Versuch einer Versachlichung in der Liechtenstein-Diskussion
Einige Gedanken zur Diskussion über "Steuerhinterzieher" via Lichtenstein mittels Stiftung:
1.) Die Gründung einer Stiftung in Liechtenstein oder sonst wo ist nicht strafbar und auch nicht sozialschädlich.
2.) Die Übertragung des Stiftungskapitales auf dieselbe ist auch nicht strafbar und auch nicht sozialschädlich, denn noch ist der Besitz von Geldmitteln - auch reichlich davon - erlaubt.
Bei Zumwinkel sollen diese Mittel aus seiner Erbschaft in Deutschland stammen, dürften also auch erbschaftsversteuert sein.
Anders stellt sich die Frage , wenn es sich um Mittel aus einer Straftat oder unversteuertes Einkommen handelt. Hier wäre bei Straftat die Rückgewinung sicherzustellen - immer eine schwierige Tat- und Beweisfrage - ; oder die Versteuerung nachzuholen, aber nicht in Liechtenstein, sondern dort, wo die Mittel erzielt wurden, ggfs. in Deutschland - ganz normaler Besteuerungsvorgang.
3.) Kapitaleinkünfte aus unbemakelten Stiftungsmittel fallen nur bei der juristischen, liechtensteiner Person Stiftung an, nicht beim Stifter. Diese müßte diese Einkünfte in Liechtenstein versteuern. Was hat das mit dem deutschen Fiskus zu tun?
4.) Solange ein Stifter nie auf diese angesammelten Mittel der Stiftung zugreift, sehe ich keinen Ansatz, ihn persönlich in Deutschland wegen der Kapitaleinkünfte zu besteuern, es soll auch solche Stifter geben.
5.) Sofern diese Stiftung Dritte nach dem Stiftungszweck unterstützt, aber nicht den Stifter, so fallen bei diesen Dritten möglicherweise zu versteuernde Einkünfte an, und zwar an dem Ort, an dem sie leben - daß ist nicht unbedingt in Deutschland.
6.) Erst, wenn dem Stifter mittelbar oder unmittelbar Stiftungsmittel zufließen, entsteht nach dem Zuflußprinzip nach Deutscher Auffassung bei ihm zu versteuerndes Einkommen. Dto., wenn ihm das Stiftungskapital ausgezahlt wird.
Der Fiskus argumentiert, dies sei in jeder denkbaren Alternative Gestaltungsmißbrauch und bezieht dies bisher einzig auf das Liechtensteiner Stiftungsrecht. Dieses Argument trifft m.E. nicht in allen Fällen zu und ist deswegen in dieser Allgemeinheit fragwürdig .
Es kommt wohl vielmehr entscheidend auf Tat- und Beweisfragen im Einzelfall an. Die Daten-CD nütz da nicht all zu viel, es bedarf viel mehr Substanz, darum die Durchsuchungen.
Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit, nur den auf erwägbare und erhebliche Argumente. Lasse mich gern mit gleicher Münze belehren.
Grüße
mira
Stiftungsmißbrauch
Hi Mira,
erstmal vielen Dank für die gute Darstellung und die Idee.
Meines Wissens wird auch damit argumentiert, dass nach Liechtensteinschem Recht, die Stiftung auch wieder aufgelöst werden kann und dann der Stifter sein Geld zurückerhält (was in anderen Ländern wohl nicht geht und eigentlich auch nicht der Sinn einer Stiftung ist).
Wenn es Zumwinkel und Co. nur darum gehen würde, etwas Gutes zu tun und Geld für eine Stiftung zu stiften (=schenken), dann könnten sie das wohl auch in D. tun. Die Frage muss dann erlaubt sein, warum in L.?
Weiterhin ist die Frage, ob die Stiftung ihre Gewinne an "Bedürftige" ausschüttet (z.B. Stipendien), ergo gar keinen Gewinn macht, oder ob es auch andere Möglichkeiten gäbe, wie diese Arten von Stiftungen agieren können. Bei der angenommenen Stiftungsauflösung nach einiger Zeit und Rückfall der Mittel an die Stifter wird wohl nicht davon ausgegangen, dass es dieselbe Summe ist. Da hätten sich die Herren statt dessen lieber Goldbarren in den Keler gelegt.
Die Grundthese ist also: warum gründet/beteiligt sich jemand an einer Stiftung im Ausland, wenn es NICHT zu Steuerhinterziehungszwecken ist?
--
Beste Grüße,
Holmes
Liechtenstein ist das schlimmste Land seit dem III Reich, Zumwinkel ist der schlimmste Deutsche seit Adolf - basta
ok, der kam aus Österreich aber das ist ja wurscht, wenn die Bluthunde unterwegs sind - tw.
.
Wie DT hier postete Ortseifen und Co. vesenkten Milliarden der Steuerzahler und bekamen noch weiter Lohn bzw. Abfindungen in den Arsch geblasen.
Mann sollte es zumindest mal mit einer Anklage wegen Untreue versuchen.
Zumwinkel bekommt nix - Meine Vermutung: hat er wohl selber drauf verzichtet
Es tät mich nicht wundern, wenn er Opfer ein Falschberatung anno damals ist und sich einfach nicht weiter drum gekümmert hat. Mit so einem Millionärsfond made in Luxemburg wäre Einkommen weitestgehend steuerfrei - legal !
Hier kann aktuell jeder, der den Unterschied zw. Mio und Mrd. realisiert kapieren, wie grottenschlecht die Medien arbeiten und wie verlogen die Politik ist. IKB / KfW geht unter und an dem Zumwinkel reiben sich fast alle - ok, Springer wohl besonders gerne (PIN).
Zumwinkel wird eines bereuen, das er sich mit seinem Vermögen nicht nach London / Bermudas oder sonst wohin abgesetzt hat. Dann hätte dieser Staat legal nix bekommen - seit rund 20 Jahren.
Hübscherer Beitrag im MM: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,536250,00.html Ich kann nicht anders
... Mit meinem Betriebsratsvorsitzenden - einem durch und durch mittelmäßigen Mann, den mein Vater nicht einmal als Gärtner beschäftigt hätte - muss ich inzwischen mehr Zeit in Verhandlungen zubringen als mit meinen geschätzten Kunden.
Die Diskussion ist schon sachlich, gerade das tut ja so weh.
Hallo mira,
alles schön zusammengefasst von dir, die offizielle und die unstrittige Seite einer Geldanlage in Lichtenstein.
Selbst viel Geld dort anzulegen, das wird die Steuer in Deutschland nicht verhindern können und auch nicht wollen, ob es sich nun um eine Stiftung handelt oder in Aktien, was auch immer. Wofür sich deutsche Behörden wohl interessieren werden, immer, wenn denn dieser Vorgang transparent für die Steuerbehörde abgewickelt wird, woher dieses Geld stammt.
Und genau da sind wir an den Punkt, wo Lichtenstein als fragwürdiger Handelspartner einspringt und wo diejenigen, die diese angebotenen Optionen in Lichtenstein nutzen wollen, ins Zwielicht geraten.
Angenommen der Zumwinkel hat das Geld aus einer Erbschaft bekommen und angenommen sein Steuerberater ist nicht gewillt zu ungesetzlichen Anlagemöglichkeiten zu raten, dann wird das Geld bei der Steuer angegeben und auch der Ort der Folgeanlage, die bei bestimmten Anlagen, wie Stiftungen zur Steuerbefreiung führen kann. Das kann sein, aber im Steuerrecht kenne ich mich nicht aus. Und bei dieser legalen Art sein Geld in Lichtenstein anzulegen kann niemand für verhaftet, seine Privaträume durchsucht werden oder sich sonstige Ermittlungsmethoden der Polizei gefallen lassen.
Eine Frage dazu, bist du der Meinung, wenn nur solche Geldanlagen in Lichtenstein genutzt würden, das dann Lichtenstein seinen Staatshaushalt in der Höhe wie jetzt aufstellen könnte?
Das alles ist vergleichbar mit dem Transferieren von Geld, nach meinem Wissen in unbegrenzter Höhe, in die Schweiz. Das dem Finanzamt gemeldet und auch die Herkunft das Geldes plausibel nachgewiesen, kann dich kein Finanzamt in Deutschland aufhalten dein Geld in Österreich oder in der Schweiz oder in Lichtenstein anzulegen. Mal rein sachlich betrachtet.
Aber, immer noch sachlich, um die geht es beim Komplex Lichtenstein objektiv nicht, ist es nie gegangen, davor haben die Steuerbehörden, vor den möglichen Regressansprüchen bei falscher Anschuldigung viel zu viel Angst.
Erst wenn du beim Grenzübertritt in die Schweiz mit einem Koffer voller Geld aufgegriffen wirst, und du hast nicht die dafür notwendigen Unbedenklichkeitserklärungen, erst dann bist du dran. Das Geld wird sichergestellt und die Untersuchungen der Finanzbehörden beginnen, aufgrund von Kontrollmitteilungen des deutschen Zolls. Dieser Geldtransfer erzeugt automatisch den Verdacht der Steuerhinterziehung oder des Verbringen von Schwarzgeld oder das Waschen von Geld aus kriminellen Handlungen. Hier ist das ausschließende ODER gemeint.
