Bekleckert mit Gelbes von Ei: Steuerhinterzieher Ministerialdirigent Betzl und seine Frau, eine BND-Agentin
Zum Einnorden: Ein Ministerialdirigent ist ein verdammt hoher Beamter, also ein Fettauge der politischen Sippe
Fahnder bei Bayerns oberstem Datenschützer
Ausgerechnet Bayerns Beauftragter für den Datenschutz ist ins Visier der Steuer-Ermittler geraten. Karl Michael Betzl lässt wegen der Liechtenstein-Steueraffäre jetzt seine Amtsgeschäfte erst einmal ruhen. Delikat an der Sache: Betzls Frau soll BND-Agentin sein.
Der oberste bayerische Datenschützer ist ins Visier der Steuerfahndung geraten. Karl Michael Betzl lässt deshalb derzeit seine Amtsgeschäfte ruhen. Landtagspräsident Alois Glück (CSU) erklärte in München, der Datenschutzbeauftragte habe ihn über einen Besuch der Steuerfahndung bei ihm zu Hause und im Büro informiert. Die Entscheidung sei einvernehmlich getroffen worden.
Nach einem Bericht der Münchener „Abendzeitung“ hatte Betzl zuvor zu Hause Besuch von den Steuerfahndern. Außerdem seien die Räume des Landesamts für Datenschutz in München durchsucht worden. Dem Bericht zufolge hat die Bochumer Staatsanwaltschaft den 60-jährigen Juristen und Diplom-Kaufmann wegen der DVD mit Daten zu deutschen Steuersündern in Liechtenstein im Visier.
Zeitung: Frau des Verdächtigen ist BND-Agentin
Die Aktion ist laut der „Abendzeitung“ heikel für ihn – und Betzls Frau. Diese sei Agentin des Bundesnachrichtendienstes, der die Daten-DVD nach Angaben der Bundesregierung von einem Informanten für 4,2 Millionen Euro gekauft hatte. Betzls Ehefrau solle unter dem Decknamen Melanie Rengstorf für den Geheimdienst arbeiten.
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Der Landesbeauftragte für Datenschutz ist seit zwei Jahren in diesem Amt für den bayerischen Landtag tätig. Er begann seine Karriere den Angaben zufolge nach dem Jurastudium im bayerischen Finanzministerium. Später war er im Außendienst der Bayerischen Landesbank tätig und danach Justiziar des bayerischen Landtags. Das Landesamt für Datenschutz verwies alle Anfragen an den Landtag. Die „Abendzeitung“, berichtete, der Datenschutzbeauftragte selbst habe ihr gegenüber jeden Kommentar abgelehnt.
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daher http://www.welt.de/wirtschaft/article1699042/Fahnder_haben_Beweise_fuer_30_Jahre_Steuer...
Mir scheint die Zauberlehrlinge lernen das Fürchten.
Prinz Eisenherz, wie wäre es nun mit einem kernigen Statement? ![[[euklid]]](images/smilies/euklid.gif)
Neugierig darauf [[smile]]
J
![[[kotz]]](images/smilies/kotz.gif)
