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Carlyle vorm Exitus (mL)

Jermak @, Donnerstag, 13.03.2008, 01:41 (vor 6536 Tagen)

http://www.marketwatch.com/news/story/carlyle-capital-verge-collapse-talks/story.aspx?g...

antworten
 

Schöner Beweis dafür, das Bernanke & Co. falsch liegen ...

weissgarnix @, Donnerstag, 13.03.2008, 02:04 (vor 6536 Tagen) @ Jermak

Hi,

danke für den Link.

Passt - wenn es denn so kömmt und nicht nur eine Finte von Carlyle ist - wunderbar zudem, was ich gestern bei "Mish's Global Economic Trends" aufgeschnappt habe: dieses neueste Instrument der FED dient demnach nämlich keineswegs Zwecken des "breiten Marktes", also Leutchen wie zB. Carlyle, sondern zu allervorderst den "Primary Dealers" selbst. Die sollen nämlich traditionell massiv T-Bonds short, und alle möglichen Arten von Mortgage debt long sein. Was natürlich bedeuten würde, dass sie aktuell gar arg Federn lassen, weil von beiden Seiten unter Druck (T-Bonds steigen, Mortgage fallen).

Natürlich entsprechen news und Kommentare aus diesen ganzen Blogs und Foren nicht unbedingt den nackten Tatsachen, aber wenn das zutrifft, dann war die gestrige FED-Aktion vor allem eines: ein Rettungsplan für der FED ureigenste und nächststehende Geschäftspartner! ... da bliebe halt dann für eine Carlyle nichts übrig.

antworten
 

Der Carry Trade funktioniert andersrum

chiron, Donnerstag, 13.03.2008, 02:15 (vor 6536 Tagen) @ weissgarnix

Hallo weissgarnix

Warum hätten sie Treasuries long sein sollen? Damit gewinnt man doch keinen Blumentopf. Der Carry Trade funktioniert andersrum.

Dumm war eben nur, dass die Longpositionen immer mehr im Preis sanken, was dem Carry-Trade nicht gut bekam.

Im übrigen teile ich deine Meinung nicht, dass die Massnahmen nicht für den breiten Markt war, denn wer etwas für die Primary Dealers macht, macht immer etwas für den Markt. Es ist nur einfacher im Kern des Systems zu stützen als irgendwo draussen bei den Häuslebesitzern.

Gehts den PDs gut, gehts allen gut und weil das die PDs wissen und der Staat garantiert ihnen helfen wird, spekulieren sie eben so heftig, weil der Gewinn in die eigene Tasche fliesst und der Verlust sozialisiert wird.

Gruss chiron

antworten
 

@chiron

weissgarnix @, Donnerstag, 13.03.2008, 02:22 (vor 6536 Tagen) @ chiron

Warum hätten sie Treasuries long sein sollen? Damit gewinnt man doch
keinen Blumentopf. Der Carry Trade funktioniert andersrum.

Die Primary Dealers sind aber keine "Carry Trader" in dem Sinne, den du hier meinst. Und kein Market Maker dieser Welt geht freiwillig im "own book" long/short in einer Position, von der er nicht glaubt, dass sie sich in seine Richtung bewegt. Lagen diese "Primary Dealers" demnach alle samt und sonders falsch? Im Ausmass von mehreren hunder Milliarden Dollar?

Im übrigen teile ich deine Meinung nicht, dass die Massnahmen nicht für
den breiten Markt war, denn wer etwas für die Primary Dealers macht, macht
immer etwas für den Markt. Es ist nur einfacher im Kern des Systems zu
stützen als irgendwo draussen bei den Häuslebesitzern.

Was ich damit meinte war, dass Carlye und andere von diesen T-Bonds der FED nichts zu sehen kriegen werden, weil damit samt und sonders die Shorts der PDs glattgestellt werden. Sonst nix. Von jeglicher weitergehender "Entspannung" kann da mitnichten die Rede sein. Die PDs werden sowohl long als auch short von ihren unterwasser-Positionen "erlöst", sonst gar nichts.

antworten
 

laut nachgedacht

chiron, Donnerstag, 13.03.2008, 03:37 (vor 6536 Tagen) @ weissgarnix


Die Primary Dealers sind aber keine "Carry Trader" in dem Sinne, den du
hier meinst. Und kein Market Maker dieser Welt geht freiwillig im "own
book" long/short in einer Position, von der er nicht glaubt, dass sie sich
in seine Richtung bewegt. Lagen diese "Primary Dealers" demnach alle samt
und sonders falsch? Im Ausmass von mehreren hunder Milliarden Dollar?

