Das Gelbe Forum Forum nach Zeit sortieren Forum nach letzter Antwort sortieren die 150 neuesten Beiträge
  • >Neu hier? / Infos
    • Leitlinien und Regeln
    • Das Gelbe Forum unterstützen
    • Hinweise zur Handhabung
    • Registrieren
    • Passwort vergessen?
    • Gefälschte E-Mails
    • Leserzuschriften
    • Abkürzungen
    • Impressum/Kontakt
    • Disclaimer
  • >Wissen
    • Einstiegsliteratur Debitismus
    • Weitere Literatur
    • Sammlungen
    • Buchempfehlungen
    • Altes Elliott-Wellen-Forum
  • >Elliott-Wellen
    • Elliott-Grundkurs
    • Alle ELLI-Beiträge
    • Elliott-Links
    • Elliott-Tagung 1
    • Elliott-Tagung 2
    • Altes Elliott-Wellen-Forum
    • Elliott-Tagung 1
    • Elliott-Tagung 2
  • >Themen
    • Risiken der Atomkraft
    • Buchempfehlungen
    • div. alternative Nachrichtenüberblicke
    • Froschgrafik
    • Chart du Jour
    • Das oekonomische Zitat
    • Beliebte Rechtschreibfehler
  • >Charts / Börsenlinks
    • Charts / Börsenlinks
    • Währungen
    • Rohstoffe
    • Aktienindizes
    • Gold in Euro
    • Silber in Euro
  • >Forumsarchive
    • Das alte Elliott-Wellen-Forum (2000-2007)
    • Das Gelbe Forum (2007-2017)
  
 
  • Login
zurück zur Hauptseite
  • linear

ARCHIV1 - HIER FINDET SICH DER ZEITRAUM BIS 2017

Forum-Menü | Fluchtburg autark am Meer | Goldpreis heute | Zum Tode von Jürgen Küßner | Bücher vom Kopp-Verlag
ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«
Unterstützen Sie das Gelbe Forum durch Käufe bei Amazon. | Weitere Buch-Empfehlungen und Amazon-Navigation

Frage wegen Immobilieunterhalt

MI @, Donnerstag, 28.02.2008, 02:49 (vor 6544 Tagen)

Hallo Forum,

ich habe eine Frage an alle, die Erfahrung mit Immobilien haben. Und zwar interessieren mich die sonst wenig erwähnten "stillen" Kosten einer eigenen Immobilie, z. B. der Schornsteinfegerzwangsbesuch, die Grundstückssteuer, irgendwelche Anschlusskosten (Kanalisation) etc. Kann mir jemand sagen, auf welchen Betrag sich das jährlich etwa beläuft?

(Hypothetischer Modellfall etwa Haus am Stadtrand, in Siedlung oder in Kleinstadt, ca. 120-140qm Wohnfläche, kleiner Garten).

Und dann interessieren mich noch die Heizkosten für so ein Haus. Für meine zur Miete bewohnten Wohnung benötige ich ca. 1€ den qm, derzeit also ca. 1100€/Jahr, Tendenz vermt. steigend. Wie ist das in einem "Standard"-Haus? Freistehnd, Reihenhaus? Gibts da Erfahrungen?

Für eure Antworten jetzt schon einmal ganz vielen Dank!

Grüße,
MI

antworten
 

schwieriger Fall

harry49, Donnerstag, 28.02.2008, 03:24 (vor 6544 Tagen) @ MI

Hallo MI

das ist doch an jedem Ort anders. Was nutzen meine Zahlen - wohne auf 700m üdm
in einer kalten Gegend und an einer Altstraße. In Neubaugebieten fallen da ganz andere Kosten an. Weiter: womit wird geheizt? Isolierung? Kann Solar installiert werden? usw

antworten
 

Re: schwieriger Fall, klar

MI @, Donnerstag, 28.02.2008, 06:25 (vor 6544 Tagen) @ harry49

das ist doch an jedem Ort anders.

Weiß, weiß.

Was nutzen meine Zahlen - wohne auf 700m üdm in einer kalten Gegend und an einer Altstraße.

Na ja, sowas in der Art meinte ich [[zwinker]], also nichts, wo sagen wir in den nächsten 5-10 Jahren eine fette Raumerschließungsrechnung kommen könnte.

In Neubaugebieten fallen da ganz andere Kosten an.

Weswegen so etwas für mich auch nicht in Frage kommt. Ich bin eigentlich sogar sehr zufrieden mit meinem Mietleben. Dennoch macht man sich natürlich auch Gedanken über das Wohnen im Alter, nicht wahr. Und wie das dann mit der Miete ist, wenns Rente nur auf Sozialniveau gibt.

Aber da ist dann eben der Punkt, daß man auch in einem Haus oder einer EW nicht für umme wohnen kann, auch da gibts wie die Kaltmiete einen Sockelbetrag, der mindestens aufgebracht werden muß (was gerne verschwiegen wird).
Dann ist es allerdings beim Mieten mit der Kaltmiete komplett erledigt, während bei der Hütte oder EW andauernd über den Sockelbetrag hinaus Kosten anfallen.

