Staats-bail-out für IKB in Sicht
kapiernix, Montag, 11.02.2008, 14:05 (vor 6558 Tagen)
nach Informationen aus dem Handelsblatt und Spiegel öffnet Steinbrück demnächst die Schatulle um die IKB rauszuhauen. Das Tor kriegt er dann nicht mehr zu.
Warum sollten sich dann die West-LB, LBBW/SachsenLB und alle Anderen nicht auch anstellen? Wenn ich all die Conduits dieser tollen "Banken" zusammenstelle, komme ich ganz schnell auf einen 2-stelligen Mia-Euronenbeitrag. Und für diese
Sch.... zahlen wir unsere Steuern! Meine Meinung: Laßt diese Zockerbuden endlich fallen und haut die Kunden raus, nicht diese Verbrecher.
Grüße
Stefan Ortseifen: bekommt noch eine weitere Million als Bonus (mT)
DT
, Montag, 11.02.2008, 14:23 (vor 6558 Tagen) @ kapiernix
und läßt uns Steuerzahler mal kurz 5 Mrd EUR abdrücken.
http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/348867/index.do
Wann werden diese Verbrecher vogelfrei gestellt? Wenn die Zeit reif ist, dann erinnert man sich an die Namen Ortseifen, Süß, Leusder, Doberanzke...
Keine Gefängnisstrafe ist groß genug für das, was die dem deutschen Volk angetan haben. Jeder Ladendieb wird bestraft, jeder Betrüger muß hinter Gitter. Ich wünsche Ortseifen den Minus-Mann an den Hintern. Wie sagte Daschner so schön zu Magnus Gäfgen: Zwei große N.... im Knast kommt zu Dir in die Dusche.
11. Februar 2008, 19:51 Uhr
BANK-NOTFALLPLAN
Bundesregierung will IKB mit Steuergeldern retten
Um die finanziell angeschlagene Mittelstandsbank IKB zu retten, denkt die Bundesregierung laut Medienberichten auch über einen Einstieg des Bundes nach. Ärger herrscht über das Management, dessen Fehler jetzt mit Steuergeldern ausgebügelt werden.
Berlin - Die Lage ist so dramatisch, dass "keine Option tabu" ist - das meldet auf jeden Fall die "Süddeutsche Zeitung". Der Präsident der Finanzaufsicht BaFin, Jochen Sanio, habe in einer Telefonkonferenz Ende der vergangenen Woche sogar mit der Schließung des Instituts gedroht, schreibt auch das "Handelsblatt". Nur auf Drängen von Bundesbankpräsident Axel Weber, der in den Gesprächen vor massiven Auswirkungen auf den gesamten Finanzsektor in Deutschland gewarnt hatte, habe BaFin-Präsident Sanio den Beteiligten zusätzliche Zeit eingeräumt, hieß es demnach in Verhandlungskreisen.
Damit der KfW-Verwaltungsrat auf seiner Sitzung am kommenden Mittwoch ein entsprechendes Rettungspaket präsentieren kann, überlegt nach Informationen beider Zeitungen jetzt auch die Bundesregierung, wie er sich an der Finanzierung der Bank beteiligen kann. Das Bundesfinanzministerium arbeite an einer Lösung, die den Bundeshaushalt dauerhaft nicht belasten soll, berichtet das "Handelsblatt". Eine Beteiligung des Bundes ist notwendig, weil die IKB eine kurzfristige Kapitalspritze von rund 500 Millionen Euro braucht. Insgesamt fehlen der Bank wegen Abschreibungen auf ihre Wertpapiere bis zu zwei Milliarden Euro. In welchem Umfang sich die Privatbanken und die KfW Bankengruppe, die größter Anteilseigner der IKB ist, an dem Rettungspaket beteiligen, sei dagegen noch nicht klar, hieß es laut "Handelsblatt" in Verhandlungskreisen weiter.
