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Vorschlag, um die nächsten Wochen gut zu überstehen (mT)

DT @, Samstag, 15.03.2008, 08:33 (vor 6532 Tagen)

Hallo Freunde,

nachdem selbst WGN jetzt in den Panikmode umschaltet, wirds mir doch ein wenig mulmig. Gerade er, der Dottore am meisten aufgrund seiner "Game Over" Mail angegriffen hat, gerade der, der den Bilanzen und den buchhalterischen Regeln so viel geglaubt hat und den guten alten Menschenverstand aufs Abstellgleis geschoben hat.

Anyway, ist ja ok, besser die Einsicht kommt zu früh als zu spät.

Also, was ist also zu tun in den nächsten Wochen, denn für mich ist klar, daß die Dominos immer schneller fallen:

(a) Am Anfang der Woche Carlyle, mit 16.6 Mrd Verlusten.
(b) dann schon am Ende der Woche Bear Stearns (angeblich wegen der Carlyle Ausfälle), mit 200 Mrd (das meiste wohl dabei bei JPM, aber auch bei anderen Banken, siehe die Liste gestern: Citibank 4 Mrd, Bank of America mehrere Mrd, UBS nochmal mehrere Mrd, usw)
(c) Die Dreba (mit Kleinwort etc und ihren Teilen) - da versucht die Allianz noch zu retten, was zu retten ist, und sie abzustoßen.

Und so wird das am Montag weitergehen. Wenn meiner Meinung nach als nächste am Mo oder Di Lehmann und Merrill Lynch fallen (die waren in meiner Liste vom September und Oktober ganz oben auf den Defaultkandidaten), dann sind schon drei Große am Boden, und die Dominos setzen sich ungebremst fort.

Selbst wenn Ben Bernanke am Dienstag den Zins auf NULL setzt, also 300 bp senkt, also tatsächlich die B52 Geldbomber startet, wird das nichts nützen, siehe Japan post 1990, was 18 Jahre lang, bis heute, nicht bereinigt ist.

Für mich heißt das, daß binnen der nächsten beiden Wochen die ganze Lawine ins Rollen kommt.

Was also tun, wenn man das ganze Cash abgehoben hat, bei der Metro war und Müsli und Milch geholt hat, noch einen Sack Mehl, Au und Ag (10er) gebunkert hat, die Autos vollgetankt, 1000 EUR im Geldbeutel für alle Fälle, etc?

Für mich stellt sich die Frage, wie lange man das aufregende Spiel noch mitspielen kann und versuchen kann, an der Lawine noch mitzuverdienen.

Wann kann man nicht mehr sicher sein, daß die Putoptionenverkäufer selber hops gehen, wann hören die Onlinebroker auf, zu funktionieren, wann wird das cash in den Girokonten obsolet.

Schon heute war am Geldautomat das Limit bei mir 1000 EUR, und ich bin mir sicher, daß es vor ein paar Wochen noch 2000 EUR war.

Mich würde Euren Vorschläge für die Handlungsweise der nächsten Tage und Wochen interessieren.

Gruß DT

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ein Vorschlag

Eckrand, Samstag, 15.03.2008, 09:32 (vor 6532 Tagen) @ DT

Sei gegrüßt,

vorab: ich habe von dem ganzen Finanzkram eigentlich null Ahnung und kann hier nur mit meinem gesunden Menschenverstand aufwarten.

Unglücklicherweise wissen wir nicht in welche Richtung und wie stark das Pendel ausschlagen wird (Infla / Defla). Daher ist auch nicht absehbar welche Strategie die richtige sein könnte. Wir müssen also raten, Wahrscheinlichkeiten abwägen und das Geschehen richtig interpretieren.

