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aktuell : Flurschaden in Liechtenstein

Baldur der Ketzer @, Ketzerland, Freitag, 15.02.2008, 16:10 (vor 6555 Tagen)

Hallo,

die neueste Entwicklung :

LGT Treuhand: Hinweise auf unrechtmässige Weitergabe von Daten

VADUZ - Die Liechtensteiner Bank LGT hat am Freitag bekannt gegeben, dass es Hinweise auf eine unrechtmässige Weitergabe von gestohlenen Kundendaten gebe. Ein Zusammenhang zur Steueraffäre sei «nicht abschliessend erhärtet».

Das entwendete Datenmaterial enthält laut Communiqué vom Freitag nur Informationen über Kundenbeziehungen der Banktochter LGT Treuhand, welche vor 2003 eröffnet worden waren. Kunden, die nur mit der LGT Bank - und nicht mit der LGT Treuhand AG - eine Beziehung unterhalten sowie sämtliche ab 2003 eröffneten Kundenbeziehungen von Gesellschaften der LGT Group, seien von diesem Datendiebstahl nicht betroffen.

Entsprechendes Gerichtsurteil wurde gefällt

Die LGT Treuhand habe ab Sommer 2007 Hinweise auf eine illegale Weitergabe von Kundendaten erhalten. In den letzten Tagen hätten sich die Indizien verdichtet, dass es sich dabei um Teile der 2002 gestohlenen Kundendaten handle. Der Diebstahl sei 2003 angezeigt und ein entsprechendes Gerichtsurteil gefällt worden, teilte die Bank der liechtensteinischen Fürstenfamilie weiter mit.

Entschuldigung bei Kunden

Gemäss Mitteilung seien die Sicherheitsvorkehrungen zum Schutze der Privatsphäre der Kunden im Laufe der Jahre ständig den neuesten Erkenntnissen angepasst worden. Zudem gebe es keinen Hinweis darauf, dass seit 2002 Kundendaten entwendet wurden. Die Gesellschaften der LGT Group würden ihre Geschäfte im Rahmen der gesetzlichen und behördlichen Vorgaben ausüben und hätten keine Kenntnis von gegen sie gerichteten Ermittlungen. Die LGT messe dem Schutz der Privatsphäre ihrer Kunden höchste Bedeutung bei, sei aber wie jedes Institut gegen kriminelle Machenschaften einzelner Personen nicht gefeit. "Sie entschuldigt sich bei ihren Kunden und Mitarbeitenden in aller Form und bedauert die entstandene Situation ausserordentlich", schreibt die LGT in der Mitteilung.

hier stehts :

http://www.volksblatt.li/Default.aspx?newsid=12410&src=vb&region=in

Kommentar Baldur : auweh, das ist schwach. Denn die Kunden werden ja auch handverlesen, wenn nicht gar selektiert. Daß bloß kein armer Hund oder etwas halbseidenes dabei ist. Und dann ist das Loch mitten im Safe ?!?

Wie war das mit Auswahlverschulden und Obliegenheitspflichten ?!?

Im Übrigen paßt das so gar nicht zu der mitunter spürbaren Abgehobenheit und geradezu Großkotzigkeit vor Ort.........dafür gibts von mir ein ganz dickes MINUS.

Beste Grüße vom Baldur

--
Der Hörer an der Wand hört seine eigne Schand

antworten
 

OT: Handverlesen

Mephistopheles, Freitag, 15.02.2008, 16:48 (vor 6555 Tagen) @ Baldur der Ketzer

Kommentar Baldur : auweh, das ist schwach. Denn die Kunden werden ja auch
handverlesen, wenn nicht gar selektiert. Daß bloß kein armer Hund oder
etwas halbseidenes dabei ist. Und dann ist das Loch mitten im Safe ?!?

Wie war das mit Auswahlverschulden und Obliegenheitspflichten ?!?

Im Übrigen paßt das so gar nicht zu der mitunter spürbaren Abgehobenheit
und geradezu Großkotzigkeit vor Ort.........dafür gibts von mir ein ganz
dickes MINUS.

