das Leck war angeblich nicht in der Bank
Hallo, Mephistopheles,
Bei einer handverlesenen Kundschaft kann man den Bankbetrieb doch genauso
händisch betreiben wie anno dunnemals. Händisch gelangen vielleicht mla 2 oder 3
Datensätze n falsche Hände, aber nicht 1.000e.
In der Bank ist ein schneller Zugriff (Kunde steht am Schalter, will Geld abheben) schon aus der Praxis gesehen unabdingbar. Und gefährlich, klaro.
Aber die Daten sollen ja nicht aus der Bank stammen, gut für Inhaber dortiger Konten, sondern aus der der Bank angeschlossenen Treuhandfirma, welche die Stiftungen errichtete und verwaltet.
Und da braucht man nun wirklich keine großartige EDV für. Selbst, wenn es 10.000 wären, die sind ja nicht alle gleichermaßen aktiv.
Je größer der Laden, bei dem man Kunde ist, desto größer ist auch das Risiko für solch ein Leck.
Wenn der Jahresabschluss der Stiftung gemacht wird, kommen die darin verwalteten Vermögen ins Blickfeld des Mitarbeiters. Dann muß er aber auch noch wissen, wer der Inhaber der Gründerrechte ist, dazu müßte er Zugang zur Ablage bzw. Registratur haben. Oder aber, er ist Mandatsbetreuer und hat mit dem wirtschaftlich Berechtigten laufend Kontakt. Denn die Rechnung für die Stiftungsratsmandate und die Kleinarbeit bekommt ja nicht der Gründer, sondern die Stiftung selber, und die bezahlt auch.
Mir ist das völlig unverständlich. Das scheint ja ein offenes Scheunentor zu sein. In der Bank sind nur sehr wenigen Leuten die Inhaber von Nummernkonti bekannt, die sind extra gesichert. Dann sollte man doch davon ausgehen, daß dies auch in Treuhandfirmen so gehandhabt wird....
Pikantes Detail : man kann nicht nur eine Nummer wählen, sondern auch ein Pseudonym.
Ein Witzbold kann also locker als Kontobezeichnung, äh, sagen wir, Carlotta Knoblauch wählen. Oder Angela Mährkel.
Wenn so eine Datei dann geklaut wird, und dann die Steuerfahndung weitergeleitet wird, nun ja, ähem, dann gibts sicher eine Anweisung von ganz oben, das zu äh, das, na ja, also, nicht dingens....ihr wißt schon.......
Beste Grüße vom Baldur
--
Der Hörer an der Wand hört seine eigne Schand
gesamter Thread:
- aktuell : Flurschaden in Liechtenstein -
Baldur der Ketzer,
15.02.2008, 16:10
- OT: Handverlesen -
Mephistopheles,
15.02.2008, 16:48
- das Leck war angeblich nicht in der Bank - Baldur der Ketzer, 15.02.2008, 17:11
- Schon merkwürdig, 2002 wurden die Daten gestohlen und 2008 fällt Zumwinkel? Warum nicht 2002 schon? (oT)
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igelei,
16.02.2008, 01:43
- weils genau passt............... -
ottoasta,
16.02.2008, 02:38
- Agitprop ist ja schließlich auch mit Sachverstand in der Regierung vertreten (oT)
-
mira,
16.02.2008, 02:47
- Agitprop ist ja schließlich auch mit Sachverstand in der Regierung vertreten (oT)
- Terminlich passt das zu den 1 Mio - Bambus, 16.02.2008, 06:31
- weils genau passt............... -
ottoasta,
16.02.2008, 02:38
- für die Zumwinkel&Co. Daten 5 Mio. bezahlt ? -
Baldur der Ketzer,
16.02.2008, 05:21
- Wi-Poli-Shit - BINGO - CaptainB, 16.02.2008, 08:19
- Flurschaden für die Schweiz? -
Jacques,
17.02.2008, 01:18
- 80 - 90 % der FL-Stiftungen unterhalten ihre Konti bei CH-Banken - Emerald, 17.02.2008, 01:38
- OT: Handverlesen -
Mephistopheles,
15.02.2008, 16:48