Der mit 5,3 Milliarden Euro dotierte Fonds für Bankenkrisen der KfW ist vor allem wegen der Probleme bei der IKB bereits ausgeschöpft. Um weitere Hilfen mobilisieren zu können, müsste sie ihr Kapital erhöhen oder ihre Fördertätigkeit für den Mittelstand einschränken. Da beides politisch nicht gewollt ist, denke die Bundesregierung nach Angaben aus den Verhandlungskreisen nun über einen Kredit an die KfW nach, schreibt auch die "Süddeutsche Zeitung". Damit komme der Staat immer noch glimpflicher davon als die britische Regierung, die beim Kriseninstitut Northern Rock sämtliche Schulden von 73 Milliarden Euro habe übernehmen müssen.
Erheblicher Unmut über die Vorstände
Eine weitere Option ist ein Verkauf der profitablen Teile der IKB. Denkbar ist auch die Gründung einer sogenannten "bad bank", die alle Risiken übernimmt oder der Verkauf an Finanzinvestoren. Das Finanzministerium lehnte jeden Kommentar zu den möglichen Optionen ab. Finanz- und das Wirtschaftsressort dringen laut "Süddeutscher Zeitung" allerdings darauf, dass sich alle Anteilseigner an einem Rettungspaket beteiligen. "Eine Insolvenz der IKB wäre für alle Beteiligten am Ende teurer als die Beteiligung an einer Rettungsaktion", zitiert die SZ aus Regierungskreisen.
Erheblicher Unmut herrsche in der Regierung über die Vorstände von KfW und IKB, die die Probleme immer noch nicht im Griff hätten. Zudem seien der KfW-Verwaltungs- und der IKB-Aufsichtsrat nur unzulänglich informiert worden.
IKB-Investoren reagierten regelrecht geschockt auf Nachrichten über neue Milliardenlöcher. Die IKB-Aktie brach um mehr als 20 Prozent auf 5,01 Euro ein. Zahlreiche Analysten senkten ihre Kursziele für das Papier. "Nach dem Scheitern der Gespräche vom Wochenende ist die Zukunft der IKB ungewisser denn je", sagte ein Händler. Bereits gestern und vorgestern hatte es ergebnislose Verhandlungen gegeben zwischen dem Haupteigentümer KfW und dem Bankenverband BdB gegeben. Seit Ausbruch der Krise im vergangenen Sommer verlor das IKB-Papier rund 80 Prozent an Wert.
sam/Reuters
URL:
* http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,534601,00.html
Nach IKB-Pleite: Entlassene Manager erhalten Erfolgsprämien
13.12.2007 | 10:07 | (DiePresse.com)
Die angeschlagene IKB-Bank kämpft ums Überleben. Ihre Ex-Vorstände verspekulierten gewaltige Summen - und kassieren nun weiter ab. Auch Schadenersatz-Forderungen müssen sie nicht fürchten.
Die wegen gewaltiger Fehlspekulationen entlassenen Vorstände der IKB Deutsche Industriebank werden nicht für die Verluste haften müssen, berichtet die deutsche Wochenzeitung "Zeit". Noch bis zum Ende des Jahres erhalten die Manager ihr Gehalt von der Bank, berichtete die Zeitung aus dem Umfeld des Aufsichtsrates. Ein Sprecher der Bank wollte zu dem Bericht keinen Kommentar abgeben, dies sei Sache des Aufsichtsrates.
Kein Selbstbehalt für Ex-Vorstände
Die Vorstände haben laut "Zeit" für das im März beendete Geschäftsjahr 2006/2007 neben ihren Fixgehältern sogar hohe Erfolgs-Prämien erhalten. Der Aufsichtsrat unter Vorsitz des früheren E.ON-Chefs Ulrich Hartmann sieht demnach nach einer rechtlichen Prüfung keine Möglichkeit, das Geld zurückzufordern. Im Falle von Ex-Bankchef Stefan Ortseifen handele es sich um eine Million Euro.
Auch vor Schadenersatzansprüchen müssen sich die ehemaligen Bankvorstände nicht fürchten. Die IKB habe für sie eine Manager- Haftpflichtversicherung abgeschlossen und sich dabei nicht an die Empfehlungen der Regierungskommission für gute Unternehmensführung (Corporate Governance) gehalten, berichtet "Zeit". Diese Regeln sähen vor, dass bei derartigen Versicherungen ein angemessener Selbstbehalt für die Manager vereinbart werde. Die Vorstände müssten dann für einen Teil der von ihnen angerichteten Schäden aufkommen. Bei der IKB entschieden sich die Verantwortlichen aber für eine Versicherung ohne jede Eigenbeteiligung.
