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<title>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017 - Potential=Vermögen=Macht=kein Mangel - Ohnmacht=Mangel</title>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/</link>
<description>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Potential=Vermögen=Macht=kein Mangel - Ohnmacht=Mangel (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber nemo,</p>
<blockquote><p>Mangel ist nur eine Vorstellung, die beseitigt werden kann.</p>
</blockquote><p>Mangel bedeutet das Fehlen eines Tilgungsmittels bei bestehender Schuld zum Termin (nicht davor, nicht danach, sondern genau zum Termin). <br />
Da die Schuld nicht getilgt werden kann, greift die mit ihrer Nichterfüllung verbundene Sanktion.</p>
<p><strong>Beispiel Urschuld:</strong><br />
Gerate ich in eine Wüste und kann ich dort kein Wasser trinken kurz bevor ich wegen Dehydratation bewusstlos und damit handlungsunfähig werde, nutzt mir weder Wasser vor (eine dreckige Pfütze an der ich vor ein paar km angeekelt vorbeigelaufen bin) noch nach diesem Zeitpunkt (ich habe per Satellitentelefon  Hilfe erbeten, die eine halbe Stunde zu spät eintrifft) etwas.<br />
Ich habe meine Urschuld nicht bedienbar gehalten. Die Sanktion tritt irreversibel ein. Ich sterbe.<br />
Ich hätte mir also das Schuldentilgungsmittel genau zum Termin verschaffen müssen, oder mich bevorraten sollen.<br />
Dazu reicht kein wünschen, hoffen, möchten und wollen sondern nur können.<br />
Ich muss die Macht, das Vermögen, das Potential haben, mir Wasser zum Termin zu verschaffen.<br />
Entweder habe ich in meinem Leben von jemandem gelernt, wo ich in einer Wüste bzw. in genau dieser Wüste im Bereich meines Standortes Wasser finden kann, oder ich treffe jemandem mit gutem Wasservorrat, der mir im Tausch gegen eine Ware/Dienstleistung oder ein Zahlungsmittel oder einfach nur weil ich hilfebedürftig bin Wasser abgibt oder er gibt nicht ab und ich habe eine bessere Waffe als er...  <br />
Unsere Welt ist oft genug genau diese Wüste, nemo.<br />
Ich muss eine Entscheidung treffen.<br />
Der Gegenüber ist kein Familienmitglied...</p>
<p><strong>Beispiel Abgabeschuld:</strong><br />
Steuerbescheid wird zugestellt. Frist und Sanktion sind festgelegt.<br />
Ich habe einen Mangel an Steuerzahlungsmittel.<br />
Keiner gibt mir Kredit. Ich habe keine marktfähigen Wertsachen, Bürgen oder Spender. Ich habe keine Fähigkeiten, um am Markt gegen die Konkurrenz der anderen Steuerzahlungsmittel jagenden Bürger bis zum Termin ausreichend StZM zu erwirtschaften.<br />
Ich muss eine Entscheidung treffen.<br />
Jemand gegenüber ist kein Familienmitglied...</p>
<p>Meinst du, dass ich gierig bin, wenn ich ihm so viel StZM wegnehme, dass ich meinen Mangel beseitigen kann?</p>
<p>Diese Bescheide werden allen Bürgern ununterbrochen zugestellt.<br />
Wenn ich ein Brot oder eine Packung Äpfel kaufen will hängen auch da immer kleine Steuerbescheide dran (eingepreiste Steuern aus der Wertschöpfungskette plus Mehrwertsteuer). Wer die nicht tilgen kann, kann die Ware nicht kaufen, obwohl er Zahlungsmittel für den reinen Warenwert hätte.</p>
<p>Meinst du, dass ich gierig bin, wenn ich StZM horte? </p>
<blockquote><p>das macht alles Sinn was Du schreibst, aber ich bin in einigen Punkten<br />
dennoch anderer Meinung.</p>
</blockquote><p>Du schaust anders auf die Welt.<br />
 </p>
<blockquote><p>Es beginnt damit, dass ich Intelligenz im Sinne von Wahrnehmung und<br />
deren Vermehrung durch Wahrnehmung als den Beginn der Evolution<br />
begreife. Alles was sich entwickelt hat, hat sich aufgrund seiner<br />
Wahrnehmung entwickelt. Und nicht aus Not oder Mangel heraus.</p>
</blockquote><p>Vielleicht hat das Universum einen Mangel an Selbsterkenntnis und versucht, diesen Mangel zu beseitigen...<br />
 </p>
<blockquote><p>Wenn Not und Mangel die vorherrschenden Umstände des Lebens wären,<br />
dann hätte sich Leben nicht entwickeln können. </p>
</blockquote><p>Die Welt hat keine Kontinuität sondern bietet abwechselnd Überfluss und Mangel.<br />
Nur dadurch konnte Leben entstehen und evolvieren - durch Pulsieren, Flexibilität, Variabilität und Selektion.<br />
Ohne Mangel keine Selektion.</p>
<blockquote><p>Im Gegenteil sehe ich<br />
ein unerschöpfliches Reservoir an Wissen und Intelligenz. </p>
</blockquote><p>Ich auch. Aber uns fehlt zumeist der Zugriff. Wir wissen alles, was die Menschheit bisher an Wissen angehäuft hat (so wie wir auch das genetische Rüstzeug unserer Entwicklung in uns tragen), wir können uns nur oft genug nicht erinnern.<br />
Wenn eine Menschenmasse ein bestimmtes Niveau erreicht hat entstehen bestimmte Meme und setzen sich durch.<br />
Wenn nicht, wird z.B. ein Alan Turing eben in den Selbstmord getrieben oder ein Riemann stirbt mit 39 Jahren an Tuberkulose.</p>
<blockquote><p>Im Hier und<br />
Jetzt könnten alle Menschen ohne jeden Mangel leben, wenn wir unsere<br />
Intelligenz für die Lösung der menschlichen Probleme einsetzen würden.</p>
</blockquote><p>Ohne Mangel keine Selektion und Variabilität.<br />
Wir würden bei nächster Gelegenheit aussterben wie die Neandertaler.</p>
<blockquote><p>Nur sind Kapitalismus bzw. Debitismus und Intelligenz nicht vereinbar.</p>
</blockquote><p>Der Debitismus erzwingt kluges Agieren weil immer zuviele um zuwenig kämpfen müssen so wie bei &quot;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reise_nach_Jerusalem">Reise nach Jerusalem</a>&quot;.</p>
<blockquote><p>Es sind vollkommen verschiedene Realitätsauffassungen und haben <br />
unterschiedliche Ziele.<br />
Ich bin fest davon überzeugt, dass wir pünktlich morgen früh um 8 Uhr<br />
das gesamte System ändern könnten, so dass überall Überfluss<br />
herrschen<br />
würde. Allein das System lässt es nicht zu.</p>
</blockquote><p>Wir können morgen früh pünktlich um 8 Uhr jeder in seinem Lebensumfeld anfangen, uns gegen das System zu stellen. Jeder so gut er kann.<br />
Man kann sich sogar Erfolge simulieren. Es kümmert niemanden.</p>
<blockquote><p>Der Fehler liegt nicht in der Natur, wie wir an der Tierwelt sehen<br />
können,<br />
sondern im menschlichen Denken. </p>
</blockquote><p>Das menschliche Denken hat geschafft, dass die Menschen dort überlebt haben, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=-6Wu0Q7x5D0">wo sie als Tiere nicht hätten überleben können</a>.<br />
Der Preis war die Schaffung von Zentralmachtsystemen, die das menschliche Leben für die meisten Menschen sehr erschweren, aber dafür unglaubliches Potential anhäufen, das bisher trotz unsagbarem Leid immer wieder zur weiteren Finanzierung und Aufschuldung auf Kosten von Umwelt, Biosphäre und folgenden Generationen geführt hat.   </p>
<blockquote><p>Es liegt am Mangel von Intelligenz<br />
oder anders gesagt an der Dummheit. Wir haben die alten Lehren,<br />
die Religionen und den Menschen bis zur Unkenntlichkeit entstellt.<br />
Was im Inneren an Wissen, Schönheit und Sein fehlt wird durch <br />
äußerliche Symbolik sublimiert. Auch Fromm (Haben und Sein).</p>