Es gibt allerdings einige Dinge die man zur Zeit ganz gewiss nicht tun sollte wie ich meine (falls irgendetwas davon Unsinn ist scheut Euch nicht es zu posten), vielleicht sollten wir zuerst einmal diese Liste aufstellen:

1. Geldvermögen bei Privatbanken halten, also auf Girokonten, in Geldmarktfonds usw.
2. In irgendwelche Aktienfonds investieren
3. long / short Positionen halten
4. Aktien von Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistern zu scheinbaren Schnäppchenkursen erwerben
5. Wechselkursrisiken eingehen
6. Schulden machen
7. Eigentumswohnungen in Teheran kaufen <img src=" />
8. Den Panik Button drücken, die nächsten Tage schon die Kernschmelze zu erwarten halte ich für übertrieben
9. - 10000. sollen andere posten


Weiter wäre ich dafür eine Diskussion zu starten welche Szenarien denn nun eintreten können, also wie wahrscheinlich Infla Defla ist und woran man die Tendenzen erkennt. Das derzeit alle Weichen eher auf Inflation stehen bis es zum Deflaknall kommt ist wohl unbestritten.... wenn ich die Postings der Experten hier und andernorts richtig gedeutet habe.

Ferner wäre folgende Diskussion noch ganz hilfreich: Wie stark wird Europa mit in den Abgrund hineingezogen? Nur weil die Amis und der Dollar baden gehen muß uns ja nicht zwangsläufig das gleiche Schicksal ereilen, oder?

Gruß
Eckrand

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Klumpenrisiko vermeiden, mehr kann man nicht tun

Stagflati @, Samstag, 15.03.2008, 09:38 (vor 6532 Tagen) @ DT

Da niemand weiß, ob der Meltdown jetzt schon stattfinden wird, oder der Dominoeffekt nochmal abgewendet werden kann, bleibt offen, ob kurzfristig ein (hyper-)inflationäres oder deflationäres Szenario (oder ein Mix - lebenswichtiges und Monopolpreise inflationär, der Rest deflationär) stattfindet. Wie gesagt, wir wissen es nicht. Daher ist es nicht klug, alles auf eine Karte zu setzen. Von allem etwas ist besser: Etwas Gold und Silber, etwas Cash, etwas kurzfristiges Festgeld bei der Bank, ein paar Puts, eine solide Portion Vorräte, mit dem Cash bald ein paar billige Substanzaktien kaufen (Aktien sind auch ein Sachwert) ... Alles andere wäre nur spekulativ, da wir die Richtung nicht kennen, die das ganze nehmen wird.

Die Vision, es würde in den nächsten Tagen, Wochen oder Monaten zum totalen Meltdown kommen, ist derzeit halt nur eine Vision. Ob es eine geniale, weise, vorausschauende Vision war oder aber eine idiotische, neurotische, überängstliche, werden wir erst noch erfahren.

antworten
 

Na und, ein paar Banken gehen Pleite, das schafft freie Sicht, einige bleiben bestimmt übrig...

prinz_eisenherz, Samstag, 15.03.2008, 09:55 (vor 6532 Tagen) @ DT

und können sich dick und fett fressen.

Vielleicht wird im Augenblick gerade an diesen sehr großen Rad gedreht, Flurbereinigung bei den Geldverleihern. Die monopolartige Konzentration findet in anderen Bereichen der Industrie und Dienstleistungen ebenso statt oder ist schon abgeschlossen. Also was mach in der Hinsicht die überzähligen Banken so unentbehrlich, so unangreifbar?
Ich sehe keinen guten Grund dafür.
Wer das Gemetzel übersteht, der hat es auch eingefädelt.

eisenherz

antworten
 

Ich denke, das Dogma der Stunde heißt,

ventura, Samstag, 15.03.2008, 10:18 (vor 6532 Tagen) @ prinz_eisenherz

es darf keine Bank kaputt gehen!
U.a. um den "Strom" für die reale Wirtschaft zu erhalten.
es wird kein 2. Northern Rock geben, davon bin ich fest überzeugt.
Die Order ist, die Struktur (Ec -Karte, Kreditkarte, Schalter) muss erhalten bleiben.
Wenn liquide Konsumenten und die gibt es noch, illiquide werden, weil sie keinen physischen Zugang - wie auch immer - zu Zahlungsmitteln haben - egal was der Dreck dann wert ist - beschleunigt sich der Zerfall der Realwirtschaft.
Erst wenn es größere Ausfälle in der Realwirtschaft gibt, nähern wir uns dem game over und hier dürfte der Gebrauchtwagenmarkt vielleicht ein Indikator werden? Noch kann man steuern, denken die ZBs?!

