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offtopic: die Verselbstmordeten

nereus @, Montag, 17.03.2008, 10:13 (vor 6534 Tagen)

Hallo!

Zwischen Dollar-Crash und Bankenkollaps gibt es offenbar noch ein paar andere brisante Themen, welche die Gemüter in Wallung bringen könnten.

Was man bislang nur auf geschmähten oder gar verbotenen Seiten lesen konnte, wagt sich nun endlich vom Schatten ans Licht.

Der Muslim-Markt interviewt Prof. Dr. phil. Michael Friedrich Vogt, M. A., u.a. Dokumentarfilmer ("Geheimakte Heß")

Vor allem der erste Teil enthält äußerst lesenswerte Details (die manche sicher schon kennen) die für die breite Masse allerdings völlig ungewohnte Töne beinhalten.
Der Antifa und anderen willfährigen Kreisen dürfte der Schaum vor den Mund treten.

Das ist allerdings längst überfällig wie der Crash des Dow Jones.
Daher gebe ich mal ein paar kleine Details zur Kenntnis:

Heß wurde – das zeigen die im Film erstmals gezeigten Dokumente – vom britischen Geheimdienst SO1 in eine Falle gelockt: Die komplette Korrespondenz, die Heß über seinen Vertrauten, Prof. Haushofer, mit dem Duke of Hamliton zu führen glaubte, führten sie in Wirklichkeit mit dem SO1. In der Tat gab es eine ganze Reihe von Friedensinitiativen in Richtung England von ganz unterschiedlichen Adressaten in und außerhalb des deutschen Reiches. So gibt es z. B. ein eigenes Dossier des Foreign Office, in dem auf ca. 20 Seiten ein ganzes Bündel von Friedensvorschlägen zusammengefasst wird.

oder

Sämtliche dieser Friedensinitiativen wurden von Churchill und seinem Außenamtsstaatssekretär Vansittart kategorisch abgelehnt. Churchill erklärte, England könne den europäischen Krieg nicht gewinnen, sondern nur einen Weltkrieg. Daher ging es ihm um eine Politik der unbedingten Kriegsausweitung. Im übrigen sei es ihm egal, ob Deutschland von den Nazis oder einem Jesuitenpater regiert werde. Und Vansittart, sein Chefdenker und Chefstratege, machte in einer Notiz an den Außenminister Eden deutlich, dass es um die „Vernichtung Deutschlands, nicht um Nazi-Deutschlands“ ginge und von daher sämtliche Friedensangebote abzulehnen seien.

oder

Dass Heß sehr wahrscheinlich mit einem konkreten Friedensvorschlag nach England flog, sollte (und soll bis heute) nicht bekannt werden. Daher durfte im Nürnberger Prozess Prof. Karl Haushofer, der die Pläne Heß’ kannte, in seinem Auftrag den Flug plante und die komplette Korrespondenz von Heß mit dem Duke of Hamilton führte, auf keinen Fall zugunsten von Heß aussagen. Und so erhielten Haushofer und seine Frau vor seiner geplanten Zeugenaussage Besuch von zwei britischen Geheimdienstagenten. Die Herren müssen so überzeugend gewesen sein, dass Haushofer sich selbigen Tages zusammen mit seiner Frau im Wald erhängte. Die beiden Geheimagenten konnten ihrem Auftraggeber, dem späteren britischen Hochkommissar in der BRD, anschließend erleichtert nach England melden, dass „das Problem diesen Mann und den Nürnberger Prozess betreffend beseitigt“ wurde (siehe Dokument unten). Auch dieses Dokument zeige ich in meinem Film, und es berechtigt, wie man es juristische formulieren würde, einen "berechtigten Anfangsverdacht", dass es bei dem "Selbstmord" vielleicht nicht ganz mit rechten Dingen zuging. In jedem Fall starb Haushofer für das IMT zur rechten Zeit und konnte für Heß und über den Englandflug keine Aussage mehr machen.
Auch dass Heß 1987 schließlich angeblich spontan Selbstmord verübte, als Gorbatschow laut Radio Moskau verkünden ließ, Heß noch vor Weihnachten nach Hause zu entlassen, kann nun hinterfragt werden. Keine der seitens der Engländer am Todestag veröffentlichten, gleich mehreren Todesursachen (Selbstmord durch Erschießen, durch Erdrosseln oder schließlich durch Erhängen) stimmen, können stimmen, und vieles spricht hier für Mord und nur wenig für Selbstmord.

Der Artikel lohnt sich also, vor allem auch für Leute die etwas zu oft Guido Knopp geschaut haben .. und abspeichern bitte nicht vergessen. [[zwinker]]

Quelle: http://www.muslim-markt.de/interview/2008/vogt.htm

mfG
nereus

antworten
 

Geheimakte Hess

Kaltmeister ⌂ @, Montag, 17.03.2008, 10:26 (vor 6534 Tagen) @ nereus

Es geht um den Film Geheimakte Hess. Ich habe gerade gesehen, daß man den bei Amazon nicht mehr kaufen kann. Es gibt aber bei YouTube die Kurzversion, die 2x bei n-tv gelaufen ist (spät nachts unter der naheliegenden Rubrik "Technik und Trends").

http://video.google.com/videoplay?docid=6183741361779317857&q=geheimakte+he%C3%9F&a...

http://video.google.com/videoplay?docid=-1807572420785222479&q=geheimakte+he%C3%9F&...