</blockquote><p>Ein Prozess, der scheinbar nicht aufhaltbar ist außer durch den Untergang der ganzen Spezies. Ein Zentralmachtsystem kann man nicht einfach so stoppen, so wie im Zuge der effektiveren Verwaltung der Steuerzahler Internet und die Blockchaintechnologie  nicht mehr gestoppt werden können. Steuererklärungen müssen von Selbständigen heute schon mit Elster elektronisch per Internet gemacht werden. Mit der Blockchaintechnologie kann man alle, alle Datenbanken  zu  einer einzigen unabänderbaren, unbestechlichen und unglaublich mächtigen Datenbank zusammenfügen und sie mit jeder beliebigen Input- und Output-option (vor allem der automatisierten Steuerberechnung und Sanktionsvollstreckung) verknüpfen. Machtblöcke wie Developer, Miner, Adoper, Spekulanten werden die einzelnen zermürben und Benutzen. Updaten, Fixen, Fortschreiten und unglaubliches Investment in Wissen um das ganze Ökosystem machen einem das Leben schwer. @Zara,  QCalbaer, @Fabio, @Ötzi u.a. haben früh begonnen in dieses Wissen zu investieren und die ganzen Risiken und ungewissheiten zu tragen. Für BRD-Brürger heißt es Vorsicht Steuerfallen an allen Ecken und Enden (Haltefristen, Auswirkung von Umtausch, Kauf von Waren/Diensten, Besonderheiten bei Forks und Mining - nachträgliche rückwirkende Gesetzesänderungen im Sinne von mehr Steuergerechtigkeit, Geldwäscheproblematik) Der Umgang ist für Nichtinformatiker ein Alptraum.  <br />
Das System entwickelt seine eigene Dynamik, da nicht die Akteure nach ihrem Willen agieren sondern ihnen vom System Potential zediert wird um zu agieren. Dieses Potential kann man nutzen oder vergeuden. <br />
 </p>
<blockquote><p>Der Niedergang einer Kultur geschieht automatisch, aber die Erhaltung <br />
einer Kultur braucht Bemühung. Dazu wäre Intelligenz notwendig.<br />
Die ist zwar potenziell vorhanden, nur eben nicht in Zentralmacht-<br />
systemen. Denn hier ist der zentrale Faktor Macht. Und daraus <br />
resultierend, andere Mächte, die um Macht konkurrieren.</p>
</blockquote><p>Jedes Lebewesen wird alt und krank oder unangepasst bevor es stirbt und von jungen kräftigen oder an die Umstände besser angepassteren abgelöst wird â€“ so auch ein vergreisender Kulturkreis, der sich nicht artgerecht um seinen Nachwuchs gekümmert hat (das Wichtigste was wir haben) sondern um seine Objektzentrierten Vorteile aus dem System, sein Überleben auf Kosten von Nachschuldnern (so funktioniert das nun einmal in einer ohnmächtigen Masse von vereinsamten Individuen, in zerstörten Segmenten im Gegensatz zu großen, über Macht=Geld=Vermögen verfügende Familienclans oder ganze Regionen).</p>
<p>Der Debitismus erzwingt die Roadmap - Gewaltsame Abgabeerhebung zum Erhalt einer vorzufinanzierenden Macht per Machtkreislauf, die sich und das Zwangsabgabesystem <strong>und</strong> die Handlungsräume aller Systembeteiligten eröffnet und verteidigt. <br />
Ohne dieses System ist weder die Zentralinstanz (Potential/Vermögen/Macht -&gt; Gewalt, Lüge, Betrug und Raub) noch die ohnmächtige Masse (Ohnmacht, falsche Hoffnungen, Illusionen und Simulationen) überlebensfähig.<br />
Die Eigentumsökonomik bindet die Gewalt in einen eben erträglichen Rahmen (Recht, Verträge usw.) und hilft bei der Verschleierung des systemischen Problems - alle starren auf die jonglierten Bälle anstatt auf den Jongleur.<br />
Die Simulationstheorie erklärt, warum das jahrtausendelang durchgehalten werden kann und sich dabei immer mehr wandelt, dass es sogar uns komisch vorkommt. <br />
Sie stellt den Jongleur mit seinen Bällen in ein knallbuntes Zirkuszelt, Schaltet die Scheinwerfer an und macht die Musik laut, drückt die Zuschauer in die Sitze und lässt sie Eintrit bezahlen, heftig klatschen und blinzeln bis selbst der Jongleur verschwunden ist und nur noch die Bälle kreisen...<br />
â€¦ein <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=449858">perfektes Verbrechen</a>.<br />
 <br />
Liebe Grüße<br />
Silke</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449863</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449863</guid>
<pubDate>Mon, 11 Dec 2017 01:13:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das Duell:  Subjekt versus Objekt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo nemo,</p>
<p>das</p>
<blockquote><p>Ich bin fest davon überzeugt, dass wir pünktlich morgen früh um 8 Uhr<br />
das gesamte System ändern könnten, so dass überall Überfluss<br />
herrschen<br />
würde. </p>
</blockquote><p>ist unmöglich und das</p>
<blockquote><p>Allein das System lässt es nicht zu.</p>
</blockquote><p>ist sehr richtig â€“ <em>das System </em>vermag es aus grundsätzlichen Gründen <em>nicht zuzulassen</em>. Im Rahmen meiner Antwort möchte ich einen etwas größeren Bogen schlagen.</p>
<p>Die bei üblichem Verständnis â€“ scheinbar widersprüchlichen â€“ Gedanken von Sojemand, <em>&quot;dass man nicht erschossen werden kann, selbst wenn der Schütze nur einen Meter vor mir steht.&quot;</em> führen m. E. auf das grundsätzlich zu betrachtende Verhältnis von Subjekt und Objekt. </p>
<p>Der Ausweg aus dieser Paradoxie gelingt mittels der Erweiterung eines mathematischen Zeichensystems â€“ er  hebt die Widersprüchlichkeit auf. Es geht dabei um die für viele Menschen nicht verständliche Schwierigkeit der Schlüsse vom Endlichen über das Unendliche und wieder zurück auf das Endliche. Die Problematik der Erweiterung der Zeichen ist jedenfalls umfassend. Mit dem Sinus, dem Cosinus oder Tangens können Berechnungen an einem gegebenen rechtwinkligen Dreieck durchgeführt und formelmäßige Beziehungen aufgeführt werden. Ganz heikel wird für viele Schüler dann die Erweiterung zu funktionalen Zusammenhängen â€“ zur Sinusfunktion: Die Abhängigkeit des Sinus von seinem Winkel  und ihre graphischen Darstellung. Die Einführung des Bogenmaßes eines Winkels verschärft nochmals die Komplexität mit der intellektuellen Durchdringung des Ganzen. In einer nächsthöheren Stufe der universitären Mathematik werden dann geeignete Funktionenmengen zu Funktionenräumen zusammengefasst, ihre inneren Gesetzmäßigkeiten und ihr Verhältnis zu anderen Funktionsräumen untersucht. Die Studenten scheitern dann oftmals an der Tücke der Themen. </p>
<p>Das Subjekt meint, mithilfe der Zeichen (Sprache, Text, 'Erweiterte Realität') die Objekte erklären und beherrschen zu können. Die Heisenbergsche Unschärferelation, die von Baudrillard neben seiner Konsumtheorie angeführt wird, zeigt das Gegenteil â€“ zwei komplementäre Eigenschaften z. B. Ort und Impuls â€“ eines Teilchens sind nicht gleichzeitig beliebig genau bestimmbar. Das Objekt weicht den Versuchen des Subjektes, es mittels eines rationalen Zeichensystems zu deuten und zu verstehen, aus. Das besagen auch die Theoreme von Kurt Gödel, die die Grenzen formaler Systeme ab einer bestimmten Leistungsfähigkeit und damit die Unmöglichkeit des Beweises der Widerspruchsfreiheit der Mathematik aufzeigen â€“ das Programm von David Hilbert ist nicht durchführbar.</p>
<p>Kann jemand in wenigen inhaltlich gültigen Sätzen das Target2-System oder die Kryptowährungen  mit allen Konsequenzen vollständig erklären? Die systembedingte Unsicherheit der Suche von Nachschuldnern, damit die Kreditketten nicht reißen, bedeutet, dass der Debitismus als Objekt dem untersuchenden Subjekt ausweicht und sich ihm den letztendlichen Deutungsversuchen mittels eines Zeichensystems entzieht. Einige Beiträge über das Objekt Kryptowährungen zeigen mir, dass es durch das Subjekt nicht vollständig erklärt und gedeutet werden will, es weicht den Versuchen der User aus. Der Satz: â€žUnd über allem schwebt der Debitismus, der seine Zyklen abspult, egal welche Tricks die Politik anwendet.â€œ von Phoenix5 zeigt eben auch, dass sich die ZMO den Deutungsversuchen durch die Zeichen des Subjektes entziehen will. Wir sollten uns sehr sicher sein, dass der ZMO immer etwas Neues zwecks Sicherung ihrer Existenz einfällt. Vielleicht bin ich an diesen Stellen zu ungenau.</p>