Es geht darum, klar und sachlich, Geld in die genannten Länder zu schleusen, an der Steuer in Deutschland vorbei, um gar keine Steuern dafür zu bezahlen oder nur die geringen Steuern von Lichtenstein. Es ist Geld, welches in Deutschland generiert worden ist und welches somit auch, ganz sachlich festgestellt, in Deutschland versteuert werden muss, ob mir nun das Steuerrecht in Deutschland passt oder auch nicht.
Und die, bei denen hier ermittelt wird, aufgrund von harten Indizien auf einem Datenträger, das sind genau die, die ihr Geld nicht bei der Steuer angegeben haben und die in Lichtenstein ihr Geld verstecken wollen, gar keine Steuern bezahlen wollen.
Ein winziger moralischer Hinweis soll hier nicht fehlen, denn das sind ausgerechnet die, wie der Zumwinkel, denen soviel Geld für ihre Arbeit bezahlt wird, die durch den Konzern eine hohe Absicherung für die Zeit nach ihrer Tätigkeit erfahren, das ausgerechnet die zu solchen Methoden greifen, das ist wirklich der Gipfel und drängt viele Menschen zu politischen Entscheidungen, macht sie empfänglich für Agitationen und Neiddebatten von politischen Gruppierungen, die ich uns in Deutschland nie mehr wieder an den Hals wünschen möchte. Aber Zumwinkel und die anderen Konsorten beschwören eine solche Entwicklung geradezu herauf uns stellen sich dann später hin und krakelen, wie das nun wieder passieren konnte.
Wofür Lichtenstein und andere Steueroasen noch stehen, für Blutgeld aus Kriegen und Großkriminalität, darüber sprechen wir dann im zweiten Teil unserer sachlichen Diskussion, gelle?
alles Gute
eisenherz
Stiftung heißt nicht automatisch, "Gutes" zu tun ...
oder gar gemeinnützig zu sein, auch in Deutschland nicht.
Das eine Stiftung unauflösbar sei und die Einlage nicht zurückfließen könnte, ist nicht einmal durchgängig nach deutschem Verständnis so. Das Stiftungskapital könnte z.B. satzungsgemäß unter Beachtung der notariellen Form herabgesetzt werde, der frei werdende, früher eingezahlte Anteil könnte dann z.B. an den Stifter zurückfließen. Im Falle der Gemeinnützigkeit hätte dies allerdings ggfs. steuerliche Folgen für die Vergangenheit.
Der Gewinn, wie Du es nennst, wird von der Stiftung erzielt, nicht vom Stifter. Erst, wenn der auch an den deutschen Stifter zurückfließt sollte, ist er bei diesem zu versteuern.
Wenn man nicht will, daß sich Leute an Stiftungen außerhalb des Zugriffs des deutschen Fiskus beteiligen, muß man das einfach verbieten. Ohne ein solches Verbot ist die Frage nach dem warum unzulässig, denn es steht jedem (Betuchten) offen - Folge der vielzitieren Kapitalverkehrsfreiheit. Mal sehen, was die EU, die OECD und die WHO zu einer solchen Regulierung des deutschen Kapitalmarktes sagen. Ein Grund könnten die niedrigen Kapitalertragssteuern in Fli sein, die einen Liquiditätsvorteil und damit einen höheren Zinseszinseffekt ermöglichen. Besteuert wird ja erst bei Rückfall pp..
Mir geht's nicht darum, dieses Fli-Stiftungsmodell zu verteidigen. Es ergeben sich nur einige interessante Fragen, wenn man ins Detail geht.
Grüße
mira
Grund für Zumwikel-Bestrafung
Wenn man nicht will, daß sich Leute an Stiftungen außerhalb des Zugriffs
des deutschen Fiskus beteiligen, muß man das einfach verbieten. Ohne ein
solches Verbot ist die Frage nach dem warum unzulässig, denn es steht
jedem (Betuchten) offen - Folge der vielzitieren Kapitalverkehrsfreiheit.
Soweit ersichtlich, scheint es ja im Umfeld dieser Beteiligungen zu Steuerhinterziehung gekommen zu sein, sonst gäbe es die Anklage nicht. Ergo scheint zumindest die Staatsanwaltschaft der Meinung zu sein, dass das Verhalten der Beteiligten einen Rechtsbruch darstellt.
Frage also: was genau hat Zumwinkel eigentlich verbrochen?
--
Beste Grüße,
Holmes
Wie eine Verschwörungstheorie entsteht (ein Lehrstück)
Hi Mira,
erstmal vielen Dank für die gute Darstellung und die Idee.
Wenn es Zumwinkel und Co. nur darum gehen würde, etwas Gutes zu tun und
Geld für eine Stiftung zu stiften (=schenken), dann könnten sie das wohl
auch in D. tun. Die Frage muss dann erlaubt sein, warum in L.?
Wie kommst du denn darauf? Es war nirgends die Rede davon, etwas Gutes zu tun.
Stiftung
Das ist ein klassischer Fall: Dadurch, dass die meisten Stiftungen für gemeinnützige Zwecke verwendet werden, zu schließen, das müsse immer so sein,
das ist der klasische verschwörungstheoretische Trugschluß:
Hier lässt sich ganz genau nachvollziehen, wie eine Verschwörungstheorie entsteht.
1. Man nimmt etwas, was man nicht genau verstanden hat und auch nicht willens ist, bis in alle Verästelungen zu ergründen: Eine Stiftung.
2. Man befrachtet diese etwas mit Konnotationen, die zwar manchmal mit diesem Etwas verknüpft sind: Etwas Gues tun, aber keine notwendige Bedingung darstellen.
3. Dann greift man sich etwas anderes, das an der Oberfläche denselben Namen hat, eine Liechtensteiner Stiftung, und stellt fest, das diese Stiftung offenbar nicht dem entspricht, was nach deinem Gefühl zu einer Stiftung unabdingbar niemals dazu gehört: Dass die Stiftung aufgelöst werden kann. Und nichts Gutes tut.
Dies, ohne jemals begründet oder erforscht zu haben, warum eine Stiftung niemals aufgelöst werden kann. Z.B., wenn sie ihren Stiftungszweck erfüllt hat.
Und dann, ja dann kommt 4.
Hier müssen böse Mächte am Werk sein!
Klasse!
nochmals: 1.Keine Ahnung, wovon die Rede ist.
2. Haltlose Unterstellungen
3. Alarmistische Feststellung, das die haltlosen Unterstellungen nicht zu treffen!
4. Das Böse ist am Werk!
Chapeau, Holmes!
Kürzer und treffender hätte man eine Verschwörungstheorie nicht darstellen können!
Gruß Mephistopheles
Wirf bitte nicht alles durcheinander
Welches Problem gibt es an dieser Stelle, wenn das eingezahlte Stiftungskapital aus versteuerten Mittel stammt? Keines.
Das dies im konkreten Fall nicht so sein soll, hat im ganz konkreten Einzelfall der Fiskus zu beweisen. Genau u.a. hier fangen die rechtlichen Schwierigkeiten an: Es kann sich z.B. um Beute aus verjährten Straftaten handeln, die steuerliche Festsetzungsverjährung ist eingetreten usw.usf. . Da nützt die Daten-CD m.E. wohl kaum etwas, schlicht, man kann nichts mehr machen.
Dein Argument, der Fli-Haushalt sei wegen der Mißbrauchsmöglichkeiten so üppig ausgestattet, ist eine Vermutung, die ich sachlich nicht beurteilen kann, die aber m.E. wahrscheinlich zutrifft. Für die rechtliche Bewertung des Einzelfalles ist diese Vermutung aber vollkommen wertlos.
Um Koffertransporte geht es vorliegend auch nicht, daß sind ganz andere Fälle, die mit den zu diskutierenden nicht übereinstimmen, wobei man natürlich nicht ausschließen kann, daß einige Transporte dieser Art dabeigewesen sind. Ist aber nicht aufgedeckt und spielt keine Rolle.
Wie kommst Du nach den vorliegenden Informationen darauf, daß es sich um Stiftungsgelder aus nichtversteuerten Einkünften der Stifter handelt? Keine Sau weiß das bisher. Solche Fälle kann es geben, muß es aber nicht. Bleibt die Möglichkeit offen, über die Kapitalerträge der Stiftung nachzudenken, dazu habe ich schon etwas geschrieben im vorangegangenen Posting.
Welche harten Fakten sind denn Deiner Meinung nach auf der CD drauf?
Und dann laß uns bitte ein sich andeutendes Mißverständnis von vornherein vermeiden: Ich spreche nicht für diese Geldanlagen und auch nicht für den Standort Fli, auch nicht für Drogengelder und Waffenhändler und Kinderschänder oder Neocons oder ppp. . Mir geht's lediglich darum, durch den Pulverdampf hindurch auf die tatsächlichen Fakten am Boden hinzuweisen - und die sind offenbar nicht so, daß jeder, der die Ehre hat, auf der CD aufzuscheinen und Besuch von der SteuFa kriegt, gleich ein zu Ächtender sein muß - nicht zwingend. Alles andere ist Stammtisch oder - schlimmer - wie Politik nach dem fünften Halben.