Beste Grüße vom Baldur

Ähem: Wenn das so ist, zu was benötigt man dann eigentlich eine EDV wie bei Krethi und Plethi?
Bei einer EDV lässt sich systemmimmanent Datenmassendiebstahl niemals ausschließen.
Bei einer handverlesenen Kundschaft kann man den Bankbetrieb doch genauso händisch betreiben wie anno dunnemals.

Ein RollsRoyce wurde ja bis vor kurzem auch von Hand gedengelt.

Verstehe den Sinn der EDV nicht. Händisch gelangen vielleicht mla 2 oder 3 Datensätze n falsche Hände, aber nicht 1.000e.

Gruß Mephistopheles

antworten
 

das Leck war angeblich nicht in der Bank

Baldur der Ketzer @, Ketzerland, Freitag, 15.02.2008, 17:11 (vor 6555 Tagen) @ Mephistopheles

Hallo, Mephistopheles,

Bei einer handverlesenen Kundschaft kann man den Bankbetrieb doch genauso
händisch betreiben wie anno dunnemals. Händisch gelangen vielleicht mla 2 oder 3
Datensätze n falsche Hände, aber nicht 1.000e.

In der Bank ist ein schneller Zugriff (Kunde steht am Schalter, will Geld abheben) schon aus der Praxis gesehen unabdingbar. Und gefährlich, klaro.

Aber die Daten sollen ja nicht aus der Bank stammen, gut für Inhaber dortiger Konten, sondern aus der der Bank angeschlossenen Treuhandfirma, welche die Stiftungen errichtete und verwaltet.

Und da braucht man nun wirklich keine großartige EDV für. Selbst, wenn es 10.000 wären, die sind ja nicht alle gleichermaßen aktiv.

Je größer der Laden, bei dem man Kunde ist, desto größer ist auch das Risiko für solch ein Leck.

Wenn der Jahresabschluss der Stiftung gemacht wird, kommen die darin verwalteten Vermögen ins Blickfeld des Mitarbeiters. Dann muß er aber auch noch wissen, wer der Inhaber der Gründerrechte ist, dazu müßte er Zugang zur Ablage bzw. Registratur haben. Oder aber, er ist Mandatsbetreuer und hat mit dem wirtschaftlich Berechtigten laufend Kontakt. Denn die Rechnung für die Stiftungsratsmandate und die Kleinarbeit bekommt ja nicht der Gründer, sondern die Stiftung selber, und die bezahlt auch.

Mir ist das völlig unverständlich. Das scheint ja ein offenes Scheunentor zu sein. In der Bank sind nur sehr wenigen Leuten die Inhaber von Nummernkonti bekannt, die sind extra gesichert. Dann sollte man doch davon ausgehen, daß dies auch in Treuhandfirmen so gehandhabt wird....

Pikantes Detail : man kann nicht nur eine Nummer wählen, sondern auch ein Pseudonym.

Ein Witzbold kann also locker als Kontobezeichnung, äh, sagen wir, Carlotta Knoblauch wählen. Oder Angela Mährkel.

Wenn so eine Datei dann geklaut wird, und dann die Steuerfahndung weitergeleitet wird, nun ja, ähem, dann gibts sicher eine Anweisung von ganz oben, das zu äh, das, na ja, also, nicht dingens....ihr wißt schon.......

Beste Grüße vom Baldur

--
Der Hörer an der Wand hört seine eigne Schand

antworten
 

Schon merkwürdig, 2002 wurden die Daten gestohlen und 2008 fällt Zumwinkel? Warum nicht 2002 schon? (oT)

igelei @, Lammd des Stasi2.0-Rollcommanders, Samstag, 16.02.2008, 01:43 (vor 6555 Tagen) @ Baldur der Ketzer

- kein Text -

antworten
 

weils genau passt...............

ottoasta @, Samstag, 16.02.2008, 02:38 (vor 6555 Tagen) @ igelei

..........zum IKB Skandal und anderen!
Heute im Radio gehört: Steinbrück und Glos schimpfen über Manager, über am Finanzamt vorbei geschmuggeltes Vermögen. Über nicht durchgeführte Aufsicht dieser Leute.
Da dachte ich mir: Packt euch doch selbst an der Nase!
Steinbrück und Glos sitzen ja im Aufsichtsrat der IKB, warum haben die nicht aufgepasst?