Weiter: womit wird geheizt? Isolierung?

Na ja, gehen wir mal von einer vglw. modernen Ölheizung aus (ich heize auch mit Öl, läßt sich so besser vergleichen) und einer mittelprächtigen Isolierung.

Kann Solar installiert werden? usw

Kostet natürlich auch. Amortisierung dann erst nach 10 Jahren oder so, wenn der Wirkunsgrad der Zellen allmählich nachläßt?

Grüße,
MI

antworten
 

altbauten probleme

harry49, Donnerstag, 28.02.2008, 06:40 (vor 6544 Tagen) @ MI


Na ja, sowas in der Art meinte ich [[zwinker]], also nichts, wo sagen wir
in den nächsten 5-10 Jahren eine fette Raumerschließungsrechnung kommen
könnte.

Richtig, ich habe darüber geschrieben, nur gibt es ein weiteres Problem, günstig was bekommen kann man dort wo nix los ist: kein Arzt, kein Laden, der Bus nur 4mal am Tag, Sonntags garnicht. Das ist mitzubedenken.
Thema heizen: Ich habe eine Zusatzheizung mit Holz, heize nur bis ca10.14 Grad zentral den Rest spielend!!! mit Holz. Gibt es in Waldreicherumgebung.
bei genauen Fragen einfach melden, ich habe Jahrelang Altbauten saniert.

PS: Das Forum spinnt heute? klemmt?

antworten
 

ist alles einzelfallabhängig

fridolin, Donnerstag, 28.02.2008, 04:33 (vor 6544 Tagen) @ MI

Wie schon geschrieben wurde: das läßt sich kaum pauschal sagen, weil es von vielen Einzelumständen abhängt. Die Heizkosten hängen beispielsweise stark davon ab, welche Heizmethode man nutzt, wie modern die Heizanlage ist, wie gut die Wärmedämmung des Hauses ist und wieviel Außenflächen es hat. Genauso sollte man auch daran denken, daß sich solche Dinge wie die Grundsteuer rasch ändern können, wenn mal Ebbe in der Gemeindekasse sein sollte.

Falls Du daran denkst, Dir ein Haus zu kaufen: ab 1. Juli 2008 (ältere Gebäude) bzw. ab 1. Januar 2009 (neuere Gebäude) muß der Verkäufer beim Verkauf einen Energieausweis gemäß EnEV vorlegen, aus dem man einige Anhaltspunkte für die Heizkosten entnehmen kann. Aber auch sonst würde ich auch dringend dazu raten, sich vom Verkäufer die letzten Belege für den Einkauf von Heizmaterial und ggf. den sonstigen laufenden Unterhalt zeigen zu lassen. Daraus läßt sich auch ohne amtlichen Ausweis einiges schlußfolgern.

Beim Kauf einer Gebrauchtimmobilie kann das Geld für einen eigenen fachkundigen Gutachter, der sich vor dem Kauf das Haus gründlich ansieht, sehr gut investiert sein.

Und bitte immer dran denken: das Grundstück selbst wächst möglicherweise mit der Zeit im Wert, ein Haus muß aber laufend instandgehalten werden, damit es nicht an Wert verliert. Als Mieter ruft man da einfach den Vermieter an und läßt das erledigen, als Hauseigentümer ist man selbst gefragt. Gerade bei älteren Häusern kommen da rasch ungeplante Ausgaben zusammen.

antworten
 

Frage richten an Haus & Grund

Andree @, Donnerstag, 28.02.2008, 04:33 (vor 6544 Tagen) @ MI

www.hausundgrund.de
oder auch
www.energieausweis@techem.de

antworten
 

Danke für den Tip! (oT)

MI @, Donnerstag, 28.02.2008, 07:25 (vor 6544 Tagen) @ Andree

- kein Text -

antworten
 

Vergiß es!

Kamelzehe, Donnerstag, 28.02.2008, 04:57 (vor 6544 Tagen) @ MI

Ich habe einen Altbau in D, (ist übrigens zu verkaufen ;), wo die stillen Kosten ganz gut reinhauen. Schorni ca. 400 EU, Steuer ca. 330 EU, Anschluss,.. da legt die Stadt, während ich weg bin, ungefragt ein neues Kanalrohr = 1700 EU. Die Seitentraße gepflastert = ich soll 7000 EU nach D schicken, weil der Wert des Grundstücks steigt usw. In Wirklichkeit ist der Wert im letzten Jahr 25 % gefallen.
Ja, und so geht das ständig weiter. Seit Jahren schon. Heizkosten, keine Ahnung. Eher im Bereich unbezahlbar. Das Geld, was man für Öl brauchte, muss man aber an einen Sachverständigen für Energiepass abdrücken. Bekannte mussten nach Umbau ihr Haus mit Riesengebläse auf Luftdichtigkeit prüfen lassen = 400 EU. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Durch den KARBONKULT lässt sich jede Zwangsabgabe rechtfertigen.

