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<title>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017 - Hat Euch der Glanz Europas so geblendet ...</title>
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<description>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Hat Euch der Glanz Europas so geblendet ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>... daß Ihr nichts mehr wahrnehmt, am wenigsten Zusammenhänge?</p>
<p>Das kommt so harmlos, ein wenig folkoloristisch daher und enthält dennoch eine für unserer Zeiten hochrelevante Mässitsch, die innereuropäische und folglich anti-transatlantische Zusammenhänge betrifft:</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=_BQ5g4x7YM">https://www.youtube.com/watch?v=_BQ5g4x7YM</a></p>
<p>In diesem Stück, uraufgeführt zu Mailand, komponiert von einem Bäckersohn aus Bergamo, Schüler eines Bayern aus Mendorf (bei Ingolstadt),  wird eingangs auf die bretonisch-französische Geschichte von Tristan und Isolde (*Isotta*, nicht Isetta) Bezug genommen; dreißig Jahre später vom Nazi-Vorläufer Richard Wagner vertont und in München uraufgeführt.</p>
<p>Zu beachten wäre, daß Donizetti das analphabetische Landvolk nicht wie jeder Dreckdemokrat bespuckt  und verhöhnt, sondern als interessierte Zuhörerschaft und Gegenteil eines abgestumpften, amerikanisierten BRDlings präsentiert, der eh schon alles besser weiß, weil es ihm/ihr Lehrer und Fernseher erzählt haben.</p>
<p>Die seelische Noblesse der alten Italiener, Rossini, Bellini, Donizetti, Verdi und Puccini, wäre für unsere Zeit eine Blamage sondergleichen. Zum Glück interessiert sich keine Sau dafür, und so können alle wunschlos glücklich sein, sich lustvoll im demokratischen Fäkaliensumpf zu wälzen.</p>
<p>Den DeutschInnen ist so kannibalisch wohl als wie fünfhundert Säuen.</p>
<p>Na denn, viel Vergnügen!</p>
<p>Tempranillo</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=446518</link>
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<pubDate>Sat, 28 Oct 2017 14:59:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tempranillo</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Europa leuchtete (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Einmal noch Europa leuchten lassen, bevor es untergeht!</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=mG1b7aYx-cY">https://www.youtube.com/watch?v=mG1b7aYx-cY</a></p>
<p>Wir sehen und hören etwas unerhört Intellingentes und Raffiniertes, wie es nur der Alte Kontinent hervorgebracht hat.</p>
<p>Adinas elegische Empfindsamkeit wird von Dottore Dulcamaras Bemerkungen kontrastiert, ironisiert und damit auf das realistische Maß reduziert. Zugleich präsentiert er sich als gerissener Hund, echter Italiener, der den sentimentalen Anfall seines Gegenübers ausnutzt, um ihm etwas anzudrehen: ein Wunderelixier zum Phantasiepreis.</p>
<p>Diese beiden höchst gegensätzlichen Affekte laufen gleichzeitig ab und gleichzeitig erleben wir zwei völlig unterschiedliche Figuren,  die reuevoll  Sentimentale und der pfiffige Realist.</p>
<p>Dottore Dulcamaras Takten (4:03) begegnen wir in Verdis Falstaff wieder, kurz vor dem  *Tutto nel mondo Ã¨ burla*.</p>
<p>Das macht Europa aus: seine die Vielschichtigkeit, immer eine Dimension mehr, was man auch merkt, wenn man einen guten Rotwein verkostet, wobei die Differenziertheit mit den Preisen leider parallel läuft.</p>
<p>Tempranillo</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=446504</link>
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<pubDate>Sat, 28 Oct 2017 12:08:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tempranillo</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ideenbindung als Geltungshierarchie (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Bouvier,</p>
<blockquote><p><br />
Da Frauen mangels relevanter Blutsbande <strong>keine größeren<br />
Gemeinschaften</strong><br />
organisch verfassen können - spätestens ab Städtegründungen -<br />
sowie, weil Frauen sich weder hierarchisch organisieren<br />
noch in hierarchische Strukturen sinnvoll eingliedern können,<br />
übernehmen das ab &quot;dann&quot; Männer.<br />
(Frauen in einer Truppe ist der Witz schlechthin!<br />
Sie können bestenfalls eine bereits von Männern gegründete<br />
&quot;Institution&quot; übernehmen.)</p>
</blockquote><p>
 <br />
Zustimmung!<br />
Und liegt an der veranlagten geschlechtsspezifischen Zuordnung  zu Dominanzhierarchie;- und Geltungshierachiemustern :</p>
<p>â€žWeibliche Dominanz ist bei Säugetieren die Ausnahme und bisher nur für Tüpfelhyänen, zahlreiche Lemuren und â€“ in Grenzen â€“ Bonobos belegt. â€“ Humanethologische Untersuchungen zur Ausbildung von Rangordnungsstrukturen wurden vielfach an Kindergruppen durchgeführt (Humanethologie). Dabei zeigte sich, daß ranghohe Kinder in Spielgruppen (Peer) zwar über ein gewisses Maß an Bereitschaft zu aggressiven Auseinandersetzungen verfügen, sich aber auch durch Kreativität auszeichnen, häufig Initiatoren von Spielen sind, Aktivitäten organisieren und bestimmen, schlichtend eingreifen, Kinder, die im Rang unter ihnen stehen, unterstützen und verteidigen usw. Es haben sich auch geschlechtstypische Unterschiede herauskristallisiert (geschlechtstypische Verhaltensweisen): Jungen tragen ihre Rangordnung durch Imponieren, Drohen, gegebenenfalls auch durch Handgreiflichkeiten aus (Bully-Verhalten), wodurch sich nach kurzer Zeit eine auf aggressiver Dominanz beruhende Rangordnung innerhalb der Gruppe einstellt, die â€“ einmal etabliert â€“ recht stabil bleibt. Die Festlegung der Rangordnung innerhalb von Mädchengruppen ist weniger körperlich. Vielmehr wird die Hierarchie durch Kritisieren, Verweigern der Gefolgschaft, Geben von Ratschlägen, Hinwegsetzen über Anordnungen, Rückzug aus Aktivitäten, Herabsetzen anderer usw. erreicht, also mittels indirekter Strategien. Die Rangfestlegung dieser Geltungshierarchie ist bedeutend komplizierter als bei Jungen, schwerer durchschaubar und weniger klar geregelt. Sie erweist sich als instabiler und konfliktanfälliger als die Dominanzhierarchie innerhalb von Jungengruppen. Treffen Dominanz- und Geltungshierarchie in gemischtgeschlechtlichen Spielgruppen aufeinander, setzen sich Strategien der Dominanzhierarchie durch. aggressive soziale Exploration, Dominanzsexualität, Rangmimikry.â€œ <br />
 Auszug von <a href="http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/rangordnung/55610">http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/rangordnung/55610</a></p>
<p>Wobei die Beschreibungen der Dominanz;- wie der Geltungs Hierachie in diesem Artikel ein wenig ins negative driftet.<br />
 - â€žDominanzâ€œ im Sinne von Vorherrschaft hat schließlich nicht nur mit â€žRunterprügelnâ€œ durch â€žpotente Rüpelâ€œ zu tun, sondern in der idealeren Form sehr viel mit Fähigkeiten. Neben Stärke und Durchsetzungsvermögen eben auch andere Führungsqualitäten ( Intelligenz, Kreativität, Kenntnisse, Erfahrung  ect.)<br />
 - â€žGeltungâ€œ im Sinne von Ansehen, Achtung erwirbt man, ähm frau nicht nur durch â€žweibische Intrigenstrategienâ€œ zum madig machen der Konkurrenz, sondern in der idealeren Form ebenfalls durch Fähigkeiten ( soziale Empathie, Erfahrung, Kenntnisse ect.)</p>
<p>Ich überlege gerade, ob ich nun in typisch weiblicher Ausrichtung die Geltungs Hierachie in positiv Auslegung einfach bei Beidem dran gepappt habe. (Ich hoffe, da widersprechen mir Männer und sehen das auch so, dass gute männliche Führungspersönlichkeiten auch Ansehen erworben haben müssen ) Also â€žGeltungâ€œ durch Persönlichkeits - bezogenes Ansehen. Und sich dann lediglich die Durchsetzungsstrategie unterscheidet. In diesem Sinne müsste man von Dominanz STRATEGIE und Geltungs STRATEGIE sprechen.</p>