Erstes deutsches Kreditkrisen-Opfer
Die IKB war Ende Juli als erste prominente Bank in Deutschland Opfer der Krise auf dem US-Markt für zweitrangige Hypothekenkredite (Subprime) geworden. Vorstandschef Stefan Ortseifen musste seinen Hut nehmen, wenige Tage später trat auch Finanzvorstand Volker Doberanzke zurück. Die gesamte deutsche Kreditwirtschaft beteiligte sich an der Rettungsaktion und verständigte sich darauf, einen Verlust von maximal 3,5 Mrd. Euro zu tragen. Größter Anteilseigner der IKB ist die staatliche Förderbank KfW, die rund 38 Prozent der Anteile hält. (Ag.)
Von Paul C. Martin:Weltweite Kreditkrise spitzt sich dramatisch zu
coldice, Montag, 11.02.2008, 14:30 (vor 6558 Tagen) @ kapiernix
nach Informationen aus dem Handelsblatt und Spiegel öffnet Steinbrück
demnächst die Schatulle um die IKB rauszuhauen. Das Tor kriegt er dann
nicht mehr zu.
Warum sollten sich dann die West-LB, LBBW/SachsenLB und alle Anderen nicht
auch anstellen? Wenn ich all die Conduits dieser tollen "Banken"
zusammenstelle, komme ich ganz schnell auf einen 2-stelligen
Mia-Euronenbeitrag. Und für diese
Sch.... zahlen wir unsere Steuern! Meine Meinung: Laßt diese Zockerbuden
endlich fallen und haut die Kunden raus, nicht diese Verbrecher.
Grüße
Die nächsten Blasen blubbern – und platzen
• Mit Ach und Krach wurde die WestLB vorübergehend gerettet (BILD berichtete). Dies erst, nachdem NRW-Ministerpräsident Rüttgers Bundesbank-Chef Axel Weber persönlich zu einer abendlichen Notsitzung hatte einfliegen lassen. Die Kuh ist damit noch längst nicht vom Eise. Denn die EU-Vorschriften verbieten ausdrücklich, solche staatlichen „Rettungsaktionen“ über Beihilfe oder Subventionen. Sagt Brüssel NEIN, gehen in Düsseldorf endgültig die Lichter aus – viele Tausend Bank-Jobber verlören endgültig ihren Job. Zu den mindestens 1700, die demnächst ihre Entlassungspapiere enthalten werden.
Woll mer wetten?
MisterBurns, Montag, 11.02.2008, 15:02 (vor 6558 Tagen) @ coldice
Es wird hochgebucht bis in geostationäre Umlaufbahnen, wenns sein muss.
Um den eigenen Arsch zu retten, machen Politiker aller Couleurs und Herren Länder (und damit auch oder gerade die in Brüssel) finanztechnische Spagate, dass die Mefo-Wechsel dagegen alt aussehen.
Das weiß dottore hundertprozentig noch viel besser als ich, nur kann ers halt leider nicht so direkt in einem Artikel schreiben. Oder sollte ich besser sagen, noch nicht?
Allerdings wärs so langsam schon auch ganz interesant, was man mit der Kohle anstellen sollte, und va. wann.
Unverzinstes zu bunkern widerstrebt mir irgendwie zutiefst und jeden Tag ein paar kg Gold umschichten ist auch eher was fürn Onkel Dagobert, somit wirds also am ehesten irgendwann mal noch ne weitere Immo werden.
Mister Burns
wohin mit der Kohle?
kapiernix, Montag, 11.02.2008, 15:12 (vor 6558 Tagen) @ MisterBurns
Allerdings wärs so langsam schon auch ganz interesant, was man mit der
Kohle anstellen sollte, und va. wann.Unverzinstes zu bunkern widerstrebt mir irgendwie zutiefst und jeden Tag
ein paar kg Gold umschichten ist auch eher was fürn Onkel Dagobert, somit
wirds also am ehesten irgendwann mal noch ne weitere Immo werden.Mister Burns
Ich frag mich auch was ich mit meinem Geld machen soll? Immo? aber doch nur ohne Kredit!! SFR oder Norweger Krone? Aktien, für mich zu früh! ich denke Gold und Silber , buy on every single dip! Was meint Ihr???
