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NZZ am Sonntag UBS HSH

Jacques, Sonntag, 02.03.2008, 01:04 (vor 6541 Tagen)

In der NZZ findet sich ein Artikel um Fall HSH Nordbank.

Der Fall birgt erhebliche Brisanz, so dass direkte Aussagen zum Gebahren der UBS als üble Nachrede ausgelegt werden könnten.

Deshalb seien einzelne Fragen aber erlaubt:

Stimmt der dargestellte Sachverhalt betreffend dem Austausch der Kreditpapiere?

Weshalb wurden die Kreditpapiere überhaupt ausgetauscht?

Ist es möglich, dass das offenbarte Geschäftsbahren der UBS System hatte oder war das ein Einzelfall?


Wenn der Sachverhalt des Artikels stimmt, kann die HSH Nordbank mit guten Chancen auf Gewinn des Prozesses vor Gericht ziehen, falls nicht vorher Zahlungen fliessen und ein vorgerichtlicher Vergleich geschlossen wird.

Unter der Annahme, dass der Sachverhalt des Artikels stimmt bestehen Hinweise, dass dem ganzen Gebahren eine Konzept zugrunde liegt. Insebsondere wie man Qualität verkauft, Schrott beimischt und das ganze dann immer noch mit dem gleichen Qualitätssiegel als Qualität laufen lässt. Das deutet eher auf ein wohlüberlegtes Vorgehen hin, dem ein System zugrunde liegt.

Gruss
J.

antworten
 

Welcher Artikel? -mkT

Mephistopheles, Sonntag, 02.03.2008, 01:28 (vor 6541 Tagen) @ Jacques

In der NZZ findet sich ein Artikel um Fall HSH Nordbank.

In der Nzz sind viele Artikel drin.

Gruß Mephistopheles

antworten
 

"Zeitung als Festpapier" S. 31

Jacques, Sonntag, 02.03.2008, 01:37 (vor 6541 Tagen) @ Mephistopheles

Titel: Kostspielige US Banker...

Gruss
Jacques

antworten
 

Nach ca. 10 Sekunden Recherche:

MausS @, Irgendwo in Sachsen, Sonntag, 02.03.2008, 01:41 (vor 6541 Tagen) @ Mephistopheles

Dieser
oder
dieser?

Denn den hier gibts erst heute

Einen Guten Morgen!

wünscht

MausS [[zigarre]]

--
"Der Tod der Menschheit ist nicht nur ein denkbares Ereignis, wenn der Sozialismus triumphiert, sondern er stellt das Ziel des Sozialismus dar."
Igor Schafarewitsch, 1980

antworten
 

Es gibt kein System ausser der Gewohnheit

chiron, Sonntag, 02.03.2008, 04:43 (vor 6540 Tagen) @ Jacques

Hallo Jacques


Weshalb wurden die Kreditpapiere überhaupt ausgetauscht?


Teilweise sicher, weil sie zurück bezahlt wurden und dementsprechend ersetzt werden mussten.

Ist es möglich, dass das offenbarte Geschäftsbahren der UBS System hatte
oder war das ein Einzelfall?

Wenn du unter "System" verstehst, dass andere das auch so machten, dann ist dies durchaus möglich. Wenn du aber davon ausgehst, dass dies geplant war, dann unterschätzt du die Mechanismen.

Die Mitarbeiter werden dazu angetrieben höhere Gewinne zu machen. Da werden die Grenzen schon mal ein bisschen verschoben. Wenn das gut geht über längere Zeit, dann wird es gefährlich.

Die Kontrollorgane einer Bank sind meistens schlechter informiert über die Märkte und deren Mechanismen als die Händler. Sie haben zwar die Möglichkeiten die Händler in die Schranken zu weisen, wenn sie sich ihrer Sache wirklich sicher sind. Die meisten haben sich da einfach auf die Ratings gestützt - was wie wir wissen ein Fehler war.

Und nicht zu vergessen: Es gibt auch Kontrolleure, die einmal Händler werden wollen...

Es "menschelt" halt überall. Jeder möchte an den grossen Topf. Jeder muss immer höhere Budgets erreichen und wenn die Chefs nicht genau hinschauen, wie die Resultat erarbeitet wurden, sondern nur wieviel erarbeitet wurde, dann wird es richtig gefährlich.

Gruss chiron

antworten
 

Alles Spieltheorie

Holmes @, Sonntag, 02.03.2008, 13:57 (vor 6540 Tagen) @ chiron

Hi Chiron,

ich stimme Deiner Analyse voll zu. Es ist alles relativ leicht zu erklären, aus den subjektiven Gewinn-Schemata der Beteiligten. Wenn sich ein Verhalten für einen Spieler besonders lohnt, wird es er zeigen, egal, ob dieses Verhalten dem Gesamtsystem (z.B. der Firma) letzendlich schadet. Vor allem, wenn der sichere Gewinn recht zeitnah und das mögliche Risiko recht fern ist.

Im Forum wurde die Spieltheorie letzends sehr spöttisch betrachtet, aber meines Erachtens erklärt dieser Ansatz recht klar, was hier passiert.

--
Beste Grüße,
Holmes

antworten
 

Irrtum, Holmes!

Tassie Devil, Tasmania, Australia, Sonntag, 02.03.2008, 20:27 (vor 6540 Tagen) @ Holmes

Hi Chiron,

ich stimme Deiner Analyse voll zu. Es ist alles relativ leicht zu
erklären, aus den subjektiven Gewinn-Schemata der Beteiligten. Wenn sich
ein Verhalten für einen Spieler besonders lohnt, wird es er zeigen, egal,
ob dieses Verhalten dem Gesamtsystem (z.B. der Firma) letzendlich schadet.
Vor allem, wenn der sichere Gewinn recht zeitnah und das mögliche Risiko
recht fern ist.

Zugegeben, die Anzahl derjenigen, denen unbesehen ihrer Motivationen alles schei..egal ist, und wenn der ganze Schnee verbrennt (deren Motto: "...und nach mir die Sintflut..."), ist erheblich groesser wie das Haeufchen Aufrechter, denen das eben nicht gleichgueltig ist.

Solange es nun Begriffe wie Gewissen, Moral und Ethik gibt wird es auch Leute geben, die gewisse Wege zu Gewinnen wie auch die Vereinahmung dieser Gewinne schlicht ablehnen!

Nicht jeder ist kaeuflich!

Im Forum wurde die Spieltheorie letzends sehr spöttisch betrachtet, aber
meines Erachtens erklärt dieser Ansatz recht klar, was hier passiert.

WENN die jeweiligen fundamentalen Grundlagen voll zutreffen, DANN und NUR DANN{/b] funktioniert die Spieltheorie voll zuverlaessig.

Andererseits, WENN die jeweiligen fundamentalen Grundlagen voll unzutreffend sind, DANN ist das kein Garant dafuer, dass die Spieltheorie in keinem Einzelfall funktioniert.

Die Begriffe Gewissen, Moral und Ethik sind die Haupt-Kontraindikatoren fuer das stets zuverlaessige Funktionieren der Spieltheorie.

--
Gruss!
TD

Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!

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