Daher meine Vermutung: Denen passt das mit Zumwinkel prima ins Geschäft! Eine wunderschöne Ablenkung von deren Sauereien! Eine Ablenkung der Leute davon, dass der Steuerzahler für die Versäumnisse dieser Politiker (und auch noch anderer) Unsummen zahlen muss!

Das schaut mir nach Inszenierung aus! Alle Zeitungen und Nachrichten voll mit 'Zumwinkel', wenig bis nichts über IKB!
Schlau sind die schon in der Koalition!
Gruss
Otto

--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi

antworten
 

Agitprop ist ja schließlich auch mit Sachverstand in der Regierung vertreten (oT)

mira @, Samstag, 16.02.2008, 02:47 (vor 6555 Tagen) @ ottoasta

- kein Text -

antworten
 

für die Zumwinkel&Co. Daten 5 Mio. bezahlt ?

Baldur der Ketzer @, Ketzerland, Samstag, 16.02.2008, 05:21 (vor 6555 Tagen) @ Baldur der Ketzer

Hallo,

Ausschnitt aus der liechtensteinischen Presse :

Die Ermittlungsbehörden haben nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Spiegel" rund fünf Millionen Euro für die brisanten Liechtensteiner Bankdaten bezahlt, die angeblich auf Steuerhinterziehung durch tausende Deutsche hinweisen.

Das Geld stamme aus dem Haushaltstopf des Bundesnachrichtendienstes (BND), berichtet das Nachrichtenmagazin in seiner neuen Ausgabe. Es sei an einen Informanten gegangen, der sich Anfang 2006 bei dem deutschen Auslandsgeheimdienst gemeldet habe. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück sei in die Transaktion eingeweiht gewesen.

Fundstück Ende


Na, klasse.

Ohne Kommentar.

Beste Grüße vom Baldur

P.S. doch mit Kommentar : ob ich wohl eine Liste mit Politikern verfasse, die auf eine CD brenne, und aus Liechtenstein anbieten soll ? Für, sagen wir, 10 Mios. ? Ach, nee, eine Krähe hackt der anderen ja kein Auge aus, und man beißt ja das Herrchen nicht, das einen füttert. Und obendrein ist das ja nicht die Zielrichtung, die man gerne hätte.....

--
Der Hörer an der Wand hört seine eigne Schand

antworten
 

Terminlich passt das zu den 1 Mio

Bambus @, Samstag, 16.02.2008, 06:31 (vor 6555 Tagen) @ igelei

Hi igelei,

ich tippe mal darauf, das die Finanzbehörden gewartet haben ob z.B. Zumwinckel seine Zinseinkünfte in der Steuererklärung für 2002 angibt. Die Abgabe der Steuererklärung für 2002 kann aber per Steuerberater bis 2004 verzögert werden. Wenn es um 1 Mio Steuerhinterziehung geht bei 10 Mio Assets und sagen wir mal 5 % Verzinsung dann macht das 500.000, - pro Jahr vovon 50 % Steuern zu zahlen sind.
Schätzung: 4 Jahre a 250000, macht 1 Mio Steuerschulden:

Das würde dann die Jahre 2002 bis einschließlich 2005 betreffen. Für 2005 kam die Steuererklärung ohne Zinseinkünfte wahrscheinlich in 2007. Und dann dauert es noch nen bischen bis die Finanzbehörde das weitere Prozedere durch hat. So kommt man dann ohne Verschwörungstheorie auf Februar 2008.

Und es kommt eine so hohe Summe heraus mit der man in der öffentlichkeit Eindruck machen kann und auch die Durchsuchung begründet.