<p>Baudrillard ist der Theoretiker, der den Paradigmenwechsels vom Subjekt zum Objekt in aller Konsequenz in seinem Werk unternommen hat. Indem er sich vom problematischen Subjekt distanziert, hat er den Gegenstand â€“ in der Simulationstheorie das Modell (das Simulakrum) â€“ in  Philosophie eingeführt. Baudrillard sagt in späteren Jahren (2002): &quot;[Das] 'Objekt' wird für mich das 'Paßwort' par excellence gewesen sein.&quot; Das Simulationsprinzip hat das Realitätsprinzip abgelöst und damit das Subjekt in seiner tragenden Position erschüttert und verdrängt. Das tritt auf den entschiedenen Widerstand zeitgenössischer subjektzentrierter Philosophen â€“ und vieler User und Leser des Forums â€“,  die von den Ideen der Aufklärung â€“ Humanismus, Freiheit, Transparenz, Menschenrechte, souveränes Individuum, Demokratie, Fortschrittes â€“ beseelt und von ihrer Durchsetzbarkeit überzeugt sind. Alle Bestrebungen des Subjektes, die Deutungshoheit und die Macht über das Objekt zurückzugewinnen, sind zum Scheitern verurteilt â€“ das Objekt verteidigt sich â€“ wie der '<a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/Nicht-in-unter-vier-Stunden-ICE-Sprinter-bleibt-auf-Rueckfahrt-stehen-id43493486.html">Sprinter</a>' von Berlin nach München. Gut so â€“ er hat's den Subjekten gezeigt. Chapeau. Die Antwort des Subjektes ist immer willkürlich â€“ bis zur Vernichtung. Siehe 'Wilhelmine'. Das Subjekt kann die Probleme, die das Objekt zum eigenen Widerstand erzeugt, im Voraus nicht erkennen, da es die Zeichen noch nicht besitzt, um sie zu benennen und zu beschreiben â€“ geschweige denn, sie vorab &quot;lösen&quot;. Es kann nicht davon lassen â€“ wir erleben die Exzesse der Kommunikation, der Sucht nach Transparenz, des Politischen, der Wissenschaft, des karzinogenen Wachstums des Realen als Spiegelung des gemäß dem Debitismus systembedingten Zwanges zur Aufschuldung. Dem entspricht spiegelbildlich eine Zunahme und eine karzinogene Wucherung in der Welt der Zeichen, die damit selbst zur Welt der Objekte werden â€“ und umgekehrt. Keine Zeichenordnung kann das Objekt vollständig erfassen â€“ es lässt sich nicht vollständig imitieren, produzieren und mithilfe von Modellen simulieren. In den Diskussionen einiger User des Forums geht es oftmals auch nicht mehr um deren Inhalt, sondern nur um ein referenzloses Modell â€“ ein Simulakrum â€“ der Kommunikation. </p>
<p>Das Subjekt begehrt und das Objekt verführt â€“ genauer: Das Subjekt ist ohnmächtig gegenüber dem Objekt, das die Macht hat. Das Subjekt ist der Tücke â€“ der Rache â€“ des Objektes ausgeliefert. Die Gegenreaktion des Subjektes ist dann seine Willkür â€“ kann es sie überwinden? </p>
<p>Gruß â€“ Ostfriese</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449858</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449858</guid>
<pubDate>Sun, 10 Dec 2017 21:55:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ostfriese</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mangel ist nur eine Vorstellung, die beseitigt werden kann. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Silke,</p>
<p>das macht alles Sinn was Du schreibst, aber ich bin in einigen Punkten<br />
dennoch anderer Meinung.</p>
<p>Es beginnt damit, dass ich Intelligenz im Sinne von Wahrnehmung und<br />
deren Vermehrung durch Wahrnehmung als den Beginn der Evolution<br />
begreife. Alles was sich entwickelt hat, hat sich aufgrund seiner<br />
Wahrnehmung entwickelt. Und nicht aus Not oder Mangel heraus.</p>
<p>Wenn Not und Mangel die vorherrschenden Umstände des Lebens wären,<br />
dann hätte sich Leben nicht entwickeln können. Im Gegenteil sehe ich<br />
ein unerschöpfliches Reservoir an Wissen und Intelligenz. Im Hier und<br />
Jetzt könnten alle Menschen ohne jeden Mangel leben, wenn wir unsere<br />
Intelligenz für die Lösung der menschlichen Probleme einsetzen würden.<br />
Nur sind Kapitalismus bzw. Debitismus und Intelligenz nicht vereinbar.<br />
Es sind vollkommen verschiedene Realitätsauffassungen und haben <br />
unterschiedliche Ziele.</p>
<p>Ich bin fest davon überzeugt, dass wir pünktlich morgen früh um 8 Uhr<br />
das gesamte System ändern könnten, so dass überall Überfluss herrschen<br />
würde. Allein das System lässt es nicht zu.</p>
<p>Der Fehler liegt nicht in der Natur, wie wir an der Tierwelt sehen können,<br />
sondern im menschlichen Denken. Es liegt am Mangel von Intelligenz<br />
oder anders gesagt an der Dummheit. Wir haben die alten Lehren,<br />
die Religionen und den Menschen bis zur Unkenntlichkeit entstellt.<br />
Was im Inneren an Wissen, Schönheit und Sein fehlt wird durch <br />
äußerliche Symbolik sublimiert. Auch Fromm (Haben und Sein).</p>
<p>Der Niedergang einer Kultur geschieht automatisch, aber die Erhaltung <br />
einer Kultur braucht Bemühung. Dazu wäre Intelligenz notwendig.<br />
Die ist zwar potenziell vorhanden, nur eben nicht in Zentralmacht-<br />
systemen. Denn hier ist der zentrale Faktor Macht. Und daraus <br />
resultierend, andere Mächte, die um Macht konkurrieren.</p>
<p>Gruß<br />
nemo</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449841</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449841</guid>
<pubDate>Sun, 10 Dec 2017 19:09:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>nemo</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mangel war, ist und wird immer sein, wo durch eine Macht Termine gesetzt werden. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber nemo,</p>
<p>fliegende gebratene Tauben und Flüsse voller Milch und Honig habe ich nie gesehen. Paradies war noch nie, ist nicht und wird nie sein sondern von Beginn an Debitismus im weiteren Sinne.</p>
<p>Ein wenig Debitismus zum repetieren:<br />
Ich denke, das sind wir @Elli und den anderen schuldig...<br />
<strong>Wo Termine sind ist auch Mangel zum Termin!</strong><br />
Der @dottore, @Zandow und all die anderen Debitisten meinten zwar richtig, Mangel per se gibt es nicht sondern immer nur <strong>Mangel zum Termin mit drohender Sanktion für den Betroffenen</strong>.<br />
Aber wir alle leben in einer Welt in der <strong>dauernd</strong> Termine gesetzt werden und Sanktionen drohen und darum <strong>dauernd</strong> Mangel besteht.</p>
<p>Wir sind urschuldig = dem Mangel ausgeliefert, der uns kaum im Augenblick beseitigt schon im nächsten Moment wieder anspringt und würgt:<br />
Halte die Luft an, solange du kannst und du merkst was ich meine.<br />
Mangel...Maannggeell...Maaaaaaannnngggeeelll an Sauerstoff in deinem Gehirn.<br />
Der Termin wird dir gesetzt (o2-Partialdruckunterschreitung).<br />
Du hast dich zu entschulden!<br />
Tief einatmen...<br />
Gleiches gilt für Nahrung, Wasser, Wärme, Schlaf, Liebe.</p>
<p>In einer Welt, in der die Sonne früh aufgeht und mich bei über 30 Grad austrocknet, in der die Temperatur nachts unter 0 Grad fällt und mich auskühlt, in der es heiße Sommer und kalte Winter gibt, in der Eiszeiten, Dürren und Fluten, Vulkanismus, Plattentektonik, Klimaveränderungen, Wetterphänomene und kosmische Ereignisse unsere Lebensumstände massiv verändern, in der Essen und Wasser gesucht werden müssen, in der man aufpassen muss, dass man nicht selbst gefressen oder krank wird und man schon im Mutterleib und noch lange nach der Geburt auf Liebe und Vorfinanzierung durch die Eltern, die Familie, die Gemeinschaft angewiesen ist, bis man selber einmal genügend Potential einsetzen kann, um Vermögen in die Gemeinschaft einzubringen <strong>ist Mangel unser aller ständiger Begleiter</strong>.</p>
<p>Denkst du ernsthaft, bei den Jägern und Sammlern ging es paradiesisch zu?<br />
Schau dir die Kung! an oder die Nuer oder all die anderen noch nicht so sehr zivilisatorisch verseuchten indigenen Gemeinschaften.</p>
