Deutsche Bank: 39 Billionen € Derivatvolumen per 31.12.2006 - Leserzuschrift
Ein Leser schreibt:
Hallo "Chef",
eigentlich brauche ich nicht unbedingt eine Schreibberechtigung für das Forum, möchte aber gern mal eine Frage loswerden, die mich schon länger beschäftigt. Vielleicht kann man es ja irgendwie ins Forum reinstellen.
Und zwar:
Wie auf der Seite
http://geschaeftsbericht.deutsche-bank.de/2006/gb/risikobericht/kreditrisiko/engagement...
zu sehen ist, betrug das ausserbilanzielle Volumen an Derivaten der DB per Ende 2006 über 39 Billionen (39.000 Milliarden) Euro, bei einem EK von rund 39 Mrd. Euro (also ein Tausendstel davon).
Nun ist meine Frage und Bitte, ob den mal einer der Experten (z.B. Dottore, Weissgarnix, DT,...) zu den darin enthaltenen Risiken eine Aussage machen könnte, bes. hinsichtlich des gewaltigen Volumens. Oder sind die Risiken bei überwiegend Zinsswaps zu vernachlässigen?
Vielen Dank schon mal und auch für das tolle Forum!
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Ich kann dazu sagen, dass Nominalvolumina von Derivaten wenig aussagen (der größte Teil, 25 Bio. €, sind Zinsswaps), weil meist Derivate dadurch (wirtschaftlich) glattgestellt werden, indem neue Gegengeschäfte abgeschlossen werden, und aus anderen Gründen.
Entscheidend sind die Spalten 5 - 7, die sehr schön zeigen, dass ca. 97 - 98 % der Geschäfte sich aufheben (Netting).