Grüße
mira
Was genau hat Zumwinkel verbrochen ?
Frag das mal die StA Bochum. Eine Anklage gibt's noch nicht, nur eine öffentliche Hinrichtung.
Grüße
mira
Zum Brüllen wunderbar - und so sachlich!
Und ich habe zum zweiten Mal heute aus vollstem Herzen lachen dürfen
,
wobei @Holmes beide Male der Verursacher war, dieses Mal Du aber die absolut treffenden Pointen gesetzt hast!
So nüchtern und sachlich wie Du hätte ich das nicht hinbekommen, rein sachlich und fachlich betrachtet hast Du mir aber sowas vom Herzen gesprochen - Klasse!!!
Wenn man mit einer derart schwachen EIGENEN Allgemeinbildung durch's leben schwankt, wie @Holmes es offensichtlich tut - ist man wohl 'automatisch' auf die Hilfe kräftiger ideologischer Gehhilfen angewiesen, und im Zweifelsfalle auch auf die Zuhilfenahme der abgegriffenen, schäbigen und billigen trivialstpolemischen Nazikeule.
Welch' Abgründe!
Dir aber, @Mephistopheles, noch einmal Anerkennung und Dank!
Mit besten Grüßen
MausS
Wie man mißversteht - ein Lehrstück
Wie auch im Wikipedia-Link schon so schön drinsteht:
"Die meisten Stiftungen werden in privatrechtlicher Form errichtet und dienen gemeinnützigen Zwecken."
Genau auf diesen Standardfall bezog sich meine Äußerung und ist wohl auch das, was die meisten darunter verstehen würden. Deswegen ja auch der zunächst positive Klang des Begriffes Stiftung.
Schaut an dann weiter unter http://de.wikipedia.org/wiki/Stiftung#Stiftung_nach_liechtensteinischem_Recht
, dann stellt man aber eine ganz andere Deutung fest:
"Nach liechtensteinischem Recht errichtete Familienstiftungen erlauben es, auch sich selbst oder Angehörige zu begünstigen, sowie ein Vermögen von seinem tatsächlichen Eigentümer zu trennen und somit zu anonymisieren."
Und hier vermutlich auch die Verfehlung Zumwinkels:
"Bei Stiftern mit Wohnsitz außerhalb Liechtensteins fallen Schenkungs- oder Erbschaftsteuern nicht in Liechtenstein selbst, sondern müssen beim Transfer des Vermögens an den Fiskus des Wohnsitzlandes abgeführt werden"
Der restliche Teil deines Kommentars ist leider aus meiner Sicht völlig überzogen und entbehrt IMHO einer logischen Argumentation.
--
Beste Grüße,
Holmes
Das sieht der Deutsche Fiskus möglichweise anders
"Bei Stiftern mit Wohnsitz außerhalb Liechtensteins fallen Schenkungs-
oder Erbschaftsteuern nicht in Liechtenstein selbst, sondern müssen beim
Transfer des Vermögens an den Fiskus des Wohnsitzlandes abgeführt werden"
Genau so habe ich es auch dargestellt, wobei der Fall der Erbschaftssteuer ein Sonderfall ist. Auch darum kann es übrigens in einigen Fällen gehen, daß der Erwerb der Anwartschaft hinsichtlich der Stiftung im Erbgang nicht angezeigt und erbversteuert wurde. Bei deutschen Stiftungen gibt es das nicht, dafür wird alle 30 Jahre ein Erbgang simuliert - kostet in der Regel ordentlich, da schlechte Steuerklasse.
Der deutsche Fiskus vertritt aber die Rechtsauffassung, das Fli-Stiftungskapital und sämtliche Einkünfte der Stiftung seien wegen Gestaltungsmißbrauchs immer dem Stifter zuzurechnen, gerade so, als habe das Stiftungsgeschäft nie stattgefunden. Dann sind aber die Kapitaleinkünfte aus dem Stiftungsvermögen in der Steuerperiode in Deutschland zu versteuern, in der sie angefallen sind und nicht erst, wie bei der Ansicht, die Du aus Wikipedia hast, beim Transfer am Wohnsitz des Empfängers.
Man kann auch sagen, alle Welt habe sich hier dem Rechtsverständnis des deutschen Fiskus zu beugen. Wenn diese Streitfrage zwischen USA und Deutschland anftauchte, würden die "die Navy" schicken, Fli kann leider nur mit dem Dorfpolizisten dienen.
Grüße
mira
Wirf bitte nicht alles durcheinander. Jedenfalls besser als deine Scheinordnung
Hallo mira,
## Welches Problem gibt es an dieser Stelle, wenn das eingezahlte Stiftungskapital aus versteuerten Mittel stammt? Keines.##
Habe ich geschrieben, oder etwa nicht? Legal versteuertes Geld, in unbegrenzter Höhe, kann in viele Länder überwiesen und dort angelegt werden. Hast du sicher überlesen, bei meinem Durcheinander.
## Das dies im konkreten Fall nicht so sein soll, hat im ganz konkreten Einzelfall der Fiskus zu beweisen. ##
Bis zum Beweis des Gegenteils ist das falsch.
Für die Steuer gilt, neben dem Verkehrsrecht, die Beweislastumkehr. Das bedeutet, das der Angeklagte seine Unschuld beweisen muss und nicht der Ankläger die Schuld. Nicht immer, aber in strittigen Fällen schon. Und wenn derjenige den Nachweis für sein angelegtes Kapital nicht erbringen kann, dann bekommt er eine Menge Ärger. Das mit der Spielbank, das war früher einmal, als noch Schneewittchen von ihrem Prinzen wachgeküsst wurde. Der Geldbesitzer ist in der Pflicht der Steuer zu zeigen wie er das Geld erworben hat. Dabei ist noch nicht gesagt, das es sich um eine Steuerhinterziehung handelt.
Achtung, Analogie:
Es wird nun mehr festgestellt, das ein Steuerbürger für 500 000 Euro ein Haus erworben hat. Das geht über die Behörden, als Kontrollmitteilung an die Steuer. Die gleicht den Käufer das Hauses mit seinen eingereichten Steuerunterlagen ab und stellt eventuell fest, das niemals irgendwo eine Summe von 500 000 Euro angegeben wurde und somit fragt die Steuer, woher das Geld stammt. Da ist nichts mit Durcheinanderwerfen, das ist logisch und folgerichtig so. Und wenn derjenige den Nachweis nicht erbringen kann, dann muss er sich warm anziehen.
## Genau u.a. hier fangen die rechtlichen Schwierigkeiten an: Es kann sich z.B. um Beute aus verjährten Straftaten handeln, die steuerliche Festsetzungsverjährung ist eingetreten usw.usf. . Da nützt die Daten-CD m.E. wohl kaum etwas, schlicht, man kann nichts mehr machen.##
Mit deinen Bemerkungen zum Durcheinanderwirbeln würde ich bei deinem Allgemeinwissen etwas vorsichtiger sein. Das Geld, welches der Besitzer nicht deklarieren kann, das gehört der Steuer, dem Staat, aus und fertig. Und woher das Geld stammt, das versuchen die Kripo und die Steuer mit ein paar unangenehmen Zwangsmaßnahmen aus dem Angeklagten heraus zu quetschen.
## Dein Argument, der Fli-Haushalt sei wegen der Mißbrauchsmöglichkeiten so üppig ausgestattet, ist eine Vermutung, die ich sachlich nicht beurteilen kann, die aber m.E. wahrscheinlich zutrifft. Für die rechtliche Bewertung des Einzelfalles ist diese Vermutung aber vollkommen wertlos.##
Du kannst solange abwiegeln wie du willst, der Z. ist für sich ein Einzelfall, aber er ist ein Einzelfall unter vielen Einzelfällen,. Kommt diese einfache Logik bei dir an? Jede Straftat ist für sich ein Einzelfall aber kein einmaliger Fall, falls du diese beiden Begriffe durcheinandergeworfen hast.
## Um Koffertransporte geht es vorliegend auch nicht, daß sind ganz andere Fälle, die mit den zu diskutierenden nicht übereinstimmen, wobei man natürlich nicht ausschließen kann, daß einige Transporte dieser Art dabeigewesen sind. Ist aber nicht aufgedeckt und spielt keine Rolle.##
Reiße nicht meine Analogien aus dem Zusammenhang. Diese haben nur dazu gedient einen Teilaspekt der Geldübertragung von einem Land zum anderen klarer herauszuarbeiten, dein beklagtes Durcheinander zu entwirren. Das der Z. das Geld im Koffer über die Grenze geschleppt hat, das habe ich nicht geschrieben, auch nicht unterstellt, und das bitte, versuche auch nicht aus dem Zusammenhang zu reißen, sonst richtest du nämlich ein heilloses Durcheinander an.
