IFO-(Un)Sinn blubbert .....
Berlin (Reuters) - Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn rät der Bundesregierung für den Fall eines Abschwungs zum Eingreifen.
"Steuern senken wäre bei einem Konjunktureinbruch das Effektivste, weil das in der Fläche wirkt", sagte Sinn am Dienstag in einem Reuters-Interview. Höhere Staatsausgaben wirkten dagegen nur punktuell. Den Zeitpunkt für Steuersenkungen hält der Wirtschaftsprofessor allerdings noch nicht für gekommen. Erst bei deutlichen Anzeichen für eine stärkere Flaute oder gar eine Rezession sei dies sinnvoll. "Sonst verschießt man sein Pulver vorzeitig." Die Bundesregierung müsse aber für den Fall einer merklichen Konjunktureintrübung gewappnet sein.
