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Jetzt fangen die Kreditderivate an zu fallen. Volumen des Gesamtmarktes: mehr als 300 Billionen EUR (mT)

DT @, Montag, 10.03.2008, 15:53 (vor 6535 Tagen)

Ich sagte ja schon in der Vergangenheit: wenn bei den Hedges und Gegenhedges auch nur 1% ausfallen, dann reden wir von 3 Billionen (deutsche Billionen = Amitrillions) Geld, was einfach so aus dem System verschwindet. Man könnte es auch Verluste nennen.

Die Argumentation der Zeitungen geht jetzt schon dahin, daß argumentiert wird: "ja, aber das wären ja nur 10% des Welt GDPs von ca 30 Billionen USD".

Wir reden davon, daß bei nur 1% Failure rate so etwas passiert.

Wenn die Lawine erst richtig in Fahrt kommt, dann reden wir mal schnell von 10 oder auch 30% der 300 Billionen. Dann sind (worst case) 100 Billionen dran, dann reden wir von 3 Jahren Welt GDP. Im Klartext: die gesamte Weltbevölkerung, die fleißigen Chinesen genau wie die fetten Amisäcke, dürfen 3 Jahren lang schuften, um die Billionen, die die Ackermänner, ..., ... "verdient" haben, zu erarbeiten. Die Kohle, die sie bereits jetzt in Gold in ihren Tresoren in der Schweiz gebunkert haben und im Exil in Canada oder in Paraguay oder wo auch immer sie sich von der Verfolgung durch das aufgebrachte Volk sicher ein wollen dann aufbrauchen wollen. Oder die billigen Häuser für Pennies on the dollar aufkaufen und dann die verarmte Bevölkerung drin wohnen lassen wollen als Sklaven. Joe, ich sag Dir, les den Charlie M aus Trier, und schau Dir "Dr Schiwago" an, dann weißt Du, was Dir blüht, denn die Bundespolizei und die BW im Innern vom Gangwolf werden Deinen fetten A. nicht retten.

Das deutsche Volk spürt das jetzt schon - wir dürfen 3% mehr abdrücken seit der MWSt Erhöhung, und 5 Jahre lang geht das in die Taschen der ABX Verkäufer (Joe A., die Amis von der Wallstreet, die Londonmafia). 3% p.a. sind 10 Tage, mal 5 Jahre sind 50 Tage, die ich im Schweiße meines Angesichts für den gierigen Joe rödeln darf.

Da hammer ihn doch mit der besonders fähigen KfW Chefin (400 T EUR p.a.), die ihm den Dreck abgekauft hat im Namen des Steuerzahlers:

[image]


Hier der Artikel zu der CDS Lawine, die jetzt in Fahrt kommt, aus der FT:

http://www.ft.com/cms/s/af1e1c18-ee04-11dc-a5c1-0000779fd2ac.html
Auch die verwenden mein Lieblingswort "brutal".

Credit derivatives turmoil strikes

By Robert Cookson and Joanna Chung in London and Michael Mackenzie in New York

Published: March 9 2008 18:42 | Last updated: March 9 2008 18:42

Turmoil in the credit derivatives markets is having an increasingly brutal impact on the wider financial system as a vicious cycle of forced selling drives risk premiums on company debt to new highs.

The trend accelerated on both sides of the Atlantic last week as investors rushed to unwind highly leveraged positions in complex structured products. The cost of protecting US investment grade debt against default soared to a high of 188 basis points, from 80bp in January.

In Europe, the cost of insuring the debt of the 125 investment-grade companies in the benchmark iTraxx Europe index surged to a new high of 156bp, before closing at 146bp on Friday. A move above 150bp would spark the unwinding of structured trades, according to BNP Paribas.

Institutions that lapped up credit risk products in recent years – many financing their purchases through borrowing – are scrambling to reduce their exposure following heavy losses, traders say.

But many investors fear conditions could worsen as hedge funds, banks and other financial institutions come under pressure to cut their losses before conditions deteriorate further.

Liquidating structured credit instruments requires buying large amounts of protection using credit default swaps. This, in turn, drives the cost of protection higher, potentially triggering a chain reaction.

“There is potential for some wild and possibly inexplicable price movements as the unwinds get bigger,” said Mehernosh Engineer, credit strategist at BNP.

The markets are so illiquid that a few trades can lead to sharp movements, producing violent price swings and knock-on effects.

Tim Bond, head of global asset allocation at Barclays Capital, said: “It’s inflicting heavy losses on the banking system, eroding their capital and reducing their ability to lend. The spread widening is so severe, you’re seeing a rise in borrowing rates across the board for everybody except top-quality governments. It’s affecting both the price and availability of credit.”

Some structured credit vehicles have in-built triggers that force them to be liquidated.

Bank of America estimates that if the cost of US investment grade credit insurance rises above 200bp, the unwinding of structures could trigger a jump towards 220bp.

Jim Sarni, portfolio manager at Payden & Rygel, an investment management firm, said: “The market is very concerned about counterparty risk and how stable positions are as they are marked to market as prices keep falling.”

