Erlaeuterung
In meinem Blog hat einer die selbe Frage gestellt. Man muß hier die
Begriffe auseinanderhalten, um klar zu sehen: das Szenario unter 1.) ist
keine klassische "Inflation", i.S. von von "Teuerung" durch
Kreditausweitung, sondern das Äquivalent der mittelalterlichen
"Münzverschlechterung", neudeutsch "Debasing". Die große Gefahr, die hier
besteht, ist dass das Volk den Trick durchschaut, und die Bank Runs
losgehen, bevor sich die Preise überhaupt einen Millimeter bewegt haben.
Die Preise würden sich sehr wohl danach bewegen, weil natürlich alle
hastigst versuchen, ihre Knete in Realwerte zu wandeln. Dass dieser
Zustand jedoch nicht lange anhalten kann und unweigerlich in 2) mündet,
sollte keiner Erläuterung bedürfen.
Hi wgn,
bin schon wieder etwas schwer von Verstaednis: Nehmen wir mal an, die Muenze wuerde in einem grossen Manoever um 50% verschlechtert (was bei den umlaufenen Dollars lt MZM dann so 8000 Mrd extra betragen sollte, damit kann ma ja schon mal an der Krise arbeiten), warum soll das mehr als nur einen Einmaleffekt haben? Klassisch gedacht, muesste der initiale Inflationsschub irgendwo zwischen 50-100%, womoeglich ueber 2-3 Jahre gestreckt, auspendeln.
Danach hat man nur noch eine Anpassungsinflation bei Loehnen etc, welche ebenfalls degressiv ausgebremst werden koennte.
Wenn die 8000 Mrd nun komplett in EK des Finanzsystems fliessen wuerden, muessten doch eigentlich:
1) Bankbilanzen wieder gesunden, Kreditfaehigigkeit und Bonitaet allerseiten steigen
2) Alle Junk MBS,CDO,ABX whatever marked to market liegen, mit potentiell netten Gewinnchancen, wenn die Inflation naemlich auch die underlying assets ergreift
Wann tritt dann die 2, die Dede, ins Spiel?
--
Everything is ok
gesamter Thread:
- @dottore zu älterem Thread -
VictorX,
17.03.2008, 00:13
- @VictorX -
weissgarnix,
17.03.2008, 01:33
- Erlaeuterung -
Miesespeter,
17.03.2008, 03:09
- @Miesespeter - weissgarnix, 17.03.2008, 03:45
- Erlaeuterung -
Miesespeter,
17.03.2008, 03:09
- @VictorX -
weissgarnix,
17.03.2008, 01:33
