle. Bei </p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>Fleissig &gt; &gt; sein, tollen Ideen, Engagement gibts ein eisernes Kreuz oder die </p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Beförderung zum Oberfeger, Superfeger, Feger der Woche. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Echt jetzt, das klingt 1 zu 1 nach China, wo Kolonnen von Chinesen morgens &gt; die Autobahnen kehren weil sie sonst nichts zu tun hätten. Jemand zur </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Arbeit zwingen, auch wenn es keine gibt. Das hat mit Freiheit nichts zu <br />
tun. </p>
</blockquote><p>Ich sag nur \&quot;Hornbach - es gibt immer was zu tun\&quot; - Das Geld das die Menschen beziehen wird immer noch von jemandem erwirtschaftet. Vergiss das nicht. Und es ist meiner Meinung nach absolut ungerecht und toxisch obendrein das Nichtstun zu belohnen. Im Gegensatz zu China wird niemand gezwungen den Besen zu schwingen. Man kann jederzeit was schlaueres machen. Nur das absolute Nichtstun zu fördern macht keine freie sondern verblödete Menschen. </p>
<blockquote><blockquote><p>Tätigkeit und <br />
soziale Ausdifferenzierung muss auch im BGE stattfinden, sonst drehen </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>die Leute durch. Wer aussteigen will - 20 Wochenstunden kann man leicht </p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>runterrödeln. <br />
Zwang, mit all seinen Folgen die man Heute schon beobachten kann.</p>
</blockquote></blockquote><p>Im Gegenteil. Zwanglosigkeit kann auch negative Folgen haben. Es macht für mich einen gewaltigen Unterschied, ob sich Menschen komplett verbiegen müssen um irgendwie zu überleben oder ob sie einfach ein wenig Druck haben um sich aufzuraffen. Ich selbst würde zum Beispiel nichts fertig bekommen, wenn ich nicht Deadlines gesetzt bekäme. Und dabei mache ich noch etwas, das mich halbwegs erfüllt. Ich möchte nicht wissen wie das in langweiligen Jobs aussieht. </p>
<blockquote><blockquote><blockquote><p>Und man kann sich, ja man soll sich nach seinen Interessen </p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>engagieren - jedem Park sein gratis Fitnesscoach, Wächter, Hundetrainer, &gt; &gt;Kinderbetreuer whatever. Hauptsache man tut was sinnvolles. <br />
Also _kann_ oder _soll_ man? Freiwillig oder Zwang? Man kommt immer wieder &gt; darauf zurück.</p>
</blockquote></blockquote><p>
 &gt; &gt; &gt; Die </p>
<blockquote><blockquote><p>Gesellschaft wäre eine bessere, sicherere und die Menschen kämen in <br />
gemütlichen Beschäftigungsverhälntissen auch wieder zum Plaudern. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
OK, zum Schluss noch diese Aussage. Du implizierst damit, dass es schon <br />
einmal sowas gab und die Menschen da gemütlich geplaudert haben. Wann? Wo? </p>
</blockquote><p>Mit Sichherheit in vorindustriellen Zeiten. Auch noch vor 30, 40 Jahren ging es wesentlich entspannter zu. Die Verbissenheit und Brutalität kam über die letzten Jahrzehnte schleichend mit der steigenden Kompetitivität. Letzten Endes ist es immer eine Balance. Zu Entspannt schafft Intrigen aus Langeweile. Zu gespannt schafft existentielle Intrigen. Menschen sind einfach wie sie sind. Das wird ihnen kein Grundeinkommen austreiben. Man kann nur versuchen die Bedingungen zu schaffen, die den hässlichen Seiten der Menschlichen Natur möglichst wenig Raum geben zu wachsen. </p>
<blockquote><p>Ich bin ja ein Fan von alten DDR Geschichten die ich meinen Kollegen bei <br />
jeder Gelegenheit aus den Rippen leiere. Oberflächlich betrachtet könnte <br />
man meinen, dass damals diese Kriterien erfüllt waren, oder nicht? </p>
</blockquote><p>Nein, weil eine klassenlose Gesellschaft automatisch Unzufriedenheit generiert. Sie setzt die natürlichen Klassen die sich aus Talent, Intelligenz etc... immer herausbilden außer Kraft und demotiviert exakt diejenigen, die eine Gesellschaft tragen. Die Talente laufen davon oder verweigern sich der Leistung oder es entsteht sofort ein Schwarzmarkt/Korruption wo sich die alten Hierarchien wieder Geltung verschaffen. Das erleben wir lustigerweise heute auch. Der Staat wird mit Unterbelichteten geflutet und die Leistungsträger hauen sang und klanglos ab. </p>
