Und die LBBW sitzt auf insgesamt 22 Mrd, davon erst 1.1 Mrd abgeschrieben (mL)
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ROUNDUP 2: Finanzmarktkrise belastet LBBW mit 1,1 Milliarden Euro
Die Finanzmarktkrise hat die größte deutsche Landesbank mit 1,1 Milliarden Euro belastet. Der Jahresüberschuss der Landesbank Baden-Württemberg brach um zwei Drittel auf 311 Millionen Euro ein, wie die LBBW am Freitag mitteilte. "Uns ist bewusst, dass das Umfeld an den Kapitalmärkten zumindest noch bis zur Mitte des Jahres außerordentlich herausfordernd bleiben dürfte", sagte der LBBW-Vorstandsvorsitzende Siegfried Jaschinski. "Sollten die Kursrückgänge auf breiter Front anhalten, wird sich auch die LBBW dem nicht entziehen können."
Die Wertkorrekturen 2007 hatten aber nur teilweise direkte Auswirkungen auf den Gewinn. Bei strukturierten Wertpapieren hätten im vergangenen Jahr Wertminderungen von 452 Millionen Euro das Konzernergebnis belastet. In der Neubewertungsrücklage habe es Abschläge von 635 Millionen Euro gegeben. Allerdings habe sich die Neubewertungsrücklage per saldo nur um 278 auf 695 Millionen Euro verringert, weil Zuwächse bei anderen Beteiligungen die Abschläge zumindest teilweise kompensiert hätten.
"Aus heutiger Sicht wird die LBBW den weit überwiegenden Teil der Wertkorrekturen aufholen, da wir echte Zahlungsausfälle nur in geringer Höhe erwarten", sagte Jaschinski. Diese "vorübergehenden Belastungen aus der Finanzmarktkrise" überdeckten "eine solide Entwicklung auf operativer Ebene" Das Konzernergebnis vor Steuern ging um 73 Prozent auf 347 Millionen Euro zurück. Für das Jahr 2007 bilanzierte die LBBW erstmals nach dem internationalen Standard IFRS. Die LBBW ist mit einer Bilanzsumme von 443,3 Milliarden Euro die größte deutsche Landesbank.
Im August 2007 hatten die Stuttgarter mit 250 Millionen Euro und in der vorigen Woche mit zusätzlichen 391 Millionen Euro den Verlust der schwer angeschlagenen Sachsen LB ausgeglichen. Die 250 Millionen Euro im vergangenen Jahr seien ergebnisneutral verbucht worden, sagte ein Sprecher. Die sächsische Landesbank war nach riskanten Geschäften auf dem US-Hypothekenmarkt im vergangenen Jahr in Probleme geraten und konnte nur durch einen Verkauf an die LBBW gerettet werden. Als Kaufpreis waren 328 Millionen Euro vereinbart worden. Die Trägerversammlung der LBBW hatte der Übernahme in der vergangenen Woche zugestimmt. Im April soll die Sachsen LB in eine unselbstständige Einheit der LBBW umgewandelt werden.
Die zur LBBW gehörende Landesbank Rheinland-Pfalz machte im vergangenen Jahr eine Verlust von 91 Millionen Euro, wie die LBBW mitteilte. Das ist ein Minus von 238 Millionen Euro im Vergleich zu 2006. Die LRP wurde bislang als Tochter der Stuttgarter geführt. In den nächsten Monaten soll sie als unselbstständige Anstalt in der Anstalt in die LBBW integriert werden.
Aber sie mußten ja unbedingt noch die verschuldete Sachsen LB kaufen, als wir hier im Forum längst die Zahlen genannt hatten. Das hat doch System, das kann mir doch keiner erzählen!
gesamter Thread:
- Für UBS kommts knüppeldick -
Matterhorn,
16.03.2008, 02:16
- Und die LBBW sitzt auf insgesamt 22 Mrd, davon erst 1.1 Mrd abgeschrieben (mL) - DT, 16.03.2008, 04:35
- Citigroup erwartet gigantische Zinssenkung... -
siggi,
16.03.2008, 05:25
- Fed Funds Rate: Marktkonsens liegt bei 2.50% (ot) (oT)
-
Matterhorn,
16.03.2008, 05:49
- Fed Funds Rate: Marktkonsens liegt bei 2.50% (ot) (oT)
- Die - Jacques, 16.03.2008, 06:03