## Wie kommst Du nach den vorliegenden Informationen darauf, daß es sich um Stiftungsgelder aus nichtversteuerten Einkünften der Stifter handelt?##
Verstehe ich nicht, denn das habe ich nicht geschrieben, oder du verwechselst mich mit jemand anderen im Forum. Ich habe nur festgestellt, wenn der Geldtransfer des Z. nach Lichtenstein legal abgewickelt worden ist, dann hätten die dem nicht den Arsch hoch gebunden. Das lässt sich aus der Vorgehensweise der Ermittlungsbehörden leicht ableiten
## Welche harten Fakten sind denn Deiner Meinung nach auf der CD drauf?##
Was für eine Frage, die meinst du nicht ernst, oder doch?
Zumindest sind die so ausreichend hart, das sich mehrere Richter bereit erklärt haben Hausdurchsuchungen in Firmen und Privaträumen, bei Banken, dem Staatsanwalt zu genehmigen. Selbst bei einflußreichen Instituten und prominenten Bürgen, die sich bei dem leisesten Zweifel zu wehren wissen und es auch machen. Somit lässt sich indirekt die Brisanz der Daten, nicht nur der auf der CD, leicht abschätzen.
eisenherz
Zumwinkel ist trotzdem ein Drecksack (oT)
- kein Text -
@PrinzE.: einige Zurechtrückungen
Hallo, Prinz,
Du weißt, wie sehr ich Dich schätze, daher kann ich einige Deiner Vorstellungen nicht so im Feuer stehen lassen.........und muß mal etwas ablöschen....
der liechtensteinische Standort lebt zur guten Hälfte von der Industrie (Hilti, Ivoclar, Balzerswerke, Oerlikon/Umicore, Swarowski, Hoval, Hilcona, Ospelt/Malbuner, ThyssenKruppPresta, Kaiser, um nur ein paar Große zu nennen), und die Verwaltung weltweiter Fondsvermögen anderer Banken und Kapitalsammelstellen wie Versicherungen ist wohl kein Pfui-Bereich. Laß doch meinetwegen den Übersteuerverkürzerbereich mit 5% zu Buche schlagen, oder mit 10%, wieso nicht, dann bleiben immer noch 90% absolut untadelger, höchst sauberer Anlagen. Die 10% sind nützlich, aber sie entscheiden nicht über das Wohl des ganzen Standortes.
Wofür Lichtenstein und andere Steueroasen noch stehen, für Blutgeld aus
Kriegen und Großkriminalität,
es ist sehr betrüblich, daß auch Du der Schmutz&Hetzkampagne berufslinker Volksverhetzer und propagandistischer Schwarzweißmaler mit Marketingausbildung auf den Leim gegangen bist.
Blutgeldmagnaten haben ihre eigenen Banken, die brauchen keinen Fürsten in Liechtenstein.
Großkriminalität ? Die findest Du an der Ostküste, und in Palermo vielleicht, und in Berlin im Regierungsviertel. Der BND hat Panzer nach Israel verschoben, die als Landwirtschaftstraktoren deklariert waren. Von den U-Booten gar nicht zu sprechen. DAS ist Blutmaterial im wörtlichsten Sinne.
Vermutlich kommt Dein Bild von Liechtenstein aus der UrUraltstory von **Kaiser Bokassa**, der seinerzeit vor mehr als 30 Jahren Kunde von Dr.Walser im Bürotel war. Das ist vorvorvorgestern.
Wenn Du heute, oder seit ca. 2000, auf eine liechtensteiner Bank gehst, und möchtest ein Konto, dann kriegst Du gar keines.
Dann mußt Du erst einen Termin mit einem Kundenberater abmachen, und dem mußt Du in einem aberwitzigen Vorgang dann darlegen,
- wer Du bist, woher Dein Geld stammt
- wieso Du bei Ihnen ein Konto willst, für was
- woher das ggf. mitgebrachte Bargeld stammt - bitte Auszahlungsbeleg einer seriösen Bank vorlegen. Und wieso Dir das gehört. Und ob es Dir gehört. Das mußt Du dann schriftlich versichern.
Das ist so superblöd alles, daß man sich überlegt, dort kein Bittsteller zu sein, und den Affentanz nicht mitzumachen. Keine Bank ist derart kontrollierend und megavorsichtig wie die Liechtensteiner.
Ein halbseidener Mista Bombastic wird vom Sicherheitsdienst zur Tür begleitet und kann dann vielleicht noch einen Döner essen an der Ecke, dann kann er unverrichteter Dinge wieder von dannen ziehen. Du kannst nicht mal auf Deinem Konto einen Scheck einlösen, ohne die Frage zu beantworten, womit der zu tun hat.
Die Geldwäscheaufsicht in den Banken ist derart strikt, daß sogar mal mein Rechtsanwalt, eine untadelige und über alle Zweifel erhabene Persönlichkeit, in die Maschinen geriet und von einer Jungtussie gemeldet wurde - klar kam nix raus, war ja nix dran, außer, daß er als Kunde stinkesauer war.
Schmutzgeld in Liechtenstein ? Vergiß es. Höchstens auf einem Konto, auf dem seit 1964 keine Bewegung mehr stattgefunden hat, weil der Herr Ulluwallulu aus Mbongobene inzwischen seine Ahnen getroffen hat.
Das von Dir hier dargestellte Szenario ist doch seit fast zehn Jahren völlig wirklichkeitsfremd geworden.
Wenn Du das nicht glaubst, mach mal Urlaub in der Gegend, und versuche es selber - Du wirst Dich gehörig wundern, aber Deine absurde Meinung revidieren. Denn die ist ungefähr so objektiv, wie zu glauben, Gott sei ein alter Mann mit weißem Haar und Bart, dessen Türsteher Petrus heißt, und, daß dieser sich ein sehr kleines und äußerst zänkisches Völkchen als das Seinige auserwählt habe.....aber das glauben ja auch eine Menge Leute, und streiten sich sogar dafür, ohne, daß es hierfür Fakten gäbe.....wie auch immer. Sollen wir uns etwa auf dieser Grundlage auseinandersetzen ?
Dein oben von Liechtenstein gezeichnetes Bild ist so zutreffend, wie die offizielle Verlautbarung über 9/11 oder die Massenvergewichtungswaffeln aus der Saddamschen Hofbäckerei in Backdatt.
Falls doch nicht drauf rein.
Beste Grüße vom Baldur
--
Der Hörer an der Wand hört seine eigne Schand
Kein zweiter Teil...
Wofür Lichtenstein und andere Steueroasen noch stehen, für Blutgeld aus Kriegen und Großkriminalität, darüber sprechen wir dann im zweiten Teil unserer sachlichen Diskussion, gelle?
... nur eine Frage dazu: Kann es sein, daß die offenbar für wesentlich erachtete Unterscheidung des Bösen (siehe oben) vom Guten bzw. weniger Bösen (BRD u.a.) blind macht für einen gewissen Zusammenhang, ich meine jetzt nicht zwischen fürstlicher Bank, "Blutgeld" und Bürgerkrieg o.ä., sondern den zwischen der Entwicklung der westlichen Welt zu ganz überwiegend steuerfinanzierten "Wohlfahrtsstaaten" und dem Auftauchen der "kriminellen Steueroasen" zur selben Zeit?
("souverän" bzw. autonom sind diese Kleingebilde in Europa allesamt schon seit dem Mittelalter - ohne spezielle Präferenz hinsichtlich Banken, "Blutgeld" o.ä.)
Von nichts kommt halt nichts... man kommt offensichtlich nicht durchs Leben, ohne sich irgendwo 'die Hände schmutzig' zu machen, "soziale" Demokratie hin, Fürstentum her.
Gruß
Beweislastumkehr
Welches Problem gibt es an dieser Stelle, wenn das eingezahlte
Stiftungskapital aus versteuerten Mittel stammt? Keines.
zutreffend
Das dies im konkreten Fall nicht so sein soll, hat im ganz konkreten
Einzelfall der Fiskus zu beweisen.
leider nicht zutreffend, weil bei Auslandssachverahlten eine sog. erhöhte Mitwirkungspflicht des Steuerpflichtigen (Beteiligter) vorliegt. Hinweis auf § 90 Abgabenordnung. Damit wäre im konkreten Fall Herr Zumwinkel in der "Beweisnot" und nicht der Fiskus.
Genau u.a. hier fangen die rechtlichen
Schwierigkeiten an: Es kann sich z.B. um Beute aus verjährten Straftaten
handeln, die steuerliche Festsetzungsverjährung ist eingetreten usw.usf. .
Da nützt die Daten-CD m.E. wohl kaum etwas, schlicht, man kann nichts mehr
machen.
Es gibt keine Schwierigkeiten. Entweder liegt Steuerhinterziehung vor (dann grundsätzlich 10 jährige Rückgriffsmöglichkeit; ohne auf die Besonderheiten bei den Fristberechnungen eingehen zu wollen) oder es liegt keine Steuerhinterziehung vor (dann grds 4 jährige Rückgriffsmöglichkeit; ohne Erläuterung der Besonderheiten bei den Fristberechnungen).
Zu guter Letzt:
Ohne Fleisch am Knochen wäre die Sta Bo sicher nicht so verfahren, wie es passiert ist.
