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CDS - es dräut und dräut

dottore @, Montag, 18.02.2008, 10:40 (vor 6552 Tagen)
bearbeitet von unbekannt, Montag, 18.02.2008, 11:25

Hi,

lese mich gerade wieder allseits ein. Dabei sind zwei Bildchen ex Safehaven interessant. Sie betreffen den Markt für Kreditversicherungen in toto (sog. Credit Default Swaps - CDS) - grosso modo zu vergleichen mit dem, was Monoliners mit Munis machen. Nur dass eben die CDS keinen regulären Markt haben und sich niemand mehr von wegen Kursen usw. auskennt.

Hier erstmal das Volumen und sein exorbitanter Anstieg:

[image]

Mehr als doppelt so hoch wie der NYSE mkt cap, von den übrigen Titelsummen ganz zu schweigen.

Das Problem besteht nun darin, dass die CDS immer weiter gereicht werden können und am Schluss, falls der versicherte Titel umfällt, jener, der jetzt den finden will, der letztlich für die Summe gerade steht, u.U. auf eine Endlos-Suche gehen muss, wie hier dargestellt:

[image]

Bekannt (lt. NYT) ist derweil nur, dass JPM mit 7,8 Bio USD der größte Player ist, danach Citi mit 3 und BoA mit 1,6 Bio ("trillions") USD.

Ein Vergleich aus gleicher Quelle (heute IHT): Es ist wie eine in 10 km Höhe ausgeklinkte Kernwaffe, von der man nur weiß, dass sie fällt, allerdings nicht ob und wann sie explodiert.

Gruß!

antworten
 

Trigger ???

Zandow, Montag, 18.02.2008, 11:23 (vor 6552 Tagen) @ dottore

Hi dottore,


yo, yo, yo, bewegte Zeiten dürfen wir schauen.
Haben wir nun mit der Immobilenkrise den entscheidenden Trigger gefunden?
Ich glaube nicht. M. M. nach liegt der Initial immer noch bei den Staatsfinanzen. Alles andere wird mit Steuermitteln irgendwie gelöst werden. Uns bleibt nur das Staunen über das WIE.
Insgesamt sehe ich eher einen neuen Krisenherd in EU heraufziehen: Kosovo!

Nun aber dies:

Derzeit ziehe ich mir den F. Oppenheimer "Theorie der reinen und politischen Ökonomie" (Vierte Auflage, 1919; EA 1910) rein. Darin eingangs eine schöne Betrachtung zu dem, was Du als Urschuld bezeichnest. Daher folgende Frage/Bitte:

Wie stehst Du zu Oppenheimer und seiner Sicht der Dinge?
Wo (in welcher Schule) ist Oppenheimer zu verorten (bin erst auf Seite ca. 100; alldieweil derzeit bei Siemens werktätig und wenig Zeit zum Lesen)?

Was gibt's sonst so Neues in der Theorie/Archäologie/Geschichte zu berichten?

Wie immer gespannt auf Deine Erkenntnisse grüßt Zandow

antworten
 

CDS - wer denkt sich sowas aus?

Holmes @, Montag, 18.02.2008, 12:02 (vor 6552 Tagen) @ dottore

[image]

Das sehr spannendene ist ja die Frage, ob die Insurance Seller nachweisen müssen, dass sie die Summe auch tatsächlich bereitstellen können. In der Grafik steht so schön "However, this party may or may not be in a position to pay the bond's full value".

Wer kontrolliert die Bonität von B, C, D.....?

--
Beste Grüße,
Holmes

antworten
 

Explosion

eddie09 @, Montag, 18.02.2008, 12:19 (vor 6552 Tagen) @ dottore

Ein Vergleich aus gleicher Quelle (heute IHT): Es ist wie eine in 10 km
Höhe ausgeklinkte Kernwaffe, von der man nur weiß, dass sie fällt,
allerdings nicht ob und wann sie explodiert.

Hi,

danke für die Info.

Aus meiner Sicht kann die Expolosion nur verhindert werden, wenn entweder die Produktivität massiv gesteigert oder massenhaft Sand zum verschütten der Bombe (Liquidität) bereitgestellt wird. Produktivitätssteigerung dürfte nicht mehr gehen und im Sand versinken wir dann selber. Schöne Aussichten

Gruss

--
Politik ist so beschaffen, dass faule Früchte nur vom Baum fallen, wenn darunter ein Korb steht, der sie auffängt.

antworten
 

zu CDS

aprilzi @, tiefster Balkan, Montag, 18.02.2008, 12:19 (vor 6552 Tagen) @ dottore

[image]

Hi,

Warum kann B nicht gleich A sein. A versichert sich selber bekommt sein AAA
und verkauft den Traum an die IKB z.B. Und sofort ist neues frisches Geld da, um neue Haeuser zu finanzieren. Das Perpetum Mobile geht fantastisch.

