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Halbes Arbeitsleben vorbei, jetzt GKV oder PKV??

Bambus @, Dienstag, 26.02.2008, 11:28 (vor 6545 Tagen)

Hi allerseits,

ich habe nun mein halbes Arbeitsleben rum und will entscheiden ob ich in die GKV und GRV gehe oder in die Private KV und RV.

Vorteil der GKV/GRV ist, das man mit BFA-Rente eine gesetzliche KV hat, die zur Hälfte bezuschusst wird von GRV.

In Privater Vorsorge sehe ich das Problem, das die PKV auf sagen wir mal in 20 Jahren auf 800 Euro steigt und die angesparte private LV/RV sagen wir mal 2000 Euro bringt. Dazu muß man ohne Werteverzehr bei 5 % Zinsen 480.000 Euro ansparen. Ist schon happig. Dann ist man bei 1200 Euro Rente. Der Inflationsschutz ist dann der mögliche Werteverzehr.

Womit fährt man besser, wenn man 20 Jahre Geld anlegt oder lieber in GKV/GRV???

Wie wird wohl die GKV und GRV in 20 Jahren aussehen?

Und was machen die privaten KV und RV. Überleben die die nächste Rezession???

Fragende Grüße
Bambus

antworten
 

Rücklage

eddie09 @, Dienstag, 26.02.2008, 12:22 (vor 6545 Tagen) @ Bambus

Hallo Bambus,

vor dieser Entscheidung stand ich vor 10 Jahren. Da ich mich sehr gesund fühlte und auch heute immer noch top fit bin, habe ich mich für ein persönliches Rücklagensystem entschieden. Ich legte die fiktiven Beiträge zurück und an. Heute verfüge ich über einen beträchtlichen Grundstock, mit ich micht 10x in den USA vom Chefarzt behandeln lassen könnte. Ich ´habe weder PKV noch GKV.

Ich möchte aber niemanden dazu raten, denn ein unvorgesehene Ereignis kann alles zunichte machen. Das ist ein eigene Risikoentscheidung, die kann gut gehen oder nicht. Bis jetzt ist sie bei mir sehr gut gelaufen. Arztrechnungen bezahle ich mit einem Lächeln und bin gern gesehener Privatpatient.

Es wäre mir zuwider mit anzusehen, wie von meinem Beitrag Vorstände, Direktoren, Abteilungsleiter bezahlt werden. Gegen die Solidarität habe ich absolut nichts. Wenn das so weiter geht, habe ich im Alter genug um alle Krankheiten bezahlen zu können, vielleicht bessert die Rücklage sogar meine Rente auf, wer weiss. Aber nochmals, das ist keine Empfehlung.

Grus

--
Politik ist so beschaffen, dass faule Früchte nur vom Baum fallen, wenn darunter ein Korb steht, der sie auffängt.

antworten
 

ein Rat.............

ottoasta @, Dienstag, 26.02.2008, 12:24 (vor 6545 Tagen) @ Bambus

..wenn möglich, bleibe in der Gesetzlichen! Die wird es immer irgenwie geben.
Für ambulant ist sie gut, bestimmte Medikamente zahle selbst, ist immer noch billiger als PKV! Halte dich gesund (Sport, Essen, nicht rauchen usw.) Wenn du älter wirst, nehme Nahrungsergänzungen (nichts aus der deutschen Apotheke!).
So, das wäre ambulant.

Für stationär mache eine Zusatzversicherung für 1. o. 2. Klasse! Kostet in jüngeren Jahren nicht viel, bringt aber im Ernstfall (das sind OP's usw.) viel! Habe ich so gemacht und war damals trotz GKV Privatpatient mit allem drum und dran! Musst vorher eben auslegen, erhältst du dann von der PKV! Und bei Vorlage der PKV Chipkarte zahlst du keine Anzahlung im Krankenhaus!

