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1 % der Amis sitzt im Knast... für mich die Meldung des Tages !

Hasso, Freitag, 29.02.2008, 23:37 (vor 6542 Tagen)

Hallo,
die Knäste kosten dort mehr als das Bildungssystem.... Ich halte die Meldung nach meinen Ami-Erfahrungen für wahr.

http://nachrichten.t-online.de/c/14/38/70/14/14387014.html

Good Bye.... Amiland ! Ihr geht genauso den Bach runter wie Eure tolle Währung.

Gruß
Hasso

antworten
 

Leicht erklärt

MisterBurns, Samstag, 01.03.2008, 02:55 (vor 6542 Tagen) @ Hasso

Da ist wohl schon nach dem amerikanischen Bürgerkrieg was schief gelaufen.

Brauchst nur abzuwarten, bis Deutschland denselben Anteil an Schwarzen hat, dann hockt hier ein 5%-Anteil hinter Gittern.

Wie es in Südafrika nach dem Ende der Apartheid zugeht, sieht man auch immer deutlicher.

Die WM wird recht lustig werden.

Mister Burns

antworten
 

wie viel %

GutWetterTrader, Samstag, 01.03.2008, 07:17 (vor 6541 Tagen) @ MisterBurns

Wieviel % der jungen männlichen Zuwanderer würde hier wohl im Knast sitzen,

wenn die nicht 40 - 90 x "auf Bewährung = also nix" bekämen?

antworten
 

Unterschied soziales Netz USA -EU -> Gefängnisrate

HermesTrismegistus, Samstag, 01.03.2008, 11:50 (vor 6541 Tagen) @ Hasso

Hallo,
die Knäste kosten dort mehr als das Bildungssystem.... Ich halte die
Meldung nach meinen Ami-Erfahrungen für wahr.

http://nachrichten.t-online.de/c/14/38/70/14/14387014.html

Good Bye.... Amiland ! Ihr geht genauso den Bach runter wie Eure tolle
Währung.

Gruß
Hasso


Sozialausgaben US 16 % des Bruttosozialprodukts

Sozialausgaben EU vergleich in % des BSP bis zu 30 %
[image]

Sozialstaaten schneiden gut ab


Hohe Sozialausgaben schwächen das Wirtschaftswachstum. Dies ist die gängige Vorstellung vieler Ökonomen. Aber nun widerlegt eine Studie das alte Vorurteil.

Von Walter Niederberger, Sacramento

Die Analyse über die Einflüsse des Sozialstaates auf das Wirtschaftswachstum ist in ihrer Breite und Tiefe einmalig. Der amerikanische Wirtschaftshistoriker Peter Lindert begann mit den ersten Winterhilfen des 18. Jahrhunderts in Grossbritannien und Holland, wertete Daten zur Armenfürsorge des 19. Jahrhunderts aus und verglich sie mit den Budgets der modernen Sozialstaaten. So ist ein Zahlenwerk für 22 Länder über einen Zeitraum von 250 Jahren entstanden; ein erster umfassender Quervergleich der sozialen Ausgaben in Europa und den USA. Im Zentrum stehen heikle politische Fragen: Ist der Sozialstaat nach europäischem Muster weniger effizient als private Marktwirtschaften nach dem amerikanischen Modell? Schaden hohe Sozialabgaben dem Wirtschaftswachstum? Und macht ein gut ausgebautes Sozialnetz die Bürger weniger produktiv?

Die Kurzantwort: Es gibt keine schlüssigen Beweise, wonach ein Staat wegen der hohen Sozialausgaben wirtschaftlich weniger stark wäre als ein Land mit einem schmalen Wohlfahrtsbudget. Die schädlichen Auswirkungen von Sozialprogrammen auf das Wirtschaftswachstum sind fast null, bilanziert Lindert im Gespräch mit dem «Tages-Anzeiger».

Starke Wirtschaft nötig

Der Hauptgrund, dass Sozialstaaten einen so hohen Anteil ihres Budgets für die Wohlfahrt verwenden, ist, dass sie sich gar keine wirtschaftsfeindliche Politik leisten können, sagt der an der Universität von Kalifornien lehrende und für sein Werk mehrfach ausgezeichnete Wissenschafter.