-------------------------

Die Langversion ist auch bei YouTube abrufbar, allerdings in 9 Teile zerlegt, und Teil 1 fehlt. Hier ist Teil 2:

http://video.google.com/videoplay?docid=-8267269779156807545&q=geheimakte+he%C3%9F&...

antworten
 

Hier gibt es den Film noch!

Bamboo, Dienstag, 18.03.2008, 03:49 (vor 6533 Tagen) @ Kaltmeister

Hi,

den Film gibt es bei
http://www.osirisbuch.de
noch für 19,95,- zu kaufen.

LG Bamboo

antworten
 

Informationen zu Vogt/Allen

Per_Jakobsson, Montag, 17.03.2008, 16:23 (vor 6533 Tagen) @ nereus

Hallo nereus,

hoffentlich stimmt das alles auch... die Doku von Vogt basiert auf dem Buch von Martin Allen und dessen Veröffentlichungen sind in England höchst umstritten. Angeblich wurde dieser Mensch bzw. sein Vater sogar bereits der Dokumentenfälschung überführt... die Gegendarstellung zum Video sollte man jedenfalls auch lesen, auch wenn sie vom Redakteur des "Informationsdienstes gegen Rechtsextremismus" stammt:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/18/18429/1.html

Grüsse Per

antworten
 

@Per

nereus @, Dienstag, 18.03.2008, 00:53 (vor 6533 Tagen) @ Per_Jakobsson

Hallo Per!

Du schreibst: hoffentlich stimmt das alles auch ..

Eine berechtigte Sorge.
Die Geschichte inkl. ihrer Recherche birgt zahlreiche Fallstricke in denen man sich ungewollt verfangen kann.

die Doku von Vogt basiert auf dem Buch von Martin Allen und dessen Veröffentlichungen sind in England höchst umstritten.

Davon habe ich gehört.

Angeblich wurde dieser Mensch bzw. sein Vater sogar bereits der Dokumentenfälschung überführt ..

Das wäre keine gute Sache, falls sie denn stimmt.

.. die Gegendarstellung zum Video sollte man jedenfalls auch lesen, auch wenn sie vom Redakteur des "Informationsdienstes gegen Rechtsextremismus" stammt:

Entkernen wir zunächst mal den Heise-Text vom ideologischen Fleisch.
Dann bleibt vom Artikel nicht sehr viel übrig.

Wir lesen: Dass der Autor Martin Allen eher ein NS-Spökenkieker in der Tradition des ominösen David Irving ist, stört die Gemeinde nicht; schließlich ist "Historiker" keine geschützte Berufsbezeichnung. Der renommierte Historiker Richard J. Evans von der Universität Cambridge, der Allens Auslassungen als "totalen Unsinn" qualifiziert, verwahrt sich gegen derartige Autoren: "Kein ernsthafter Historiker hierzulande schenkt ihnen irgendeine Aufmerksamkeit."
Es muss wohl mit einer spezifischen britischen Obsession in Bezug auf alles zusammenhängen, was mit dem "Dritten Reich" zu tun hat, dass Allens Buch "The Hitler-Hess Deception" dort im seriösen Verlag HarperCollins erscheinen konnte. In deutscher Übersetzung konnte Allens Machwerk jedenfalls nur im seit Jahrzehnten als rechtsextreme Legenden-Produktionsstätte bekannten Druffel-Verlag erscheinen, und zwar unter eben genau dem Titel der n-tv-Sendung: "Churchills Friedensfalle".

Das ist leider nur Geschwurbel, weil es die persönliche Abneigung des politisch korrekten Autors hervorhebt, jedoch nichts konkretes beinhaltet.
Was hat Evans gegen Allen konkret vorzubringen?
Und inwiefern ist David Irving ominös?
Letzterer wurde sogar in Deutschland als erstklassiger Kenner des Dritten Reiches gefeiert.
Er wurde erst dann vom Thron gestoßen als er die heilige Priesterschaft und ihre Legitimation selbst hinterfragte.
Die ließen sich sicherheitshalber per Gesetz ihre Autorität bestätigen und damit ist jede weitere Diskussion überflüssig.
Eine Wahrheit die des gesetzlichen Schutzes bedarf, spricht für sich selbst.

Sonderlich originell waren die Allen-Thesen jedoch nicht, denn schon der Erzeuger des britischen Autors, Peter Allen, hatte sich in gleicher Weise publizistisch betätigt und damit die Marschrichtung vorgegeben: 1983 erschien sein Buch "The crown and the swastika: Hitler, Hess, and the Duke of Windsor". Das Windsor-Buch des Sohnes, erschienen im Jahre 2000, konnte jedoch auf der britischen Insel nicht recht reüssieren. Die "Sunday Times" nahm sich nicht nur das Buch vor, sondern beauftragte gleich mehrere Gutachter mit einer Analyse des angeblichen herzöglichen Briefes.
Deren Urteil war vernichtend. Handschriftexperten und Chemiker fanden "viele Unstimmigkeiten", die "in hohem Maße verdächtig" waren und zum Ergebnis führten, dass der Brief "höchstwahrscheinlich eine Fälschung" sei. Eine Analyse des Papiers ergab, dass der Brief keineswegs auf Brief- oder Notizpapier geschrieben worden war, sondern auf einer leeren Seite, die aus einem alten Buch herausgeschnitten worden war - ein beliebter Fälschertrick. Der Papieranalytiker Leslie Bower erklärte, dass dieses und andere Indizien "in der Kombination darauf schließen lassen, dass der Brief eine Fälschung ist und wahrscheinlich vor relativ kurzer Zeit verfertigt" wurde.