<blockquote><p>Naja, schaut man genau hin, war der Lebensalltag geprägt durch Mangel, <br />
Zensur und Vetternwirtschaft. Das wird auch so in einer BGE Gesellschaft sein. </p>
</blockquote><p>Kommt ja schon in großen Schritten daher. Maas baut ja schon gewaltig vor. </p>
<blockquote><p>Die Menschen erinnern sich nun mal gerne an <br />
die guten Dinge und all die schlechten werden vergessen. Ja, die <br />
Arbeitsverhältnisse waren \&quot;gemütlich\&quot; und es wurde viel geplaudert, aber <br />
der Satz \&quot;wir hatten ja nix\&quot; charakterisiert die wahren Umstände aber am &gt; besten. </p>
</blockquote><p>SO ist es. Und sie hatten nichts, weil niemand die Möglichkeit hatte sich durch Leistung mehr zu schaffen und somit von der Masse abzuheben. Und damit waren alle arm. </p>
<blockquote><p><br />
Tatsächlich gab es noch nie die von dir implizierten Arbeitsumstände und <br />
das ist ein allgemeines kognitives Problem bei so vielen Dingen, \&quot;die so <br />
sein müssten\&quot;. Sei es \&quot;wieder ein selbstbestimmtes und aufrechtes <br />
Deutschland\&quot; oder \&quot;wieder faire Löhne\&quot; oder \&quot;eine offene Gesprächskultur\&quot; &gt; etc. such dir was aus. </p>
</blockquote><p>Ich komme viel rum. Es gibt alles. Aber eben nicht überall. Ich habe zum Beispiel Industriebetriebe in Familienbesitz gesehen, die ihre Mitarbeiter vorbildlich behandeln und die Leute dort auch sehr zufrieden sind. Ich habe Sweatshops gesehen, wo es genau anders herum ist. Vieles liegt am Zwischenmenschlichen. Und was das wichtigste m.M. nach ist - die Leute wollen nicht gleich sein, weil sie nicht gleich sind. Autorität und Hierarchie wird sofort akzeptiert, wenn sie gerechtfertigt ist. (Siehe Konrad Lorenz) Jeder sucht sich seinen Platz auf der Leiter - und bildet sich sein Selbstwertgefühl aus der Wertschätzung die er durch Andere Erhält - die muss aber ehrlich gemeint sein. All diese sozialen Eigenschaften müssen in einem BGE System berücksichtigt werden und so integriert werden, dass sie der Allgemeinheit nutzen und nicht so wie heute schaden.</p>
<p>-Textende-</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439173</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439173</guid>
<pubDate>Sat, 22 Jul 2017 10:56:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>re-aktionaer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Die mittelalterliche Religionsausübung in Form des Sozialstaats und dessen Abgabenlasten (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo re-aktionaer.</p>
<blockquote><p>80% der Menschen werden mit ihrer Freiheit nichts anzufangen wissen. Wir sind Lebewesen die evolutionär auf Fressen finden und nach dem Fressen auf absolutes Nichtstun vulgo Energiesparen getrimmt sind.</p>
</blockquote><p>Das ist nicht zutreffend. Das Sein des Menschen unterliegt grundlegenden angeborenen biologischen Algorithmen wie der Sexualtrieb, der genetische Egoismus und dem übergeordneten Populationserhalt. Dies führt zur Erzeugung von möglichst vielen Nachkommen und ist nicht mit <strong>â€žFressen und dann absolutes Nichtstunâ€œ</strong> vereinbar. Letzteres wird lediglich durch die mittelalterliche Religionsausübung in Form des Sozialstaats erzwungen. Dieses Phänomen hat aber nie etwas mit dem natürlichen triebhaften Sein des Menschen zu tun.</p>
<p>Die Abgabenlast beträgt zur Zeit 54,6 %. <strong>Dieses Abgabevolumen zugunsten einer Sozialaristokratie, die den mittelalterlichen Ablass nach Art des Vampirs aus dem Kirchenvolk saugt, unterdrückt die natürlichen biologischen Algorithmen und führt dann zu dem Phänomen â€žFressen finden und absolutes Nichtstunâ€œ.</strong> Dies ist aber vom rückständigen Steuer- und Sozialabgabensystem erzwungen und nicht die Wirklichkeit. Quelle zur Abgabenlast:</p>