Beste Grüße
Bambus

antworten
 

Wi-Poli-Shit - BINGO

CaptainB @, Samstag, 16.02.2008, 08:19 (vor 6555 Tagen) @ Baldur der Ketzer

ob ich wohl eine Liste mit Politikern verfasse,
die auf eine CD brenne, und aus Liechtenstein anbieten soll ? Für, sagen
wir, 10 Mios. ? Ach, nee, eine Krähe hackt der anderen ja kein Auge aus,
und man beißt ja das Herrchen nicht, das einen füttert.

Baldur,
Du kannst eine Art Polishit - BINGO draus machen. Du musst nur den Wi-Poli-Promi auf der CD haben, der demnächst (vom System Cleaner-Service selbstverständlich.) "abgesägt" werden soll. Wer könnte das sein?

Ok auf Barschel und Möllemann kannste nicht mehr tippen.
Mein Tipp: Porsche Piech hat sich doch erlaubt anstatt mit VW die General Motors Mrd Lücke zu finanzieren, die Bude mit Porsche gleich selbst zu übernehmen. Dafür wurde er von der Systempresse ja auch ordentlich zerrissen.

Also wenn der nicht auf der Treuhand Liste ist, sind bestimmt schon andere repressionistische Pläne im Rohr. (die Porsche Familie scheint noch richtig Mumm zu haben, Hut ab ...)

Gruss captain

--
Rehgehegewegepflegeschrägesägesong
„Quis ut Deus?“ 26.Juni 2011 - Erzengel Michael's Sieg
[image]

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Flurschaden für die Schweiz?

Jacques, Sonntag, 17.02.2008, 01:18 (vor 6554 Tagen) @ Baldur der Ketzer

Lieber Baldur,

ist der Flurschaden für die Schweiz nicht viel grösser?

Bekanntlich befindet sich die EU mit der Schweiz im Steuerstreit, die Schweiz mit der EU in gleicher Angelegenheit in unverbindlichen Gesprächen.

Herr Couchepäng hat vor gut einer Woche bei Frau Merkel höflichst einen Lacher platziert, als ein Journalist die Sache ansprach (via Steibnbrück).

Was wir via Lichtenstein gesehen haben, aber eine kräftige Bombe, die man sehr nahe an unserer Haustür geworfen hat.

Treffen will man die Schweiz und braucht die eigenen Bürger und das Land Lichtenstein dazu.

Mit Gruss

Jacques

PS: Die Schweiz in die EU? Nie.

antworten
 

80 - 90 % der FL-Stiftungen unterhalten ihre Konti bei CH-Banken

Emerald, Sonntag, 17.02.2008, 01:38 (vor 6554 Tagen) @ Jacques

Wie ich bereits zu diesem Thread früher ausführte, befinden sich die
Konti und Depots der FL-Stiftungen zu 80 - 90 % bei schweizerischen
Banken.

Warum?

a) die CH-Institute verfügen über bessere Beratungs-und Logistik-Abteilungen.

b) die Gespräche in einer Schweizer Bank an einem x-beliebigen Ort zwischen
Genf und Kreuzlingen zu führen, ist ungleich angenehmer als in Vaduz oder
Schaan vom BND und Steuerfahndern observiert zu werden.

c) Viele Kunden lassen sich von ihrer CH-Bank - Verbindung eine Stiftung in FL darstellen/etablieren um die Erbschafts-Problematik zu regeln!


d) FL-Stiftungen gehören bei (HNI) High-Networth Individuals - Kunden ins
Beratungs-Segment allgemein.

Ergo folglich:

e) Das Stiftungs-Konto wird aus Gründen der Rentabilität selbstverständlich
bei der schweizerischen Bank geführt und nicht nach FL ausgesourct.

Emerald.


PS:
Der Arbeitsschub in den Abteilungen Doppelbesteuerung Schweiz/Deutschland
verursacht dringend mehr Fach-Personal: Subito.

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