Eigenes Haus? Nie wieder.

Hallo Forum,

ich habe eine Frage an alle, die Erfahrung mit Immobilien haben. Und zwar
interessieren mich die sonst wenig erwähnten "stillen" Kosten einer
eigenen Immobilie, z. B. der Schornsteinfegerzwangsbesuch, die
Grundstückssteuer, irgendwelche Anschlusskosten (Kanalisation) etc. Kann
mir jemand sagen, auf welchen Betrag sich das jährlich etwa beläuft?

(Hypothetischer Modellfall etwa Haus am Stadtrand, in Siedlung oder in
Kleinstadt, ca. 120-140qm Wohnfläche, kleiner Garten).

Und dann interessieren mich noch die Heizkosten für so ein Haus. Für meine
zur Miete bewohnten Wohnung benötige ich ca. 1€ den qm, derzeit also ca.
1100€/Jahr, Tendenz vermt. steigend. Wie ist das in einem "Standard"-Haus?
Freistehnd, Reihenhaus? Gibts da Erfahrungen?

Für eure Antworten jetzt schon einmal ganz vielen Dank!

Grüße,
MI

antworten
 

naj a ganz so schlimm ist es nicht

harry49, Donnerstag, 28.02.2008, 05:38 (vor 6544 Tagen) @ Kamelzehe

mein Grundstück habe ich gekauft 1983 für 80.-DM heute 100Euro/qm
und der Trick mit der Altstraße funktioniert so: ehemalige Bundesstraßen Anlieger bezahlen keine Kosten für Um- oder Ausbauten, dafür gibt es Überraschungen: Mein Haus war nicht an die Kanalisation angeschlossen; Grund dafür: Als die Maßnahme beschlossen wurde, war die Besitzerin 80 und man ließ ihr das Plumpskloh, nur wurde die Dame 100. Also bei Altbauten besonders sorgfältig sondieren, da ist Alles drin, bis zu Überfahrtsrechten für Enkel: Augen & Ohren auf.

antworten
 

Außerdem kannst du als Altbaueigentümer noch Hartz IV!

Mephistopheles, Donnerstag, 28.02.2008, 07:13 (vor 6544 Tagen) @ harry49

...
Zusätzlich zu deinem sonstigen Einkommen noch Hartz IV beziehen!
Ohne Frage nach deinem Vermögen!
Du brauchst dich nicht einmal in BRD aufhalten!
Du musst dir nur den richtigen Mieter suchen![[euklid]]
Willst du es dir nicht doch noch einmal überlegen und deine Stimme bei der nächsten Wahl an DIE LINKE vergeben?

Gruß Mephistopheles

antworten
 

es geht auch anders rum

harry49, Donnerstag, 28.02.2008, 07:20 (vor 6544 Tagen) @ Mephistopheles

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,537930,00.html[[zwinker]]

na ja Görlitz:http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,538188,00.html[[hae]]

antworten
 

@Kamelzehe - Miete vs. Kreditrückzahlung/Eigentum

MI @, Donnerstag, 28.02.2008, 07:20 (vor 6544 Tagen) @ Kamelzehe

Hallo Kamelzehe,

danke für die Antwort.

Eigenes Haus? Nie wieder.

Alles, was du schilderst, ist genau das, was mich so stutzig werden läßt, wenn ich all die Modellrechnungen lese. Ist ja schön, wenn ich meine Miete statt "dem Vermieter in den Rachen zu werfen" (als hätte der die netto übrig...) zum Schuldenabbau nutzen kann. Aber was nutzt mir das, wenn mich die Hütte am Ende noch mehr kostet, als meine Mietwohnung? Immerhin kann ich da Geld zurücklegen, während beim Haus alles (und noch viel mehr) in Kreditrückzahlung und Wohnkosten reingeht.

Und dann hat die eigene Hütte ja nicht nur Vorteile. Hier mal ein paar Begebenheiten aus meinem engsten Umkreis:

-------------------------------------------------------------------------

- Hausabzahlerin kommt gegen 17:00 nach Hause, da laufen ihr schon die Einbrecher in die Arme. Sind über den Garten in den Neubau rein, haben dabei die Tür zur Veranda zerdeppert und auch sonst noch einigen Schaden angerichtet. Ach so, geklaut wurde auch was. Aber das ist ja alles nichts gegen den emotionalen Schaden.

- Hütte zu 100% auf Pump, jetzt Auto kaputt. Leider weder Bus noch Bahn vor der Tür. Und nun? (okay, ich weiß, selbst schuld)

- Bei der Berechnung der Pendelkosten zur Arbeit war ein Benzinpreis von 1.4€ und darüber eigentlich nicht vorgesehen...

- Seit einem Jahr Wasser im Keller. Fliesen neu verlegt, alles oki. Dann Einbruch über die Wände. Experten ratlos. Monatelang Entfeuchtungsgeräte im Keller, Gerappel des Nachts, Haufen Kosten und kein Ende in Sicht.