Grüße
Hm
MisterBurns, Montag, 11.02.2008, 15:20 (vor 6558 Tagen) @ kapiernix
Obs das jetzt schon bringt, Edelmetalle?
Noch halten sie die Geschichte ja halbwegs stabil, Hyperinfla kommt mM nach aber sicher, fragt sich bloß, wann.
Halte derzeit mein Moos dzt. kurzfristig gebunden bei verschiedenen Banken (8 Monate bis 1 Jahr), Verzinsung zw. 4,125 und 4,375 %.
Mister Burns
Hyperinflation?
kapiernix, Montag, 11.02.2008, 15:37 (vor 6558 Tagen) @ MisterBurns
Hallo Mr. Burns,
ich bin bestimmt kein ausgewiesener Finanzfachmann, aber vielleicht reicht etwas gesunder Menschenverstand. Warum gleich Hyperinflation? ich denke niemand weiß ob und wann die kommt, aber eines haben wir doch jetzt schon...nämlich ne saftige Inflation!! mit negativem Realzins bei Anleihen. Die wirkliche Inflation liegt doch deutlich über der Offiziellen, schaut man sich nur die M3-Geldmengenentwicklung der letzten Jahre an. Das hat doch den EM schon einen kräftigen Schub in den letzten Jahren gebracht, siehe Gold/Silber/Platin-Charts. Und, die Situation wird doch nicht besser! Mal sehen, was noch alles kommt.
Außerdem, wie bei allen anderen Bereichen der Weltwirtschaft gibts doch noch einen gewichtigen Faktor, die Zahl der potentiellen Käufer ist durch die Chinesen doch auch hier größer geworden, und nach Aussagen einiger asiatischer Bekannter stehen die total auf Gold.
Wie gesagt, alles nur meine Meinung, jeder sollten seinen Weg finden.
viele Grüße
Regeländerungen vs. (Büger)krieg
coldice, Montag, 11.02.2008, 15:16 (vor 6558 Tagen) @ MisterBurns
bearbeitet von coldice, Dienstag, 12.02.2008, 02:17
Wie Baldur in einem untigen Posting erwähnte:
Es ist jetzt nur die Frage, welches Ziel verfolgt wurde, sofern es so gelaufen wäre :
1) Schaffung eines Multikulti-Mischmasches, um die ethnische Homogenität des Landes unumkehrbar zu zerstören, als Dauerzustand, oder
2) Schaffung von 1) mit dem Ziel, einen Bürgerkrieg zu provozieren. Mit ungewissem Ausgang, wie ich unten zeigen werde.
Das ist mir auch noch nicht klar geworden.
Ich tendiere zu 2, da für einen Neustart maximale Zerstörung vorausgesetzt wird. Nr. 1 läuft Gefahr u.U. anderweitig gelöst zu werden.
Grudß
coldice
Nö, denke nicht
MisterBurns, Montag, 11.02.2008, 15:32 (vor 6558 Tagen) @ coldice
Sinn und Zweck der ethnischen Mischung wäre es höchstens, starke Nationalstaaten ein für allemal zu verhindern. DAs klingt aber schon verdammt nach Verschwörung, und das halte ich demnach eher für Blödsinn.
Wobei ich mir aber gar nicht so sicher bin, dass dass nicht bloß ein aus den Fugen geratenes gesellschaftspolitisches Kalkül war, damit sich Linke sozusagen ein neues Wahlvolk schaffen konnten.
Man hätte da wohl besser den Zauberlehrling gelesen.
Mister Burns
Klingt eher nach Punkt 1? Umerziehung und Demokratisierung nennt mans
coldice, Montag, 11.02.2008, 16:39 (vor 6558 Tagen) @ MisterBurns
Sinn und Zweck der ethnischen Mischung wäre es höchstens, starke
Nationalstaaten ein für allemal zu verhindern. DAs klingt aber schon
verdammt nach Verschwörung, und das halte ich demnach eher für Blödsinn.Wobei ich mir aber gar nicht so sicher bin, dass dass nicht bloß ein aus
den Fugen geratenes gesellschaftspolitisches Kalkül war, damit sich Linke
sozusagen ein neues Wahlvolk schaffen konnten.Man hätte da wohl besser den Zauberlehrling gelesen.