<p>Oder, ob es vielleicht so sein könnte, dass diese Geltungshierachie beim Mensch schlicht die Ältere ist und nach wie vor allem hinterlegt ist. Da sie aber zu instabil und in Gruppen über der Dunbarzahl mangels persönlichem Kontakt nicht möglich ist, muss unweigerlich die Dominanzstrategie zum Erhalt der Durchsetzung herhalten. Schon dreimal, wenn es zur Durchsetzung gegenüber einem â€žAußenâ€œ geht. Ob nun bei der Jagd, im Krieg oder gegenüber nicht zur â€žGruppeâ€œgehörenden bündelt Mensch am effektivsten durch Dominanzstrategien.</p>
<p>Das â€žWir- gefühlâ€œ ist Bindungskitt innerhalb der Gruppe in Abgrenzung zu Außen. Als Ideologie, ob nun religiös oder politisch, ersetzt es trügerisch die sozial interagierende Bindungstruktur, die die Geltungshierarchie überhaupt ermöglichte. Die â€žGeltungâ€œ wird der â€žIdeeâ€œ zugeschoben. Die Idee wird zur Hierarchie. Innerhalb solch einer geltenden Ideenhierarchie werden Die leichter â€žmächtigâ€œ, die der Idee besonders stark entsprechen. <br />
Nichts desto trotz ist â€žIdeenhierarchieâ€œ - Geltungshierarchie. Und somit instabil, konfliktanfällig und eben nicht nur  durch Kritisieren, Verweigern der Gefolgschaft, Geben von Ratschlägen, Hinwegsetzen über Anordnungen, Rückzug aus Aktivitäten, Herabsetzen anderer usw. erreicht, also mittels indirekter Strategien <br />
zu erhalten.</p>
<p>Im übrigen gilt die Demokratie, in ihrer ideellen, romantischen Vorstellung, sogar nicht nur gemäß meinem Geschwurbel, sondern offiziell als Geltungs Hierarchie. Ideell soll also dort die Macht zufließen, wo die höchste Geltung, also Ansehen erworben wurde. So dass diese, als von der Mehrheit Beauftragten, ihrem Ansehen gemäß die Geschicke des Landes regeln.</p>
<p>Und wenn man sich nun anguckt, mit welch  s. o. negativ anmutenden â€žDominanzâ€œ;-  und â€žindirekten Strategienâ€œ in Demokratien â€žgearbeitetâ€œ wird, sollten auch Demokratie-gläubige grübeln anfangen. In zunehmendem Maße geht es nicht um tatsächliche Politik gemäß den Geschicken des Landes, sondern um Lobbyismus, Bündelungen ( auch Fraktionszwang ist da so eine überaus bedenkliche Entwicklung ) und allem Voran: DIE IDEE.</p>
<p>( Wobei ich natürlich den hier anwesenden Schweizern bescheinige, dass dort durch die häufigen und direkten Möglichkeiten der Interaktion der Bürger eine stärkere Gruppenkohäsion mit einhergeht, so dass sich die nötigen Durchsetzungsstrategien, um die Leute bei der â€žIdeeâ€œ zu halten abschwächen.)</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Sigrid</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=446444</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=446444</guid>
<pubDate>Fri, 27 Oct 2017 13:12:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sigrid</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Danke für diesen schönen Gedankenaustausch. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Grundsätzlich möchte ich Dir sagen, dass ich Dir in den meisten Dingen zustimme. Bitte meine Ansichten weniger als Konter als als gedankliche Erweiterung zu verstehen. <br />
Ok.... </p>
<blockquote><p>Du hast vmtl. eine gute Ehe. Das sei dir gegönnt. Leider werden aber<br />
heute sehr viele Ehen geschieden. Zumeist nicht aus Spaß, sondern aus<br />
Zerrüttung und um Schlimmeres zu vermeiden. Früher wurden sie nicht<br />
geschieden, aber die Dramen in der Ehe und die komplette Zertörung von<br />
LEBEN liefen trotzdem weiter.</p>
</blockquote><p>
Früher hat man die Ehe weitergeführt und sich irgendeinen Modus Vivendi gesucht um den Partner zu ertragen - die Ehe war Zweckgemeinschaft, so wie man heute einen Job macht, der einem zwar nicht unbedingt gefällt aber ein Einkommen sichert. Ob es schlimmer war? Die Menschen leiden ja auch heute schrecklich bei Trennungen, Einsamkeit etc... <br />
Die meisten Ehen zerbrechen heute an den zwischenmenschlichen Ansprüchen, die die Menschen stellen und an der Austauschbarkeit der Partner, denn er/sie war eben nicht der Erste und wird auch nicht der/die Letzte sein. Irgendwann ist eben das Feuer raus und dann wird eine Seite untreu oder beginnt irgendwelche Eigenschaften des Partners zum Megaproblem aufzublasen. Ehe ist ein Konsumartikel geworden und wenn der Lack ab ist, schmeisst man diesen eben weg.</p>
<blockquote><p><br />
Nach der Ehe stehen viele Frauen vollkommen mittellos da. Zusammen mit<br />
ihren Kindern! Das &quot;Armutsrisiko Alleinerziehung&quot; dürfte dir ja bekannt<br />
sein. Es ist nicht nur die Armut, sondern auch die fehlende geistige<br />
Anregung, die Kinder, die in solchen Situationen groß werden, nicht<br />
unterstützt. </p>
</blockquote><p>
Ja- und wo sind die Erzeuger und die Alimente? Das gehört strenger gehandhabt - ebenso aber auch wieder die Schuldfrage gestellt. Wenn man Kinder hat und der Partner ist nicht gerade kriminell, prügelt, sauft oder ähnliches, dann ist es eben wirklich die Frage ob es nicht verantwortungsvoller ist, zusammenzubleiben.<br />
Viele der &quot;Alleinerzieherinnen&quot; sind auch selber schuld, weil sie bei ihrer Partnerwahl hedonistisch denken und dann eben der Gegenpart ebenso hedonistisch ist. Ein Mann der etwas darstellt und tragfähig ist, lässt sich auch nicht wie ein Toyboy behandeln und ist vielleicht bisweilen etwas &quot;langweilig&quot; - dafür aber eben solide.  </p>
<blockquote><p><br />
Aber zum WARUM und der fehlenden &quot;Förderung&quot;.</p>
<p>Besonders in den Großstädten besteht der größte Teil der Frauen, die<br />
NICHT IN DEN ARBEITSPROZESS eingebunden sind, aus bildungsfernen<br />
Migrantinnen mit vielen Kindern. Diese Kinder bekommen zu einem hohen<br />
Ausmaße ihre &quot;Erziehung&quot; von den &quot;heimerziehenden&quot; Müttern und aus dem<br />
Ausland finanzierten &quot;Predigern&quot;. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass<br />
die Erziehungs-Ziele oft nicht mit den Zielen des &quot;Staates&quot; in dem sie<br />
leben, übereinstimmen. Dazu kommen Menschen aus dem deutschen Prekariat,<br />
die oft auch keiner Arbeit nachgehen, weil die &quot;Kenntnisse&quot; nicht reichen<br />
oder die &quot;Motivation&quot;. Kinder sind auch dort oft mehr vorhanden, als in den<br />
Schichten des &quot;Bürgertums&quot;, oft von mehreren Vätern. Die Sozialarbeiter<br />
sind zumeist beständiger &quot;Gast&quot; in diesen Umgebungen.</p>
</blockquote><p>
Das war schon immer so - arm, viele Kinder. Grundsätzlich hast Du aber recht - das sind die falschen, das sollte nicht so sein.</p>
<blockquote><p><br />
Diese Frauen bekommen selbstvertändlich alle Mütterrenten für ihre<br />
Kinder (Die Nachkriegsgeneration übrigens nicht!). Natürlich vollkommen<br />
ohne die Forderung, dass  die &quot;Kinder&quot;, die sie geboren und erzogen haben,<br />
einen Beitrag für die Gesellschaft erbringen. Wie denn auch? Wie sollen<br />
solche Frauen Kinder entsprechend erziehen können? Bildug und Ausbildung<br />
fangen IMMER zu Hause an. Insofern ist der einzige Ansatz immer die<br />
&quot;Bildung, Ausbildung, Emanzipation&quot; der Mütter. Deine Großmutter war<br />
emanzipiert, obwohl sie das Wort nicht kannte.</p>
</blockquote><p>Wir haben in Österreich ein sehr sinnvolles Fördersystem - den Mutter- Kind- Pass. Hierbei geht es um essentielle Untersuchungen in den ersten Jahren. Kommt man diesen nicht nach, wird Kindergeld gekürzt. Es wäre m.M. nach eine sehr gute Sache das Programm auszuweiten. So könnte man das von Dir angeführte Dilemma teilweise beheben. Sprachstand, Kurse, etc.. etc.. für alles gibts Erziehungspunkte und Geld. Es gibt ein Minimum und Bonus für besondere Aktivitäten - vielleicht auch Gutscheine für Kulturaktivitäten, Instrument lernen etc... </p>