Mensch Baldur, kannste nicht früher schreiben, wenn ich noch munter bin :))
Guten Abend Baldur,
so habe ich mir eine Diskussion zu meinen angespitzten Behauptungen vorgestellt, wie diese Antwort von dir, die mich zum Nachdenken, zum Überdenken zwingt. Gut gemacht.
Lasse mich bitte eines fragen, wenn denn die Gelder in Lichtenstein, bei den dortigen Banken, in keiner Beziehung zu irgendwelchen Steuerhinterziehungen stehen, du meine Güte, was könnte dann wohl auf diesem Datenträger sein, mit der Liechtensteiner Banken erfolgreich erpresst wurden und die jetzt zu solchen rigorosen Polizeiaktionen gegen teilweise prominente Bürger aus Deutschland führen?
Und lasse mich noch ein zweites fragen, ich mit meinen lächerlichen drei Millionen Euro Vermögen
, ich werde wohl tatsächlich in den feinen Häusern von Lichtenstein vom Pförtner abgewiesen. Aber das ist eben nur Kleingeld in deren Augen, im Gegensatz zu den sonstigen Beträgen, die dort anlanden, verwaltet werden, angelegt werden, gewaschen werden, weiter geleitet werden, so oft um den Globus herum, das in der Tat am Ende keiner mehr die Herkunft des Geldes zurückverfolgen kann. Wo auch du nicht abweisen kannst, das es mal eine zweifelhafte Herkunft gehabt hat, denn sonst würde doch der genannte Aufwand, der mit dem Geld dort betrieben wird, geradezu absurd sein.
Bei allem Respekt Baldur, vor dir und deiner Absicht den Staat Lichtenstein wieder ins Lot zu rücken, aber was bei denen im Bankensektor passiert und was nicht, da spekulieren wir beide. Nur eines ist unbestritten, Lichtenstein und andere Länder, die haben ihren Ruf als Steuerschlupfländer nicht einfach so erworben.
Und ein kleiner Hinweis noch oben drauf, mit Einschränkungen, das die von mir genannten Diktatoren ihre Geldanlagen nicht gerade in Person dort tätigen, mit Namen und Adressen, das ist wohl so. Dafür gibt es viel dezentere Wege, als mit einer Generalsuniform über die Hauptstraße von Lichtenstein zu marschieren, geradewegs in eine Bank hinein.
Und zu den genannten Firmen. Ist es nicht gerade deshalb so interessant für diese Firmen, und sei es nur ein Verwaltungssitz, eine Miniproduktion dort in Lichtenstein zu haben, gerade weil diese Firmen dort, in Verbindung mit dem deutschen Steuerrecht, Abschreibemöglichkeiten haben, die sie mit einem Hauptsitz nur in Deutschland nie und nimmer hätten? Das allerdings werfe ich diesen Firmen und Lichtenstein nicht vor. Das ist ein Teil der absolut dummen Steuergesetzgebung hier in Deutschland, wo Politiker nur dann gewählt werden, wenn sie dem Volk versprechen, alles ganz besonders gerecht verteilen zu wollen und genau damit mehr Ungerechtigkeit erzeugen, als wenn sie einfach nur ihre Füße still halten würden. Das ist sicher keine ureigene Angelegenheit von Lichtenstein.
Wie ein europaweiter Steuerkampf im Absenken von Steuern, wenn es alle versuchen würden, dann allerdings von Lichtenstein verkraftet werden würde, da vermute ich, das denen sehr schnell die Luft ausgeht.
Nebenmerkungen:
Bevor ich so eine schwere Kavallerie auffahre, haben ich mich schon über die Gepflogenheiten von Banken in der Schweiz, in Lichtenstein, auf den Kaimaninseln e.t.c. informiert und habe festgestellt, in diesen Ländern ist nichts, was den Geldsektor angeht, so wie es scheint, seriös und sauber. Keine Frage, die normalen Bankgeschäfte werden dort auch getätigt, aber der große Bringer sind die nicht, denn Normalgeschäfte, das können andere Banken in den jeweiligen Heimatländern auch, dazu muss ich nicht extra nach Lichtenstein meine Fühler ausstrecken.
Ansonsten Baldur, mit dir möchte ich es mir unter keinen Umständen verscherzen, denn du bist einer, der noch geradeaus denken kann, darum schlage ich vor, wir beide lassen das Thema Lichtenstein und seine Banken einfach mal eine kleine Rast einlegen und warten ab, wie es sich weiterentwickelt. Das nun, bei all dem Lärm, Lichtenstein befürchtet, das sehr reiche Kunden ihr Geld dort abziehen, das ist eine denkbare, eine naheliegende Folge der augenblicklichen Zwischenstation.
bis morgen
eisenherz
haltauchmalochenmuß / wichtiger Vergleich zu China & Pakistan
Hallo, Prinz Eisenherz,
ja, wollen gerne, aber nur, weil ich in Liechtenstein wohnen darf, heißt das nicht, daß die gebratenen Täubchen zum Fenster hereinvögeln, ich muß auch erst sehen, woher die Brötchen kommen, pardon, die Weggli, natürlich....
Lasse mich bitte eines fragen, wenn denn die Gelder in Lichtenstein, bei
den dortigen Banken, in keiner Beziehung zu irgendwelchen
Steuerhinterziehungen stehen, du meine Güte, was könnte dann wohl auf
diesem Datenträger sein, mit der Liechtensteiner Banken erfolgreich
erpresst wurden und die jetzt zu solchen rigorosen Polizeiaktionen gegen
teilweise prominente Bürger aus Deutschland führen?
Steuerhinterziehung, meine Güte, in der BRD ist das ein Delikt, dem mehr Verwerflichkeit beigemessen wird, als Landfriedensbruch, organisiertem Verbrechertum, Kinderschänderei, Vergewaltigung, Raub und Einbruch.
Steuerhinterziehung, OK, natürlich ist dieses ein beachtenswertes Motiv, wieso Leute aus Hochsteuerländern ihr Geld in eine Oase bringen - klar doch. Ich hab da keinen Dissenz mit Dir.
In der BRDDR ist das Zeigen des alttdeutschen Grußes eine Straftat, in Paraguay ist das ein freundliches Winken.
In der BRDDR ist Steuerhinterziehung eine Straftat, wenn nicht ein Verbrechen, in der Schweiz und Liechtenstein ist sie dagegen nur eine Ordnungswidrigkeit.
So, what ?
Aber Blutgeld und Kriegsgewinnler ? Das ist schon eine andere Liga, finde ich.
Und lasse mich noch ein zweites fragen, ich mit meinen lächerlichen drei
Millionen Euro Vermögen, ich werde wohl tatsächlich in den feinen
Häusern von Lichtenstein vom Pförtner abgewiesen.
ab 30.000 CHF kannst Du mit ins Boot, soweit es ein Kontoguthaben betrifft, aber, eben, Du wirst vorher durchleuchtet, daß man meint, die spinnen doch jetzt. Glaub mirs, habe diese Erfahrung erst vor kurzem gemacht.
Aber das ist eben nur
Kleingeld in deren Augen, im Gegensatz zu den sonstigen Beträgen, die dort
anlanden, verwaltet werden, angelegt werden,
natürlich, die sind in gewisser Weise größenwahnsinnig und abgehoben - völlig d´accord
gewaschen werden, weiter
geleitet werden, so oft um den Globus herum, das in der Tat am Ende keiner
mehr die Herkunft des Geldes zurückverfolgen kann.
Hm, jetzt wird es problematisch - Herkunft - das Geld kommt ja sicher nicht nur aus der BRDDR, so bedeutend ist die auf der Welt auch wieder nicht, auch wenn sie sich so vorkommt (70% der Weltsteuerliteratur betrifft nur die blöde BRDDR) -
es ist unstreitig, daß die VR China es mit Menschenrechten etwas schlampig nimmt.
Was, wenn ein Chinese sich absichern will und sich etwas im FL auf die Seite legte ? Wäre das auch aus Sicht der häßlichen Alten aus MäcPomm. evtl. legitimiert ?
Wie ist es mit dem Kaufmann aus Tschetschenien, den die Russen massakriert haben ? Ist auch der schutzwürdig ?
Siehste, das wird schon haarig.......was mit Farmern aus Zimbabwe ? Sollen die vor Mugabe geschützt werden ? Auch, wenn sie bei Mugabe Seuern hinterziehen ? (klar doch !)
Wie siehts aus mit einem Kaufmann aus Darfour, der was aus dem Sudan herausschafft, bevor die islamischen Horden ihn fressen - erlaubt ?
Der Schutz der Privatsphre ist irgendwo ein essentielles Menschenrecht, Verfolgte gibts überall, sogar in der BRDDR (die sitzen in Mannheim ein).
Wo auch du nicht
abweisen kannst, das es mal eine zweifelhafte Herkunft gehabt hat, denn
sonst würde doch der genannte Aufwand, der mit dem Geld dort betrieben
wird, geradezu absurd sein.
Sehe ich nicht so, die LGT hat einen besonderen Riecher und wurde mehrmals zur Bank mit den besten Ergebnissen überhaupt ausgezeichnet. Wieso nicht zu solch einer Adresse gehen ?