Hallo weissgarnix

Die Market Maker erfüllen ihre Budgets auch mit Carry Trades, d.h. sie sind tiefe Renditen short und hohe Renditen long, wenn sie davon ausgehen, dass nichts passiert oder die hohen Renditen wieder runter kommen. Nun gehe ich mal davon aus, dass dies die Situation vor ein paar Monaten war. Dann kam der Schock, die hohen Renditen wurden noch höher und die tiefen Renditen noch tiefer. Was macht jetzt der Market Maker?

Er verhält sich wie alle anderen auch, da wird "moyenne" gemacht. Der alte klassische Fehler bei Trendwenden. Dummerweise verlangen die Kunden jetzt noch mehr Treasuries (Flucht in Sicherheit) und wollen ihre unsicheren Investitionen abladen. Wer überhaupt zum Zuge kommen will (Kundenbindung), muss gute Preise machen. Das Portfolio des Market Makers gerät weiter aus den Fugen, ausser - was in der Baisse sehr selten vorkommt - er geht vorausschauend in die richtig Richtung und shorted alles.

Dazu kommt jetzt noch, dass ein Market Maker nur Peanuts gewinnen kann, wenn er Treasuries long geht (die Spreads ändern sich nur wenig, relativ zu möglichen Gewinnen bei Junk). Da er natürlich auf sein Budget/Bonus schielt, wählt er die riskantere Variante. usw usw.

Kurzum: Ich habe keine Ahnung, wieviel Shorts bei den PDs rumliegen, aber die Psychologie von Market Makern ist mir schon bekannt.

Gruss chiron

antworten
 

@Chiron - hier steht die Antwort

weissgarnix @, Donnerstag, 13.03.2008, 05:24 (vor 6536 Tagen) @ chiron

http://wallstreetexaminer.com/?p=2434

War nicht bei Mish sondern bei dem Jungen hier ...

antworten
 

und dazu noch ein paar Zahlen ..

weissgarnix @, Donnerstag, 13.03.2008, 05:51 (vor 6536 Tagen) @ weissgarnix

von der New York FED:

demnach waren die PDs per 27.02. -94Mrd short in Treasuries, aber dafür long 140Mrd in Agency Debt ex Mortgage backed, 60 in Mortgage Backed, 47 in Discount Notes und 243 in Corporate Bonds ...

Ich würde mal drauf tippen, dass die Deutsche Bank als eines der größten Bond-Emissionshäuser ein großes Stück von den CPs hält, Goldman wahrscheinlich auch ...

antworten
 

Danke und Frage zu den SIVs

chiron, Donnerstag, 13.03.2008, 07:39 (vor 6536 Tagen) @ weissgarnix

Könnte es vielleicht sein, dass die SIVs, welche teilweise noch ausserhalb der Bankbilanzen lagern, auch noch Treasuries short sind? Ich habe leider bei den SIVs ein wenig den Faden verloren, wer wann wieviel zurück in die Bilanz genommen hat und ich war damals auch nicht sehr aufmerksam, was geshortet wurde um den Junk zu finanzieren.

Gruss chiron

antworten
 

Ja die 20 primary dealers...

dottore @, Donnerstag, 13.03.2008, 02:16 (vor 6536 Tagen) @ weissgarnix

Hi weissgarnix,

Passt - wenn es denn so kömmt und nicht nur eine Finte von Carlyle ist -

Nein, Carlyle Capital ist Geschichte.

wunderbar zudem, was ich gestern bei "Mish's Global Economic Trends"
aufgeschnappt habe: dieses neueste Instrument der FED dient demnach
nämlich keineswegs Zwecken des "breiten Marktes", also Leutchen wie zB.
Carlyle, sondern zu allervorderst den "Primary Dealers" selbst.

Ganz richtig.