<blockquote><p><br />
Nur zur Erinnerung: Jeder &quot;arbeitende&quot; Mensch &quot;fliegt&quot; raus aus der Firma,<br />
wenn er nicht die entsprechenden &quot;Resultate&quot; bringt. Im Sozialbereich und<br />
bei der Kindererziehung gilt das nicht! </p>
</blockquote><p>
Einerseits voll bei Dir, andererseits sollte man vorsichtig mit &quot;Resultaten&quot; sein, weil Kinder Individuen sind und nicht der Logik input=output folgen. Ich denke man muss da sehr gut schauen, inwieweit man die Erziehungsarbeit vorschreibt und wo man freie Hand lässt. </p>
<blockquote><p><br />
Und jetzt kannst du hochrechnen. Deine 2 Kinder machen den Braten nicht<br />
fett.<br />
Der Fortpflanzungszyklus gerade der von mir genannten Schichten ist<br />
erheblich schneller als der der Schichten, die du beschreibst. </p>
</blockquote><p>
War schon immer so. Die Frage ist, was kann man aus den Kindern rausholen, wie weit kann man sie fördern. Der Zyklus des sozialen Aufstiegs muss erhalten bleiben. Ob das mit diesen Menschen möglich ist weiss ich nicht. Mit den Zuwanderern des 19.Jhdts hat es funktioniert. Waren allerdings nicht aus Afrika sondern aus Böhmen und Galizien.</p>
<blockquote><p>Es<br />
hat einen Grund, warum die Firmen keine Lehrlinge mehr bekommen und warum<br />
die UNO bezüglich des Bildungssystems in Europa Alarm schlägt.</p>
</blockquote><p>Ja - das ist ein Brocken der nicht so einfach zu lösen ist. Es gibt nicht nur bei sozialen Systemen keine &quot;Qualitätskontrolle&quot;, es gibt diese auch bei Genomen nicht und ich halte das für einen ebenso wichtigen Faktor und habe keine Antwort, wie man mit diesem Problem in einer ethisch verantwortlichen Weise umgeht. Einerseits weil wir diesen Faktor weder verstehen noch zu untersuchen gewillt sind, andererseits weil Veranlagung sich der Idee der Gerechtigkeit und Gleichberechtigung verweigert und daher unsere ethischen Grundsätze in Frage stellt.</p>
<blockquote><p><br />
Ältere Studien aus den USA haben übrigens aufgezeigt, dass Kinder von<br />
&quot;arbeitenden&quot; Müttern, also &quot;Nichthausfrauen&quot; erheblich selbständiger<br />
sind, als Kinder von Hausfrauen. Warum.... darüber wollen wir lieber nicht<br />
diskutieren. </p>
</blockquote><p>
Liegt doch auf der Hand, dass ein Kind um das man sich weniger kümmert sich selber kümmern lernt. Die einen Kinder werden dann eben selbstständig, die anderen kommen vielleicht auf die schiefe Bahn, weil man sie nicht wahrgenommen hat.</p>
<blockquote><p><br />
Eine meiner Schwestern hat 7 Kinder großgezogen. Keines von denen hat<br />
eine großartige Hausaufgabenbetreuung benötigt. Sie alle haben ein<br />
Studium abgeschlossen und arbeiten in den entsprechenden Berufen.</p>
</blockquote><p>
Na gratuliere - hat die Schwester Glück gehabt. Und wenn eines der Kinder eine benötigt hätte? </p>
<blockquote><p><br />
Meine Adoptivtochter mußte ich lerntechnisch natürlich &quot;betreuen&quot;. Sie<br />
kam mit einer fremden familiären Sozialisation aus einer anderen Kultur<br />
und hat 3 Schulklassen übersprungen (sie wollte das), damit sie mit<br />
GLEICHALTRIGEN zusammen lernen konnte. Aber das ist eine andere Sache. So<br />
habe ich zumindest Teile des Abiturs nochmals gemacht. <img src="images/smilies/smile.png" alt=":-)" />) - Natürlich<br />
habe ich &quot;nebenher&quot; auch immer noch gearbeitet, allerdings selbständig und<br />
trotz erheblichem Druck und unter schwierigen Bedingungen &quot;selbstbestimmt&quot;.<br />
Und das dürfte sich trotz aller Mühe anders anfühlen als die von dir<br />
beschriebenen Szenarien.</p>
</blockquote><p>
Und wer will das und warum sollte man es wollen. Die meisten Leute wollen eine Aufgabe und Vorgaben die sie abarbeiten können. Darauf werden sie von klein an domestiziert, das tun sie dann auch fleißig (das sind dann die guten Schüler und Akademiker, wie ich sie überall sehe). Diese Nutzmenschen bilden den arbeitenden Teil unserer Gesellschaft. Würde man sie nicht daraufhin konditionieren, würden sie herumsitzen und nichts tun. Kann man in Afrika sehr schön sehen, wenn man denn hinfährt. Der andere Teil sind die ganz wenigen, die von sich aus die Hummeln im Hintern haben und Aktivitäten setzen und neues in die Welt bringen. Ohne diese würde nichts geschehen. Man muss die Menschen nicht ändern, man muss nur die Rahmenbedingungen schaffen, dass die Menschliche Natur gutes schafft. Selbstständiges initiatives Handeln von allen einzufordern entspricht nicht der Natur der meisten Menschen. Die Rahmenbedingungen zu schaffen dass ihr Verhalten unter Berücksichtigung ihrer Natur allgemein eher gutes zeitigt ist sinnvoll - und im allgemeinen haben traditionelle Gesellschaftsformen dieses Dilemma in der Vergangenheit halbwegs zufriedenstellend gelöst. Wir sollten im Rahmen der uns gesetzten Möglichkeiten (technisch, gesellschaftlich) der Menschlichen Natur wieder Rechnung tragen und unsere Regeln des Miteinander nicht danach ausrichten wie die Menschen sein sollen, sondern wie sie sind - und das beste daraus machen. Das Resultat wird meiner Einschätzung nach eher eine traditionelle Gesellschaftsform sein. Die Verwerfungen die uns bevorstehen - nämlich die Obsoleszenz von 80% der Arbeitskräfte - wird hier ohnehin große Veränderungen bringen. Dies vor Augen frage ich mich auch immer öfter welchen Sinn es hat, meine Kinder unter Zwang zu Nutztieren konditionieren zu lassen, was weder deren Natur entspricht, noch ökonomisch Sinn macht in der Zukunft.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=446378</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=446378</guid>
<pubDate>Thu, 26 Oct 2017 09:16:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>re-aktionaer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das kann ich dir sagen..... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Richtig! Und ich frage mich seit 20 Jahren, warum die Frauenrechtlerinnen<br />
nicht endlich einfordern, dass Kindererziehung als Leistung in die<br />
Rentenberechnugn einfließt. Es ist nämlich eine der wichtigsten<br />
Leistungen für künftige Renten. Da ist aber Stille - denn man will ja die<br />
Melkkühe nicht verschrecken und schön in Abhängigkeit von Arbeit halten.<br />
Ich fürchte das ist alles was hinter der großen Parole der Befreiung der<br />
Frau aus der Abhängigkeit vom Mann steckte. </p>
</blockquote><p>
......................</p>
<blockquote><p>Viele werden einen 450 Euro Job nebenbei machen, da bleibt das Geld in der<br />
Tasche (die Rente wird zwar nicht aufgestockt, aber daran denken sie<br />
nicht).</p>
</blockquote><p>Richtig! Und ich frage mich seit 20 Jahren, warum die Frauenrechtlerinnen nicht endlich einfordern, dass Kindererziehung als Leistung in die Rentenberechnugn einfließt. Es ist nämlich eine der wichtigsten Leistungen für künftige Renten. Da ist aber Stille - denn man will ja die Melkkühe nicht verschrecken und schön in Abhängigkeit von Arbeit halten. Ich fürchte das ist alles was hinter der großen Parole der Befreiung der Frau aus der Abhängigkeit vom Mann steckte.<br />
.................</p>
<p>Du hast vmtl. eine gute Ehe. Das sei dir gegönnt. Leider werden aber heute sehr viele Ehen geschieden. Zumeist nicht aus Spaß, sondern aus Zerrüttung und um Schlimmeres zu vermeiden. Früher wurden sie nicht geschieden, aber die Dramen in der Ehe und die komplette Zertörung von LEBEN liefen trotzdem weiter.</p>
