<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
<channel>
<title>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017 - Die Luxusgüter der Zukunft</title>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/</link>
<description>Das Gelbe Forum: Archiv 2007-2017</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Die Luxusgüter der Zukunft (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das denke ich auch. Man sieht doch auch schon im Westen, dass in<br />
bestimmten Milieus die Bedürfnisse an quantitativen Aspekten zurückgehen.<br />
Es muss eben nicht immer mehr gefressen und gesoffen werden, sondern je<br />
mehr sich auch der Geist entwickelt, desto mehr kommen immaterielle Werte<br />
zum Werden (gutes Essen und Trinken, Ruhe, schöne Landschaft, Zeit)</p>
<p>Ich denke, das Kernproblem sind die Eliten und ihr Verhalten, denn das<br />
ist, was von den anderen nachgeahmt wird (analog Thorstein Veblen: Theory<br />
of the Leisure Class). Und da sind Leute wie Warren Buffet und Bill Gates<br />
sicher nicht auf dem schlechtesten Weg. Oder was denkst Du?</p>
</blockquote><p>Hi Holmes,</p>
<p>dazu gibt es einen schönen Aufsatz von HM Enzensberger 1995 in &quot;Zickzack&quot;, Suhrkamp, 1999 über die Luxusgüter der Zukunft. Ich zitiere auszugsweise:</p>
<p>&quot;... Knapp, selten, teuer und begehrenswert sind im Zeichen des wuchernden Konsums nicht schnelle Automobile und goldene Armbanduhren, Champagnerkisten und Parfums, die an jeder Straßenecke zu haben sind, sondern elementare Lebensvoraussetzungen wie Ruhe, gutes Wasser und genügend Platz.<br />
Merkwürdige Verkehrung einer Logik der Wünsche: Der Luxus der Zukunft verabschiedet sich vom Überflüssigen und strebt nach dem Notwendigen, von dem zu befürchten ist, daß es nur noch den Wenigsten zu Gebote stehen wird. Das, worauf es ankommt, hat kein Duty Free Shop zu bieten:</p>
<p>1. Die Zeit. Sie ist das wichtigste aller Luxusgüter. Bizarrerweise sind es die Funktionseliten, die über ihre eigene Lebenszeit am wenigsten frei verfügen können. ...<br />
2. Die Aufmerksamkeit. ...<br />
3. Der Raum. ... Heute wirkt ein Zimmer luxuriös, wenn es leer ist.<br />
4. Die Ruhe. ...<br />
5. Die Umwelt. ...<br />
6. Die Sicherheit. ... Denn der Privilegierte, der sich in Sicherheit bringen will, schließt nicht nur die andern aus; er schließt sich selber ein.<br />
...&quot;</p>
<p>Genug zu tun und zu wirtschaften, denke ich.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=9512</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=9512</guid>
<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 09:30:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Panzerknacker</dc:creator>
</item>
<item>
<title>@weissgarnix: (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi weissgarnix!</p>
<blockquote><p>...die $64.000-Frage betrifft<br />
natürlich nicht den Kuchen selbst, sondern die Verteilung. Und neuerdings<br />
gibt es bekanntlich ein paar Spieler mehr, die ihren Anteil wollen, und ab<br />
übermorgen vielleicht sogar noch ein paar mehr.  </p>
</blockquote><p>Klar, aber die produzieren ja auch wieder mehr. Der Kuchen selbst (Produkte und Dienstleistungen) wächst ja auch mit. Von daher kann man nicht sagen, dass es in Zukunft automatisch weniger für jeden geben müsste.</p>
<blockquote><p>Ich könnte mir vorstellen, als Utopie selbstverständlich, dass<br />
Wirtschaften um  des Wirtschaften willens schlicht in den Hintergrund<br />
tritt und das Begriffe wie &quot;Gesellschaftlicher Output&quot; usw. eine völlig<br />
andere Bedeutung erhalten, idealerweise ein qualitative statt einer<br />
quantitativen. </p>
</blockquote><p>Das denke ich auch. Man sieht doch auch schon im Westen, dass in bestimmten Milieus die Bedürfnisse an quantitativen Aspekten zurückgehen. Es muss eben nicht immer mehr gefressen und gesoffen werden, sondern je mehr sich auch der Geist entwickelt, desto mehr kommen immaterielle Werte zum Werden (gutes Essen und Trinken, Ruhe, schöne Landschaft, Zeit)</p>
<p>Ich denke, das Kernproblem sind die Eliten und ihr Verhalten, denn das ist, was von den anderen nachgeahmt wird (analog Thorstein Veblen: Theory of the Leisure Class). Und da sind Leute wie Warren Buffet und Bill Gates sicher nicht auf dem schlechtesten Weg. Oder was denkst Du?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=9501</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=9501</guid>
