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@Baldur: Warum wandern die eigentlich nicht aus?

Mephistopheles, Montag, 18.02.2008, 08:02 (vor 6552 Tagen)

...und machen es gleich jährlich 150.000 Nichtsteuerhinterziehenden auswandernden Normalbürgern?
(Oder sind das auch alles Hinterzieher, EhegattenLebensgefrtInnenUnterhaltshinterzieher? Hab so manchmal meine Gedanken)

Wie könnte deren Kosten-Nutzen-Rechnung aussehen? Angst vorm Knast größer als Angst vor Verarmung

Zumal die Karriere in der Witrtschaft sowieso beendet ist, wenn man der Staatsanwalt klingelt.

Gruß Mephistopheles

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Schwierig, in echten Steuerparadiesen ist das mit dem arbeiten schwierig ... (oT)

LenzHannover, Montag, 18.02.2008, 08:17 (vor 6552 Tagen) @ Mephistopheles

All incl. lebt man in der Schweiz / Skandinavien usw. nicht viel preiswerter.

Baldur lebt ja auch in FL, weil es dort netter ist - reichlich Steuern wird er sicher auch dort zahlen. Vielleicht sind die da nicht so unfreundlich.

Unfreundlich ? - Finanzamt geht, wirklich unfreundlich finde ich hier im wesentlichen Behören usw. und wirklich teuer ist die Sozialversicherung.

Zumwinkel hätte in London wirklich viel preiswerter gelebt und kaum Steuern gezahlt - legal !

antworten
 

irrationale Hemmnisse

Baldur der Ketzer @, Ketzerland, Montag, 18.02.2008, 08:32 (vor 6552 Tagen) @ Mephistopheles

Hallo, Mephistopheles,

ein Bekannter, italienischer Staatsbürger, wollte vor vielen Jahren die hohen Steuern nicht meh zahlen, und schaffte es, nach Monaco zu übersiedeln. Gearbeitet hat er in Frankreich, und mußte jedes Wochenende 800km einfach fahren. Das ist immerhin eine regelmäßige Erschwernis.

Als ich meine Struktur aufbaute, ergab es sich durch eine Trennung von Wohnsitz und Unternehmen, daß ich jeden Tag fünf Stunden im Auto saß, und jeden Tag 500km fuhr. Auch das ist eine vergleichbare Erschwernis.

Wenn Familienbindungen vorliegen, zieht die Mehrheit in der Verwandtschaft nicht mit.

Aber, ich hab doch meine Freunde hier, aber, ich kauf doch so gerne beim Dingsda ein, ich kenne dort doch niemanden, aber, dann kann ich meine Mutter ja nicht mehr so einfach schnell besuchen, aber, dann muß ich ja mein schönes Haus aufgeben, usw.

Ich denke, das sind die wesentlichen Hemmnisse.

Die von Lenz angesprochenen Arbeitsmöglichkeiten sind kein Problem, weil man wohl nur als Selbständiger/Unternehmer genügend Nutzen von einer Umsiedlung hat, die die o.a. Erschwernisse überkompensiert. Und als Selbständiger kann man das durchaus hinkriegen, siehe auch die Lösung von DerBerliner.

Aber selbst als Arbeitnehmer verdient man in der Schweiz über den Daumen noch doppelt so viel wie in Stasistanien. Nur gab es diese Möglichkeit vor Jahren noch nicht, da war die Schweiz dicht und abgeschottet für zuziehende Arbeitnehmer.

Diese irrationalen Hemmnisse sind es, die die Leute zum Leichtsinn verleitet, verbunden mit einer grenzenlosen Naivität und Seichtgläubigkeit, was statliches Handeln betrifft. Es glaubt kaum jemand an Verschwörungstheorien, wie soll dann jemand daran glauben, abgehört bzw. observiert zu werden ?

Ich vermute, 95% der Leute oder mehr mit Schwarzgeldkonten heben die Bankbelege bei sich daheim auf - was will man dazu noch sagen ? Da ist jeder Kommentar überflüssig.

Damit hätten wir die Erklärung :

1) Unbeweglichkeit
2) bequemlichkeit
3) Leichtsinn
4) Harmlosigkeit im Denken und Fühlen
5) nicht zuletzt : Geiz, für eine gute Lösung etwas mehr aufzuwenden

Man will alles haben, aber möglichst nichts dafür investieren. Weder finanziell, noch personell.

Eine Stiftung kostet je nach Treuhänder im Jahr zwischen 2000 und 5000 Euro, incl. Pauschalsteuer.

Alleine eine anständige Wohnung für einen Zweitwohnsitz liegt bei locker 15.000 Euro pro Jahr.

Uiuiui, 10 Mille, nee, datt iss zu teuer, Mausi, datt machen wir selba.