<p>Nach der Ehe stehen viele Frauen vollkommen mittellos da. Zusammen mit ihren Kindern! Das &quot;Armutsrisiko Alleinerziehung&quot; dürfte dir ja bekannt sein. Es ist nicht nur die Armut, sondern auch die fehlende geistige Anregung, die Kinder, die in solchen Situationen groß werden, nicht unterstützt. </p>
<p>Aber zum WARUM und der fehlenden &quot;Förderung&quot;.</p>
<p>Besonders in den Großstädten besteht der größte Teil der Frauen, die NICHT IN DEN ARBEITSPROZESS eingebunden sind, aus bildungsfernen Migrantinnen mit vielen Kindern. Diese Kinder bekommen zu einem hohen Ausmaße ihre &quot;Erziehung&quot; von den &quot;heimerziehenden&quot; Müttern und aus dem Ausland finanzierten &quot;Predigern&quot;. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die Erziehungs-Ziele oft nicht mit den Zielen des &quot;Staates&quot; in dem sie leben, übereinstimmen. Dazu kommen Menschen aus dem deutschen Prekariat, die oft auch keiner Arbeit nachgehen, weil die &quot;Kenntnisse&quot; nicht reichen oder die &quot;Motivation&quot;. Kinder sind auch dort oft mehr vorhanden, als in den Schichten des &quot;Bürgertums&quot;, oft von mehreren Vätern. Die Sozialarbeiter sind zumeist beständiger &quot;Gast&quot; in diesen Umgebungen.</p>
<p>Diese Frauen bekommen selbstvertändlich alle Mütterrenten für ihre Kinder (Die Nachkriegsgeneration übrigens nicht!). Natürlich vollkommen ohne die Forderung, dass  die &quot;Kinder&quot;, die sie geboren und erzogen haben, einen Beitrag für die Gesellschaft erbringen. Wie denn auch? Wie sollen solche Frauen Kinder entsprechend erziehen können? Bildug und Ausbildung fangen IMMER zu Hause an. Insofern ist der einzige Ansatz immer die &quot;Bildung, Ausbildung, Emanzipation&quot; der Mütter. Deine Großmutter war emanzipiert, obwohl sie das Wort nicht kannte.</p>
<p>Nur zur Erinnerung: Jeder &quot;arbeitende&quot; Mensch &quot;fliegt&quot; raus aus der Firma, wenn er nicht die entsprechenden &quot;Resultate&quot; bringt. Im Sozialbereich und bei der Kindererziehung gilt das nicht! </p>
<p>Und jetzt kannst du hochrechnen. Deine 2 Kinder machen den Braten nicht fett.<br />
Der Fortpflanzungszyklus gerade der von mir genannten Schichten ist erheblich schneller als der der Schichten, die du beschreibst. </p>
<p>DAS Einzige, was etwas &quot;retten&quot; könnte, ist dass gut ausgebildete Frauen Kinder bekommen und Beruf und Kinder nicht mehr als Gegensatz sondern als EINE SACHE sehen. </p>
<p>&quot;Geld&quot; alleine für die &quot;Produktion von Menschen&quot; wäre genau das, was NIEMAND eigentlich will.</p>
<p>Wie gesagt, im gesamten Sozialbereich sind die Begriffe &quot;Qualität&quot; und &quot;Qualitätskontrolle&quot; ja Fremdworte, die niemand versteht. Und die RESULTATE einer Handlung sind in diesem Bereich ebenfalls vollkommen nebensächlich. Insofern sagt &quot;Kindererziehung&quot; absolut nichts aus! Zur Zeit sieht die &quot;Kindererziehung&quot; in vielen Fällen so aus, dass die Kinder noch nicht einmal richtig Deutsch können. Alles Weitere spare ich mir. Es hat einen Grund, warum die Firmen keine Lehrlinge mehr bekommen und warum die UNO bezüglich des Bildungssystems in Europa Alarm schlägt.</p>
<p>Ältere Studien aus den USA haben übrigens aufgezeigt, dass Kinder von &quot;arbeitenden&quot; Müttern, also &quot;Nichthausfrauen&quot; erheblich selbständiger sind, als Kinder von Hausfrauen. Warum.... darüber wollen wir lieber nicht diskutieren. </p>
<p>Eine meiner Schwestern hat 7 Kinder großgezogen. Keines von denen hat eine großartige Hausaufgabenbetreuung benötigt. Sie alle haben ein Studium abgeschlossen und arbeiten in den entsprechenden Berufen.</p>
<p>Meine Adoptivtochter mußte ich lerntechnisch natürlich &quot;betreuen&quot;. Sie kam mit einer fremden familiären Sozialisation aus einer anderen Kultur und hat 3 Schulklassen übersprungen (sie wollte das), damit sie mit GLEICHALTRIGEN zusammen lernen konnte. Aber das ist eine andere Sache. So habe ich zumindest Teile des Abiturs nochmals gemacht. <img src="images/smilies/smile.png" alt=":-)" />) - Natürlich habe ich &quot;nebenher&quot; auch immer noch gearbeitet, allerdings selbständig und trotz erheblichem Druck und unter schwierigen Bedingungen &quot;selbstbestimmt&quot;. Und das dürfte sich trotz aller Mühe anders anfühlen als die von dir beschriebenen Szenarien.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=446331</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=446331</guid>
<pubDate>Wed, 25 Oct 2017 14:18:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Olivia</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das Tier im Wir (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>ich kann auch keinen besonderen Unterschied zwischen dem BRD-Wir-Gefühl und dem Weltstaat-Wir-Gefühl erkennen. Der mit hochgezogenen Augenbrauen vorgebrachte Einwand, dann gäbe es eine NWO, zieht bei mir irgendwie nicht.</p>
<p>Ich kann mir sogar einen direktdemokratischen Weltstaat vorstellen, allerdings vermute ich, der wäre in Europa nicht sonderlich beliebt, da nicht von Vorteil (Reichtumserhaltung und so). Vielleicht ja doch.</p>
<p>Hingegen ist das Wir-Gefühl in meinem Umfeld direkt erfahrbar. Auch so eine von unten her aufbauende direktdemokratische Welt ist mir denkbar, würde aber wohl wieder beim Thema Reichtumserhaltung scheitern. So zanken sich die Staaten eben bis zum bitteren Ende.</p>
<p><br />
Mit Gruß vom<br />
Rybezahl.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=446207</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=446207</guid>
<pubDate>Mon, 23 Oct 2017 16:41:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rybezahl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das kann ich fast nicht glauben, dass das in Deutschland nicht geregelt ist (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat:<br />
<strong>Richtig! Und ich frage mich seit 20 Jahren, warum die Frauenrechtlerinnen nicht endlich einfordern, dass Kindererziehung als Leistung in die Rentenberechnugn einfließt. Es ist nämlich eine der wichtigsten Leistungen für künftige Renten. </strong></p>
<p>In der Schweiz wurden Erziehungsgutschriften 1997 eingeführt.</p>
<p>Diese Erziehungsgutschriften werden bei der Berechnung<br />
der AHV/IV mit berücksichtigt. Dies betrifft nicht nur<br />
die Alters- und Invalidenversicherung sondern auch <br />
die Witwen- und Waisenrenten.</p>
<p>Erziehungsgutschiften entstehen mit der Geburt des<br />
ersten Kindes und enden, wenn das jüngste Kind 16 Jahre<br />
alt wird. Bei einem Einzelkind sind das 16 Jahre.</p>
<p><strong>Grundsatz: Die Erziehungsgutschrift entspricht der dreifachen <br />
jährlichen Minimalrente zum Zeitpunkt des Rentenanspruchs.</strong></p>
<p>Die heutige AHV-Minimalrente liegt bei 14.100 CHF, d.h. es werden<br />
3 x 14.100 = <strong>52.300 CHF jährlich </strong>angerechnet.</p>
<p>Diese Gutschriften werden normaler weise für beide Elternteile<br />
halbiert, können aber auch einseitig nur der Frau zugesprochen<br />
werden. Auch bei einer Trennung/Scheidung ist das geregelt.</p>
<p>LG Zürichsee</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=446194</link>
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<pubDate>Mon, 23 Oct 2017 14:57:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zürichsee</dc:creator>
</item>
<item>
<title>das sollte man mit Humor nehmen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo DT!</p>
<p>Die Alte labert Scheiße - das muß nicht weiter kommentiert werden.<br />
Dafür bekommt sie in den Kommentaren auch ordentlich Ballett.</p>