<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 08:59:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Holmes</dc:creator>
</item>
<item>
<title>@Holmes (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Klaro, im privaten Bereich bin ich ja auch ein alter Romantiker und sicher<br />
ist die Liebe das Fundament, ohne das wir hier nicht lange leben könnten.<br />
ABER...eine solche komplexe Gesellschaft wie jetzt, SCHEINT (zumindest<br />
bislang) ohne die Abgabengesellschaftsstruktur nicht zu realisieren zu<br />
sein. Im Prinzip funktionierten alle Hochkulturen nach dem selben Schema,<br />
oder?</p>
</blockquote><p>Schon, aber ich muß anno 2100 ja die Mayas nicht zur Benchmark machen.</p>
<blockquote><p>Ich bin da kein Experte, aber emine Erachtens mogeln sich<br />
Science-Fiction-Autoren auch gerne um die Frage herum, wie denn die<br />
Wirtschaftstruktur in der Zukunft aussehen sollte. In StarTrek, Enterprise<br />
etc. z.B. gibt es kein Geld. An Bord eines Militärschiffes (quasi auf<br />
Arbeit bei freier Kost und Logis) ist das auch nocht weiter problematisch,<br />
aber wie leben sie zuhause?</p>
</blockquote><p>Ich sagte ja auch, ähnlich der &quot;Science-Fiction&quot;-Autoren, ich hätte eine &quot;Vision&quot; von einer besseren Organisationsform und audrücklich NICHT, ich hätte einen PLAN für eine solche. Mit Beschwerden und Verbesserungsvorschlägen mußt Du Dich ausschliesslich an solche Leutchen wenden, die sagen, sie hätten ...</p>
<blockquote><p>Das würde ja meiner These entsprechen, dass es aufwärts geht <img src="images/smilies/smile.png" alt=":-)" /> Von den<br />
materiellen Aspekten her gesehen, würde ich das mal stark vermuten. </p>
</blockquote><p>Wird sich zeigen. In toto sicher, aber die $64.000-Frage betrifft natürlich nicht den Kuchen selbst, sondern die Verteilung. Und neuerdings gibt es bekanntlich ein paar Spieler mehr, die ihren Anteil wollen, und ab übermorgen vielleicht sogar noch ein paar mehr.  </p>
<blockquote><p>Die Frage ist, ob sich ihre Gesellschafts- und Wirtschaftsstruktur<br />
wesentlich (und worin genau) geändert hat. Was denks Du, wohin es gehen<br />
sollte/könnte?</p>
</blockquote><p>Ich könnte mir vorstellen, als Utopie selbstverständlich, dass Wirtschaften um  des Wirtschaften willens schlicht in den Hintergrund tritt und das Begriffe wie &quot;Gesellschaftlicher Output&quot; usw. eine völlig andere Bedeutung erhalten, idealerweise ein qualitative statt einer quantitativen. Wird aber wohl noch ein paar Jahrhunderte brauchen, bis sowas auch nur im Ansatz realisierbar wird. Vielleicht aber ja auch nicht. Wenn dereinst jegliches Grenzprodukt ökonomischer Tätigkeit auf Null gesunken ist (im Makro-, nicht im Mikro-Sinne), sich die Weltmächte gegenüberstehen und seufzen &quot;Scheisse, was machen wir jetzt?&quot;, vielleicht kommen sie ja dann mal nicht zur Schlußfolgerung, dass ein Weltkrieg die adequate Antwort ist. Dann sind sicher Alternativlösungen gefragt, und ab dann muß man halt mal schauen, zu was die Menschheit fähig ist und zuwas nicht.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=9238</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=9238</guid>
<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 01:18:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>weissgarnix</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Alter Romantiker (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Wie will man das beurteilen? Hört sich ein bisschen nach den &quot;Edlen<br />
Wilden&quot; an oder der Vetreibung aus dem Paradies...</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Why not? Lass mich doch auch mal ein wenig romantisch sein ...</p>
</blockquote><p>Klaro, im privaten Bereich bin ich ja auch ein alter Romantiker und sicher ist die Liebe das Fundament, ohne das wir hier nicht lange leben könnten. ABER...eine solche komplexe Gesellschaft wie jetzt, SCHEINT (zumindest bislang) ohne die Abgabengesellschaftsstruktur nicht zu realisieren zu sein. Im Prinzip funktionierten alle Hochkulturen nach dem selben Schema, oder?</p>
<p>Ich bin da kein Experte, aber emine Erachtens mogeln sich Science-Fiction-Autoren auch gerne um die Frage herum, wie denn die Wirtschaftstruktur in der Zukunft aussehen sollte. In StarTrek, Enterprise etc. z.B. gibt es kein Geld. An Bord eines Militärschiffes (quasi auf Arbeit bei freier Kost und Logis) ist das auch nocht weiter problematisch, aber wie leben sie zuhause?</p>
