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Das goldige IWF-Problem

dottore @, Samstag, 01.03.2008, 06:28 (vor 6542 Tagen) @ DT

Hi DT,

der IWF steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Grund: Es werden von ihm so gut wie keine Kredite (in SDR) mehr genommen, da sich kaum noch irgendwo erkennbar Zabi-Probleme sehen lassen, die einen solchen Rückgriff auf den IWF erforderlich machen müssten.

Die Lage: In 2007 fehlen 165 Mio USD, das Loch soll sich bis 2010 auf 400 Mio USD vergrößern. Nun kann der IWF weder nationale Währungen drucken noch eine eigene kreieren, sondern muss versuchen, aus seinen Aktiva Geld zu schlagen.

Der IWF hält 3217 to Gold. Die stehen in der Bilanz zu historischen Kursen (5,9 Mrd SDR = ca. 9 Mrd USD). Marktwert inzwischen fast 100 Mrd USD. Das IWF-Gold setzt sich aus zwei Partien zusammen:

1. Was die Mitglieder ursprünglich einlegen mussten (25 %) und was den Mitglieds-ZBs gehört (dort aktiv verbucht) und nicht veräußert werden kann.

2. Eine Tranche von 403,3 to, die der IWF in den Jahren 1999/2000 als Rückzahlungen für ursprünglich gewährte SDR-Kredite sich hatte andienen lassen.

Nur über diese Tranche hat der IWF freie Verfügung, weil diese nicht den ZBs zustehen.

Diese Tranche soll nun verkauft werden, um den IWF wieder flüssig zu machen (Gehälter usw.). Dazu ist eine Mehrheit von 85 Prozent der IWF-Stimmrechte nötig.

Kommen die zusammen (USA allein reicht nicht), kann mit dem Verkauf begonnen werden. Wann der starten soll, ist offen.

Als Käufer käme der frei Markt in Frage oder auch ZBs. Die Gewinne aus den Goldverkäufen sollen (so das einschlägige Crockett Committee) in der IWF-Bilanz behalten werden und nur die Erträge aus den entsprechenden Anlagen (warum nicht subprimes nehmen?) sollen dazu dienen, die IWF-Finanzen wieder in die Balance zu bringen.

Die 403,3 sind ca. ein Achtel des IWF-Bestandes. Macht also ca. 12 Mrd USD, sofern zum Marktpreis verkauft würde. Davon gehen rechnerisch vielleicht 2 Mrd USD ab, die in der Bilanz verblieben.

Würden die dann 10 Mrd USD aus Auflösung der stillen Reserven - schön breit gestreut in guten Bonitäten - zu im Schnitt 5 % angelegt, flössen aus der freien Position ca. 500 Mio p.a. (anderer Zinssatz entsprechend weniger oder mehr). Damit däre der IWF für einige Jahre vom Haken und könnte sogar - je nach Verkaufszeitpunkt - die Zinseszinswelle reiten - im ersten Jahr blieben mindestens 300 Mio übrig, die man wiederum verzinslich anlegen könnte, usw.

Würden ZBs das Gold kaufen, das sie nach Kauf natürlich nicht selbst verzinsen, hätte der IWF entsprechende (auf deren Währung lautende) Devisen (Cash) zur weiteren Anlage auf allen möglichen Märkten - es sei denn die ZBs tauschen Gold gegen bereits in ihrem Bestand befindliche Titel (bilanzneutral).

Aus der FT Deutschland, gestrige Printausgabe, S. 19 (nicht im Netz zu
finden):

...
Hintergrund für den Preisrückgang waren Aussagen aus dem US
Finanzministerium, dass die USA einem teilweisen Verkauf der IWF
Goldreserven zustimmen dürften. Der Fonds will rund 400 seiner 3000 Tonnen
Reserven abgeben. "Das IWF Gold wird aber nicht in den physischen Markt
fließen", betonte ein Händler. "Es wandert nur von einer Zentralbank zur
anderen."

Woher der Händler das wissen will, weiß ich nicht.

Gruß!

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  • IWF will 400 seiner 3000 Tonnen Gold verkaufen (mT) - DT, 28.02.2008, 00:25 [*]
    • Das goldige IWF-Problem - dottore, 01.03.2008, 06:28

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