- Einbrecher übers Dachfenster eingestiegen, Alarm ging zu spät los, aller Schmuck und anderer Krams ist weg. Größter Schaden mal wieder emotional. Bei den 17 weiteren Hausabbezahlern der Siedlung das gleiche.

- EW: Eigentümerversammlung beschließt mehrheitlich Strangsanierung. Mist. Mitgefangen, mitgehangen.

- EW: "Wohn"geld 450€. [[hae]] (ist ja fast schon 'ne Kaltmiete)

Über die Kosten, die bei so einem Haus/einer EW *neben* der Kreditabzahlung und der notwendigen Rücklagenbildung sonst noch so anfallen, verschweigen sich ansonsten i.d.R. die Abzahler. Da wirds dann irgendwann eine Frage der Religionszugehörigkeit ("My home is my castle" vs. "A house is a grave").

Komischerweise gibt es überhaupt keine Prospekte fürs Mieten, dabei hat das enorme Vorteile, hier nur einige, die mir direkt einfallen:

-------------------------------------------------------------------------

- geteilte Kosten sind geringere Kosten (Reinigung, Schornstein, Heizungsanlage...)

- in der Stadt generell 2-3° wärmer (im Vergleich zu Haus auf dem Land), deutlich höhere Grundwärme durch beheizte Nachbarwohnungen (in Zeiten von teurem Öl um so gewichtiger)

- forensische Sicherheit, da viele Mitbewohner, Alarmanlage gespart

- flexibel und mobil, Umzug jederzeit ohne große Schwierigkeiten möglich

- Zeitersparnis: Netto-Wohnen sozusagen. Kein Kümmern um Öllieferung, Handwerkerbesuche (Anruf beim Vermieter genügt), Abrechnungen, Gebäudereinigung, Schneeschippen (mag ja auch Spaß machen, aber ist auch ein must-do, denn wenn was passiert, wirds teuer). Einfach Kaltmiete gezahlt und damit ist man aus allem raus.

- finanzielle Sicherheit: keine Schockrechnungen von Handwerkern, keine unerwartete Post der Gemeinde mit unbezahlbaren Forderungen, kein Damoklesschwert der Zwangsversteigerung, wenn die Rate nicht mehr bezahlt werden kann

(jaaa, wer die Kaltmiete nicht [mehr] zahlen kann, fliegt auch raus - derzeit allerdings auch noch nicht ganz so schnell, kenne genügend Fälle, wo das öffentlich weiter "finanziert" wird, ist halt billiger, als die Leute woanders reinzustecken. Und dann hat man i.d.R. wenigstens keine Schulden, während der Hausabzahler auf nem Schuldenberg hockt *und* noch Miete zahlen muß)

...kein Schockbrief von der Bank nach Ende der Zinsbindung.

- zumeist gute Verbindungen zu ÖPNV und Geschäften, Auto gespart (1000€/Jahr)

Mieten hat auch Nachteile. Häuser haben auch Vorteile. Aber das ist ja alles hinlänglich bekannt, da beworben. Nur umgekehrt wirbt keiner.

Grüße,
MI

P.S.: Ach, da wäre noch die Zwangshypothek beim Krisenfall.

antworten
 

Nebenkosten? Gönne dir lieber für das Geld ein paar schöne Besuche im Bordell

prinz_eisenherz, Donnerstag, 28.02.2008, 06:10 (vor 6544 Tagen) @ MI

Hallo MI
## Und zwar interessieren mich die sonst wenig erwähnten "stillen" Kosten einer eigenen Immobilie ##

Vorab, schau mal ins Internet, ob die Verbrauerorganisationen Bücher, Broschüren oder eine Beratung zur Hausfinanzierung, einschließlich Nebenkostenschätzungen anbieten. Stille Kosten, wie fein. Wie die anderen schon geschrieben haben, es ist jeweils auf das Objekt bezogen, die Größe, die Bauausführung e. t. c. eine Einzelrechnung. Die Richtwerte bei den zuständigen Grundstücksvertretungen können helfen. Ein Haus, was ist das? Ein Geldfass ohne Boden? Nicht ganz, aber auch nicht ein Goldtopf am Ende des Regenbogens.

Wenn ich als Berater beim Hauskauf vor einer groben Nebenkostenrechnung stand, deine "Stillen Kosten", dann habe ich es meistens so begonnen mir in der Gegend, ein oder zwei schon bestehende Einfamilienhäuser heraus zu suchen, bei denen freundlich anfragen – den Blumenstrauß für die Frau Gemahlin nicht vergessen - sich als Interessent für eine Immobilie in der Straße zu erkennen geben, und anfragen, ob man mal für eine Stunde vorbeikommen kann, um sich deren Nebenkostenrechnung zu betrachten. Sage eine Stunde, das hört sich harmlos an, es werden immer mindestens drei bis fünf Stunden[[zwinker]]. Aber Achtung, Menschenkenntnisse sind gefragt, denn die, die sich mit ihren Kosten immer gegen Null Schönrechnen, dir etwas vormachen wollen, die musst du erkennen und höflich aber bestimmt von deiner Liste streichen.