<blockquote><blockquote><p>Experimente mit dem Leben als Steinzeitler haben allerdings erbracht,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>dass</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>keiner der Teilnehmer dort bleiben wollte...</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Tja, mein lieber, ex post betrachtet ist das immer easy. Vielleicht<br />
betrachten aber die Leutchen im 25. Jahrhundert uns als Steinzeitler ?</p>
</blockquote><p>Das würde ja meiner These entsprechen, dass es aufwärts geht <img src="images/smilies/smile.png" alt=":-)" /> Von den materiellen Aspekten her gesehen, würde ich das mal stark vermuten. </p>
<p>Die Frage ist, ob sich ihre Gesellschafts- und Wirtschaftsstruktur wesentlich (und worin genau) geändert hat. Was denks Du, wohin es gehen sollte/könnte?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=9236</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=9236</guid>
<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 00:59:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Holmes</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Hoho ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wie will man das beurteilen? Hört sich ein bisschen nach den &quot;Edlen<br />
Wilden&quot; an oder der Vetreibung aus dem Paradies...</p>
</blockquote><p>Why not? Lass mich doch auch mal ein wenig romantisch sein ...</p>
<blockquote><p><br />
Experimente mit dem Leben als Steinzeitler haben allerdings erbracht, dass<br />
keiner der Teilnehmer dort bleiben wollte...</p>
</blockquote><p>Tja, mein lieber, ex post betrachtet ist das immer easy. Vielleicht betrachten aber die Leutchen im 25. Jahrhundert uns als Steinzeitler ?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=9123</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=9123</guid>
<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 09:08:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>weissgarnix</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kapitalismus und Glück (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Schon klar, aber das spricht ja lediglich für die &quot;Überlegenheit&quot; des<br />
Kapitalismus nach außen, aber nicht für sein inneres Optimum. Die<br />
Subsistenzwirtschaftler, die wir dank unserer &quot;Errungenschaften&quot; nun also<br />
leider von der Bildfläche verschwinden haben lassen, waren vorher und ohne<br />
uns vielleicht deutlich glücklichere Menschen, oder ?</p>
</blockquote><p>Wie will man das beurteilen? Hört sich ein bisschen nach den &quot;Edlen Wilden&quot; an oder der Vetreibung aus dem Paradies...</p>
<p>Experimente mit dem Leben als Steinzeitler haben allerdings erbracht, dass keiner der Teilnehmer dort bleiben wollte...</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=9118</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=9118</guid>
<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 09:02:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Holmes</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Long tail (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&quot;Long Tail&quot; ist doch eher genau das Gegenteil von 80/20, sondern der<br />
Beleg, dass mit globalen Märkten auch sonst unprofitable Nischenprodukte<br />
vermarktbar werden und damit die Diversität steigt. Diversität, d.h.<br />
Vilefalt von Ideen und Produkten, ist aber doch gerade ein Markenzeichen<br />
einer freien Wirtschaftsordnung, oder?</p>
</blockquote><p>Einer freien Wirtschaftsordnung vielleicht, aber nicht des &quot;Kapitalismus&quot;.</p>
<p>Was ich meinte, war aber was anderes: nach dem Prinzip des &quot;long tail&quot; wäre eine Wirtschaft denkbar, in der sich für alle möglichen &quot;Spinnereien&quot; der Menschen, so plan- und sinnlos sie im heutigen Kontext auch erscheinen mögen, ein Abnehmer findet. Zumindest potenziell. Aus einer Sammelleidenschaft für nepalesische Postkarten aus dem 19. Jahrhundert werde ich nach konventionellem Muster vielleicht nicht ein Business machen können, nach dem Konzept des long tails aber schon. Nimm iTunes als Beispiel: kein Plattenladen dieser Welt kann es sich leisten, einen Titel ins Sortiment zu nehmen, von dem er nur 1 Exemplar im Jahr verkauft, die proportionalen Kosten wären viel zu hoch. iTunes aber kann das, denn die Kosten sind immer die gleichen. Denk dir jetzt iTunes weg und nimm einen unbekannten aber begabten Künstler, der sich über das Internet direkt vermarktet und über &quot;Aggregatoren&quot; (also zB Google oder Youtube) leicht auffindbar ist. VoilÃ , schon funzt das, gänzlich gegen jede klassische Ökonomie. Wahrscheinlich wird er nicht so reich wie Mick Jagger, er wird seine Kunst, sein Hobby, seine Spinnereien oder was auch immer zumindest zum Teil für sein Erwerbsleben nutzen können.</p>