Klar wird es auch Vertuschungen geben, aber die fallen doch gar nicht ins Gewicht, zumal die **Gefahr** der Entdeckung groß ist, dann zieht es auch die Treuhänder mit runter. Vor 2000, ja, vermutlich fallweise. Nach 2000 ? Für mich als Ansässiger nur noch eine Fortführung alter überkommener Vorstellungen im Ausland.
Bei allem Respekt Baldur, vor dir und deiner Absicht den Staat
Lichtenstein wieder ins Lot zu rücken, aber was bei denen im Bankensektor
passiert und was nicht, da spekulieren wir beide. Nur eines ist
unbestritten, Lichtenstein und andere Länder, die haben ihren Ruf als
Steuerschlupfländer nicht einfach so erworben.
Die haben sich den Ruf erworben, daß sie eben keine/kaum Steuern verlangen (stimmt) und daß sie ihre Anleger nicht verpfeifen (stimmt auch).
Wir sind wieder bei der Steuerhinterziehung, wir sind nicht beim Blutgeld und nicht beim Kriegsgewinnler.
Und ein kleiner Hinweis noch oben drauf, mit Einschränkungen, das die von
mir genannten Diktatoren ihre Geldanlagen nicht gerade in Person dort
tätigen, mit Namen und Adressen, das ist wohl so. Dafür gibt es viel
dezentere Wege, als mit einer Generalsuniform über die Hauptstraße von
Lichtenstein zu marschieren, geradewegs in eine Bank hinein.
Klar, den über Landsleute, die Geschäftsleute sind (die werden mit Argusaugen durchröntgt, es ist sehr schwierig für eine nichtansässige Firma ein Konto zu unterhalten, ich hatte dies mal und rede aus Erfahrung, es geht schon, aber nur, wenn sie Dich persönlich schon lange kennen und Du integer bist) oder über Treuhänder, die selber ins Feuer geraten. Wieso sollten sie das riskieren ? Soooo toll verdienen sie auch wieder nicht dabei.
Früher gabs kaum Kontrollen, siehe die Telefonbuchverlage, diese Auswüchse wurden ja erkannt und abgestellt, es wurde sogar ein öst. Staatsanwalt abgeworben und eingesetzt, um aufzuräumen - was will man mehr verlangen ?
Und zu den genannten Firmen. Ist es nicht gerade deshalb so interessant
für diese Firmen, und sei es nur ein Verwaltungssitz, eine Miniproduktion
dort in Lichtenstein zu haben, gerade weil diese Firmen dort, in
Verbindung mit dem deutschen Steuerrecht, Abschreibemöglichkeiten haben,
die sie mit einem Hauptsitz nur in Deutschland nie und nimmer hätten?
nein, denn es gibt kein Doppelbesteuerungsabkommen mit Liechtenstein, so daß es zu effektiven Doppelbelastungen kommt, außerdem sind die Löhne Weltspitze. Verschieben ist also nicht, nur dort erwirtschaften, das wohl, denn die hohen Effektivlöhne motivieren wie ein Turbo. Die ganzen Firmen sind eh original Liechtensteinische Firmen, z.T. 100 Jahre alt, von Liechtensteinern gegründet, oder solche, die von ausländischen Konzernen wegen der Fachkompetenzen geschluckt wurden (Bodycote, ThyssenKruppPresta).
Wie ein europaweiter Steuerkampf im Absenken von Steuern, wenn es alle
versuchen würden, dann allerdings von Lichtenstein verkraftet werden
würde, da vermute ich, das denen sehr schnell die Luft ausgeht.
Wie gesagt, ich denke, daß deutsche Steuerhinterzieher für FL eine wichtige Klientel sind, aber daß es ohne sie auch gut weiterginge. Laß es meinetwegen 1000 hochbezahlte Jobs in der Finanzdienstleistung kosten (ist jetzt extra hoch gegriffen), die kommen sofort in der Schweiz oder in Dubai, auf den Caymans, den Bahamas und Co. unter. Macht dann 1.000 x 10.000 Steuerausfall, sind 10 Mio.- das Fürstentum hat aber einen Jahresüberschuß in mehrfacher Größenordnung.
denn Normalgeschäfte, das
können andere Banken in den jeweiligen Heimatländern auch, dazu muss ich
nicht extra nach Lichtenstein meine Fühler ausstrecken.
oooch, doch, von unliebsamen Erben bis zu als ungerecht empfundenen Haftungsdurchgriffen oder als Schutz vor Erpressungen gibt es etliche Gründe dafür, nicht in der Sparkasse Wanne-Eickel zu sparen, wenn man in Wanne-Eockel wohnt.
Wieder retour zum Chinesen . wo würde der was verstecken ? Weit weg ! In Labuan ? Hm, ist nahe, FL ist besser - wieso nicht ? Was wäre daran moralisch bedenklich ? Was, wenn ein persischer Geschäftsmann sich etwas vor den Islamisten zur sicheren Seite schaffen wollte - wäre das OK ? Wie wärs mit einem pakistanischen Exporteur, der Angst hat, daß das Land ins Chaos fällt - darf der nach Liechtenstein ?
Du siehst, die ganze Sache hinkt argumentativ.
Was uns in den Kram paßt, bekommt Assühl, was nicht, ist ein Verbrecher, der in den Knast gehört.
Ansonsten Baldur, mit dir möchte ich es mir unter keinen Umständen
verscherzen,
ach, was, wie könnte das....
einfach mal eine kleine Rast einlegen und warten ab, wie es sich
weiterentwickelt. Das nun, bei all dem Lärm, Lichtenstein befürchtet, das
sehr reiche Kunden ihr Geld dort abziehen, das ist eine denkbare, eine
naheliegende Folge der augenblicklichen Zwischenstation.
Na, aber völlig problemlos - schauen wir zu und warten wirs ab.
Beste Grüße aus Liechtenstein vom Baldur
--
Der Hörer an der Wand hört seine eigne Schand
Beispiel für typischen liecht. Gewerbebetrieb
Hallo, Prinz Eisenherz,
Bei allem Respekt Baldur, vor dir und deiner Absicht den Staat
Lichtenstein wieder ins Lot zu rücken,
vielen Dank dafür, nachdem sich andere hier befleißigen, den Verbrecherstaat BRDDR propagandistisch zu verteidigen, oder die verschwörerische Hochfinanz, muß doch einer sich vor den Landesfürsten stellen 
Schau mal beispielsweise auf die Seite http://www.pav.li.
Ein typischer Gewerbebetrieb mit führender Technologie, Zulieferer bedeutender Marken, aber ein urliechtensteinischer Betrieb, der sich seinerseits ins Ausland ausbreitete, nicht umgekehrt - ebenso ist das mit Hilti.
Das ist im Ausland viel zu wenig bekannt.
Als Mitglied der liecht. Gewerbekammer sehe ich das natürlich aus einer etwas anderen Perspektive, als aus hunderten Kilometern Entfernung naturgemäß durch Sicht des verzerrten Pressespiegels.
Wer sich noch etwas informieren möchte :
http://www.hilti.com
http://www.ivoclar.li
http://www.hilcona.li
http://www.welcome.li
http://www.liechtenstein.li
http://www.tourismus.li
Beste Grüße vom Baldur
--
Der Hörer an der Wand hört seine eigne Schand
400 Fränkli / Std. anno 1995 dürften heute ca. 500 Teuro / Std.
kosten, geschätzt.
An den richtigen und letzten Grenzen gibts nunmal nur noch schwarz oder weiß, hopp oder top, man muß sich entscheiden, ja oder nein.
Die Grautöne sind natürlich auch bestens geeignet alles zu zerreden! Vom elendigen Zustand der Welt ganz zu schweigen.
Man kann z.B. nur verwundert feststellen, daß auch Nichtbanken diverse Codes besitzen usw. Insofern möchte ich gar nicht wissen, welches Geld dort ständig durchgeschleußt wird über jene genannten Bankenplätze.
Die "dreckige" Welt braucht diese Plätze gerade um das Geld dorthin zu bekommen, wo es denn benötigt wird um genau die Zustände herbeizuführen, die deine Beispiele flüchten lassen. Man kann entsprechend nur "flüchten".
Das dürfen diese auch nur solange praktizieren, solange es den Banken gefällt.
Viele Grüße nach Liechtenstein! Hatte mal nen netten Freund dort.
coldice
RA/Treuhänderstundensatz
Hallo, coldice,
ja, logisch, klar doch.
Nur, der RA ist nicht zu 8 oder 10 Stunden zu diesem Satz ausgelastet. Der hat mal einen Kunden, der ihm das für zwei Stunden zahlt, den Rest vom Tag hockt er auf Aktenbergen herum. Macht immer noch mehr als ein H4ler, klar, aber kaum mehr als ein Anwalt in Düsseldorf oder Starnberg ansetzen wird.
Was schon einen regelmäßigen Umsatz bringt, sind die Jahreskosten für die betreuten Mandate, aber die sind vor Ort ja auch kein Reingewinn, da gehen auch Kosten weg. Die Kosten für die nötige Repräsentationswirkung sind extrem, ebenso wie die Kosten für Sicherheit, man fürchtet Einbrüche nicht wegen abhandengekommener Schmuckstücke, sondern wegen im Auftrag geklauter Dokumente. Und nicht zuletzt zahlt man die Mitarbeiter sehr gut, damit die nicht auf dumme Gedanken kommen und mal was kopieren.