In der folgenden Aufzählung wird mir sicher nicht alles einfallen, aber das meiste schon. Es beginnt mit den:
Straßenreinigungskosten
Der Grundstückssteuer
Dem Garten, das Anlegen und die Pflege
Das Wassergeld, für Frisch - und Abwasser
Stromkosten
Die Heizung
Und, das wird oft vergessen, auch wenn das Haus neu ist, eine Rücklagenbildung für die unvermeidlichen Reparaturen und Instandhaltungskosten in ein paar Jahren

Straßenreinigung kostet je nach Gemeinde unterschiedlich.
Die Grundstücksteuer, mal beim Finanzamt erfragen, ist aber nicht so weltbewegend hoch.
Der Garten, das Anlegen, man kann es selber machen, aber auch das kostet Geld.
Die Pflege und Wartung, kommt auf den Aufwand an, mal sehr aufwendig, mal sehr pflegeleicht, aber hat man den erst einmal, dann kommt der Appetit nach einer besseren Gestaltung des Gartens beim Wohnen und ist nicht zu vernachlässigen.

Die Heizung, ist natürlich ein Dauerbrenner, ob mit Gas oder Öl, bis zu allen möglichen Mischformen, die heutzutage immer wieder mal mit einem grandiosen Tusch angekündigt werden, aber das Scheitern dieser Konzepte, nach kurzer Zeit oder mittelfristig, ist dann kein Thema mehr. Dafür haben inzwischen andere geniale Energiesparideen der Architekten das Licht der Welt erblickt, solche wo man nach dem Winter noch Geld von wem auch immer, für das Heizen zurückgezahlt bekommt[[lach]]. Wer dabei Pech hat ist deren Versuchskaninchen und zahlt später viel Lehrgeld.

Wie energiesparsam ist das Haus geplant? Heutzutage können die Firmen Häuser und Wohnungen bauen, da kommt über keiner Öffnung mehr ein Luftaustausch zustande, weder über die Fenster noch über die Türen. Wohneinheiten wie in eine Plastiktüte eingewickelt. Toll, nur hier plagen sich viele mit einer Schimmelproblematik herum, meist in den kühleren Ecken der Zimmer. Was ist zu tun dagegen? Regelmäßig kurz aber heftig Lüften, auch wenn es draußen –20° sind, was vielen natürlich nicht gefällt, denn die Hausbesitzer können Wärmestrahlen sehen[[zwinker]], wie die gute Warmluft aus den Räumen aus dem Fenster verschwindet und die kalte Frischluft die Raumtemperatur von 21° auf 18° absenkt wird und wieder aufgeheizt werden muss. Wer das nicht macht, darf sich über Schimmel nicht wundern, denn diese biestigen kleinen Schimmelpilze haben Bauphysik studiert und wissen wo sich in den ungelüfteten Räumen die Feuchtigkeit niederschlägt. Wie viele Zimmer sollen beheizt werden? Welche Durchschnittstemperatur e.t.c.??? Auch das mal bei Hausbesitzern in der Gegend erfragen, was die so über einen Winter an Heizölmengen/ qm einbunkern müssen.

Die Rücklagenbildung
Man kann sich ein wenig an den Rücklageneckwerten bei Eigentumswohnungen orientieren, im Altbau, aber nur sehr grob. Den Betrag pro qm aktuell, den meist der Verwalter den Eigentümern vorschlägt, kenne ich nicht, kann aber auch bei den Standesorganisationen für Makler oder Haus- und Grund erfragt werden.


## irgendwelche Anschlusskosten (Kanalisation) etc. Kann mir jemand sagen, auf welchen Betrag sich das jährlich etwa beläuft?##

Ein wichtiger Punkt, wird oft verdrängt, nicht mitgeteilt oder klein gerechnet. Bei einer Neuerschließung einer Haussiedlung sind naturgemäß keine öffentlichen Straßen vorhanden, die aber unbedingt gebaut werden müssen, von der Gemeinde. Und wenn es sich um eine neue Straße handelt, obwohl vielleicht eine befestigter Zufahrt mit Straßencharakter vorhanden ist, dann ist jeder Hausbesitzer an der Straße nach einem Berechnungsschlüssel an den Kosten für die Erstellung und Erschließung der Straße, einschließlich Wasser und Stromleitungen, finanziell beteiligt. Ein „die werden es schon wieder vergessen“ zählt dabei nicht, denn die Gemeinde vergisst nicht, nur kommen sie manchmal mit einer Verzögerung von zwei Jahren, freundlicherweise kurz vor Weihnachten und präsentieren die Rechnung für die Straßenerschließungskosten und die kann heftig sein.