Die Überlegung:
Krankheiten, die ambulant beahndelt werden können, sind in der Regel nicht so gravierend, da langt die GKV. Ernstere Sachen sollten auch heute noch stationär behandelt werden, ist sicherer.
Beispiel: Ich würde mir sicher nicht eine Kontrastmitteldarstellung z.B. der Niere und ableitenden Harnwege ambulant machen lassen! Da habe ich schon Böses gesehen. Bis zu Todesfällen. Machen aber Urologen!
Also stationär, kein Problem mit Zusatzversicherung.

Zusammenfassung: GKV mit Zusatzversicherung für stationär! Geld ansparen, für Medikamente, die GKV nicht zahlt.

Gruss
Otto

--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi

antworten
 

selber z.T. in Aktien investieren ... mkT

igelei @, Lammd des Stasi2.0-Rollcommanders, Dienstag, 26.02.2008, 12:57 (vor 6545 Tagen) @ Bambus

... gibt divesrse Strategien, z.B. die 5 dividendenstärksten eines Index. Beachten sollte man die zunehmende Tendenz der Demokrattien, seine Bürger auszupressen. Wenn du also noch ca. 25 Jahre vor dir hast, dann zimmere dir deine eigene Strategie zurecht, z.B. nimm Eurostoxx 2 Aktien, 2 vom Dax und 1 vom Dow und kaufe ein Jahr lang monatlich die 5 festgelegten Titel, nach einem Jahr Neufestlegung für das Folgejahr, danach liegen lassen. In 20 Jahren dürftest du ein ordentlich diversifiziertes Depot haben, bei dem du entweder von der Dividende leben kannst (hängt natürlich von der monatlich zur Verfügung stehenden Anlagesumme ab) oder du wechselst dann in Renten.

Würde evtl. darauf achten, dass die Anzahl der Titel im Depot halbwegs übersichtlich bleibt, daher würde ich, wenn ca. 20 verschiedene Aktien im Depot sind, von da ab nur noch die jeweils dann dividendenstärksten der im Depot befindlichen zukaufen.

Aber wie gesagt, finde einen eigenen Weg, das ist nur ein kleiner Vorschlag zum selberdenken ...

MfG
igelei

antworten
 

Großschadentarif in der PKV unter 100 € monatlich

synergetiker, Dienstag, 26.02.2008, 13:24 (vor 6545 Tagen) @ Bambus
bearbeitet von synergetiker, Mittwoch, 27.02.2008, 06:20

... und den Vorschlag von igelei(incl. Selberdenken!)umsetzen.
ARTABANA-Gemeinschaft könnte dabei sinnvoll/nützlich sein.

Am besten noch zwei, drei Bücher zur Neuen Medizin studieren, Ernährung auf vollwertig und vegan (natürlich bio)umstellen. Alkohol, Nikotin, Weismehl, Industriezucker, etc. meiden. Regelmäßige Sonnenbäder und Bewegung in der freien Natur. Auf keinen Fall Impfungen, Antibiose und sonstigen Symptompfusch betreiben (lassen),für regelmäßigen und ausreichenden Schlaf sorgen. Besonders wichtig: Die "Psychohygiene" (nahe Verwandte/gute Freunde!!)zwecks Vermeidung von ungelösten Konflikten.

Ich hoffe, ich hab nix vergessen .... äh .. ich hoffe, Du hast Du 'ne Frau oder Freundin??

Alles Gute
Synergetiker

antworten
 

@Synergetiker, Schüßler-Salze und Kolloidales Silber hast Du vergessen ;-) (oT)

Albrecht @, Dienstag, 26.02.2008, 13:37 (vor 6545 Tagen) @ synergetiker

- kein Text -

--
SCHEITERT DER €URO, ENDET DIE KNECHTSCHAFT!

Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.
Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

antworten
 

Genau ! wenn du alles machst, BRAUCHST du keine Krankenversicherung (oT)

Der Husky, Dienstag, 26.02.2008, 14:41 (vor 6545 Tagen) @ Albrecht

- kein Text -

antworten
 

feines Forum -gefällt mir immer besser ! (oT)

trailmaker, Dienstag, 26.02.2008, 14:52 (vor 6545 Tagen) @ Der Husky

antworten
 

Und wenn Du Dir beim Treppensteigen beide Beine und Arme brichst?

