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USA: Obamas wahrscheinliche Kandidatur erhöht Chancen auf Wahleintritt und Sieg Bloombergs

Taktiker, Mittwoch, 20.02.2008, 03:27 (vor 6551 Tagen)

Obama sieht immer mehr wie der Sieger der Vorwahlen der Demokraten-Partei aus. Clinton hat eigentlich keine Chance mehr und das derzeitige Momentum für Obama sowie Clintons Geldknappheit tun ihr übriges.

Nun ist New Yorks Bürgermeister Bloomberg Hillary Clinton doch recht verbunden und obwohl bislang galt, dass Bloombergs Chancen bei einer polarisierenden Konstellation Huckabee/Clinton am besten seien, kommt Bloom die jetzt absehbare Kandidatur McCain/Obama am meisten zupaß:

Die harte Auseinandersetzung Clinton/Obama macht es unwahrscheinlich, dass Obama das demokratische Potenzial bei der Wahl voll ausschöpfen kann. Der Fight war so hart, so konfrontativ, dass ein erheblicher Teil der Demokratenwähler ausscheren könnte. Zwar hat Obama die Sympathien der Jugend, aber er hat NICHT die Unterstützung der älteren, weißen, bürgerlichen Demokratenwähler.

Im März spätestens will Bloom aus der Reserve kommen und seine Entscheidung bekannt machen. Interessant wird es in den nächsten Tagen schon, falls Hillarys Chancen auf nahe Null sinken sollten: Clinton wird sich die totale Niederlage ersparen wollen und aussteigen. Um dann einer Anbiederung Obamas an die Clinton-Klientel zuvorzukommen, müßte Bloom sofort einsteigen. Nur so könnte er Obamas Werbeversuch zuvorkommen. Es wäre denkbar, dass Hillary Clinton sich dann auf Blooms Seite begibt, ihn empfiehlt und sogar als Blooms Vize wieder einsteigt. Die Partei(nicht)zugehörigkeit ist in den USA absolut kein Dogma. Bloomberg selber reiste aus taktischen Gründen schon auf den Tickets der beiden großen Parteien.

Bloomberg könnte auch gut bei den Republikanern fischen. Seine Law&Order-Erfolge in NYC sind absolut exzellent und eine große Referenz. McCain gilt auch nicht gerade als der größtmögliche spirituelle Integrator der Republikaner, ist ziemlich alt und -ja- doch sehr, sehr blass. Das Wirtschaftsthema ist in den USA derzeit viel präsenter als der Irakkrieg und wie sollen ein McCain und erst recht ein Obama da Bloombergs Kompetenzen anzweifeln? Jede TV-Diskussion über Ökonomie wäre eine Farce bei diesem Dreiergespann! Bloomberg ist absoluter Selfmade-Milliardär und bräuchte nur ein kühles Lächeln aufsetzen. Mit Hillary Clinton als Vize hätte er zudem die sozial- und außenpolitische Flanke obersicher abgedeckt. Das wäre DIE Traumkonstellation!

"A Change You Can Believe In" ist Obamas Motto. Das wäre dann DER Lacher, denn das parteilose Gespann Bloomberg/Clinton würde das geradezu inhärent verkörpern: Erstmals seit 220 Jahren keine der beiden traditionellen Parteien am Ruder, DAS wäre der "Change" schlechthin, "A Change You Don't have to just BELIEVE In".

Also ich fresse einen Besen, falls es nicht so kommt!

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Erklärungsfrist bis wann?

fridolin, Mittwoch, 20.02.2008, 03:35 (vor 6551 Tagen) @ Taktiker

Hallo,

ich glaube, ich habe die Frage hier schon einmal gestellt: bis wann muß jemand eigentlich seine Kandidatur offiziell erklären, damit er überhaupt bei der Wahl berücksichtigt werden kann? Es wird dafür doch sicher in den USA irgendeine Ausschlußfrist geben.

Danke und Gruß.

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Deadlines irgendwann im Sommer

Taktiker, Mittwoch, 20.02.2008, 03:53 (vor 6550 Tagen) @ fridolin

unterschiedlich in allen Bundesstaaten. In jedem einzelnen müssen Anzahl X Unterschriften existieren. Wo nicht, darf der Kandidat nicht antreten. Natürlich sind vor allem die großen (Cal, Tx, Fla, usw) interessant. Die Hürde ist nicht allzu hoch, sogar ein Nader hat das paarmal geschafft, aber ohne Parteistrukturen muß auch das erst mal erledigt werden.

Clinton als Vize würde das absichern. Ich denke, ohne ein Zugpferd aus dem tradierten Parteienlager hat der beste Unabhängige keine Chance. Ross Perot konnte dazumal beachtliche 20% der Gesamtstimmen einfahren, hatte aber finalmente Null Wahlmänner, da Mehrheitswahlrecht (Winner takes it all) und nirgendwo ganz vorn.

Die Integration einer Clinton, welche die Dem-Partei zu 40% aufmischen könnte, erhöhte die Chancen erheblich. Bei allem Geld dieser Welt, ohne einen Schuß "Altbewährtes" wären Bloombergs 500 Privatmillionendollar (soviel will er wohl dafür aufwenden) mit 80% Wahrscheinlichkeit ein Totalverlust.

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Und die Demokraten?

NaturalBornKieler ⌂ @, Nördliches Norddeutschland, Mittwoch, 20.02.2008, 08:40 (vor 6550 Tagen) @ Taktiker

Was ich an diesem spekulativen Szenario merkwürdig finde, ist die Idee, dass Clinton damit ja letztlich gegen Obama antreten würde und damit auch gegen ihre eigene Partei, die Demokraten? Würde das so glatt durchgehen oder nicht auch als Verrat an der eigenen Partei angesehen werden?