Aber, ist nicht so schlimm, denn der zuständige Sachbearbeiter beim Tiefbauamt, der weiß ja das du gerade ein fettes Weihnachtsgeld bekommen hast[[zwinker]]. Wenn du denkst, das du dir davon mal einen Herzenswunsch erfüllen kannst, den du dir bisher verkniffen hast, diese Sorge nehme dir die Behörden, manchmal auch der Notar ab, denn gerade um diese Zeit, kurz vor der Verjährung, schicken die zu gerne ihre widerlichen Zahlkarten. Ob das Absicht von denen ist, Gemeinheit, ? Kaum.[[zwinker]]

bis denne
eisenherz

antworten
 

grober Überschlag

harry49, Donnerstag, 28.02.2008, 06:56 (vor 6544 Tagen) @ prinz_eisenherz

pro Haus 1000Euro/anno für Steuer, Versicherung (Brand und Haftpflicht) Mülltonne, Schornsteinfeger
Pro Person 1000Euro/ per anno Wasser
1000Euro/per anno Strom
1000Euro/ per anno Heizung

kleiner Tip, es ist immer günstig wenn man nicht in einer Kirche ist, einem örtlichen Verein beizutreten, erleichtert das Leben ungemein und dann Kasten Bier für die freiwillige Feurwehr schafft wichtige Freunde, im Dorf regeln sich die Dinge anders
bis denne

antworten
 

Stimmt, statt Bordell lieber noch die vielen Versicherungen bedenken

prinz_eisenherz, Donnerstag, 28.02.2008, 07:21 (vor 6544 Tagen) @ harry49

Hallo harry49,
pro Haus 1000Euro/anno für Steuer, Versicherung (Brand und Haftpflicht)
Mülltonne, Schornsteinfeger
Pro Person 1000Euro/ per anno Wasser
1000Euro/per anno Strom
1000Euro/ per anno Heizung

Könnte gehen, deine Annahme, jedenfalls reicht die hin, um einem Hausinteressenten die Illusion zu rauben, das man ein Haus kauft und danach keine Kosten mehr damit hat. Keine Frage, ein schönes Haus in einer guten Lage, das ist nicht zu verachten, das ist aber auch seinen Preis wert.


kleiner Tip, es ist immer günstig wenn man nicht in einer Kirche ist,
einem örtlichen Verein beizutreten, erleichtert das Leben ungemein und
dann Kasten Bier für die freiwillige Feuerwehr schafft wichtige Freunde, im
Dorf regeln sich die Dinge anders

Was für eine Raffinesse, das ist ja so wie der rollige Hahn, der seiner angebeteten Henne zur Kopulation eine Regenwurm im Schnabel darbietet, aber der Hinweis ist gut. Der Fußballverein oder der Gesangverein am Ort sind auch so Möglichkeiten sich unnötigen Ärger als Fremder zu ersparen. Am besten ein Kind aus einem brennenden Haus, aus einem zugefrorenen See retten, dann ist man noch dazu der Held, so als wäre man schon seit 200 Jahren dort ansässig, aber das glückt nur in den seltensten Fällen.
[[lach]]

bis denne
eisenherz

antworten
 

@prinz

MI @, Donnerstag, 28.02.2008, 07:24 (vor 6544 Tagen) @ prinz_eisenherz

Hallo prinz,

thx für deine ausführliche Antwort. Ich habe weiter oben noch was dazu geschrieben

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=11936

Grüße,
MI

antworten
 

eigenheimer nachlese

harry49, Donnerstag, 28.02.2008, 07:52 (vor 6544 Tagen) @ MI

nach 25 Jahren Eigenheimer gebe ich dir im Prinzip recht aber, vor 25 Jahren gab es in meiner Gegend nichts zumieten und bei einem Schwaben in die Einliegerwohnung ziehen, das können nur nichtrauchende Masochisten, du machst dir keine Vorstellung davon was "Kehrwoche" ist. Also: Ein Eigenheim ist keine Geldanlage! (Oh Riester) einfach eine Notwendigkeit je nach Gegend.

antworten
 

bei uns sind die Nebenkosten billiger als in Miete

GutWetterTrader, Donnerstag, 28.02.2008, 08:21 (vor 6544 Tagen) @ MI

DHH - neu

Heizung und Warmwasser: 1000 €/Jahr

Beim Altbau musste halt nachrüsten mit Isolierung:

Dach spart 25 %

Kellerdecke spart: 10 %

Aussenisolierung spart: 25 %

Fenster sparen: 10 %

Schornstein bei Gasheizung: alle 2 Jahre - 60 €

Müll: 250 €/Jahr

Grundsteuer - je nach dem

antworten
 

äh?

harry49, Donnerstag, 28.02.2008, 08:23 (vor 6544 Tagen) @ GutWetterTrader


Schornstein bei Gasheizung: alle 2 Jahre - 60 €

ja wo wohnen Sie denn? in Monaco?

antworten
 

Gasheizung

GutWetterTrader, Donnerstag, 28.02.2008, 08:55 (vor 6544 Tagen) @ harry49


Schornstein bei Gasheizung: alle 2 Jahre - 60 €

ja wo wohnen Sie denn? in Monaco?


das ist eine Gasheizung unter dem Dach - da wird nur der Abgas-Wert gemessen -(kein Schornstein da)

++++

Holzofen/Kaminofen ist natürlich ideal günstig

antworten
 

wegen Kosten @MI

Albert @, Donnerstag, 28.02.2008, 08:40 (vor 6544 Tagen) @ MI

Hallo MI,

wg. Kosten hab ich mal schnell nachgeschlagen.

