Ohne Erläuterung: Es gibt keine Phantomzeit!
Aleph, Dienstag, 11.03.2008, 12:36 (vor 6538 Tagen)
Hallo liebes Forum,
ich habe mir mal die Zeit genommen, mit dem Programm CyberSky 4 die Äquinoktien (Frühlingsanfänge) zu prüfen, und zwar zu den Zeitpunkten 46 BC (Beginn des Julianischen Kalenders), 325 (Konzil von Nicäa) und 1582 bzw. 1583 (Kalenderreform durch Papst Gregor). Das Kalendersystem (julianisch und gregorianisch) ist konsistent, d.h. es gibt keine Phantomzeit im Frühmittelalter.
Ein Äquinoktium ist definiert durch den Schnittpunkt der Ekliptik (Bahn der Sonne und Planeten) und dem Himmelsäquator. Da ich kein Fachmann bin, habe ich mich auf das oben genannte Programm verlassen, dem ich voll vertraue.
Das Schöne an dem Programm ist, dass man sich Sternbilder zu beliebigen Zeiten und Orten ansehen kann.
Gruß
Aleph
Herzlichen Dank
Artois, Dienstag, 11.03.2008, 12:57 (vor 6538 Tagen) @ Aleph
ich werde ständig mit dieser "Theorie" genervt" ...
also ich glaub's mal, aber ...
CaptainB
, Dienstag, 11.03.2008, 23:38 (vor 6537 Tagen) @ Artois
in verstehe nicht in welchem Kontext soll das Bedeutung haben?
Welche Argumentationskette wird dadurch bestätigt bzw. widerlegt?
Gruss
--
Rehgehegewegepflegeschrägesägesong
„Quis ut Deus?“ 26.Juni 2011 - Erzengel Michael's Sieg
![[image]](http://www.religioeses-brauchtum.de/herbst/bilder/erzengel_michael_01.jpg)
Fantomzeit wird widerlegt.
SchlauFuchs
, Neuseeland, Mittwoch, 12.03.2008, 01:09 (vor 6537 Tagen) @ CaptainB
in verstehe nicht in welchem Kontext soll das Bedeutung haben?
Welche Argumentationskette wird dadurch bestätigt bzw. widerlegt?
Gruss
Widerlegt wird dies hier:
Und widerlegt wird es dadurch: Die Erde hat wie man vielleicht weiß, eine Präzessiosbewegung, die ist absolut gleichmäßig und sorgt dafür, daß der Frühlings-/Frühjahrspunkt
wandert, und zwar in ca. 26000 Jahren einmal durch die ganze Ecliptik. Ungefähr alle 2150 Jahre wandert dieser Punkt von einem Tierkreiszeichen zum nächsten, diese 2150 Jahre nennt man Ära oder Zeitalter, und aktuell sind wir im "Fische" Zeitalter, in etwa 150 Jahren sind wir im Wassermann-Zeitalter (vielleicht schonmal gehört, "Age of Aquarius..."). Das nur nebenbei. Jedenfalls sind diese Frühlingspunkte für bestimmte Daten belegt und die Wanderung des Punktes berechenbar. Würden 300 Jahre fehlen, würde der Koordinaten-Graph der Kurve einen Sprung machen müssen.
Ciao!
SF
Es geht um die Fälschung der Geschichtsschreibung
Aleph, Mittwoch, 12.03.2008, 01:20 (vor 6537 Tagen) @ CaptainB
Hallo,
in verstehe nicht in welchem Kontext soll das Bedeutung haben?
Welche Argumentationskette wird dadurch bestätigt bzw. widerlegt?
meine Befürchtung war, das so alles über das Frühmittelalter gefälscht worden war. Das scheint in dieser Radikalität nicht der Fall zu sein, denn es wurden keine Erdjahre künstlich erstellt und in den julianischen Kalender dazwischen geschoben.
Mein Eindruck ist, dass sich die Wissenschaftler (Astronomen) von Cäsar (46 BC) und von Papst Gregor (1583) sehr gut auskannten. Die haben nichts gefälscht.
In der Antike war die Wissenschaft weit entwickelt. Dafür zeugte die legendäre Bibliothek in Alexandrien. Vermutlich wurde diese durch einen christlichen Mob zur Zeit von der Wissenschaftlerin Hypatia (370 bis 415) restlos zerstört. Diese Zerstörung besiegelte den Rückfall des Abendlandes in den Zustand der Unwissenheit.