YooBee @, Dienstag, 26.02.2008, 15:21 (vor 6545 Tagen) @ Der Husky

Nur so z.B.

Und vegan, und kein Alkohol... so'n Scheiß, sorry! Lieber verzichte ich auf 10 Jahre, als auf die wenigen Genüsse des Daseins.

--
"Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel“ (Bertrand Russell).

antworten
 

"..verzichte ich auf 10 Jahre..." - Ja dann mach es doch ! (oT)

Der Husky, Dienstag, 26.02.2008, 15:42 (vor 6545 Tagen) @ YooBee

- kein Text -

antworten
 

im Notfall erbitte ich freie Heifürsorge für alle Reichsange...

synergetiker, Dienstag, 26.02.2008, 15:42 (vor 6545 Tagen) @ YooBee

sorry ... "Personal"ausweisinhaber.

Das Du ausgerechnet Alkohol und Fleischkonsum mit Deinem Lebensglück kombinierst, ist ein Indiz für das Suchtpotential von Fleischkonsum bei gleichzeitigem Alkoholgenuss!! Die Stoffwechselabbauprodukte die dabei im Darmtrakt (Verweildauer bis zu 48 Std.)entstehen, sind nicht nur toxisch sondern zugleich Sucht erzeugend. Was wiederum zu der von Dir gewünschten verkürzten Verweildauer auf diesem (Gefängnis)Planeten führt. Wobei die letzten Jahre Deines Schlemmerdaseins auch als verlängertes Sterben (Darmkrebs, Chemotherapie, Ersatzausgang, etc.)ausgehen könnten. Nur so z.B.

Synergetiker

Nur so z.B.

Und vegan, und kein Alkohol... so'n Scheiß, sorry! Lieber verzichte ich
auf 10 Jahre, als auf die wenigen Genüsse des Daseins.

antworten
 

zum Großschadentarif / Leserzuschrift

Chef. @, Mittwoch, 15.10.2008, 11:46 (vor 6313 Tagen) @ synergetiker

E-Mail:
---------


Zum oben angesprochenen Großschadentarif:

Die ab 1.4.2007 abgeschlossenen Verträge mit mehr als 5.000 Euro Selbstbehalt sind nicht gesetzeskonform, sprich sie werden nicht anerkannt und genügen nicht der Krankenversicherungspflicht. Also Obacht!
Weiter:
Das neue Gesetz ist kompliziert und tückisch, denn es kann den finanziellen Ruin bedeuten.

Bei im Jahr 2007 Nicht-Krankenversicherten unterscheidet man 3 Gruppen gemäß Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) - Gesetzliche Krankenversicherung - (SGB V).

Zur ersten Gruppe gehören diejenigen, die früher in der GKV versichert waren (ob das 30 Jahre her ist, ist dabei ohne Belang) und (vielleicht als Selbständiger) dann ihre Versicherung gekündigt haben und nicht mehr versichert waren. Mithin die größte Gruppe

Diese zur ersten Gruppe Gehörenden sind seit dem 1. April 2007 versicherungspflichtig. Insofern sie keine Versicherung abgeschlossen haben, sind sie ohne Anmeldung automatisch Mitglied einer GKK §186, Abs. 11 SGBV. Aber ohne Anspruch auf Absicherung! Unabhängig davon, ob Leistungen erbracht oder Mitgliedschaft beantragt wurde. Beiträge sind rückwirkend bis zu 4 Jahren zu zahlen § 45 SGB I. Rückwirkend zu zahlende Beiträge werden inkl. Säumniszuschlägen bis zum Höchstsatz (Satz liegt im Ermessen der KV) eingeklagt und vollstreckt. Wer keine Pflege- oder Krankenversicherung abgeschlossen hat, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit Bußgeld bis zu 1000 Euro rechnen. Bei Nichtzahlung der rückwirkend zu zahlenden Beiträge ist mit restriktiven Maßnahmen zu rechnen.