Viele Ökonomen und konservative Politiker sehen das gerade umgekehrt. Ein dichtes Sozialnetz führe zu hohen Steuern, sagen sie, und entziehe damit der Wirtschaft die für Investitionen nötigen Mittel. Europa sei wirtschaftlich schwächer als die USA, weil der Sozialstaat überbordet habe. Und in Amerika drängt die Regierung derweil auf den Abbau von Krankenversicherung und Pensionskassenleistungen, weil das Land in den Strudel des sozialistischen Europa gerate.

Umgesetzt wird diese Forderung seit 2001 durch Steuersenkungen auf breiter Ebene, die in ihrer extremen Form zum Aushungern der Bestie führen sollen. Sie sollen den Staat durch den radikalen Entzug von Steuereinnahmen abwürgen.

Dass das schlanke amerikanische Staatsmodell unter dem Strich wirtschaftlich besser wäre, ist gemäss der Langzeitstudie nicht zu beweisen. Im Vergleich von Wohlfahrtsstaaten wie Schweden oder Holland mit Marktwirtschaften wie den USA oder Australien hat Lindert mehrere Erklärungen für dieses Phänomen gefunden.

Der richtige Steuermix

Wohlfahrtsstaaten haben eine ausgeklügelte Mischung von Steuereinnahmen entwickelt, der sich günstig auf das Wirtschaftswachstum auswirkt. Ins Gewicht fällt vor allem, dass sie den Konsum stärker belasten, um die Sozialausgaben zu finanzieren. Marktwirtschaftliche Länder dagegen halten überwiegend an der traditionellen Besteuerung von Kapital und Einkommen fest (vgl. Grafik).

Paradoxerweise werden Investitionen und Arbeit somit in den sozialen Ländern Europas weniger stark belastet als in den kapitalistischen USA. Niemand zahlt gerne Steuern, auch die Schweden nicht; sagt Lindert. Aber sie akzeptieren hohe Konsumsteuern, weil sie dafür ausgebaute Sozialleistungen erhalten. In den USA wäre dies nie möglich, weil sofort von Klassenkampf die Rede wäre.

Dazu kommt, dass die Sozialstaaten Rauchen und Trinken stark besteuern und damit ausgerechnet jene zur Kasse bitten, die sich am wenigsten wehren können: die Süchtigen. Bis zu einem gewissen Grad werden damit sozial Schwächere mehr belastet. Genau wie bei den leicht regressiven (untere Einkommen stärker belastende) Konsumsteuern ist dies für die meisten Bürger akzeptabel, weil sie von den leicht progressiven Sozialleistungen profitieren.

Massnahmen im Arbeitsmarkt

Auf der Empfängerseite haben die Sozialstaaten dafür Anreize geschaffen, die es Erwerbstätigen erleichtern, eine Ausbildung zu absolvieren, sich weiterzubilden oder eine Arbeit zu finden. Während die USA viele minimal bezahlte Jobs anbieten und gemäss Lindert über fünf Millionen meist junge Männer aus dem Arbeitsmarkt nehmen und in Gefängnisse stecken, halten die Wohlfahrtsstaaten eine egalitäre Grundschule und eine Berufsbildung bereit. Sie erleichtern den Wiedereinsteig für Mütter und fördern die Teilzeitarbeit. Aktive Arbeitsmarktmassnahmen, so Lindert, haben einen günstigeren wirtschaftlichen Effekt, als bisher angenommen wurde.

Doch Quervergleiche zeigen, dass ein stark ausgebauter Kündigungsschutz die Flexibilität der Unternehmen behindert und einen Konkurrenznachteil im globalen Markt darstellt.

Gleich hohe Produktivität

Völlig unterschiedlich gehen die beiden Systeme mit den Älteren um. In den Sozialstaaten können viele Bürger schon vor 60 in Pension gehen, während das effektive Rentenalter in den USA gegen 70 steigt. Frühpensionen sind gemäss der Studie wirtschaftlich nicht schädlich, weil davon tendenziell weniger produktive Angestellten Gebrauch machen. Wenn sie aussteigen und Jüngere nachrücken, steigt die Produktivität der Gesamtwirtschaft. Aktuelle Daten der OECD stützen diese These. Zwar ist das nominale Wirtschaftswachstum der USA (zwischen 1994 und 2003) doppelt so hoch wie jenes der EU. Doch der jährliche Produktivitätsgewinn pro Kopf ist gleich hoch (2,1 Prozent), wenn das durch den Sonderfaktor Wiedervereinigung belastete Deutschland ausgeklammert wird.

