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HAllo

Jacques, Freitag, 14.03.2008, 23:39 (vor 6534 Tagen) @ igelei

lieber igelei

gestatte mir doch ein paar Worte -als nicht Deutscher- zu eurem Verhältnissen und fasse das bitte nicht als Einmischung ein. Die Gedanken gelten weitgehend auch für die Schweiz.

NAchdem die Konsumenten immer weniger Einkommen haben sollen die 50 Wochenstunden mit weniger Lohn malochen? Ein Freund
von mir ist auf dem Bau, Tarif gibt es da seit Jahren nicht mehr, im Winter
arbeitslos und im Frühjahr danach regelmäßig zu geringerem Lohn
eingestellt.

Massgebend ist letztlich, was in der Tasche bleibt, also das frei verfügbare Einkommen (noch ohne Abzug der Wohnkosten).
Euer Staat greift hier in einer Art und Weise in die Tasche, dass ihr ein halbes Kalenderjahr allein für Steuern, Gebühren, Abgaben arbeitet.
Wofür?

Wofür ist das Geld eigentlich. Übergeordnet betrachtet ist es für die Bezahlung aller Leistungen, die der Staat für den Bürger erbringt.

Die Frage ist nur: Erbringt der Staat auch wirklich jene Leistungen und so, wie es das Volk eigentlich will?
Die Frage kann nur das Deutsche Volk beantworten.

Selbst wenn alle fiskalischen Abgaben um 20% gekürzt würden, bliebe genug Fleisch am Knochen, um einen gut funktionierenden Staat zu leisten.
Viel zu viel Geld wird aber am falschen Ort eingesetzt oder versickert zwischendurch.
Ich habe öfters Gelegenheit den einen oder anderen Kochtopf zu heben und mir stehen die Haare zu Berge, wenn ich sehe, was das alles zusammenkutschiert und von Gemeinderäten, Kantonsparlamenten etc. abgesegnet wird.
Oder wie Eitelkeiten mit Millionen gesponstert werden (grössere Stadt, Details kenne ich)
Aber haarsträubend, Millionen versickern und grünen Wiese werden zum Sumpf...

Es hat Geld genüg. Es geht nur so, indem man die Steuern kürzt(!) und dann die Regierenden zwingt, die Sümpfe trocken zu legen. Kürzen sie Leistungen am falschen Ort, abwählen. Weg, einfach weg. Mit der Zeit begreifen Sie das und richten sich danach.

Nun aber:
Leider kennt Deutschland nicht die Vorzüge der direkten Demokratie.
Das deutsche Volk kann leider nur in den seltensten Fällen seine Leistungen bestellen oder abbestellen. Wir können das. Und du glaubst gar nicht, wie das das Verantwortungsbewusstsein der Politiker fördert und klariert.


Dazu steigende Kosten: Energie, Lebensmittel etc. - nicht nur
[quote]in der Baubranche ist das so, der Mittelstand wurde und wird weiter
zerstört, Leute wie der Trigema-Chef sind in diesem Land die absolute
Ausnahme, der Standard sind Ackermänner und Zumwinkels (der vor ein paar
Jahren auch gern mal Postangestellte mit an den Haaren herbeibezogenen
Gründen feuerte und kürzlich sein übergroßes soziales Engagement für
Mindestlöhne in der Branche entdeckte?)
[/quote]

Katastrophale Figuren tummeln sich im Feld. Aber es könnte wenigstens zur Schärfung des Bewusstseins führen.
Dann die Abstimmung mit den Füssen für alle unredliche Politiker.
Deutschland fehlt eine Partei, die sich für den Mittelstand einsetzt.
Diese Masse wählt und kann bestimmen. Die FDP wird somit immer eine Randpartei bleiben, die SPD predigt Wasser (missbraucht die tatsächlich Bedürftigen für Ihre Propaganda) uns sauft selber Wein



[quote]Dazu dümmliche Politiker ohne jede Intelligenz, die den Patriotismus und
damit auch den Fleiß ihrer Bürger möglichst im Keime ersticken wollen. Und
von den Massenverdummungsmedien und ihrer Verblödung des Nachwuchses gar
nicht mehr zu reden.
[/quote]

Schickt sie nach Hause.
Klärt auf. Seziert und präsentiert die Machenschaften, jeder auf seiner Ebene und mit allen Mitteln.
Am Kiosk bis zu Bürgerversammlungen geht alles.


> Glaubt ihr ernsthaft, dass dieses Land noch mal auf die Beine kommen kann?
[quote]Mit Fleiß und Sparsamkeit?
[/quote]

Ja und wie! Wer wenn nicht Deutschland hat im letzten Jahrhundert hat das bewiesen?

Allein diese Tugenden genügen aber nicht, aber sie sind Voraussetzungen, die heute fehlen (ich nehme die Schweiz nur bedingt davon aus).



[quote]Wir produzieren nur noch fürs Ausland, daher kommt unsere BIP-Steigerung -
intern sind wir tot wie ein Fisch in der Öldose. Hört das Ausland
(Russland, China, Indien, die Amis usw.) auf, unsere Maschinen abzukaufen
gibt es hier ganz fix Zustände wie am Ende zu Weimarer Zeiten mit
Massenarbeitslosigkeit und Hunger, Dank Schröders HIV, vielleicht war der
Begriff Agenda 2010 eine böse Prophezeiung für das Jahr. Warten wirs ab,
aber euer Optimismus bezüglich Fleiß und Sparsamkeit könnte getäuscht
werden.
[/quote]

Ja, Abhängigkeiten sind gefährlich. Es kann durchaus sein, dass der Weg schmerzhaft ist. Hunger? Ich glaube nicht, mit einem etwas reduzierten Kalorienverbrauch ist Deutschland sicher in der Lage, seine Eigenversorgung sicher zu stellen. Hált nicht für alle wünschenswerten Produkte, aber niemals mit Zuständen wie in Mali oder Bangladesh zu vergleichen.


MfG
igelei

Und herzlichem Gruss zurück

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