Suki Mann, credit strategist at Société Générale, said companies and consumers were also suffering because of reduced lending as banks hoarded liquidity.

Copyright The Financial Times Limited 2008

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der Vulkan zischt schon!

Albert @, Montag, 10.03.2008, 16:08 (vor 6535 Tagen) @ DT

Hallo DT,

so langsam krieg ich eine entfernte Ahnung von den Dimensionen.
Wie kann man nur mit solchen "Atombomben" spielen.

Deswegen muß das System auch ab und zu "reseted" werden nicht wahr.

Nur das die Oberbosse diesmal keinen "rest" planen sondern einen Programmaustausch und möglicherweise danach viel weniger Mitspieler.

antworten
 

In den Bundesbankberichten (mT)

DT @, Montag, 10.03.2008, 16:36 (vor 6535 Tagen) @ Albert

fand sich schon seit mehreren Jahren die massive Warnung über die Derivate. Ebenso hat Warren B seinen berühmten Spruch über die weapons of financial mass destruction ca 2005 oder 2006 losgelassen.

Ich habe hier den Finanzmarktstabilitätsbericht der Buba aus 2006, und dort wurde sowohl die Derivatediskussion geführt als auch der Ablauf der Hauskrise bereits vorweggenommen. Wie schon gesagt, in den niederen Rängen der Buba sitzen Leute genau wie wir die selber denken können. Wieso Prof. A.W. nicht auf sie gehört hat... er ist halt mit den vielen Empfängen zu sehr beschäftigt. Armer Kerl - wird aber in Kusel in der Westpfalz gut überleben, wie schon Generationen vor ihm. Seine Frankfurter und Kölner Kollegen, die unbedingt meinen, die Stadt wäre das Nonplusultra - denen werden die Offenbacher Horden mal zeigen, wie Mainwasser schmeckt.

Gerade ist der JPYUSD unter 102 abgetaucht. Die 100 werden bald fallen... mal sehn, ob wir wieder auf die 80 zurückkommen, die wir 1995 hatten.

DT

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Super Boost (zwischendurch nur)

Jacques, Dienstag, 11.03.2008, 01:37 (vor 6535 Tagen) @ DT

Gerade ist der JPYUSD unter 102 abgetaucht. Die 100 werden bald fallen...
mal sehn, ob wir wieder auf die 80 zurückkommen, die wir 1995 hatten.

DT

Hallo DT

eine solche Entwicklung auf Monats, Wochen und Tageschart im USDJPY such ihresgleichen.

Die Korrektur der Abwärtsentwicklung von 124 auf 100(?) folgt so sicher, wie es alle zehn Jahre einmal in der Sahara regnet.
Das aber nur als Gegenbewegung, danach weit(!) unter 100.

Diese Gegenbewegung wird derart heftig und überraschend ausfallen, wie man sich das nur die wenigsten ausmalen können.

Ich schrieb schon früher: Es wird ein neuer riesiger Spekulationsmarkt in den Währungsmarkten losgetreten. Das hat keine ZB mehr im Griff.

Gruss
Jacques

antworten
 

Der Grossteil der Derivate hebt sich gegenseitig auf.

yoyo, Dienstag, 11.03.2008, 02:15 (vor 6534 Tagen) @ DT

Hatten wir hier im Forum schon bei der Bilanz der DB glaube ich.

antworten
 

Derivatevolumen: stimmt .....

Elli ⌂ @, Dienstag, 11.03.2008, 02:33 (vor 6534 Tagen) @ yoyo

Hatten wir hier im Forum schon bei der Bilanz der DB glaube ich.

Ja, hier: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=10150

antworten
 

wenn sich 97% der Derivate-Geschaefte gegenseitig aufheben, wozu macht man sie dann?

Goldküken, Dienstag, 11.03.2008, 02:37 (vor 6534 Tagen) @ Elli

kann das jemand mit einfachen Worten erklaeren?

K.

antworten
 

Mag zwar stimmen, aber was folgt daraus?

Theo Stuss @, Dienstag, 11.03.2008, 05:56 (vor 6534 Tagen) @ Elli

Fiat-Money hebt sich auch gegenseitig. Was übrig bleibt ist jedes Mal die Urschuld Steuer.

Entscheidend ist im Debitismus die zeitliche Verschiebung der Fälligkeiten und die Frage, wer wann zahlen muß.

Läßt sich ein zusätzliches Absicherungsgeschäft nicht schließen, hat man ein Problem.

Im übrigen, was mathematisch einfach ist, ist es in psychologischer Hinsicht noch lange nicht. Was wird mit dem Politiker geschehen, der offen erklärte: "Leute, schreibt eure Ersparnisse ab! Gegen die Staatsschulden aufgrechnet, ist alles zu Null. Dann werden die Karten neu verteilt und das Spiel fängt neu an."

Schön, nicht?

antworten
 

... noch ein weiterer passender DGF-Faden (mL)

QuerDenker @, Dienstag, 11.03.2008, 02:38 (vor 6534 Tagen) @ yoyo

Hatten wir hier im Forum schon bei der Bilanz der DB glaube ich.

und auch hier

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=1684

--
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