Inbestritten verdienen Treuhänder sehr gut - aber daß dies vorwiegend der deutschen Klientel zuzuschreiben ist, dürfte so ein Klischee sein wie dieses aus den 60er/70er Jahren, daß alle reichen Deutschen ein Ferienhaus im Tessin hätten - ist heute auch längst nicht mehr der Fall.
Das Geld wird sicherlich auch mal aus **Krisenregionen** kommen, das sind aber genau jene Leute, denen man vom Grundsatz her auch in der BRD mal Asyl zugebilligt hätte.
Eben, es hinkt......
Liechtenstein ist ein nahezu perfekter Ort, um dort zu leben und zu arbeiten. Die Behörden sind äußerst fair und der Bürger wird, ebenso wie in der Schweiz, wie ein Bürger behandelt, und nicht wie ein Stück Dreck.
Die Besteuerung ist nicht belanglos, aber fair, denn es gibt hier eine Vermögens(& zuwachs)besteuerung. Aber es gibt auch großzügigste Familienwohnbau-Zuschüsse und Hilfen sowie niedrige Hypothekenzinsen. Es gibt gemeinnützige private Stiftungen für Bedürftige. Und alles, was der Staat vergibt, wird öffentlich transparent gemacht.
Ob jemand eingebürgert wird, entscheidet die Einwohnerschaft der jeweiligen Gemeinde.
DAS ist noch echt was wert, finde ich. Aber genau das ist der EUdSSR ein Dorn im Auge. Und deswegen muß dieses archaische Relikt aus dem Mittelalter endlich hinweggefegt werden, jawoll. Aber bitte mit grünem Punkt ! Und ökologisch basisfundamentalistisch auch ! Am besten, den Rhein runterspülen.....
Beste Grüße vom Baldur
--
Der Hörer an der Wand hört seine eigne Schand
Sag ich doch: ...
Wenn Festsetzungsverjährung - bei Hinterziehung so wie Du schreibst länger, sonst - auch so, wie Du schreibst - kürzer, eingetreten ist, z.B. bei älteren Stiftungen, ist z.B. nichts mehr zu machen.
Und die erhöhte Mitwirkungspflicht gibt's nur, wenn konkret Anlaß besteht und nicht nach Belieben. Ob sich der aus der ominösen CD ergibt, weiß bisher kein Steuerpflichtiger, kein Berater und kein Verteidiger. Oder weißt Du mehr?
Ohne Fleisch am Knochen wäre die Sta Bo sicher nicht so verfahren, wie es
passiert ist.
Bist Du da sicher? Ich nicht.
Fiskal-religioese Urin-Strahlen
## Das dies im konkreten Fall nicht so sein soll, hat im ganz konkreten
Einzelfall der Fiskus zu beweisen. ##Bis zum Beweis des Gegenteils ist das falsch.
Für die Steuer gilt, neben dem Verkehrsrecht, die Beweislastumkehr.
Nein.
Das bedeutet, das der Angeklagte seine Unschuld beweisen muss und nicht der
Ankläger die Schuld. Nicht immer, aber in strittigen Fällen schon. Und
wenn derjenige den Nachweis für sein angelegtes Kapital nicht erbringen
kann, dann bekommt er eine Menge Ärger...
Es gibt im "Steuerrecht" des BRDDR-Mafiastaats nichts, was Deinem Vortrag entsprechen koennte, Du liegst bereits in Deinem Basisgrundlagenwissen voellig neben den tatsaechlichen grundlegenden legislativen wie juristischen Gegebenheiten der EStG und AO.
Es gibt im gesamten "Steuerrecht" dieses Mafiastaats keinen Beweis, Gegenbeweis, Angeklagter/Beklagter, Angeklagter/Klaeger und all dieses gesamte Trallalla aus dessen Straf- wie Zivilrecht.
Bevor Du weiterhin dieses Forum mit teilweise voellig aus der Luft gegriffenen unhaltbaren Behauptungen bespuelst, deren populaere Wirkungen im zionistisch gesteuerten MultiKulti-Affenstaat der BRDDR durchaus ihre Phyrrus-Erfolge beschieden sind, erlaube ich mir Dich dazu aufzufordern, den rechtswirksamen wie rechtsverbindlichen Grundlagen der EStG und AO die ihnen gebuehrende Beachtung zu schenken:
Die Aufgabe der staatsmafiosen Fiskalbehoerdenstruktur umfasst nur und ausschliesslich die Aufklaerung von steuerlichen Tatbestaenden zum Zweck der Besteuerung der Steuerpflichtigen, und aus die Maus.
Es ist primaer wie zunaechst einmal die jeweils fuer einen Steuerpflichtigen zustaendige Fiskalmafiabehoerde, der diese Aufklaerungspflicht obliegt, der jeweilige Steuerpflichtige hat mit dieser Aufklaerungspflicht ueber sich selbst und seine Vermoegensverhaeltnisse ueberhaupt nichts zu tun.
Waere letzteres naemlich der Fall, dann staende zu allen Zeiten jeder Einzelne der Steuerpflichtigen im staendigen persoenlichen Interessens- und gesetzlichen Loyalitaetskonflikt, was fuer einen zumindest behaupteten Rechtsstaat ein Ding voelliger Unmoeglichkeit ist.
Federfuehrend ohne jedgliche wenn und aber im Hinblick auf die Aufklaerung von Steuertatbestaenden ist demgemaess nur und ausschliesslich die Fiskalmafia des Mafiastaats namens BRDDR/DDR 2.0.
Jedem einzelnen steuerpflichtigen Subjekt entsteht nun per EStG und AO nur wie ausschliesslich dessen Verpflichtung zur Mithilfe bei der Aufklaerung von Steuertatbestaenden seitens der Fiskalmafia gemaess den legalmafiosen Vorgaben vor allem ueber sich selbst und seine eigenen Vermoegensangelegenheiten und -umstaende.
Der hierdurch entstehende legalmafiose Status Quo eines jeden einzelnen steuerpflichtigen Subjekts entspricht exakt der Darstellung eines mit staatsmafiosen Mitteln im Hinblick auf sich selbst und seinen Vermoegenszustand sezierend zu untersuchenden Objekts, um die objektbezogene Erfuellung der Aufgabe der Aufklaerung der Steuertatbestaende seitens der Fiskalmafia zu gewaehrleisten.
Es ist nun ein grosser wie langzeitig weitlaeufiger, nichtsdestotrotz sehr populaerer Irrtum zu glauben, die Fiskalmafia staende initiell im Obligo einer wie auch immer gearteten oder benannten Beweispflicht, sie hat nur wie ausschliesslich federfuehrend die Aufgabe der Aufklaerung der Steuertatbestaende der zu untersuchenden steuerpflichtigen Objekte, und es sind gegensaetzlich dem populaeren Volksglauben initiell die letzteren, die bei der Erhebung der Steuertatbestaende ueber sich selbst und ihre Vermoegensangelegenheiten und -umstaende durch ihre hilfsweise Mitwirkungsverpflichtung im Obligo der Nachweisgestellung stehen.
Erweist sich nun ein solches zu untersuchendes steuerpflichtiges Objekt im Hinblick auf seine Mitwirkungspflicht bei der Aufklaerung von Steuertatbestaenden als unzuverlaessig und/oder unglaubwuerdig, dann legt die federfuehrende Fiskalmafia der BRDDR/DDR 2.0 primaer gemaess ihren eigenen fiskal-religioesen Glaubensgrundsaetzen die jeweils individuell zutreffenden Fakten und Umstaende der Steuertatbestaende per BASTA! fest, und Ende Gelaende.
Dass seit vielen Jahren die subkulturellen Fiskalmafia-Schluchten deren glaubensgrundsaetzlicher Ideologiekonstrukte mit Massen an staatsmafiosem Untermauerungsabfall gefuellt wurden, im gleichen Zeitumfang auch in bestaendig steigenden Massenanfaellen von StGB-, dienstrechtlichen wie anderen legalverstoesslich relevant attributierten Abfallsmerkmalen begleitet, diese Feststellung, von voellig aureichendem Wissen meinerseits fundiert, haette ich mir eigentlich hier ersparen muessen.
Dann, und erst dann, wenn sich ein steuerpflichtiges Subjekt von fiskal-religioesen Urin-Strahlen seiner sich zustaendig erklaerenden Fiskalmafia unfachgemaess oder sogar rechtswidrig bepinkelt fuehlt, dann kann dieses Subjekt unter voller Beachtung seiner hilfsweisen Mitwirkungspflicht aufbegehren, in dem es u.a. auch die legalmafiosen Postulate wie die juristisch-mafiosen Befindlichkeiten hoffentlich zu seinen Gunsten auf dem staatsmafiosen Spielfeld der BRDDR/DDR 2.0 auflaufen laesst...
--
Gruss!
TD
Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!
