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Geld und Börse, haben die etwas miteinander zu schaffen? Kann nicht sein.

prinz_eisenherz, Donnerstag, 21.02.2008, 05:18 (vor 6549 Tagen) @ weissgarnix

## über Nouriel Roubinis "12 Schritte in den Untergang", ein Szenario, dass man als weitestgehend "debitistisch" bezeichnen darf, weshalb ich den Beitrag auch "Nouriel Roubini goes Paul C. Martin" betitelte.##

Hallo weissgarnix,
sehr schön, diese Betrachtungen von den Experten sind nicht von schlechten Eltern. Bei denen, anders als bei den Dauerunterganspropheten, ordne ich mal die Aussagen so ein, das sie in bälde eintreten können und, wie du es selber schreibst, das sie überdurchschnittlich wahrscheinlich sind. Mir ist bei meiner Frage der Zeitfaktor für diese Vorhersagen zu einem unaufhaltsamen Niedergang und zu einer radikalen Neuordnung des globalen Geldwesens besonders wichtig.

Im Gegensatz zu den anderen Weissagungen, deren Vorhersagen zwar auch grundsätzlich richtig sein können die aber, wenn sie einen konkreten Zeitpunkt vorgeben, dann sind die bisher immer sang- und klanglos vorüber gegangen, außer einem trüben Lachen, mehr ist nicht geblieben. Aber unter denen gibt es auch die scheinbar Schlauen, die ihre Untergänge vergleichbar dem Ausbrennen der Sonne mit dem unvermeidbaren Untergang der Erde deuten. Das wird zweifellos eintreten, der Tod der Sonne und der Erde, aber auch hierbei ist der Zeitrahmen zu beachten.

Also, der Geldumbau steht bevor. Mit Folgen, die du dir sehr gut vorstellen kannst. Die Frage ist nun, warum werden solche gut begründeten Vorhersagen nicht an der Börse, mit stark fallenden Kursen abgebildet?

Man könnte als unwissender Beobachter auf die Idee kommen das Systemzusammenbrüche beim Geld sich nur im inneren Geldkreislauf abspielen und mit dem äußeren Wirken des Geldes, in den Beziehungen der Wirtschaftsteilnehmer untereinander, keine Bedeutung haben. Als inneren Kreislauf, analog der Autoindustrie, bezeichne ich hier mal die Produktion von Autos(Geld), das Verteilen an den Ausgabestellen (Geschäftsbanken) und dort der Verleih von Autos(Geld), die Autoverleiher, die in der stillen Hoffnung ihr Geschäft betreiben, das ihre Autos, äh das Geld[[zwinker]], auch wieder zurück gebracht werden, denn ihr Gut ist ja nur geliehen.

Was dann, der äußere Ring des Geldes, die Benutzer der Autos (mit dem Geld) mit denen anfangen, das weiß man nicht so genau, aber es reicht, sich am Tage auf eine beliebige Autobahnbrücke über die A9 zu stellen und dort dem wilden Fahren der Autos zuzuschauen, um zu schließen, das jeder der da unten kreuz und quer herum fährt das Auto zu irgendeinem Zweck benutzt. Klar, sonst hätte sie es sich ja auch nicht geliehen. Ende der Analogie.

Somit, wenn auch Geld in beiden Bereichen, dem inneren und dem äußeren Kreislauf, die Herstellung und die Nutzung, die überragende Bedeutung hat, warum steigen seit Tage die Börsenkurse, in den üblichen Wellenbewegungen, wieder kontinuierlich an? Warum zeigen sich diese finalen Vorhersagen für das Geldsystem nicht an den Börsenständen?

schönen Tag
eisenherz

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  • Martin Wolf (FT) goes ebenfalls dottore - weissgarnix, 21.02.2008, 02:33 [*]
    • sorry, hier die links nochmal - weissgarnix, 21.02.2008, 02:59
    • Geld und Börse, haben die etwas miteinander zu schaffen? Kann nicht sein. - prinz_eisenherz, 21.02.2008, 05:18
      • @Prinz - weissgarnix, 21.02.2008, 06:56
        • Grüß Gott weissgarnix, mit mir kannst du es ja machen, denkst du... - prinz_eisenherz, 21.02.2008, 08:08

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