<p>Einen Rat gebe ich der Frau Berg aber dann noch mit, den die geniale Monika Gruber einer anderen Hysterie-Ziege (Jutta Ditfurth) empfahl.</p>
<p><em> Frau Ditfurth, tun sie uns und der ganzen Welt einen Gefallen und machen sie des, was man als alte Achtundsechzigerin so macht: <br />
Fahren sie nach Indien, machen sie eine schöne Ayurweda-Kur <br />
oder machens einen Trommelkurs gegen vaginale Trockenheit, <br />
aber bitte, verschonen sie uns in Zukunft mit ihren geistigen Ergüssen. </em> </p>
<p><img src="images/smilies/euklid.gif" alt="[[euklid]]" /> </p>
<p>mfG<br />
nereus</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=446178</link>
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<pubDate>Mon, 23 Oct 2017 11:59:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>nereus</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ich wette die Dame hält sich für sehr charaktervoll... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Mehr als jeder andere hat der Zappelclown   de  FunÃ¨s damit über die<br />
Deutschen ein vernichtendes Urteil gesprochen, insbesondere deren Frauen.</p>
</blockquote><p>...und erst recht für sehr mitfühlend. Sie würde nicht verstehen, was du sagen willst.</p>
<p>Ich sehe auch keine echte Charakterschwäche bei den Deutschen insgesamt. Mein Blick ist ein anderer: die Deutschen wollen gut sein, sind aber tumbe, ungebildete und gehirngewaschene Trampel. Man sagt ja nicht umsonst: &quot;gut gemacht, ist das Gegenteil von gut gemeint&quot;.</p>
<p>Den Deutschen fehlt es vor allem an einer Diskussionskultur, insbesondere einer politischen. Falls die mal existierte, ist sie mit den diversen Diktaturen verschüttet gegangen. Das und das Parteiensystem, macht sie anfällig für Lagerdenken und Propaganda. Die AfD wurde nicht umsonst im Osten so stark, wo man den Medien viel eher misstraut.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 23 Oct 2017 10:28:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Andudu</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Besser nicht mit der Tür ins Haus fallen, vor allem nicht bei Frauen... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>...ich habe es, nach einigen ernüchternden Versuchen, aufgegeben, meine politische Meinung allzu offen nach außen zu tragen.</p>
<p>Politisch desinteressierte Menschen verstehen sie entweder nicht oder fassen sie falsch auf, weil ihnen das nötige Wissen komplett fehlt, da von den MSM vorenthalten. Diskutieren können und wollen die wenigsten, und Nachteile will ich durch meine Meinung auch nicht haben, schon gar nicht für meine Familie.</p>
<p>Ich beschränke mich aufs widersprechen und nachfragen, wenn z.B. die AfD als Nazipartei bezeichnet wird. Die Erwähnung, man habe ihr Wahlprogramm gelesen und da stände nichts entsprechendes, schüchtert die meisten schon ausreichend ein, weil sie dann i.d.R. schon nicht mehr mitreden können, bzw. genötigt sind, das auch mal anzuschauen.</p>
<p>Man kann auch diskret nachfragen, inwiefern eine Partei, die Demokratie nach Schweizer Vorbild fordert, denn &quot;antidemokratisch&quot; sein soll. Etc.</p>
<p>Man kann viele Leute mit einfachen Fragen, die direkt auf die kognitiven Dissonanzen zielen, schon zum grübeln bringen. Damit ist schon viel gewonnen. Und das ist es auch wert, den Kontakt aufrecht zu erhalten.</p>
<p>Auch wenn Taurec&amp;Co mit ihrem Demokratie-Pessimismus durchaus nicht Unrecht haben, gibt es aktuell keine Alternative dazu. Mehr als die Demokratie zu verbessern und auf Sachfragen zu lenken (direkte Demokratie) bleibt uns nicht. Noch haben wir nicht verloren. Es gilt weiterhin die MSM-Meinungsblasen der Normalos anzubohren und zu kontaminieren, bis sie kollabieren. Der mediale Blätterwald welkt nicht umsonst merklich und auch die anderen Medien spüren den Wind und sind im Panikmodus.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=446170</link>
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<pubDate>Mon, 23 Oct 2017 10:08:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Andudu</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das Wir-Gefühl (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Mein unausgegorener Gedankensplitter:<br />
Selbstverstärkende Rückkopplung  im Henne â€“ Ei- Problem. Die Umstände<br />
formen unseren Charakter und unser Charakter formt unsere Umstände.</p>
</blockquote><p><br />
Hallo Schneider,</p>
<p> Ja genau: Die Umstände drängen unsere Charakterbildung in eine falsche Richtung.</p>
<p>Weil wir die falschen Ziele verfolgen. Ein Ziel ist aber nicht unbedingt eine Ideologie.<br />
Ein Ziel, das auf echten Werten beruht, ist vielmehr ein Kantâ€™scher Imperativ, der <br />
in sich selbst evident ist, weil der Mensch danach bestrebt ist, das eigene Leid zu<br />
vermindern.</p>
<p>Das eigene Leid zu vermindern bedeutet jedoch gleichzeitig das allgemeine Leid<br />
zu vermindern. In einer egoistischen, vereinzelten Gesellschaft, deren Ziel nur<br />
in der eigenen Sicherung der Lebensverhältnisse liegt, spielt das Leid der anderen<br />
jedoch nur eine untergeordnete Rolle.</p>
<p>Ein Wir-Gefühl kann nur dann entstehen, wenn das Ziel darin besteht, die<br />
Lebensumstände aller zu verbessern. Der Materialismus versucht das über<br />
die Verteilung von Geld. Aber Geld ist als Ziel zu wenig. Geld macht eben nicht<br />
glücklich. Das Glück besteht vielmehr darin, einem höheren Ziel zu dienen,<br />
bei dem  es darum geht, Werte zu leben. Was diese Werte sind, haben Kant und<br />
andere längst formuliert. Zum Beispiel auch Rudolph Steiner. </p>
<p>Leider sind die äußeren Bedingungen so, dass wir uns immer noch um<br />
die Futtertröge streiten oder im weiteren Sinne um Statussymbole bemühen,<br />
die echte Werte nur simulieren. Der Materialismus hat eben keine Antworten.<br />
Diese findet man nur im geistigen und seelischen Bereich. Dieser wird<br />
jedoch in die Privatsphäre verschoben und damit eine gesellschaftliche<br />
Veränderung verhindert. </p>
<p>Gruß<br />
nemo</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=446169</link>
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<pubDate>Mon, 23 Oct 2017 09:57:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>nemo</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Unausgegoren! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Mein unausgegorener Gedankensplitter:<br />
Selbstverstärkende Rückkopplung  im Henne â€“ Ei- Problem. Die Umstände<br />
formen unseren Charakter und unser Charakter formt unsere Umstände.</p>
</blockquote><p><br />
Hallo Schneider,</p>
<p>warum sprichst Du für mich? Ist das nicht anmaßend?</p>
<p>Einen Individualisten erkennt man an seiner Selbsteinsicht, die ihn dazu veranlasst, auch seine zweifelhaften Charaktereigenschaften vor sich und anderen offenzulegen. Das macht ihn für sich und andere grundsätzlich angreifbar und schon aus diesem Grund kann er in einer näherungsweise perfekt optimierten Lügenwelt nicht für Höheres bestimmt sein. </p>
<p>Eine zweifelhafte Charaktereigenschaft von mir ist zum Beispiel die Unnachgiebigkeit. Sie veranlasst mich nach zweifelhaften Erfahrungen mit Menschen nun dazu, auf unser Wir-Gefühl zu scheixxen. Hört Ihr, ich scheixxe darauf! </p>
<p>Und ich scheixxe so lange auf unser Wir-Gefühl, bis die Menschen anders geworden sind, also bis ich selbst anders geworden bin. Das kann noch lange dauern oder schnell gehen, nur notgedrungen wird es nicht sein.</p>
<p>Gruß,<br />
vegan</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=446168</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=446168</guid>