<p>Dehne oben gesagtes jetzt auf ALLE menschlichen Tätigkeiten aus, insbesondere im sozial-karitativen Bereich, und kombiniere das mit sowas wie Bürgergeld ... in diese grobe Richtung wird es meiner Meinung nach für das Gros der Menschen laufen. Wie die Details aussehen, keine Ahnung, aber das wird sich finden.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=9066</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=9066</guid>
<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 05:05:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>weissgarnix</dc:creator>
</item>
<item>
<title>@Holmes (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hi weissgarnix,</p>
<p>vielleicht handelt es sich bei meiner Erwähnung des Begriffes Nische um<br />
eine begriffliche Undeutlichkeit. In Bezug auf menschliche Gesellschaften<br />
meinte ich mit Nischenkulturen diejenigen, die sich als<br />
Substistenzkulturen seit hunderten, evtl. sogar tausenden Jahren behaupten<br />
(die Ureinwohner auf unterschiedliche Kontinenten), die aber bei Kontakt<br />
mit Abgabengesellschaften hoffnungslos unterlegen sind. Selbst wenn es<br />
ihnen physisch gelingt, am Leben zu bleiben, so ist doch ihre kulturelle<br />
Lebensform durch den Kontakt mit dem Kapitalismus hoffnungslos zerstört<br />
und es gibt keinen Weg zurück.</p>
</blockquote><p>Schon klar, aber das spricht ja lediglich für die &quot;Überlegenheit&quot; des Kapitalismus nach außen, aber nicht für sein inneres Optimum. Die Subsistenzwirtschaftler, die wir dank unserer &quot;Errungenschaften&quot; nun also leider von der Bildfläche verschwinden haben lassen, waren vorher und ohne uns vielleicht deutlich glücklichere Menschen, oder ?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=9063</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=9063</guid>
<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 04:50:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>weissgarnix</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Addendum zum Thema Nischen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi weissgarnix,</p>
<p>vielleicht handelt es sich bei meiner Erwähnung des Begriffes Nische um eine begriffliche Undeutlichkeit. In Bezug auf menschliche Gesellschaften meinte ich mit Nischenkulturen diejenigen, die sich als Substistenzkulturen seit hunderten, evtl. sogar tausenden Jahren behaupten (die Ureinwohner auf unterschiedliche Kontinenten), die aber bei Kontakt mit Abgabengesellschaften hoffnungslos unterlegen sind. Selbst wenn es ihnen physisch gelingt, am Leben zu bleiben, so ist doch ihre kulturelle Lebensform durch den Kontakt mit dem Kapitalismus hoffnungslos zerstört und es gibt keinen Weg zurück.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=9062</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=9062</guid>
<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 04:39:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Holmes</dc:creator>
</item>
<item>
<title>sorry: nicht FFF sondern FFE (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>FFE = Friede, Freude, Eierkuchen - das Synonym für eine heile Welt, in der auch die Wölfe die Schafe in Ruhe lassen <img src="images/smilies/smile.png" alt=":-)" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=9059</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=9059</guid>
<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 04:22:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Holmes</dc:creator>
</item>
<item>
<title>@weissgarnix - Nischen, Kreativität und FFF (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi weissgarnix,</p>
<p>mal zu den drei Themen:</p>
<p><br />
1. Nischen und Untergang</p>
<p>Es ist zumindest in der Biologie so, dass die Generalisten (Einzeller, Fliegen, Ratten, Menschen?) eine längere Verweildauer auf diesem Planeten haben, als die Spezialisten in engen Nischen (z.B. Dinosaurier, Beuteltiere)</p>