Die Wirtschaftsleistung der USA ist höher, weil die Menschen länger arbeiten und ein grosser Teil des Grundservice von Einwanderern erbracht wird, die für Minimallöhne arbeiten. Ob eine Wirtschaft wächst und wie stark, hat deswegen praktisch nichts mit den Sozialausgaben zu tun, fasst Lindert zusammen.

Ausgebautes Gesundheitssystem
Sozialausgaben leisten zudem einen Beitrag zum Bruttoinlandprodukt. Im Vordergrund stehen die Mittel für Erziehung und Ausbildung, die die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes beeinflussen. Günstig wirken sich auch die Ausgaben für Kinderkrippen aus, die Müttern die Fortsetzung der Karriere ermöglichen. Frauen sind eher bereit, Lücken auf dem Arbeitsmarkt zu füllen und damit Schwankungen in der Wirtschaft abzufedern.

Ein meist unterschätzter Faktor ist die Volksgesundheit. Gesunde Menschen sind nicht nur produktiver, sie leben auch länger und verursachen weniger Versicherungskosten. Lindert räumt ein, dass die USA in diesem Bereich das schlechtere von zwei Systemen gewählt haben. Das Gesundheitssystem ist von allen Wirtschaftsbereichen am wenigsten gut für den freien Markt geeignet. Es braucht Preiskontrollen und wahrscheinlich auch eine staatlich organisierte Grundversorgung, meint der Ökonom. Sonst geben die Versicherungen wie in den USA mehr Geld dafür aus, schlechte Risiken auszusondern, als für die effektive Deckung von Rechnungen.

Gegenwert für den Steuerfranken

Der Wohlfahrtsstaat ist alles in allem weit widerstandsfähiger als von seinen Kritikern angenommen. Lindert sieht zwar durchaus den Konflikt zwischen einer wachsenden Zahl von Leistungsbezügern und den Finanzierungslücken. So erreicht der Anteil der über 65-Jährigen in Italien und Japan bereits 2008 mehr als 20 Prozent, in Schweden wird es 2015 so weit sein, in Deutschland und der Schweiz um 2020. In den USA liegt die Quote dann erst bei 16 Prozent. Doch die drohende Finanzkrise werde durch einen pragmatischen Mix von kleineren Steuererhöhungen und verkraftbare Leistungskürzungen bewältigt werden, meint Lindert.

Die Erklärung sieht er darin, dass in Europa viele Bürger nicht nur Empfänger der Leistungen sind, sondern auch selber für den Staat arbeiten. Ihr Eigeninteresse liegt darin, Sozialleistungen und Steueraufkommen optimal abzustimmen. In den USA dagegen ist der Missmut über die angeblich harte Steuerlast (die nicht höher ist als in Europa) weit verbreitet. Hier beziehen die Bürger für den gleichen Steuerbetrag eben weniger Sozialleistungen und oft in schlechterer Qualität, meint Lindert.

Mit einer zentralen Ausnahme: Nirgendwo sind die Spitzenmedizin und die Tophochschulbildung besser als in den USA. Dafür hat die Qualität der Grundschule gelitten und die allgemeine Gesundheitsversorgung sowie die Altersvorsorge sind stärker bedroht als in Europa. Linderts Fazit: Soziale Ausgaben spiegeln massgeblich das Eigeninteresse jener, die politisch das Sagen haben. In Europa ist dies eher der Mittelstand; in den USA eher eine schmale Elite.

Tages-Anzeiger vom 09.01.2006

[Bearbeitet am 9-1-2006 von Cortez]
Quelle

antworten
 

ehr soziale Sicherheit, weniger soziale Ausgrenzung in Europa als in den USA

HermesTrismegistus, Samstag, 01.03.2008, 11:56 (vor 6541 Tagen) @ Hasso

Hallo,
die Knäste kosten dort mehr als das Bildungssystem.... Ich halte die
Meldung nach meinen Ami-Erfahrungen für wahr.

http://www.cdu.de/projekt21/sozialstaat_21/sozialleistungen230800.htm

Auszug:

Mehr soziale Sicherheit, weniger soziale Ausgrenzung in Europa als in den USA

Der Vergleich der europäischen Sozialsysteme zeigt: Es entwickelt sich ein europäisches Sozialmodell, das im Vergleich zu den USA ein deutlich höheres Sozialleistungsniveau beinhaltet.