<p><a href="https://finanzmarktwelt.de/ab-morgen-arbeitet-der-steuerzahler-endlich-fuer-die-eigene-tasche-von-1-euro-bleiben-nur-454-cent-64003/"><strong>Ab morgen arbeitet der Steuerzahler endlich für die eigene Tasche â€“ von 1 Euro bleiben nur 45,4 Cent</strong></a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=439172</link>
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<pubDate>Sat, 22 Jul 2017 10:53:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Yellow++</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schlussfolgerungen basierend auf fehlerhaften Annahmen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>So sehr ich gerne Deine Vision teilen würde - 80% der Menschen werden mit<br />
ihrer Freiheit nichts anzufangen wissen. Wir sind Lebewesen die<br />
evolutionär auf Fressen finden und nach dem Fressen auf absolutes<br />
Nichtstun vulgo Energiesparen getrimmt sind. Die meisten Menschen werden<br />
dieser Neigung - sprich ihrem inneren Schweinehund erliegen und verblöden,<br />
verfetten, sich versaufen oder in einer der billigen Illusionsmaschinen<br />
Drogen oder Gaming enden. </p>
</blockquote><p>Also so wie jetzt auch schon? All das machen die Leute doch längst, aus genau den von den dir angeführten Gründen. Party am Wochenende bis ins Koma, saufen nach der Arbeit in der Kneipe, Drogenmissbrauch aller Orten, Übergewicht ist epidemisch (naja, bei uns noch nicht so arg). Alles längst schon passiert und die Gesellschaft funktioniert immer noch recht gut.</p>
<p>Ich denke, du befürchtest, dass das derzeitig zu beobachtende Verhalten unter den derzeitig herrschenden Umständen, sich mit dem Wegfall des Arbeitsdrucks exponentiell verschlimmern würde, ohne zu berücksichtigen, dass es genau jener Arbeitsdruck ist, der dieses Verhalten erst fördert (Realitätsflucht weil man seinen Job hasst und dann in der Freizeit dieses Defizit mit Gewalt aufholen will).</p>
<p>Die gerade weltweit laufenden Versuche und Studien deuten aber auf das Gegenteil hin.</p>
<blockquote><p>Wenige werden mit dem BGE sinnvolles schaffen und<br />
glücklich werden - und traue mich wetten - exakt jene Leute die das BGE<br />
gut nützen könnten, werden die Leute sein, die just kein BGE beziehen<br />
sondern selbiges als selbstständige Unternehmer erwirtschaften - weil <br />
sie die Selbstdisziplin haben und weil sie als Zahler naturgemäß einen  &gt; höheren sozialen Status erringen können.</p>
</blockquote><p>Diese Annahme ist ein non-Problem und so nicht existent. Auch Unternehmer erhalten das BGE, eben jeder. Die Frage nach dem erwirtschaften muss man völlig anders stellen. 2019 zum Beispiel steht in Schweden die erste voll robotische Autofabrik in den Startlöchern. Wer erwirtschaftet hier was? Siemens baut sie, investiert und Subunternehmer werden sie warten. Der feuchte Traum des Kapitalismus, die &quot;Nettogewinnmaschine&quot; sozusagen. Niemand erreicht damit aber einen höheren sozialen Status. </p>
<p>Die Frage ist eher, wie sich Unternehmer ausrichten werden, wenn diese Technik großflächig verfügbar ist. 2018 wird die Frima &quot;Desktop Metal&quot; eine 3D-Metalldruck Anlage auf den Markt bringen, die 100 mal schneller, sicherer und präziser arbeitet, als alles, was es Heute gibt. Da kommt der Tod der CNC Lohnfertiger auf leisen Sohlen heran und alles was man dann noch braucht, um eine Firma mit 100 Mann und zig Millionen teurer Technik zu ersetzen ist eine kleine robotische Straße, die die Fertigteile bewegt, reinigt und verpackt. Wo ist in diesem Bild der Unternehmer und was unterscheidet ihn von jedem anderen beliebigen Menschen außer der Tatsache, dass sein Name auf dem Gewerbe steht? Das, was einen Unternehmer Heute ausmacht, wird sich radikal verändern, genauso wie die Art, wie Werte erwirtschaftet werden und obendrauf das Verständnis, was &quot;Werte&quot; überhaupt sind. Da rollt eine Veränderung im Selbstverständnis des &quot;Wertseins&quot; auf uns zu, die auf den Heute noch gültigen Grundlagen nicht zu beantworten sind. Und das wird alles kommen, mit oder ohne BGE. </p>