<p>Ceteris paribus gilt z.B. bei menschlichen Kulturen spätestens dann nicht, wenn eine Nischenkultur auf den Kapitalismus stösst, den der eingebaute Expansionszwang und die höhere Innovation hat in der Vergangenheit immer die Unterwerfung der Nischenkultur als Ergebnis gehabt. In direkter Konfrontation haben sich kapitalistische Gesellschaften ja sogar den sozialistischen Gesellschaften als überlegen gezeigt, so dass die Chinesen dieses Prinzip ebenfalls angenommen haben.</p>
<p><br />
2. Long Tail und Kreativität</p>
<p>&quot;Long Tail&quot; ist doch eher genau das Gegenteil von 80/20, sondern der Beleg, dass mit globalen Märkten auch sonst unprofitable Nischenprodukte vermarktbar werden und damit die Diversität steigt. Diversität, d.h. Vilefalt von Ideen und Produkten, ist aber doch gerade ein Markenzeichen einer freien Wirtschaftsordnung, oder?</p>
<p>Das Ideen aus dem Spielerischen kommen, ist schon lange bekannt. Innovationen erfiordern aber, dass sich jemand findet, der Geld investiert, um aus einer Idee eine marktfähiges Produkt zu machen. Auch hier wieder zeigt sich die Risikobereitschaft des Kapitalismus als hilfreich und förderlich. </p>
<p><br />
3. &quot;Welt ohne Pest/Krieg&quot;</p>
<p>1. Ich wollte gegen den Pessimisus reden und darauf hinnweisen, dass meines Erachtens trotz aller Katastrophen die Welt ein besserer Ort ist als je zuvor (ich möchte nicht mehr in der Steinzeit oder bei den Mayas leben)</p>
<p>2. Die Komplexität des Lebens ist nicht möglich ohne das Fressen und Gefressen werden. Selbst auf der Stufe der Einzeller ist es so, dass komplexere Zellen nur dadruch entstehen, in dem sie andere Zellen (und damit deren Eiweißstrukturen) auffressen und dadruch eigene, höhere Verarbeitungsprozesse etablieren können. Eine Welt, in der alle Organismen sich nur von Sonnenlicht und rein chemischen Substanzen ernähren ist eine äußerst öde Welt.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=9058</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=9058</guid>
<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 04:21:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Holmes</dc:creator>
</item>
<item>
<title>@Holmes - Das wahre  Wirken der Menschheit wird vom Kapitalismus gar nicht beachtet (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>wie @dottore schon oft geschrieben hat, gibt es ja auch die Subsistenzler,<br />
die schön gemütlich vor sich hin leben und das schon seit Tausenden Jahren.<br />
Aber die stecken eben in ihrer Nische solange fest, bis es sie nicht mehr<br />
gibt und dann sind sie weg. Das wäre also der Weg in den sicheren<br />
Untergang, denn stabil für ewig ist nix.</p>
</blockquote><p>Die unterstellte Zwangsläufigkeit des Untergangs will mir nicht recht in den Sinn, auch wenn sie von dottore kommt. Ganz im Gegenteil, ceteris paribus voausgesetzt, sind Nischenstrategien deutlich erfolgreicher als mainstream-Strategien. </p>
<blockquote><p>Und diese Fähigkeiten ermöglichen es uns nun auch, vernünftige Konzepte zu entwickeln, als das noch vor Jahrhunderten der Fall war.<br />
Die Selbstreflektionsfähigkeit der Menschheit ist noch lange nicht<br />
vollendet, aber hat ebenfalls Grade erreicht, die bisher unmöglich waren<br />
(Internet). </p>
</blockquote><p>Da bin ich mir nicht so sicher. Wenn du meinst, der Kapitalismus sei insgesamt &quot;innovativer&quot; und würde den Reichtum der menschlichen Tätigkeit, vor allem in der Tiefe, besser erfassen, dann bist du jedenfalls auf dem Holzweg. Die aktuelle Wirtschaftsordnung blendet den weitaus überwiegenden Teil menschlicher Tätigkeit konsequent und zielgerichtet aus. Warum ? Weil sie der &quot;80/20&quot;-rule verfallen ist, wonach nur die häufigsten 20% an Tä<br />
tigkeiten bzw. Verkaufseinheiten für rund 80% des ökonomischen Erfolgs sorgen.  Vgl. zB mal die Hitparaden und die Bestsellerlisten, und dann sage mir nochmal, ob das, was da kommerziell an der Spitze steht, wirklich auch nur annähernd in die Nähe dessen kommt, was der Mensch kreativ zu vollbringen mag.<br />
Das ganze ist übrigens nicht &quot;Esoterik&quot;, sondern unter dem Schlagwort &quot;long tail&quot; (vgl. das gleichnamige Buch von Chris Anderson) eine der neueren Denkschulen der modernen Ökonomie. Sie ist jedenfalls elementarer Stützpfeilder des wirtschaftlichen Erfolgs etwa von Google und Ebay. Letzteres übrigens ein hervorragendes Beispiel dafür, dass viele Innovationen, die tatsächlich radikale Änderungen nach sich zogen, keineswegs von kommerziellem Interesse getrieben wurden, sondern von Neugierde, Spielerei, Langeweile, oder was auch immer.</p>
