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Vom Anfang 2003, aber aktueller denn je: der Goldreport der BW Bank (mL)

DT @, Dienstag, 04.03.2008, 18:17 (vor 6541 Tagen)

Absolut lesenswert, vor allem das erste Kapitel:

http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/artikel.php?storyid=175

"Wenn man sich über Gold seine Gedanken macht, dann muss man auch über das Geld nachdenken. In
alten Zeiten, als Geld und Gold noch identisch waren, bestand dieser Zusammenhang automatisch.
Heutzutage werden dagegen Gold und Geld eher als Antagonisten gegenüber gestellt: Gold als Antipol
des Geldes. Während Geld (mit Ausnahme des Bargeldes, welches durch einen hoheitlich autorisierten
Druckprozess entsteht) durch einen einfachen Kreditakt geschaffen wird und deshalb – als
Wechsel auf die Zukunft – auch immer einen schuldrechtlichen Anspruch eines Gläubigers gegen
einen Schuldner repräsentiert, wird Gold in einem aufwendigen Produktionsprozess aus der Erde
gewonnen. Es kann aufgrund der physischen Knappheit nicht in dem Maße vervielfältigt werden wie
die Zahl der Kreditversprechen bzw. die der Zukunftswechsel. Weil Gold als physische Sache eben
nicht über die Kreditschöpfung entsteht, gilt sein Wert auch völlig unabhängig von schuldrechtlichen
Zahlungsversprechen Dritter. Hieraus folgt, dass Gold als Antagonist des auf der Kreditschöpfung
beruhenden Geldes die Funktion eines Gradmessers für die Qualität des kreditgeschöpften Geldes
bzw. der Zukunftswechsel übernehmen kann, sofern dem stets knappen Rohstoff Gold von der Gesellschaft
eine monetäre Funktion bzw. die Funktion des „Money of last Resort“ zugebilligt wird. Diese
Eigenschaft wird Gold und dem mit ihm verwandten Silber seit über 4000 Jahren in fast allen Gesellschafts-
und Wirtschaftssystemen zugesprochen. Aus der oben ausgeführten Überlegung folgt, dass
der Preis des in Geldeinheiten notierten Goldes langfristig zwangsläufig durch die Qualität des (Kredit-)
Geldes determiniert wird. Somit sind Analysen über Goldpreisentwicklungen letztlich ohne eine
Beurteilung der Verfassung des Geldwesens, also der Politik der Zentralbanken, der Architektur und
Stabilität des Finanz- und Bankensystems sowie der Bonität relevanter öffentlicher und privater
Schuldner nicht möglich. In den letzten Monaten haben nunmehr auch namhafte Vertreter des Zentralbanksystems
und privater Geschäftsbanken die Fragilität des gegenwärtigen Finanzsystems konstatiert.
Dies gibt uns Anlass, die kritische Zustandsbeschreibung des Finanzsystems in einem Gedankenexperiment
einmal radikal zu Ende zu denken. Um die Zusammenhänge dabei zu pointieren, gehen
wir dabei anhand des bekannten Gesellschaftsspiels „Monopoly“ vor."

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