Mister Burns
wie uns gerade im WDR vorgeführt wurde. Als ob die Deutschen keine Ausländischen Verbündeten gehabt hätten und Ausländer vollkommen unbekannt gewesen wären.
Schwierig sei es gewesen, weil man ja selbst ein Rassenproblem gehabt hätte.
Gab vor kurzem nen schönen Artikel dazu, wie bis in die 70er Jahre hinein Dunkelhäutige zu medizinischen Forschungen mißbraucht wurden. Halt made by democracy.
Da gabs nen lustigen Zeichentrickfilm, so liebe alle Menschen, denn es sind Brüder. Von Zusammenarbeit war die Rede. Zum einen, waren die Japaner auch ne andere Rasse, zum anderen kann man in der Realität wunderbar erkennen, wie die alle zusammenarbeiten.
Eine Zusammenarbeit impliziert keinesfalls Masseneinwanderung. Zusammenarbeit kann durchaus anders gestaltet werden.
Was wollten und wollen die eigentlich alle im Land der "hinterlistigen Barbaren" usw.?
Gruß
coldice
Bild Zeitung
Goldküken, Dienstag, 12.02.2008, 00:19 (vor 6558 Tagen) @ coldice
schoener Artikel. Ist der auch gedruckt worden (gestern,heute?) oder ist das nur ein online-Artikel?
K.
IKB - LZB
Blaubronco, Montag, 11.02.2008, 15:04 (vor 6558 Tagen) @ kapiernix
Hallo,
leider ist der normale Bürger über diese Vorgänge kaum informiert
und hat noch das volle Vertrauen in die Bankenwelt.
Das Erwachen wird für 99 % der Bevölkerung grausam sein. Foren wie gelbe Seiten, GoldSeiten oder auch Eichelburg sollten Pflichtlektüre sein.
Viele Grüße Blaubronco
Was glaubst du denn, wieviele Normalos hier lesen?
skaramuz, Dienstag, 12.02.2008, 04:23 (vor 6558 Tagen) @ Blaubronco
leider ist der normale Bürger über diese Vorgänge kaum informiert
![]()
und hat noch das volle Vertrauen in die Bankenwelt.Das Erwachen wird für 99 % der Bevölkerung grausam sein. Foren wie gelbe
Seiten, GoldSeiten oder auch Eichelburg sollten Pflichtlektüre sein.
Vertrauen zur Banken- oder Versicherungsweltwelt? Wer hat das schon? Großeltern oder Eltern haben mehrmals erlebt, wie der normale Bürger abgezockt wird. Was bleibt? Allenfalls die Hoffnung, daß es irgendwie weiter gehen wird.
Otto-Normal-Verbraucher bin ich Zeit meines Lebens gewesen. Mein Informations- und Unterhaltungsbedürfnis stille ich hauptsächlich durch das Lesen in den genannten Foren.
NUR: Die dortigen Ratschläge nützen mir wenig. Sie bestätigen mir nur, daß ich mit meiner Weltsicht seit mindestens 50 Jahren richtig liege. Warum ich sie nicht nutzen kann? Als ehemaliger Ossi hatte ich ständig ein Einkommen, daß keine größeren Rücklagen erlaubte, aber den DDR-üblichen Lebensstandard sicherte. Nach der Vereinigung kamen 2, 3 gute Jahre. Danach drohte die Arbeitslosigkeit. Der bin ich entgangen, weil die durch Arbeit und Älterwerden erworbenen körperlichen Verschleißerscheinungen zum Bezug einer kleinen EU-Rente berechtigten. Seit einigen Jahren bin ich Altersrentner.
Lebensbilanz: Meine durch Arbeit erzielten Einkünfte reichten zum Wohnen und zum Überleben. Zu mehr nicht! Mein Giro-Konto ist noch nicht mit Schulden belastet. Das Guthaben reicht gerade mal so, um die fällig werdenden Lebenshaltungskosten zu begleichen.