Wichtig!
Am 23.07.2007 wurde eine Verordnung beschlossen, nämlich die Nachweispflicht des Kunden bei Übertritt von der GKV in die PKV. Heißt, wenn jemand aus Gruppe 1 (und jeder aus Gruppe 1 ist ja zum heutigen Zeitpunkt bereits versichert) nach diesem Datum einen Vertrag mit der PKV abschließt, musste er vorher die GKV kündigen. Die Kündigung bei der GKV wird aber, unabhängig von der Kündigungsfrist, erst wirksam, wenn der mit der PKV abgeschlossene Vertrag der GKV vorgelegt wird. Ansonsten laufen 2 Verträge parallel. Bedenkt man weiter, dass der Basistarif der PKV mitunter eine Mindestvertragslaufzeit von 3 Jahren hat, und geht man davon aus, dass die GKV eine Mindestvertragslaufzeit von 18 Monaten hat, befindet man sich in einer ruinösen Zwickmühle.

Zusammenfassung: Jeder aus Gruppe 1, der bis heute noch keinen Vertrag abgeschlossen hat oder der nach dem 23.07.2007 einen Vertrag mit der PKV geschlossen hat, muss m. E. Beiträge für die GKV im vierstelligen Bereich nachzahlen. Über die Einheitssteuernummer, die TIN können alle die, die sich nicht an das Gesetz halten, leichthin recherchiert werden.


Quelle:
- § 186 SGBV Abs. 11: Beginn der Mitgliedschaft Versicherungspflichtiger

„(11) Die Mitgliedschaft der nach § 5 Abs. 1 Nr. 13 Versicherungspflichtigen beginnt mit dem ersten Tag ohne anderweitigen Anspruch auf Absicherung im Krankheitsfall im Inland.“
- § 5 Abs. 13: Versicherungspflicht
„13. Personen, die keinen anderweitigen Anspruch auf Absicherung im Krankheitsfall haben und

a) zuletzt gesetzlich krankenversichert waren oder

b) bisher nicht gesetzlich oder privat krankenversichert waren, es sei denn, dass sie zu den in Absatz 5 oder den in § 6 Abs. 1 oder 2 genannten Personen gehören oder bei Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit im Inland gehört hätten.“


Zur zweiten Gruppe gehören diejenigen, die in der PKV versichert waren und diese dann kündigten.

Dürfen sich ab dem 01.07.07 im modifizierten Standardtarif versichern, dieser wird zum 01.01.09 automatisch in den neuen Basistarif umgewandelt. Bei verspätetem Beitritt zur PKV (also ab Januar) ist ein Prämienzuschlag zu entrichten.
Bei der PKV wird kein Bußgeld fällig. Aber bei Aufsuchen eines Arztes ab 1. April 2007 schuldet der Nichtversicherte der PKV die nicht gezahlten Beiträge.

Zur dritten Gruppe gehören die, die noch nie KV-versichert gewesen sind.

Ob sie zur GKV oder zur PKV gehören, hängt von der zuletzt ausgeübten Tätigkeit ab.

Aussnahme:
54-Jährige, die nach längerem Auslandsaufenthalt nach Deutschland zurückkehren und nicht innerhalb von 2 Monaten in Lohn und Brot stehen, unterliegen nicht der KV-Plicht.

Zum Nachdenken:

„Die Gesundheitsbranche ist der größte Wirtschaftszweig in Deutschland – und eine der innovativsten Branchen überhaupt.“
http://www.bmg.bund.de/cln_110/sid_258FC5DF1968A04A67A9D5D54C5C53CB/DE/Gesundheit/Gesun...

