Sehr interessante Stories gibt es hier:
JoBar, Mittwoch, 20.02.2008, 06:53 (vor 6552 Tagen)
Wie groß ist Ihre NTDETECT.dll?
JoBar, Mittwoch, 20.02.2008, 07:06 (vor 6552 Tagen) @ JoBar
Warnung an eine Bundesministerin?
Samstag, 02 Februar 2008
Rubrik: Zerrbilder
(ter) Laut Berliner Morgenpost sprechen Beamte des Landeskriminalamtes Berlin von einer "chirurgischen Tat&" bei der es offenbar Profis gezielt auf die elektronischen Daten der Bundesjustizministerin, Brigitte Zypries, abgesehen hätten.
Hintergründe
In der vierten Kalenderwoche (21./27.1.08) sollen angeblich unbekannte Täter in die Wohnung der Bundesjustizministerin - Brigitte Zypries - (in Steglitz) eingedrungen sein und hätten gezielt zwei Laptops entwendet.
Einspruchsspuren seien laut Zeitung nicht feststellbar gewesen.
Falsche Schlussfolgerung
Die Vermutung - Profis hätten es auf elektronisch, gespeicherte Daten abgesehen - kann "ungeprüft" in das Reich der Märchen verwiesen werden.
In diesem Falle hätten die Täter die Festplatten der beiden Laptops kopiert - und auf den Festplatten eine Exe hinterlassen, die sich mittels Dateierweiterung in der NTDETECT. dll verborgen und die Steuerung der beiden Rechner übernommen hätte.
Die plakative Mitnahme der beiden Rechner spricht eher für eine "Warnung" an die Eigentümerin oder aber, die entsprechende Manipulation an den beiden Rechnern war schon vor längerer Zeit erfolgt - und wie ich aus eigener Erfahrung weiß - ist diese Exe von der Festplatte nicht mehr runter zu bekommen, da sie sich in eine Vielzahl von weiteren Dateien hineinkopiert.
Da ist es sinnvoller die so infizierten Rechner - zur Spurenbeseitigung - gleich mitzunehmen.
Sollte dies der Fall sein, dann waren die Rechner bereits entsprechend präpariert und wurden vermutlich in jüngster Zeit - von ihrer Inhaberin - ausgemustert.
Nur das Rastermikroskop bringt Erkenntnisse
In einem solchen Fall bringt nur der Ausbau des Wohnungstürschlosses - seine Zersägung - und seine Überprüfung mittels Rastermikroskop Gewissheit. Da jedes Werkzeug - auch ein Folienschlüssel - im Schloss selbst Spuren hinterlassen muss, die unter dem Rastermikroskop feststellbar sind.
Sind im Schloss keine Werkzeugspuren festzustellen, dann wurde mit einem der so genannten Grundschlüssel gearbeitet und diese "Masterschlüssel" der Schlosshersteller haben nur die Polizei- und Sicherheitsdienste oder die Schlosshersteller selbst.
Fazit
Es ist sinnvoll Türschlösser zu verwenden, die nicht in Deutschland hergestellt werden und ab und an ist ein Blick auf die NTDETECT.dll nicht vergeblich.
Ausgeliefert hat diese Dll etwa 34 KB. Ich habe von einem "Einbruch" im Januar 2007 noch drei ntdetect.dll mit etwa 68 MB zur Verfügung.
Leserreaktionen:
A. Härtner schrieb: vielleicht hilft ihnen das hier
http://www.greatis.com/appdata/d/n/ntdetect.dll_Removal.htm
Antwort ter:
W32.Rosserag ist ein Schadprogramm, welches die Anti- Virenprogrammhersteller erst im Herbst 2007 entdeckten.
Seit etwa 2002 gibt es eine NSA-Exe, die in etwa nach demselben Prinzip wie W32.Rosserag funktionierte - und die als "Bundestrojaner" bei den US- Diensten sehr beliebt war.
Auf einem Testrechner hatte ich Ende 2007 versucht "meine" Exe mit einigen im Handel befindlichen Virenschutzprogramme zu bekämpfen, die alle W32 Rosserag nach ihrer Beschreibung erkennen sollten bzw. in ihrem Katalog hatten.