Unsere Gemeinde dürfte sich so im Mittelfeld kostenmäßig bewegen.

Heizen: gute 1,20 je Qm (inzwischen bei Gas); Haus ist recht neu und gut isoliert und wir haben zu einer Seite einen Nachbarn (180 Euro/Monat)
Grundsteuer: ca. 350 Euro/pro Jahr (30,-Euro/Monat)
Wasser/abwasser/Kanalgebühren: 100,- Euro/ Monat
Abfall: 250,-Euro/Jahr wenn Du schön trennst (20,-Euro/Monat)
Schornsteinfeger: (10,-Euro/Monat m.Wartung) jährlich so ca. 50,- Euro/jahr nach meiner Errinnerung; alle paar Jahre hebt er die Brauen, das mal eine Inspektion der Heizung sein soll (ich glaube, die kungeln mit den Sanitärfirmen, da unsere ein geschlossenes Brennwertsystem ist, an der noch nie ein Servicetechniker etwas gemacht hat außer die Knöpfe jeweils verstellen.)
Wartung der Heizung: Kostet aber auch ca. 50,-Euro/Jahr; so alle 12-15 Jahre ist das Gerät angeblich kaputt (5000,-Euro?) (=30,-Euro/Monat Rücklage für Ersatzinvestition nach 15 Jahren)
Versicherung des Hauses Sturm Hagel Feuer Glasbruch usw.: ca. 250,-Euro im Jahr (20,-Euro/Monat)
Strom: bei 3 Personen etwa 600,-Euro/Jahr (50,-Euro/Monat)

Ab und zu geht mal was kaputt, ein Kanal verstopft, eine Schlossführung defekt, eine Sat Antenne muss justiert werden usw.: Schätze mal so ca.250,-Euro im Jahr (20,-Euro/Monat)

Für große Reparaturen/Renovierungen würde ich so ca. 0,20 Cent x Qm x 12 Monate zurücklegen. (30,-Euro/Monat)Schätze mal das dürfte alles so in etwa die Norm sein.

Summasumarum also 500,- Euro im Monat ohne groß Gärtner kommen lassen/Bäume schneiden usw. aber mit Heizen, Wasser und Strom. Zinsen für entgangene Habenzinsen oder Kredite nicht enthalten.
Gruß Albert

antworten
 

kopfausschüttel

harry49, Donnerstag, 28.02.2008, 09:08 (vor 6544 Tagen) @ Albert

hallo Albert
Strom: bei 3 Personen etwa 600,-Euro/Jahr (50,-Euro/Monat)
sie wollen mich aber nicht veralbern

leben sie ohne Kühlschrank, Tv, Internet aufem Hochsitz?[[zwinker]]
http://de.wikipedia.org/wiki/Verbrauch
http://www.stromtarife.de/ergebnisse/haushalt_schnell.php?kwh=3000

antworten
 

@Harry wegen Stromskepsis

Albert @, Donnerstag, 28.02.2008, 13:10 (vor 6543 Tagen) @ harry49

Hallo Harry49,

ehrlich gesagt verwundert mich Posting.

Wir haben sogar ab und zu den Trockner laufen sowie den 106 cm Plasma Fernseher und vor Weihnachten gibts Kinderplätzchen.

Also im Ernst. Wir haben Strom von "sromistbillig.de" und zwar 3600 kw/h zum Preis von 620 Euros/jährlich. Bisherige Verbräuche schwankten zwischen 3500 und 3800/Jahr.
Warmwasser gibts bei uns über die Gastherme (ist ein 300 Liter Vorratstank dran); vielleicht habt ihr Durchlauferhitzer oder sowas.

Kühlschränke haben wir sogar zwei Einheiten aus Kühl/Gefrier. Eine in der Wohnung ist erst 5 Jahre alt; die alte Kombination dteht im kühlen Keller.

Also nach besonders Stromsparen hört sich das nicht an.

antworten
 

Meine Werte...

offthspc @, Donnerstag, 28.02.2008, 10:52 (vor 6543 Tagen) @ MI

Hallo Forum,

ich habe eine Frage an alle, die Erfahrung mit Immobilien haben. Und zwar
interessieren mich die sonst wenig erwähnten "stillen" Kosten einer
eigenen Immobilie, z. B. der Schornsteinfegerzwangsbesuch, die
Grundstückssteuer, irgendwelche Anschlusskosten (Kanalisation) etc. Kann
mir jemand sagen, auf welchen Betrag sich das jährlich etwa beläuft?

Für eure Antworten jetzt schon einmal ganz vielen Dank!