Die Sicht eines Arztes zur Gesundheitsreform:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=2965

Eine Vision aus der Zukunft:
http://www.zukunfts-denken.de/

Nachtrag:
Auch ein arbeitsloser 24 Jähriger, der noch bei Mama und Papa wohnt, darf Beiträge für nie in Anspruch genommene Leistungen zurückzahlen. Und während er zahlt oder auch nicht, darf er keine Leistungen in Anspruch nehmen.
Ich habe den Text gekürzt. Der gesamte Text ist unter diesem Link zu finden: http://www.arbeitslosennetz.de/forum/showthread.php?p=137484

„Hallo,ich habe ein problem ...kurz nachdem ich meinen Zivildienst beendet hatte(war im November 2006),rief ich bei meiner zuständigen Krankenkasse an,um mich zu erkundigen, wie ich mich nun weiter versichern könnte.
… Sie sagten…dass ,wenn ich versichert sein möchte,ich mich freiwillig versichern müsste(ca.130 Euro monatlich). Ich versicherte mich nicht.
… So nun kommt der Hammer.Am 24.12.2007 kam ein Brief von der Krankenkasse,dass seit dem 1.04.2007 das neue Gesetz vorsieht, dass jeder Mensch Versicherungsplichtig sei in Deutschland und die Krankenkasse eine Beitragsrückerstattung fordert(ca. 1042 Euro).
Ich rief bei der Krankenkasse an um mich zu erkundigen,warum man mich nicht darauf hingewiesen hatte, dass ich um die freiwillige Versicherung sowieso nicht drumherum gekommen wäre.Man sagte mir das ich mich selbst um Gesetzesänderungen kümmern müsste..
…Ich habe Krankenkasse angerufen und ihnen erzählt das ich finanziell nicht in der Lage wäre es zu Bezahlen,da ich wenn ich es könnte ja längst versichert wär.Es wurde mir eine Ratenzahlung angeboten a 50 Euro im Monat.Selbst dass ist mir im Moment einfach zu hoch,da ich ja keine Einkünfte beziehe.
Jetzt droht mir ein Leistungsausschlussund eine Klage.“


Obiges wurde von mir nach bestem Gewissen recherchiert, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bei Unrichtigkeiten bitte ich um Korrektur.

antworten
 

Vielen Dank - sehr informativ ! (oT)

Der Husky, Mittwoch, 15.10.2008, 13:49 (vor 6313 Tagen) @ Chef.

- kein Text -

antworten
 

PKV ist der falsche Weg

aemb @, Central Visayas, Dienstag, 26.02.2008, 13:43 (vor 6545 Tagen) @ Bambus

Hallo Bambus,

die PKV ist eine kapitalgedeckte Versicherung - die GKV ist ein solidarischer Generationenvertrag.

Daher sollte man in Zeiten kollabierender Kapitalmärkte nicht nur keinesfalls in die PKV eintreten, sondern - falls man schon drin ist - so schnell wie möglich versuchen, in die GKV zurück zu kommen. Es sei denn, Deine PKV kann dir glaubhaft versichern, daß der Kapitalstock - die Altersrückstellungen - nicht in irgendwelche Schrott-Anlagen wie CDO's, Geldmarktfonds etc. pp. angelegt sind/werden.

Hinzu kommen diverse andere Nachteile:

- die PKV ist langfristig politisch nicht erwünscht und wird nach und nach verschwinden - die lezten werden die Hunde beissen.
- der Zutritt zur PKV wird durch Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze etc. ständig erschwert, was zur Vergreisung der Tarifstruktur führt
- PKV-Mitglieder subenvtionieren bereits heute über ihren Beitrag die GKV-Mitglieder. Viele Ärzte könnten ohne PKV-Patienten wirtschaftlich nicht überleben
- Niemand - weder Ärzte, Pharmaindustrie noch die PKV selbst - hat ein grossartiges Interesse daran, die Prämien stabil zu halten. Die Kunden der PKV sind "Gefangene", die sich - einmal im System - nicht mehr gegen Wucherpreise wehren können
- Als chronisch Kranker ist man in der PKV nur noch ein lästiger, wehrloser Kostenfaktor, den man lieber heute als morgen los werden möchte. Da kann es dann passieren, daß jede Abrechnung von Krankheitskosten schikanös betrieben wird - genau das also, was man als letztes gebrauchen kann, wenn man alt und krank ist.
- Falls man sich in einer GKV nicht gut behandelt fühlt oder sonstwie wechseln möchte, ist das kein Problem.
- Die GKV in Deutschland ist entgegen aller negativen Presse nach wie vor eines der besten solidarischen Krankenversicherungssysteme der Welt.

