Bei Putin: gestern Timoschenko, heute Saakaschwili - wattn da los ? Beide Nato-Kandidaten zur Brust genommen
Beide Male scharfe Verlautbarungen und Warnungen Moskaus an beide Staaten...
Die Russen haben nach der Kosovo-Ausrufung ausdrücklich bekannt, die beiden abtrünnigen Georgien-Republiken NICHT umgehend anzuerkennen. Zum einen wäre es billig, genauso zu handeln, wie man es dem Westen vorwirft und zum anderen ist es Moskau nur recht, dieses Pfand in der Hand zu behalten. Jetzt allerdings mit dem Präzedenzfall, dass das alte Völkerrecht UNO-abgesegnet begraben ist.
Mehr oder weniger wird man Saakaschwili gesagt haben: Ab sofort können wir Dich jederzeit aufmischen! Die beiden Ministaaten rufen um Hilfe und wir kommen bzw. anerkennen die abgespaltenen Republiken und weder Nato (nach innen) noch Uno (völkerrechtlich) hätten moralisch-argumentativ eine Handhabe gegen uns.
Gleiches wird man Timoschenko bzgl. der großen und schwer industrialisierten klar prorussischen Ostukraine geflüstert haben. Entweder Bravsein oder Sezession.
Man darf erwarten, dass die jüngsten Nato-Ambitionen der beiden Buntrevolutionsländer in der nächsten Zeit gaaaanz tief gehängt werden. Währenddessen schicken sich andere Ex-GUS-Länder an, die existierenden Nato-Militärbasen zu beenden. Ganz sicher auch hier nicht ohne Moskauer Einfluss.
Armenien hat auch moskautreu gewählt, obwohl die OSZE-Wahlbeobachterfälscher laut murrten.
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Saakaschwili ganz servil, während Putin dirigiert. Womöglich sicherte ihm Moskau bei der kürzlichen Wahl die Macht, nachdem er beim Ami ins Gerede gekommen war.
