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Liechtenstein : von Solidarität und Nestbeschmutzern

Baldur der Ketzer @, Ketzerland, Montag, 25.02.2008, 00:55 (vor 6547 Tagen)

Fundsache

rbprinz Alois (l.) und Regierungschef-Stellvertreter Klaus Tschütscher: Sie sprachen dem liechtensteinischen Volk aus der Seele, als sie vergangene Woche dem politisch-medialen Grossangriff aus Deutschland mit klaren Worten entgegentraten. Bild Daniel Schwendener
Liechtensteiner sind empört

Deutschland hat Liechtenstein an den internationalen Pranger gestellt. Die Vorwürfe, Liechtenstein betreibe eine «moderne Form des Raubrittertums» und seine Exponenten benähmen sich «nicht zivilisiert», bringen die Volksseele in Rage.

Von Günther Fritz

Der SPD-Vorsitzende Kurt Beck heizte letzte Woche im Vorfeld des Besuchs von Regierungschef Otmar Hasler in Berlin den Konflikt zwischen Goliath und David mit polemischen Äusserungen erst richtig an. So bezeichnete er das Gebaren des Ministaates als «moderne Form des Raubrittertums» und den Kleinstaat als «Räuberhöhle». SPD-Finanzexperte Joachim Poss steigerte diese Schmähung noch zusätzlich mit dem Begriff «Schurkenstaat».

Angriffe schweissen zusammen

Wenn man in diesen Tagen die Stimme der Bevölkerung einfängt, dann stellt man fest, dass ob solcher Anwürfe die liechtensteinische Volksseele kocht und sich eine Welle der Solidarität breit macht. So kann man mit den Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner nicht umgehen! Das schweisst zusammen und ruft eine gemeinsame Abwehr auf den Plan! So stützt die grosse Mehrheit des Volkes die klare Meinung von Erbprinz Alois und Regierungschef-Stellvertreter Klaus Tschütscher, die vergangene Woche diese Anwürfe und Schmähungen klar zurückwiesen. Die liechtensteinische Bevölkerung hat die Aussagen, wonach der Kauf von illegal beschafftem Datenmaterial durch den deutschen Staat einer «Hehlerei im grossen Stil» gleichkomme und fiskalische Interessen nicht über rechtsstaatliche Prinzipien gestellt werden dürfen, mit grosser Genugtuung zur Kenntnis genommen.

Bevölkerung zutiefst entrüstet

Die liechtensteinische Bevölkerung dürfte noch mehr empört sein wie das Schweizer Volk. Wie eine von «SonntagsBlick», «Le Matin Dimanche» und «Il Caffè» in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage ergeben hat, sind 64 Prozent der Befragten in der Schweiz empört, dass Deutschland Millionen zahlte, um an Liechtensteiner Steuerunterlagen zu gelangen. Nur für 27 Prozent ist das Vorgehen der fremden Steuerfahnder in Ordnung. Trotz Turbulenzen in der Bankenwelt wollen 73 Prozent der Schweizer keinesfalls auf das Bankgeheimnis verzichten.
So sprach denn auch Regierungschef-Stellvertreter Klaus Tschütscher vielen Bürgerinnen und Bürgern aus der Seele, als er die «typisch deutsch-teutonische Ausdrucksweise» des SPD-Parteivorsitzenden Kurt Beck, der dem Erbprinzen und dem Justizminister «mangelnde Zivilisation» vorgeworfen hatte, mit deutlichen Worten zurückwies. Und als Regierungschef-Stellvertreter Klaus Tschütscher auf die deutschen Sprüchen, die Fürstenbank sei «geknackt» worden, erwiderte, dass Liechtenstein nicht «Entenhausen» sei, stellte er sich selbstbewusst hinter sein angegriffenes Land und seine Bevölkerung.

Freie Liste unter Beschuss

Auch wenn der politisch-mediale Grossangriff aus Deutschland die meisten Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner zu Herzblut-Patrioten erstarken lässt, gibt es doch auch einzelne Ausreisser. Es könne nicht sein, dass inmitten der Staatengemeinschaft ein Staat sitzt, der aus Steuerflucht Kapital schlägt und aktiv damit wirbt, erklärte Egon Matt, Präsident der Freien Liste gegenüber ausländischen Medien. Im Inland wird eine solche «Nestbeschmutzung» von der Mehrheit der Bevölkerung nicht goutiert. «Politiker und Einwohner, die nicht zu unserem Land stehen können, brauchen wir nicht», sagt z. B. Leserbriefautor Martin Eberle aus Triesenberg.