Europa hat höhere Sozialkosten als die USA

In der Mehrzahl weisen die europäischen Länder dafür aber ein höheres Maß an sozialer Sicherheit und ein sehr viel geringeres Maß an Unterschieden in der Einkommensverteilung auf. In den europäischen Sozialsystemen ist das Ausmaß an sozialer Ausgrenzung geringer. In Deutschland beträgt nach Untersuchungen der OECD der Anteil der Haushalte, die nach Umverteilung (z.B. durch Besteuerung, Transferleistungen usw.) unter der Armutsgrenze von 50 Prozent des Durchschnittseinkommens liegen 9,4 Prozent, in den USA aber über 17 Prozent! In Deutschland kommen auf 100.000 Erwachsene nur 80 Gefängnisinsassen, in den USA aber 500 - ein gesellschaftlich sehr kostspieliger Unterschied.

In den USA lag die Zahl der nicht krankenversicherten Personen bei 43, 4 Millionen und damit bei 16, 1 Prozent der Bevölkerung - trotz "boomender" Wirtschaft der höchste Pegelstand, den die Statistik bislang verzeichnet hat. Dabei ist der Mangel - wie in anderen Bereichen des sozialen Sicherungssystems - ungleich verteilt. So ist der Anteil der nicht krankenversicherten Personen gerade unter Jugendlichen zwischen 18 und 24 Jahren (mit etwa 30 Prozent) und Armen (31,6 Prozent) erschreckend hoch.


Kommentar von Hermes Trismegistus:

Kein Wunder dass die so hohe Kriminalitätsraten und soviele gefängnisse haben
Reich sein heisst dort bestimmt eingebunkert zu leben oder unmengen für
private sicherheit auszugeben.. auch keine angenehme Lebensweise

antworten
 

Wenn man mit gleichen Maßstäben messen würde...

Mephistopheles, Samstag, 01.03.2008, 14:19 (vor 6541 Tagen) @ HermesTrismegistus

Hallo,
die Knäste kosten dort mehr als das Bildungssystem.... Ich halte die
Meldung nach meinen Ami-Erfahrungen für wahr.


http://www.cdu.de/projekt21/sozialstaat_21/sozialleistungen230800.htm

Auszug:

Mehr soziale Sicherheit, weniger soziale Ausgrenzung in Europa als in den
USA

In den USA lag die Zahl der nicht krankenversicherten Personen bei 43, 4
Millionen und damit bei 16, 1 Prozent der Bevölkerung - trotz "boomender"
Wirtschaft der höchste Pegelstand, den die Statistik bislang verzeichnet
hat. Dabei ist der Mangel - wie in anderen Bereichen des sozialen
Sicherungssystems - ungleich verteilt. So ist der Anteil der nicht
krankenversicherten Personen gerade unter Jugendlichen zwischen 18 und 24
Jahren (mit etwa 30 Prozent) und Armen (31,6 Prozent) erschreckend hoch.

Soviel ich weiß, bekommen die nicht krankenversicherten Personen in den USA medizinische Leistungen (Medicaid), die sich in etwa mit denen der gesetzlichen Krankenversicherungen hierzulande vergleichen lassen.
Dafür müssen Sie auch keine Beiträge erbringen.
Das muß man hierzulande auch nicht, aber die meisten wissen das nicht und zahlen brav in die gesetzliche Krankenversicherung ein.
Die anderen sind privatversichert. Das sind in den USA 80%, während in Deutschland 10% privatversichert sind.
Würde man mit geichen Maßstäben messen, müsste es man also in Deutschland von 90% "nicht krankenversicherten Personen" ausgehen, weil 90% sind tatsächlich nicht privat versichert, sondern im öffentlichen Gesundheitsfürsorgesystem.

Gruß Mephistopheles


soviel

antworten
 

Niemand hat bestritten, dass der Sozialstaat in der Theorie genau so effizient sein könnte...