Viele Grüße
aemb

--
"Diejenigen, die zu klug sind um sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft werden, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie selbst."
Platon

antworten
 

GKV und privat für Krankenhaus dazu scheint sinnvoll zu sein

LenzHannover, Dienstag, 26.02.2008, 15:57 (vor 6545 Tagen) @ aemb

Bei der PKV wäre zu prüfen, was die überhaupt zahlen. Es gibt wohl nur 2-3 wirklich gute. U.u. zahlen die z.B. keinen Rollstuhl sagt http://www.gvm.de/

Hinzu kommen diverse andere Nachteile:

- die PKV ist langfristig politisch nicht erwünscht und wird nach und nach
verschwinden - die lezten werden die Hunde beissen.

Unser Staat zahlt für seine Beamten munter die 50/70 %.
Das ganze Politiker Pack ist doch oft privat versichert.

- PKV-Mitglieder subenvtionieren bereits heute über ihren Beitrag die
GKV-Mitglieder. Viele Ärzte könnten ohne PKV-Patienten wirtschaftlich
nicht überleben

Und bei normalen Doc hat man kaum was davon. Das alle Medikamente bezahlt werden, hat auch Nachteile, weil man u.U. unerprobtes neues Zeug bekommt.

- Niemand - weder Ärzte, Pharmaindustrie noch die PKV selbst - hat ein
grossartiges Interesse daran, die Prämien stabil zu halten. Die Kunden der
PKV sind "Gefangene", die sich - einmal im System - nicht mehr gegen
Wucherpreise wehren können

Das verhalten der PKV ist wirklich absurd. Von viel Volumen kann man zwar mehr abkassieren, aber irgendwann sind die meisten Kunden doch platt.

- Als chronisch Kranker ist man in der PKV nur noch ein lästiger,
wehrloser Kostenfaktor, den man lieber heute als morgen los werden
möchte. Da kann es dann passieren, daß jede Abrechnung von
Krankheitskosten schikanös betrieben wird - genau das also, was man als
letztes gebrauchen kann, wenn man alt und krank ist.

Vielleicht bei einer anderen Gesellschaft zusätzlich eine Rechtschutzversicherung.

- Falls man sich in einer GKV nicht gut behandelt fühlt oder sonstwie
wechseln möchte, ist das kein Problem.
- Die GKV in Deutschland ist entgegen aller negativen Presse nach wie vor
eines der besten solidarischen Krankenversicherungssysteme der Welt.

Weil die anderen alle noch viel gruseliger sind.

Viele Grüße
aemb

antworten
 

Das ist nicht so einfach.......

Bambus @, Dienstag, 26.02.2008, 16:03 (vor 6545 Tagen) @ aemb

Ich danke Euch allen für die Antworten!!!!!

Ich sehe also drei Möglichkeiten:

Gesund Leben und Geld sparen, um selber alles zu bezahlen und hoffen das es keine gesundheitliche Katasthophe gibt mit einer teuren Krankheit.

Bei der Gesetzliche KV ist das Solidaritätsprinzip ganz gut. Es funktioniert grundsätzlich auch in Rezession und die Gesellschaft ist daran interessiert, das es den Menschen in Deutschland möglich ist, sich relativ gut Behandeln zu lassen.

PKV ist wirtschaftlich orientiert und hat zum einen Probleme mit Kapitalstock, zum anderen mit Kunden die Krank sind und Geld kosten und zum Dritten mit Subventionierung der GKV.

Eine Möglichkeit ist es die gesetzliche mit der Privaten als Zusatzversicherung zu kombinieren.