Gruss

antworten
 

Bonität von CDS

Holmes @, Montag, 18.02.2008, 12:47 (vor 6552 Tagen) @ Holmes

Wer kontrolliert die Bonität von B, C, D.....?

Super Artikel (Must read) in der NYT:
http://www.nytimes.com/2008/02/17/business/17swap.html?_r=2&oref=slogin&ref=todayspaper&pagewanted=all

Kurze Antwort auf die Frage: am Anfang kennen sich beide Partner und alles sollte ok sein. Jeder kann aber seinen Teil weiterverkaufen und dann wird es unübersichtlich, denn es gibt keine Pflicht, die andere Seite über die Weitergabe zu informieren. D.h. B kann seinen Teil an einen im Zweifelsfall nicht zahlungsfähigen C weiterverkaufen und A sieht dann alt aus, wenn's zum Schwur kommt.

Auszüge:

"Credit default swaps were invented by major banks in the mid-1990s as a way to offset risk in their lending or bond portfolios. At the outset, each contract was different, volume in the market was small and participants knew whom they were dealing with.

Years of a healthy economy and few corporate defaults led many banks to write more credit insurance, finding it a low-risk way to earn income because failures were few. Speculators have also flooded into the credit insurance market recently because these securities make it easier to bet on the health of a company than using corporate bonds.

[...]

The market for default insurance, like the subprime mortgage securities market, is a product of good economic times and has boomed in recent years. In 2000, $900 billion of credit insurance contracts changed hands. Since then, the face value of the contracts outstanding has doubled every year as new contracts have been written. In the first six months of 2007, the figure rose 75 percent; the market now dwarfs the value of United States Treasuries outstanding.

[...]

There is no exchange where these insurance contracts trade, and their prices are not reported to the public. Because of this, institutions typically value them based on computer models rather than prices set by the market.

Neither are the participants overseen by regulators verifying that the parties to the transactions can meet their obligations.

[...]

As with other securities that trade privately and by appointment, assigning values to credit default swaps is highly subjective. So some on Wall Street wonder how much of the paper gains generated in these instruments by firms and hedge funds last year will turn out to be illusory when they try to cash them in. [...]"

--
Beste Grüße,
Holmes

antworten
 

Warum so pessimistisch?

MisterBurns, Montag, 18.02.2008, 14:25 (vor 6552 Tagen) @ eddie09

Die zweite von dir angesprochene Möglichkeit wird wohl Realität werden.

Einfacher gehts kaum, weil die Weichen dafür schon längst gestellt wurden.

Mister Burns

PS: Etlichen Crash-freaks, die sich mit wohligem Erschauern das Ende unseres derzeitigen Wirtschafts- und Geldsystems ausmalen, wird mein auf den ersten Blick einfältiges Geplapper höchstwahrscheinlich etwas missfallen.

Nichtsdestotrotz meine ich es völlig ernst - Leuten, die anstatt langweiliger Rettungsmaßnahmen so gerne spektakuläre Zusammenbrüche sehen möchten, müssen leider mit der Presse vorliebnehmen.

antworten
 

Da braucht es eine Relativierung

Jacques, Dienstag, 19.02.2008, 01:35 (vor 6552 Tagen) @ dottore

Hallo dottore

auf den ersten Blick sind das bedrohliche und immense Zahlen.

Allerdings kommen sie durch eine Kaskadierung und einem Gewinn-/Risikozuschlag bei der Weitereichung zustande.

Das effektive Risiko beträgt nur ein Bruchteil, wenn die der zeitlich letzte bedient und allen anderen das durchreicht, ist das längst nicht so bedrohlich.

Wie früher und mehrmals dargestellt, geht es im Moment darum, Zeit zu gewinne um das Gewirr eben "aufzudräuen" und die notwendigen Massnahmen zur geordneten Auflösung oder sagen wir besser Refraktion nach der vorgängigen Synthetisierung.

Bedrohlich bleibt es allemal, keine Frage. Ich denke, dass die Beteiligten Vernunft lassen walten lassen und keiner aus der buchstäblichen Reihe platzt.

Mit Gruss
Jacques

PS: Immer unter der Annahme, ich habe die Systemmechanismen richtig simplifiziert.

antworten
 

Vernunft?

eddie09 @, Dienstag, 19.02.2008, 02:04 (vor 6552 Tagen) @ Jacques

.


Bedrohlich bleibt es allemal, keine Frage. Ich denke, dass die Beteiligten
Vernunft lassen walten lassen und keiner aus der buchstäblichen Reihe
platzt.

Hi,

klar, wenn Vernunft siegt und der Steuerzahler Gewehr bei Fuss steht, wird das beherrschbar sein. Nur, seit wann gibt es Vernunft an den Kapitalmärkten? Wird die jetzt eingeführt? Und vor allem von wem?

