Nur 4 von 10 Menschen leben überwiegend von dem, was sie sich erarbeiten
Auszug:
"In Deutschland leben nur noch vier von zehn Menschen hauptsächlich von dem, was sie sich erarbeiten. Das geht aus dem jüngsten Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2006 hervor. Dabei handelt es sich um die größte Stichprobe, die es dazu gibt. Auf die Frage, wovon sie überwiegend leben, antworteten 41 Prozent: von ihrer Erwerbstätigkeit. 28 Prozent leben vom Unterhalt durch Angehörige, naturgemäß sind dies hauptsächlich Kinder. 22 Prozent nannten Rente oder Pension. Dafür haben sie zwar früher gearbeitet, aber aktuell finanziert wird ihr Lebensunterhalt durch die Beiträge und Steuern der noch aktiven Bevölkerung. 6 Prozent der Befragten lebten vom Arbeitslosengeld I oder II. Die Bezieher von Sozialhilfe, Grundsicherung und Asylbewerberleistungen machen zusammen gerade einmal 1 Prozent aus, nicht größer ist der Anteil der Empfänger sonstiger Leistungen wie Bafög. Die Zahl derer, die vom eigenen Vermögen leben, ist so gering, dass die Quote gen null tendiert. Nicht anders sieht es mit denen aus, die Leistungen aus einer Pflegeversicherung erhalten. Diese Statistik zeichnet jedoch nur ein unvollständiges Bild. Sie gibt nur eine Antwort auf die Frage, wer hauptsächlich von welcher Einkommensquelle lebt. Wie viele ergänzend Geld vom Staat erhalten, verrät sie nicht. Allein die Stichworte Kindergeld, Elterngeld, Wohngeld und Riester-Zuschuss zeigen, dass die, die keine Leistungen erhalten, in der Minderheit sein dürften."
Quelle ***FAZ***
![[image]](https://zh-prod-1cc738ca-7d3b-4a72-b792-20bd8d8fa069.storage.googleapis.com/s3fs-public/styles/teaser_desktop_1x/public/2019-03/walter%20white.jpg?h=a9edb586&itok=wPPPqKu2)