Der Fälschungsverdacht bezieht sich also nicht auf Martin Allen, sondern auf seinen Vater.
Offenbar saß dieser einer Fälschung auf, was zwar nicht schön ist, aber noch nicht unredliche Absichten unterstellen sollte.
Immerhin zog eine sogenannte Wehrmacht-Ausstellung durch die deutschen Lande die nachweislich mit gefälschten Fotos die Grausamkeiten der deutschen Armee beweisen wollte.
Daraus kann man auch nicht zwingend schlußfolgern, daß die Aussteller bei jedem Foto zweifelsfrei im Bilde waren, denn sonst müßten die sich den Vorwurf gefallen lassen nachweislich mit gefälschten Zeitdokumenten zu arbeiten.
Außerdem sprachen die Experten von höchstwahrscheinlich und von in hohem Maße verdächtig. Ganz sicher waren sie sich offenbar doch nicht.

Das es in England deutschfreundliche Kreise gab ist auch bei Hofhistorikern unbestritten.
Zu den Details habe ich jetzt keine Lust, vielleicht später mal.
Weiterhin ist das Wunder von Dünkirchen (1940) ein deutlicher Nachweis dafür, daß Hitler mit den Engländern gut auskommen wollte.
Schon aus diesen wenigen Zusammenhängen läßt sich der Friedensflug (1941) des Rudolf Hess plausibel herleiten.
Was hätte er denn sonst in England gewollt? Etwa die Kronjuwelen stehlen?

Danach ergießt sich der Kommentar leider wieder nur in ideologischer Wadenbeisserei, weil ihm die ganze Richtung nicht paßt.

Trotzdem danke für den sachdienlichen Hinweis auf den Artikel von Herrn Kolthoff.

mfG
nereus

antworten
 

@nereus

Per_Jakobsson, Dienstag, 18.03.2008, 04:19 (vor 6533 Tagen) @ nereus

Schon aus diesen wenigen Zusammenhängen läßt sich der Friedensflug (1941)

des Rudolf Hess plausibel herleiten.
Was hätte er denn sonst in England gewollt? Etwa die Kronjuwelen stehlen?


Das wollte er bestimmt nicht, aber das ist nichts Neues. Dass Hitler gerne den Krieg mit Grossbritannien vermieden hätte (schon aus ideologischen Gründen) ist in der offiziellen Geschichtsschreibung eigentlich anerkannt.

Insofern hat das Buch von Allen sicher einen wahren Kern. Die Frage ist aber, ob das Buch über die bekannten Fakten hinaus irgendetwas substantiell Neues bringt, und da sind offensichtlich Zweifel angebracht.

Bitte versteh mich nicht falsch: Deine Bemühungen, ein wenig an der offiziellen Geschichtsschreibung zu rütteln, finde ich ja lobenswert, aber dann sollte man alternative Angebote (gerade wenn sie aus einschlägigen Kreisen stammen) mindestens ebenso kritisch prüfen wie die politisch korrekte Geschichtsschreibung a la Guido Knopp. Mit ungeprüften Behauptungen aus dem "Muslim-Markt" kommen wir keinen Schritt weiter.

Im Wiki-Artikel über Martin Allen wird übrigens (ohne Angabe von Quellen) behauptet, die betreffenden Dokumente seien in die britischen Archive "hineinmanipuliert" worden
http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Allen

Ich werde bei Gelegenheit mal den im Telepolis-Artikel erwähnten Würzburger Professor Schmidt anmailen, was er davon hält. Er hatte die Authentizität der Dokumente in seiner Allen-Rezension grundsätzlich nicht angezweifelt (allerdings ganz andere Schlussfolgerungen daraus gezogen)

Vielleicht antwortet der Herr ja, ich melde mich dann wieder.

Beste Grüsse

Per

antworten
 

wegen der Recherche

nereus @, Dienstag, 18.03.2008, 09:20 (vor 6533 Tagen) @ Per_Jakobsson

Hallo Per!

Du schreibst: Bitte versteh mich nicht falsch: Deine Bemühungen, ein wenig an der offiziellen Geschichtsschreibung zu rütteln, finde ich ja lobenswert, aber dann sollte man alternative Angebote (gerade wenn sie aus einschlägigen Kreisen stammen) mindestens ebenso kritisch prüfen wie die politisch korrekte Geschichtsschreibung a la Guido Knopp.

Damit hast Du zweifellos recht.

Mit ungeprüften Behauptungen aus dem "Muslim-Markt" kommen wir keinen Schritt weiter.

Na ja, der Muslim-Markt ist ja nur der Überbringer der Botschaft.
Es ging viel mehr um die Aussagen des Prof. Dr. phil. Michael Friedrich Vogt.

Nun sind die Titel Prof. und Dr. sicher keine Gewähr für authentische Recherche, aber wer sich in dieser Frage weit aus dem Fenster hängt, dürfte – wenn er nicht völlig verblödet ist – seine Behauptungen einigermaßen geprüft haben. Immerhin steigt er der offiziellen Version ordentlich auf die Füße.

Bei dem übersetzten Loose-Change Film wurde er auch ziemlich angegiftet und die Hofhistorie ist in dieser Frage auch eindeutig auf Linie.

Im Wiki-Artikel über Martin Allen wird übrigens (ohne Angabe von Quellen) behauptet, die betreffenden Dokumente seien in die britischen Archive "hineinmanipuliert" worden

Das hatte ich auch gelesen und ich werde mal suchen, ob ich dafür auch ne Gegenthese (am besten von Allen selbst) finde.