Naja, aus dem amerikanischen Parteiensystem, wenn man es so nennen soll, werd ich eh nicht schlau.

Aber wenn ich einen Tipp abgeben sollte, würde ich tippen, dass Obama die Vorwahlen jetzt mit wachsender Begeisterung gewinnt, Clinton demnächst irgendwann aufgibt, eventuell als Vizekandidatin bei ihm einsteigt (oder auch nicht), und Obama dann auch die Präsidentschaftswahlen gewinnt (egal ob Bloomberg einsteigt oder nicht). Obama hat die Dynamik auf seiner Seite, gerade die Amerikaner stehen auf Gewinnertypen und wollen dann dabei sein. Das Spendenaufkommen spricht da schon eine deutliche Sprache.

Ob Obama als Präsident so der Hit ist, glaube ich weniger. Zuerst werden alle nur froh sein, dass GWB weg ist. Aber beim Aufräumen der Scherben von GWBs Regierungszeit wird Obama auch eine Menge Kratzer abkriegen.

Ahoi
NBK

--
Dieses Posting wurde ohne Verwendung von Beleidigungen oder persönlichen Angriffen erstellt. Falls diese gewünscht sind, damit das Posting besser in den derzeitigen Grundton des Forums passt, werden sie gern nachgereicht.

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"Also ich fresse einen Besen, falls es nicht so kommt!" Wird das eine öffentliche Veranstaltung?

alberich @, Mittwoch, 20.02.2008, 09:42 (vor 6550 Tagen) @ Taktiker

Die Leser des Gelben Forums wären gerne Zeitzeugen, bin ich sicher.

Eine gewagte Spekulation.

Jedenfalls müßte Bloomberg sich spätestens am 8. Mai in Texas zur Wahl aufstellen lassen, denn die 34 Wahlmänner kann er nicht außer Acht lassen.

Die erste Deadline läuft am 17. März in Utah ab.
Die meisten Deadlines für Unabhängige sind im Juni und Juli.

http://www.fec.gov/pubrec/2008pdates.pdf

Behalten wir also den Faden mal im Auge
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=11029

Guten Appetit

meint

alberich

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Wie steht Obama eigentlich zum Auserwählten Volk, weiß das einer? (oT)

prinz_eisenherz, Mittwoch, 20.02.2008, 03:50 (vor 6550 Tagen) @ Taktiker

und McCain, hat der schon den Nachlader beseitigt, das er eigentlich gar nicht gefoltert wurde, in der Kriegsgefangenschaft in Vietnam, im Gegenteil, seine Mitgefangenen aus der Zeit werfen ihm vor, aus Angst sofort mit allen herausgekommen zu sein, was die Vietnamesen wissen wollte.

eisenherz

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Obama ist in 12 Monaten ein NoName - also wen interessierts?

Taktiker, Mittwoch, 20.02.2008, 03:58 (vor 6550 Tagen) @ prinz_eisenherz

Aber um zu antworten: Er hat Zugriff auf das bewährte Textbaustein-Archiv. Seine bisherigen Äußerungen waren ganz brav, völlig linientreu, unspektakulär.

Da wäre mir ein Bloomberg (Jude) viel lieber. Der braucht keine demonstrativen Texte abseien und ist von Beginn an "unverdächtig". Man weiß ja auch, dass Jude am allerwenigsten des anderen Jude Freund. Bei dem müßte sich Israel richtig warm anziehen.

antworten
 

Stimmt, last das zänkische Wüstenvolk sich selber zerfleischen

prinz_eisenherz, Mittwoch, 20.02.2008, 05:11 (vor 6550 Tagen) @ Taktiker

auch keine schlechte Sicht der Dinge von dir, einfach die Oberschlauen aus Judäa überall die Verantwortung zuschieben.

In der Geschichte von denen kann man sehen, das sie nach kurzer Zeit nur noch mit den Glaubens- unf Bereichungskämpfen mit sich selbst beschäftigt waren. Es so zu drehen, das die sich untereinander selbst klein halten, das wäre eine Möglichkeit, denn das haben sie immer schon gut gekonnt. Darum hatte es auch die römischer Besatzungsmacht so leicht, sich die Eliten von Gottes Volk zu kaufen.

eisenherz

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Obama = Sarkozy

Georges, Mittwoch, 20.02.2008, 09:30 (vor 6550 Tagen) @ Taktiker

Mich erinnert Obamas Strategie fatal an den Wahlkampf von Sarkozy. Dieselben Rufe nach Change - Changer de politique und sobald du versuchst hinter die Kulissen zu schauen um herauszufinden was den nun geändert werden soll, findest du nur gähnende Leere. Ausgeklügelte Rhetorik erweckt Riesenhoffungen und die Wähler werden über den Tisch gezogen. Eine Luftblase, nein, ein Riesenluftballon, aber herrlich zelebriert.

Selbst Obdachlose wählten Sarkozy. Am Abend nach der Wahl stand ein Obdachloser vor dem Elysee-Palast und schrie: Wir haben gewonnen - Jetzt wird alles besser und ich finde endlich eine Wohnung. Dabei fand nur Sarkozy einen Palast und gönnte sich ein neues Model dazu. Dieses Glück wird der Obama wohl nicht haben. Scheidung ist in Amerika verpönt und nach Clinton wird wohl auch kein Präsident mehr fremd gehen können.

G.

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