"Erfolgreich eine boomende Branche gekillt?"
Geschafft. Nachdem seit über einem Jahrzehnt die Wohnmobilbranche boomte mit traumhaften jährlichen Zuwachsraten hat diese in 2007 erstmalig 7,5 % an Zulassungszahlen verloren. Wohnwagen sogar 15 %. In Zahlen bedeutet das für den deutschen Markt gute 1500 Stück weniger. Gemessen an den bis dahin üblichen Zuwachsraten fehlen 3500 Stück; also etwa 25 % Stückzahl.
Für die (großen) Hersteller kam es nicht ganz so dick, weil der Export dies teilweise ausglich.
Bin selber WOMO Fahrer; das Ganze macht zunehmend weniger Spaß.
Hauptgründe:
-drastisch gestiegene Steuern und Nachzahlungen (in meinem Fall etwa 700,-Euro im letzten Jahr an Zusatzaufwand alleine dadurch)
-drastisch gestiegene Nebenkosten wie Treibstoffe, Stellplatzkosten
-zunehmende Einschränkungen der Parkmöglichkeiten durch Verbotsschilder
-drastische Neupreiserhöhungen in den letzten Jahren
-sehr schlechte Servicesituation (lange Wartezeiten bei Reparaturen) durch überlastete Hersteller und zunehmend schlechte Qualität durch immer mehr Zeitarbeiter und ständigen unausgereiften Modellwechsel
-unsichere zukünftige Situation bezüglich des "Abgastheaters"
-beliebte Länder wie Österreich sind für Wohnmobile über 3,5 T zu vernünftigen Kosten nicht mehr erreichbar, da diese wie schwere LKW behandelt werden
-ausufende Überholverbote bei LKW, die auch für Wohnmobile gelten
-jährliche, immer teurer werdende und zeitraubende TÜV Intervalle
Persönlich ist es die Summe aller obigen Punkte, die zunehmend den Spaß verleidet. In Berlin dürfen manche Besitzer jetzt nicht mehr mit dem Wohnmobil nach Hause, da es Umweltzonen gibt aber keine Nachrüstkat für diese Fahrzeuge.
Übrigens-wenn die Hobbies in einem Heimatland keinen Spaß mehr machen fällt selbstredend auch der Standort in seiner Qualität zum Leben. Neben Stasi Attitüden des Staates also eine neue weitere Hypothek.
Albert
So unterschiedlich sind die Meinungen !
Hallo Albert,
ich finde es hervorragend, wenn man diesen Vehikeln das "Leben" so schwer wie möglich macht. Im Sommer bekomme ich regelmäßig die Krise, wenn die rechet Spur mit LKWs und die mittlere oder linke Spur mit WoMos (mit 80-110 km/h) verspropft ist. Jedes Womo weniger ist ein absoluter Gewinn für den Strassenverkehr !
Gruß
Hasso
Das Thema ist eine Überlegung wert: Wohnmobil ist Freiheit!
Hallo Albert,
ich finde es hervorragend, wenn man diesen Vehikeln das "Leben" so schwer
wie möglich macht. Im Sommer bekomme ich regelmäßig die Krise, wenn die
rechet Spur mit LKWs und die mittlere oder linke Spur mit WoMos (mit
80-110 km/h) verspropft ist. Jedes Womo weniger ist ein absoluter Gewinn
für den Strassenverkehr !
Gruß
Hasso
Schon klar, Hasso, es gibt keine erbitterteren und missgünstigeren Feinde der Freiheit als die zufriedenen Sklaven!
Mit einem Wohnmöbil hast du die Möglichkeit, den Sklaventreiber jederzeit den Effinger zeigen zu können.
Ein Wohnmobil eignet sich auch hervorragend als Firmensitz, vorausgesetzt, man betreibt ein Dienstleistungsgewerbwe
Für unseren Freund hätte es wohl keine bessere Empfehlung gegeben und wäre ihm eine Menge Stress erspart geblieben als ein Wohnmobil.
Es soll auch ganze Volksgruppen - äh, so sagt man ja nicht mehr, ich verbessere mich: Ethnien geben, die mit Wohnmobilen zu Wohlstand gekommen sind. Und w e i t e s t g e h e n d unbelästigt bleiben von Steuervögten.
Ich finde es viel besser, statt über Migranten zu lästern von ihnen zu lernen.
@Albert: Wo steht geschrieben, das du dein Wohnmobil ausgerechnet in D zulassen musst?
Gruß Mephistopheles
Freie Bahn ist Freiheit !
Schon klar, Hasso, es gibt keine erbitterteren und missgünstigeren Feinde
der Freiheit als die zufriedenen Sklaven!
Wie kommt Du darauf, dass ich ein zufriedener Sklvae bin ? Für mich ist Freiheit, wenn meine 200 PS freie Bahn haben und nicht ständig von diesen weissen Dixi-Häuschen auf Rädern behindert werden !
Hasso
Jawoll, der Freiheit eine Gasse!! (oT)
- kein Text -
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Politik ist so beschaffen, dass faule Früchte nur vom Baum fallen, wenn darunter ein Korb steht, der sie auffängt.
Freiheit die wir meinen -mBoT
Autobahn in Nordkorea. Der Wunschtraum und das Ziel unserer Ökos!
Gruß Mephistopheles
... und wegen diesen mobilen Fahrbahnverengern
wurde wahrscheinlich auch der Euro durchgesetzt, damit die Wohnmobilista im Zielland kein Geld umtauschen müssen!!![[[freude]]](images/smilies/freude.gif)
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Gruß Â©
"Dummheit ist ein menschliches Privileg" (Sigismund von Radecki)
"Reicher Mann und armer Mann standen da und sah´n sich an.