Ich werde bei Gelegenheit mal den im Telepolis-Artikel erwähnten Würzburger Professor Schmidt anmailen, was er davon hält. Er hatte die Authentizität der Dokumente in seiner Allen-Rezension grundsätzlich nicht angezweifelt (allerdings ganz andere Schlussfolgerungen daraus gezogen)

Sehr gute Idee.

Übrigens, zum Hess-Mord gibt oder gab es eine ziemlich umfangreiche Doku im Internet von seinem Sohn, Wolf-Rüdiger Hess.
Diese stützt die Vogt-Behauptung nachdrücklich, wenn sie nicht sogar von dort stammt.

Es ist an sich relativ dubios, daß jemand der Jahrzehnte im Gefängnis saß, Monate vor der wahrscheinlichen Entlassung zum Strick greift.
Bei der Wikepdia bin ich daher bei politischen Themen besonders vorsichtig, weil die nur das gelten lassen, was denen in den Kram paßt.
Da sind die Diskussion zum Beitrag mitunter viel erhellender.

mfG
nereus

antworten
 

Wikipedia ist bei allen politischen Themen mit kritischer Distanz zu lesen...

Kaltmeister ⌂ @, Dienstag, 18.03.2008, 17:34 (vor 6532 Tagen) @ Per_Jakobsson

...die Linke hat dort ihre Sicht der Dinge weitgehend durchgesetzt. Der betreffende Wikipedia-Artikel stammt offenbar vom "Informationsdienst gegen Rechtsextremismus" oder basiert auf deren Veröffentlichung. Ich halte die Geschichte, wie sie von Allen/Vogt/Olaf Rose dargestellt wird für sehr plausibel,- dennoch ist die Sache noch endgültig zu klären.

antworten
 

Manipulationsschweinereien auf Wikipedia

Tassie Devil, Tasmania, Australia, Mittwoch, 19.03.2008, 04:15 (vor 6532 Tagen) @ Kaltmeister

Wikipedia ist bei allen politischen Themen mit kritischer Distanz zu
lesen...
...die Linke hat dort ihre Sicht der Dinge weitgehend durchgesetzt.

Voellig richtig, Kaltmeister!

Der betreffende Wikipedia-Artikel stammt offenbar vom "Informationsdienst
gegen Rechtsextremismus" oder basiert auf deren Veröffentlichung. Ich
halte die Geschichte, wie sie von Allen/Vogt/Olaf Rose dargestellt wird
für sehr plausibel,- dennoch ist die Sache noch endgültig zu klären.

Im Falle des englischen Schriftstellers Martin Allen ist folgende Manipulationsschweinerei auf den englischen und deutschen Wikipedia-Seiten wie folgt festzustellen.

Zunaechst zum allgemeinen Suchalgorhythmus des Wikipedia in deutscher und englischer Sprache.

Wie ich in einem Forumsbeitrag erst vor wenigen Wochen schrieb, halte ich mich persoenlich besonders im Falle historisch vorbelasteter Themen stark bevorzugt an das englische Wikipedia, weil dessen Texte infolge des Umstands, deutscher Umerziehung und Volkspaedagogik nicht Rechnung tragen zu muessen, den Realitaeten zuweilen wesentlich naeher kommt, wie dieses das teilweise bis zur Unertraeglichkeit textverseuchte deutsche Wikipedia zustande bringt.

Am Beispiel meines eigenen Ur-Ur-Ur-Grossvaters vaeterlicher Seite, ein gebuertiger Deutscher des Jahrgangs 182X und gestorben als Deutscher im Jahr 188X, vermag ich den Such- und Anzeigealgorhythmus des deutschen wie des englischen Wikipedias zu erkunden, meinem Ur-Ur-Ur-Grossvater ist in beiden Wikipedias jeweils 1 Seite gewidmet, denn schliesslich war er in gewissen deutschen Angelegenheiten im 19. Jahrhundert kein ganz unwichtiger Mann gewesen, davon zeugen unter anderem auch heute noch nach ihm benannte Strassen in verschiedenen deutschen Staedten.

Ich bitte das Forum um Verstaendnis, wenn ich hier weder die Identitaet einer meiner Vorvaeter noch meine eigene preisgebe, statt dessen erklaere ich die Such- und Anzeigefunktionsweise des Wikipedia am willkuerlich gewaehlten Platzhalternamen "Xaver Ypsilon", der weder im deutschen noch im englischen Wikipedia tatsaechlich existiert.

Zu beachten ist insbesondere die abfolgende Gross- und Kleinschreibweise, denn sie liefert u.U. jeweils andere Seitenergebnisse, die Anfuehrungszeichen dienen abfolgend nur als Begriffsbegrenzer und werden beim Eingeben auf den Wikipediaseiten weggelassen.