Um Lebensmittelvorräte anzulegen, Silber zu erwerben oder Aktien zu kaufen, müßte ich erstmalig meinen Überziehungskredit in Anspruch nehmen. Kommt es zu dem erwarteten Horrorszenario, könnte ich bestenfalls auf Kosten anderer damit einige Tage länger überleben.
Fazit: Der normale Bürger kann eure Erfahrungen und Vorhersagen nicht nutzen, denn der hat kein Kapital um damit zu spekulieren. Der lebt ja nicht parasitär und ist schon froh, wenn er seine Bankschulden abstottern kann und er von Zahltag zu Zahltag über die Runden kommt.
Normalität
MisterBurns, Dienstag, 12.02.2008, 05:10 (vor 6558 Tagen) @ skaramuz
Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber ich bezweifle, dass sich die Mehrzahl der Poster hier aus Frührentnern zusammensetzt.
Und für jene, die wirklich was zu verlieren haben (hätten), sind Ratschläge bzw. Meinungsaustausch über etwaige Verlustvermeidungsstrategien durchaus wichtig.
Mister Burns
Notwendige Klarstellung
skaramuz, Dienstag, 12.02.2008, 16:50 (vor 6557 Tagen) @ MisterBurns
Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber ich bezweifle, dass sich die
Mehrzahl der Poster > hier aus Frührentnern zusammensetzt.
Und für jene, die wirklich was zu verlieren haben (hätten), sind Ratschläge > bzw. > > > > > > Meinungsaustausch über etwaige
Verlustvermeidungsstrategien durchaus wichtig.
Mister Burns, du brauchst sie zwar nicht, trotzdem erhältst du in beiden Punkten meine Zustimmung.
@kapiernix
Was glaubts du denn welche "Leute" hier posten.
Vom dottore abgesehen, könnte ich nur raten. Möchte ich aber nicht.
Die Beschreibung parasitär nehme ich echt > > übel. Schau dich doch mal
selbst an, du hast > ca. 3 Jahre lang in eine Sozialversicherung einbezahlt > und bekommst dafür seit ca. 15 > > > > Jahren eine Rente, ich glaube, das
kann man eine tolle Rendite nennen. Diese Rendite > > > > schaffen
wahrscheinlich die meisten der hier anwesenden Kapitalisten nur in ihren
Träumen.
kapiernix, danke für das Kompliment! Da bin im Absahnen den hier anwesenden Kapitalisten also überlegen? Hab ich bisher noch nicht so gesehen. Selbst zählte ich mich eher zu den Ausgebeuteten und Entrechteten, also zu den Verlierern. Muß ich gleich meinen Kindern erzählen, daß es ganz anders ist. Die werden aber staunen!
Zu den 3 Jahren Sozialversicherung ließe sich eine Menge schreiben. Gehört aber nicht zum eigentlichen Thema.
Bitte die Scheuklappen mal ablegen, ansonsten besser bei Gysi/Lafo oder
Hartz4-Forum > > > > posten. Dort gibts mit Sicherheit mehr Zustimmung.
nix für ungut.
Na klar doch - nix für ungut! Mir persönlich reichen 40 Jahre real existierender Sozialismus. Was die beiden Herren betrifft, laß einmal deren rein beruflichen Populismus beseite. Andere Schlüsse als die in diesem Forum gezogenen, kann das Duo privat auch nicht getroffen haben. Na gut, die Weltuntergangsstimmung werden sie nicht unbedingt mit euch teilen.
Zur Zustimmung die ich in anderen Foren bekommen könnte, was bringt mir die? Das System wird dadurch nicht verändert. Mir liegt eigentlich mehr daran Infos zu bekommen und die Meinung anderer Menschen kennen zu lernen. Ich will niemanden missionieren, dazu fehlen mir auch die Fähigkeiten, deshalb schreibe ich nur in Ausnahmefällen, aber Hartz4-Foren, links- oder rechtslastige Foren besuche ich ab und an schon.
@Hasso
Parasitär ist nicht in Ordnung !!
Nein, natürlich nicht! Spaß beiseite, ich verstehe dich so, daß du mit mir über die ethische Wertung von Zins und Zinseszins diskutieren möchtest. In diesem Forum vertritt man dazu unterschiedliche Meinungen und ich fürchte, wir beide würden diesbezüglich auch auf keinen gemeinsamen Nenner kommen.