Und der Arme sagte bleich: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich"
Dein Auto fährt auch ohne Wald ?
Hallo Hasso,
heizen macht Spaß, klar, fragt sich nur wie lange.
Ich fahre häufig auf der A8 von München Richtung Kufstein, wobei erfahrungsgemäß am Samstag zwischen 9 - 16 h meist gar nix mehr geht. Grund: kilometerlange Staus aufgrund von Unfällen. Hier handelt es sich meist um Massenkarambolagen, der freien Büger, die für freie Fahrt plädieren.
Seit einiger Zeit bin ich sehr gut beraten, wenn ich auf der rechten Spur hinter einem Lkw oder Womo herzuckle im Tempo hundert, in deren Windschatten Sprit spare und wohlbehütet mein Ziel etwas langsamer aber sicher erreiche!
Manchesmal ist halt ein bißl weniger, doch etwas mehr.[[smile]]
Viele Grüße
Zebulon
@Hasso: Viel Spaß auf ´m Dixi Häuschen
Hallo Albert,
ich finde es hervorragend, wenn man diesen Vehikeln das "Leben" so schwer
wie möglich macht. Im Sommer bekomme ich regelmäßig die Krise, wenn die
rechet Spur mit LKWs und die mittlere oder linke Spur mit WoMos (mit
80-110 km/h) verspropft ist. Jedes Womo weniger ist ein absoluter Gewinn
für den Strassenverkehr !
Gruß
Hasso
Hi Hasso,
grundsätzlich gilt für mich, andere so wenig wie irgendmöglich zu behindern.
Habe selbst schnelle Fahrzeuge bis knapp 300 km/h besessen und als Anhänger der Freiheit gehen mir auch alle pädagogischen Manöver ab, die da heissen mögen, andere zur Langsamkeit zu bekehren. Etwas mehr Partei ergreifen für Womo FAHrer täte auch Dir nicht schlecht, denn ich verteidige auch das freie Fahren der PKW ohne idiotische Tempolimits. Im Übrigen sind die Verkehrsdichte und die LKWs und die Baustellen sowie die erhebliche Zahl an Tempolimits doch in Wahrheit der Hauptgrund für eingeschränkte Geschwindigkeit.
Die Anzahl der Womos in Deutschland ist zwar beachtlich, aber daraus zu konstruieren, sie würden eines der Hauptgründe für Verkehrsbehinderungen auf Autobahnen sein finde ich ehrlich gesagt übertrieben (um nicht zu sagen abwegig). An Autobahnsteigungen fahren Laster manchmal mit 60 km/h oder weniger, während Wohnmobile locker mit 100 km/h daran vorbeiziehen können.
Also ich überhole mit meinem Wohnmobil keinesfalls langsamer, wie etwa 30-40 % der Autos bei Spritpreisen um 3,-DM heutzutage ohnehin fahren. Und wann immer es geht fahre ich ohnehin rechts: Stress haben die anderen....
Ich denke Dein Artikel war ohnehin humoristisch angehaucht wenn nicht gar der blanke Neid, denn aufs "Dixi Häuschen" mußt im Zweifel ja Du ohne ein Klo im Wohnmobil.![[[zwinker]]](images/smilies/zwinker.gif)
Echte Freiheit = Klo auf Rädern = Wohnmobil (oT)
- kein Text -
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"Diejenigen, die zu klug sind um sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft werden, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie selbst."
Platon
@aemb
Lieber aemb,
an anderer Stelle stand was von Womo=fahrende Dixiehäuschen. Deshalb darauf die Replik.
Für ein Wohnmobil zu werben ist ähnlich erfolglos, wie über Religion zu streiten. Wer das "Wander-gen" nicht im Blut hat, der wird sich kaum infizieren damit.
Bei mir kommt hinzu, das ich einen älteren Hund habe, der nicht mehr so flugtüchtig ist. Im Süden ist ohnehin mit dem Hund unterkommen nicht so einfach.
Zum Thema Klo ist aber in der Tat anzumerken, das ein solches im Auto zu besitzen seine Vorteile hat genauso wie überhaupt ein Wohnmobil zu besitzen.
Auf Reisen wird das "Geschäft" nunmal mehrfach täglich fällig; schon mal früh morgens irgendwo am Strand übernachtet und dann ein Klo gesucht? Sich in irgendein Restaurant reinschleichen? Und auf Raststätten ist es auch nicht so nett nicht wahr. Ein gewöhnliches Auto ist doch eigentlich eine armselige Veranstaltung: kein Kühlschrank, kein Bett, kein Wasser, kein Klo, kein Vorrat, kein großzügiger Packraum, kein TV. Kann nur fahren und wenn es teuer war wenigstens bequem und schnell; ein bißchen wenig für viel Geld oder
Und was das eigene Bett auf Rädern angeht: Jeden Tag wird es einmal Abend. Wer an Feiertagen mit dem normalen Auto/Motorrad verreist muß spätestens so ab 15 Uhr mal nach dem Quartier suchen, was dann manchmal 30 km weiter weg ist. Mit Hund erst recht. Also Wohnmobil ist schon ne schöne Sache, wenn nicht eine innere Ablehnung warum auch immer dagegen besteht. Allerdings wird es zunehmend immer teurer und damit rückt in den Mittelpunkt, was eigentlich immer schon galt: Rein finanziell rechnet es sich nicht.