1. Mit dem Eintippen des Suchbegriffs "xaver ypsilon" auf der deutschen Wikipedia Hauptseite und dem anschliessenden Druecken des darunter liegenden Reiters "Artikel" erhalte ich die deutsche Textseite meines Grossvaters mit folgender URL im URL-Adressfeld des Browsers angezeigt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Xaver_Ypsilon

2. Das anschliessende Manipulieren des URL-Adressfeldes wie nachfolgend aufgefuehrt bringt nachfolgend aufgezeigte Seitenanzeigen

a) Anzeige der Seite meines Grossvaters bei URL-Eingabe von
http://de.wikipedia.org/wiki/Xaver_Ypsilon
http://de.wikipedia.org/wiki/xaver_Ypsilon

b) Anzeige "Diese Seite existiert nicht" bei URL-Eingabe von
http://de.wikipedia.org/wiki/Xaver_ypsilon
http://de.wikipedia.org/wiki/xaver_ypsilon

3. Mit dem Eintippen des Suchbegriffs "xaver ypsilon" auf der englischen Wikipedia Hauptseite und dem anschliessenden Druecken des darunter liegenden Reiters "Go" erhalte ich die englische Textseite meines Grossvaters mit folgender URL im URL-Adressfeld des Browsers angezeigt:

http://en.wikipedia.org/wiki/Xaver_Ypsilon

4. Das anschliessende Manipulieren des URL-Adressfeldes wie nachfolgend aufgefuehrt bringt nachfolgend aufgezeigte Seitenanzeigen

a) Anzeige der Seite meines Grossvaters bei URL-Eingabe von
http://en.wikipedia.org/wiki/Xaver_Ypsilon
http://en.wikipedia.org/wiki/xaver_Ypsilon

b) Anzeige "Wikipedia does not have an article with this exact name" bei URL-Eingabe von
http://en.wikipedia.org/wiki/Xaver_ypsilon
http://en.wikipedia.org/wiki/xaver_ypsilon

5. Konklusion: im deutschen wie im englischen Wikipedia wird gemaess zuvor Absatz 2 und 4 die Seite meines Grossvaters nur dann angezeigt, wenn der erste Buchstabe seines Zunamens "Ypsilon" gross geschrieben wird, im Falle der Kleinschreibung des Zunamens wird eine Nicht-Gefunden-Seite angezeigt, auf die Gross/Klein-Schreibweise des Vornamens kommt es dabei nie an.

Wenden wir uns nun dem Namen des englischen Schriftstellers Martin Allen zu, der es immerhin geschafft hat, einige wenige seiner Buecher in der englischen nicht unrenommierten Presse in englsicher Orginalausgabe zu veroeffentlichen.

6. Mit dem Eintippen des Suchbegriffs "martin allen" auf der deutschen Wikipedia Hauptseite und dem anschliessenden Druecken des darunter liegenden Reiters "Artikel" erhalte ich die deutsche Textseite des englischen Publizisten mit folgender URL im URL-Adressfeld des Browsers angezeigt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Allen

7. Das anschliessende Manipulieren des URL-Adressfeldes wie nachfolgend aufgefuehrt bringt nachfolgend aufgezeigte Seitenanzeigen

a) Anzeige der Seite des englischen Schriftstellers bei URL-Eingabe von
http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Allen
http://de.wikipedia.org/wiki/martin_Allen

b) Anzeige "Diese Seite existiert nicht" bei URL-Eingabe von
http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_allen
http://de.wikipedia.org/wiki/martin_allen

Im deutschen Wikipediatext des englischen Publizisten wird volkspaedagogisch erwuenscht u.a. darueber aufgeklaert, dass "Seine Darstellung der Hintergründe des Heß-Flugs beruht auf gefälschten Papieren, die in Akten des britischen Nationalarchivs hineinmanipuliert worden waren."

Ganz offenkundig vermochten vorgebliche Manipulateure sogar gefaelschte Dokumente in die Akten des britischen Nationalarchivs hineinzumanipulieren!, was eigentlich sofort die Frage aufwirft, welcher Nazi-Husar diesen tollen Ritt in die Akten des britischen Nationalarchivs wohl vollbracht haben mag.

Das deutsche Wikipedia verhaelt sich jedoch bei der Eingabe des Suchbegriffs und der Anzeige des englischen Publizisten Martin Allen voellig normal und regulaer.

8. Mit dem Eintippen des Suchbegriffs "martin allen" auf der englischen Wikipedia Hauptseite und dem anschliessenden Druecken des darunter liegenden Reiters "Go" erhalte ich die englische Textseite des englischen "Fussballers und Managers Martin James Allen" mit folgender URL im URL-Adressfeld des Browsers angezeigt:

http://en.wikipedia.org/wiki/Martin_allen

Hierbei faellt sofort auf, dass der Kleinschrift-Zuname "allen" nicht regulaer in Grossschrift-Zunamen "Allen" uebersetzt angezeigt wird.
Desweiteren zeigt der Kopf des englischen Anzeigtextes dieser Seite die verraeterische Spur einer Anzeige-Umleitung, auf die ich etwas weiter unten im Beitrag eingehen werde:

Martin Allen
From Wikipedia, the free encyclopedia
(Redirected from Martin allen)

9. Das anschliessende Manipulieren des URL-Adressfeldes wie nachfolgend aufgefuehrt bringt nachfolgend aufgezeigte Seitenanzeigen

a) Anzeige der Seite des englischen Fussballers und Managers Martin James Allen ohne Spur einer Anzeige-Umleitung bei URL-Eingabe von
http://en.wikipedia.org/wiki/Martin_Allen
http://en.wikipedia.org/wiki/martin_Allen

b) Anzeige der Seite des englischen Fussballers und Managers Martin James Allen mit Spur einer Anzeige-Umleitung bei URL-Eingabe von
http://en.wikipedia.org/wiki/Martin_allen
http://en.wikipedia.org/wiki/martin_allen

Von einem Text "Wikipedia does not have an article with this exact name" wie im deutschen Wikipedia ist im englischen Wikipedia keine Spur zu erblicken!