<p>In segmentären Gemeinschaften gibt es über die Zeit in einer sich periodisch, zyklisch und singulär verändernden Welt wegen der trotzdem notwendigen ständigen Bedienbarhaltung der Urschulden auch ständig teils schrecklichen Mangel. Es gibt historisch nur kurze Momente ohne Mangel.</p>
<p>Deshalb stehen die Menschen in Gemeinschaften früh auf, &quot;arbeiten&quot; den ganzen Tag, entfalten ihre Potenziale und verbrauchen Ressourcen (sammeln, jagen, Rast/Lagerplätze bauen, Kinder aufziehen, Alte und Kranke  mitversorgen, Feinde abwehren, Wissen aneignen und weitergeben, üben, lernen, palavern, Rituale und Gemeinschaftspflege, Nachbarschaftliche Beziehungen pflegen, entdecken, sich verteidigen oder weiter ziehen, Liebe machen und künstlerisch tätig sein usw.) und schlafen nachts unter dem Schutz von eingeteilten Wachen.</p>
<p>Die für den Beginn der Zivilisation nachgewiesenen Naturkatastrophen und Klimaveränderungen z.B. im fruchtbaren Halbmond und in Ägypten wie im ganzen weltweiten Wüstengürtel auch (äußere Ursachen) und die innergemeinschaftlichen Verwerfungen wie Verfälschungen der Zirkulation/ Verlust von Costum und Entstehung von Recht nach U.Wesel und Chr.Sigrist (innere Ursachen) führten früher oder später unter Mangel von irgendetwas wichtigem zur Bedienbarhaltung der Urschulden zum Termin zu der <strong>notwendigen Entscheidung</strong>: <br />
gemeinsames Ertragen der Sanktion (Untergang) oder Externalisierung der Schulden <br />
= <strong>Entsegmentarisierung der Gemeinschaft</strong> und Ausbildung machtvoller/potenter/vermögender Zentralinstanzen einerseits und gegenüberstehender ohnmächtiger Masse, die sich ihrer Potenz berauben ließ...<br />
Oder in anderen Wortenâ€¦ <br />
= brutale und/oder charismatische Führer die mit dem Laut, dem Symbol und der Waffe unhaltbare Versprechen abgaben (sich verschuldeten - &quot;ich führe euch aus dem Elend&quot;) und die verführte Gefolgschaft mit unerfüllbaren Hoffnungen die ihr Potential als Kredit freiwillig, erpresst oder gezwungenermaßen hingab (&quot;hol uns hier raus, wir folgen dir&quot;).</p>
<p>Mit der Entstehung von sich gewaltsam entfaltenden Zentralmachtsystemen und ihren Abgabekonstrukten, die auf Tribut und Besteuerung abzielen (mächtige Zentralinstanzen &lt;-&gt; ohnmächtige Massen) nachweislich an vielen Stellen auf der Erde zu teils ähnlichen, teils unterschiedlichen Zeitpunkten -dort wo Zivilisation aufpoppte- war naheliegend, mit dem überfallen von Nachbarstämmen wie in der Überlagerungstheorie von Ibn Chaldun/Oppenheimer u.A. beschrieben, zu beginnen. Viehzüchter gegen Ackerbauern. Viehzüchter gegen andere Viehzüchter. Bauern gegen Bauern. Patriarchat gegen matrilokale, matrifokale, matrilineare Strukturen aber auch umgedreht (z.B. Irokesen).<br />
Treiber war und ist die nicht einholbare  Vorfinanzierungsproblematik und damit notwendige systemische Aufschuldung, eine immer massivere Nachschuldnerjagd und immer größerer Ressourcenverbrauch um das System weiter zu finanzieren = die Grenzen für Insolvenz/Fallieren auf Kosten anderer in Raum und Zeit und unter Zunahme von Komplexität immer weiter in die Zukunft und Nachbarschaft zu schieben.</p>
<p>Es wurde globalisiert, fusioniert, fissioniert evolviert und voilÃ !...<br />
...nun sind wir hier:<br />
- nach geschätzten über <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Kriegen">14400 Kriegen</a> mit über 3,5 Milliarden Kriegstoten<br />
- in einer zerstörten ausgelaugten und irreparabel geschädigten Umwelt<br />
- auf abermillionen Pulverfässern sitzend<br />
- mitten in einem 6. Massenaussterben<br />
- mit beschädigten Genen, Memen und morphischen Feldern<br />
- überlebt zu einem sehr hohen Preis<br />
- wild entschlossen, weiter zu überleben zu einem noch viel höheren Preis...<br />
...der Unterwerfung unter Maschinen und Algorithmen (die Blockchain wird es richten...höre dir die Visionen von Craig Stephen Wrigth z.B. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=rPO4BLw5OXc">hier</a> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=v1_gxvx_QGo">hier</a> und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=74XhvbXx_pY">hier</a> an, egal ob er nun zum S.Nakamoto-Team gehört(e) oder nicht, und du bekommst eine Ahnung, was kommt)<br />
Alles was sich die Menschheit ausgedacht hat wurde irgendwann Realität oder mehr oder weniger perfekt simuliert - wir leben in einer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Welt_am_Draht">Welt am Draht</a>, im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/The_13th_Floor_%E2%80%93_Bist_du_was_du_denkst%3F">13th Floor</a>.<br />
Ich weiß nicht einmal, ob du nicht auch ein Algorithmus bist...</p>
<blockquote><p>solange der Mensch in kleinen überschaubaren Systemen lebt, gibt es<br />
keinen Mangel.</p>
</blockquote><p>Doch. Lebewesen stehen unter Termindruck= Mangel zum Termin.</p>
<blockquote><p>Der Mangel entsteht erst durch die Entropie, also den Energieverlust<br />
komplexer Systeme, <br />
die immer mehr Energie verbrauchen um zu funktionieren und eben durch<br />
Korruption,<br />
oder dem kapitalistischen Wirtschaften nur zum eigenen Vorteil.</p>
</blockquote><p>Nein. Lebewesen sind dissipative Strukturen, die Entropiereduktion mit Komplexitätszunahme unter Energieverlust im Gesamtsystem betreiben, wie @elmar richtig beschrieben hat  &quot;In der Gegenwart leben können, solange die Vergangenheit angepumpt werden und die Zukunft vernichtet werden kann&quot; bis das ganze ZMS in formloser Gewalt untergeht, aus der es ja auch entstanden ist.<br />
Das nennt sich Debitismus. <br />
Niemand hat einen Vorteil aus dem Debitismus und aus der Wirtschafterei. Wenn ich anderen Menschen oder meiner Umwelt direkt oder indirekt Schaden zufüge, schädige ich mich selbst oder Teile von mir (Kinder, Enkel, Urenkel, Familie usw.). Die Tragik der Allmende wird irgendwann immer auch zur Tragik des Individuums. <br />
 </p>
<blockquote><p>Als Beispiel kann man Deutschland und Russland anführen. Wenn es keinen<br />
ideologisch<br />
bedingten Klassenfeind gäbe, wie immer suggeriert wird, könnten<br />
Deutschland und<br />
Russland in perfekter Weise zum Vorteil aller kooperieren. Da aber<br />
amerikanische<br />
Interessen in Deutschland ganz oben auf der Agenda stehen, wird<br />
künstlicher Mangel<br />
auf beiden Seiten erzeugt. Der Mangel ist also nicht die Ursache, sondern<br />
die<br />
Wirkung. Die Ursache liegt im Machtkartell einer korrupten Elite.</p>
</blockquote><p>Simulationen und VT's. <br />
Ich denke lieber nicht mehr über die Simulationen â€žStaatâ€œ â€žPolitikâ€œ und â€žÖkonomieâ€œ nach, sondern das dahinter stehende ZMS mit seiner Potentialität und Ohnmacht, seinen Be- und Entmächtigungen mit seinen Verbrechen und Simulationen. Das spart viel Zeit und Energie.<br />
 </p>
<blockquote><p>Oder noch besser, die Ursache ist Machtstreben und Gier.</p>
</blockquote><p>Nein,  MANGEL. <br />
Gier entsteht aus Angst, Not und Hilflosigkeit in einem ZMS, aus nicht zu befriedigendem Schuldendruck.<br />
In einer Gemeinschaft macht Gier keinen Sinn, wird abgelehnt und gebannt, es wird gegeben und geschenkt. Das macht glücklich. So sind wir geschaffen. Wir wollen Kinder friedlich beim aufwachsen begleiten und mit anderen Menschen  tolle Sachen machen und nicht Kriege führen, Leid zufügen, lügen, stehlen, rauben und morden.<br />
(â€žAnatomie der menschlichen Destruktivitätâ€œ von Erich Fromm noch mal überfliegen.)</p>
<p>Die Menschheit stand aber leider wiederholt und an verschiedenen Orten vor der Entscheidung:<br />