Das sieht so aus, als wenn man in der gesetzlichen KV gut aufgehoben ist, wenn man Krank wird und wenig verdient. Wird man nicht Krank oder selten ist es sinnvoll gänzlich ohne KV zu bleiben und viel zu sparen.

Die Private könnte ich wohl eher als Restrisikoversicherung nehmen, mit hohen Selbstbehalt und wenig mtl. Kosten, so das man viel spart und hofft nicht krank zu werden.

Eigentlich müsste ich mir überlegen, wieviel ich wohl noch verdienen werde in den nächsten 20 Jahren. Will ich viel arbeiten und viel Kohle verdienen, dann eher wenig versichern bzw. billige Private oder lieber weniger arbeiten und mit Freundin die Zeit verbringen, dann eher in die GKV.

Zur Zeit bin ich als Selbstständiger in der PKV und werde bis Ende März die letzte Möglichkeit haben in die GKV zu kommen und damit in 20 Jahren einen Anspruch auf die GKV der Rentner.

Na das sind Vorlagen, muß ich erstmal sacken lassen!!!

Danke Euch und nachdenkliche Grüße
Bambus

antworten
 

GKV ist doch pleite

Burning_Heart, Dienstag, 26.02.2008, 19:40 (vor 6545 Tagen) @ Bambus

Ich danke Euch allen für die Antworten!!!!!

Ich sehe also drei Möglichkeiten:

Gesund Leben und Geld sparen, um selber alles zu bezahlen und hoffen das
es keine gesundheitliche Katasthophe gibt mit einer teuren Krankheit.

Reines Glücksspiel. Eine KV hat schon seinen Sinn im teuren Ernstfall.

Bei der Gesetzliche KV ist das Solidaritätsprinzip ganz gut. Es
funktioniert grundsätzlich auch in Rezession und die Gesellschaft ist
daran interessiert, das es den Menschen in Deutschland möglich ist, sich
relativ gut Behandeln zu lassen.

PKV ist wirtschaftlich orientiert und hat zum einen Probleme mit
Kapitalstock, zum anderen mit Kunden die Krank sind und Geld kosten und
zum Dritten mit Subventionierung der GKV.

Richtig, die stehen in Konkurenz. Wenn die einen raus ekeln würden hätte das grössere Schäden durch schlechte Promotion zur Folge. Seit Internet kann jeder einen Lauten machen.
Ich würde sowas nicht machen wenn ich Chef von einer PKV wäre.

Eine Möglichkeit ist es die gesetzliche mit der Privaten als
Zusatzversicherung zu kombinieren.

Das sieht so aus, als wenn man in der gesetzlichen KV gut aufgehoben ist,
wenn man Krank wird und wenig verdient. Wird man nicht Krank oder selten
ist es sinnvoll gänzlich ohne KV zu bleiben und viel zu sparen.

Die Private könnte ich wohl eher als Restrisikoversicherung nehmen, mit
hohen Selbstbehalt und wenig mtl. Kosten, so das man viel spart und hofft
nicht krank zu werden.

Eigentlich müsste ich mir überlegen, wieviel ich wohl noch verdienen werde
in den nächsten 20 Jahren. Will ich viel arbeiten und viel Kohle verdienen,
dann eher wenig versichern bzw. billige Private oder lieber weniger
arbeiten und mit Freundin die Zeit verbringen, dann eher in die GKV.

Zur Zeit bin ich als Selbstständiger in der PKV und werde bis Ende März
die letzte Möglichkeit haben in die GKV zu kommen und damit in 20 Jahren
einen Anspruch auf die GKV der Rentner.

Ich bin in der PKV ( Barmenia - jemand schlechte Erfahrung mit denen? ), zahle 78,- im Monat ( all exclusive, 3200,- Selbstbeteiligung, muss alles selber zahlen auch Zahnarzt ).
AOK wollte 160 haben. Und zahlen kann ich da auch alles. Sind nämlich genau so insolvent wie der Staat selbst.