10. Konklusion:

Das deutsche Wikipedia reagiert auf normale und regulaere Weise und zeigt im Falle des englischen Publizisten Martin Allen volkspaedagogisch wie erwuenscht darstellungstechnisch manipulierte Sachverhalte.

Um so erstaunlicher nimmt sich nun der Umstand aus, dass das englische Wikipedia nunmehr den englischen Publizisten Martin Allen gaenzlich verschweigt und stets, bei jeder Schreibweise, auf einen Fussballer und Manager Martin James Allen verweist und weder eine Nicht-Gefunden-Seite noch eine Liste von Mehrfachauswahl bei Namensgleichheit anzeigt, denn das war im Falle des englischen Publizisten Martin Allen nicht immer so, ich bin mir dessen vollkommen sicher!

Der Grund dieser Manipulation der Nichtanzeige der englischen Wikipedia-Seite des englischen Publizisten Martin Allen ist wohl darin zu suchen, dass zu dessen volkspaedagogisch getrimmten deutschen Webseite starke wie untragbare Inkompatibilitaeten bestanden, leider vermag ich mich nicht mehr an Einzelheiten der englischen Webseite erinnern, denn das ist bereits zu lange Zeit her, dass ich der englischen Wikipediaseite ansichtig wurde.

Auf alle Faelle koennte ich mir sehr gut vorstellen, dass eine textliche Synchronisation der englischen zur deutschen Wikipediaseite aus vorliegenden Sachgruenden einen einzigen riesigen englischen Skandalschrei zur Folge haette, weil manipulierende Faelscher im britischen Nationalarchiv ihr Unwesen zu treiben vermochten, deshalb bevorzugt man wohl das voellige Verschweigen des englischen Publizisten Martin Allen!

Tatsaechlich weist der technische Sachverhalt im englischen Wikipedia darauf hin, dass die englische Wikipediaseite des Publizisten Martin Allen mit ihrem voellig inkompatiblen Text nach wie vor unter

http://en.wikipedia.org/wiki/Martin_allen

existiert und gespeichert ist, jedoch die Anzeige dieser Seite per Anzeige-Umleitung wie dokumentiert stets auf die Wikipediaseite des Fussballers und Managers Martin James Allen verweist, welche wiederum im Orginal unter

http://en.wikipedia.org/wiki/Martin_Allen

existiert und gespeichert ist, weil bei der Grossschrift-Eingabe des Zunamens "Allen" im Gegensatz zur Kleinschrift-Eingabe des Zunamens "allen" keine Anzeige-Umleitung erfolgt.

--
Gruss!
TD

Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!

antworten
 

Manipulation?

Per_Jakobsson, Mittwoch, 19.03.2008, 09:55 (vor 6532 Tagen) @ Tassie Devil

Der Grund dieser Manipulation der Nichtanzeige der englischen
Wikipedia-Seite des englischen Publizisten Martin Allen ist wohl darin zu
suchen, dass zu dessen volkspaedagogisch getrimmten deutschen Webseite
starke wie untragbare Inkompatibilitaeten bestanden, leider vermag ich
mich nicht mehr an Einzelheiten der englischen Webseite erinnern, denn das
ist bereits zu lange Zeit her, dass ich der englischen Wikipediaseite
ansichtig wurde.

Auf alle Faelle koennte ich mir sehr gut vorstellen, dass eine textliche
Synchronisation der englischen zur deutschen Wikipediaseite aus
vorliegenden Sachgruenden einen einzigen riesigen englischen Skandalschrei
zur Folge haette, weil manipulierende Faelscher im britischen
Nationalarchiv ihr Unwesen zu treiben vermochten, deshalb bevorzugt man
wohl das voellige Verschweigen des englischen Publizisten Martin Allen!


Sorry, Tassie, aber die englische Wikipedia erwähnt Allen und seine Thesen über den Friedensflieger Hess sehr wohl, und zwar in dem Artikel über Hess.
http://en.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Hess
Hier werden recht ausführlich der Forschungsstand und die Spekulation über Hintergründe des Englandfluges dargestellt. Zu Allens Buch heisst es dort: "based on forged documents in the British National Archives (see the article by E. Haiger)".

Dieser Artikel (Fiction, Facts, and Forgeries: The 'Revelations' of Peter and Martin Allen about the History of the Second World War. The Journal of Intelligence History, Vol 6 no. 1 (Summer 2006 [published in 2007]), pp. 105–117) ist über das Web nicht zu bekommen. Hinsichtlich der Objektivität des "Journal of Intelligence History" könnte man natürlich von vorneherein gewisse Vorbehalte haben, aber ich will hier nichts beschreien, ohne den Artikel gelesen zu haben.

Beste Grüsse

Per

antworten
 

Ja, Manipulationen

Tassie Devil, Tasmania, Australia, Mittwoch, 19.03.2008, 19:50 (vor 6531 Tagen) @ Per_Jakobsson

Der Grund dieser Manipulation der Nichtanzeige der englischen
Wikipedia-Seite des englischen Publizisten Martin Allen ist wohl darin zu
suchen, dass zu dessen volkspaedagogisch getrimmten deutschen Webseite
starke wie untragbare Inkompatibilitaeten bestanden, leider vermag ich
mich nicht mehr an Einzelheiten der englischen Webseite erinnern, denn das
ist bereits zu lange Zeit her, dass ich der englischen Wikipediaseite
ansichtig wurde.