<p>Alle Befürchtungen ala &quot;dann wird das so oder so werden, weil X ja Y ist&quot; sind aus heutiger Sicht sinnlose Diskussionen, die alle samt auf falschen Prämissen beruhen.</p>
<blockquote><p>Ich bin der festen Überzeugung, dass man ein Grundeinkommen für die 80%<br />
Abgehängten haben wird müssen, wenn man an einem Staat weiterhin<br />
interessiert ist. Andernfalls kommt recht rasch Mafia,Clan und<br />
Bürgerkrieg. Da die bestehenden Eliten in so einer Anarchie auch das<br />
Nachsehen hätten, werden sie es also möglichst billig umsetzen müssen. <br />
Wenn sie über einen Ticken Menschenkenntnis verfügen, werden sie es<br />
daher eher als Sklavensystem einführen zu ihrem eigenen Machterhalt und um<br />
Opposition ausschließen zu können.<br />
Ich bin trotzdem Optimist und hoffe.</p>
</blockquote><p>Da bin ich allerdings ganz bei dir. Deshalb ist es Heute wichtiger denn je, den Leuten aufzuzeigen, wohin die Reise gehen kann und wohin sie auf keinen Fall gehen sollte. Aber um das zu schaffen, muss man sich selbst klar darüber werden, um welche Tragweite es sich handelt. Zweifellos wird es Bemühungen geben, es auf Machterhalt zu trimmen, aber ob das Erfolg hat wird davon abhängen, wie viele dabei passiv zuschauen werden.</p>
<blockquote><p>Aber ich würde ein Grundeinkommen an Bedingungen knüpfen: Gib der<br />
Gesellschaft etwas zurück, dafür dass sie dich durchfüttert. </p>
</blockquote><p>Also genau das, was wir Heute auch schon machen? Ich bin verpflichtet, der Gesellschaft etwas zurück zu geben, weil sie mich durchfüttert. Ich bin verpflichtet, arbeiten zu gehen und Werte zu erwirtschaften um meine Gegenleistung (Geld) zu bekommen, mit dem ich dann ernähren kann. Wo ist der Unterschied?</p>
<blockquote><p>Machen wir aus Arbeitsämtern wirklich Arbeitsämter - wofür<br />
interessieren Sie sich? Worin meinen Sie gut zu sein? Wollen sie selber was<br />
in diesem Bereich aufziehen oder sich bei einem der tausenden Vereine<br />
bewerben? Sie wollen gar nichts machen? Da is ein Besen - morgen von 8-12<br />
wird der Park gefegt. Bei Nichterscheinen gibts keine Kohle. Bei Fleissig<br />
sein, tollen Ideen, Engagement gibts ein eisernes Kreuz oder die<br />
Beförderung zum Oberfeger, Superfeger, Feger der Woche. </p>
</blockquote><p>Echt jetzt, das klingt 1 zu 1 nach China, wo Kolonnen von Chinesen morgens die Autobahnen kehren weil sie sonst nichts zu tun hätten. Jemand zur Arbeit zwingen, auch wenn es keine gibt. Das hat mit Freiheit nichts zu tun. </p>
<p>Tätigkeit und</p>
<blockquote><p>soziale Ausdifferenzierung muss auch im BGE stattfinden, sonst drehen die<br />
Leute durch. Wer aussteigen will - 20 Wochenstunden kann man leicht<br />
runterrödeln. </p>
</blockquote><p>Zwang, mit all seinen Folgen die man Heute schon beobachten kann.</p>
<blockquote><p>Und man kann sich, ja man soll sich nach seinen Interessen<br />
engagieren - jedem Park sein gratis Fitnesscoach, Wächter, Hundetrainer,<br />
Kinderbetreuer whatever. Hauptsache man tut was sinnvolles. </p>
</blockquote><p>Also _kann_ oder _soll_ man? Freiwillig oder Zwang? Man kommt immer wieder darauf zurück.</p>
<blockquote><p>Die<br />
Gesellschaft wäre eine bessere, sicherere und die Menschen kämen in<br />
gemütlichen Beschäftigungsverhälntissen auch wieder zum Plaudern.</p>
</blockquote><p>OK, zum Schluss noch diese Aussage. Du implizierst damit, dass es schon einmal sowas gab und die Menschen da gemütlich geplaudert haben. Wann? Wo? Ich bin ja ein Fan von alten DDR Geschichten die ich meinen Kollegen bei jeder Gelegenheit aus den Rippen leiere. Oberflächlich betrachtet könnte man meinen, dass damals diese Kriterien erfüllt waren, oder nicht?</p>