<blockquote><p>Die Zukunft ist offen (Popper) und ich sehe das ganze sehr optimistisch.<br />
Natürlich wird es wieder Tote geben, aber mal ehrlich, was ist denn selbst<br />
der zweite Weltkrieg im Vergleich zur Pest oder zum Dreissigjährigen Krieg<br />
gewesen? </p>
</blockquote><p>Gegenfrage: was wäre die Welt OHNE Pest und OHNE Zweiten Weltkrieg gewesen ? Ein deutlich besserer Ort, findest du nicht ?</p>
<blockquote><p>Aber es hat immer Emerging Markets gegeben und wird es immer geben, denn<br />
die Menschen sind einfallsreich, da habe ich keine Bange.</p>
</blockquote><p>Falsch. Im ökonomischen Kontext sind nur ganz, ganz weniger Menschen &quot;einfallsreich&quot;. Alle Menschen sind durch die Bank einfallsreich, sozial engagiert, kreativ oder was auch immer, aber nur ganz wenige sind im Kontext der wirtschaftlichen Verwertbarkeit nach aktuellem Denkmuster &quot;einfallsreich&quot;, Du unterstellst, dass damit automatisch allen geholfen wäre, aber das wage ich sehr stark zu bezweifeln.</p>
<p>Ich bin ziemlich überzeugt: im Jahr 2200 allerspätestens wird man uns ob des Kapitalismus und unsere heutigen sozio-ökonomischen Organisation auslachen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=8775</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=8775</guid>
<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 05:51:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>weissgarnix</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kapitalismus und Zukunft (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Weissgarnix,</p>
<blockquote><p>den Gedankengang habe ich wohl verstanden und klar: der Kapitalismus als<br />
evolutionäre Abfolge von &quot;Gut-Besser-Noch besser ...&quot; steckt irgendwie<br />
auch im Menschen und seiner biologischen Herkunft drinnen, das ist gar<br />
keine Frage. </p>
</blockquote><p>wie @dottore schon oft geschrieben hat, gibt es ja auch die Subsistenzler, die schön gemütlich vor sich hin leben und das schon seit Tausenden Jahren. Aber die stecken eben in ihrer Nische solange fest, bis es sie nicht mehr gibt und dann sind sie weg. Das wäre also der Weg in den sicheren Untergang, denn stabil für ewig ist nix.</p>
<p>Die anderen, die &quot;Getriebenen&quot; (wir!), sind so auf Anpassung und Flexibilität getrimmt, dass sie zwar auch (bisher) viel Schaden angerichtet haben, aber es eben auch geschafft haben, am Leben zu bleiben. Der nach innen gerichtete Druck auf die Wirtschaftsteilnehmer, sich gegenseitig zu überflügeln, hat ein Ausmaß an Wissenschaft und Technologie möglich gemacht, wie es nie zuvor bestanden hat. Und diese Fähigkeiten ermöglichen es uns nun auch, vernünftige Konzepte zu entwickeln, als das noch vor Jahrhunderten der Fall war.<br />
Die Selbstreflektionsfähigkeit der Menschheit ist noch lange nicht vollendet, aber hat ebenfalls Grade erreicht, die bisher unmöglich waren (Internet). </p>
<p>Die Zukunft ist offen (Popper) und ich sehe das ganze sehr optimistisch. Natürlich wird es wieder Tote geben, aber mal ehrlich, was ist denn selbst der zweite Weltkrieg im Vergleich zur Pest oder zum Dreissigjährigen Krieg gewesen? </p>
<blockquote><p>Fraglich ist allerdings für mich, ob man eine Weltgesellschaft des 21.<br />
oder 22. Jahrhunderts tatsächlich so organisieren will/kann. </p>
</blockquote><p>Man kann nicht alles organisieren, braucht man aber auch nicht. Die Marktwirtschaft ist zum größten Teil Selbstorganisation und das ist auch gut so. </p>
<blockquote><p>Denk dir mal<br />
so Dinge wie &quot;Emerging Markets&quot; weg, dann hast du nichts anderes, als<br />
einen reinen Verdrängungswettbewerb.</p>
</blockquote><p>Klar, denn allein durch steigende Produktivität entsteht ja schon das Problem.<br />
Aber es hat immer Emerging Markets gegeben und wird es immer geben, denn die Menschen sind einfallsreich, da habe ich keine Bange.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=8761</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=8761</guid>
<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 04:26:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Holmes</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kapitalismus als evolutionäres System (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hi Weissgarnix,</p>