Mephistopheles, Samstag, 01.03.2008, 14:31 (vor 6541 Tagen) @ HermesTrismegistus

...wie ein privatwirtschaftlich organisiertes System.

In der Theorie!

Tatsächlich ist der Soziaslstaat nichts anderes als eine Versicherung auf Gegenseitigkeit wie private Versicherungen auch, nur dass bei Privatversicherungen das große Geheule losgeht, wenn die Verwaltungskosten 10% des Beitragsaufwands übersteigen und bei staatlichen Versicherungen regelmäßig etwa 50% des Beitragsaufkommens für Verwaltungskosten aufgewandt werden.
(Aber auch bei den Privatversicherungen ist das meist graue Theorie; richtig sind zwar die 10% Verwaltungskosten, meist kommen aber noch ca. 20% Akquisitionskosten hinzu)

Aber:

In der Praxis wird das theoretische Modell der Gegenseitigkeit zunehmend verlassen (vor ein paar Tagen hier diskutierrt) zugunsten der Trittbrettfahrer.
Diejenigen, die Leistungen beziehen ohne adäquate Beiträge erbracht zu haben.

Und genau das war in der Theorie des Sozialstaats nicht vorgesehen und genau daran wird er scheitern, d.h., er wird sich umwandeln in einen Zwangsstaat.

Wer das Rauschen des alltäglichen Medien-Hypes ausblenden kann sieht diese Entwicklung überdeutlich.

Gruß Mephistopheles

antworten
 

@Mephistopheles, "Deutsche Medicaid"

Merlin, Sonntag, 02.03.2008, 02:47 (vor 6541 Tagen) @ Mephistopheles

Soviel ich weiß, bekommen die nicht krankenversicherten Personen in
den USA medizinische Leistungen (Medicaid), die sich in etwa mit denen der
gesetzlichen Krankenversicherungen hierzulande vergleichen lassen.
Dafür müssen Sie auch keine Beiträge erbringen.

Das muß man hierzulande auch nicht, aber die meisten wissen das nicht und
zahlen brav in die gesetzliche Krankenversicherung ein.


Hallo,

kannst Du auf den letzten Satz näher eingehen oder eine Quelle nennen, wo man näheres nachlesen kann.

Vielen Dank

Liebe Grüße

Merlin

antworten
 

näheres zu US medizinigrundversorgung Medicaid

HermesTrismegistus, Sonntag, 02.03.2008, 04:13 (vor 6541 Tagen) @ Merlin

Soviel ich weiß, bekommen die nicht krankenversicherten Personen

in

den USA medizinische Leistungen (Medicaid), die sich in etwa mit denen

der

gesetzlichen Krankenversicherungen hierzulande vergleichen lassen.
Dafür müssen Sie auch keine Beiträge erbringen.

Das muß man hierzulande auch nicht, aber die meisten wissen das nicht

und

zahlen brav in die gesetzliche Krankenversicherung ein.

Hallo,

kannst Du auf den letzten Satz näher eingehen oder eine Quelle nennen, wo
man näheres nachlesen kann.

Vielen Dank

Liebe Grüße

Merlin


Medicaid

http://de.wikipedia.org/wiki/Medicaid

Auszug:
"
Medicaid ist ein Krankenversicherungssystem in den USA, das die Bundesstaaten organisieren und Bundesstaat und Bundesregierung paritätisch finanzieren. Zielgruppe sind Personenkreise mit geringem Einkommen, Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen.

Medicaid entstand 1965 durch Gesetzgebung im Rahmen des Social Security Act. Jeder Bundesstaat hat ein eigenes Medicaid-Programm, das die Centers for Medicare and Medicaid Services (CMS) zentral überwachen. Die einzelnen Bundesstaaten organisieren ihre Medicaid-Programme sehr unterschiedlich. Teilweise werden private Versicherungsgesellschaften mit der Abwicklung beauftragt, manchmal nimmt der Bundesstaat Leistungserbringer wie Ärzte auch direkt unter Vertrag.

Das Programm kann in jedem Staat einen anderen Namen tragen, Beispiele sind "Medi-Cal" in Kalifornien, "MassHealth" in Massachusetts und "TennCare" in Tennessee.


