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Martin Wolf (FT) goes ebenfalls dottore

weissgarnix @, Donnerstag, 21.02.2008, 02:33 (vor 6549 Tagen)

Hi,

vor einiger Zeit schrieb ich in den Goldseiten (und indirekt auch hier, nachzulesen auch hier: http://weissgarnix.de/2008/02/11/nouriel-roubini-goes-paul-c-martin/) über Nouriel Roubinis "12 Schritte in den Untergang", ein Szenario, dass man als weitestgehend "debitistisch" bezeichnen darf, weshalb ich den Beitrag auch "Nouriel Roubini goes Paul C. Martin" betitelte.

Es wird vielleicht interessieren, dass dieses Thema in der Mainstream-Presse an Fahrt aufzunehmen scheint: praktisch zeitgleich mit meinem Posting schrieb der Asset-Manager Dieter Wermuth in seiner FAZ-Kolumne das gleiche, und gestern nahm sich sogar der große Martin Wolf des Themas in der Financial Times an. In seinem Beitrag stellt er sich selbst die Frage "Is Roubinis scenario plausible ?" und gibt sich auch gleich die Antwort "Yes!".

Auch die jüngsten Kommentare von Bill Gross scheinen Zweifel anzudeuten, ob mit weiteren Zinssenkungen der FED noch groß was zu retten ist, auf Bloomberg läuft ein Video in dem er sinngemäß sagt, die bisherigen Senkungen hätten schlicht nichts bewirkt ...

Spannende Zeiten also weiterhin.

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sorry, hier die links nochmal

weissgarnix @, Donnerstag, 21.02.2008, 02:59 (vor 6549 Tagen) @ weissgarnix

Von mir: Nouriel Roubini goes Paul C. Martin

Von Martin Wolf: America's economy risks the mother of all meltdowns

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Geld und Börse, haben die etwas miteinander zu schaffen? Kann nicht sein.

prinz_eisenherz, Donnerstag, 21.02.2008, 05:18 (vor 6549 Tagen) @ weissgarnix

## über Nouriel Roubinis "12 Schritte in den Untergang", ein Szenario, dass man als weitestgehend "debitistisch" bezeichnen darf, weshalb ich den Beitrag auch "Nouriel Roubini goes Paul C. Martin" betitelte.##

Hallo weissgarnix,
sehr schön, diese Betrachtungen von den Experten sind nicht von schlechten Eltern. Bei denen, anders als bei den Dauerunterganspropheten, ordne ich mal die Aussagen so ein, das sie in bälde eintreten können und, wie du es selber schreibst, das sie überdurchschnittlich wahrscheinlich sind. Mir ist bei meiner Frage der Zeitfaktor für diese Vorhersagen zu einem unaufhaltsamen Niedergang und zu einer radikalen Neuordnung des globalen Geldwesens besonders wichtig.

Im Gegensatz zu den anderen Weissagungen, deren Vorhersagen zwar auch grundsätzlich richtig sein können die aber, wenn sie einen konkreten Zeitpunkt vorgeben, dann sind die bisher immer sang- und klanglos vorüber gegangen, außer einem trüben Lachen, mehr ist nicht geblieben. Aber unter denen gibt es auch die scheinbar Schlauen, die ihre Untergänge vergleichbar dem Ausbrennen der Sonne mit dem unvermeidbaren Untergang der Erde deuten. Das wird zweifellos eintreten, der Tod der Sonne und der Erde, aber auch hierbei ist der Zeitrahmen zu beachten.

Also, der Geldumbau steht bevor. Mit Folgen, die du dir sehr gut vorstellen kannst. Die Frage ist nun, warum werden solche gut begründeten Vorhersagen nicht an der Börse, mit stark fallenden Kursen abgebildet?

Man könnte als unwissender Beobachter auf die Idee kommen das Systemzusammenbrüche beim Geld sich nur im inneren Geldkreislauf abspielen und mit dem äußeren Wirken des Geldes, in den Beziehungen der Wirtschaftsteilnehmer untereinander, keine Bedeutung haben. Als inneren Kreislauf, analog der Autoindustrie, bezeichne ich hier mal die Produktion von Autos(Geld), das Verteilen an den Ausgabestellen (Geschäftsbanken) und dort der Verleih von Autos(Geld), die Autoverleiher, die in der stillen Hoffnung ihr Geschäft betreiben, das ihre Autos, äh das Geld[[zwinker]], auch wieder zurück gebracht werden, denn ihr Gut ist ja nur geliehen.