Gruss

Eddie

--
Politik ist so beschaffen, dass faule Früchte nur vom Baum fallen, wenn darunter ein Korb steht, der sie auffängt.

antworten
 

Versuchte Klärung zum Ablauf

dottore @, Dienstag, 19.02.2008, 02:09 (vor 6552 Tagen) @ aprilzi

[image]

Hi Aprilzi,

Warum kann B nicht gleich A sein.

Normalfall: A hält den Titel eines X und möchte diesen gegen Verlust versichern. Also kauft er eine entsprechende Versicherung bei einem anderen. Wie beim Kfz: Du hast das Auto und die Versicherung gegen Verlust desselben. Ersetze Kfz durch ausgegebenen Bond.

Erweiteter Fall: Nicht alle Bonds sind natürlich versichert, was dem Bond-Anleger zusätzliche Kosten verursacht: Wer würde einen Treasury-Bond gegen Verlust versichern? Noch besteht dort keine Gefahr eines Verlustes. Es existieren unzählige Unternehmensanleihen, die nicht versichert sind. Der Gag also: Die kann jemand (Hedge Fund, Assekuranz, Bank o.ä.) versichern und erhält daraus laufende Prämien von dem, der seinerseits die Versicherung via CDS kauft. Der CDS hat natürlich Kurs. Ist der attraktiv für den Versicherer, der auf Kursbewegungen des CDS spekuliert, verkauft er ihn weiter an jemand, für den der Kurs wiederum attraktiv ist. Die Differenz bei der Risikoeinschätzung der beiden Marktseiten ist der "Gewinn".

Beispiel Kfz: Der eine glaubt, die Karre wird demnächst gegen den Baum gefahren (Versicherung fällig), der andere hält das für unwahrscheinlich oder unmöglich (nichts fällig).

Es wird also auf die zukünftige Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens gewettet. Und der "Wettschein" geht auf die Wanderschaft, wie rechts oben zu sehen. Problem 1: Wer hat ihn, im Falle des defaults, d.h. an wen kann sich derjenige wenden, der den Vermögensverlust zu tragen hat? Problem 2: Kann er ihn überhaupt einlösen (passiv, zu seinen Ungunsten)?

A versichert sich selber

Macht keinen Sinn. Denn wenn ich den Bond nicht zahlen kann, kann ich die Versicherung (in gleicher Höhe fällig) darauf genauso wenig bezahlen. Versicherter und Versicherer müssen immer zwei verschiedene Adressen sein.

bekommt sein
AAA
und verkauft den Traum an die IKB z.B.

Dadurch, dass ein Bond verkauft wird...

Und sofort ist neues frisches Geld
da, um neue Haeuser zu finanzieren.

... entsteht kein "neues frisches Geld" (ZB-Operationen außen vor).

Das Perpetum Mobile geht fantastisch.

Nein, jedenfalls so nicht.

Gruß!

antworten
 

Ja, so sehe ich es auch (oT)

dottore @, Dienstag, 19.02.2008, 02:10 (vor 6552 Tagen) @ Jacques

- kein Text -

antworten
 

Ich glaube du hast recht ...

weissgarnix @, Dienstag, 19.02.2008, 02:12 (vor 6552 Tagen) @ Jacques

Allerdings kommen sie durch eine Kaskadierung und einem
Gewinn-/Risikozuschlag bei der Weitereichung zustande.

Hi Jacques,

ich stelle mir das vor, wie eine Rückversicherung: die Polizze 1 über 1000 im Primärmarkt, und der entsprechende Cover im Reinsurance-Markt über zB denselben Betrag, ergeben natürlich in Summe "2000". Dennoch kann "der Schaden" ja aber zweifelsfrei nur 1x eintreten.

Der Gesamtschaden im System ist also max. 1000 (1x) minus aller aufgelaufenen Prämienzahlungen des Versicherungsnehmers.

antworten
 

CDS- Krimminelle Versicherung

aprilzi @, tiefster Balkan, Dienstag, 19.02.2008, 03:19 (vor 6551 Tagen) @ dottore

Hi dottore,

Danke fuer die Antwort.

Warum kann B nicht gleich A sein.


Normalfall: A hält den Titel eines X und möchte diesen gegen Verlust
versichern. Also kauft er eine entsprechende Versicherung bei einem
anderen. Wie beim Kfz: Du hast das Auto und die Versicherung gegen Verlust
desselben. Ersetze Kfz durch ausgegebenen Bond.

Aber der Witz an den CDS ist doch, dass diese keine wirkliche Versicherung ist sondern eine Tarnung ist, um noch fluessige Banken auszunehmen. Eine Versicherung hat Einlagen, der CDS Halter muss gar nichts haben. Muss sich beim Versicherten auch nicht melden!