Weitermachen wie bisher in segmentären Gesellschaften, wie sie heute noch vereinzelt zu beobachten sind und damit bei Überlastung untergehen wie die amerikanischen Stämme, das alte Europa oder die anderen weitgehend friedlichen Stämme in den fruchtbaren Gebieten dieser Welt in Afrika, Eurasien und Australien oder Entsegmentarisierung und Installation von Zentralmachtsystemen die sich krebsartig globalisieren, verschmelzen und mit ihnen mehr schlecht als recht, mehr krank als gesund überleben. <br />
 </p>
<blockquote><p>Wenn Machtstreben, Gier und Entropie zusammen kommen, dann fallen<br />
Zivilisationen. Die Zeugnisse davon können wir überall in den antiken<br />
Kultstätten <br />
bewundern.</p>
</blockquote><p>Es sind Folgen der Entstehung einer Zivilisation - der Entstehung eines Zentralmachtsystems als unglückliches Überlebensmodell.<br />
Das weltweite ZMS ist noch nicht gefallen. Es ist erwachsen geworden.<br />
 </p>
<blockquote><p>Daran können wir höchstwahrscheinlich nichts ändern, außer vielleicht<br />
durch das <br />
Freiheitsstreben einzelner Kulturgruppen, wie den Katalanen usw. </p>
</blockquote><p>Erkennen und Verstehen der Simulation, des Debitismus, seiner Unumgänglichkeit und mildern seiner Wirkung in der Gegenwart.<br />
Stärkung der Segmente, Gemeinschaften pflegen, mehr Liebe und weniger Hass, Kette der guten Taten, sich weniger ängstigen und manipulieren lassen, sich an die <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=449754&amp;page=0&amp;category=0&amp;order=last_answer">Wurzeln der Menschheit</a> erinnern, das hier und jetzt für sich, die Nächsten und Nahen erträglich gestalten und so wenig wie möglich Ferne schädigen, sich und anderen einfaches und gutes tun, sich aus dem System herausnehmen, so gut es geht.<br />
 </p>
<blockquote><p>Auch halte ich Mangel nicht für den Antrieb der Evolution,</p>
</blockquote><p>Termindruck von Urschuldnern und dann zusätzlich von Abgabeschuldnern bei der Spezies Mensch und in Ansätzen bei einigen anderen Tierarten.<br />
 </p>
<blockquote><p>sondern eher<br />
den<br />
Wunsch nach Wissen und Entwicklung. </p>
</blockquote><p>Das ist die Folge von Mangel.<br />
Wenn ich dauernd hungrig bin überlege ich mir wie ich das ändern kann.<br />
Wenn ich neugierig bin mangelt es mir an Neuem.</p>
<blockquote><p>Aber inzwischen sind wir dort<br />
angelangt,<br />
wo der Mangel bekämpft werden muss. Dieser ist jedoch systembedingt.<br />
Die Ironie der Geschichte ist doch, dass eine gierige<br />
Überflussgesellschaft<br />
nun Mangel bekämpfen muss, aber niemals das System selbst dafür<br />
verantwortlich<br />
macht. Auf diese Weise kann der Mangel immer weiter fortschreiten, bis<br />
hin zur Verarmung ganzer Länder und Kontinente.</p>
</blockquote><p>Die Menschheit ist schon vor über 6000 Jahren untergegangen.<br />
Entstanden ist ein inzwischen globalisiertes Zentralmachtsystem, dass sich immer mehr ausdifferenziert, entwickelt und an Komplexität zunimmt, bis es die für seinen Systemerhalt nötigen Rechts- und Handlungsräume nicht mehr verteidigen kann, die Vorfinanzierung nicht weiter simulieren kann, die ausreichenden Nachschuldner nicht mehr herein zwingen kann, die Ressourcen und das Potential nicht mehr ausreichend rauben kann und über das Stadium eines globalen Imperium's der Netzwerke in formloser Gewalt untergeht. <br />
Spenglers Fellachentum wird nicht eintreten sondern eine riesige verseuchte weltweite Wüste, in der ein AKW nach dem anderen hochgeht und das verrottende Waffenarsenal, die ungewartete Infrastruktur  nicht mehr entschärft wird .<br />
Die Simulation der dauerhaften Erträglichkeit der Welt und des Überwindens von Mangel wird zu ihrem Ende kommen.<br />
Wir haben nur,  was uns die Sonne gegeben hat, gibt und geben wird. <br />
Mehr nicht.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Silke</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449835</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449835</guid>
<pubDate>Sun, 10 Dec 2017 18:09:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Den Knoten entwirren (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Frage: Debitismus im weitesten Sinne ist ein System, welches Mangel in die<br />
Zukunft transportiert, mit wenigen Nutznießern in der Gegenwart und<br />
unzähligen Opfern im Jetzt und Morgen. Der &quot;Schwarm&quot; aber will das<br />
dennoch, weil bei Abbruch dessen, zu erst die &quot;unteren&quot; Ränge dran sind?<br />
Jemand oder Niemand?</p>
</blockquote><p><br />
Hallo Sigrid,</p>
<p>auch bei Orwell war der Mangel ein Dauerzustand. </p>
<p>Aber ich glaube ja nicht, dass das Volk das will. Ich sehe nur noch Papier-Könige in den<br />
Machtzentren der Republik, die allein durch ihre Netzwerke im Amt gehalten werden. <br />
Wenn ich dagegen Putin ansehe, dann wird der Unterschied vollkommen klar. Putin<br />
besitzt einen wirklichen Rückhalt im eigenen Volk. Und nicht nur das, sondern auch<br />
international. Und so viel ich weiß, hat Putin Russland komplett beim IWF entschuldet. <br />
Dasselbe gilt wohl für China. Die schlauen Chinesen halten darüber hinaus riesige <br />
Mengen amerikanischer Staatsanleihen.</p>
<p>Irgendwie sind die schlauer als der Westen. Sie haben das System verstanden<br />
und ihre Potenziale genutzt. Dafür wurde Russland mit Sanktionen belegt.</p>
<p>Also es geht doch. Man kann sich entschulden und damit wieder in der Realwirtschaft <br />
landen, wenn man denn will. Man muss auch nicht die zukünftigen Generationen<br />
beleihen, wie das in der EU gehandhabt wird. Das Problem sehe ich eher darin, dass<br />
einfach zu wenige das System durchblicken, mich eingeschlossen. </p>
<p>Und so komme ich immer wieder zu dem Ergebnis, dass der Mangel künstlich erzeugt<br />
wird. Die Deutschen gelten als fleißiges Volk, die wenn sie wollten wie sie könnten,<br />
sehr solide wirtschaften würden. Und da sehe ich auch den Unterschied zum Debitismus.<br />
Man kann voraus planen, ohne sich deswegen in eine Schuldenspirale und in<br />
die Abhängigkeit der Finanzmärkte zu begeben. </p>
<p>Der Psycho-Trick ist der, dass dem Michel immer wieder eingeredet wird, wie toll es <br />
um sein Land steht. Würde man jeden Tag in der Bildzeitung veröffentlichen, wie <br />
lange die Deutschen arbeiten müssen um ihre Schulden zu tilgen, dann würde der <br />
vermeintliche Schwarm ganz schnell umdenken. Daher sind auch <br />
Finanzexperten wie z.B. Sinn in den staatlichen Talkshows so selten anzutreffen.</p>
<p>Gruß<br />
nemo</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 10 Dec 2017 01:30:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>nemo</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mangel an Jemand (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Nemo,</p>
<blockquote><p><br />
solange der Mensch in kleinen überschaubaren Systemen lebt, gibt es<br />
keinen Mangel.<br />
Der Mangel entsteht erst durch die Entropie, also den Energieverlust<br />
komplexer Systeme, <br />
die immer mehr Energie verbrauchen um zu funktionieren und eben durch<br />
Korruption,<br />
oder dem kapitalistischen Wirtschaften nur zum eigenen Vorteil.</p>
</blockquote><p>
Das eben bezweifle ich, darum schrieb ich ja. Auch in kleinen überschaubaren Gruppen gibt es Mangel, immer dann, wenn das Außen sich abrupt verändert. Da kommen die bewährten Erhaltungs;- Schuldsystematiken nicht so schnell hinterher. Weswegen der Mensch als Spezies ziemlich genial auf die Idee kam, der Gegenwart eben VORAUS sein zu müssen. Was er dann tat und damit die &quot;Entropie&quot; im Gesamtgefüge ganz übel durcheinander wirbelte. Meine Güte, was für eine Macht!</p>