Alle Programme haben den Befall des Testrechners noch nicht einmal registriert. W 32 Rosserag hatte ich mir also nicht eingefangen.
Hinzu kommt, der befallene Laptop war letztmalig 2001 im Internet. Der Ersatzrechner im Herbst 2004. Zwischen den befallenen Rechnern bestand keine Netzverbindung und es wurden keine Daten (mittels CD oder Diskette) von einem Rechner auf den anderen aufgespielt.
Laptop und Ersatz-PC standen nur ungenutzt herum.
Ein Schadprogramm, dass ein Stromkabel einstecken kann, muss man mir erst einmal zeigen.
))
Ich ging allerdings anfänglich auch davon aus, dass ich mir einen Virus eingefangen hatte, bis ich mit Hilfe von "KNOPPIX" die befallenen Festplatten etwas genauer anschaute.
Zudem bemerkte ich, dass meine im Hause befindlichen Sicherungs-CD`s nicht mehr auffindbar waren (alle Quartalssicherungen der Jahre 2005 und 2006 fehlten). Der zweite Sicherungssatz im Bankschließfach war glücklicherweise vollständig vorhanden
daher http://www.r-archiv.de/article3057.html
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Es ist schon ein wenig schrill was er da so postet, aber einen Sockenschuß scheint er nicht zu haben.
Nur sein verwendeter Zeichnsatz ist fürn Ar...
Schaunmermal
J
Was heisst hier empfehlenswert?
Ecki1
, Mittwoch, 20.02.2008, 07:34 (vor 6552 Tagen) @ JoBar
Das R-Archiv käut im wesentlichen die teutonische Regierungspropaganda wieder, die die "Trockenlegung der Steueroasen" fordert, um noch totaleren Zugriff aufs Steuersubstrat zu erlangen und um noch konsequenter die hart erarbeiteten Einkünfte der Steueruntertanen zu ihrem eigenen Ruhm in aller Welt zu vergeuden. Ursachenforschung für die Kapital- und Steuerflucht aus der BRDDR, ein Fremdwort.
Wohlgemerkt, Kapitaleinkünfte von FL-Stiftungen stammen in der Regel aus bereits versteuerten Einkünften!
Schade um die Zeit, ein Blick in den dieswöchigen SPIEGEL-Aufmacher hätte genügt.
Gruss!Ecki1![[[zigarre]]](images/smilies/zigarre.gif)
--
Wo geraucht wird, darfst du ruhig harren: Böse Menschen rauchen keine Zigarren.![[[zigarre]]](images/smilies/zigarre.gif)
Schadenfreude wegen Zumwinkel?
Albert
, Mittwoch, 20.02.2008, 13:15 (vor 6552 Tagen) @ JoBar
Quelle:
http://www.bwl-bote.de/20080218.htm
Die Affäre Zumwinkel, oder warum Schadenfreude doch nicht die beste Freude ist
Mit unverhohlener Schadenfreude beobachten wir derzeit in den Nachrichten, wie immer mehr Manager und Führungskräfte Besuch von der Steuerfahndung kriegen. Auch wenn die Villa des BWL-Boten im Tessin noch nicht vom Wohnsitzfinanzamt entdeckt wurde, kenne ich doch zwei Personen, deren Namen hier freilich geheimgehalten werden, denen derzeit, um es volkstümlich zu sagen, der Arsch auf Grundeis geht. Das ist indes Grund genug auszusprechen, was die Mainstream-Medien tunlichst verschweigen.
So wird nicht öffentlich darüber nachgedacht, ob reiche Steuerhinterzieher die Krankheit sind, oder das Symptom einer ganz anderen Krankheit, denn das ist ein Unterschied. Zwar ist der Neid die Wurzel des Sozialismus, und das wird nirgendwo so deutlich wie bei den Forderungen der Gewerkschaften, die Besteuerung noch weiter zu erhöhen. Warum aber ist Steuerhinterziehung quer durch die ganze Gesellschaft ein Volkssport?