<p>ich denke, es ist nicht erforderlich, dass die Teilnehmer vom Leben an<br />
sich ausscheiden. Aber es ist unvermeidlich, dass nach einer<br />
Auswahl/Selektion, die durch den Markt stattfindet (Produkt A wird<br />
gekauft, Produkt B bleibt liegen), es eben auch Verlierer geben muss.<br />
Analog Evolution, bei der immer mehr Organismen geboren werden, als<br />
erforderlich oder Kreativität, bei der man auch mehr Ideen hat als sich<br />
später als sinnvoll erweisen. </p>
</blockquote><p>Hi Holmes,</p>
<p>den Gedankengang habe ich wohl verstanden und klar: der Kapitalismus als evolutionäre Abfolge von &quot;Gut-Besser-Noch besser ...&quot; steckt irgendwie auch im Menschen und seiner biologischen Herkunft drinnen, das ist gar keine Frage. </p>
<p>Fraglich ist allerdings für mich, ob man eine Weltgesellschaft des 21. oder 22. Jahrhunderts tatsächlich so organisieren will/kann. Denk dir mal so Dinge wie &quot;Emerging Markets&quot; weg, dann hast du nichts anderes, als einen reinen Verdrängungswettbewerb.</p>
<p>Wird - in der aktuellen Form - für nachfolgende Generationen meines Erachtens kein Honigschlecken.</p>
<blockquote></blockquote>]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=8726</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=8726</guid>
<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 01:22:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>weissgarnix</dc:creator>
</item>
<item>
<title>@weissgarnix: Kapitalismus, Konkurrenz, Kreativität und Evolution (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>... ob ein System als Grundlage einer modernen Gesellschaft wünschenswert<br />
ist, bei dem unablässig einzelne Teilnehmer als &quot;Verlierer&quot; ausscheiden<br />
MÜSSEN!</p>
</blockquote><p><br />
Hi Weissgarnix,</p>
<p>ich denke, es ist nicht erforderlich, dass die Teilnehmer vom Leben an sich ausscheiden. Aber es ist unvermeidlich, dass nach einer Auswahl/Selektion, die durch den Markt stattfindet (Produkt A wird gekauft, Produkt B bleibt liegen), es eben auch Verlierer geben muss. Analog Evolution, bei der immer mehr Organismen geboren werden, als erforderlich oder Kreativität, bei der man auch mehr Ideen hat als sich später als sinnvoll erweisen. </p>
<p>Das ist eigentlich auch gar nicht so schlimm, denn selbst ein Bankrott muss ja nicht das Ende bedeuten. Es war wohl der gute Kostolany, der immer wieder betonte, dass viele erfolgreiche Börsianer mindestens einen Bankrott erleben mussten. Und es trotzdem wieder geschafft haben, sich ein Vermögen zu erarbeiten. </p>
<p>Ich denke, dass der Punkt ist, möglichst alle Menschen diese Art von Zähigkeit und Selbstvertrauen zu lehren, damit sie als selbstständiges Individuum besser in einer komplexen Umwelt existieren können (siehe z.B. die Konzepte der Grameen-Bank).</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=8721</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=8721</guid>
<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 00:55:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Holmes</dc:creator>
</item>
<item>
<title>zu Prinz &quot;Sich mit &quot;Sie&quot; ansprechen&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hallo Prinz,</p>
</blockquote><p>mit meinem psychologischen Laienverstand tippe ich mal auf ne Borderlinesymptomatik-hat glaube ich ne recht schlechte Prognose wenn das mit dem Spiegel schon ne Weile so geht-Tippe mal grob auf Mißbrauchsproblematik??in früher Kindheit?(z.B. Sonntags immer spülen müssen für die Eltern oder so was ähnliches?) Hast Du in Deiner Feuerwehrzeit selber Brände angezündet, um im Mittelpunkt zu stehen? Und willst das jetzt nicht mehr wahrhaben? </p>
<p>Mach Dir nix draus-gibt Schlimmeres und mit einer testierten Borderlinestörung wird die Privatinsolvenz sicher noch einfacher - also nix wie hin zur Noris Bank...Du wolltest doch neue Felgen fürs Auto oder hab ich da was falsch in Errinnerung?</p>
<p>Du weißt doch: &quot;Wer meint, Geld sei unwichtig hat keine Ahnung vom Shoppen&quot;</p>
<p>Liebe Grüße</p>
<p><br />
Albert</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=8544</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=8544</guid>