http://www.vaterland.li/page/lv/artikel_detail.cfm?id=28475

Beste Grüße vom Baldur

--
Der Hörer an der Wand hört seine eigne Schand

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neues zum Datendieb

Baldur der Ketzer @, Ketzerland, Montag, 25.02.2008, 05:30 (vor 6547 Tagen) @ Baldur der Ketzer

Fundsache

25. Februar, 08:44

LGT verklagt bereits verurteilten Datendieb
VADUZ - Die LGT Group, die Bank des Liechtensteiner Fürstenhauses, verklagt wegen der Datensätze, die dem deutschen Bundesnachrichtendienst (BND) zugespielt worden sind, den bereits verurteilten Datendieb. Sie veröffentlichte am Sonntag Details zu den Datensätzen und nahm die betroffenen Kunden weitgehend in Schutz.
Wie die LGT in Vaduz mitteilte, waren die Datensätze im Jahre 2002 gestohlen worden. Es handle sich um Akten unterschiedlichster Natur und beträfen etwa 1.400 Kundenbeziehungen der LGT Treuhand; diese seien vor Ende 2002 eingegangen worden. Gegen 600 Kunden seien in Deutschland wohnhaft. Bei den in den Medien genannten Zahl von 4.527 Datensätzen handle es sich die Anzahl der Begünstigten aller Stiftungen, die sich im gestohlenen Datenmaterial der LGT Treuhand befänden. Diese Zahl sei nicht zu verwechseln mit der Anzahl Kunden, die Anlagen in eine oder mehrere Stiftungen mit jeweils einem oder mehreren Begünstigten getätigt hätten. Der Darstellung, es handle sich bei allen betroffenen Kunden um Steuersünder, sei entschieden entgegen zu treten, schrieb die LGT.
Inzwischen habe sich erhärtet, dass es sich beim verurteilten Datendieb auch um den so genannten BND-Informanten handle, heisst es weiter. Der deutsche Geheimdienst soll diesem für die Datensätze mehrere Millionen Euro bezahlt haben. Die gestohlenen Kundendaten seien der LGT vermeintlich zurückgegeben worden, schrieb die LGT. Bei der Übergabe an den BND seien angeblich auch Anwaltskanzleien als Zwischenhändler eingeschaltet worden. Das gestohlene Datenmaterial sei offenbar auch an andere Behörden weitergegeben worden. Die LGT bezeichnete die Vorgänge als «zutiefst befremdlich», zumal offenbar in Kauf genommen werde, dass der Mann die Kundendaten auch zu andern kriminellen Zwecken missbrauchen könnte.
Mit grösster Wahrscheinlichkeit handle es sich um jenen liechtensteinischen Staatsbürger, der ab Oktober 1999 als Mitarbeiter einer externen IT-Unternehmung und von April 2001 bis November 2002 als LGT-Angestellter die in ein elektronisches Archiv eingescannten Unterlagen zu überprüfen hatte und dabei die Datensätze entwendete. Damals sei er nicht vorbestraft gewesen, heisst es. Später sei bekannt geworden, dass gegen ihn seit 1997 ein Haftbefehl der spanischen Strafverfolgungsbehörden bestanden habe, und zwar wegen eines Immobiliengeschäftes mit ungedeckten Schecks aus dem Jahre 1996. Im Oktober 2001 wurde der Mann vom Fürstlichen Landgericht zur Rückzahlung von 600.000 Franken an den Geschädigten verurteilt. Im November 2002 erhob die liechtensteinische Staatsanwaltschaft Klage wegen schweren Betrugs im Zusammenhang mit dem Immobiliengeschäft. Im selben Monat setzte sich der Mann laut LGT ins Ausland ab.
Im Januar 2003 beschwerte er sich bei Fürst Hans-Adam II. von Liechtenstein mit einem Brief und einer Tonbandkassette über ungerechte Behandlung. Zudem forderte er Unterstützung bei der Lösung seiner juristischen Probleme und zwei neue Pässe. Andernfalls übergebe er die gestohlenen Kundendaten ausländischen Medien und Behörden. Die Forderungen wurden abgelehnt, das Landgericht erliess Haftbefehl, die Staatsanwalt erhob Anklage. Die LGT Treuhand bewegte den ehemaligen Mitarbeiter im Mai 2003 zur Rückkehr nach Liechtenstein. Das Obergericht sicherte ihm freies Geleit bis zum Prozess zu, die LGT zahlte seine Anwalts- und Wohnkosten.
Der Mann wurde im Oktober 2003 erstinstanzlich wegen schweren Betrugs, gefährlicher Drohung, Nötigung und Urkundenunterdrückung zu vier Jahren Haft verurteilt. Der Verurteilte erreichte, dass der Fürst bestätigte, sich von dem Mann nie persönlich bedroht gefühlt zu haben. Im Januar 2004 wurde der Mann vom Obergericht in zweiter Instanz für schweren Betrug beim Immobiliengeschäft in Spanien, versuchte Nötigung und - wegen des Datendiebstahls - für Urkundenunterdrückung zu einer einjährigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt. Vom Vorwurf des Auskundschaften eines Geschäfts- und Betriebsgeheimnisses wurde der Mann freigesprochen; die Gericht seien nicht davon ausgegangen, dass er die gestohlenen Kundendaten dem Ausland habe preisgeben wollen. Im April 2005 lehnte Erbprinz Alois in Absprache mit den zuständigen Behörden ein Begnadigungsgesuch des Mannes ab.