<pubDate>Mon, 23 Oct 2017 09:50:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>vegan</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Game Over (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Du wirst sicherlich auch wissen, dass es geschichtlich gesehen eine ganze<br />
Reihe Frauen gegeben hat und noch gibt, die außerordentliche Fähigkeiten<br />
u.a. in den von dir genannten Gebieten hatten und haben.</p>
</blockquote><p>
Freilich. Gab es immer.</p>
<blockquote><p><br />
Diese Frauen kamen aber immer aus den gehobenen oder höchsten Schichten.<br />
Mittelschicht- und Unterschichtfrauen waren diese Wege nicht geebnet bzw.<br />
wenn eine Frau &quot;aus dem Nichts&quot; aufstieg, dann mußte sie schon über sehr<br />
außergewöhnliche Fähigkeiten verfügen. </p>
</blockquote><p>
War es bei Männern anders? Wieviele Unterschichtmänner haben denn den Sprung zum großen Philosophen, Entdecker oder Forscher geschafft? Ich denke, jeder reussiert in seinen Kreisen. Es gab auch erfolgreiche Wirtinnen etc... Meine Ururugroßmutter hat alleine um die Jahrhundertwende ein stattliches Gemüsegeschäft geführt und damit ein kleines Vermögen gemacht. Wäre sie in höheren Kreisen geboren, wer weiss was sie dann gemacht hätte. Es ist also nicht so, dass Emanzipation (das Wort kannte sie wahrscheinlich nicht einmal) schichtspezifisch ist. Nur eine Form von &quot;emanzipierter&quot; Frau war ein Phänomen des gehobenen Bürgertums - die Sufragette.</p>
<blockquote><p>Heute schaut das anders aus. Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie<br />
verheiratete Frauen mit zwei Kindern ihre Zeit &quot;verbringen&quot;. </p>
</blockquote><p>
Ich schon. Sie stecken sie nicht in eine öde Ganztagesschulen sondern lassen sie am Nachmittag nach Hause kommen, sie kochen ein anständiges Mittag und Abendessen und machen mit ihnen die Hausaufgaben. Man kann sagen, sie kümmern sich. Manche vielleicht zu viel. Aber grundsätzlich kann man zwei Kinder schon Tagfüllend erziehen.  </p>
<blockquote><p>Gelinge<br />
gesagt, stelle ich es mir schrecklich vor, denn zwei Kinder zu betreuen ist<br />
wirklich kein &quot;Fulltime-Job&quot;. Aber man kann natürlich die Arbeit &quot;ziehen&quot;.</p>
</blockquote><p>
Man kann es auch als Leben und nicht als Arbeit sehen. Meiner Frau jedenfalls wird dabei nicht langweilig. Sicher könnte man auch halbtags arbeiten - aber warum sollte man, wenn es sich auch ohne ausgeht?</p>
<blockquote><p>Viele werden einen 450 Euro Job nebenbei machen, da bleibt das Geld in der<br />
Tasche (die Rente wird zwar nicht aufgestockt, aber daran denken sie<br />
nicht).</p>
</blockquote><p>
Richtig! Und ich frage mich seit 20 Jahren, warum die Frauenrechtlerinnen nicht endlich einfordern, dass Kindererziehung als Leistung in die Rentenberechnugn einfließt. Es ist nämlich eine der wichtigsten Leistungen für künftige Renten. Da ist aber Stille - denn man will ja die Melkkühe nicht verschrecken und schön in Abhängigkeit von Arbeit halten. Ich fürchte das ist alles was hinter der großen Parole der Befreiung der Frau aus der Abhängigkeit vom Mann steckte. </p>
<blockquote><p>Wenn gut ausgebildete Frauen so etwas &quot;drehen&quot;, dann muss man ihren<br />
Verstand untersuchen. Die Scheidungsgesetze haben sich geändert und die<br />
werden vor dem Nichts stehen, wenn sie sich nicht auf ihren Hintern setzen.</p>
</blockquote><p>Mir ist eine gutausgebildete Frau, die ihre Bildung an Kinder 1:1 weitergibt hundert mal lieber, als wenn ebendiese Frau Kinderlos oder ohne Zeit für ihre Kinder irgendeinen unnötigen, mies bezahlten Verwaltungs- Marketing- Medien- oder Kulturjob macht. Das sind nämlich 90% der Karrieren gebildeter Frauen.<br />
Die alller allerwenigsten schließen zur Spitze ihres Faches auf - auch das aus physiologischen Gründen.<br />
Ich sehe diese Mädels ständig und es kommt einem das Heulen. In ihren 20ern - der besten Gebärzeit - investieren die intelligentesten Frauen und damit jene, die am ehesten Kinder haben sollten, ihre Energien in Scheisse! Ja, Scheisse!  Kunstscheisse, Marketingscheisse, Verwaltungsscheisse. Was für herrliche Kinder könnten diese Mädels in dieser Zeit in die Welt setzen und mit ihrer Bildung zu herrlichen Wesen fördern. Stattdessen machen sie sich selber unglücklich und sitzen dann mit ende 30 als Arbeitsdrohnen in irgeneiner Scheissfirma und bekommen die Torschlusspanik, setzen dann ein Kind mit großen medizinischen Mühen in die Welt und machen sich dann wieder große Vorwürfe ihre ach so tolle Karriere wegen dem Kind in den Sand gesetzt zu haben. Es kollidiert Biologie mit Ideologie. Mir tun sie leid. Wir sollten rasch schauen, diese Entwicklung abzustellen. </p>
<blockquote><p>Auch gesellschaftliches SEIN prägt das Bewußtsein. Und wenn etliche<br />
&quot;röchelnd&quot; im Straßengraben liegen, werden die anderen, die vorbeigehen,<br />
sich sehr stark überlegen, ob sie sich ähnlich verhalten werden.</p>
</blockquote><p>
Warum liegen sie denn röchelnd im Graben? Weil im Gegensatz zu Ehemann und Kinder, ein Konzern die ausgezehrte Melkkuh bar jeder emotionalen Bindung dort ablegt - eben keine Verantwortung übernimmt! <br />
Eine konservative Gesellschaft würde beide Seiten in die Pflicht nehmen. Mann - Versorger, Frau - Organisatorin. </p>
<blockquote><p>Wie gesagt, es betrifft im wesentichen die unteren Mittelschichten und die<br />
Unterschichten und bei diesen Schichten betrifft es DAS, was sie &quot;zu Hause&quot;<br />
gelernt haben. Auch &quot;Akademikerinnen&quot;, deren Eltern keine Akademiker waren,<br />
fallen immer wieder in diese Rolle zurück ist meine &quot;fassungslose&quot;<br />
Beobachtung. </p>
</blockquote><p>
Ich befürchte diese Rolle liegt auch den meisten Frauen eher. Wäre es also nicht schlauer danach zu trachten unsere Gesellschaftlichen Spielregeln nach den Anlagen der meisten Menschen auszurichten, als die Ausnahme zum Ideal zu stilisieren und die Mehrheit damit unglücklich zu machen.<br />
Wie eingangs erwähnt - die Frau die will, soll niemand halten - aber der gesellschaftliche Druck der heute Frauen auferlegt wird, sich zur Melkkuh für Staat und Zins machen zu lassen gehört weg. Es täte der Gesellschaft sehr gut, wenn es wieder mehr Hausfrauen gäbe. Man müsste es halt auch bezahlen.</p>
<blockquote><p>Ich bin sehr gespannt, wie die Gesellschaft sich weiter entwicklt und ich<br />
hoffe sehr, dass die Frauen nicht auf die Nase fallen und sich aktiv in die<br />
gesellschaftliche, politische, wissenschaftliche und wirtschaftliche<br />
Gestaltung einbringen. Frauen aller Schichten, denn das ist heute<br />
möglich.</p>
</blockquote><p>Ich befürchte wir erleben gerade das Ende dieser Entwicklung. Diese Art der &quot;Emanzipation&quot; hat keine nachhaltige Gesellschaft hervorgebracht sondern an 2 Generationen Raubbau betrieben, sodass heute Völker mit traditionellen Gesellschaftsformen die demographischen Löcher füllen. Damit wird das Experment auch enden. Einzig eine Rückbesinnung auf vernünftige traditionelle Lebensweise mit gleichtzeitiger Beibehaltung von Möglichkeiten für jene, die wirklich wollen, könnte uns da noch retten.</p>
<blockquote><p><br />
Ist alles schnell runter geschrieben. Man könnte es sehr viel besser und<br />
umfangreicher schreiben, aber leider .... fehlt mir dazu die Zeit.</p>
</blockquote><p>Tja.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=446157</link>