So weit ich weiß, kommt man aber sofort wieder in die GKV wenn man eine Arbeit annimmt. Also zwei Tage Taxifahren und wieder kündigen, schon ist man wieder in der GKV.
Ich hab mich für eine sehr hohe Selbstbeteiligung entschieden weil ich es günstig brauche, für eine teure Krankheit ( z.b. OP die 100.000 kostet ) aber abgesichert sein will. Das ist ja auch der Sinn einer Versicherung - ein Geldpool in die viele einzahlen damit die Pechvögel in der Not Geld haben.
Alles andere brauch ich nicht.
Was soll ich mit jährlicher Grippe zum Arzt rennen.
Die fünf mal wo ich einen Arzt gebraucht habe hätte ich auch bar zahlen können.


Na das sind Vorlagen, muß ich erstmal sacken lassen!!!

Danke Euch und nachdenkliche Grüße
Bambus

antworten
 

Alternative: "Kostenerstattungsprinzip" bei der GKV?

HW71 @, Mittwoch, 27.02.2008, 13:47 (vor 6544 Tagen) @ Bambus

Guten Abend zusammen,

mit Interesse habe ich die bisherigen Beiträge gelesen - allerdings hat mir bisher folgende Alternative gefehlt (oder ich habe sie überlesen?): in der GKV bleiben und für einzelne Bereiche das Kostenerstattungsprinzip wählen (wie bei der PKV) anstatt des Sachleistungsprinzips.

Seit 1.4.2007 ist es jedem in der GKV Versicherten möglich zwischen folgenden Bereichen zu wählen, in denen er das Kostenerstattungsprinzip anwenden möchte:

- ärztlichen Versorgung
- zahnärztlichen Versorgung
- stationären Bereich
- veranlasste Leistungen

Für die gewählten Bereiche darf die Versichertenkarte der GKV nicht mehr benutzt werden - bei den betreffenden Ärzten muss man sich nun für ein Jahr als Privatpatient behandeln lassen, d.h. Rechnung direkt aus eigener Tasche bezahlen und diese dann später bei der GKV einreichen.

Erstattet wird von der GKV dann allerdings nur der übliche Kassensatz - während der behandelnde Arzt aber nach der für Privatpatienten gültigen Gebührenordnung für Ärzte (GoÄ) abrechnen darf (die Sätze liegen teilweise deutlich über den "normalen" Kassensätzen für GKV-Versicherte).

Nachteil der ganzen Sache: auf der Differenz zwischen Kassensatz und GoÄ-Satz bleibt man dann sitzen - es sei denn, man hat eine entsprechende Zusatzversicherung, die diese Kosten auffängt.
Außerdem ist man - wie oben schon angedeutet - bei der Wahl der Bereiche für 1 Jahr gebunden, d.h. wenn man z.B. für die zahnärztliche Versorgung das Kostenerstattungsprinzip gewählt hat, muss man dieses für 1 Jahr nutzen und kann nicht zwischendrin wieder auf das Sachleistungsprinzip zurückswitchen.

Außerdem ist es nicht möglich, während einer schon angefangenen Behandlung zum Kostenerstattungsverfahren zu switchen, d.h. die Wahl der Kostenerstattung muss VOR Beginn einer Behandlung getroffen werden.

Nähere Infos dazu:
Kostenerstattung bei wikipedia.de

antworten
 

Leserzuschrift

Chef. @, Mittwoch, 15.10.2008, 12:00 (vor 6313 Tagen) @ HW71

E-Mail:
--------

Sehr geehrter Chef,
ich möchte gerne eine Posting betreff der Diskussion über die Krankenversicherung schreiben, da ein Punkt vergessen wurde.

Jeder dessen letzte Krankenversicherung bei der Gesetzlichen lag ist bereits ab April 2007 zwangsversichert und muss die Beiträge rückerstatten. Ansonsten begeht er eine Ordnungswidrigkeit und kann nach Ermessen bei Nichtbezahlung mit Inhaftierung rechnen.
Usw.

Mit freundlichen Grüssen
.........

antworten
 
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