<p>Naja, schaut man genau hin, war der Lebensalltag geprägt durch Mangel, Zensur und Vetternwirtschaft. Die Menschen erinnern sich nun mal gerne an die guten Dinge und all die schlechten werden vergessen. Ja, die Arbeitsverhältnisse waren &quot;gemütlich&quot; und es wurde viel geplaudert, aber der Satz &quot;wir hatten ja nix&quot; charakterisiert die wahren Umstände aber am besten.</p>
<p>Tatsächlich gab es noch nie die von dir implizierten Arbeitsumstände und das ist ein allgemeines kognitives Problem bei so vielen Dingen, &quot;die so sein müssten&quot;. Sei es &quot;wieder ein selbstbestimmtes und aufrechtes Deutschland&quot; oder &quot;wieder faire Löhne&quot; oder &quot;eine offene Gesprächskultur&quot; etc. such dir was aus.</p>
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<pubDate>Sat, 22 Jul 2017 10:00:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sojemand</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Dieses Argument hat was. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Jedoch sind das alte Leute die ihren Platz in der Gesellschaft hatten und ihren Status nicht mehr ändern müssen. Außerdem kommen werden noch genug Arbeiten bleiben, die weder besonders Spass machen noch befriedigend von Maschinen verrichtet werden können. Ich denke da an den Pflegebereich. Menschen zu Aktivität anzuhalten ist m.M. wirklich notwendig - auch heute schon. Man sollte dabei allerdings das Ziel nicht vergessen:<br />
- Existenz der Menschen absichern<br />
- Ökonomische Existenzängste beseitigen<br />
<strong>- Den Menschen eine sinnvolle Aufgabe / Verantwortung / Platz in der Gesellschaft geben </strong><br />
Letzteres halte ich für den wichtigsten Punkt!<br />
Alternativ - Rom - Plebejer - Getreidespenden - Brot und Spiele.</p>
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<pubDate>Sat, 22 Jul 2017 08:34:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>re-aktionaer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Doch, doch es funktionert (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo re-aktionaer,<br />
danke für deinen guten Einwand, ich teile ihn jedoch nicht.<br />
Als lebendes Beispiel, schau dir all die Rentner an, die permanent im &quot;Freizeitstress&quot; sind.</p>
<p>Das Vereinsleben wird aufblühen, jeder Mensch hat Interessen, die kann er dann ausleben und sich in die Dinge einbringen, die ihm am Herzen liegen.<br />
Da hat die Menschheit schon Größeres bewerkstelligt <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /> </p>
<blockquote><p>Aber ich würde ein Grundeinkommen an Bedingungen knüpfen: ... eisernes Kreuz oder die  Beförderung zum Oberfeger, Superfeger, Feger der Woche.</p>
</blockquote><p>Die Menschen verlieren in diesem Fall auch nicht die Selbstachtung, das ist ganz wichtig, aber das regelt sich auch ohne Orden, über die Anerkennung, die sie für ihre Tätigkeit automatisch bekommen, das liegt in der Natur des Menschen.<br />
 <br />
Das Leben wird sich wieder entschleunigen, das haben wir bitter Nötig, siehe den volkswirtschaftlichen Schaden, der entsteht.</p>
<blockquote><p>Ich überlege mir ernsthaft eine Partei und ein Programm zu entwerfen, die<br />
diese Utopie propagiert. Vielleicht weniger zynisch - aber im Kern, glaube<br />
ich ist das der einzige positive Weg den man gehen kann - ach ja - nur mit<br />
dichten Grenzen und absoluter Steuerdisziplin - sonst wird das nämlich<br />
nichts. Konzerne die ihre Gewinne nicht vor Ort versteuern, werden aus dem<br />
Markt ausgeschlossen. Und Maschinenbetriebe werden eine extreme Steuer auf<br />
Gewinne abdrücken müssen, die in etwa die Lohnkosten von früher<br />
kompensieren.</p>
</blockquote><p>Gute Ideen lese ich hier!<br />
Beste Grüße, Herb</p>
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<pubDate>Sat, 22 Jul 2017 03:53:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Herb</dc:creator>
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