Die sollen
nämlich traditionell massiv T-Bonds short, und alle möglichen Arten
von Mortgage debt long sein. Was natürlich bedeuten würde, dass sie
aktuell gar arg Federn lassen, weil von beiden Seiten unter Druck (T-Bonds
steigen, Mortgage fallen).

T-Bonds & Bills steigen gerade noch mehr (ex Asien). Gut vorstellbar, dass der ganze Firlefanz (mortgage/treasuries-Swap) am 28. März gar nicht mehr steigt. BB hat fertig.

Natürlich entsprechen news und Kommentare aus diesen ganzen Blogs und
Foren nicht unbedingt den nackten Tatsachen, aber wenn das zutrifft, dann
war die gestrige FED-Aktion vor allem eines: ein Rettungsplan für der FED
ureigenste und nächststehende Geschäftspartner! ... da bliebe halt dann
für eine Carlyle nichts übrig.

So isses (war es, wäre es gewesen) + Gruß

antworten
 

sach ma dottore, hat da die FED nicht eigentlich Carlyle gekillt?

weissgarnix @, Donnerstag, 13.03.2008, 10:13 (vor 6535 Tagen) @ dottore

Hi,

mir geht gerade folgender Gedanke durch den Kopf: wenn ich in Zeiten wie diesen als Finanzier von Carlyle die Alternative hätte, entweder mit Carlyle um Prozente zu feilschen und dennoch weiterhin das Ausfallsrisiko faktisch alleine zu tragen, oder jetzt die Reissleine zu ziehen, meinen Anteil an Fannie- und Freddie-Papieren bei Carlyle aus der Masse abholen, um damit zur FED zu gehen und sie dort zu Vorzugskonditionen abzuliefern, wie würde ich mich da wohl entscheiden?

Hat also dann die FED quasi mit ihrer Dienstagsaktion Carlyle auf dem Gewissen?

antworten
 

Danke; Was bedeutet das nun für den Müsli-Packungs-Index? - oT (oT)

McShorty @, Nürd-Mütryx fün Dülbünyen, Donnerstag, 13.03.2008, 03:56 (vor 6536 Tagen) @ weissgarnix

- kein Text -

--
Danke an Elli, Chef, HM und igelei für das wunderbare Forum hier!
Seid wachsam auf diesem Narrenschiff!

antworten
 

Hat's schon hinter sich

dottore @, Donnerstag, 13.03.2008, 02:06 (vor 6536 Tagen) @ Jermak

Hi Jermak,

die margin calls waren doch zu viel (inzwischen > 400 Mio USD). Die Banken wollten nicht mehr warten und übernehmen "promptly" die collaterals, um sie auf den Markt zu werfen, was für Fannie, Freddie etc. nichts Gutes verheißt.

Dabei geht's um schlanke 17 Mrd USD.

Damit kommt die ganze Carlyle-Gruppe ins Wanken. Tja, wer mit Hebel 32 arbeitet, soll sich nicht wundern.

Gruß!

antworten
 

Irgendwie enron-artig: Von 18 Mia zum Penny-Stock

JoBar, Donnerstag, 13.03.2008, 02:17 (vor 6536 Tagen) @ Jermak

http://www.marketwatch.com/news/story/carlyle-capital-verge-collapse-talks/story.aspx?g...

... The stock has fallen nearly 80% since it first announced it had missed some margin payments.
...

antworten
 

Wollte zwar heute im Blog eigentlich was anderes bringen, aber ...

weissgarnix @, Donnerstag, 13.03.2008, 04:30 (vor 6536 Tagen) @ Jermak

... die Verstorbenen soll man bekanntlich ehren. Daher hier mein Nachruf:

„Unsere Mission ist es, die führende globale Private Equity Firma zu sein, indem wir die Expertise von Carlyle’s Investmentprofis dafür nutzen, außerordentlich hohe Renditen in einer Reihe von Investmentalternativen zu erzielen, gleichzeitig aber auch unseren guten Namen und den unserer Investoren zu bewahren.”

In diesen Lettern prangt das Leitmotiv der Carlyle Group (übersetzt aus dem Englischen von mir) auf ihrer Website. Und während das bis vor ein paar Tagen noch edel und gut klang, verkommen derartige Statements in Zeiten wie diesen schneller zur Lachnummer, als man „Leveraged Portfolio of Agency Debt” überhaupt aussprechen kann.[Weiterlesen->]

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