Dazu passt die Laxheit, mit der die Evangelien des Neuen Testamentes geschrieben sind. Eine derartige "Geschichtsschreibung" fügt sich nicht in den damaligen Stand der Wissenschaft. Die Menschen damals wussten sehr genau, was Geschichte und was Fabel war.
Gruß
Aleph
Und Menschen gemordet?
coldice, Donnerstag, 13.03.2008, 18:14 (vor 6536 Tagen) @ Aleph
Hallo,
in verstehe nicht in welchem Kontext soll das Bedeutung haben?
Welche Argumentationskette wird dadurch bestätigt bzw. widerlegt?
meine Befürchtung war, das so alles über das Frühmittelalter gefälscht
worden war. Das scheint in dieser Radikalität nicht der Fall zu sein, denn
es wurden keine Erdjahre künstlich erstellt und in den julianischen
Kalender dazwischen geschoben.
Woher willst Du wissen, daß keine "Erdjahre" wie Du es nennst künstlich erstellt wurden? Von der Fünf Minuten Präzission?
Mein Eindruck ist, dass sich die Wissenschaftler (Astronomen) von Cäsar
(46 BC) und von Papst Gregor (1583) sehr gut auskannten. Die haben nichts
gefälscht.
Und die Astronomen dazwischen? Das sind 1500 Jahre, gibts da welche? Bauwerke?
In der Antike war die Wissenschaft weit entwickelt. Dafür zeugte die
legendäre Bibliothek in Alexandrien. Vermutlich wurde diese durch einen
christlichen Mob zur Zeit von der Wissenschaftlerin Hypatia (370 bis 415)
restlos zerstört. Diese Zerstörung besiegelte den Rückfall des Abendlandes
in den Zustand der Unwissenheit.
Nicht nur das die B gebrannt hat, wurden die Leute, die das Wissen aus der Bibliothek hatten, wohl auch gemordet? Denn nur dann kann alles Wissen verloren gegangen sein.
Sofern es die B in A überhaupt gegeben hat. Gibt dazu ein nettes Büchlein.
Dazu passt die Laxheit, mit der die Evangelien des Neuen Testamentes
geschrieben sind. Eine derartige "Geschichtsschreibung" fügt sich nicht in
den damaligen Stand der Wissenschaft. Die Menschen damals wussten sehr
genau, was Geschichte und was Fabel war.
Eben, die waren alle Lax oder einfach nur besoffen. Kann natürlich auch sein, daß die Koordination etwas schwierig ist, weshalb man einfach vage bleibt und sich selbst widerspricht. Im übrigen hat der Zufall immer die Originale vernichtet, während er diverse Abschriften unangetastet ließ.
Zufall halt.
Gruß
Aleph
Gruß
coldice
Woher willst Du bzw. das Progi wissen, wo denn die
coldice, Dienstag, 11.03.2008, 17:23 (vor 6538 Tagen) @ Aleph
Sternchen etc. alle gestanden sind?
Sind sie sicher dort gestanden, wo diverse Quellen behaupten? Stimmt die Zeitberechnung bzw. Behauptung, daß diese Zeit auch diese Zeit war? Es war für frühere Forscher ein Leichtes den jeweiligen Stand zu berechnen.
D.h. wenn z.B. Tausend Jahre erfunden sind, dann ist es ohne Probleme zu rechnen gewesen. Im übrigen müssen die Jahre nicht immer gleich lang gewesen sein.
Da gibt es viel zu viele unterschiedliche Interpretationen aus verschiedenen Bereichen, die nicht im Einklang stehen. Da steht zuviel Spezialisierung dahinter, so daß aus anderen Bereichen einfach das Wissen fehlt.
Gruß
coldice
gigo
Jochen, Mittwoch, 12.03.2008, 00:37 (vor 6537 Tagen) @ Aleph
...
habe ich mich auf das oben genannte Programm verlassen, dem ich voll
vertraue.Das Schöne an dem Programm ist, dass man sich Sternbilder zu beliebigen
Zeiten und Orten ansehen kann.
Moin,
garbage in, garbage out...
mfg
Jochen