<blockquote><p>Als Beispiel kann man Deutschland und Russland anführen. Wenn es keinen<br />
ideologisch<br />
bedingten Klassenfeind gäbe, wie immer suggeriert wird, könnten<br />
Deutschland und<br />
Russland in perfekter Weise zum Vorteil aller kooperieren. Da aber<br />
amerikanische<br />
Interessen in Deutschland ganz oben auf der Agenda stehen, wird<br />
künstlicher Mangel<br />
auf beiden Seiten erzeugt. Der Mangel ist also nicht die Ursache, sondern<br />
die<br />
Wirkung. Die Ursache liegt im Machtkartell einer korrupten Elite.</p>
<p>Oder noch besser, die Ursache ist Machtstreben und Gier.</p>
</blockquote><p>
Uhhh, was für ein Sprung und auch noch samt &quot;Schuldzuweisung&quot;. Ich gestehe, da hab ich Mühe, überhaupt anzudocken.<br />
Du glaubst doch hoffentlich nicht, dass Deutschland und Russland geschwisterlich vereint OHNE KLASSENFEIND den aufgelaufenenen Schuldenstand so ganz wirtschaftlich und human ins NIX hinwegpusten könnten, wollten, würden!???</p>
<blockquote><p>Wenn Machtstreben, Gier und Entropie zusammen kommen, dann fallen<br />
Zivilisationen. Die Zeugnisse davon können wir überall in den antiken<br />
Kultstätten <br />
bewundern.</p>
</blockquote><p>
JA, das ist Mathematik, Physik, Psychologie u.w.und wird nicht! dadurch aufgehalten, dass man mal den Klassenlehrer wechselt.</p>
<blockquote><p>Daran können wir höchstwahrscheinlich nichts ändern, außer vielleicht<br />
durch das <br />
Freiheitsstreben einzelner Kulturgruppen, wie den Katalanen usw. </p>
</blockquote><p>
Da geht es um vieeeeel mehr, wie Befreiungsschläge dezidierter und sehr wohl machtvoll eingegrenzter Splitterschwärmchen.</p>
<blockquote><p>Auch halte ich Mangel nicht für den Antrieb der Evolution, sondern eher<br />
den<br />
Wunsch nach Wissen und Entwicklung. Aber inzwischen sind wir dort<br />
angelangt,<br />
wo der Mangel bekämpft werden muss. Dieser ist jedoch systembedingt.<br />
Die Ironie der Geschichte ist doch, dass eine gierige<br />
Überflussgesellschaft<br />
nun Mangel bekämpfen muss, aber niemals das System selbst dafür<br />
verantwortlich<br />
macht. Auf diese Weise kann der Mangel immer weiter fortschreiten, bis<br />
hin zur Verarmung ganzer Länder und Kontinente.</p>
</blockquote><p>
Das ist ein Paradoxon. In Deiner wie meiner Sicht. <br />
Was mich zu der weisen Schlußfolgerung zurück bringt, die ich im Beitrag vorher ja auch schon formulierte:</p>
<p>Wir sollten uns um Mangel, unseren Umgang damit, Ursachen und Folgen Gedanken machen.</p>
<p>Frage: Debitismus im weitesten Sinne ist ein System, welches Mangel in die Zukunft transportiert, mit wenigen Nutznießern in der Gegenwart und unzähligen Opfern im Jetzt und Morgen. Der &quot;Schwarm&quot; aber will das dennoch, weil bei Abbruch dessen, zu erst die &quot;unteren&quot; Ränge dran sind? Jemand oder Niemand?</p>
<p><br />
Viele Grüße<br />
Sigrid</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449767</link>
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<pubDate>Sat, 09 Dec 2017 18:04:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sigrid</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Experten können aus Zellbiologie Schlüsse zu Staatswesen ziehen.  Ja, wenn sie ohne innere Logik &quot;rumlabern&quot;. (oT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[- kein Text -]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449689</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449689</guid>
<pubDate>Fri, 08 Dec 2017 20:00:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lechbrucknersepp</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Am Anfang war kein Mangel (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Sigrid,</p>
<p>solange der Mensch in kleinen überschaubaren Systemen lebt, gibt es keinen Mangel.<br />
Der Mangel entsteht erst durch die Entropie, also den Energieverlust komplexer Systeme, <br />
die immer mehr Energie verbrauchen um zu funktionieren und eben durch Korruption,<br />
oder dem kapitalistischen Wirtschaften nur zum eigenen Vorteil.</p>
<p>Als Beispiel kann man Deutschland und Russland anführen. Wenn es keinen ideologisch<br />
bedingten Klassenfeind gäbe, wie immer suggeriert wird, könnten Deutschland und<br />
Russland in perfekter Weise zum Vorteil aller kooperieren. Da aber amerikanische<br />
Interessen in Deutschland ganz oben auf der Agenda stehen, wird künstlicher Mangel<br />
auf beiden Seiten erzeugt. Der Mangel ist also nicht die Ursache, sondern die<br />
Wirkung. Die Ursache liegt im Machtkartell einer korrupten Elite.</p>
<p>Oder noch besser, die Ursache ist Machtstreben und Gier.</p>
<p>Wenn Machtstreben, Gier und Entropie zusammen kommen, dann fallen<br />
Zivilisationen. Die Zeugnisse davon können wir überall in den antiken Kultstätten <br />
bewundern.</p>
<p>Daran können wir höchstwahrscheinlich nichts ändern, außer vielleicht durch das <br />
Freiheitsstreben einzelner Kulturgruppen, wie den Katalanen usw. </p>
<p>Auch halte ich Mangel nicht für den Antrieb der Evolution, sondern eher den<br />
Wunsch nach Wissen und Entwicklung. Aber inzwischen sind wir dort angelangt,<br />
wo der Mangel bekämpft werden muss. Dieser ist jedoch systembedingt.<br />
Die Ironie der Geschichte ist doch, dass eine gierige Überflussgesellschaft<br />
nun Mangel bekämpfen muss, aber niemals das System selbst dafür verantwortlich<br />
macht. Auf diese Weise kann der Mangel immer weiter fortschreiten, bis<br />
hin zur Verarmung ganzer Länder und Kontinente.</p>
<p>Gruß<br />
nemo</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449686</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449686</guid>
<pubDate>Fri, 08 Dec 2017 19:42:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>nemo</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Du kannst nicht; Experten können (oT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote></blockquote>]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449684</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449684</guid>
<pubDate>Fri, 08 Dec 2017 19:29:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zarathustra</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Metasysteme in Emergenz und Verschränkung, nur an Erkenntnis mangelts halt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Nemo,</p>
<blockquote><p><br />
genau, das Schwarmverhalten ist eine Strategie der Organismen, um sich<br />
gegen Feinde zu schützen.</p>
</blockquote><p>
Schwarmverhalten bei Menschen und Mäusen tritt bei Massen auf und hat bei diesen Spezien eben genau damit zu tun und nicht! mit äußeren Feinden.</p>
<blockquote><p>Aber nun hat der Mensch keine natürlichen Feinde mehr und braucht <br />
daher solche Strategien auch nicht. </p>
<p>Der Mensch ist sich selbst zum Feind geworden und daher entwickelt er <br />
Strategien gegen die eigene Art. Die Ursache für diese Feindschaft beruht</p>
</blockquote><p>
Nö, die Masse machts. In die sind wir dummerweise so reingerutscht, weil die Spezies Mensch recht erfolgreich ist in Strategien zur Abwehr von MANGEL und uns grad darum extrem vermehren konnten.</p>
<blockquote><p>auf dem Konkurrenzdenken des Kapitalismus und der Gewaltherrschaft <br />
des Geldes.</p>
</blockquote><p>
Im Grunde ist dies ein Nebengleis.</p>
<blockquote><p>Nimm die Gewaltherrschaft weg und es braucht keinen Konkurrenzkampf <br />
mehr. Dafür würden sich intelligente solidarische Systeme durchsetzen.<br />
Diese benötigen keine Strategien um ihren Besitzstand zu wahren, <br />
sondern nur noch das Ziel, die allgemeinen Lebensbedingungen zu <br />
verbessern. Strategien werden nur gebraucht, solange eine Minder-<br />