<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 14:51:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Albert</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das ist interessant und würde vieles erklären. weiß jemand Näheres? (oT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[- kein Text -]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=8542</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=8542</guid>
<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 14:01:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mephistopheles</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wenn die wüßten, das ich mich jeden Morgen vorm Spiegel mit Sie anspreche :)) (oT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[- kein Text -]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=8540</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=8540</guid>
<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 13:32:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>prinz_eisenherz</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Noris Bank (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Kredit ist ja echt der Hammer! Ohne Nebenkosten 75000 Euro einfach mal ausprobieren 4 Wochen lang. (in der Hoffnung, das bis dahin ein Teil davon im Kadewe landet?) </p>
<p>Und sei ehrlich Prinz...würdest Du einem wie DIR!! wirklich Geld leihen???<br />
Das ist doch das tollkühnste an diesem Kredit nicht wahr?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=8537</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=8537</guid>
<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 13:06:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Albert</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Die meisten Deutschen &amp; viele Europäer sind von den potemkin'schen USA viel zu sehr geblendet... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>...als daß sie die Realitäten erkennen wollten - und es daher auch nicht konnten.</p>
<p><em>Den Profis unterstelle ich sogar, das die noch viel früher als ich, vor etwa zwei Jahren, das windige Kartenhaus in den USA erkannt haben.</em><br />
Einzelne sicher, aber nicht â€žoffiziellâ€œ, da habe ich große Zweifel.</p>
<p>Speziell die Deutschen haben ein gebrochenes Rückrat (sagte schon der große Charles de Gaulle) und keinerlei patriotisches Selbstbewußtsein. Sonst würden sie den USA ganz anders gegenübertreten, wie es ihnen gebührt: Einem primitiven, zutiefst kriminellen Staat, mit Menschen ohne jede Kultur und Bildung, der von Anfang an auf Mord und Diebstahl aufgebaut ist und selbst nichts nennenswertes geleistet hat.</p>
<p>Sogar das schöne Englisch haben sie verhunzt, daß es einem grausen kann.</p>
<p>Vor allem materialistische Menschen, also junge Seelen, sind von den USA total beeindruckt und erkennen nicht, wie wenig hinter der Fassade ist. Darüber allein könnte ich ein kleine Buch schreiben.</p>
<p>Das ist kein â€žUSA bashingâ€œ, sondern nur die schonungslose Analyse eines sehr selbstbewußten Europäers, der mit Menschen aus den USA unterschiedlichster Schichten reichlich Erfahrungen hat. Am arrogantesten und damit dümmsten sind oft die &quot;Manager&quot;.</p>
<p><strong>Eine wahre Geschichte:</strong> Mein englischer Cousin besuchte einen Freund, der an einer Highschool in CA unterrichtet. Alle sehr freundlich, ein Gast aus old England. Der Direktor meinte: &quot;Oh, I like your accent&quot;. Mein Cousin sagte: &quot;Me, an accent? I think it's you who's got an accent.&quot; Verstand der erst nach einiger Zeit des Nachdenkens.</p>
<p><strong>Und dann fragten Schüler, so um die 15-16, ernsthaft, welche Sprache man denn in England spricht.</strong></p>
<p>Kein Witz, kein Scheiß, wahre Begebeheit!<br />
Reicht das?</p>
<p><em>Eine verwegen Antwort ist, die mussten die kaufen.</em><br />
Sicher partiell richtig, denn die â€žOstküsteâ€œ hat viele Mittel, um Druck auszuüben â€“ nicht zuletzt die Presse gerade auch in Europa. <strong>Man lese die Protokolle!</strong></p>
<p>Und wie kalt die <strong>die Schweiz &quot;abgerippt&quot; haben</strong>, das war schon ein guten Exempel, das statuiert wurde: Der Widerspänstigen Zähmung!</p>
<p>Gruß</p>
]]></content:encoded>
<link>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=8526</link>
<guid>https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=8526</guid>
<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 11:29:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>DerBerliner</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