Es kann dir eigentlich nicht entgangen sein, daß ich nur einen Beitrag des Forennutzers Blaubronco stellvertretend für den angesprochen "normalen Bürger" beantwortet habe.
Ich habe Blaubronco keinesfalls der parasitären Lebensweise beschuldigt! Wie könnte ich das auch? Wenn du und kapiernix sich auf den Schlips getreten fühlen, kann das nicht an mir liegen. Die Wahrheit wird doch unbestritten so lauten: Der oft zitierte "normale Bürger" lebt von der Arbeit seiner eigenen Hände - und nicht von Spekulationsgewinnen.
ich gehöre zu denen, die nach 25 Jahren ordentlicher Arbeit im Westen
(trotz voller > > > > > Steuerzahlung zum Höchstsatz mit Soli !) was zu
verlieren haben.
Das Vermögen wurde nicht geerbt, schmarotzt, ergaunert oder geklaut,
sondern schlicht und > > einfach erspart und erarbeitet.
Respekt! Wer sollte dir bei diesem Sachverhalt seine ehrliche Anerkennung verweigern?
Was die nicht nur von dir geäußerten Zukunftsängste betrifft, 10% der Bevölkerung werden die nicht mit dir teilen. Laut Editorial des Stern, Ausgabe Nr.6/2008, gehören denen 60% des gesamten deutschen Vermögens. 60% von 8,9 Billionen Euro! Die Schulden schon abgerechnet!
Was auch immer in den kommenden Wochen oder Monaten geschehen mag, dieser Personenkreis kann nicht ärmer - sondern nur noch reicher werden.
Läuft alles weiter wie bisher(ist ja nicht völlig ausgeschlossen), stehen die Chancen für dich gar nicht mal so schlecht. Der Stern rechnet es in der gleichen Ausgabe auf S.72 vor: Hättest du schon als Neugeborener begonnen eine Monatsrate von 43,24 Euro in Aktienfonds mit 8% Rendite anzulegen, wärst du im Rentenalter Millionär. Eingezahlt hättest du 33 727 Euro. Die fehlenden 966 273 Euronen hätten andere Menschen für dich erarbeiten müssen.
Nicht du bist gemeint, Anwesende sind wie immer ausgeschlossen. ABER: Im Zusammenhang mit dem vorstehenden oder ähnlichen Beispielen, bezogen auf derartige Nutznießer von Zinsen und Zinseszins, darf ich doch wohl weiter Wörter wie Blutsauger, Schnarotzer oder Parasiten und die Ableitungen dieser Wörter gebrauchen.
parasitär?
kapiernix, Dienstag, 12.02.2008, 07:43 (vor 6558 Tagen) @ skaramuz
bearbeitet von kapiernix, Dienstag, 12.02.2008, 08:16
Was glaubts du denn welche "Leute" hier posten. Die Beschreibung parasitär nehme ich echt übel. Schau dich doch mal selbst an, du hast ca. 3 Jahre lang in eine Sozialversicherung einbezahlt und bekommst dafür seit ca. 15 Jahren eine Rente, ich glaube, das kann man eine tolle Rendite nennen. Diese Rendite schaffen wahrscheinlich die meisten der hier anwesenden Kapitalisten nur in ihren Träumen. Bitte die Scheuklappen mal ablegen, ansonsten besser bei Gysi/Lafo oder Hartz4-Forum posten. Dort gibts mit Sicherheit mehr Zustimmung.
nix für ungut.
Parasitär ist nicht in Ordnung !!
Hasso, Dienstag, 12.02.2008, 08:26 (vor 6558 Tagen) @ skaramuz
Hallo skaramuz,
ich gehöre zu denen, die nach 25 Jahren ordentlicher Arbeit im Westen (trotz voller Steuerzahlung zum Höchstsatz mit Soli !) was zu verlieren haben.
Das Vermögen wurde nicht geerbt, schmarotzt, ergaunert oder geklaut, sondern schlicht und einfach erspart und erarbeitet.
Bin ich dann ein Parasit ?
Hasso