Was dann, der äußere Ring des Geldes, die Benutzer der Autos (mit dem Geld) mit denen anfangen, das weiß man nicht so genau, aber es reicht, sich am Tage auf eine beliebige Autobahnbrücke über die A9 zu stellen und dort dem wilden Fahren der Autos zuzuschauen, um zu schließen, das jeder der da unten kreuz und quer herum fährt das Auto zu irgendeinem Zweck benutzt. Klar, sonst hätte sie es sich ja auch nicht geliehen. Ende der Analogie.

Somit, wenn auch Geld in beiden Bereichen, dem inneren und dem äußeren Kreislauf, die Herstellung und die Nutzung, die überragende Bedeutung hat, warum steigen seit Tage die Börsenkurse, in den üblichen Wellenbewegungen, wieder kontinuierlich an? Warum zeigen sich diese finalen Vorhersagen für das Geldsystem nicht an den Börsenständen?

schönen Tag
eisenherz

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@Prinz

weissgarnix @, Donnerstag, 21.02.2008, 06:56 (vor 6549 Tagen) @ prinz_eisenherz

Also, der Geldumbau steht bevor. Mit Folgen, die du dir sehr gut
vorstellen kannst. Die Frage ist nun, warum werden solche gut begründeten
Vorhersagen nicht an der Börse, mit stark fallenden Kursen abgebildet?

Sie werden ja nur an den Aktienbörsen nicht erkannt, die Kreditmärkte haben hingegen schon einiges vorweggenommen, was da noch kömmen wird. Die Märkte für T-Bonds und Bunds wird es allerdings erst ziemlich am Schluß treffen, weil traditionell der "sichere Hafen", und erst wenn die Regierungen sich hinstellen und sagen "Sorry, aber wir sind pleite!" bzw. sich das durch Ratingherabstufungen usw. ankündigt, wird es auch dort erst richtig rundgehen.

Wie hingegen die Aktien-Investoren ticken, kannst du in dem Link zu meinem Blog nachlesen, den ich gerade gepostet habe. Die sehen das Drama wohl sektorell/regional ablaufen, aber nicht unbedingt global.

Somit, wenn auch Geld in beiden Bereichen, dem inneren und dem äußeren
Kreislauf, die Herstellung und die Nutzung, die überragende Bedeutung hat,
warum steigen seit Tage die Börsenkurse, in den üblichen Wellenbewegungen,
wieder kontinuierlich an? Warum zeigen sich diese finalen Vorhersagen für
das Geldsystem nicht an den Börsenständen?

Weil jeder glaubt, dass er mit "seiner" Strategie individuell richtig liegt, und daher aktuell wieder einmal schlicht alles steigt.

antworten
 

Grüß Gott weissgarnix, mit mir kannst du es ja machen, denkst du...

prinz_eisenherz, Donnerstag, 21.02.2008, 08:08 (vor 6549 Tagen) @ weissgarnix

schöne Seite von dir. Die wird doch aber sicher noch ausgebaut. Darf ich dort ab und zu mal anlanden?[[zwinker]]

Aber dann das hier und das mit mir, einer der Abends immer den Börsensaal ausfegt, die Türen abschließt und die PC herunterfährt, da willst du mir das hier erzählen?

## Sie werden ja nur an den Aktienbörsen nicht erkannt, die Kreditmärkte
haben hingegen schon einiges vorweggenommen, was da noch kömmen wird. ##

Einer wie du und die anderen, die immer behaupten, das gerade die Börse alle guten aber auch alle scheußlichen Entwicklungen beim Geld und der Wirtschaft schon monatelang vorwegnimmt, an den Kursen uns beweist, du willst mir sagen, das gerade in diesem Fall die Börsen ihrem drohenden Zusammenbruch tatenlos vielleicht sogar ahnungslos hinterlaufen und nicht in der Zeit vorneweg?

Aber das mit den Zinsen stimmt. Wie ich finde sehr verdeckt steigen die tatsächlich, denn ich habe wieder einmal zwei Hauskäufe einschließlich der Finanzierung als Auftrag angenommen - wie konnte ich nur, meine Ruhe ist dahin[[zwinker]] - und die Verhandlungen mit den Hypothekenkreditinstituten um preiswertes Geld sind ungemein schwer geworden, die Zinsen haben ein gutes Stück angezogen.

Noch vor gut einem Jahr hatte ich bei einer mir gut bekannten Sparkasse angerufen, um 50 000 Euro als Zusatzfinanzierung gebeten und schon drei Tage später hatte ich die Zusage, zu 3,3 % effektiv, mit einer offenen Ablöseoption. Das ist vorbei. ich quäle mich im Augenblick bei den Geldverleihern mit 4,5% bis 5,0 % herum. Zinsen und Tilgung natürlich noch nicht eingerechnet. Die sind stur geworden, so als wäre Geld knapp und wertvoll geworden.[[zwinker]]

viel Erfolg mit deiner Seite
eisenherz

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