Medicare

Auch wenn die Namen ähnlich klingen, Medicaid und Medicare liegen unterschiedliche Konzepte zugrunde. Medicare richtet sich eher an Menschen über 65 Jahre und kennt Beiträge, Selbstbehalte und Vorleistungen wie eine klassische Krankenversicherung. Medicaid ist eine sozialhilfeartige Leistung und setzt als Kriterium für die Bedürftigkeit eine signifikante Verarmung des Empfängers voraus.

Ungefähr 6,5 Millionen Amerikaner sind Mitglied in beiden Programmen gleichzeitig, d.h. sie erfüllen sowohl die Aufnahmekriterien für Medicaid als auch für Medicare.

Budget [Bearbeiten]

Medicaid ist in den Staatshaushalten der meisten Bundesstaaten einer der größten Budgetposten, durchschnittlich ein Viertel der Ausgaben gehen in dieses Programm. Gemäß CMS versorgte das Medicaid-Programm im Jahr 2001 über 46 Millionen Amerikaner mit Gesundheitsdienstleistungen.

Pflegeversicherung

Es existiert in den USA im wesentlichen keine Möglichkeit, sich gegen die finanziellen Belastungen einer langjährigen Pflegebedürftigkeit zu versichern. Allerdings leistet Medicaid erst dann, wenn die pflegebedürftige Person keine eigenen finanziellen Mittel mehr besitzt (s.o., Verarmung als Voraussetzung). In den meisten Fällen finanzieren Betroffene daher so lange sie können den Aufenthalt im Pflegeheim aus eigenen Mitteln, erst wenn diese aufgebraucht sind, kann man Medicaid in Anspruch nehmen. "

alternativ text:

Millionen Kinder haben keine Krankenversicherung (10/2007)
US-Präsident George W. Bush und die Demokraten streiten um ein Reformgesetz

http://www.epd.de/sozial/sozial_index_51297.html


Kommentar von Hermes:


Tja sieht aus als verpulvern die Amerikaner lieber alles Geld im irak und afghanistan krieg (den sie wie in vietnam nicht gewinnen können)
und wer den finanziert wissen wir ja ; der rest der welt.

antworten
 

@merlin: Deutsche Medicaid und der letzte Satz

Mephistopheles, Sonntag, 02.03.2008, 11:50 (vor 6540 Tagen) @ HermesTrismegistus

Das muß man hierzulande auch nicht, aber die meisten wissen das nicht

und

zahlen brav in die gesetzliche Krankenversicherung ein.

Die griechische Incarnation von Thot hat es ja schon sehr gut erklärt.

finanzieren. Zielgruppe sind Personenkreise mit geringem Einkommen, Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen.

An genau die habe ich gedacht und die nennt man in Deutschland
Hartz-IV-Empfänger

Dabei hatte die Sozialversicherung ("Generationenvertrag") seinerzeit durchaus ihre guten Gründe; misstrauisch hätte einen ehedem nur stimmen können, dass von oben aufoktroyiert wurde, was rational begründbar und mehrheitlich zustimmungsfähig gewesen wäre.
Und dass es immer schon Berufsgruppen gab, die nicht einzahlten, dafür aber ein Mehrfaches rauserhielten gegenüber den Einzahlern.
Da wäre es wohl nix gewesen mit der mehrheitlichen Zustimmung.

Der Grund dieses Vorgehens, keine Abstimmung, wurde dann klar, als die Stimme des Herrn erscholl:

Mein Freund, ich tue dir nicht Unrecht. Bist du nicht mit mir eins geworden für einen Groschen? 14Nimm, was dein ist, und gehe hin! Ich will aber diesem letzten geben gleich wie dir. 15Oder habe ich nicht Macht, zu tun, was ich will, mit dem Meinen? Siehst du darum so scheel, daß ich so gütig bin? {Römer.9,16} 9,16
So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen.{Römer.9,21} 9,21
Hat nicht ein Töpfer Macht, aus einem Klumpen zu machen ein Gefäß zu Ehren und das andere zu Unehren?
und der letzte genau so viel oder mehr erhielt wie derjenige, der 43 Jahre lang eingezahlt hatte.

Spätestens seitdem gilt, dass diejenigen, die weiter einzahlen, zum geistig geforderten Teil der Nation sich rechnen dürfen.

Gruß Mephistopheles

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