Auf alle Faelle koennte ich mir sehr gut vorstellen, dass eine textliche
Synchronisation der englischen zur deutschen Wikipediaseite aus
vorliegenden Sachgruenden einen einzigen riesigen englischen Skandalschrei
zur Folge haette, weil manipulierende Faelscher im britischen
Nationalarchiv ihr Unwesen zu treiben vermochten, deshalb bevorzugt man
wohl das voellige Verschweigen des englischen Publizisten Martin Allen!

Sorry, Tassie, aber die englische Wikipedia erwähnt Allen und seine Thesen
über den Friedensflieger Hess sehr wohl, und zwar in dem Artikel über
Hess.
http://en.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Hess
Hier werden recht ausführlich der Forschungsstand und die Spekulation über
Hintergründe des Englandfluges dargestellt. Zu Allens Buch heisst es dort:
"based on forged documents in the British National Archives (see the
article by E. Haiger)".

Danke fuer diesen Hinweis, Per, es ist gleichfalls schon eine geraume Weile her, seit ich in die englische Wikipediaseite von Rudolf Hess reingesehen habe.

Ausserhalb der Literaturreferenzen im unteren Teil der Wikipediaseite von Rudolf Hess wird Martin Allen in 1 einzigen Satz fast wie "aus heiterem Himmel" mitten im Text erwaehnt, den ich hier nochmals vollstaendig zitiere:

- Martin Allen's book about the background of the flight is based on forged documents in the British National Archives (see the article by E. Haiger).

- Martin Allens Buch ueber den Hintergrund des Fluges basiert auf gefaelschten Dokumenten in den britischen Nationalarchiven (ref. Artikel von E. Haiger)

Sicherlich nicht nur ich betrachte die vollautorisierte archivarische Aufbewahrung von echten wie gefaelschten Dokumenten, i.e. Orginaldokumente und allerart Faelschungen, als nichts ausser- oder ungewoehnliches, weil ein vollstaendiges Archiv ja nicht nur Orginaldokumente sondern auch Faelschungen konservieren muss, um tatsaechliche Sachverhalte moeglichst umfaenglich und vollstaendig zu dokumentieren, denn auch eine Faelschung ist schliesslich ein informatives Orginaldokument, das den orginalen Sachverhalt einer objektivierten Faelschung eines moeglicher Weise gleichfalls orginal dokumentierten objektiv unverfaelschten Sachverhalts zeigt.

Ergo vermag obiger Satz zumindest bei mir, aber sicherlich auch bei anderen, vor allem auch bei Briten, keinerlei Aufregung verursachen, wenn Martin Allen gefaelschte Dokumente, die gleichfalls im britischen Nationalarchiv aufbewahrt werden, als Buchgrundlage herannimmt. Ob Martin Allen stark willentlich oder voellig unwissentlich daneben gegriffen hat, das ist wieder eine ganz andere Frage einer anderen Baustelle, dass jedoch Autoren sich immer mal wieder - schuldig wie unschuldig - ihre Finger verbrennen, das ist nun wahrlich nichts neues oder seltenes.

Seine Darstellung der Hintergründe des Heß-Flugs beruht auf gefälschten Papieren, die in Akten des britischen Nationalarchivs hineinmanipuliert worden waren. Ebenso seine These von der angeblichen Ermordung Himmlers in britischer Gefangenschaft 1945.

Aber hallo, dieser Text ausschliesslich aus der volkspaedagogisch getrimmten deutschen Wikipediaseite des Martin Allen liest sich aber gaaanz anders!

Mit dieser deutschen Wikipediaseiten-Variante sind ploetzlich in Akten des (singular, sic! britischen Nationalarchivs gefaelschte Dokumente auf voellig unautorisierte Weise als Orginaldokumente eingebracht worden, was alle Alarmglocken ausloesen muesste, weil nicht nur Martin Allen sondern die gesamte britische Oeffentlichkeit nebst anderen weltweiten Oeffentlichkeiten zu Opfern hoechst dubios manipulierender Eingriffe in das britische Nationalarchiv bei einem nach wie vor aeusserst stark eleviertem Thema geraten laesst.

Die wahre Darstellung der deutschen Wikipediaseite des Martin Allen einmal unterstellt, wer hat letztlich ein Interesse an einem manipulativen Einbruch in das britische Nationalarchiv, wem nuetzt solches, wenn damit ein weiterer oeffentlich postulierter "Rechtsradikalismus" erzeugt wird, dem dann u.a. Martin Allen auf gutglaeubige Weise in die Konsistenz des britischen Nationalarchivs geradezu zwangsweise zum Opfer fallen muss!?

Doch zurueck zu meiner urspruenglichen Feststellung der Manipulation - es wird ganz offenkundig ueberall an allen Ecken und Enden manipuliert - der
englischen Wikipediaseite des Martin Allen, ich muss weiterhin wie meinerseits im Vorbeitrag dargestellt darauf bestehen, vor geraumer Zeit in diesen englischer Wikipediaseite gelesen zu haben, und diese Seite ist heute nicht mehr einsehbar.

Dieser Artikel (Fiction, Facts, and Forgeries: The 'Revelations' of Peter
and Martin Allen about the History of the Second World War. The Journal of
Intelligence History, Vol 6 no. 1 (Summer 2006 [published in 2007]), pp.
105–117) ist über das Web nicht zu bekommen. Hinsichtlich der Objektivität
des "Journal of Intelligence History" könnte man natürlich von vorneherein
gewisse Vorbehalte haben, aber ich will hier nichts beschreien, ohne den
Artikel gelesen zu haben.

