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OT - Buchtipp: Stahlfront

Kaltmeister ⌂ @, Sonntag, 02.03.2008, 10:05 (vor 6540 Tagen)

"Stahlfront - Die Macht aus dem Eis" von Torn Chaines gehört dem Genre nach zur Military Science Fiction. Gut geschriebene triviale Unterhaltungsliteratur. Daß es gegenwärtig - jenseits der Lizenzpresse, versteht sich - eines der meistdiskutierten Bücher ist, liegt an der gewollten politischen Implikation. Das Werk ist politisch so inkorrekt, daß ich beim Lesen pausenlos Tränen lachen mußte. Eine große Zahl gesellschaftlicher Missverhältnisse unserer Tage wird aufgegriffen und in die Geschichte einbezogen. So wird aus einem unscheinbaren Werk der Trivialliteratur auch eines der politischsten Bücher unserer Zeit.

Die Diskussion darüber mußte im SF-Forum(.de) nach mehr als 1400 Einträgen geschlossen werden. Alle weiteren Informationen auf der Stahlfront-Seite, ich gebe den Verweis unten an. Dort gibt es auch eine Leseprobe, die den gesamten Buchtext umfasst. Ich hätte das Buch beinahe schon am Bildschirm in einem Zug durchgelesen: <img src=" />


http://www.stahlfront.de

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Amazon-Rezension

Kaltmeister ⌂ @, Dienstag, 04.03.2008, 09:11 (vor 6538 Tagen) @ Kaltmeister

Das Buch wird auch auf der Amazon-Seite heiß diskutiert. Exemplarisch ein Beitrag:


Von H. Steves

In den USA sind SF-Bücher, die mit historischen Versatzstücken aus dem Dritten Reich spielen, schon lange bekannt. Häufig werden solche Bücher aber gar nicht ins Deutsche übersetzt, und wenn doch - wie etwa Norman Spinrads "Der stählerne Traum" (1985) -, dann muß der Verfasser eine entsprechende Biographie haben, die es ihm gestattet, Motive aus der nationalsozialistischen Epoche straflos zu verwenden (Spinrad ist - laut Klappentext des genannten Buches - "Jude und Linksintellektueller", der damit eine "Hitler-Persiflage" geschrieben habe... soso). Oder der Autor hat ein quasi volkspädagisches Werk geschrieben, das zwar nicht geschichtlich aufklärt, aber doch voller Betroffenheit "warnt", so wie etwa Robert Harris mit "Fatherland".

Das vorliegende Buch, "Die Macht aus dem Eis", das der Auftakt zu einer STAHLFRONT-Reihe sein soll, kommt ohne didaktischen Anspruch daher, die Parole heißt vielmehr Spannung und Spaß. Die Logik der Handlung ist stringent, sie findet in so naher Zukunft statt - im Jahre 2010 -, daß sie quasi in der Jetztzeit spielt, entsprechend zeitnah ist jene verkommene Welt gezeichnet, aus der die Protagonisten Wittmann, McBain und Behrens kommen.

Der Plot: Ein Krieg zwischen den USA und China ist ausgebrochen und droht sich zum Weltkrieg auszuweiten. Die Maschine des US-Piloten McBain wird abgeschossen, doch er wird gerettet und kommt zu den Thule-Truppen, den Männern des Reiches Thule, das unter der Oberfläche des antarktischen Neu-Schwabenland liegt. Dort erfährt er, daß der eigentliche Krieg ein ganz anderer ist: Außerirdische versuchen, die Kontrolle über die Erde zu erlangen, und nur das Reich Thule kann ihnen militärisch widerstehen. - In einer Parallelhandlung kommt auch der ehemalige KSK-Mann Wittmann mit seinem Bekannten Behrens in die unterirdische Antarktisbasis. Behrens überredet McBain, einen Hochtechnologie-Bomber der Thule-Leute zu stehlen und zu fliehen. Doch auf der Flucht werden die beiden von außerirdischen Flugscheiben angegriffen...

Das Werk - und das wird maßgeblich zum Erfolg des Buches beitragen - ist von vorne bis hinten politisch vollkommen unkorrekt, versucht das aber nicht zu entschuldigen, sondern spielt bewußt damit. Kein Klischee wird ausgelassen: Vom Ärgern über Quotenausländer, die besseren deutschen Bewerbern für einen Posten vorgezogen werden, über schmierige Polizisten, die mit besonders rabiater Verfolgung von "Rassenhaß"-Gesinnungsdelikten ihrer eingeschlafenen Karriere nachhelfen möchten, bis hin zu "Fräuleins", die sich beharrlich weigern, die Anrede "Frau" zu akzeptieren. Das Buch provoziert absichtlich, gerade politisch. Das ist so gewollt, wirkt frech und erfrischend und vereint die Leserschaft in geheimer Diebesfreude. Selbstverständlich ist "Die Macht aus dem Eis" intellektuell so flach wie eine Reichsflugscheibe. Aber wer will sich in einem Action-Reißer schon durch philosophische Erörterungen quälen?

Man muß attestieren: Der Verfasser kann schreiben. Gut schreiben! (Und im übrigen ist das Buch fast fehlerfrei lektoriert - alle Achtung!) Ich habe seit Jahren nicht mehr etwas so Fesselndes in Händen gehabt. Immer wieder stößt der Leser auf Details, die ihm verraten, daß der Autor sich lange mit Drittes-Reich-Geheimtechnologie, Flugscheibengerüchten, Neu-Schwabenland etc. auseinandergesetzt hat.

Daher meine Empfehlung: Wenn man kein politisch korrekter Berufsbetroffener, keine Feministin, kein Gesinnungsschnüffler, kein spaßgebremster Antifa-Hansi oder dergleichen ist, sollte man sich diesen kultigen und total abgefahrenen Reichsflugscheiben-Roman auf keinen Fall entgehen lassen! Ich freue mich schon auf den zweiten Band.


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