Uns triffts schon nicht........da hätten die was zu tun, wenn die alle überwachen täten......soviel Personal haben die gar nicht.....usw.

Diese Gemengelage aus verschiedensten Motiven führt zu untauglichen Konstruktionen und zum Verharren in der defensiven Position.

Ich verstehe es seit nunmehr 15 Jahren nicht, wieso nicht viel mehr Leute den Effenberg-Finger zeigen und diesem Dreckssystem den Rücken kehren. Der Leidensdruck scheint mir noch immer zu gering zu sein.

Nun ja, jedem das Seine.

Beste Grüße vom Baldur

--
Der Hörer an der Wand hört seine eigne Schand

antworten
 

Wusste der Postchef etwas, was wir nicht wissen? Was ist mit Deutschland? Warum hat er uns verraten?

Mephistopheles, Montag, 18.02.2008, 13:41 (vor 6552 Tagen) @ Baldur der Ketzer

Eine Zusammenfasung des Artikels „Was ist mit wir?“,auf Seite 31 im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 17. Februar. Leider läst sich der Artikel nicht verlinken, da ich kein Abonnent der FAS bin.
Hier eine Zusammenfassung:

Die massenhafte Steuerhinterziehung kann die Republik erschüttern. Ist das ein Verrat der Eliten? Wissen sie etwas, was alle anderen nicht einmal ahnen?
Gewerkschaften, Sozialdemokratendas Händereiben bei der Linken, aber auch Bischöfe, Hanns Eberhard Schleyer, und Wolfgang Schäuble: sie alle reden jetzt wie attac.
Hauptsache laut und entschlossen...., es soll keine Stille aufkommen. Zu Recht die ganze Republik könnte darin verschwinden.
Denn an Korruption, an die ungerechte Vermögensverteilung...hatte sich das Publikum ... gewöhnt.
Die Listen und die Briefe aus Liechtenstein sind etwas anderes: Das ist die Flucht nach Varennes.
Zur Erinnerung: Die Flucht nach Varennes symbolisierte den Bruch des Königshauses mit der Revolution, die konstitutionelle Monarchie hatte keine Chance mehr. Die Elite haut ab.
Ob auch diese Republik vor einer Systemkrise steht? Durchaus möglich.
...
Es war ja mühselig für ihn. Die Organisation doppelter Geldströme, hier de weißen, in den Alpen die schwarzen Millionen, das bewirkt streng marxistisch auch eine Verdoppelung der Persönlichkeit...
Warum? Was ist an, was ist mit Deutschland, dass ein besorgter, seröser Famileienvater aus Köln-Marienburg sein Vermögen hier nicht lässt?
...
Sind es Leute, die sich mit so etwas auskennen, die also ahnen, dass der „Finanztsunami“ droht?
...
Die Razzien, die am Montag beginnen sollen, die gleichen doch irgendwie all den anderen Razzien, mit denen fast monatlich gegen den Ungeist der Zeit vorgegangen wird, bei Pornographen, Raubkopierern, Drogenbenutzern, Kunst und Tierschmugglern. (Razzien gegen illegale Einwanderung hat er vergessen, Anm. von mir)
Der Westen führt Krieg gegen so viele Substantive, den Terror, die Schwarzarbeit, die Produktpiraterie, die Drogen, dass die Öffentlichkeit über die Frontverläufe den Überblick verliert, nicht zuletzt deshalb, weil sie mitten durch die eigene Wohnung gehen.
Abermals wird man daran....erinnert, das die neue Schicht der Superreichen nicht mehr von einem guten Ende ausgeht, dass sie das Desaster kommen sieht: ...private Festungen, Sicherheitsdienste und schnell noch so viel Spaß wie möglich, legal oder illegal.
Das wäre der Varennes-Gedanke....Die Übriggebliebenen sind nicht nur die Betrogenen, sie fühlen sich auch noch ziemlich dämlich.
Artikel von Nils Minkmar.

Ich nehme an, der Artikel in der FAS wird vor Erscheinen noch einmal korrekturgelesen und genhemigt, bevor er in Druck kommt.

Gruß Mephistopheles

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Nachtrag - manchen kann man nicht mehr helfen

Baldur der Ketzer @, Ketzerland, Montag, 18.02.2008, 16:27 (vor 6552 Tagen) @ Baldur der Ketzer

Hallo,

wenn man liest

---

Ein Steuerberater zu BILD: „Ich hatte den ganzen Tag über Anrufe von nervösen Mandanten.“

---

was soll man dann noch sagen ? Die brauchen doch nur die Teleonanschlüsse der namhaften Kanzleien mit entsprechender Kompetenz abzuhören. Und schon liefern sich selber alle ans Messer....nicht zu fassen....

Beste Grüße vom Baldur

--
Der Hörer an der Wand hört seine eigne Schand

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