heit auf Kosten einer Mehrheit lebt und<strong> dadurch ein ständiger Mangel</strong><br />
entsteht.</p>
</blockquote><p><br />
Ich meine ja, es ist an zu nehmen, dass das Ganze los ging, eben wegen Mangel.</p>
<p>Mangel an Wasser,an Nahrung, an Versorgung, an â€žSicherheitâ€œin einer sich akut verändernden Umwelt, daraus folgend â€“ Mangel an Glauben, Mangel an sich bewährenden Strukturen<br />
und weil man sich â€žErkenntnisâ€œ nur annähern kann und nicht mit einem Haps verschlucken und die Zeit reif war, entwickelte sich halt â€žEtwasâ€œ, dass das Ziel, Mangel zu bewältigen, versprach.</p>
<p>Auch das war schon ein â€žMetasystemâ€œ und die Ergebnisse fußen auf Emergenz.  Aus dem Zusammenwirken der Teile des Systems taucht Neues auf. Muss nicht â€žgutâ€œ sein und müssen auch gar nicht Einzelne oder irgend heraus Deutbare WOLLEN, das passiert aus zusammenwirkenden Taten.<br />
Und hat wohl auch was mit ach,je! Verschränkung zu tun. Ein jedes Einzelteilchen KANN nur so, wie es ihm in all und all Bedinglichkeiten möglich ist. Die â€žverschränktenâ€œ Einflüsse übersteigen unser Verständnis aber m.A. nach noch bei weitem. ( Da könnt ich grad ebenso über Raketenschub<br />
grübeln!)</p>
<p>Wenn alle Reichen und Mächtigen heute mit einem Schlag ihre Vorherrschaft aufgeben würden, wäre es noch laaaange nicht getan. Ich vermute, beim derzeitigen Gewusel des Schwarms hätten wir gleich morgen Neue. Obwohl doch der Rest vom â€žSchwarmâ€œ eigentlich was anderes â€žwillâ€œ. Woran sich die Frage anschließt, was er denn eigentlich so wirklich will. Hauptziel ist nach wie vor dasselbe: die Vermeidung von den Mängeln da oben. Und schwups kommt dasselbe dabei raus.</p>
<p>Weil man halt das Tut, was man meint, tun zu müssen.</p>
<p>Was nicht bedeutet, dass wir nix ändern könnten. Schließlich gibt es die Emergenz und die Verschränkung und da bewegt sich schon was, langsam halt. Aber, wenn die Zeit reif ist?</p>
<p>Über den Mangel sollten wir uns Gedanken machen!<br />
Antrieb der Evolution - Erkenntnis oder Fallbeil und Versuchung?</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Sigrid</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449677</link>
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<pubDate>Fri, 08 Dec 2017 18:11:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sigrid</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Aus Zellbiologie lässt sich nichts über Staatswesen / Gesellschaft ableiten. S.g. &quot;kategoriale Grenzüberschreitung&quot;... (oT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[- kein Text -]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449666</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449666</guid>
<pubDate>Fri, 08 Dec 2017 16:19:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lechbrucknersepp</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Falsche Analogie (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich vergleiche Organismen mit Organismen und nicht Aepfel mit anorganischen Parkettböden.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449664</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449664</guid>
<pubDate>Fri, 08 Dec 2017 14:50:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zarathustra</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wir kommen der Sache näherâ€¦ (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>der vielzitierte Fischschwarm dient dem Schutz vor Räubern. Würden die<br />
Fischlein evolutionär (Ziel = Überleben unter jeden Umständen)<br />
begreifen, dass es Fischtrawler mit gigantischen Fangschleppnetzen gibt,<br />
wäre die Vereinzelung u.Umständen für die Arterhaltung besser..</p>
<p>Bei Menschengruppen, die i.d.R. überschaubar agieren (aka Dunbar) reden<br />
wir eher von zivilatorisch bedingten Schwarmverhalten, weil wir getäuscht<br />
durch den eigenen Intellekt immer ein Ziel vermuten (müssen)?</p>
</blockquote><p><br />
Hallo Centao,</p>
<p>genau, das Schwarmverhalten ist eine Strategie der Organismen, um sich<br />
gegen Feinde zu schützen.</p>
<p>Aber nun hat der Mensch keine natürlichen Feinde mehr und braucht <br />
daher solche Strategien auch nicht. </p>
<p>Der Mensch ist sich selbst zum Feind geworden und daher entwickelt er <br />
Strategien gegen die eigene Art. Die Ursache für diese Feindschaft beruht <br />
auf dem Konkurrenzdenken des Kapitalismus und der Gewaltherrschaft <br />
des Geldes.</p>
<p>Nimm die Gewaltherrschaft weg und es braucht keinen Konkurrenzkampf <br />
mehr. Dafür würden sich intelligente solidarische Systeme durchsetzen.<br />
Diese benötigen keine Strategien um ihren Besitzstand zu wahren, <br />
sondern nur noch das Ziel, die allgemeinen Lebensbedingungen zu <br />
verbessern. Strategien werden nur gebraucht, solange eine Minder-<br />
heit auf Kosten einer Mehrheit lebt und dadurch ein ständiger Mangel<br />
entsteht.</p>
<p>Gruß<br />
nemo</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449663</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449663</guid>
<pubDate>Fri, 08 Dec 2017 14:02:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>nemo</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Der biologische Schwarm dient doch aber in erster Linie einem Zweck. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo @nemo,</p>
<p>der vielzitierte Fischschwarm dient dem Schutz vor Räubern. Würden die Fischlein evolutionär (Ziel = Überleben unter jeden Umständen) begreifen, dass es Fischtrawler mit gigantischen Fangschleppnetzen gibt, wäre die Vereinzelung u.Umständen für die Arterhaltung besser..</p>
<p>Bei Menschengruppen, die i.d.R. überschaubar agieren (aka Dunbar) reden wir eher von zivilatorisch bedingten Schwarmverhalten, weil wir getäuscht durch den eigenen Intellekt immer ein Ziel vermuten (müssen)?</p>
<p>Immer wenn es um Schwarmverhalten bei Menschen geht, sehe ich darin wenig erstrebenswerte Ziele für den Einzelnen, selbst innerhalb des Schwarmes. </p>
<p>Bei den BitCoin-Jüngern der zweiten Stunde.. ist es nicht die Begeisterung für ein etwas stacheliges Produkt, sondern bei der Majorität die Gier nach (noch mehr) FIAT ohne Arbeit..<br />
Die Synchronität des Kaufverhaltens von Menschen als &quot;Schwarmverhalten&quot; zu beschreiben, ich zögere beträchtlich, weil gerade hier ein Ziel formuliert wird!</p>
<p>Grüße,<br />
CenTao</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449660</link>
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<pubDate>Fri, 08 Dec 2017 13:26:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Centao</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Orientiert sein allein heisst noch nicht, dass die Richtung stimmt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade bei den Moslems zuhaus scheint da manches im Argen zu liegen.</p>
<p>Schließlich zieht es sie z.Zt. in großer Zahl in die Arme der Ungläubigen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449657</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449657</guid>
<pubDate>Fri, 08 Dec 2017 12:56:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Orlando</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Du leitest aus Zellbiologie Aussagen über Staatswesen und Gesellschaft ab und vergleichst damit Äpfel mit Parkettböden. (oT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[- kein Text -]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449652</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449652</guid>
<pubDate>Fri, 08 Dec 2017 12:07:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lechbrucknersepp</dc:creator>