Push'n Pull
Wenn man mit einer derart schwachen EIGENEN Allgemeinbildung durch's leben
schwankt, wie @Holmes es offensichtlich tut - ist man wohl 'automatisch'
auf die Hilfe kräftiger ideologischer Gehhilfen angewiesen, und im
Zweifelsfalle auch auf die Zuhilfenahme der abgegriffenen, schäbigen und
billigen trivialstpolemischen Nazikeule.Welch' Abgründe!
Bei weitem nicht nur aber auch die Nazikeule arbeitet ganz selbstverstaendlich im Auftrag des zionistisch gesteuerten BRDDR/DDR 2.0-Siegermachtkonstrukts, was denn sonst, MausS!?
Deshalb sollte es beim Lokalisieren und Verorten der jeweiligen Argumentationsfuehrer keine Probleme geben.
Uebrigens, fuer mich ist dieses Forum auch aus der Perspektive sehr interessant, weitab vom staatsmafiosen Schuss der BRDDR/DDR 2.0 solche Charaktere wiederzuerkennen und wiederzutreffen, die ich, wie einige jedoch recht wenige andere auch, einstmals im Feuer der privaten Wirtschaft der westlichen Altbundeslaender etwas mehr oder weniger staendig nach vorwaerts ziehen und druecken durften/mussten, auf sich allein gestellt waeren die nicht ueberlebensfaehig gewesen...
MausS, bedenke bitte beim Begriff des wirtschaftlichen Feuers den Umstand, dass im Jahre 1988 noch gaenzlich andere Strukturen bestanden, als die Altbundeslaender der BRD 43 Jahre nach dem vollstaendigen Zusammenbruch des Deutschen Reichs wiederum die Exportweltmeister waren und die DM zur Welt-Leit-Reservewaehrung deklariert wurde, und dieses trotz eines immer staerker werdenden inneren Sozialismus, in dem zuoberst das vereinigte Konglomerat der zumindest des oefteren ausschliesslich sesselfur.enden Staatsmafia thronte.
Sicherlich nicht nur aber auch fuer mich war zumindest des oefteren das staendige pushen und pullen absolut kein Schleckhafen im Sandkasten der BRD...
Mit besten Grüßen
MausS
--
Gruss!
TD
Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!
Wieso ein Drecksack?
Zumwinkel ist ein im Grunde bedauernswerter wie erbaermlicher Heuchler mit dem bei GUTmenschlichen Insassen der BRDDR/DDR 2.0 ueblichen Gummirueckgrat.
Wenn er gegen Gesetze und gegen die Rechtssprechung der BRDDR/DDR 2.0 verstossen hat, und seien diese in ihrer gesamten legislativen und judikativen Qualitaet noch so kriminell und verbrecherisch, dann muss er gemaess den "rechtsstaatlichen" Prinzipien der BRDDR/DDR 2.0 bestraft werden, und zwar gerade auch deshalb, weil ihm seine finanzielle Potenz bereits vor langer Zeit alternative Optionen ermoeglicht haette, ganz im Gegensatz zu den vielen etwas mehr oder weniger armen Schluckern in diesem Lammde, die stets als anstaendige Kleinbuerger ihr bescheidenes Leben lebten und solche Optionen niemals hatten, und die deshalb diese gesamte schwerstkorrupte Bruehe der BRDDR/DDR 2.0 mit auszuloeffeln haben, die ihnen Zumwinkel und andere GUTmenschen seit langer Zeit einbrockten...
--
Gruss!
TD
Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!
Na, die Fernsehen und Zeitungen trommeln es doch die ganze Zeit!
Wenn er gegen Gesetze und gegen die Rechtssprechung der BRDDR/DDR 2.0
verstossen hat, und seien diese in ihrer gesamten legislativen und
judikativen Qualitaet noch so kriminell und verbrecherisch, dann muss er
gemaess den "rechtsstaatlichen" Prinzipien der BRDDR/DDR 2.0 bestraft
werden
Wieso dann noch auf die Reste des Rechtstaats warten?
Oder gar Nachdenken und Hinterfragen ob da nicht eventuell ein Ablenkungs-Manöver läuft? Und das auch noch in einem Forum mit dem Anspruch "hellwach und system-kritisch" zu sein?
![[[euklid]]](images/smilies/euklid.gif)
Grüße an die Generation D
J
Pensionen
alles was er in den letzten 18 Jahren gemacht hat
qualifiziert ihn zum Drecksack
und das mit der Steuer ist dabei das Geringste
die Pensionen der sinnlos frühpensionierten Postler
waren und sind da viel teuerer für den Steuezahler
7 Mrd. hat er in USA verschossen
@mira - Gestaltungsmißbrauch
Der deutsche Fiskus vertritt aber die Rechtsauffassung, das
Fli-Stiftungskapital und sämtliche Einkünfte der Stiftung seien wegen
Gestaltungsmißbrauchs immer dem Stifter zuzurechnen, gerade so, als habe
das Stiftungsgeschäft nie stattgefunden. Dann sind aber die
Kapitaleinkünfte aus dem Stiftungsvermögen in der Steuerperiode in
Deutschland zu versteuern, in der sie angefallen sind und nicht erst, wie
bei der Ansicht, die Du aus Wikipedia hast, beim Transfer am Wohnsitz des
Empfängers.
Korrekt. Die Wikipedia-Passage bezieht sich nur auf den Gründungsvorgang. Das wäre die erste Stufe, wo Steuern anfallen würden.
Die zweite Stufe ist dann quasi die Frage, ob der Stifter überhaupt noch mit der Stiftung "verbandelt" ist. Und da die L-Stiftungen für den Zweck der späteren Auflösung geradezu gebaut sind, ist dies wohl auch anzunehmen. Wobei das lediglich eine Unterstellung darstellt, denn es geht ja wahrscheinlich nicht um Stiftungen, die bereits aufgelöst wurden, sondern um solche, die noch bestehen, aber in Zukunft zugunsten der Stifter aufgelöst werden sollen (nehme ich mal an)
Sprich, der Fiskus nimmt an, dass die Stifter ihr Kapital nur geparkt haben und verlangt Parkgebühren
" />
Man kann auch sagen, alle Welt habe sich hier dem Rechtsverständnis des
deutschen Fiskus zu beugen. Wenn diese Streitfrage zwischen USA und
Deutschland anftauchte, würden die "die Navy" schicken, Fli kann leider
nur mit dem Dorfpolizisten dienen.
Es geht um Deutsche, die aus Deutschland heraus gehandelt haben. Von daher würde ich annehmen, dass auch das deutsche Recht greift und es keine Auslegungssache ist. Aber schaun wir mal, wie der Prozess weitergeht...
--
Beste Grüße,
Holmes
Zumwinkel in bester Gesellschaft der BRDDR/DDR 2.0 Staatsmafia
alles was er in den letzten 18 Jahren gemacht hat
qualifiziert ihn zum Drecksack
und das mit der Steuer ist dabei das Geringste
die Pensionen der sinnlos frühpensionierten Postler
waren und sind da viel teuerer für den Steuezahler
Einverstanden.
Nur, die Kohle, die Zumwinkel an und wegen der fruehpensionierten deutschen Postler 'rausgeblasen hat, geht wenigstens an Personen, die aufgrund ihrer langjaehrigen betrieblichen Zugehoerigkeit sowieso irgendwann pensioniert worden waeren, was aber nicht heissen soll, dass ich solcherart Fruehverrentungen/-pensionierungen fuer gut heisse.
Jedoch, noch viieeel teurer kamen und kommen doch den deutschen Steuerzahlerdepp die Finanzverschiebungen von Post/Bahn-Pensionierungskonstrukten zu gestehen, die Italien und Frankreich noch rechtzeitig vor der Einfuehrung des Eurotz am 1.1.1999 in ihre nationalen Waerungen hineinpackten, die dann in erheblichsten Umfaengen auch in die BRDDR/DDR 2.0 hineinschwappten!
Was hat der deutsche Steuerzahlerdepp mit den Pensionen von franzoesischen und italienischen Postlern und Bahnern ueberhaupt am Hut, mit Ausnahme des Umstandes, dass er sie auch heute noch zu finanzieren hat?
Zumwinkel steht damit bei weitem nicht alleine auf weiter Flur, staatsmafiose Hoechstleistungsverbrecher wie Schroeder und Kohl, vor allem letzterer mit kriminellen Energien in monstroessen Umfaengen ausgestattet, haben bei weitem mehr Kohle des Steuerzahlerdepps verzockt und verschoben wie Zumwinkel.
7 Mrd. hat er in USA verschossen
Was haben Sommer und Schrempp allein in den USA versenkt und damit auf legalen Wegen Steuermittel verkuerzt, wie schaut's aus bei den Schwerstkriminellen namens Steinbrueck, Matthaeus-Maier & Co im Hinblick auf die Bankenskandale der Neuzeit?
Nochmals, nicht dass ich Zumwinkel's Schadens-Grosstaten verniedlichen wollte, aber er ist bei weitem nicht einer der nur ganz wenigen in der Gattung der staatsmafiosen Schwerstverbrecher-Elite der BRDDR/DDR 2.0, die gibt es in tausendfachen Exemplaren...
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Gruss!
TD
Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!