Meine Werte für ein Jahr, freistehende Immo, 450Meter ü.Adria, ca. 500qm Wohnfläche (beheizt) und 250qm Werkstatt (temperiert), usw ...

Heizen: ca. 2000 bis 3000 Euro
Strom: 1500-2000 Euro
Heizkesselservice: 180 Euro
Schornsteinfeger, keine Ahnung .. so 200 Euro
Versicherungen: ca. 1500
Wasser ca. 100 Euro im Jahr (alle 15-20 Jahre eine neue Pumpe samt Einbau)
Abwasser: Kiste Bier (derzeit), ansonsten einmalig so 8000 Euro und dann 250 Euro per anno.
Garten .. ca. 200l Diesel für den Rasentraktor per anno plus 100l Benzin für Kleingeräte und so 500 Euros an Ersatzteilen per anno.
Straße .. hat 40000 Euro gekostet, sollte 25 Jahre halten also: 1600 anno (und nochmal so 50l Diesel für die Schneefräse falls gebraucht und eine Pal. Streusalz)

Reparaturen und Renovierungen:
Rechne ich lieber erst gar nicht, verschlingt einen erheblichen Teil meines Einkommens und meiner Freizeit, macht mir aber Spaß (ansonsten hätte ich die Hütte schon verkauft)

Ahja ... Blower Door Test bedeutet bei meiner Hütte: Nur feiner Schnee wird bei der geschlossenen Haustüre reingeweht ... aber das antike 10cm dicke Eichentürblatt einfach samt Rahmen rauszustemmen brachte ich einfach nicht übers Herz.

So betrachtet sind meine Heizkosten eigentlich für die Fläche marginal, und sie werden weiter sinken wenn in 2 Jahren der erste Miscanthus reif zur Ernte ist.

mfG
offthspc

antworten
 

wegen Unterhalt eines Harems an der Adria auf 500qm

Albert @, Donnerstag, 28.02.2008, 13:17 (vor 6543 Tagen) @ offthspc

500 qm Wohnfläche? Hast Du einen Harem Herr Sultan oder was?
Ist es wirklich so anstrengend und teuer heutzutage, einen solchen zu unterhalten? Nimmst Du Viagra oder ist das Stehvermögen Gottgegeben?[[zwinker]] (Ogh pardon, schon wieder religiös geworden...)

Klingt richtig nett. Bist Du auf italienischer oder jugoslawischer Seite?

Mensch ihr wohnt alle so schön.... Neidisch.

Albert

antworten
 

Was machts du mit dem Miscantus?

Kamelzehe, Samstag, 01.03.2008, 23:28 (vor 6541 Tagen) @ offthspc

Hallo,

ich bin mal ganz neugierig. Willst du den Miscanthus in den Kaminofen stecken, oder wie meinst Du das?

Ich habe mal danach geguhled, ist ja ein interessantes Zeugs.

So betrachtet sind meine Heizkosten eigentlich für die Fläche marginal,
und sie werden weiter sinken wenn in 2 Jahren der erste Miscanthus reif
zur Ernte ist.

mfG
offthspc

antworten
 

@mi wegen Kosten Haus-Ergänzung

Albert @, Donnerstag, 28.02.2008, 13:28 (vor 6543 Tagen) @ MI

Hallo MI,

zu den von mir errechneten Kosten (in meinem Fall 500,- Euro pi mal Daumen) kommt in den letzten Jahren noch etwas ganz anderes.

Der Wert der meisten Häuser in Deutschland bleibt im besten Fall konstant. So ähnlich ist das jedenfalls in unserer Gegend bisher; nur die Verkaufszeiten sind länger; die Kunden wählerischer.

Aber... in den letzten 5 Jahren gab es faktisch eine Inflation von mindestens so um die 6 % jedes Jahr. Das heißt, das wenn Du das Haus heute zum gleichen Wert verkaufst, Du in Wahrheit 30 % weniger Kaufkraft mit diesem Geld hast.

Hätte ich das gleiche Geld in Gold angelegt beispielsweise, so wäre es jetzt ca. 70 % mehr wert (beim Rücktausch in Euro) abzüglich 30 % Inflation.

Das Haus war also in Wahrheit ein relativ schlechtes Investment.

antworten
 

Danke @Albert, sehr hilfreich! (oT)

MI @, Freitag, 29.02.2008, 01:59 (vor 6543 Tagen) @ Albert

- kein Text -

antworten
 
RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.

CoinInvest -- Ihr Edelmetallhändler






444324 Einträge in 53482 Threads, 990 registrierte Benutzer, 106 Benutzer online (0 registrierte, 106 Gäste) | Forumszeit: 27.01.2026, 22:17 (Europe/Berlin)
Das Gelbe Forum: Das Forum für Elliott-Wellen, Börse, Wirtschaft, Debitismus, Geld, Zins, Staat, Macht (und natürlich auch Politik ud  Gesellschaft - und ein wenig alles andere) || Altes Elliott-Wellen-Forum

Ja, auch diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahren Sie alles zum Datenschutz
✖