Ich habe mir mal diesen Artikel notiert, mal sehen, was ich dabei zu erreichen vermag.

Beste Grüsse

Per

--
Gruss!
TD

Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!

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Der Disinformationsdienst gegen Rechtsextremismus

Tassie Devil, Tasmania, Australia, Donnerstag, 20.03.2008, 08:21 (vor 6531 Tagen) @ Per_Jakobsson

Hallo nereus,

hoffentlich stimmt das alles auch... die Doku von Vogt basiert auf dem
Buch von Martin Allen und dessen Veröffentlichungen sind in England höchst
umstritten. Angeblich wurde dieser Mensch bzw. sein Vater sogar bereits der
Dokumentenfälschung überführt... die Gegendarstellung zum Video sollte man
jedenfalls auch lesen, auch wenn sie vom Redakteur des
"Informationsdienstes gegen Rechtsextremismus" stammt:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/18/18429/1.html

Hmmm, nereus und Per,

was dieser zionistisch besoldete Journalauftragsschmierer Kolthoff allein in seinem vorliegendem "Artikel" vom 30.09.2004 "Braunes Merchandising" so alles zusammenklabustert hat, das gaebe bereits voellig ausreichenden Stoff fuer einen dicken Schinken Marke "Albrecht Kolthoff, Disinformationsdiener im Auftrag Zions".

Sonderlich originell waren die Allen-Thesen jedoch nicht, denn schon der Erzeuger des britischen Autors, Peter Allen, hatte sich in gleicher Weise publizistisch betätigt und damit die Marschrichtung vorgegeben: 1983 erschien sein Buch "The crown and the swastika: Hitler, Hess, and the Duke of Windsor". Das Windsor-Buch des Sohnes, erschienen im Jahre 2000, konnte jedoch auf der britischen Insel nicht recht reüssieren. Die "Sunday Times" nahm sich nicht nur das Buch vor, sondern beauftragte gleich mehrere Gutachter mit einer Analyse des angeblichen herzöglichen Briefes.

Und jetzt wird Kolthoff im Hinblick auf diesen Brief sehr detailliert:

Deren Urteil war vernichtend. Handschriftexperten und Chemiker fanden "viele Unstimmigkeiten", die "in hohem Maße verdächtig" waren und zum Ergebnis führten, dass der Brief "höchstwahrscheinlich eine Fälschung" sei. Eine Analyse des Papiers ergab, dass der Brief keineswegs auf Brief- oder Notizpapier geschrieben worden war, sondern auf einer leeren Seite, die aus einem alten Buch herausgeschnitten worden war - ein beliebter Fälschertrick. Der Papieranalytiker Leslie Bower erklärte, dass dieses und andere Indizien "in der Kombination darauf schließen lassen, dass der Brief eine Fälschung ist und wahrscheinlich vor relativ kurzer Zeit verfertigt" wurde.

Kolthoff laesst erkennen, dass seine Kenntnisse ueber Faelschungstechniken zumindest auf sehr soliden Grundlagen basieren, schreibt er doch selbst von einem "beliebten" Faelschertrick, vermutlich stehen seine Kenntnisse in dieser Disziplin jedoch auf dem Niveau des "exzellent" oder "superb".

Warum Kolthoff jedoch ueber sein tiefes Detailwissen sich ausgerechnet dort ausschweigt, wo Allen Vater und Sohn sofort als Opfer von faelschender Manipulation identifikationsreif wuerden, darueber laesst sich auch bei diesem "Messdiener Zions" trefflich spekulieren, denn heutzutage reicht ein Blick in das weltweit oeffentlich zugaengliche deutsche Wikipedia auf die Seite des Martin Allen aus, um sofort den Opferstatus der Allens zu verifizieren:

Seine Darstellung der Hintergründe des Heß-Flugs beruht auf gefälschten Papieren, die in Akten des britischen Nationalarchivs hineinmanipuliert worden waren. Ebenso seine These von der angeblichen Ermordung Himmlers in britischer Gefangenschaft 1945. Ein Schlüsseldokument seines Windsor-Buchs ist ein Brief des Herzogs an Hitler, den Allen nach eigener Aussage von seinem Vater Peter Allen geerbt hat, der von mehreren Experten als Fälschung erwiesen worden ist.

Warum schweigt sich Kolthoff auch darueber aus, dass es wohl Hess selbst gewesen sein muss, der noch unmittelbar vor seinem "Friedensflug" den Befehl zur Hineinmanipulation gefaelschter Dokumente in die Akten des britischen Nationalarchivs gab, um nach seiner Bruchlandung damit vor Churchill ff referieren zu koennen, er jedoch diese aeusserst ruchlose und kriegsverbrecherische Tat letztendlich zurecht mit einer lebenslaenglichen Haftstrafe seitens des IMT in Spandau verbuesen musste? [[zwinker]]

Mit einem weiteren Zitat aus Kolthoffs "Artikel" moechte ich meinen Beitrag schliessen:

Mögen Fälschungen und Fiktionen wie aus der Allen-Küche noch so konstruiert und kontrafaktisch sein, für die eingefleischten Anhänger des "Tausendjährigen Reiches" gilt schließlich die aus der Fantasy-Serie "Akte X" bekannte Losung: "I want to believe".[/b]

Was dem "eenen sin Uhl" ist dem "annnern sin Nachtigall", Kolthoff als schmierender Radierer der Buehnenshoa "My fair Holo".

[quote]
Grüsse Per[/quote]

--
Gruss!
TD

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