http://www.volksblatt.li/Default.aspx?newsid=12593&src=vb&region=in

Disclaimer : ich diskriminiere keinesfalls sämtliche IT-Mitarbeiter oder Archivierungsangestelle auf der ganzen Welt sowie im bewohnten Universum.

Beste Grüße vom Baldur

--
Der Hörer an der Wand hört seine eigne Schand

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@Baldur

Albert @, Montag, 25.02.2008, 06:01 (vor 6546 Tagen) @ Baldur der Ketzer

Hallo Baldur,

die Bank sollte sich m.E. überlegen, für den entstandenen Schaden irgendwie aufzukommen und Unterstützung bei den Rechtskosten zusagen. (Doppelgänger beim Gefängnis anbieten?[[zwinker]] )Darüberhinaus wäre es zumindest auch eine nette Geste, allen Betroffenen Asyl im Land anzubieten.

Wenn in einem Geschäft wegen Unachtsamkeit ein Kunden zu Schaden kommt, muß auch ich/meine Haftpflicht dafür grade stehen.

Das Verhalten Deutschlands, der Becks und Poß usw. ist natürlich außerhalb jeder Vorstellung. Die ganze Angelegenheit wird einen weiteren erheblichen Knacks zwischen Bürger und Staat sähen. Gewalt, und die wird den Bürgern angetan, schlägt immer irgendwie zurück.

Es wird am Ende nur Verlierer geben. Es werden wohl eine Menge Leute darüber nachdenken, wie sie diesem Staat nun langsam "Ade" sagen.

antworten
 

Vom SteuerAmoklauf zur BRD Staatskrise ist nicht weit!

Albert @, Montag, 25.02.2008, 06:17 (vor 6546 Tagen) @ Baldur der Ketzer

Artikel "Staatskrise" aus www.hartgeld.com

http://www.hartgeld.com/filesadmin/pdf/Brumme-Eingemauerter_Koenig_Staatskrise.pdf

antworten
 

Kurt Beck, einer der ganz grossen Fleischabfallhaufen der Sozen

Tassie Devil, Tasmania, Australia, Dienstag, 26.02.2008, 02:30 (vor 6546 Tagen) @ Baldur der Ketzer

Der SPD-Vorsitzende Kurt Beck heizte letzte Woche im Vorfeld des Besuchs
von Regierungschef Otmar Hasler in Berlin den Konflikt zwischen Goliath
und David mit polemischen Äusserungen erst richtig an. So bezeichnete er
das Gebaren des Ministaates als «moderne Form des Raubrittertums» und den
Kleinstaat als «Räuberhöhle». SPD-Finanzexperte Joachim Poss steigerte
diese Schmähung noch zusätzlich mit dem Begriff «Schurkenstaat».

Eigentlich unfassbar, aber dennoch das Uebliche, zwei Sozen-Dreckgestalten beim Luegen und Verdrehen von Tatsachen, zwei der ganz wenigen Taetlichkeiten, zu denen dekadente Sozenschmarotzer ueberhaupt faehig sind.

Diese Sozeninzuchten namens Beck und Poss unterscheiden sich lediglich darin, dass ersterer als einer der zahllosen Sozen-Schwerstverbecher schon lange an eine Wand gestellt gehoert, waehrend der letztere als einer der zahlreichen Sozen-Hoechstleistungskriminellen dringend am hoechsten Masten des Berliner Fernsehturms aufgehaengt werden muesste.

So sprach denn auch Regierungschef-Stellvertreter Klaus Tschütscher vielen
Bürgerinnen und Bürgern aus der Seele, als er die «typisch
deutsch-teutonische Ausdrucksweise» des SPD-Parteivorsitzenden Kurt Beck,
der dem Erbprinzen und dem Justizminister «mangelnde Zivilisation»
vorgeworfen hatte, mit deutlichen Worten zurückwies.

Die Zivilisation wird sich auch bestens an die Namen eines Kurt Beck und eines Joachim Poss erinnern, wenn in den Abdeckereien die Sozen-Listen abgehakt werden...

--
Gruss!
TD

Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!

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