Und dann braucht man zu den vorgeschlagenen Sachen von W-garnixx noch eine Schrotflinte und eine Bleibe weit weg von der Stadt.
Gruß
V

PS zum Trost, die Japse haben das alles besser hin bekommen, als die Argentinier.
Das könnte ein kleiner "EU- Raum" auch schaffen. Vielleicht fängt es auch an dem Ende wirklich an, Italien steigt aus dem Euro aus?
Einschränkend muss man natürlich zugestehen in Tokio gibt es kein Kreuzberg...

antworten
 

Implosion?

eddie09 @, Samstag, 15.03.2008, 10:03 (vor 6532 Tagen) @ DT


Mich würde Euren Vorschläge für die Handlungsweise der nächsten Tage und
Wochen interessieren.

Hallo DT,

vielen Dank für deine hochinteressaten Beiträge.

Was da auf uns zukommt hat ja schon dottore vor über einem Jahr beschrieben. "Die Experten wirds aus dem Anzug heben" also scheinbar eine Implosion unvorstellbarem Ausmass. Finanzielle Infrastruktur geht baden, auf eine Art und Weise, die sich keiner vorstellen kann.

Nur, kommt es so? Das eine tun, das andere nicht lassen. Auf jeden Fall Zugang zu den Basics sichern und Tauschmittel kaufen, die jetzt noch zu kriegen sind. Zigaretten lassen sich später vortrefflich gegen Lebensmittel tauschen. Zigaretten kann man nämlich rauchen, Gold kann man nicht essen, nicht trinken, nicht rauchen. Also, ohne viel Risiko sich auf die Basics konzentrieren. Was passieren wird, kann keiner vorhersehen, sollte es doch die Experten aus dem Anzug heben, was ich persönlich auch glaube.

Gruss

--
Politik ist so beschaffen, dass faule Früchte nur vom Baum fallen, wenn darunter ein Korb steht, der sie auffängt.

antworten
 

Kurze praktische Frage zur Bargeldabhebung bei reinen Internetbanken

MariaBitterlich @, Samstag, 15.03.2008, 10:49 (vor 6532 Tagen) @ DT

OK, ein signifikanter Anteil Bares scheint mir ein Gebot der Stunde, zur Absicherung gegen den vermeintlichen deflatorischen Kollaps.

Bei reinen Internetbanken, z.B. DKB Bank, kommt man ja nur über Geldautomaten mit 1000€/Tag an sein Geld. Oder durch Auszahlung über Fremdbank allerdings mit 3% Gebühren.

Was ist bei der Überweisung auf ein Konto eines guten Freundes bei einer normalen Bank, des Abhebens durch den Freund und der Geldübergabe steuerlich oder aus Geldwäschesicht zu beachten?

MariaBitterlich

antworten
 

Dreh den Wasserhaupthahn zu; die E-Sicherungen raus und laß dein Auto stehn, wenn du dann ...

Der Husky, Samstag, 15.03.2008, 13:39 (vor 6532 Tagen) @ DT

eine Woche, ohne was besorgen zu müssen überlebst, hast du an alles gedacht.

(Mir fehlt noch Klopapier und Rasierklingen - Obwohl es im echten Krisenfall besser sein soll, du verwüstest deine Wohnung gezielt selbst (mit echten Stinkeecken buuh iiihhh!), als das es andere tun, denn die eckelts ganz "natürlich" wieder weg.)

Viele Grüße vom Husky!

antworten
 

Ihr habt mich jetzt überzeugt

Speku, Samstag, 15.03.2008, 14:25 (vor 6532 Tagen) @ DT

es herscht die pure Panik.
Ich werde am Montag oder am Dienstag folgendes tun:

Long im Dow
Long im S&P
Long im Dax
Long in $/Euro
Short im Bufu

Schaut Euch mal die Indizes an, von mir aus auch
Citigroup und Goldman.
Alles haben hre Tiefs noch einmal getestet und werden
durchstarten.

Viele Grüße
Speku

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