</item>
<item>
<title>So ist es, Schneider, Alles schwärmt, fraktal verschachtelt, und Grenzen sind fliessend (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mal schwärme ich mit Dir, mal gegen Dich. Und auch innerhalb deines Organismus, der seinerseits ein Schwarm ist, findet ein Wettstreit widerstreitender und kollaborierender Kräfte statt.</p>
<p><img src="https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=500x10000:format=jpg/path/sa1de3f2598a5d25a/image/i3a89ef3a2a0a299d/version/1354615983/image.jpg" alt="[image]"  /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449650</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449650</guid>
<pubDate>Fri, 08 Dec 2017 11:58:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zarathustra</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Der orientierungslose Schwarm (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wobei ich die Schwarmtheorie auch nicht abschließend begriffen habe. Für<br />
diejenigen, die fürâ€™s Fraktale schwärmen, schwärmt es sicherlich in<br />
jedem einzelnen Moslem und der Schwarm der Moslems ist Schwarm im Schwarm<br />
oder bilden die Moslems einen eigenen Schwarm?</p>
</blockquote><p><br />
Guten Tag Schneider,</p>
<p>wenn man das Bild auf das Wesentliche reduziert, gibt es keine Schwärme,<br />
sondern nur Ziele. Man kann alle verschiedenen Strömungen politischer, <br />
religiöser und kultureller Gesellschaften unter dem Begriff Menschheit <br />
zusammen fassen. Damit erhält man ein fraktales Muster. </p>
<p>Die Widersprüche zwischen den verschiedenen Kulturen sind rein materieller<br />
Natur. Jenseits der Macht- und Geldpolitik gibt es keine Widersprüche, da<br />
alle Gruppen (die Menschheit) dasselbe Ziel haben (müssen), <br />
das Leben zu erhalten. </p>
<p>Das würde auch gut funktionieren, wenn nicht Macht mit Hilfe von Geld<br />
und Gewalt ausgeübt wird. </p>
<p>Die Blindheit der politisch Korrekten besteht darin, dass sie diese<br />
Tatsache nicht sehen (wollen) und die Schuld im Charakter des Menschen<br />
suchen ohne die wahren Ursachen zu erkennen. Die Charaktere von <br />
Menschen sind verschieden und können niemals gleichgeschaltet werden. <br />
Aber man könnte sich darauf einigen auf Eroberungs- und Unterwerfungs-<br />
Rituale zu  verzichten, die nur das Ziel verfolgen, materiellen Wohlstand <br />
und Territorium zu sichern. Solange solche Gruppen die Macht ausüben, <br />
kann die Menschheit ihr eigentliches Ziel nicht verfolgen.</p>
<p>Oder man könnte sagen, dass das Ende der Menschheit durch diese<br />
Gruppen besiegelt wird. Warren Buffett ist meiner Meinung nach sehr <br />
viel näher an der Wahrheit. Es geht nicht um widersprüchliche Interessen<br />
verschiedener Gruppen, sondern um den Kampf der Reichen gegen <br />
die Armen. Die Schwarmtheorie macht keinen Sinn, wo eine Mehrheit<br />
ums Überleben kämpft und eine Minderheit ihre Macht sichern will.</p>
<p><br />
Gruß<br />
nemo</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449649</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449649</guid>
<pubDate>Fri, 08 Dec 2017 11:39:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>nemo</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Orientierungsloser Schwarm klingt uncool (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,</p>
<blockquote><p>Fest orientiert im genauen Wortsinn ist allein der gläubige Moslem, denn<br />
er beugt sich fünf Mal am Tag nach Mekka (Orient) <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /> Ist aber<br />
nicht soo gelitten jetzt ...</p>
</blockquote><p>Der orientierungslose Schwarm hat den Vorteil, dass sich der Einzelnen sein Dasein im Schwarm (halbwegs?!) nach Gutdünken einrichten kann. Es könnte aber sein, dass der orientierte Schwarm gegenüber dem orientierungslosen Schwarm eine wesentlich höhere Halbwertszeit hat. </p>
<p>Wobei ich die Schwarmtheorie auch nicht abschließend begriffen habe. Für diejenigen, die fürâ€™s Fraktale schwärmen, schwärmt es sicherlich in jedem einzelnen Moslem und der Schwarm der Moslems ist Schwarm im Schwarm oder bilden die Moslems einen eigenen Schwarm?</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Schneider</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449639</link>
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<pubDate>Fri, 08 Dec 2017 09:11:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>trosinette</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Lesen bildet. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo SevenSamurai!</p>
<p>Du fragst: <em> Gibt es Primärquellen zu Graf Coudenhove-Calergie? Oder handelt es sich um Hörensagen (hearsay)? </em></p>
<p>Die Primärquelle hatte ich doch angegeben.<br />
Da ist sie: <strong> Quelle: R. N. COUDENHOVE KALERGI, PRAKTISCHER IDEALISMUS (ADEL - TECHNIK - PAZIFISMUS)  1925 PANEUROPA - VERLAG, WIEN-LEIPZIG <br />
Seite 39 bis 40 </strong></p>
<p>In Zeiten der virtuellen Vielfalt hättest Du das Werk in Sekundenschnelle gefunden, aber gut, ich will mal nicht so sein. <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /><br />
Bitte hier entlang: <a href="https://archive.org/stream/Coudenhove-Kalergi-Praktischer-Idealismus/Coudenhove-kalergiRichard-PraktischerIdealismus-Adel-Technik-Pazifismus1925191S._djvu.txt">https://archive.org/stream/Coudenhove-Kalergi-Praktischer-Idealismus/Coudenhove-kalergi...</a><br />
Das gibt es dort auch als PDF.</p>
<p>Allerdings muß einschränkend dazu gesagt werden, daß Coudenhove-Kalergie aufgrund seiner familiären Abkunft (japanische Mutter, österreichischer Vater (vielsprachig)) sehr überzeugt von seiner Version gewesen sein dürfte und nach der Schlächterei von WK 1 durchaus im Sinne des Friedens argumentierte.<br />
Andererseits wurde er dadurch zum nützlichen Werkzeug (er war 1921 Freimaurer geworden) und das â€žGeschmeißâ€œ konnte seine heimtückischen Absichten hinter der Naivität eines Bruders verbergen, siehe seine Vorstellungen von der Mischrasse.<br />
Was er sich noch gedanklich vorstellte, erklärt uns inzwischen Frau Lerner-Spectre zur Pflicht! <br />
Mich kotzen diese fanatischen Welt-Verschlimmbesserer nur noch an.<img src="images/smilies/kotz.gif" alt="[[kotz]]" /> </p>
<p>Lies das Buch â€“ es dauert nicht lang â€“ und Du wirst sehen, wie scharfsinnig einerseits der Graf argumentiert und andererseits wie trivial er mitunter denkt.<br />
Er war ein Kind seiner Zeit â€“ das muß man immer berücksichtigen bei der Analyse einer Person â€“ und hatte eben noch die bunten Flausen des Kommunismus im Schädel, obwohl er wußte aus welcher trüben Quelle der neue Saft sprudelte.</p>
<p>Es ist mitunter regelrecht bedrückend zu lesen, wie große Geister manchmal die Hand nach dem Bonbon ausstrecken, welches ihnen der â€žgute Onkelâ€œ anbietet.<br />
Deswegen sehe ich hinter seinem verschrifteten â€žPraktischen Idealismusâ€œ ein Auftragswerk der Logen.</p>
<p>mfG<br />
nereus</p>
<p>p.s. Ist Deine Muttersprache nicht die deutsche Sprache?<br />
Hörensagen habe ich auch ohne den Hinweis &quot;hearsay&quot; verstanden oder ist es eher eine Marotte von Dir, dem deutschen Begriff noch eine englisches Anhängsel zu verpassen?</p>
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<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=449624</link>
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<pubDate>Fri, 08 Dec 2017 07:02:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>nereus</dc:creator>
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</channel>
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