Die Art von Steuermoral, die derzeit in der Politik gefordert (aber gleichwohl gewiß nicht gepflegt) wird, kann sich nämlich selbst ein Arbeitgeber kaum noch leisten. Der hat inzwischen durch fünf räuberische Zwangssozialkassen und den direkten wie indirekten konfiskatorischen Zugriffes der Steuerbehörden kaum noch was zum Leben und jede Preiserhöhung bei Benzin oder Lebensmitteln kann nur durch anderweitigen Verzicht kompensiert werden. Kein Wunder, daß das Unrechtsbewußtsein bei Korruption, Steuerhinterziehung und Sozialbetrug unterentwickelt ist.
Steuerflucht mag illegal sein, aber meistens ist sie auch scheißegal, denn der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf. Ganz besonders in der Politik. Deren verrottete Betrugsmoral wird weiter unten in der gesellschaftlichen Pyramide hemmungslos nachgeahmt, und da sind uns die Top-Manager gute Vorbilder. Sie tun nur im großen, was wir alle im kleinen mit Fahrtenbüchern, Restaurantquittungen und gefälschten Buchungsbelegen ständig tun, und natürlich mit der Schwarzarbeit. Und mit Klimaschwindel, Überwachungsstaat und der Anfang 2009 auf uns zukommenden Abgeltungssteuer sind noch ganz andere Schatzhebungen geplant. Vor denen gilt es, die Schäfchen ins Trockene zu bringen. Das ist ein ungeschriebener nationaler Konsens. Dafür habe ich mindestens moralisches Verständnis.
So sind auch nicht Steuerhinterzieher ein Standortrisiko, sondern die Steuerbehörden, und zwar um so mehr, je besser sie uns mit der neuen Personenkennziffer überwachen können. Nokia und BenQ, so die bittere Wahrheit, waren wohl erst der Anfang angesichts des internationalen Steuer- und Standortwettbewerbes. Viele andere Unternehmen, und viele Branchen, werden folgen. Wenn wir nicht endlich die Steuerwende schaffen, denn einfach nur eine Steuersenkung, die diesen Namen verdient, und eine ebenfalls durchgreifende Deregulierung, und wir hätten wieder ein Wirtschaftswunder anstatt einer krampfhaft herbeigeredeten Konjunktur.
Die wirklichen Verbrecher sitzen in Parlamenten und Regierungen, das ist nichts Neues. In der gegenwärtigen Krise sind die Finanzbehörden nicht die Lösung des Problems, sondern selbst das Problem. Solange unsere ungewählte Führung nicht ihre eigene Überflüssigkeit akzeptiert, und den Marktkräften nicht erlaubt, sich zum gesellschaftlichen Nutzen aller zu entfalten, werden wir weiter hinter Steuersündern herhecheln und untereinander Steuertricks austauschen wie einst Westgeld in der DDR. Man mag die reichen Steuersünder finden, nicht aber die Millionen unehrlicher Arbeitnehmer und Kleinselbständiger, die sich mit Merkelsteuer, hohen Strompreisen und teurem Benzin trotz sinkender Energiepreise nicht abfinden wollen. Freilich ist auch zweifelhaft, ob man da wirklich den Erfolg will, denn fortgesetzte verbreitete Steuerunehrlichkeit im Volk ist, genau wie der angebliche Terrorismus, ein guter Vorwand für weitere Überwachungsmechanismen wie Personenkennziffern, erkennungsdienstliche Behandlung für neue Ausweise und Vorratsdatenspeicherung einzuführen. Das ginge sonst nämlich kaum so reibungslos wie derzeit.
Links zum Thema: Steuer- und Abgabenquote bei Arbeitnehmern | Explosion einer Steuer: die Mineralölsteuer seit 1950 | Lebensmittelpreise: haben wir etwa immer noch nichts dazugelernt? | Strompreise: was es wirklich kostet | Energie wird billiger: interessante Zahlen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (interne Links)
Veröffentlichungsdatum: 18.02.2008, Adresse zum Verlinken: http://www.bwl-bote.de/20080218.htm
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