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<pubDate>Mon, 23 Oct 2017 07:34:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>re-aktionaer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Die Umständen drängen unsere Charakterbildung in die entgegengesetzte Richtung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,</p>
<blockquote><blockquote><p>Die Frage ist, wie und womit denn Mensch ein tragbares Wir-Gefühl<br />
oberhalb der Dunbarzahl entwickeln könnte, ohne Ideologiewirrwarr.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Jetzt muss man diese höheren Werte noch ideologiefrei formulieren und sie ernst nehmen. </p>
</blockquote><p>Ich habe gerade das Buch <a href="https://www.amazon.de/dp/3980971910/ref=pe_3044161_185740101_TE_item"><em>â€žWeisheit der Urvölkerâ€œ</em></a> auf dem Tisch und hegen den Verdacht, dass das Wir-Gefühl unter dem Menschen auch unterhalb der Dunbarzahl immer mit Ideologie besetzt ist. Was den Urvölkern nur fehlt ist das Wirrwarr. </p>
<blockquote><p>Die Vermehrung von Wissen, Verständnis und Liebe (die Fähigkeit zum Mitgefühl). Es sind höhere Werte, die mit Charakterbildung und Bewusstwerdung zu tun haben.</p>
</blockquote><p>Nach Reinhard Haller, in <a href="https://www.amazon.de/Die-Narzissmusfalle-Anleitung-Menschen-Selbstkenntnis/dp/3711000371/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1508740910&amp;sr=8-1&amp;keywords=die+narzissmusfalle"><em>â€žDie Narzissmusfalle: Anleitung zur Menschen- und Selbstkenntnisâ€œ</em></a>,    führen die Lebensumstände unsere Charakterbildung genau in die entgegengesetzte Richtung:</p>
<p><em>â€žViele Zeichen sprechen für eine ungesunde individuelle und gesellschaftliche Entwicklung, nämlich eine Zunahme von Egoismus, Eigenbezogenheit, Gier und übersteigertem Selbstwert. Nach Meinungen der Psycho- und Sozioexperten, aber auch nach unser aller Empfinden hat sich der Selbstwert in den letzten Jahren aus der rechten Bahn bewegt. Vom ausgewogenen Maß habe er sich, so belegen auch die Ergebnisse vieler wissenschaftlicher Untersuchungen, mehr und mehr Richtung Egozentrizität und Eigennutz, Überschätzung der eigenen Person und kritikloser Überzeugung von der eigenen Großartigkeit verschoben. Bewunderung und Einfluss sind gefragt, nicht mehr Demut und Bescheidenheit. Und hier lauert die Gefahr: Wenn das moderne Lebensprinzip darin besteht, nur sich selbst im Blick zu haben, wird dies unweigerlich zur Entsolidarisierung und letztlich zur Ausgrenzung und Vereinsamung des narzisstischen Egoisten führen. Die Verschiebung der individuellen und gesellschaftlichen Koordinaten hin zu einem selbstsüchtigen, rücksichtslosen und kalten Lebensstil.â€œ</em></p>
<p>Mein unausgegorener Gedankensplitter:<br />
Selbstverstärkende Rückkopplung  im Henne â€“ Ei- Problem. Die Umstände formen unseren Charakter und unser Charakter formt unsere Umstände.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Schneider</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 23 Oct 2017 06:58:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>trosinette</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das begrüße ich sehr und das hoffe ich auch sehr! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Und noch eine Sache, die ich vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt<br />
ausführlicher darlege: Man kann der Einwanderungspolitik noch so kritisch<br />
gegenüberstehen: Lasst euch nicht von den selbsternannten Linksliberalen<br />
spalten in Migranten und Autochthone. Verbündet euch mit denen, die nun<br />
mal hier sind. Wenn man ein neues &quot;Wir-Gefühl&quot; hervorbringen will, dann<br />
braucht man eine breite Phalanx, eine gemeinsame Moral und neue Tabus und<br />
da gibt es abseits der Differenzen einen durchaus breiten Konsens mit<br />
arbeitenden Migranten, welcher Ethnie auch immer. Die Partei, die diesen<br />
Spagat schafft und ein neues Wir-Gefühl im ethnisch pluralistischen<br />
Kollektiv induziert, wird Cäsaren gebären.</p>
</blockquote><p>
----------------------</p>
<p>In etwas anderen Worten habe ich versucht, diese Tatsache meiner &quot;grün&quot; wählenden Schwester nahezubringen. <br />
Ich hoffe, dass sie es begriffen hat, denn sie muss es ihren Töchtern begreiflich machen.</p>
<p>Nicht &quot;die nun mal hier sind&quot;, sondern &quot;die gekommen sind, weil sie in dieser Gesellschaft MIT uns leben und arbeiten wollen!!!!&quot;</p>
<p>Das ist ein Unterschied!</p>
<p>Mit uns! Nicht gegen uns!</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=446146</link>
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<pubDate>Sun, 22 Oct 2017 22:20:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Olivia</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Nicht nur die Familie, das gesamte soziale Umfeld (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz sicher auch die Erwartungshaltungen, die Eltern und Umfeld an die Kinder hatten.</p>
<p>Du wirst sicherlich auch wissen, dass es geschichtlich gesehen eine ganze Reihe Frauen gegeben hat und noch gibt, die außerordentliche Fähigkeiten u.a. in den von dir genannten Gebieten hatten und haben.</p>
<p>Diese Frauen kamen aber immer aus den gehobenen oder höchsten Schichten. Mittelschicht- und Unterschichtfrauen waren diese Wege nicht geebnet bzw. wenn eine Frau &quot;aus dem Nichts&quot; aufstieg, dann mußte sie schon über sehr außergewöhnliche Fähigkeiten verfügen. </p>
<p>Die Menschen waren in ihrem Alltag gefangen und mußten das tun, was sie tun konnten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Und solange Frauen die ganze Zeit mit dem Gebären und dem Aufziehen von Kindern beschäftigt waren, blieb da nicht sehr viel Zeit für sehr viel mehr.</p>
<p>Heute schaut das anders aus. Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie verheiratete Frauen mit zwei Kindern ihre Zeit &quot;verbringen&quot;. Gelinge gesagt, stelle ich es mir schrecklich vor, denn zwei Kinder zu betreuen ist wirklich kein &quot;Fulltime-Job&quot;. Aber man kann natürlich die Arbeit &quot;ziehen&quot;. Jedenfalls ist das, was heute von solchen Frauen erwartet wird erheblich geringer einzustufen, als das, was von Frauen früher erwartet wurde. Sie hatten nämlich keine zwei Kinder und zudem nicht die technischen &quot;Errungenschaften&quot;, die die Arbeit zu großen Teilen &quot;erledigen&quot;. Also was machen sie mit der freien Zeit?<br />
Viele werden einen 450 Euro Job nebenbei machen, da bleibt das Geld in der Tasche (die Rente wird zwar nicht aufgestockt, aber daran denken sie nicht).<br />
Wenn gut ausgebildete Frauen so etwas &quot;drehen&quot;, dann muss man ihren Verstand untersuchen. Die Scheidungsgesetze haben sich geändert und die werden vor dem Nichts stehen, wenn sie sich nicht auf ihren Hintern setzen. Auch gesellschaftliches SEIN prägt das Bewußtsein. Und wenn etliche &quot;röchelnd&quot; im Straßengraben liegen, werden die anderen, die vorbeigehen, sich sehr stark überlegen, ob sie sich ähnlich verhalten werden.<br />
Wie gesagt, es betrifft im wesentichen die unteren Mittelschichten und die Unterschichten und bei diesen Schichten betrifft es DAS, was sie &quot;zu Hause&quot; gelernt haben. Auch &quot;Akademikerinnen&quot;, deren Eltern keine Akademiker waren, fallen immer wieder in diese Rolle zurück ist meine &quot;fassungslose&quot; Beobachtung. Bei Frauen, wo bereits die Eltern (im wesentlichen die Mutter) sehr selbständig war, schaut das anders aus. Da haben die Mädchen bereits ein anderes Rollenbild gelernt. Insofern hoffe ich, dass das kommende Zeitalter auch ein Zeitalter der Frauen ist. Denn das, was vor 100 Jahren noch einen großen Teil ihrer Zeit absorbiert hatte, das gibt es nicht mehr. Und die Vorstellung, dass jeder &quot;Mann&quot; seine eigene &quot;Köchin&quot; haben müsse, die ist ja nun auch ein bißchen absurd. Früher haben Frauen für VIELE Menschen gekocht. Zudem war es nötig zu kochen, z.B.</p>