Erweiteter Fall: Nicht alle Bonds sind natürlich versichert, was dem
Bond-Anleger zusätzliche Kosten verursacht: Wer würde einen Treasury-Bond
gegen Verlust versichern? Noch besteht dort keine Gefahr eines Verlustes.
Es existieren unzählige Unternehmensanleihen, die nicht versichert sind.
Der Gag also: Die kann jemand (Hedge Fund, Assekuranz, Bank o.ä.)
versichern und erhält daraus laufende Prämien von dem, der seinerseits die
Versicherung via CDS kauft. Der CDS hat natürlich Kurs. Ist der attraktiv
für den Versicherer, der auf Kursbewegungen des CDS spekuliert, verkauft
er ihn weiter an jemand, für den der Kurs wiederum attraktiv ist. Die
Differenz bei der Risikoeinschätzung der beiden Marktseiten ist der
"Gewinn".


Das ist Theorie, die Praxis ist das:

But during the credit market upheaval in August, 14 percent of trades in these contracts were unconfirmed, meaning one of the parties in the resale transaction was unidentified in trade documents and remained unknown 30 days later. In December, that number stood at 13 percent. Because these trades are unregulated, there is no requirement that all parties to a contract be told when it is sold.
aus:

http://www.nytimes.com/2008/02/17/business/17swap.html?_r=1&hp=&pagewanted=print

Beispiel Kfz: Der eine glaubt, die Karre wird demnächst gegen den Baum
gefahren (Versicherung fällig), der andere hält das für unwahrscheinlich
oder unmöglich (nichts fällig).

Es wird also auf die zukünftige Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens
gewettet. Und der "Wettschein" geht auf die Wanderschaft, wie rechts oben
zu sehen. Problem 1: Wer hat ihn, im Falle des defaults, d.h. an wen kann
sich derjenige wenden, der den Vermögensverlust zu tragen hat? Problem 2:
Kann er ihn überhaupt einlösen (passiv, zu seinen Ungunsten)?

A versichert sich selber


Macht keinen Sinn. Denn wenn ich den Bond nicht zahlen kann, kann ich die
Versicherung (in gleicher Höhe fällig) darauf genauso wenig bezahlen.
Versicherter und Versicherer müssen immer zwei verschiedene Adressen sein.

Der Sinn ist krimminell, warum sonst haben die grossen Banken soviel CDS, doch nur um ihre CDO`s und CLO`s leichter verhoeckern zu koennen.

bekommt sein
AAA
und verkauft den Traum an die IKB z.B.


Dadurch, dass ein Bond verkauft wird...

Und sofort ist neues frisches Geld
da, um neue Haeuser zu finanzieren.


... entsteht kein "neues frisches Geld" (ZB-Operationen außen vor).

Das Perpetum Mobile geht fantastisch.


Nein, jedenfalls so nicht.

Gruß!

Gruss

antworten
 

Aktuelle Ergänzung

Jacques, Mittwoch, 27.08.2008, 06:14 (vor 6361 Tagen) @ Jacques
bearbeitet von Jacques, Mittwoch, 27.08.2008, 06:17

zur Diskussion um den CDS Markt, die dottore angestossen hat.
Hier nochmals die Quelle zum Umfang des Marktes

Nachfolgend dann die Erläuterung, dass das Risiko wohl ein Bruchteil beträgt

Hallo dottore

auf den ersten Blick sind das bedrohliche und immense Zahlen.

Allerdings kommen sie durch eine Kaskadierung und einem
Gewinn-/Risikozuschlag bei der Weitereichung zustande.

Das effektive Risiko beträgt nur ein Bruchteil, wenn die der zeitlich
letzte bedient und allen anderen das durchreicht, ist das längst nicht so
bedrohlich.

Wie früher und mehrmals dargestellt, geht es im Moment darum, Zeit zu
gewinne um das Gewirr eben "aufzudräuen" und die notwendigen Massnahmen
zur geordneten Auflösung oder sagen wir besser Refraktion nach der
vorgängigen Synthetisierung.

Bedrohlich bleibt es allemal, keine Frage. Ich denke, dass die Beteiligten
Vernunft lassen walten lassen und keiner aus der buchstäblichen Reihe
platzt.

Mit Gruss
Jacques

Mittlerweile hat die Wegelin zu diesem Thema und der Grössenordnung hier Stellung genommen

und beziffert das effektive Substrat auf 5700 Mia., was immer noch hoch , aber nicht mehr die Superbombe darstellt, zumal sicher ist, dass das Ausfallrisiko dieser 5700 Mia. nicht 100% sein wird.

Einmal mehr: Das Ganze aufzudräuen braucht Zeit.

PS: Immer unter der Annahme, ich habe die Systemmechanismen richtig
simplifiziert.

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