Schassten Grossinvestoren Zumwinkel?
aus AOL vom 18.02.2008
Großinvestoren drohen mit Zerschlagung der Post
Großaktionäre bedrängen den neuen Post-Chef. Er soll so schnell wie möglich die Postbank verkaufen und das verlustträchtige Abenteuer in den USA beenden. Einige mächtige Investorengruppen intrigieren sogar gegen den möglichen neuen Konzernchef, Logistikvorstand Frank Appel – sie wollen lieber einen harten Sanierer zur Post holen.
Internationale Großaktionäre drängen nach dem bevorstehenden Machtwechsel bei der Post auf rasche Veränderungen. So wird die Post nach Informationen von WELT ONLINE den Verkauf der Postbank forcieren, um so den Forderungen institutioneller Anleger entgegenzukommen. Auch die Sanierung des USA-Geschäfts, in dem die Post vergangenes Jahr rund eine Mrd. Euro Verlust gemacht hat, soll nach dem Ende der Ära Zumwinkel schnell angegangen werden.
Das "Handelsblatt" berichtete, dass Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und das Kanzleramt die Postbank möglichst noch in diesem Jahr verkaufen wollen. Die Zeitung meldete unter Berufung auf Regierungskreise, Wunschkandidat für einen Zusammenschluss sei die Commerzbank. Die Bundesregierung führe bereits seit mehreren Monaten intensive Gespräche mit der Commerzbank. Daran waren laut „Handelsblatt“ sowohl Bankenchef Klaus-Peter Müller als auch sein designierter Nachfolger Martin Blessing beteiligt.
Am Montagabend kommt der Aufsichtsrat der Post zusammen, um einen Nachfolger für Vorstandschef Klaus Zumwinkel zu benennen. Das Treffen in Bonn beginnt nach den Informationen um 18 Uhr, allerdings nicht im Post-Tower am Rhein, sondern in einem Hotel. Nachfolgekandidat ist Post-Vorstand Frank Appel
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