<p>Ich bin sehr gespannt, wie die Gesellschaft sich weiter entwicklt und ich hoffe sehr, dass die Frauen nicht auf die Nase fallen und sich aktiv in die gesellschaftliche, politische, wissenschaftliche und wirtschaftliche Gestaltung einbringen. Frauen aller Schichten, denn das ist heute möglich.</p>
<p>Ist alles schnell runter geschrieben. Man könnte es sehr viel besser und umfangreicher schreiben, aber leider .... fehlt mir dazu die Zeit.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=446145</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=446145</guid>
<pubDate>Sun, 22 Oct 2017 22:06:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Olivia</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Karikaturisten im Fadenkreuz des Systems (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zeichner ZÃ©on im Fadenkreuz </strong><br />
<img src="https://www.egaliteetreconciliation.fr/local/cache-vignettes/L630xH526/Alx_dessin_zeon_proces_tribunal_octobre_2017_licra_asf_1-6def4-95982.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><strong>*Nächstesmal kommt die Rübe runter.*</strong></p>
<p><a href="https://www.egaliteetreconciliation.fr/Les-dessins-de-la-semaine-48152.html">https://www.egaliteetreconciliation.fr/Les-dessins-de-la-semaine-48152.html</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=446144</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=446144</guid>
<pubDate>Sun, 22 Oct 2017 22:04:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tempranillo</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Die Frage aller Fragen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Frage ist, wie und womit denn Mensch ein tragbares Wir-Gefühl<br />
oberhalb der Dunbarzahl entwickeln könnte, ohne Ideologiewirrwarr.</p>
</blockquote><p><br />
Hallo,</p>
<p>die Frage aller Fragen. Man könnte auch die Frage nach dem Sinn des Lebens stellen. <br />
Das ist meiner Meinung nach sogar absolut notwendig, um sich dieser Frage zu nähern.</p>
<p>Es braucht als erstes ein gemeinsames Ziel, damit ein tragbares Wir-Gefühl entstehen<br />
kann. Dieses Ziel kann nur ein solches sein, das der Entwicklung und Entfaltung der<br />
menschlichen Fähigkeiten dient. Wenn wir über die körperlichen Urbedürfnisse hinaus <br />
gehen â€“ also jenseits von Nahrung, Obdach, Arbeit und Fortpflanzung, dann ist das <br />
die Entwicklung der seelischen und geistigen Qualitäten des Menschen. Die Vermehrung <br />
von Wissen, Verständnis und Liebe (die Fähigkeit zum Mitgefühl). Es sind höhere Werte, <br />
die mit Charakterbildung und Bewusstwerdung zu tun haben.</p>
<p>Jetzt muss man diese höheren Werte noch ideologiefrei formulieren und sie ernst<br />
nehmen. Das Dilemma der Kirchen und sonstigen Organisationen, die sich Humanismus<br />
und Menschenliebe auf die Fahnen schreiben besteht ja darin, dass sie diese Werte <br />
selbst nicht vorleben und sie nur anderen predigen. Selbst diese Werte zu leben<br />
ist die Bedingung für jede ernsthafte Bemühung einer gesellschaftlichen Entwicklung.</p>
<p>Umgekehrt ist es ebenso. Das Fehlen eines Ziels oder die Schaffung von irrealen <br />
Scheinzielen einer simulierten Wirklichkeit, führen zur gesellschaftlicher Degeneration<br />
oder zu einer falschen Entwicklung. Im Grunde geht es nicht ohne die gemeinsame <br />
Bemühung um echte Werte, die sich im Einklang mit den Naturgesetzen und dem <br />
menschlichen Bewusstsein befinden.</p>
<p>Gruß<br />
nemo</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=446140</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=446140</guid>
<pubDate>Sun, 22 Oct 2017 21:49:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>nemo</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Blutsverwandschaft oder eben eine &quot;Idee&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Frage ist, wie und womit denn Mensch ein tragbares Wir-Gefühl<br />
oberhalb der Dunbarzahl entwickeln könnte, ohne Ideologiewirrwarr.</p>
</blockquote><p>Hallo, Sigrid!</p>
<p>Das &quot;Wirgefühl&quot; eint Menschen als Klammer.<br />
Dazu bitte, hier lang:<br />
=&gt;<br />
<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=330001">http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=330001</a></p>
<p>Und hier:<br />
=&gt;<br />
<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=187393">http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=187393</a></p>
<p>Insofern gehe ich davon aus, dass es mengenmäßig &quot;oberhalb&quot;<br />
der Sippe oder aber einer (ggfls. fiktiven) Blutsverwandschaft <br />
gar nicht ohne &quot;Idee&quot; klappt:<br />
tertium non datur (?)</p>
<p>Verfasste Religionen sind da nur eine (!) der möglichen Methoden,<br />
mittels einer Klammer Menschen effektiv zu verbinden.<br />
Grundsätzlich gibt es deren zwei - nämlich<br />
Verwandtschaft:<br />
- Familie, Sippe, Stamm, Staatsvolk/Muttersprache<br />
Eine &quot;Idee&quot;: <br />
- z.B. Juden, Moslems, Demokraten, Kommunisten, Antifaschisten, etc.</p>
<p>Mehr hier - zum Ritter mit der weißen und dem der roten Rose:<br />
=&gt;<br />
<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=367087">http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=367087</a></p>
<p>Die jeweiligen Mitglieder grenzen sich sinnvoll nach &quot;außen&quot; ab:<br />
Der Zusammenhalt wird so idetitätsstiftend gewährleistet.<br />
Der Mensch als Rudeltier ist auf derlei hin ausgelegt und seelisch verfaßt:<br />
Er kann gar nicht anders, als sich zu organisieren und würde sonst im Chaos untergehen.</p>
<p>Da Frauen mangels relevanter Blutsbande <strong>keine größeren Gemeinschaften</strong><br />
organisch verfassen können - spätestens ab Städtegründungen -<br />
sowie, weil Frauen sich weder hierarchisch organisieren<br />
noch in hierarchische Strukturen sinnvoll eingliedern können,<br />
übernehmen das ab &quot;dann&quot; Männer.<br />
(Frauen in einer Truppe ist der Witz schlechthin!<br />
Sie können bestenfalls eine bereits von Männern gegründete &quot;Institution&quot; übernehmen.)</p>
<p>Beste Grüße!<br />
BB</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=446131</link>
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<pubDate>Sun, 22 Oct 2017 19:52:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>BBouvier</dc:creator>
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<item>
<title>Die fokussierte Sicht vieler Beitragsschreiber ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>... auf ein Thema, ist ein Teil der Faszination, die das Gelbe für mich ausmacht.</p>
<p>Ausdrücklich möchte ich mich für die vielen klugen, anregenden und Mut machenden Beiträge bedanken!</p>
<p>PS: Die mir zugegangene Mail stellt keine direkten Fragen an mich und bedarf somit auch keiner Antwort -  auch wenn ich zugeben muss, dass mein erster Impuls darin bestand, den Antwortvorschlag von <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=445899&amp;page=0&amp;category=0&amp;order=last_answer">tar</a> als solchen zu verwenden.</p>
<p>Optimistischer denn je grüsst <br />
der</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=446129</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=446129</guid>
<pubDate>Sun, 22 Oct 2017 19:44:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Albatros</dc:creator>
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</channel>
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